Nanotechnologie: Unterschied zwischen den Versionen

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* Uwe Hartmann: ''Faszination Nanotechnologie''. Spektrum Akademischer Verlag, 2005, ISBN 3-8274-1658-2.
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* T. Shelley: ''Nanotechnologie. Neue Möglichkeiten, Neue Gefahren.'' Übersetzung von U. Seith. Parthas-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86601-720-7.
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* Angelika Karger: ''Wissenschaftstheoretische Fragen und Aufgaben zur Nanotechnologie.'' In: ''Forum Technik, Theologie, Naturwissenschaften.'' Nr. 15, München 2006, S. 1–17.
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* Alfred Nordmann, Joachim Schummer, Astrid Schwarz (Hrsg.): ''Nanotechnologien im Kontext. Philosophische, ethische und gesellschaftliche Perspektiven.'' Berlin 2006, ISBN 3-89838-074-2. [http://www.joachimschummer.net/books/nanotechnologien-im-kontext/index.html online]
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* Niels Boeing: ''Nano?! – Die Technik des 21. Jahrhunderts.'' Rowohlt, Berlin 2004, ISBN 3-87134-488-5.
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* Veit Bütterlin: ''Die Ökonomie der Nanotechnologie.'' Tectum Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9443-3.
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* [http://www.zyvex.com/nanotech/feynman.html "There's plenty of Room at the Bottom"], die [[1959]] von Richard P. Feynman gehaltene Rede, welche die Manipulation einzelner Atome zum Thema hatte und zu einem wesentlichen Gedankenanstoss für die Nanotechnologie wurde.
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* [http://www.e-drexler.com/d/06/00/EOC/EOC_Cover.html Eric Drexler: ''Engines of Creation''], kostenlos verfügbare Netzversion. ISBN 0-385-19973-2
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* [http://www.zyvex.com/nanotech/nanosystems.html Nanosystems], ein technisches Buch, das einen genauen Überblick über die Wissenschaft hinter Nanotechnologie liefert und auch Anwendungen wie Fertigungstechniken und molekulare Computer analysiert. 1992, ISBN 0-471-57518-6
 
* Rudolf Steiner: ''Anthroposophische Leitsätze'', [[GA 26]] (1998), ISBN 3-7274-0260-1 {{Schriften|026}}
 
* Rudolf Steiner: ''Anthroposophische Leitsätze'', [[GA 26]] (1998), ISBN 3-7274-0260-1 {{Schriften|026}}
 
* Rudolf Steiner: ''Die Tempellegende und die Goldene Legende '', [[GA 93]] (1991), ISBN 3-7274-0930-4 {{Vorträge|093}}
 
* Rudolf Steiner: ''Die Tempellegende und die Goldene Legende '', [[GA 93]] (1991), ISBN 3-7274-0930-4 {{Vorträge|093}}

Version vom 14. Juli 2019, 11:27 Uhr

Die Nanotechnologie oder Nanotechnik (von griech. νᾶνος nános „Zwerg“) ist ein noch relativ junges, aber rasch wachsendes Forschungsgebiet, das sich mit der Erforschung, Entwicklung und Produktion technologischer Produkte beschäftigt, die in der Größenordnung von Atomen, Molekülen oder Nanoteilchen bis zu etwa 100 Nanometern (1 nm = 10-9 m) liegen. In diesem Größenbereich müssen vielfach auch quantenphysikalische Effekte berücksichtigt werden. Viele nanotechnologische Werkstoffe sind bereits heute im alltäglichen Gebrauch. Zahlreiche Beispiele für nanotechnologische Strukturen findet man auch in der Natur, die vielfach als Vorbild für die weitere nanotechnologische Forschung genommen werden.

Das darin eine grundsätzlich berechtigte Zukunftsaufgabe der Menschheit liegt, die den Baugedanken der Freimaurerei bis in den atomaren Bereich hineinträgt, hat Rudolf Steiner schon in seinen frühen Vorträgen über die Tempellegende betont. Es ist eine zentrale Aufgabe der Menschheit, das gesamte Mineralreich der Erde bis in die kleinsten Dimensionen durch die Kraft seines Geistes zu verwandeln.

„Verstehen Sie nur einmal, was es heißt: das ganze Mineralreich wird während unserer jetzigen Runde einbezogen in den Fortschritt unserer Entwickelung. Es wird einbezogen so, daß der Mensch allmählich mit seiner eigenen Geistigkeit die ganze Natur noch einmal durchorganisiert. Das ist der Sinn des Ehernen Meeres, daß alles in der mineralischen Natur wirklich durchorganisiert ist.

In der Industrie arbeitet die Menschheit, um die Organisation [ev.: eigene Geistigkeit?] in die mineralische Natur hineinzuarbeiten. Wenn Sie eine Maschine betrachten ... [Lücke].

So schafft also der Mensch wirklich durch seinen eigenen Geist das ganze Mineralreich um und um. Diese Umarbeitung der Natur, diese Umarbeitung des Mineralischen wird vollendet sein, wenn unsere Runde zu Ende gegangen sein wird. Dann wird die ganze mineralische Natur umgewandelt sein. Der Mensch wird ihr sein Gepräge gegeben haben, so wie er einer Menge von Metall ein Gepräge gibt, wenn er zum Beispiel eine Uhr arbeitet. Wenn dann wieder ein neuer Kreislauf eintritt, kann das Mineralreich eingesaugt, absorbiert werden.

Um auf diesem Gebiete die Entwickelung vollständig fertig zu machen, muß diese ganze Denkweise, die jetzt - seit dem 16. Jahrhundert - die Menschheit ergriffen hat, bis ins Atom hinein sich fortpflanzen. Erst dann, wenn das verstandesmäßige Denken das Atom ergriffen hat, kann die Maurerei wieder aufleben. Auf der ersten Stufe wird die äußere Form ergriffen. Die nächste Stufe wird die sein, wenn der Mensch bis ins mineralische Atom gelernt hat zu denken, daß er imstande ist, das was im Atom lebt, zu verwenden und in den Dienst des Ganzen zu stellen. Allerdings, heute erst und vielleicht erst seit fünf Jahren hat das menschliche Denken diejenige Richtung angenommen, welche die Naturkraft bis hinein ins Atom verfolgt, und zwar muß derjenige, der das ganz genau verstehen will, die letzte Phase der verschiedenen elektrischen Stadien verfolgen. Interessant in dieser Beziehung, aber auch nur in ganz äußerlichen Andeutungen, ist die Rede, die der englische Premierminister Balfour gehalten hat über unsere gegenwärtige Weltanschauung. Was er da gesagt hat [über die neue elektrische Theorie], ist etwas ungeheuer Bedeutsames. Es ist da hingedeutet auf den ungeheuer wichtigen Wendepunkt in der Entwickelung des menschlichen Denkens. Er ist sich bis zu einem gewissen Grade dessen bewußt und spricht dies auch an einer Stelle aus. So sehen wir, wie in dem naturwissenschaftlichen Bewußtsein aufdämmert etwas von dem, was in die Zukunft hineinspielt. Der Okkultist weiß das seit 1879. Ich betone das, obwohl ich es nicht weiter begründen kann. Der Okkultist weiß, daß das kommen wird: ein neuer Ausgangspunkt aus dem Atom heraus in die mineralisch-physische Welt hinein. Das wird das sein, was in der sechsten Unterrasse in die Welt hineinkommen wird, und wodurch auch die Maurerei wieder aufleben kann.“ (Lit.:GA 93, S. 100f)

Entscheidend wird dabei sein, aus welcher ethischen Haltung dies geschieht. Verderblich wird es sein, wenn die moderne Technolgie nur im egoistischen bzw. gruppenegoistischen Sinn entwickelt und eingesetzt wird. Heilsam wird diese Entwicklung nur sein können, wenn der Mensch als Gegengewicht zu der von ihm hervorgebrachten technischen Unter-Natur, eine entsprechende geistig-moralische Entwicklung anstrebt. Nur so kann er gegen die mit der Technik verbundenen ahrimanischen Wesen bestehen. Im 184. anthroposophischen Leitsatz schreibt Rudolf Steiner dazu:

„Das erfordert, daß der Mensch erlebend eine Geist-Erkenntnis finde, in der er sich eben so hoch in die Über-Natur erhebt, wie er mit der unternatürlichen technischen Betätigung unter die Natur hinuntersinkt. Er schafft dadurch in seinem Innern die Kraft, nicht unterzusinken.“ (Lit.:GA 26, S. 259)

Siehe auch

Literatur

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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
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