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Version vom 14. September 2019, 02:02 Uhr

Wein ist ein Kulturprodukt, hergestellt aus dem vergorenen Saft der Weintraube

Der Alkohol (von الكحل al-kuhl, ursprünglich die Bezeichnung für sehr feines Antimonitpulver, das als Augenschminke benutzt wurde; dann eine allgemeine Bezeichnung für die „geistige Essenz“, die für die „irdene Essenz“ als Lösungsmittel dient. Erst Paracelsus benutzte alcool vini oder alcohol vini im heutigen eingeschränkteren Sinn für den „Weingeist“ (Ethanol). Früher war der Alkohol auch häufig als aqua ardens („brennendes Wasser“) oder aqua vitae („Lebenswasser“) bezeichnet worden. Er entfaltet eine rauschhafte feurige sulphurische Wirkung, die aber ganz seinen physischen Leib bis ins Blut hinein in Anspruch nimmt, der dadurch den Astralleib fester an sich bindet und so das Ego stärker hervortreten lässt (siehe unten). In der nachatlantischen Zeit hatte der Wein die Mission, den menschlichen Leib von seinem Zusammenhang mit der geistigen Welt abzuschneiden und das alte atavistische Hellsehen und die Erkenntnis der Reinkarnation auszulöschen. Der Glaube an die geistige Welt sollte das unmittelbare Schauen ersetzen. Noah, der Führer der Menschheit in die nachatlantische Zeit, gilt nach der Überlieferung als der erste Weintrinker und in der Folge wurde der Wein immer mehr für den kultischen Gebrauch eingesetzt.

Alkohole

Keilstrichformel von Glycerol mit nummerierten C-Atomen

Als Alkohole wird in der Chemie eine Gruppe organischer Verbindungen bezeichnet, die eine oder mehrere Hydroxgruppen (-OH) enthalten, die unmittelbar an ein aliphatisches Kohlenstoffatom gwbunden sind. Ihre Bezeichnung leitet sich von dem entsprechenden gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoff ab, der durch die Endung -ol als Alkohol gekennzeichnet wird. So leitet sich etwa von dem im Erdgas enthaltenen Methan (CH4) der Alkohol Methanol (CH3-OH). Ethanol (CH3-CH2-OH) stammt von dem Kohlenwasserstoff Ethan (H3C-CH3) ab. Der dreiwertige Alkohol Glycerol (genauer: Propan-1,2,3-triol, umgangssprachlich bekannt als Glycerin), der sich vom Propan (H3C-CH2-CH3) ableitet, ist ein wesentlicher Baustein der Fette und Öle.

Ganz ohne Alkohol kann der Mensch nicht leben

Körpereigener Alkohol

Auch wenn der Mensch keinen Alkohol zu sich nimmt, so erzeugt er diesen doch in geringen Mengen durch die Verdauungstätigkeit in seinem Körper.

„Wenn behauptet wird, daß der Mensch ganz ohne Alkohol leben kann, so stimmt das nicht. Der eine Mensch kann leben, ohne daß er Alkohol trinkt; das ist wahr. Aber er kann nicht ohne Alkohol leben. Denn wenn er eben keinen Alkohol trinkt, dann erzeugt sein eigener Körper in ihm die nötigen Mengen von Alkohol. Alle Stoffe, die der Mensch hat, werden nämlich in ihm selber erzeugt. Das, was der Mensch von außen aufnimmt, ist nämlich bloß zum Unterstützen, zur Anfeuerung da. In Wahrheit erzeugt der Mensch die Stoffe, die er braucht, aus dem Weltenall herein. Im Weltenraum sind alle Stoffe in ganz feiner Verteilung.“ (Lit.:GA 352, S. 31)

„Der Mensch, was ißt er hauptsächlich, was verzehrt er? - Er verzehrt mit den verschiedenen Nahrungsmitteln zum Beispiel Stärke. Die Stärke wird aufgenommen vom Munde, geht durch die Speiseröhre in den Magen und den Darm; sie verwandelt sich; durch eine dreifache Einspeichelung, durch Ptyalin, Pepsin und Trypsin, wird aus der Stärke Zucker. Wir essen Kartoffeln, die im wesentlichen aus Stärke sind, aber wir tragen nicht die Stärke in uns, sondern wir tragen nach der Verdauung Zucker in uns. Wir essen Eiweiß; nach einiger Zeit wird dieses Eiweiß aufgelöst, so daß es als flüssiges Eiweiß in uns ist. Da kommt nun allerdings eine Sache, die oftmals von Medizinern und Naturwissenschaftlern irrigerweise ausgenützt wird im üblen Sinne: da wird im Zusammenarbeiten von Darminhalt und dem Trypsin der Bauchspeicheldrüse immerfort Alkohol produziert. Man kann gar nicht ganz Antialkoholiker sein. Selbst wenn man keinen Alkohol trinkt, so produziert man den nötigen Alkohol, weil das Eiweiß gerade so konserviert werden rnuß. Wie man Präparate aus dem Tierreich [zur Konservierung] in Spiritus setzt, so muß unser Darminhalt in «Spiritus» gesetzt werden, und den produzieren wir selbst. Da wird das Eiweiß getötet, dann aber konserviert und erst in den Lymphgefäßen wieder belebt. - Ich sagte weiter zu den Arbeitern: Wir essen Fette, die werden auch umgewandelt, die werden nicht einfach emulgiert. Es ist bei keinem Fettgenuß so, daß die Fette, die wir essen, sich dann einfach im Körper verteilen; sie verwandeln sich erst selber. Das Fett, das wir essen, wird in uns zu Glyzerin und zu allerlei Säuren. Nur Salze bleiben im wesentlichen unverändert. Wir essen also stärkeähnliche Stoffe. Zucker nehmen wir nur aus dem Instinkt heraus, daß wir als Mensch zu schwach sind, die Stärke zu nehmen, die zu Zucker wird; sonst würden wir keinen Zucker brauchen. Während wir also genießen Stärke, Eiweiß, Fette und Salze, die in den Mund hineingehen, haben wir im Körper nach einiger Zeit Zucker, flüssiges Eiweiß - das wesentlich anders ist als das Eiweiß in dem Zustande, in dem wir es essen - , Glyzerin, Fettsäuren und Salze. Nur die Salze gehen bis in unser Gehirn und sammeln sich dort an; das andere geht nur zum Teil in unser Gehirn. Aber im wesentlichen verwandelt sich ein Teil in phosphorige, sehr flüchtige Teile und geht so ins Gehirn. Ich habe den Arbeitern klar gemacht anhand von diesen Vorgängen, wie das Seelische leicht zu verstehen ist, wenn sie nur den menschlichen Verstand in Bewegung setzen. Es wird noch lange Zeit gehen, bis die Menschen soweit sein werden. Man kommt auf diese Weise einfach dazu, dem einfachsten Menschen das Seelisch-Geistige gerade durch die Vorgänge des körperlichen Lebens klar zu machen.

Nun denken Sie doch einmal, was da eigentlich geschieht. Durch das Geistig-Seelische wird in uns eine völlige Verwandlung vollzogen. Sehr stark verschieden, sehr anders sieht ja der Mensch, der vor zwei Stunden gegessen hat, nicht aus als derjenige, der noch vor der Mahlzeit steht. Sie sehen es seiner Nase, seinen Augen nicht sehr stark an, was in ihm seelisch-geistig vorgeht. Was in der Menschenweihehandlung vollzogen wird, ist eine geistige Handlung. Das sinnliche Abbild [bei der Transsubstantiation] braucht gar nicht so sehr verschieden zu sein von dem, was es früher war; was verschieden ist, ist nur in seiner feineren Struktur mit geistigen Instrumenten nachweisbar. Für das hellsichtige Auge schaut die transsubstantiierte Hostie anders aus als die nichttranssubstantiierte. Sie haben also etwas, was ein fortwährendes Analogon dessen ist, was [im Physischen vor sich] geht.“ (Lit.:GA 344, S. 139ff)

Noah, der erste Weintrinker

Hauptartikel: Noach

Noah ist nach Rudolf Steiner identisch mit dem Manu, dem großen Eingeweihten und Führer des atlanischen Sonnenorakels, der die Völker von der mit der Sintflut untergehenden Atlantis nach Osten führte und von dort aus die nachatlantische Kultur begründete (Lit.: GA 94, S. 162).

Nach dem Bericht der Bibel war Noah nicht nur der erste Ackerbauer, er pflanzte auch den ersten Weinberg und wurde der erste Weintrinker (1 Mos 5,20-21 EU). Darin liegt ein tieferer Sinn. Der Alkohol hatte in der nachatlantischen Zeit die Mission, den menschlichen Leib von seinem Zusammenhang mit der geistigen Welt abzuschneiden und das alte atavistische Hellsehen auszulöschen. Der Glaube an die geistige Welt sollte das unmittelbare Schauen ersetzen. Darum wurde der Wein immer mehr für den kultischen Gebrauch eingesetzt.

„Daher wird in der Bibel gesagt, daß Noah, der Urvater der neuen nachsintflutlichen Rasse, zunächst berauscht wird durch den Wein. Durch einen mineralisch-chemischen Prozeß wird etwas hergestellt aus dem Pflanzenreich. Der Wein spielt dann in der ganzen fünften Wurzelrasse eine bestimmte Rolle. Alle Initiierten vom Anfang der fünften Wurzelrasse haben ihre Traditionen noch herübergenommen aus der Zeit der atlantischen Rasse, als es noch keinen Wein gab: Die indischen, persischen und ägyptischen Initiierten brauchten keinen Wein. Was bei den heiligen Handlungen eine Rolle spielte, war lediglich Wasser.

Mit der fünften Wurzelrasse kam also der Wein herauf, bei dem die mineralische Behandlung der Pflanze mitwirken muß. Die drei ersten Unterrassen waren Wiederholungen von Früherem. Die vierte Unterrasse entwickelte zuerst das Neue, was mit der fünften Wurzelrasse heraufgekommen war. Sie nahm eine gewisse Heiligkeit für den Wein in Anspruch. Daher treten Kulthandlungen auf, bei denen der Wein eine Rolle spielt (Dionysoskultur). Es entsteht sogar ein Weingott.

Nach und nach hat sich das in der Menschheit vorbereitet. Zunächst tritt die Weinkultur bei den Persern auf. Da ist der Wein aber noch etwas ganz Weltliches. Erst nach und nach findet er auch Eingang im Kultischen, im Dionysoskult. Die vierte Unterrasse ist diejenige, die zuerst das Christentum hervorbringt und auch diejenige, die siebenhundert Jahre vorher ihre Mission ankündigt durch die Dionysosspiele. Sie nehmen zunächst den Wein auf in den Kultus. Diese Tatsache hat in wunderbarer Weise derjenige Evangelist dargestellt, der am meisten vom Christentum gewußt hat: Johannes. Er bespricht gleich anfangs die Verwandlung des Wassers in Wein, denn das Christentum ist zunächst für die vierte Unterrasse der fünften Wurzelrasse gekommen. Eine Lehre brauchte man, welche heiligt, was auf den physischen Plan herauskommen muß. Der Wein schneidet den Menschen von allem Spirituellen ab. Wer Wein genießt, kann nicht zum Spirituellen kommen. Er kann nichts wissen von Atma, Buddhi, Manas, von dem was bleibt, was sich wiederverkörpert. Das mußte sein. Der ganze Gang der Menschheitsentwickelung ist ein absteigender und ein aufsteigender. Der Mensch mußte einmal bis zum tiefsten Punkt herabsteigen. Und damit er ganz auf den physischen Plan herunterkommt, darum tritt der Dionysoskult ein. Der menschliche Körper mußte präpariert werden zum Materialismus durch die Dionysoskultur, deshalb mußte eine Religion auftreten, die das Wasser in Wein verwandelt. Früher herrschte strenges Weinverbot für die Priester; sie konnten Atma, Buddhi, Manas erfahren. Es mußte nun eine Religion geben, die ganz herunterführte auf den physischen Plan, sonst wären die Menschen nicht ganz heruntergestiegen. Diese Religion, die sie da herunterführte, mußte eine äußere Offenbarung haben, eine solche Offenbarung, daß abgesehen wird von Atma, Buddhi und Manas, von der Reinkarnation, und nur den Hinweis auf das Allgemeine hat. Das nächste ist, daß der Wein wieder in Wasser verwandelt wird.“ (Lit.:GA 93, S. 245f)

Abraham und Melchisedek - Das Opfer von Brot und Wein

Melchisedek ist der erste überhaupt in der Bibel genannte Priester. In der Genesis wird er im Rahmen der Abrahamserzählung erwähnt:

„18 Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus. Er war Priester des Höchsten Gottes. 19 Er segnete Abram und sagte: Gesegnet sei Abram vom Höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, 20 und gepriesen sei der Höchste Gott, der deine Feinde an dich ausgeliefert hat. Darauf gab ihm Abram den Zehnten von allem.“

– 14,18-20 EU

Wie zuvor schon in Noah, so war nach den Angaben Rudolf Steiners auch in Melchisedek der große Sonnen-Eingeweihte der Atlantis, der Manu, verkörpert. Nun hatte er eine Gestalt angenommen, in welcher er zugleich in sich den Ätherleib trug, der von Sem, einem der drei Söhne Noahs und der Stammvater Abrahams und der Semiten, aufbewahrt worden war. Durch Melchisedek erfährt Abraham, dass der Gott, der an seiner inneren Organisation schafft, derselbe ist, der sich in den Mysterien offenbart. Zuvor schon hatte es dieser große Sonnen-Eingeweihte auch schon den sieben heiligen Rishis ermöglicht, Lehrer ihres Volkes in der urindischen Zeit zu sein, und er hatte auch Zarathustra zur Einweihung in das Sonnen-Geheimnis geführt. Nun sollte er Abraham auf die Mission der Israeliten] bzw. des jüdischen Volkes vorbereiten, später ein geeignetes Leibesgefäß für die Inkarnation des Christus bereitzustellen. Dazu sollten die Nachkommen Abrahams geordnet sein wie die Sterne des Tierkreises. Das Opfer von Brot und Wein, das der Christus beim Abendmahl am Gründonnerstag erneuerte, spielte dabei eine wichtige Rolle. So wie es Abraham dargereicht wurde, sollte es das Bewusstsein auf die Generationenfolgen hinlenken, aus denen zur Zeitenwende die zwei Jesusknaben geboren wurden, durch deren Vereinigung die Bedingungen für den Herabstieg des Christus in einen menschlichen Leib geschaffen wurden.

„Einer solchen bedeutsamen Wesenheit, wie es der große atlantische Sonneninitiierte war, ist es nicht ohne weiteres möglich, zu denen, die zu irgendeiner Zeit leben und eine besondere Mission haben, sogleich in einer verständlichen Sprache zu reden. Eine so hohe Individualität wie der große Sonneninitiierte, der in seiner Individualität ein ewiges Dasein führt, von dem mit Recht gesagt wurde - um anzudeuten den Ewigkeitscharakter dieser Individualität -, daß man von ihm nicht anführen sollte Namen und Alter, nicht Vater und Mutter, ein solcher großer Führer des Menschheitsdaseins kann sich nur dadurch offenbaren, daß er etwas annimmt, wodurch er verwandt wird denen, welchen er sich offenbaren kann. So nahm, um dem Abraham die entsprechende Aufklärung zu geben, der Lehrer der Rishis, der Lehrer des Zarathustra, eine Gestalt an, in welcher er den Ätherleib trug, der aufbewahrt war von dem Stammvater des Abraham, denselben Ätherleib, der schon in dem Stammvater des Abraham, in Sem, dem Sohne Noahs, vorhanden war. Dieser Ätherleib des Sem war aufbewahrt worden, wie der Ätherleib des Zarathustra für Moses aufbewahrt worden war, und seiner bediente sich der große Eingeweihte des Sonnenmysteriums, um sich in einer verständlichen Art dem Abraham offenbaren zu können. Diese Begegnung des Abraham mit dem großen Eingeweihten des Sonnenmysteriums ist jene Begegnung, welche uns im Alten Testament geschildert wird als die Begegnung des Abraham mit dem Könige, mit dem Priester des höchsten Gottes, mit Melchisedek oder Malek-Zadik, wie man gewohnt geworden ist ihn zu nennen (1 Mos 14,18-20 EU). Das ist eine Begegnung von größter, von universellster Bedeutung, diese Begegnung des Abraham mit dem großen Eingeweihten des Sonnenmysteriums, der - nur um ihn sozusagen nicht zu verblüffen - in dem Ätherleib des Sem sich zeigte, des Stammvaters des semitischen Stammes. Und bedeutungsvoll wird in der Bibel auf etwas hingewiesen, was leider nur zu wenig verstanden wird, nämlich darauf, woher sozusagen dasjenige kommen kann, was Melchisedek dem Abraham zu geben in der Lage ist. Was kann Melchisedek dem Abraham geben? Er kann ihm geben das Geheimnis des Sonnendaseins, das natürlich Abraham nur in seiner Art verstehen kann, dasselbe, was hinter der Zarathustra-Offenbarung steht, worauf Zarathustra erst prophetisch hingewiesen hat.

Wenn wir uns die Tatsache vorstellen, daß Zarathustra seine bevorzugten Schüler auf das hinwies, was als Ahura Mazdao geistig hinter dem Sonnenlichtleib lebt, indem er sagte: Seht hin, dahinter steckt etwas, was jetzt noch nicht mit der Erde vereinigt ist, was aber einst in die Erdenevolution sich ergießen wird und auf die Erde heruntersteigen wird -, wenn wir anerkennen, daß Zarathustra nur prophetisch vorherverkünden konnte den Sonnengeist, den Christus, von dem er sagte: Er wird kommen in einem menschlichen Leibe -, dann werden wir sagen müssen, daß für denjenigen Menschen, der vorbereiten und später herbeiführen sollte die Inkarnation des Christus auf der Erde, sich noch größere Tiefen dieses Sonnengeheimnisses zeigen mußten. Das geschah dadurch, daß der Lehrer des Zarathustra selber bei jener Begegnung Einfluß nahm auf Abraham, sozusagen aus derselben Quelle seinen Einfluß brachte, aus der dann der Christus-Einfluß kommt. Das wird uns wieder in der Bibel symbolisch angedeutet, indem gesagt wird: Indem Abraham dem Melchisedek entgegengeht, bringt ihm dieser König von Salem, dieser Priester des höchsten der Götter, Brot und Traubensaft. «Brot und Traubensaft» wird später noch einmal ausgeteilt: Als das Geheimnis des Christus ausgedrückt werden soll für seine Bekenner bei der Einsetzung des Abendmahles, da geschieht es durch Brot und Traubensaft! Indem die Gleichheit des Opfers in so bedeutungsvoller Weise betont wird, wird darauf hingewiesen, daß es dieselbe Quelle ist, aus der Melchisedek schöpft, und woheraus der Christus schöpft.

Also es sollte ein Einfluß stattfinden von dem, was später auf die Erde niedersteigen sollte, auf dem Umwege durch Melchisedek. Und dieser Einfluß sollte auf den großen Vorbereiter des späteren Ereignisses, auf Abraham, erfolgen. Und die Folge der Wirkung dieser Begegnung des Abraham mit Melchisedek war die, daß Abraham nun spürte: was ihn da antreibt, was er anspricht mit dem Namen jahve oder Jehova als das Höchste, was er denken kann, das kommt aus derselben Quelle, aus der auch für alles höchste Erdenwissen das Bewußtsein des Initiierten kommt von dem alle Welten durchwebenden und durchlebenden höchsten Gott. Das war das Bewußtsein, das Abraham jetzt weitertragen konnte. - Ein anderes Bewußtsein ging in Abraham noch auf: das Bewußtsein, daß nun tatsächlich mit dem Blute der Generationen, das durch das Volkstum hinunterrinnt, etwas gegeben sein soll, was sich richtig nur vergleichen läßt mit dem, was in den Mysterien geschaut werden kann, wenn der hellseherische Blick sich hinausrichtet in die Geheimnisse des Daseins und die Sprache des Kosmos versteht.

Ich habe schon darauf aufmerksam gemacht, wie man in den Mysterien die Geheimnisse des Kosmos ausdrückt, indem man eine SternenSprache spricht und die Geheimnisse des Kosmos zum Ausdrucksmittel nimmt für das, was man sagen will. Es gab Zeiten, in denen die Mysterienlehrer das Auszudrückende in solche Worte, in solche Bilder kleideten, die hergenommen waren von der Konstellation der Sterne. Man sah gleichsam in den Wegen der Sterne, in den Lagen der Sterne zueinander die Bilder, durch die man ausdrücken wollte, was der Mensch geistig erlebt, wenn er sich zu dem Göttlich-Geistigen hinauferhebt.

Was hat man nun in der Mysterienweisheit gelesen in dieser Sternenschrift? Man hat darinnen gelesen die Geheimnisse der die Welt durchwebenden und durchlebenden Gottheit. Es waren die Ordnungen der Sterne der augenfällige Ausdruck der Gottheit. Man richtete den Blick in Weltenalle und sagte: Da kündet sich die Gottheit an! Und wie sie sich ankündet, das beschreiben uns die Ordnungen und Harmonien der Sterne. - So lebte sich für ein solches Anschauen der Weltengott aus in der Ordnung der Sterne.

Sollte sich auf eine besondere Art in der Mission des hebräischen Volkes dieser Weltengott ausleben, so mußte er sich in derselben Ordnung ausleben, die im Kosmos in den Sternenbahnen vorgezeichnet ist. Das heißt, es mußte sich durch das Blut der Generationen, in welchem ja das äußere Instrument der Jahve-OfFenbarungen enthalten war, eine ähnliche Ordnung ausdrücken, wie sie sich ausdrückt in den Sternenbahnen. Mit anderen Worten: In der Nachkommenschaft des Abraham mußte etwas sein, was in der Generationenfolge, in der Blutsverwandtschaft, ein Spiegelbild dessen war, was Sternenschrift im Kosmos ist. Deshalb bekam Abraham die Verheißung: Deine Nachkommen sollen geordnet sein wie die Sterne am Himmel - Das ist die richtige Auslegung des Satzes, der gewöhnlich heißt: «Deine Nachkommen sollen zahlreich sein wie die Sterne am Himmel», und womit nur die Vielzahl der Nachkommenschaft angedeutet wird (1 Mos 22,17 EU). Aber nicht die Vielzahl ist gemeint, sondern gemeint ist, daß in der Nachkommenschaft eine solche Ordnung herrschen solle, wie sie am Himmel in der Sprache der Götter wahrgenommen wurde in der Gruppierung der Sterne. Da sah man hinauf in eine solche Ordnung, wie sie sich darstellt in der Ordnung des Tierkreises. Und in der Stellung der Wandelsterne, der Planeten zum Tierkreis drückten sich jene Konstellationen aus, in denen man die Sprache fand, um die Taten der Götter, wie sie weben durch das Weltall, auszudrücken. Dieses feste Band also, das im Zodiakus und in dem Verhältnis der Planeten zu den zwölf Tierkreiszeichen sich darstellt, mußte sich ausdrücken in der Blutsverwandtschaft in der Nachkommenschaft des Abraham.“ (Lit.:GA 123, S. 77ff)

Der Alkohol als Brücke zum individuellen Ich

Durch die Hilfe des Weines sollte schließlich in einem nächsten Schritt der einzelne Mensch ganz auf sich selbst gestellt werden und sein individuelles Ich entwickeln. Als Vorbereitung dazu wurde er zunächst auf seine einzelne Persönlichkeit in ihrer konkreten irdischen Inkarnation zurückgeworfen. Das Bewusstsein für die Reinkarnation ging verloren. Wenn diese Aufgabe erfüllt ist, werden die Weinreben von der Erde verschwinden.

„Solange der aus Trauben gewonnene Saft nur Fruchtsaft ist, ist er gut, gegoren aber nachteilig für die Entwickelung. Blicken Sie wieder in die Geschichte zurück. 600 vor Christus fing der Genuß von Wein an, war damals vielleicht schon in voller Blüte, denn da erstanden die Dionysos-Feste, durch die dem Weingott gehuldigt wurde. Aber wie alles seine Zeit hat, auch jede Frucht, so wird auch die Traube von der Erde wieder verschwinden.“ (Lit.:GA 97, S. 291)

„Auf der Hochzeit zu Kana wird das Wasser in Wein verwandelt. An diese Tatsache knüpft sich ein symbolischer universeller Sinn: Im religiösen Kultus soll das Wasseropfer zeitweise durch das Weinopfer ersetzt werden.

Es gab in der Geschichte der Menschheit eine Zeit, in welcher der Wein noch unbekannt war. Zur Zeit der Veden kannte man ihn kaum. Nun, solange die Menschen keine alkoholischen Getränke tranken, war die Vorstellung von vorhergehenden Daseinsstufen und von der Vielzahl von Erdenleben überall verbreitet, und niemand zweifelte daran. Seitdem die Menschheit Wein zu trinken begann, verdunkelte sich die Idee der Reinkarnation ganz schnell und verschwand schließlich aus dem allgemeinen Bewußtsein. Sie wurde nur bewahrt durch die Eingeweihten, die sich des Weingenusses enthielten. Denn der Alkohol hat auf den menschlichen Organismus eine besondere Wirkung, insbesondere auf den Ätherleib, in dem das Gedächtnis seinen Sitz hat. Der Alkohol verschleiert das Gedächtnis, verdunkelt es in seinen inneren Tiefen. Der Wein schafft Vergessenheit, sagt man. Dabei handelt es sich nicht um ein oberflächliches, momentanes Vergessen, sondern um ein tiefes und dauerndes Vergessen, um eine Verfinsterung der Gedächtniskraft im Ätherleib. Daher verloren die Menschen, als sie sich anschickten Wein zu trinken, nach und nach ihr ursprüngliches Gefühl für die Wiederverkörperung.

Nun hatte aber der Glaube an die Wiederverkörperung und an das Karmagesetz einen mächtigen Einfluß nicht nur auf die Persönlichkeit, sondern auch auf ihr soziales Empfinden. Er ließ sie die Ungleichheit der menschlichen Lebensumstände hinnehmen. Wenn der unglückliche ägyptische Arbeiter an den Pyramiden arbeitete, wenn der Hindu der untersten Klasse an den gigantischen Tempeln im Herzen der Berge baute, sagte er sich, daß ein anderes Dasein ihn für die tapfer ertragene schwere Arbeit entschädigen würde, wenn er gut war; daß sein Meister schon durch ähnliche Prüfungen hindurchgegangen war; oder daß er später durch noch härtere Prüfungen hindurchgehen müsse, wenn er an der Gerechtigkeit zweifelte und übel gesinnt wäre.

Als aber das Christentum herannahte, sollte die Menschheit durch eine Epoche hindurchgehen, in der sie sich ganz auf ihre Erdenaufgabe einstellte. Sie sollte an der Verbesserung dieses Lebens wirken, an der Entwickelung des Intellekts, an der verstandesmäßigen wissenschaftlichen Erkenntnis der Natur. Das Bewußtsein von der Wiederverkörperung sollte demgemäß für zweitausend Jahre verlorengehen. Und das Mittel, das zu diesem Zweck angewendet wurde, war der Wein.

Das ist der tiefe Grund der Verehrung des Bacchus, des Gottes des Weines, der Trunkenheit. Es war dies die volkstümliche Form des Dionysos der alten Mysterien, der an sich einen ganz anderen Sinn hatte. Das ist auch der symbolische Sinn der Hochzeit zu Kana. Das Wasser spielt seine Rolle beim alten Opferdienst, der Wein beim neuen. Die Worte des Christus: « Selig, die nicht sehen und doch glauben», beziehen sich auf die neue Ära des Menschen, wo der Mensch, ganz seinen Erdenaufgaben hingegeben, weder die Erinnerung an frühere Inkarnationen noch die direkte Schau in die geistige Welt haben soll.“ (Lit.:GA 94, S. 50ff)

Damit sich der Mensch auf seine einzelne Perönlichkeit stellen konnte, mussten nun auch die Blutsbande, die Melchisedek durch das Opfer von Brot und Wein geheiligt hatte, gelockert werden:

„Der Alkohol war die Brücke, die vom Gattungs-, vom Gruppen-Ich zum selbständigen, individuellen Ich hinüberführt. Niemals hätte der Mensch den Übergang vom Gruppen- zum Einzel-Ich gefunden ohne die stoffliche Wirkung des Alkohols. Dieser erzeugte das individuelle, persönliche Bewußtsein im Menschen. Wenn die Menschheit dieses Ziel erreicht haben wird, braucht sie den Alkohol nicht mehr, und dieser wird wieder aus der physischen Welt verschwinden. Sie sehen, alles, was geschieht, hat seine Bedeutung in der weisen Lenkung der Menschheitsentwickelung. Deshalb soll heute niemandem widersprochen werden, wenn er Alkohol trinkt, während andrerseits jene Menschen, die der übrigen Menschheit vorausgeeilt sind und ihre Entwickelung so weit gefördert haben, daß sie des Alkohols nicht mehr bedürfen, denselben auch meiden sollen. Christus erscheint, um der Menschheit Kräfte zu geben, damit im sechsten Zeitraum das höchste Ich-Bewußtsein erlangt werden kann. Er will die Menschen vorbereiten auf jene «Zeit, die noch nicht gekommen ist». Würde er es beim Wasseropfer gelassen haben, so würde es die Menschheit niemals zum individuellen Ich gebracht haben. Die Verwandlung des Wassers bedeutet die Erhebung des Menschen zum individuellen Wesen. Die Menschheit war in ihrem Entwickelungsgange an einem Punkt angelangt, wo sie des Weins bedurfte, daher verwandelt Christus das Wasser in Wein. Wenn die Zeit da sein wird, wo der Mensch keinen Wein mehr braucht, dann wird Christus den Wein wieder in Wasser zurückverwandeln.“ (Lit.:GA 100, S. 264ff)

„Wir können die Prozesse verfolgen, durch welche der physische Leib vorbereitet wurde, ein Träger des selbstbewußten, des «Ich-bin»-begabten Menschen zu werden. Sogar in der Bibel wird uns das angedeutet: daß derjenige, der Stammvater wird in einer gewissen Beziehung in der nachatlantischen Zeit, daß Noah der erste Weintrinker ist, als erster die Wirkung des Alkohols erlebt. Da kommen wir auf ein Kapitel, das wirklich für manchen schockierend sein kann. Was in der nachatlantischen Zeit als ein besonderer Kultus hervortritt, ist der Dionysosdienst. Sie wissen alle, wie der Dionysoskult in Zusammenhang gebracht wird mit dem Wein. Dieser merkwürdige Stoff wird der Menschheit allerdings erst in der nachatlantischen Zeit zugeführt, und dieser Stoff wirkt auf die Menschheit. Sie wissen, jeder Stoff wirkt irgendwie auf die Menschen, und der Alkohol hat eine ganz bestimmte Wirkung auf den menschlichen Organismus. Er hatte nämlich eine Mission im Laufe der Menschheitsentwicke-lung; er hatte - so sonderbar das erscheint - die Aufgabe, sozusagen den menschlichen Leib so zu präparieren, daß dieser abgeschnitten wurde von dem Zusammenhang mit dem Göttlichen, damit das persönliche «Ich-bin» herauskommen konnte. Der Alkohol hat nämlich die Wirkung, daß er den Menschen abschneidet von dem Zusammenhang mit der geistigen Welt, in der der Mensch früher war. Diese Wirkung hat der Alkohol auch noch heute. Der Alkohol ist nicht umsonst in der Menschheit gewesen. Man wird in einer zukünftigen Menschheit im vollsten Sinne des Wortes sagen können, daß der Alkohol die Aufgabe hatte, den Menschen so weit in die Materie herunterzuziehen, damit der Mensch egoistisch wurde, und daß der Alkohol ihn dahin brachte, das Ich für sich zu beanspruchen und es nicht mehr in den Dienst des ganzen Volkes zu stellen. Also den entgegengesetzten Dienst, den die Gruppenseele der Menschheit geleistet hat, hat der Alkohol geleistet. Er hat den Menschen die Fähigkeit genommen, in höheren Welten sich mit einem Ganzen eins zu fühlen. Daher der Dionysoskult, der das Zusammenleben in einer Art äußeren Rausches pflegt. Ein Aufgehen in einem Ganzen, ohne zu schauen dieses Ganze. Die Entwickelung in der nachatlantischen Zeit ist deshalb mit dem Dionysoskult verbunden worden, weil dieser Kult ein Symbolum war für die Funktion und Mission des Alkohols. Jetzt, wo die Menschheit wiederum strebt, den Weg zurückzufinden, wo das Ich so weit entwickelt ist, daß der Mensch wieder den Anschluß rinden kann an die göttlich-geistigen Mächte, jetzt ist die Zeit gekommen, wo, anfangs sogar aus dem Unbewußten heraus, eine gewisse Reaktion gegen den Alkohol eintritt. Diese Reaktion tritt aus dem Grunde ein, weil viele Menschen heute schon fühlen, daß so etwas, was einmal eine besondere Bedeutung hatte, nicht ewig berechtigt ist.

Es braucht niemand das, was jetzt gesagt worden ist über die Aufgabe des Alkohols in einer bestimmten Zeit, etwa als für den Alkohol gesprochen aufzufassen; sondern es geschah, um klarzumachen, daß diese Mission des Alkohols erfüllt ist und daß für die verschiedenen Zeiten sich eben Verschiedenes schickt. Aber es tauchte auch in derselben Epoche, wo die Menschheit durch den Alkohol am tiefsten in den Egoismus heruntergezogen worden ist, die stärkste Kraft auf, die dem Menschen den größten Impuls geben kann, um wieder den Zusammenschluß mit dem geistigen Ganzen zu finden. Auf der einen Seite mußte der Mensch bis zur tiefsten Stufe hinuntersteigen, um selbständig zu werden, auf der anderen Seite mußte dagegen die starke Kraft kommen, die wieder den Impuls geben konnte, um den Weg zum Ganzen zurückzufinden.“ (Lit.:GA 103, S. 91ff)

Bier, Wein und Weinbrand

Ein Glas Cognac

Die verschiedenen Arten alkoholischer Getränke wirken sehr unterschiedlich auf das Menschenwesen. Das Bier beeinflusst insbesondere das Vorderhirn und wirkt dämpfend auf das Denken. Der Wein belebt, in geringen Mengen genossen, das Gefühl, kann aber auch bei unmäßigem Genuss wüste Emotionen erregen. Der Wein beeinflusst vorwiegend die lateralen Gehirnlappen, insbesondere auch das Sprachzentrum. Weinbrand und andere alkoholische Brände beeinträchtigen die Tätigkeit des Kleinhirns und stören die Willenstätigkeit des Menschen.

Grundsätzlich wirkt der Alkohol in einer dem Ich gegenerischen Weise auf das Blut, wodurch der Mensch letztlich durch den Alkohol in seiner weiteren Ich-Entwicklung gehemmt wird. Das stellt keinen Widerspruch zu den oben gemachten Ausführungen dar. Der Alkohol trennt den Menschen von seinem höheren Ich, durch das er die Beziehung zur geistigen Welt pflegt, und wirft ihn auf sein niederes, dem Egoismus verhaftetes Ich zurück. Das ist die notwendige Vorbereitung der eigentlichen Ich-Entwicklung. Für die weitere Entfaltung des Ich und namentlich für jede ernsthafte Geistesschulung ist der Alkohol aber hinderlich:

"Auch das Verhältnis des Menschen zum Alkohol ist einer Veränderung unterworfen, wenn der Mensch sich innerlich lebendig, ernst mit Anthroposophie durchdringt. Der Alkohol nämlich ist ja etwas noch ganz Besonderes sozusagen in den Reichen der Natur. Er erweist sich nicht nur als eine Last-Erzeugung im menschlichen Organismus, sondern er erweist sich direkt als oppositionelle Gewalt im menschlichen Organismus erzeugend. Denn wenn wir die Pflanze betrachten, so bringt sie es in ihrer Organisation bis zu einem gewissen Punkt - mit Ausnahme der Weinrebe, die es über diesen Punkt hinausbringt. Was die übrigen Pflanzen sich einzig und allein aufsparen für den jungen Keim, alle die Triebkraft, die sonst nur für den jungen Keim aufgespart wird und nicht in das übrige der Pflanze sich ergießt, das ergießt sich bei der Weintraube auch in einer gewissen Weise in das Fruchtfleisch; so daß durch die sogenannte Gärung, durch die Verwandlung dessen, was sich da in die Weintraube hineinergießt, was in der Traube selbst zur höchsten Spannung gebracht worden ist, etwas erzeugt wird, was in der Tat innerhalb der Pflanze eine Gewalt hat, welche nur verglichen werden kann okkultistisch mit der Gewalt, die das Ich des Menschen über das Blut hat. Was also bei der Weinerzeugung entsteht, was bei der Alkoholerzeugung sich immer bildet, ist, daß in einem anderen Naturreich dasjenige erzeugt wird, was der Mensch erzeugen muß, wenn er von seinem Ich aus auf das Blut wirkt.

Wir wissen ja, daß eine innige Beziehung besteht zwischen dem Ich und dem Blut. Sie kann schon äußerlich charakterisiert werden dadurch, daß wenn im Ich Scham empfunden wird, die Schamröte dem Menschen ins Gesicht steigt, wenn in dem Ich Furcht, Angst empfunden wird, der Mensch erblaßt. Diese Wirkung von dem Ich auf das Blut, die aber auch sonst vorhanden ist, die ist okkultistisch ganz ähnlich derjenigen Wirkung, welche entsteht, wenn der Pflanzenprozeß zurückgebildet wird, so daß das, was in dem Fruchtfleisch der Weintraube ist oder was überhaupt aus dem Pflanzlichen kommt, zum Alkohol umgebildet wird. Das Ich muß, wie gesagt, normal einen ganz ähnlichen Prozeß im Blut erzeugen — okkultistisch gesprochen, nicht chemisch —, wie erzeugt wird durch das gleichsam Rückgängigmachen des Organisationsprozesses, durch das bloße Chemischmachen des Organisationsprozesses, wenn Alkohol erzeugt wird. Die Folge davon ist, daß wir durch den Alkohol etwas in unseren Organismus einführen, was von der anderen Seite her so wirkt, wie das Ich auf das Blut wirkt. Das heißt, wir haben ein Gegen-Ich in dem Alkohol in uns aufgenommen, ein Ich, das direkt ein Kämpfer ist gegen die Taten unseres geistigen Ich. Von der anderen Seite her wird auf das Blut gerade so gewirkt durch den Alkohol, wie von dem Ich auf das Blut gewirkt wird. So daß wir also einen inneren Krieg entfesseln und im Grunde alles das, was von dem Ich ausgeht, zur Machtlosigkeit verdammen, wenn wir ihm einen Gegenkämpfer entgegenstellen im Alkohol. Dies ist der okkulte Tatbestand. Derjenige, welcher keinen Alkohol trinkt, sichert sich die freie Möglichkeit, von seinem Ich aus auf das Blut zu wirken; derjenige, der Alkohol trinkt, der macht es gerade so wie jemand, der eine Wand einreißen will und nach der einen Seite schlägt, gleichzeitig aber auf der anderen Seite Leute aufstellt, die ihm entgegenschlagen. Ganz genau so wird durch den Genuß des Alkohols eliminiert die Tätigkeit des Ich auf das Blut.

Daher empfindet derjenige, welcher Anthroposophie zu seinem Lebenselement macht, die Arbeit des Alkohols im Blute als direkten Kampf gegen sein Ich, und es ist daher nur natürlich, daß eine wirkliche geistige Entwicklung nur leicht vor sich gehen kann, wenn man ihr nicht diese Widerlage schafft. Wir sehen gerade aus diesem Beispiel, wie das, was ja sonst auch vorhanden ist, durch das veränderte Gleichgewicht, welches eintritt im physischen Leib, für den Esoteriker oder Anthroposophen wahrnehmbar wird." (Lit.: GA 145, S. 20f)

„Ja, mit dem Kognak ist es so, daß in dem Kognak selber etwas als ein Pflanzengift wirkt, und das schaltet den astralischen Leib ganz aus. Und dann wirkt der Ätherleib besonders stark, wenn der Mensch Kognak trinkt. Bei allen Schnäpsen wirkt der Ätherleib besonders stark. Der Mensch fühlt sich wohlig, weil er das Bewußtsein ausschaltet und ganz Pflanze wird. Er senkt sich ganz ins Pflanzenhafte ein, wenn er Schnäpse trinkt, und dabei fühlt er sich wohl, geradeso wie sich der Mensch sonst im Schlaf wohlfühlt. Im Schlaf aber hat er nicht das Bewußtsein vom Wohlsein. Wenn der Mensch nämlich im Schlaf sich wohlfühlen kann, dann fühlt er sich wohl, weil er die Tätigkeit des Fleisches dabei wahrnehmen kann. Aber im gewöhnlichen, wenn die Menschen schlafen, so wissen sie ja nichts von ihrem Wohlsein. Wenn sie aber Kognak trinken, dann wissen sie von ihrem Wohlsein, und dann sind sie doch ein bißchen wach, aber auf der andern Seite schläft ihr Unterleib, und da fühlen sie sich bei diesem schlafenden Unterleib, während der Kopf wach ist, unendlich wohl. Es ist also tatsächlich das Schnäpsetrinken eine Beförderung des tierisch-pflanzlichen Wohlseins beim Menschen.“ (Lit.:GA 352, S. 41)

Unterschiedliche Wirkung von Alkohol und Opium

Schlafmohn, Papaver somniferum, aus dessen Milch Opium gewonnen werden kann.

„Aber wenn nun der Mensch den Mohnsaft, das Opium zu sich nimmt, dann spürt er diese Süßigkeit; denn eigentlich ist er so im Leib, wie wenn er schlafen würde, und ist zugleich wach. Dadurch kann er die Süßigkeit genießen, und dadurch fühlt er diese Süßigkeit und fühlt sich ungeheuer wohl darinnen. Es ist, wie wenn sein ganzer Leib mit Zucker durchdrungen wäre, mit einem ganz besonderen Zucker, durch und durch mit Süßigkeit. Aber zugleich ist sein astralischer Leib frei vom physischen Leib, und dadurch nimmt er, wenn auch nicht deutlich, allerlei wahr. Er hat nicht gewöhnliche Träume, sondern er nimmt die geistige Welt wahr. Er macht große Reisen durch die geistige Welt durch. Das gefällt ihm. Dadurch wird er hinaufgehoben, wie Sie sagen, in die geistige Welt. Beim Alkoholtrinken hingegen wird sein physischer Leib ganz in Anspruch genommen, bis ins Blut hinein. Da wird sein astralischer Leib nicht frei. Da wird alles noch mehr vom physischen Leib in Anspruch genommen. Daher wird der Mensch, wenn er Alkohol trinkt, eben ganz vom physischen Leib in Anspruch genommen, viel mehr als er sonst in Anspruch genommen wird. Das ist eben der Unterschied. Beim Opium wird das Geistig-Seelische frei, genießt erstens den physischen Leib in seiner Süßigkeit, zweitens aber macht es Reisen, wobei es zwar etwas ungeordnet, aber immerhin in die geistige Welt hineinkommt. Und die Orientalen haben vieles von dem, was sie in nicht richtiger Weise, aber doch von der geistigen Welt beschreiben, vom Opiumgenuß, Haschisch und dergleichen.“ (Lit.:GA 352, S. 153)

Wirkung des Alkohols auf Kinder

„Der Alkohol wird im menschlichen Organismus deshalb gebildet, damit wir nicht immer innerlich zerfallen. Der Leib würde sich ja auflösen, wie er sich als Leichnam auflöst, wenn nicht Alkohol und alkoholähnliche Stoffe entwickelt würden. Das ist natürlich so. Nun müssen wir aber fragen: Auf welche von diesen Leibern wirkt denn der Alkohol eigentlich? Sehen Sie, auf den physischen Leib wirkt ja der Alkohol außerordentlich gut zunächst, wenn er in mäßiger Weise getrunken wird, denn dann kann sich der Mensch, wenn er selber zuwenig Alkohol erzeugt, ein gutes Erhaltungsmittel im Alkohol beilegen, und dem physischen Leib schadet der Alkohol eigentlich gar nicht. Auf den physischen Leib wirkt der Alkohol im Grunde genommen gar nicht schlimm ein. Wenn der Alkohol - das bedenken die Leute zu wenig - dem physischen Leib schaden würde, dann würde es um den Weinstock schlecht stehen, denn der Weinstock hat ja auch einen physischen Leib. Der Weinstock ist nun ganz besoffen - das ist er doch, weil er lauter Alkohol in sich hat -, aber sein physischer Leib leidet gar nicht darunter. Nun ja, aber der Ätherleib, der leidet auch nicht unter dem Alkohol. Es ist nur der astralische Leib, der beim Erwachsenen unter dem Alkohol leidet. Beim Kind ist es deshalb so schädlich, wie ich gleich erwähnen werde, weil da noch etwas anderes geschieht. Aber beim Erwachsenen wirkt der Alkohol auf den astralischen Leib wiederum ein, geradeso wie das Arsenik, und namentlich auf das Ich selber. Und das Ich lebt in der Blutzirkulation. So daß der Alkohol auf die Blutzirkulation ungeheuer stark einwirkt.

Bei Kindern ist es deshalb schlimm, weil der Alkohol schon in sich einen astralischen Leib enthält. Die Pflanze hat nur einen Ätherleib, aber der Alkohol, der im Weinstock ist, hat schon einen astralischen Leib. Der wirkt so wie dasjenige, was im Blute brodelt. Kann man das nicht verstehen? Nicht wahr, das kann man doch verstehen: Der wirkt schon wie dasjenige, was im Blute brodelt. Und daher kommt es, daß das Kind, wenn es früh Alkohol trinkt, eigentlich einen astralischen Leib kriegt, den es erst mit dem vierzehnten, fünfzehnten Jahre ganz ausgebildet kriegen soll; und es hat ihn nicht in seiner Gewalt. Daher ist der Alkohol für das Kind ganz besonders schädlich, weil das Kind unter dem Einfluß des Alkohols gleich einen astralischen Leib kriegt.

Daraus aber ersehen Sie, daß der Alkohol eigentlich so richtig in dem Seelischen, in dem Geistigen des Menschen wirkt. Da wirkt er. Da zerstört er die Atmung, die Blutzirkulation, die ja vom Geistig-Seelischen ausgehen. Da wirkt der Alkohol hinein.“ (Lit.:GA 352, S. 130f)

Alkoholgehalt von Lebensmitteln und Medikamenten

In Lebensmitteln kann natürlicher oder auch künstlich zugesetzter Alkohol (nicht immer kennzeichnungspflichtig) enthalten sein. Obstsaft darf bis zu 0,38% Alkohol enhalten, mit Ausnahme des Traubensaftes, der sogar 1% enthalten darf. Dabei ist fraglich, ob diese Grenzwerte auch immer eingehalten werden. Kefir kann bis zu 2% Alkohol enthalten. Brot enthält bis zu 0,3% Alkohol.

Die Einnahme von 1L Traubensaft mit 1% Alkoholgehalt entspricht der Einnahme von 0,2L Bier mit 5% Alkoholgehalt oder 0,1L Wein mit 10% Alkoholgehalt. Das Trinken von 2L Apfelsaft mit der zulässigen Menge von 0,38 Prozent entspricht der Einahme von 0,15L (das ist die Hälfte eines kleinen Bieres) von 5%.

Abgesehen von den zulässigen Grenzwerten bei den Säften ist generell bei Getränken (außer Bier) die Kennzeichnung des Alkoholgehalts erst ab 1,2 % vorgeschrieben. Ein süßes Dosen-Mixgetränk kann also 1,2 % Alkohol enthalten, ohne daß das drauf stehen muß. Zudem führt der Zuckergehalt dazu, daß man den enhaltenen Alkohol beim Trinken eventuell nicht bemerkt.[1]

Auch verschiedene Medikamente, z.B. in Form homöopathischer Dilutationen (bspw. von DHU oder von WELEDA), enthalten Alkohol. Doch dieser wird bei verschreibungsgemäßer Einnahme, auf diese Weise nur in kleinsten Mengen eingenommen. Für trockene Alkoholiker können aber selbst solch geringe Mengen ein bedeutendes Problem darstellen.

Durch den Wein wird die Erkenntnis der Reinkarnation unterdrückt

Der Wein hat auf den Menschen ein ganz besondere Wirkung, durch die er nicht aus eigener Anschauung zur Erkenntnis von Reinkarnation und Karma kommen kann. Es war durchaus notwendig, dass der Mensch wenigstens einmal eine Inkarnation durchlebte, in der er keine Kenntnisse der früheren Erdenleben hatte - und das gilt auch für den christlichen Eingeweihten:

„Damit der Mensch sich dachte, die eine Inkarnation sei die einzige, dazu war notwendig, daß etwas das Gehirn von der Erkenntnis von den höheren Prinzipien im Menschen, von Atma, Buddhi, Manas und von der Erkenntnis der Reinkarnation abschnitt. Dazu wurde den Menschen der Wein gegeben. Früher war bei allem Tempelkultus nur das Wasser gebraucht worden. Dann wurde der Gebrauch des Weines eingeführt, und sogar ein göttliches Wesen, Bacchus, Dionysos, war der Repräsentant des Weines. Der tiefsteingeweihte Jünger, Johannes, enthüllt in seinem Evangelium, was der Wein für die innere Entwickelung bedeutet. Bei der Hochzeit von Kana in Galiläa wird das Wasser in Wein verwandelt. Durch den Wein wurde der Mensch so zubereitet, daß er die Reinkarnation nicht mehr verstand. Damals wurde das Opferwasser in Wein verwandelt, und wir sind jetzt wieder dabei, den Wein in Wasser zu verwandeln. Wer hinaufkommen will in die höheren Gebiete des Daseins, der muß sich jeden Tropfens Alkohol enthalten.“ (Lit.:GA 97, S. 22)

Das Altarsakrament

Hauptartikel: Abendmahl

Mit der Einsetzung des Abendmahls erneuerte und erhöhte der Christus das Opfer, das Melchisedek vor Abraham dargebracht hatte, und begründete damit einen neuen zukunftsweisenden Kultus, durch den die blutigen Tieropfer, die seit der atlantischen Zeit üblich geworden waren, überwunden werden und nun statt dessen Brot und Wein geopfert werden sollten. Im Altarsakrament verändert sich auch die Wirkung des Alkohols.

„An die Stelle des blutigen Opfers, soll das unblutige, das geistige Opfer, das Abendmahl treten als Symbol dafür, daß auf geistigem Felde Schuld und Sühne für menschliche Taten leben. Dies ist aber die Lehre von Karma, daß alles dasjenige, was der Mensch irgendwie in seinen Handlungen verursacht hat, seine Wirkungen nach sich zieht durch rein geistige Gesetze, daß Karma nichts zu tun hat mit physischer Vererbung.“ (Lit.:GA 52, S. 82)

Der Mensch besteht großteils aus Wasser. Bei der Verdauung erzeugt er aber auch stets geringe Mengen von Alkohol in seinem Körper (siehe oben). So wie ihn das Wasser mit dem Kosmos verbindet, so verbindet ihn der Alkohol mit dem Irdischen. In dem Saft reifer Trauben ist die Sonnenkraft irdisch geworden, so wie sich der kosmische Christus durch das Mysterium von Golgatha mit der Erde verbunden hat.

„Wenn ein hellseherisches Wesen durch Jahrtausende hindurch imstande gewesen wäre, die Erde zu beobachten, so würde es gesehen haben, wie damals, als der Erlöser auf Golgatha starb, plötzlich die ganze Erdenaura sich in anderem Lichte färbte, in anderen Farben aufstrahlte. Der von Zarathustra verkündete Ahura Mazdao ist damals der elementarische Geist der Erde geworden. Das drückt der Christus aus, indem er beim Abendmahl sagt: «Das ist mein Leib» (Mt 26,26 LUT), und für den Traubensaft findet er den Ausdruck: «Das ist mein Blut.» (Vgl. Mt 26,28 LUT)“ (Lit.:GA 104a, S. 93)

Beim Altarsakrament werden im Kelch Wasser und Wein miteinander vermischt. Der Kelch wird damit zu einem Abbild des Menschen, der in seinem Flüssigkeitsorganismus aus Wasser und dem in ihm selbst produzierten „Wein“ besteht und damit das kosmische und das irdische Element miteinander verbindet. Zugleich wird der physischen Leib dadurch so präpariert, dass er eine gewisse Anziehungskraft zu dem aus dem Grabe auferstandenen Phantomleib des Christus entwickelt. Diese Wirkung wird durch den christlichen Schulungsweg noch wesentlich verstärkt.

„Das ist ja gegeben in der tatsächlichen Alchimie, indem der Mensch - ich habe Ihnen das gestern nur exemplifikativ angedeutet - fortwährend Alkohol in sich entwickelt, so wie er ihn braucht. Nun ist der Mensch ja auch zu 90% eine Wassersäule, das andere ist dieser nur eingegliedert. Daher haben wir also im Kelche auch ein Abbild des Menschen aus Wasser und Wein, indem Sie nicht bloß den Wein nehmen, sondern den Wein, der ein Produkt des Menschen ist, mit dem Wasser vermischen.

Sie können sich ja mit Christus nur dadurch vereinen, daß Christus in das Phantom des physischen Menschenleibes übergegangen ist. Das ist in den Worten enthalten: «... das Eingehen in die physische Erde»; und das findet der Mensch, wenn er das Physische - auch wenn es als Physisches schon verdorben ist - gerade an Christus anknüpft. So geschieht die Erneuerung in der Verbindung mit Christus, die als Folge des Mysteriums von Golgatha da ist.“ (Lit.:GA 344, S. 163f)

Der Alkohol als bedeutendes Hindernis auf dem spirituellen Weg

Wer auf dem anthroposophischen Schulungsweg fortschreiten will, dem kann nur geraten werden, sich des Alkoholkonsums völlig zu enthalten. Denn der Alkohol, auch nur gelegentlich in geringer Menge genossen (gemeint sind z.B. ein Glas Bier oder ein Glas Wein), unterdrückt die Wandlung der Wesensglieder des Menschen zu Manas, Buddhi und Atma (Lit.:GA 93, S. 245f).

„Ganz genau so wird durch den Genuß des Alkohols eliminiert die Tätigkeit des Ich auf das Blut. Daher empfindet derjenige, welcher Anthroposophie zu seinem Lebenselemente macht, die Arbeit des Alkohols im Blute als direkten Kampf gegen sein Ich, und es ist daher nur natürlich, daß eine wirkliche geistige Entwicklung nur leicht vor sich gehen kann, wenn man ihr nicht diese Widerlage schafft.“ (Lit.:GA 145, S. 21)

Literatur

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Einzelnachweise

  1. Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln (Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung - LMKV)[1]
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