Homöostase: Unterschied zwischen den Versionen

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
Als '''Homöostase''' (von {{ELSalt|ὁμοιοστάσις}} ''homoiostásis'' „Gleichstand“) wird der durch [[Selbstregulation]] aufrechterhaltene [[Gleichgewicht (Systemtheorie)|Gleichgewichtszustand]] eines [[Offenes System|offenen]] [[Dynamisches System|dynamischen Systems]] - des '''Homöostats''' - bezeichnet.  
 
Als '''Homöostase''' (von {{ELSalt|ὁμοιοστάσις}} ''homoiostásis'' „Gleichstand“) wird der durch [[Selbstregulation]] aufrechterhaltene [[Gleichgewicht (Systemtheorie)|Gleichgewichtszustand]] eines [[Offenes System|offenen]] [[Dynamisches System|dynamischen Systems]] - des '''Homöostats''' - bezeichnet.  
  
Das [[Prinzip]] der Homöostase wurde bereits um 1860 von dem Physiologen [[w:Claude Bernard (Mediziner)|Claude Bernard]] beschrieben. Der [[Begriff]] selbst wurde 1929 bzw. 1932 von [[w:Walter Cannon|Walter Cannon]] und von [[w:Karl Ludwig von Bertalanffy|Karl Ludwig von Bertalanffy]] geprägt<ref>[[w:Hans Joachim Flechtner|Hans Joachim Flechtner]]: ''Grundbegriffe der Kybernetik.'' Hirzel, 1972.</ref><ref>Cornelius Borck: ''Die Weisheit der Homöostase und die Freiheit des Körpers. Walter B. Cannons integrierte Theorie des Organismus.'' In: ''[[Zeithistorische Forschungen]]/Studies in Contemporary History.'' Band 11, Nr. 3, 2014, S. 472–477, [[doi:10.14765/zzf.dok-1469]].</ref> und wird heute in zahlreichen Disziplinen, beispielsweise in der [[Physik]], [[Chemie]], [[Biologie]], [[Ökologie]], in den [[Wirtschaftswissenschaften]], der [[Soziologie]], der [[Psychologie]], der [[Medizin]] oder in der [[Rechtswissenschaft]], verwendet.
+
Das [[Prinzip]] der Homöostase wurde bereits um 1860 von dem Physiologen [[w:Claude Bernard (Mediziner)|Claude Bernard]] beschrieben. Der [[Begriff]] selbst wurde 1929 bzw. 1932 von [[w:Walter Cannon|Walter Cannon]] und von [[w:Karl Ludwig von Bertalanffy|Karl Ludwig von Bertalanffy]] geprägt<ref>[[w:Hans Joachim Flechtner|Hans Joachim Flechtner]]: ''Grundbegriffe der Kybernetik.'' Hirzel, 1972.</ref><ref>Cornelius Borck: ''Die Weisheit der Homöostase und die Freiheit des Körpers. Walter B. Cannons integrierte Theorie des Organismus.'' In: ''[[w:Zeithistorische Forschungen|Zeithistorische Forschungen]]/Studies in Contemporary History.'' Band 11, Nr. 3, 2014, S. 472–477, [[doi:10.14765/zzf.dok-1469]].</ref> und wird heute in zahlreichen Disziplinen, beispielsweise in der [[Physik]], [[Chemie]], [[Biologie]], [[Ökologie]], in den [[Wirtschaftswissenschaften]], der [[Soziologie]], der [[Psychologie]], der [[Medizin]] oder in der [[Rechtswissenschaft]], verwendet.
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==

Aktuelle Version vom 15. Februar 2020, 09:45 Uhr

Als Homöostase (von griech. ὁμοιοστάσις homoiostásis „Gleichstand“) wird der durch Selbstregulation aufrechterhaltene Gleichgewichtszustand eines offenen dynamischen Systems - des Homöostats - bezeichnet.

Das Prinzip der Homöostase wurde bereits um 1860 von dem Physiologen Claude Bernard beschrieben. Der Begriff selbst wurde 1929 bzw. 1932 von Walter Cannon und von Karl Ludwig von Bertalanffy geprägt[1][2] und wird heute in zahlreichen Disziplinen, beispielsweise in der Physik, Chemie, Biologie, Ökologie, in den Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie, der Psychologie, der Medizin oder in der Rechtswissenschaft, verwendet.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hans Joachim Flechtner: Grundbegriffe der Kybernetik. Hirzel, 1972.
  2. Cornelius Borck: Die Weisheit der Homöostase und die Freiheit des Körpers. Walter B. Cannons integrierte Theorie des Organismus. In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History. Band 11, Nr. 3, 2014, S. 472–477, doi:10.14765/zzf.dok-1469.
Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Homöostase aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation und der Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.