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	<title>SteinerWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-15T23:51:01Z</updated>
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		<id>https://steiner.wiki/index.php?title=GA_40&amp;diff=4697</id>
		<title>GA 40</title>
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		<updated>2023-09-22T15:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stemü: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA40.jpg|thumb|{{RSV|040}}]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
= CREDO =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CREDO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DER EINZELNE UND DAS ALL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UM 1886&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Credo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einzelne und das All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ideenwelt ist der Urquell und das Prinzip alles Seins. In ihr ist unendliche Harmonie und selige Ruhe. Das Sein, das sie mit ihrem Lichte nicht beleuchtete, wäre ein totes, wesenloses, das keinen Teil hätte an dem Leben des Weltganzen. Nur, was sein Dasein von der Idee herleitet, das bedeutet etwas am Schöpfungsbaume des Universums. Die Idee ist der in sich klare, in sich selbst und mit sich selbst sich genügende Geist. Das Einzelne muß den Geist in sich haben, sonst fällt es ab, wie ein dürres Blatt von jenem Baume, und war umsonst da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch aber fühlt und erkennt als Einzelnes sich, wenn er zu seinem vollen Bewußtsein erwacht. Dabei aber hat er die Sehnsucht nach der Idee eingepflanzt. Diese Sehnsucht treibt ihn an, die Einzelheit zu über­winden und den Geist in sich aufleben zu lassen, dem Geiste gemäß zu sein. Alles, was selbstisch ist, was ihn zu diesem bestimmten, einzelnen Wesen macht, das muß der Mensch in sich aufheben, bei sich abstreifen, denn dieses ist es, was das Licht des Geistes verdunkelt. Was aus der Sinnlichkeit, aus Trieb, Begierde, Leidenschaft hervorgeht, das will nur dieses egoistische Individuum. Daher muß der Mensch dieses selbstische Wollen in sich abtöten, er muß statt dessen, was er als Einzelner will, das wollen, was der Geist, die Idee in ihm will. Lasse die Einzelheit dahinfahren und folge der Stimme der Idee in Dir, denn sie nur ist das Göttliche! Was man als Einzel­ner will, das ist am Umfange des Weltganzen ein wertloser, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Strom der Zeit verschwindender Punkt; was man «im Geiste» will, das ist im Zentrum, denn es lebt in uns das Zentrallicht des Universums auf; eine solche Tat unterliegt nicht der Zeit. Handelt man als Einzelner, dann schließt man sich aus der geschlossenen Kette des Weltwirkens aus, man sondert sich ab. Handelt man «im Geiste», dann lebt man sich hinein in das allgemeine Weltwirken. Ertötung aller Selbstheit, das ist die Grund­lage für das höhere Leben. Denn wer die Selbstheit ab-tötet, der lebt ein ewiges Sein. Wir sind in dem Maße unsterblich, in welchem Maße wir in uns die Selbstheit ersterben lassen. Das an uns Sterbliche ist die Selbstheit. Dies ist der wahre Sinn des Ausspruches: «wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt». Das heißt, wer nicht die Selbstheit in sich aufhören lässt wäh­rend der Zeit seines Lebens, der hat keinen Teil an dem allgemeinen Leben, das unsterblich ist, der ist nie da­gewesen, hat kein wahrhaftes Sein gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Sphären menschlicher Tätigkeit, in denen der Mensch sich voll hingibt an den Geist mit Ertötung alles Eigenlebens: die Erkenntnis, die Kunst, die Reli­gion und die liebevolle Hingabe an eine Persönlichkeit im Geiste. Wer nicht wenigstens in einer dieser vier Sphären lebt, lebt überhaupt nicht. Erkenntnis ist Hin­gabe an das Universum in Gedanken, Kunst in der An­schauung, Religion im Gemüte, Liebe mit der Summe aller Geisteskräfte an etwas, was uns als ein für uns schätzenswertes Wesen des Weltganzen erscheint. Er­kenntnis ist die geistigste, Liebe die schönste Form selbstloser Hingabe. Denn Liebe ist ein wahrhaftes Himmelslicht in dem Leben der Alltaglichkeit. Fromme, wahrhaft geistige Liebe veredelt unser Sein bis in seine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
innerste Faser, sie erhöht alles, was in uns lebt. Diese reine fromme Liebe verwandelt das ganze Seelenleben in ein anderes, das zum Weltgeiste Verwandtschaft hat. In diesem höchsten Sinne lieben, heißt den Hauch des Got­teslebens dahin tragen, wo zumeist nur der verabscheu­ungswürdigste Egoismus und die achtungslose Leiden­schaft zu finden ist. Man muß etwas wissen von der Heiligkeit der Liebe, dann erst kann man von Fromm-sein sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Mensch sich durch eine der vier Sphären hin­durch, aus der Einzelheit heraus, in das göttliche Leben der Idee eingelebt, dann hat er das erreicht, wozu der Strebenskeim in seiner Brust liegt: seine Vereinigung mit dem Geiste; und dies ist seine wahre Bestimmung. Wer aber im Geiste lebt, lebt frei. Denn er hat sich alles Untergeordneten entwunden. Nichts bezwingt ihn, als wovon er gerne den Zwang erleidet, denn er hat es als das Höchste erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse die Wahrheit zum Leben werden; verliere Dich selbst, um Dich im Weltgeiste wiederzufinden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ANIHROPOSOPHISCHER SEELENKALENDER =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE019 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANTHROPOSOPHISCHER SEELENKALENDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort zur zweiten Ausgabe 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jahreslauf hat sein eigenes Leben. Die Menschenseele kann dieses Leben mitempfinden. Laßt sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solches Mitleben selber erst richtig finden. Sie wird fühlen, wie ihr dadurch Kräfte erwachsen, die sie von innen heraus stärken. Sie wird be­merken, dass solche Kräfte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Welten-lauf es, wie er sich in der Zeitenfolge abspielt. Sie wird da­durch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungs­volle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen läßt, wenn diese sich mit ihm vereinigt, soll in dem Spruche ausgedrückt sein. An ein gesundes «Sich eins fühlen» mit dem Gange der Natur und an ein daraus erstehendes kräftiges «Sich selbst finden» ist gedacht, indem geglaubt wird, ein Mitempfinden des Weltenlaufes im Sinne solcher Sprüche sei für die Seele etwas, wonach sie Verlangen trägt, wenn sie sich nur selbst recht versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort zur ersten Ausgabe 1912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Welt und ihrem Zeitenwandel verbunden fühlt sich der Mensch. In seinem eigenen Wesen empfindet er das Abbild des Welten-Urbildes. Doch ist das Abbild nicht sinnbildlich-pedantische Nachahmung des Urbildes. Was die große Welt im Zeitenlaufe offenbart, entspricht einem Pendelschlage des Menschenwesens, der nicht im Elemente der Zeit abläuft. Es kann vielmehr fühlen der Mensch sein an die Sinne und ihre Wahrnehmungen hingegebenes Wesen als entsprechend der licht- und wärme-durchwobenen Sommernatur. Das Gegründetsein in sich selber und das Leben in der eigenen Gedanken- und Willenswelt kann er empfinden als Winterdasein. So wird bei ihm zum Rhyth­mus von Außen- und Innenleben, was in der Natur in der Zeiten Wechselfolge als Sommer und Winter sich darstellt. Es können ihm aber große Geheimnisse des Daseins aufge­hen, wenn er seinen zeitlosen Wahrnehmungs- und Gedan­kenrhythmus in entsprechender Weise zum Zeitenrhyth­mus der Natur in Beziehung bringt. So wird das Jahr zum Urbilde menschlicher Seelentätigkeit und damit zu einer fruchtbaren Quelle echter Selbsterkenntnis. In dem folgen­den Seelen-Jahres-Kalender wird der Menschengeist in der­jenigen Lage gedacht, in welcher er an den Jahreszeiten-Stimmungen von Woche zu Woche das eigene Seelenweben im Bilde an den Eindrücken des Jahreslaufes erfühlen kann. Es ist an ein fühlendes Selbsterkennen gedacht. Dieses füh­lende Selbsterkennen kann an den angegebenen charakteri­stischen Wochensätzen den Kreislauf des Seelenlebens als zeitlosen an der Zeit erleben. Ausdrücklich sei gesagt, es ist damit an eine Möglichkeit eines Selbsterkenntnisweges ge­dacht. Nicht «Vorschriften» nach dem Muster theosophi­scher Pedanten sollen gegeben werden, sondern vielmehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf das lebendige Weben der Seele, wie es einmal sein kann, wird hingewiesen. Alles, was für Seelen bestimmt ist, nimmt eine individuelle Färbung an. Gerade deshalb aber wird auch jede Seele ihren Weg im Verhältnis zu einer individuell gezeichneten finden. Es wäre ein leichtes, zu sagen: So, wie hier angeführt, soll die Seele meditieren, wenn sie ein Stück Selbsterkenntnis pflegen will. Es wird nicht gesagt, weil der eigne Weg des Menschen sich Anregung holen soll an einem gegebenen, nicht sich pedantisch einem «Erkenntnispfade» fügen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Frage wegen der Datumverschiebung von Jahr zu Jahr ist folgende Antwort Rudolf Steiners überliefert. Die Hauptsache sei, dass immer mit der ersten Strophe zu Ostern begonnen werde. Die Verschiebung habe nicht viel zu bedeuten, da er immer drei Stro­phen der Wochenspriiche in der gleichen Stimmung gehalten habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRÜHLING&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Oster-Stimmung (1912: 7. 13. April)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Wenn aus den Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne spricht zum Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Freude aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Licht sich eint im Schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken in die Raumesfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und binden dumpf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B Zweite April-Woche (1912: i4. 20. April)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Ins Äußre des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C Dritte April-Woche (1912: 21. 27. April)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D Vierte April-Woche (1912: 28. April 4. Mai)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einheit fest verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E Ersce Mai-Woche (1912: 5. - 11. Mai)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Im Lichte das aus Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raume fruchtbar webend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Schaffen offenbart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm erscheint der Seele Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweitet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auferstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus enger Selbstheit Innenmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F Zweite Mai-Woche (1912: 12. 18. Mai)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erstanden aus der Eigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Selbst und findet sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weltenoffenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeit- und Raumeskräften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie Zeigt mir überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als göttlich Urbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Abbilds Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G Dritte Mai-Woche (1912: 19. 25. Mai)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H Vierte Mai-Woche (1912: 26. Mai 1. Juni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I Fünfte Mai-Woche (1912: 2. 8. juni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K Erste Juni-Woche (1912: 9. 15. Juni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung, dumpf mir kündend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L Zweite Juni-Woche (1912: 16. 23. Juni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Es ist in dieser Sonnenstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M Johannes-Stimmung (1912: 24. Juni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N Vierte Juni-Woche (1912: 30. Juni 6. Juli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 Und bin ich in den Sinneshöhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So flammt in meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistes Feuerwehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Wahrheitswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesgründen suche ahnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistverwandt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SOMMER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Erste Juli-Woche (1912: 7. 13. Juli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 An Sinnesoffenbarung hingegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlor ich Eigenwesens Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankentraum, er schien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betäubend mir das Selbst zu rauben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weckend nahet schon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnenschein mir Weltendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P Zweite Juli-Woche (1912: 14. 20. Juli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Ich fühle wie verzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenschein des Geistes Weben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Sinnesdumpfheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehüllt mein Eigenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schenken mir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohnmächtig sich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich in seinen Schranken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q Dritte Juli-Woche (1912: 21. 27. Juli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Zu bergen Geistgeschenk im Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet strenge mir mein Ahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass reifend Gottesgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelengründen fruchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Selbstheit Früchte bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R Vierte Juli-Woche (1912: 28. Juli 3. August)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 Es spricht das Weltenwort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ich durch Sinnestore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelengründe durfte führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle deine Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinen Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu finden einstens mich in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S Funfte Juli-Woche (1912: 4. 10. August)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 Kann ich die Seele weiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie sich selbst verbindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfangnem Welten-Keimesworte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ahne, dass ich Kraft muss finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele würdig zu gestalten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geisteskleide sich zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St Erste August-Woche (1912: 11. 17. August)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Geheimnisvoll das Neu~Empfangrne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erinnrrung zu umschließen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei meines Strebens weitrer Sinn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erstarkend Eigenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Innern wecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und werdend mich mir selber geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T Zweite August-Woche (1912: 18. 24. August)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 So fühl ich erst mein Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fern vom Welten-Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich, sich selbst erlöschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bauend nur auf eignem Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich, sich selbst ertöten müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U Dritte August-Woche (1912: 25. 31. August)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 Ich fühle fruchtend fremde Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stärkend mir mich selbst verleihn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Keim empfind ich reifend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ahnung lichtvoll weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern an der Selbstheit Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V Vierte August-Woche (1912: 1.- 7. Septemher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Das Licht aus Weltenweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern lebt es kräftig fort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zum Seelenlichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtet in die Geistestiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Früchte zu entbinden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenselbst aus Weltenselbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitenlaufe reifen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|34}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W Erste September-Woche (1912: 8. 14. September)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23 Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X Zweite September-Woche (1912: 15. 21. September)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24 Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y Dritte September-Woche (1912: 22. 28. September)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z Michaeli-Stimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26 Natur, dein mütterliches Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage es in meinem Willenswesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meines Willens Feuermacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stählet meines Geistes Triebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie gebären Selbstgefühl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu tragen mich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HERBST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Erste Oktober-Woche (1912: 6. 12. Oktober)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27 In meines Wesens Tiefen dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich mich selbstbetrachtend finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sommersonnengabe, die als Keim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herbstesstimmung wärmend lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als meiner Seele Kräftetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B Zweite Oktober-Woche (1912: 13. 19. Oktober)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28 Ich kann im Innern neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühlen eignen Wesens Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und krafterfüllt Gedankenstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Seelensonnenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Lebensrätseln lösend spenden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllung manchem Wunsche leihen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C Dritte Oktober-Woche (1912: 20. 26. Oktober)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29 Sich selbst des Denkens Leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern kraftvoll zu entfachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebtes sinnvoll deutend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltengeistes Kräftequell,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist mir nun Sommererbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D Vierte Oktober-Woche (1912: 27. Okt. 2. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens reife Früchte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbstbewußtseins Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandelt alles Fühlen sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinden kann ich freudevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Geisterwachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winter wird in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelensommer wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|38}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E Erste November-Woche (1912: 3. 9. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31 Das Licht aus Geistestiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach außen strebt es sonnenhaft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zur Lebenswillenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kräfte zu entbinden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenwerke reifen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F Zweite November-Woche (1912: 10. 16. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Ich fühle fruchtend eigne Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stärkend mich der Welt verleihn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Eigenwesen fühl ich kraftend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit sich zu wenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lebens-Schicksalsweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G Dritte November-Woche (1912: 17. 23. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33 So fühlr ich erst die Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die außer meiner Seele Miterleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich nur frostig leeres Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ohne Macht sich offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelen sich von neuem schaffend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich den Tod nur finden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H Vierte November-Woche (1912: 24. 30. November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit neu erstandnem Eigensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern sich belebend fühlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erweckend Weltenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meines Lebens Außenwerk ergießen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und werdend mich ins Dasein prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I Erste Dezember-Woche (1912: 1. 7. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 Kann ich das Sein erkennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es sich wiederfindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelen-Schaffens-Drange?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle, dass mir Macht verliehn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Selbst dem Weltenselbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Glied bescheiden einzuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K Zweite Dezember-Woche (1912: 8. 14. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36 In meines Wesens Tiefen spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Offenbarung drängend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll das Weltenwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle deiner Arbeit Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinem Geisteslichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu opfern dich durch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WINTER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L Dritte Dezember-Woche (1912: 15. 21. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37 Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrebet selig meines Herzens Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass leuchtend Seelenkeime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltengründen wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gotteswort im Sinnesdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verklärend alles Sein durchtönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M Weihe-Nacht-Stimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38 Ich fühle wie entzaubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geisteskind im Seelenschoß,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat in Herzenshelligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeugt das heilge Weltenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hoffnung Himmelsfrucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jubelnd wächst in Weltenfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meines Wesens Gottesgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N Fünfte Dezember-Woche (1912: 29. Dez. 4. januar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39 An Geistesoffenbarung hingegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne ich des Weltenwesens Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkraft, sie wächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich klärend mir mich selbst zu geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weckend löst sich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Denkermacht das Selbstgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Erste Januar-Woche (1913: 5. 11. Januar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40 Und bin ich in den Geistestiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllt in meinen Seelengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzens Liebewelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigenheiten leerer Wahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P Zweite Januar-Woche (1913: 12. 18. januar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41 Der Seele Schaffensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strebet aus dem Herzensgrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenleben Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu rechtem Wirken zu entflammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber zu gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenliebe und im Menschenwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q Dritte Januar-Woche (1913: 19. 25. Januar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Es ist in diesem Winterdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung eigner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele starker Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finsternisse sie zu lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ahnend vorzufühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|44}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R Vierte Januar-Woche (1913: 26. Januar 1. Februar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43 In winterlichen Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwarmt des Geistes wahres Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dem Weltenscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenskräfte Daseinsmächte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenkälte trotzt erstarkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelenfeuer im Menscheninnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S Fünfte Januar-Woche (1913: 2. 8. Februar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44 Ergreifend neue Sinnesreize&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Seelenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedenk vollzogner Geistgeburt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sprossend Weltenwerden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Denkens Schöpferwillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St Erste Februar-Woche (1913: 9. 15. Februar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45 Es festigt sich Gedankenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Geistgeburt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hellt der Sinne dumpfe Reize&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vollen Klarheit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Seelenfülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit dem Weltenwerden einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss Sinnesoffenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens Licht empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T Zweite Februar-Woche (1913: 16. 22. Februar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46 Die Welt, sie drohet zu betäuben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele eingeborne Kraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du, Erinnerung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistestiefen leuchtend auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stärke mir das Schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur durch Willenskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erhalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U Dritte Februar-Woche (1913: 23. Februar 1. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47 Es will erstehen aus dem Weltenschoße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sinnenschein erquickend, Werdelust,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finde meines Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüstet durch die Gotteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftig mir im Innern leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V Vierte Februar-Woche (1913: 2. 8. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48 Im Lichte das aus Weltenhöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele machtvoll fließen will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheine, lösend Seelenrätsel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendenkens Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versammelnd seiner Strahlen Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen Liebe weckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|47}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W Erste März-Woche (1913: 9. 15. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X Zweite März-Woche (1913: 16. 22. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y Frühling-Erwartung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51 Ins Innre des Menschenwesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergießt der Sinne Reichtum sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet sich der Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegelbild des Menschenauges,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seine Kraft aus ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich neu erschaffen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z Vierte März-Woche (1913: 30. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52 Wenn aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist sich wendet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht aus Himmelsfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens Kraft in Menschenleiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einet, machtvoll wirkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesen mit dem Menschensein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= DREI KOSMISCHE DICHTUNGEN FÜR DIE EURYTHMIE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE049 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DREI KOSMISCHE DICHTUNGEN FÜR DIE EURYTHMIE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PLANETENTANZ ZWÖLF STIMMUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANSPRACHE DORNACH, 29. AUGUST 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS LIED VON DER INITIATION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Satire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PLANETENTANZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was traget ihr Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Blüten und Steinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So machtvoll daher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet die Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hebet das Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Glauben zum Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehnend hinauf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O suche, du Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Steinen den Strahl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blüten das Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es blauet der Himmel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sendet die Tiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Fernen zur Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirket der Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was schaffet der Starke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus wollendem Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur scheinenden Kraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lenke, o Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ferne den Blick,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Tiefe dich selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es funkeln die Sterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was breitet das Glänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weiten zur Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllend daher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fraget der Mensch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was rätselt im Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus bänglichem Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wissen sich hin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lenke, du Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weite dich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Mitte das Sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest den Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|54}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waltet die Nacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dämpfet die Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im endlosen Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu las tendem Nichts?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weset das All &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was waltet, sich hüllend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dunkel der Gründe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgen atmend?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ahnet des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbrennendes Dursten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Welten die Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wesen die Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZWOLF STIMMUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstehe, o Lichtesschein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfasse das Werdewesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife das Kräfteweben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahle dich Sein-erweckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Widerstand gewinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitenstrom zerrinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Lichtesschein, verbleibe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIDDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhelle dich, Wesensglanz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle die Werdekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwebe den Lebensfaden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wesendes Weltensein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sinniges Offenbaren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In leuchtendes Seins-Gewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Wesensglanz, erscheine!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STIER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschließe dich, Sonnesein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewege den Ruhetrieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschließe die Strebelust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mächtigem Lebewalten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seligem Weltbegreifen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fruchtendem Werdereifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonnesein, verharre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZWILLINGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du ruhender Leuchteglanz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzeuge Lebenswärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme Seelenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu kräftigem Sich-Bewähren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu geistigem Sich-Durchdringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ruhigem Lichterbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Leuchteglanz, erstarke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KREBS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|57}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchströme mit Sinngewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewordenes Weltensein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühlende Wesenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wollendem Seinentschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In strömendem Lebensschein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In waltender Werdepein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sinngewalt erstehe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LÖWE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welten erschaue, Seele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele ergreife Welten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist erfasse Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lebensgewalten wirke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willenserleben baue,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltenerblüh´n vertraue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Seele, erkenne die Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JUNGFRAU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|58}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welten erhalten Welten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wesen erlebt sich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sein umschließt sich Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wesen erwirket Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu werdendem Tatergießen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ruhendem Weltgenießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Welten, traget Welten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WAAGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sein, es verzehrt das Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesen doch hält sich Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wirken entschwindet Werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werden verharret Wirken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In strafendem Weltenwalten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ahndenden Sich-Gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesen erhält die Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SKORPION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werden erreicht die Seinsgewalt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seienden erstirbt die Werdemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichtes beschließt die Strebelust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In waltender Lebenswillenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sterben erreift das Weltenwalten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestalten verschwinden in Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seiende fühle das Seiende!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHUTZE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Künftige ruhe auf Vergangenem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenes erfühle Künftiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu kräftigem Gegenwartsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im inneren Lebenswiderstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstarke die Weltenwesenwacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblühe die Lebenswirkensmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenes ertrage Künftiges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STEINBOCK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|60}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenztes sich opfere Grenzenlosem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Grenzen vermisst, es gründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tiefen sich selber Grenzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hebe im Strome sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Welle verfließend sich haltend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werden zum Sein sich gestaltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenze dich, o Grenzenloses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WASSERMANN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlorenen finde sich Verlust,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewinn verliere sich Gewinn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Begriffenen suche sich das Greifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erhalte sich im Erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Werden zum Sein erhoben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sein zu dem Werden verwoben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust sei Gewinn für sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FISCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ansprache zur ersten eurythmischen Darstellung der drei Dichtungen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE061 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprache zur ersten eurythmischen Darstellung der drei Dichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetentanz Zwölf Stimmungen Satire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 29. August 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nur vorausbemerken einige Worte darüber, wie man den Zusammenhang in allem sehen möge, was wir versuchen, in allem, was hervorgeht aus dem von uns Ver­suchten. Es ist ja in unserer Zeit gewiss auf der einen Seite eine starke Sehnsucht vorhanden, den Zusammenhang des materiellen Lebens mit dem geistigen Leben zu gewinnen; auf der anderen Seite aber sind die Möglichkeiten dazu nicht so leicht zu finden. Denn, wie ich in anderem Zusammen-hange hervorgehoben habe, ist bei den wenigsten Menschen Europas heute ein deutliches Gefühl vorhanden von dem Suchen nach dem Wesenhaften in den unserer Welt zugrun­de liegenden und mit ihr verbundenen anderen Welten. Wenn Sie heute Lehren nehmen, die gegeben werden über Poesie, über Kunst, so werden Sie vielfach bemerken, wie alles Künstlerische zurückführt auf ein Höheres, wie es aber schwierig ist für den Menschen, den Zusammenhang mit diesem Höheren wirklich heute zu erfühlen. Und deshalb steht zu hoffen, dass gerade das weitere Popularwerden des Eurythmischen, wie wir es versuchen, von einer, ich möchte sagen, ganz menschlichen Seite her dasjenige fördert, was man braucht, um den Zusammenhang des Menschen mit den geistigen Welten zu finden. Wie oft werden Sie von dieser oder jener sich theosophisch nennenden Richtung gehört haben, dass ein Wesentliches für das Seelenleben darauf beruht, eins zu werden mit dem großen Allwesen, das die Räume erfüllt und die Zeiten durchwallt. Aber mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so großem Enthusiasmus und mit so starker Inbrunst auch manchmal dieses Verlangen nach dem Sich-eins-Fühlen mit dem All, wie man sagt, theosophisch betont wird, so wenig ist man geneigt, die Wirklichkeit davon zu ergreifen. Viele betonen heute die Form, wie in der Mitte des Mittelalters, etwa durch Meister Eckart, durch Johannes Tauler, das «Entwerden», wie man sagte, angestrebt worden ist, das Sich-eins-Fühlen mit dem göttlich durchströmten All. Wir sind aber heute in einer Zeitperiode, wo dies im Konkreten, im Wirklichen, angestrebt werden muss, wo wirklich etwas getan werden muss zur Bekräftigung der großen Wahrheit, dass der Mensch in seinem Tun und in seinem Sein zusam­menklingen kann mit dem Tun und mit dem Sein der Welt. Und so etwas ist versucht eben in dem, was jetzt unsere Freunde kennenlernen werden durch die Damen, die es zu­nächst betreiben, in dem zweiten Kapitel unserer Euryth­mie. Ich will nur ganz kurz auf einiges aufmerksam machen, das aus dem Heutigen erschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Vorführung [«Zwölf Stimmungen»] ha­ben Sie gesehen, wie gewissermaßen nachgebildet ist ein Bewegt-Ruhiges, das im Universum ist: die Zwölfheit, die im Universum als der Tierkreis vorhanden ist; die Sieben­heit, die im Universum als Planetenfolge vorhanden ist. Sie haben auch gesehen, wie das Ruhende der Tierkreisbilder im Verhältnis zum Bewegten des planetarischen Seins Ihnen aus der Darbietung der Figuren hervorgetreten ist. Solche Dinge sind natürlich nur möglich, wenn in dem Ganzen dieser Geist des Sich-eins-Fühlens mit dem Universum vorhanden ist. Und so ist denn einmal versucht, etwas zu machen, bei dem ein ganz inniger Einklang ist zwischen dem gesprochenen Worte, und nicht nur dem gesprochenen Worte, sondern den sich offenbarenden Empfindungen und jeder einzelnen Bewegung. Man wird nach und nach ver­stehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass man im Ganzen dieser Darstellung nur als eine Hilfe das gesprochene Wort haben wird. Man wird nach und nach verstehen, dass, wenn die Bewegung in ihrer Fülle gemacht wird, man dasjenige, was gesagt wird, ebenso wird aus der Bewegung ablesen können, wie man, wenn man die Buchstaben vor sich hat, den Sinn ablesen kann. Man braucht nichts anderes, als Lesen gelernt zu haben, dann wird man nach und nach, wenn eben das ganze System entwickelt ist, auch dasjenige lesen können, was dargeboten wird. Aber man wird nicht nur lesen können buchstaben­gemäß, lautgemäß, sondern auch sinngemäß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist allerdings notwendig, dass man einen Begriff hat von dem sinngemäßen inneren Erleben. Der Mensch muss ja selbstverständlich als Erdenmensch, da er mit den Wesen, die in den Abgrund gestoßen sind, eben im Abgrund der Erde herumirrt, in der Regel während seines Erdenseins auch irren mit seinen Gedanken und Empfindungen. Aber er kann sich emporschwingen aus diesem irrenden Denken und Empfinden zu dem, was regelmäßig aus der ruhigen Bewegung ihm dann festes Denken und Empfinden ist. Denn, sehen Sie, der Kosmos, wie er uns zunächst als unser Sonnensystem vorliegt, der ist ja nur ein Spezialfall. «Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Göttliches war das Wort.» Und im Kosmos sehen wir gleichsam erstarrt das Wort, das Wort in seiner Ruhe und das Wort in seiner Bewegung. Aber man muss es eben füh­len im Kosmos. Ich möchte nicht, dass man verwechsle, was hier vorgebracht wird, mit mancherlei verworrenem Mysti­zismus der Gegenwart. Nicht um Nachahmung der Metho­den etwa derjenigen modernen Astrologen, die in ihren Methoden jeden Materialismus überbieten und die zur materialistischen Unwissenheit nur den unwissenden Aber­glauben hinzufügen, handelt es sich hier, sondern um das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingehen auf die gesetzmäßigen Zusammenhänge einer gei­stigen Welt, die ihre Offenbarung im Menschen ebenso hat wie im Kosmos. Wahre Geisteswissenschaft sucht nicht aus Sternen-Konstellationen Menschengesetze, sondern aus dem Geistigen sowohl Menschengesetze wie Naturgesetze. Obgleich diese Geisteswissenschaft mit den unsinnigen mystischen Bestrebungen der modernen Zeit immer wieder zusammengeworfen wird, hat sie doch damit gar nichts zu tun. Hier, wo in gewissen Äußerungen des Menschen Ana­logien mit kosmischen Verhältnissen als Grundlage einer Ausdrucksweise angewendet werden, muss besonders betont werden, dass Geisteswissenschaft nichts mit dem Dilettantismus moderner Astrologen und deren plumpen Offenbarungen zu tun haben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde denn einmal versucht, eine solche Auf­einanderfolge des Fühlens, Empfindens und Sprechens zu machen, die so, wie sie dargeboten wird, gleichsam einen anderen Fall, einen Fall inneren Seelenerfühlens gibt gegen­über dem, was ausgeflossen ist in die Bewegung unseres Sonnensystems. Der Bau nach zwölf Strophen, die je sie­benzeilig sind, entspricht, ich möchte sagen, dem äußeren Gerippe. Aber Sie werden, wenn Sie gerade dieses zwölf­siebengliedrig versuchte Gedicht nehmen, sehen, dass in allen Einzelheiten festgehalten ist dasjenige, was sich da offenbaren will. Sie werden, wenn Sie die Stimmung neh­men ich will als Beispiel es erwähnen im Krebs, wo, nachdem der Aufstieg vollzogen ist, wiederum der Abstieg erfolgt, wo man gewissermaßen das Gefühl hat, dass die Sonne für einen Augenblick ruhig steht um nur dies Bild zu gebrauchen, es könnten viele Bilder gebraucht wer­den , da werden Sie etwas durchfühlen aus der Art und Weise, wie die Worte in der betreffenden, wenn wir sagen wollen « Krebs-Strophe» gerade liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergleichen Sie dies meinetwillen mit der Strophe des Skorpions. Es ist in jeder Strophe genau die Stimmung, die dem betreffenden Planeten am Himmel entspricht.* Aber nicht nur das ist versucht, sondern, wenn immer Sie gewisse Strophen nehmen, werden Sie noch anderes emp­finden können. Ich will eine Zeile aus jeder Strophe heraus-greifen, die Zeile des Mars:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Widder: Erstrahle dich Sein-erweckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stier: In wesendes Weltensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krebs: Zu kräftigem Sich-Bewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Löwen: Zu wollendem Seinentschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Jungfrau: Aus Lebensgewalten wirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Waage: Und Wesen erwirket Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Skorpion: Im Werden verharret Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schützen: In waltender Lebenswillenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Steinbock: Im innern Lebenswiderstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wassermann: Es hebe im Strome sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fischen: Und erhalte sich im Erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem in jedem einzelnen festgehalten ist die allgemeine Stimmung der Strophe, werden Sie aus jeder dieser Zeilen da, in der Aufeinanderfolge der sieben Zeilen, dem Mars immer entsprechend, die Mars-Stimmung heraushören aus der Zeile. So dass eigentlich das Ideal ist, dass, wenn jemand aufgeweckt werden könnte aus dem Schlaf und es würde ihm eine Zeile vorgelesen: «Im Werden verharret Wirken»,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er sagen müsste: «Nun ja, Mars im Skorpion!» Bei der anderen Zeile: «Jupiter in der Waage» und so weiter. Sie sehen, das ist das Gegenteil jeder subjektiven Willkür. Es ist wirklich das Einssein mit den Gesetzen des Universums ernst genommen. Es ist nicht bloß deklamiert: Man soll eins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Die sieben Zeilen jeder Strophe gehören zu den Planeten in dieser Reihenfolge: Sonne, Venus, Merkurr Mars, Jupiter, Saturn, Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein mit dem All! Sondern es ist dies Einssein. Es ist ver­sucht wenigstens, dieses Einssein im Konkreten durchzu­führen. Sie werden auch bemerkt haben, dass zum Beispiel die Geste in gewissem Falle gehalten wird, werden bemerkt haben, wie bei dem Herumgehen der Sonne die Waage-Stimmung auch in der Geste schön festgehalten war, ohne dass das gesucht war, sondern nur dadurch, dass der betref­fende Buchstabe eben da ist. Sie haben gesehen bei der Waage-Stimmung überall das Gleichmaß der Waage! Es hat sich von selbst gemacht, dass die Waage-Haltung gerade da festgehalten worden ist. Die Dinge ergeben sich ganz von selbst dann, wenn sie richtig gemacht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eigentlich mit so etwas versucht? Wahrhaftig, es ist etwas ganz anderes als eine Spielerei! Es ist versucht, dasjenige festzuhalten in wirklichem inneren Ergreifen, was kosmisch ausgeführt worden ist, indem unser Sonnensy­stem geschaffen worden ist. Man versucht da wirklich sich hineinzuleben, in Stimmung, im Tun und in allem sich hin­einzuleben, und man möchte sagen: Das, was Sie da sich haben abspielen sehen, das gibt einem die Möglichkeit, eine Beweglichkeit und in Bewegung befindliche Begriffe sich zu erschaffen von dem, was man so nennen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort wallt durch die Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Weltenbildung hält das Wort fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Darbietung [«Planetentanz»] wird ebenso versucht, nur in einer etwas anderen Weise wiederum, ein[en] Weltenzusammenhang [darzustellen]. Da werden Sie gesehen haben, dass genau festgehalten wurde in den Bewegungen die Tatsache, dass man es zu tun hat mit Stro­phen zu je vier Zeilen, und dass auf einem äußeren Kreise die Sonne ihre zwölf Bewegungen machte. Es sind ja auch zwölf Strophen. Nur ist da auf dem äußeren Kreis die Sonne als den Tierkreis durchlaufend dargestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|67}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen beiden Damen, die im mittleren Kreise stan­den, drückten das Planetarische, und die Dame, die ganz im Zentrum stand, drückte das Lunarische, den Mond, aus. So hatten Sie hier: Sonne, Planeten und Mond. Und so war auch der innere Zusammenhang der Zeilen und auch das Verhältnis immer der letzten Zeile zur ersten Zeile: die erste Zeile ist immer das Sonnenhafte, die letzte immer das Mondhafte. Gerade so, wie das Sonnenlicht vom Monde zurückgestrahlt ist, so wird immer die letzte Zeile ein Rück­strahlen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde eben einmal versucht aus dem Geheim­nisse des Universums heraus die Form, die dann sowohl gesprochen werden kann, wie auch in Bewegungen euryth­misch ausgedrückt werden kann. Wenn also einmal die Zeit kommen wird, wo man diese Dinge wird lesen lernen, wird man, wenn man so etwas vorgeführt gesehen hat, wissen, eindeutig wissen, was ein solches ganzes Bewegungssystem zum Ausdrucke bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ja selbstverständlich der Anschauung sein, dass man so etwas nicht zu machen braucht, aber, nicht wahr, man kann ja verschiedene Ansichten haben. Man kann ja auch die Ansicht haben, dass der Mensch stumm sein könnte und nicht zu reden brauchte. Und wenn alle Menschen stumm wären auf der Welt und nur ein Paar würde zu reden beginnen, so würden die übrigen das Reden als höchst überflüssig betrachten. Also, das sind ganz rela­tive Anschauungen, nicht wahr. Man braucht sich nur auf das Relative dieser Anschauungen einzulassen, dann wird man schon merken, dass der wahre Fortschritt in der Ent­wickelung der Menschheit nur erreicht werden kann, wenn man sich darauf einlässt, alle die Möglichkeiten wirklich herauszuholen, die in der menschlichen Natur sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden ja, wenn die Damen einmal in der Lage sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden, das auch zu lehren, was jetzt das zweite Kapitel der Eurythmie ist, zu dem, was da makrokosmisch Ihnen vor Augen tritt und ja auch noch dahin ausgebaut werden muss, sehen, dass jene Auftakte, die wir zuerst gemacht haben, selbstverständlich musikalische Begleitung werden haben müssen; heute war es nur ein stummer Auftakt. Sie werden dann später sehen, dass zu dem Makrokosmischen auch ein Mikrokosmisches kommt, und dass Vorführungen kommen werden, in denen sich zum Ausdruck bringen wird irgend etwas genau so regelmäßig wie im menschlichen Sprechen selber. Sie werden später Kompositionen der Eurythmie sehen, wo Sie bemerken werden, dass genau an der einen richtigen Stelle ein Lippenlaut, an der anderen richtigen Stelle ein Zahnlaut entsteht, und dass wirklich das ge­schieht, was im Menschen beim Reden in anderer Art ent­steht, so dass der Mensch sich selber kennenlernt in diesem, was sich in der Eurythmie vollzieht. Sie werden heute auch schon bemerkt haben, dass die Damen nach und nach wer­den lehren können, dass Verschiedenes in den Worten, Ver­schiedenes in den Bedeutungen und im Sinn in verschiede­ner Weise zur Darstellung kommt. Sie werden heute be­merkt haben, dass ein konkretes Wort in einer ganz anderen Weise getanzt worden ist als ein abstraktes Wort, dass ein Zeitwort, das eine Tätigkeit andeutete, in einer anderen Weise getanzt wurde als ein Zeitwort, das einen leidenden Zustand andeutete, als ein Zeitwort, das eine Dauer andeu­tete und so weiter. Auch diesen Zusammenhang ich möch­te sagen des Gehirns mit dem Sprachorganismus werden Sie dargestellt finden im Eurythmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass man die folgende «Satire» nicht missver­stehen werde. Die in ihr zum Ausdruck kommende Stim­mung darf dort nicht fehlen, wo ernste geisteswissenschaft­liche Weltauffassung der Lebensführung zugrunde liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
will. Es ist wahrlich kein «Spielen» mit ernsten Dingen, wenn der Humor sich ergehen möchte über den Ernst, der in manchen Kreisen, die sich «mystisch» dünken, mit jener Spielerei getrieben wird, welche die karikierte Maske der «geistigen Tiefe» annimmt und in Gebärden sich auslebt, die in physischer Würde und mit tragisch verlängerten Ant­litzen doch für den Lebenskundigen nur burleske Purzel­bäume eines geistigen Lebens schlagen. Über das Lächerli­che muss lachen können, wer dem Ernst gegenüber richtig ernst sein will, wenn das Lächerliche sich als ernsthaft dra­piert. Wer bei Humoristischem keinen Humor finden kann, der kann auch im wahren Sinne dem Ernsten gegenüber nicht ernst sein. Gerade da, wo nach der Erkenntnis des Geistes gestrebt wird, muss auch gelacht werden können über die Auswüchse mancher «Geistsucher». Sonst machen diese das Ernste bei den andern gar zu lächerlich, bei jenen andern, die lachen, weil ihre Lachmuskeln jederzeit in Be­wegung geraten, wenn sie etwas nicht verstehen oder sie machen diejenigen wütend, die in Wut geraten, wenn sie auf etwas stoßen, das sie «noch nie gesehen oder gehört haben». &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= DAS LIED VON DER INITIATION =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE070 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS LIED VON DER INITIATION &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Satire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augen leuchten ihm helle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfe stolpert sein Denken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Glück des Sinnens ganz berauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sturme folgt es der Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des wunderbaren Traumes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blüte des Erkenntnisbaumes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mystisch schwüler Nacht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIDDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon spukt im wirren Hirne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possierlich grüblerisch verträumt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herzen aus mit Wohlgefühl begleitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumgaloppe geisterwärts,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewichtig Schauen, kühn erspähend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem Kosmos, deutlich krähend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geisterchor sich offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STIER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|71}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entrissen fühlt das helle Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Denken sich, das physisch nur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drum vom hohen Geistestrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Seelentritte mächtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Pfade edlen Strebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kosmisch hohen Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird kühnlich weggeschmissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZWILLINGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz aus dem Leibe fühlt sich schon,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Geistesboten recht geführt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Geistesliebe wohl gepflegt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von weiser Torheit stark gestoßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele dunkles Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiten Geistesauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz kosmisch geistgenährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KREBS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wirkt so mächtig wundersam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenlos und geistesträchtig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Weltenliebe prächtig triefend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kühnem Herzen ihm so ahnungsvoll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zum Löwengrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem steilen Wissenspfade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klärlich nun schon vorgedrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LÖWE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss er auch empfangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltgedanken würdevoll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenliebe gnadereich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zuckendem Geistesblitz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus hierarchischer Region&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Seelen-Initiation,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ungeteilt und tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JUNGFRAU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|73}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt nun schon in Harmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aller Weltenklarheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinden kann in seinem Herzen er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwungkraft aller Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich fühlt er die Weltenwaage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der des Daseins Rätselfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Geistern abgewogen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WAAGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da zwickt und zwackt es ihn ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Prüfung, findet er, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheint mir dies Prickeln in dem Leibe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Der Stich, der trifft ihn sicher!» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So grinst verständig jetzt ein Ungelehrter, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gänzlich mystisch Unverkehrter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Mysterium ganz frech entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SKORPION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|74}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er aber hat in Weltennacht erkannt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie doch Homer und Sokrates, Goethe auch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seines Iches Wesensgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schärfsten Seelenpfeile schossen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihre unverfälschte Menschenwesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkörpert wie mit Selbstverständlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm zu neuer Daseinsgröße sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHUTZE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Erfühlst du denn Homers Genie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Denken stark sich regen?» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«0, regt es sich, ich liebt es nicht», &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sprach mit spitzer Rede &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingeweihte, «das wäre Maja-Streben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homer will in meinem gegenwärtrgen Leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All sein Genie im Mystenschlafe pflegen!»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STEINBOCK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Dir fehlt, o mystisch umgeformter Sokrates, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom klügsten Griechen jede Spur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bist du so eitel, wie er weise war.» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Erdrücke Lästerrede!», sagt der Myste, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Nichts zu wissen, liebte ich als dieser Mann ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ich jetzo gar nichts weiß und kann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühl ich dieses Leben ganz sokratisch-mystisch.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WASSERMANN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Und welcher Sonnenstrahl von Goethe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bote führt er deine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Reifen hoher Wissenstriebe?» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seher greift zum schärfsten Redepfeile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er schuf», so sagt er, «Goethe viel zu helle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum träum ich Goethes hohe Kunst, und wähle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Schlafes Tiefen mir zum Arbeitsfeld.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FISCHE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= JAHRESLAUF JAHRESFESTE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE077 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JAHRESLAUF JAHRESFESTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wechseln in des Jahres Lauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Sommers Wachstumskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Winters Erdenruh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in des Menschen Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wechselt Wachens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schlafens Friedewalten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch lebt im Schlaf und Wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geisterfüllte Seele fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch lebt die Erdenseele geistig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommers- und im Winters-Wandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WINTERWILLE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Welten-Bilder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr schwebet heran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Raumesweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr strebet nach mir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr dringet ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkende Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SOMMERWILLE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildende Seelenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erfüllet mein Eigensein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr dringet aus meinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einigt mich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Weltenschaffensmächten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornacb 25. November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeitenerleben in alten Mysterien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochsommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbstwende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau um dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefwinter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüte dich vor dem Bösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühlingswende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornacb, 8. April 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|82}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRÜHLING&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonnenstrahl, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lichterfunkelnde, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schwebt heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenbraut, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farberregende, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie grüßt ihn froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauensvoll &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdentochter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählt der Strahl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sonnenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistentsprossenen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Götterheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltentone lauschen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenbraut,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farberglitzernde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie höret sinnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes Feuerton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurytbmie 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenseelen will ich lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistgefühl, dass willig es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterwort in Herzen wecke;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Menschengeistern will ich denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwärme, dass kräftig sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Auferstandnen fühlen können;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet hell dem Todesscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geisteswissens Erdenfiamme;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbst wird Welten-Aug und Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh vor des Menschen Lebenspforte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau an ihrer Stirne Weltenworte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leb in des Menschen Seeleninnern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl in seinem Kreise Weltbeginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk an des Menschen Erdenende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Find bei ihm die Geisteswende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 20. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|85}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostergedanke der epbesiscben Mysterien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Zusammenfassung alles dessen, was man je gewusst bat über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Menscben wabre Würde im ganzen Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltentsprossenes Wesen, du in Lichtgestalt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sonne erkraftet in der Mondgewalt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich beschenket des Mars erschaffendes Klingen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Merkurs gliedbewegende Schwingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich erleuchtet Jupiters erstrahlende Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Venus liebetragende Schönheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Saturns weltenalte Geist-Innigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich dem Raumessein und Zeitenwerden weihe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 22. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingst- Gedanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen reiht sich an Wesen in Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen folgt auf Wesen in Zeitenläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbleibst du in Raumesweiten, im Zeitenlaufe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du, o Mensch, im Reiche der Vergänglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sie aber erhebt deine Seele sich gewaltiglich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie ahnend oder wissend schaut das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvergängliche,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits der Raumesweiten, jenseits der Zeitenläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Hamburg, 15. Mai 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen reiht sich an Wesen in den Raumesweiten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen folgt auf Wesen in den Zeitenläufen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dringen aus der Vergänglichkeit Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gebiet des Ewigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schließe den Bund mit der Erkenntnis,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur so findest du das Ewige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, das Ewige außer dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits aller Raumesweiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits aller Zeitenläufe !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Hamhurg, 24. Mai 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|87}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingstsprucb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Sinneswissen endet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stehet erst die Pforte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenswirklichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Seelensein eröffnet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schlüssel schafft die Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie in sich erstarket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kampf, den Weltenmächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem eignen Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Menschenkräften führen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie durch sich vertreibet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schlaf, der Wissenskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihren Sinnesgrenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Geistes-Nacht umhüllet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 6. Mai 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE WELTENSEELENGEISTER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte wir schalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schauen wir walten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnen wir weben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzen wir heben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistesringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Seelenschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Menschen wir singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Göttererleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltengestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurytbmie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingsten 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochsommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uriel-Imagination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterien der Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue unser Weben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtende Erregen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wärmende Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterien der Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe irdisch Erhaltendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und atmend Gestaltetes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wesenhaft Waltendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterien der Mitte oder des menschlichen Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle dein Menschengebeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit himmlischem Scheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im waltenden Weltenvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine kosmische Behauptung dieser Mysterien in das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze hineinklingend, wie mit Orgel- und Posaunentönen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Stoffe verdichtet, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Fehler gerichtet, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Herzen gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornacb 12. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|90}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HERBST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdenleib und die Wärmeseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdenleib, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geistersehnende, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt im Welken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samengeister, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stoffgedrängten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkraften sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wärmefrüchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchkraften Erdensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Erdensinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefenseher,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schauen Künftges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Formenschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumesgeister,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ewig-atmenden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie blicken ruhevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Erdenweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaeli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ringende Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streben in Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finden nicht den Stoff,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finden sich selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schweben über Natürlichem,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie leben in sich selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael-Kraft-atmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|92}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael-Imagination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenmächtige, ihr die leuchtenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräfte, die ihr Welten begnadet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallende wellende Hülle wird euer Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülle Michaels, des Menschentragenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheint er, der Christusbote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künden mit ernstem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird er die neue die helle Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zeit des Geistesmenschen-Waltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr, der Geist-Erkenntnis Schüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt in eure Herzen seinen Willen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht sein Weisen zu Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da strebet in euerer Seelen Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael-Imagination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenmächten Entsprossene,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtende, Welten begnadende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesmächte, zu Michaels Strahlenkleid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ihr vorbestimmt vom Götterdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er, der Christusbote, weist in euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschentragenden, heil gen Welten-Willen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr, die hellen Ätherwelten-Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägt das Christuswort zum Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheint der Christuskünder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den erharrenden, durstenden Seelen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen strahlet euer Leuchte-Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistesmenschen Weltenzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr, der Geist-Erkenntnis Schüler,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmet Michaels weises Winken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt des Welten-Willens Liebe-Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seelen Höhenziele wirksam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 28. September 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaels Schwert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meteorisches Eisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bildest es zu deinem Dienste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du offenbarst es seinem Stoffeswerte nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen deiner Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dir Heil jedoch erst sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dir sich offenbart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seines Geistes Hochgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 5. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|95}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersonnenwende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erde verdecket die Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehende Kräfte erzwingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Elementen der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies Erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|96}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.096&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|97}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersonnenwende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne schaue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mitternächtige Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Steinen baue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im leblosen Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finde im Niedergang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in des Todes Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schöpfung neuen Anfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Morgens junge Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhen lass offenbaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter ewiges Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefen sollen bewahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den friedevollen Hort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dunkel lebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaffe eine Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stoffe webend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne Geistes Wonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 17. Dezember 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Menschen Seelengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt die Geistes-Sonne siegessicher;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gemütes rechte Kräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie vermögen sie zu ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Innern Winterleben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Herzens Hoffnungstrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erschaut den Sonnen-Geistes-Sieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Weihnacht-Segenslichte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dem Sinnbild höchsten Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Winters tiefer Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christabend 1913 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift für Sophie Stinde nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 23. Dezember 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave, Stern des Meeres,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich junge Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ewige Jungfrau,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du glückliche Pforte des Himmels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmend jenes «Ave»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Gabe Gabriels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurdest du uns die Grundlage zum Frieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem du umwendetest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen Eva !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung von Worten aus den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ersten christlichen Jahrhunderten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 22. Dezember 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Maris Stella&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dei mater alma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atque semper virgo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix coeli porta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumens illud Ave&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabrielis ore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funda nos in pace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutans nomen Evae!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragungen von Lukas 2.14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung durch die Höhen dem Gotte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe und Stille durch die Erdenräume, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seligkeit in den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 22. Dezember 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Offenbarung in geistigen Höhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede, Friede immer mehr und mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Menschenseelen auf Erden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eines guten Willens sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung von göttlichen Kräften in den Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Friede den Erdenmenschen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eines guten Willens sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret sich das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Höhen der Weltenweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Friede wird ersprießen auf der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, die eines guten Willens sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 24. Dezember 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelenaug sich spiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten Hoffnungslicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Geist ergebne Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Vaters ewge Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sohn der Erde sendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gnadevoll dem Menschenpfade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Himmelshelle spendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weihenacht 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des irdischen Menschheits-Werdens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnen-Aufgang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Hochgeheimnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Golgatha-Berg;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weihenacht-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Morgendämmerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Dämmrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mildem Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehr die Seele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistverwandte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daseinsmacht und Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weihenacht 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft der Erde Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sommers heißer Zeit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da strahlet helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Spiegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im äußern Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wacht der Erde Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Winters kalter Zeit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leuchtet geistig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im innern Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommers-Freude-Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Erdenschlaf;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winters-Weihe-Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Erden-Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isis-Sophia,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottes Weisheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat Lucifer getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der Weltenkräfte Schwingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumesweiten fortgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus-Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschen wirkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Lucifer entreißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf des Geisteswissens Booten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenseelen auferwecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isis-Sophia,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottes Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 1920 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterne sprachen einst zu Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verstummen ist Weltenschicksal;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Verstummens Wahrnehmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann Leid sein des Erdenmenschen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der stummen Stille aber reift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Menschen sprechen zu Sternen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihres Sprechens Wahrnehmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann Kraft werden des Geistesmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Dezember 1922 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ur- Weihenacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeiten Wende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trat das Welten-Geistes-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den irdischen Wesensstrom;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht-Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ausgewaltet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taghelles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlte in Menschenseelen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwärmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die armen Hirtenherzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erleuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weisen Königshäupter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus-Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Herzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Häupter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass gut werde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzen gründen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Häuptern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielvoll führen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwürfe zum Spruch S. 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109b}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwürfe zum Spruch S. 102:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109c}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109d}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109e}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.109g &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= RICHTSPRUCHWORTE Aus Vorträgen und Niederschriften =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE111 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WAHRSPRUCHWORTE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RICHTSPRUCHWORTE Aus Vorträgen und Niederschriften in zeitlicher Reihenfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchten gleich Sternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Himmel des ewigen Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gottgesandten Geister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelingen mög es allen Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reich des Erdenwerdens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen ihrer Flammen Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Heidelberg, 21. Januar 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes schützender segnender Strahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle meine wachsende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie ergreifen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkende Kräfte allüberall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geloben will sie sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe Macht in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensvoll zu erwecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sehen so Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Lebenspfade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirken in Gottes Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit allem was sie hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 31. März 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schützender, segnender Gottesstrahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O erfülle mir die wachsende Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie erleben kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkende Gotteskräfte allüberall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse sie erleben stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Liebe in ihr erwecken kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Menschen und allen Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse sie erkennen immer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotteskraft im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Lebenspfaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich an den Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltentiefen rätselvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Stoffes reiche Fülle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt in Seelengründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenhöhen inhaltvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes klärend Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie treffen sich im Menscheninnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weisheitvoller Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 20. Oktober 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu dem Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend lebt die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Raumesweiten unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unversehrt durch Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie findet in dem Geistgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Wesens tiefsten Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 8. Dezember 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet dem Menschenauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne aus Weltenhöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es glänzen dem Menschensinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wesen aus Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dürstet das Menschenherz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Einen sich dem Geiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf, Notizbucb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Sinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlaufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenzt durch Raumesweiten nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht durch Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reich der Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt Winter 1910/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kündet sich der Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandel in dem Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst zum Geistessein erweckend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit des Menschen Innenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich von des Leibes Schranken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schaut in Geisteswirklichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Daseins tiefes Walten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reich der Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt Winter 1910/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. März 1911 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die liebe Marie von Sivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt im Ich erbauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich in Welten schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Seelenatem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben des All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbst-Erfühlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Weisheitpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wege des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eignen Ziel beschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Wahrheitsprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Seelenatem dringe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weisheitpuls, erlösend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Menschengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheitsprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lebens-Jahres-Rhythmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu dem Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend dringt die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbegrenzt von Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unbeirrt von Zeitensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich des Geistes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. November 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lernet im Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele zu denken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie denkt dann die Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bilden das Sinnessein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fühlet sie richtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber erkraftet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lernt sie sich sicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht denkend nur kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedacht auch weiß sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltall sich dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Göttern gedacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 13. Januar 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.124&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Böse, das Übel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bleiben Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lang die Sinne nur allein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bild der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu formen sich erfangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel löset sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Bösen und der Übel Quell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Daseins verborgnen Tiefen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbucb, Januar 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der löst der Seele Rätsel nicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verweilt im bloßen Sinneslicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Leben will verstehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach Geisteshöhen streben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 15. Januar 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegen wird die Kraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die vom Zeit-Geschick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorbestimmt dem Volk, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das in Geistes-Hut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu der Menschheit Heil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Europas Herz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht dem Kampf entringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmutb v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. August 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abneigung gegen Verantwortung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was habt ihr Truggedanken, Blendgesichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu tun mit Hohem, das ich s 011;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister wollens doch von mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schaff ich der eignen Seele Feindschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich zwingend zu kräft`gem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir aus dem zagenden Herzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stark mir dient, will ich es nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmuth v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Geist hat nicht vollendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was er im Weltenwerden schaffen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in Zukunftsorgen hoffnungsvoll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hofft auf Zukunfttaten lebensvoll; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seines Wesens Tiefen fühlt er mächtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgnes, das noch reifend wirken muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie darf in Feindesmacht verständnislos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch nach seinem Ende sich beleben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solang das Leben sich ihm offenbart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ihn in Wesenswurzeln schaffend hält?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. Januar 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wollen kommender Erdentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstehen, stark zum schaffenden Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die hingetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchs Tor des Todes und Erdenleidens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste sicher leuchten und wärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In künft`gen Erdentagen, wenn friedevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wirken durch das Erdental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung seiner Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Menschenseelen heilsam tragen wird,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird in Menschen-Herzen als Daseinskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der edle Wille leben, der die Opfertat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Todestor in Volkestreue vollbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, Januar 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Schmerz sich Erhaltende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schaut die siegende Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Glück sich Erhaltende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schaut die untergehende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Fundament bildende Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich im Glück verliert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und plötzlich erwachen würde, schaute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie alle Lebenskräfte des Glückes untergehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er kann das Untergehende dann nicht halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer im Leid erwachte, schaut das Bestehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er kann das Untergehende halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, Januar 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erweckend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwacht die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Raumesweiten unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unbeirrt vom Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werdestrom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ewigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Nürnberg, 12. März 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wirken auf die Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich wandelnd in dem Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erlebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreift die Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Raumesweiten unbegrenzt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Zeitenlaufe unbeschränkt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesensreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner ewigen Eigenart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Basel, 9. April 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass uns nur recht, o Weltengeist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchdrungen sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von geist-ergreifender Gesinnung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit wir nicht verfehlen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das, was sein kann zum Heil der Erde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu der Erde Fortschritt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzifer und Ahriman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im rechten Sinne abzutrotzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Elberfeld, 13. Juni 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch, warm in Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich der Welt als Seele gibt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch, licht im Sinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Welt den Geist erwirbt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in Geist-erhellter Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in Seele-getragenem Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geistesmensch im Leibesmenschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich wahrhaft offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 10. Dezember 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch warm in Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seele gibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch licht im Sinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist erwirbt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird aus Geistdurchhellter Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in Seel` getragnem Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch im Menschen wirklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltender weiser Willensgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webend in Geistesweiten allüberall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkend durch Geisteswesenheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkest sicher du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Seelenwesenstiefen auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So binde liebewirkend stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Innres an Deine lichte Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich findend, find ich mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ein Buch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgedanken zu erfassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entreißt dem Leib die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und löst in ihr den Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelenwillen am Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entzünden, und im Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Welt zurückzuwenden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie dem Denken geben mag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit in Liebesschöpferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen durch die Welten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welten durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Dezember 1917 Dr. Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchet das wirklich praktische materielle Leben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber suchet es so, dass es euch nicht betäubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über den Geist, der in ihm wirksam ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchet den Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber suchet ihn nicht in übersinnlicher Wollust, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus übersinnlichem Egoismus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern suchet ihn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihr ihn selbstlos im praktischen Leben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der materiellen Welt anwenden wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet an den alten Grundsatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Geist ist niemals ohne Materie, Materie niemals &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Geist» in der Art, dass ihr sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen alles Materielle im Lichte des Geistes tun, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir wollen das Licht des Geistes so suchen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es uns Wärme entwickele für unser praktisches Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist, der von uns in die Materie geführt wird, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materie, die von uns bearbeitet wird bis zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihrer Offenbarung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die sie den Geist aus sich selber heraustreibt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materie, die von uns den Geist offenbart erhält, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist, der von uns an die Materie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herangetrieben wird,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bilden dasjenige lebendige Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches die Menschheit zum wirklichen Fortschritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bringen kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu demjenigen Fortschritt, der von den Besten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den tiefsten Untergründen der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwartsseelen nur ersehnt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Stuttgart, 24. September 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Urzeit Tagen trat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Geist des Himmels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist des Erdenseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verleihe mir die Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zu reden weiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenherz zum Menschenherzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schenkte der Himmelsgeist dem Erdengeist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Urzeit Tagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trat zum Geist des Himmels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist des Erdenseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bittend sprach er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß zu reden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Menschengeist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch um jene Sprache auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flehe ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zu reden weiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenherz zum Menschenherzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schenkte der gütge Himmelsgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem bittenden Erdengeist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheanum, zum 7. Dezember 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Florizel v. Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Stammbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ecce homo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webet Fühlen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtet Denken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gliedern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftet Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webendes Leuchten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftendes Weben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Kraften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Eurythmie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Farbenschein des Äthermeeres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebiert des Lichtes webend Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenseele Geistgewebe;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geistbefruchtet reif end strebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Farbendunkels Raumes-Tiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinaus die Lichtes-durst`ge Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedürftig ist Natur des Geistes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus dem Seelensein ihr kraftet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedürftig auch die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kraft des Lichts im Weltenäther.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist ohne den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Menschen wie ein Buch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgefasst in einer Sprache,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die er nicht lesen kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch von dem er weiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Inhalt lebenbestimmend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geisteswissenschaft will erstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst des Lesens;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hält sich für notwendig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie glauben muß,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie von dem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst gefordert wird,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das die Menschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Entwickelungskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, ca. 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brücke ist der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Vergangnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem Sein der Zukunft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwart ist Augenblick;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenblick als Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele gewordner Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stoffeshülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aus der Vergangenheit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist werdende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Keimesschalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auf dem Zukunftwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fasse Künftiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vergangnes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoff` auf Werdendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gewordenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ergreif das Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ergreif, was wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seienden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht, 24. Dezember 1920 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steigt hinauf zu des Lebens Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch durch Kindheit und Jugend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt hinab bis ans Erdenziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jeglich Lebensalter kündet den Geist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst schafft der Geist des Körpers Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wieder löst aus des Leibes Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übersinnliche sich bereichert los&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einen sich mit dem, woraus es geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, ca. 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken Klarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fühlen Innigkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wollen Besonnenheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstreb` ich diese,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ich hoffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich zurecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich finden werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Lebenspfaden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Menschenherzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pflichtenkreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstammt dem Seelenlichte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Innigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhält die Geisteswärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonnenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstärkt die Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrebt in Gottvertrauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenket auf Menschenwegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guten, sicheren Lebensschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ein Buch, März 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprechend lebt der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist, der aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich holt die Kräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus Weltgedanken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem Gotteslicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu bilden Menschenfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deklamieren lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes Weltenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rezitieren pulst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Farbenmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 15. März 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Marie Steiner Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selbst erkennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So suche in den Weltenweiten dich selbst;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dringe in deine eigenen Tiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine eigenen Tiefen werden dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in einem Weltgedächtnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimnisse des Kosmos erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 5. Juni 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WACHSEIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltengeisteskreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht des Menschen Raumgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltenseelenreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webt des Menschen Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHLAFEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Seelenfreiheitkreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruht des Menschen Triebgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geistes-Sonnenreiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafft des Menschen Denkermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der alte Mensch sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Erkenne dich selbst» und er &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann sich als Welt charakterisierte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so deutete er an, dass sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen nicht auf der Erde ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Grieche sich als Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im «Erkenne dich selbst» charakterisierte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so deutete er an, dass sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen verleugnet werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der moderne Mensch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verleugnet sich, wenn er sich nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Geist erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. 2. Februar 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gegenwärtiger Erdenzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braucht der Mensch erneut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistigen Inhalt für die Worte seiner Rede;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn von der Sprache behalten Seele und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit des schlafenden Weilens außer dem Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom Wort, was auf Geistiges weist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es müssen schlafende Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Verständigung mit den Archangeloi kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aber nehmen nur Geist-Inhalt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht Materien-Inhalt der Worte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt dem Menschen diese Verständigung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt er Schaden an seinem ganzen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief an Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. März 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geheimnis der Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue die Pflanze!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist der von der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefesselte Schmetterling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue den Schmetterling!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist die vom Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreite Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lock rufe der Tiere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Höhe, der Mitte und der Erdentiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht der Adler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne mein Wesen erkennen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eignen Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weltenall zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht der Löwe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne mein Wesen erkennen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schein des Luftkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenall zu verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht die Kuh:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne mein Wesen erkennen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waage, Messlatte und Zahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltenall zu entreißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss lernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Kuh, deine Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der Sprache, die die Sterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in mir offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Löwe, deine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der Sprache, die in Jahr und Tag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Umkreis in mir wirket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Adler, deine Kraft aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sprache, die das Erdentsprossene &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in mir erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 20. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elementarwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Vermittler zwischen der Erde und dem Geistkosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte der Mahnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du träumst dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meidest das Erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undinen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du denkst die Engelwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weißt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sylphen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir leuchtet die Schöpfermacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du ahnst es nicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du fühlest ihre Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lebst sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir kraftet Götterwille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du empfängst ihn nicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst mit seiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stoßest ihn von dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristik ihres eigenen Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte die Wurzelwesenskraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaffet mir den Formenleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undinen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bewege die Wasserwachstumskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bildet mir den Lebensstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sylphen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlürfe die luft`ge Lebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie füllet mich mit Seinsgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich däue die Feuerstrebekraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlöst mich in Seelengeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moralischer Eindruck der also gehörten Weltenworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnomenchor: Erstrebe zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undinen: Denke im Geiste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sylphen: Lebe schaffend atmendes Dasein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwesen: Empfange liebend Götterwillenskraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 4. November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Natur, aber der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch kann an diese Natur nur heran, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indem er sich von ihr vernichten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Menschenseele, aber die Natur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann an diese Menschenseele nur heran, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indem sie zum Scheingebilde wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 19. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finsternis, Licht, Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stoff sich verschreiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt Seelen zerreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste sich finden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt Menschen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen sich schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt Welten erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Stuttgart, 11. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolkendurchleuchter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchleuchte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchsonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchglühe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Dornach, 3. Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe nach Frieden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe in Frieden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe den Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurytbmie 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Dornach, 9. Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WELT UND MENSCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedenstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen der Seele Wünsche, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wachsen des Willens Taten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reifen des Lebens Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mein Schicksal,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schicksal findet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle meinen Stern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Stern findet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle meine Ziele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Ziele finden mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele und die Welt sind Eines nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, es wird heller um mich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, es wird schwerer für mich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, es wird reicher in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Dornach, 10. Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|162}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche im Innern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schaffenden Kräfte Wirken, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schaffenden Mächte Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sagt mir Der Erde Schweremacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meiner Füße Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sagt mir Der Lüfte Formgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meiner Hände Singen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sagt mir Des Himmels Lichteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meines Hauptes Sinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Welt im Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht, singt, sinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Widersinnszauber des Lebens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du scheinest in der Nacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hehren Schicksalswebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottgewollte ew`ge Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchlöchert die Gegenkraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass seelenquälend sich verbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Dämonisch Unheil schafft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach Schlangenart an mich gleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Widersinnszauber des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du scheinest in der Nacht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hehren Liebe - Schicksalswebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenfeurig hohe Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchlöchert mir die Gegenkraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass seelenquälend sich verbreitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Dämonisch Unheil schafft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schlangen-Geister hergeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau der Ruhesterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwirkende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewigkeitsgewalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte jeden Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Kosmos` Geist entzünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er Flamme werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und feurig seines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen entfalte. Die andern, sie möchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Kosmos´ Wasser nehmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Flammen verlöscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wäss`rig alles Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern lähmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Freude, wenn die Menschenfiamme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lodert auch da, wo sie ruht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Bitternis, wenn das Menschending &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebunden wird da, wo es regsam sein möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1925 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= WEISHEITEN AUS ALTEN KULTUREPOCHEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE167 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEISHEITEN AUS ALTEN KULTUREPOCHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Gestaltungen und Übertragungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indischer Weisheitsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yasmâjjâtam jagat sarvam yasminneva praliyate &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yenedam dhâryate chaiva tasmai gfiñânâtmane namah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst, von dem wir ausgegangen sind, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst, welches in allen Dingen lebt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dir, du höheres Selbst, kehren wir zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 13. April 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem alles ausgegangen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem alles zurückkehrt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in mir lebt Zu dir strebe ich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 27. Januar 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem die ganze Welt stammt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu dem sie wieder zurückkehrt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch den sie sicher gestützt ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm dem Selbst, welches weiss, sei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle Ehre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 30. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte der ägyptischen Mysterien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging bis zur Grenze des Todes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich betrat Proserpinas Schwelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nachdem ich durch alle Elemente gefahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrte ich wiederum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht sah ich die Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit hellweißem Lichte strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor die untern und obern Götter trat ich hin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Angesicht zu Angesicht, und betete &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie aus nächster Nähe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Apulejus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für V. 22. Juni 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer beschreitet des Todes Pforte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löst sich selbst in Elementen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut in finstrer Mitternacht Sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und steht vor den obern und untern Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Apulejus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung in der ägyptischen Kulturperiode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O dunkel ist der Erde Antlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sonne blendend dunkelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch hell wird mir mein Tagefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Seele es beleuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sternenweisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Januar 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterienunterricht im griechischen Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzengeheimnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Blumen; ihre Verwandtschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Mondensein offenbaren sie; sie sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erdbezwungen nun, denn sie sind Wassergeborene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgebeimnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke über die Metalle; ihre Verwandtschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Planeten offenbaren sie; sie sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erdbezwungen, denn sie sind Luftgeborene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschengeheimnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erlebe die Geheimnisse des Tierkreises in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mannigfaltigkeit der Menschen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Verwandtschaft dieser Mannigfaltigkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Menschen mit den Fixsternen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht vor meiner Seele; denn die Menschen leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dieser Mannigfaltigkeit erdbezwungen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie sind Warmegeborene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 15. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Mysterien von Ephesus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch, rede, und du &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offenbarest durch dich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenwerden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offenbart sich durch dich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o Mensch, wenn du redest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 2. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnung der Kabiren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widmung ist auf S. 280 wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Kabirenmysterien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf Samothrake&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung des Schülers an der Pforte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete ein in dasjenige,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir umschließt einen gewaltigen Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir umschließt die großen Götter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene großen Götter, welche auf der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Opferhandlungen der Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimnisse des Weltenalis enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerliches Erleben des Schülers, vermittelt durch den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zelebrierenden Initiator am Opferaltar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wollen dich die Kabiren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Götter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkurius in den Gliedmaßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne im Herzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars in der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der samothrakischen Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Schüler das Bewusstsein zu vermitteln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natur ist Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist ist Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 21. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das «Heilige Drama von Eleusis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Edouard Schuré&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prolog, Hermes an die Zuschauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend Gottes Werdekraft in seiner Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe denkend seinen Sinn der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Demeter, der großen Erdenmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat durch zwei der Göttergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wesen wohl gestellt ins Weltenall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie läßt der Erde Früchte ihn gewinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß er des Tierreichs Überwinder werde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strahlt Erkenntnis-Weihemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Seele tiefste Schachten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß er der Ewigkeiten Gotteskeime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Seele Kräften fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ihrer Gaben Früchte reifen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des achtet in den Worten, in den Dingen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ihr noch hören und schauen sollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epilog, Hermes an die Zuschauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sucher nach des Lebens Heimlichkeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Euch ist nun, Bewußtsein zu erringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Ihr den Finsternissen Euch entreißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennt des Daseins Wirkensmächte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herzens und Geistes Wunderkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lebensspiegel, der vor Euren Augen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkt des Seherwortes alter Zeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehung in dem Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Sterben für die Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Götterhöhen fiel der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erdenirrtum und Erdenwahn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kann Erinnerung des Ursprungs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm schenken aller Wahrheit Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gottessohn ihn formen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdenleib, im Zeitensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingsten 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Mysterien von Hybernia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte der beiden Bildsäulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Bild der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, wie das Sein mir fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in deiner Erkenntnis,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde in dir nun Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich bin, ist kein Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Bild der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, wie Wahrheit mir fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mit mir zu leben wagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werd ich dir zum Behagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die Phantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich bin, hat keine Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte der Mahnung des Initiators,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weisend auf das Christusbild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm das Wort und die Kraft dieses Wesens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Herz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von ihm empfange, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dir die beiden Gestalten geben wollten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaft und Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 7. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Mysterien von Hybernia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandlungen des Bewusstseins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zustand der Seelen-Erstarrung, in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schüler sich vom Weltenall aufgesogen fühlt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten sollst du lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Blau der Ätherfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst das Weltensein entschwindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dir sich wiederfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zustand, wo er sich vom Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufgenommen fühlt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tiefen sollst du lösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heiß-erfiebernden Bösen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Wahrheit sich entzündet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch dich im Sein sich ergründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung des Vorirdischen und das Erleben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Nach irdischen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne geistig Wintersein schauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dir wird der Anblick des Vorirdischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne geistig Sommersein träumen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dir wird das Erleben des Nachirdischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Dezember 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VOR DEM MYSTERIUM VON GOLGATHA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater schickt dich auf die Erde; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er gibt dir die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seines Sonnensohnes (Chr.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dadurch waltet in dir der Geist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der dir das Licht der Welt offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NACH DEM MYSTERIUM VON GOLGATHA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater schickt dich auf die Erde; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er hat seinen S o n n e n s o h n &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf die Erde gesandt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekenne dich zu ihm: in dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird dadurch die «Heilung» durch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Geist vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, Mai 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NASEENER-HYMNUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum schicke mich aus, mein Vater &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will hinabsteigen mit den Siegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will durch alle Weltenzeitlagen (Äonen) dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will alle Geheimnisse enthüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die Formen der Gottheiten enthüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Mysterien des heiligen Weges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnosis genannt, will ich übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spruch der Gnostiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus spracb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh hin, o Vater,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dies Wesen auf der Erde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Übel Ziel und Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern von deinem Hauche irrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, das bittre Chaos flieht es,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratlos, wies hindurch soll finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sende mich, o Vater!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegeltragend steig ich abwärts,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aonen Zahl durchschreit ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede heilge Kunde deut ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige dann der Götter Bildnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so schenk ich euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des heiligen Weges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief verborgne Kunde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Gnosis» heißt sie nun für euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonnengesang des Franz von Assisi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchster, allmächtiger und gütiger Herr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein sei Preis, Herrlichkeit, Ehre und jeglicher Segen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir allein gebühren sie;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Mensch ist wert, dich zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr, und alle Geschöpfe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem unser edler Bruder, die Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Tag bewirkt und uns leuchtet mit ihrem Lichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist schön und strahlend in ihrem großen Glanze;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dir, o Herr, ist sie das Sinnbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unserer Schwester willen, des Mondes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch um aller Sterne willen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die er am Himmel gestaltet hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erscheinen lässt in Schönheit und Helle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsrer Brüder willen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um des Windes, der Luft und der Wolken willen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der heitern und aller Zeiten willen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die er alle Geschöpfe erhalten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsrer Schwester willen, des Wassers,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das so nützlich ist und demütig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch köstlich und keusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsres Bruders willen, des Feuers,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das er uns die Nacht erhellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das so schön und fröhlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stark und mächtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepriesen sei Gott, der Herr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsrer Mutter willen, der Erde;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die wir Nahrung und Kraft erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielerlei Frucht auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aller Blumen und Kräuter Farbenfülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Kristiania (Oslo), 6: Juni 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterienlehren der mittelalterlichen Rosenkreuzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragische Grundstimmung der rosenkreuzerischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturforscher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille, Wille ist in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie leite ich ihn hinaus zu den Bahnen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu den kosmischen Intelligenzen führen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der Rosenkreuzerzeit dem Schüler immer wieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein geschärft wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch, du bist ja nicht das, was du bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus musste kommen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir deine Aufgabe abzunehmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um für dich deine Aufgabe zu verrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht strömt aufwärts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere lastet abwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau den Knochenmann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du schaust den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau ins Innere der Knochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du schaust den Erwecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Erwecker des Menschen im Geiste, das Wesen, das den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen in Zusammenhang bringt mit der Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dezember/Januar 1923/24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umdichtungen eines spätmittelalterlichen Spruches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonn ein König der Lebenswelt Lebenszentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luna dein Gebiet bestellt Lebensperiphenie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venus Kraft dich frisch erhält Lebensinhalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Martem sich als Mann erwählt Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur kopuliert euch fix Lebensträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Jovis Macht ist alles nichts Lebensanneger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Saturn als alter Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch viele Farben sich erweist. Lebensenheller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, ca. 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonne, du gibst Kraft der Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Planeten, ihr gebet Gestalt der Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur verbindet Kraft und Gestalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venus gibt die Samenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars gibt das Leben der Samenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J u p i t er leiht dazu die Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Saturn gibt durch die Metalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben, die nach Jahresfrist reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte die Sonne in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führet als König mich in die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte den Mond in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie meine Gestalt erhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte Merkur in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er Sonne und Mond zusammenhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte Venus in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ihre Liebe ist alles nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mit Mars sich vereinet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mein Wesen im Worte spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Jupiter alles erleuchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit weisem Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Saturn der reife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir erstrahlet meines Wesens Farben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Sonne männlich, Mond weiblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Sieben der Welt #&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die Sieben #&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die Welt, # der Erde weit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, ca. 1923/24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Chr. mit Kreuz und Rosen steht neben dir als Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfange / Die Welt / In den Sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist Mittelpunkt alles Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ich treffen sich aller Wesen Wirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bewegt im Ich sich aller Vorzeiten Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet aller Zukunft Werden im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturnus Wille festet des Iches Innenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenleben bewegt des Innern Wandelbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondenseele gestaltet des Lebens Wogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars härtet des Willens Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur taucht ins Meer des Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupiter bringt Zahl, Maß, Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mag Venus die Liebe verleihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS TRAUMLIED VOM OLAF ASTESON&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altnorscegische Dichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihungserlehnisse des Olaf Ästeson &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den 13 heiligen Nächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So höre meinen Sang!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will dir singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem flinken Jüngling:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es was das Olaf Ästeson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging zur Ruh am Weihnachtsabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein starker Schlaf umfing ihn bald,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht konnt er erwachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor am dreizehnten Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volk zur Kirche ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Olaf Ästeson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging zur Ruh am Weihnachtsabend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat geschlafen gar lange!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwachen konnt er nicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor am dreizehnten Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vogel spreitet die Flügel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Olaf Asteson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht konnte erwachen Olaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor am dreizehnten Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne über den Bergen glänzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sattelt er sein flinkes Pferd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eilig ritt er zu der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Olaf Ästeson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon stand der Priester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Altar lesend die Messe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als an dem Kirchentore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich Olaf setzte, zu künden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vieler Träume Inhalt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem langen Schlafe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele ihm erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Olaf Ästeson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und junge und auch alte Leute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lauschten achtsam der Worte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olaf sprach von seinen Träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das Olaf Ästeson, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einst so lange schlief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm will ich dir singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich ging zur Ruh am Weihnachtsabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein starker Schlaf umfing mich bald;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht konnt ich erwachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor am dreizehnten Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volk zur Kirche ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhoben ward ich in Wolkenhöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den Meeresgrund geworfen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer mir folgen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn kann nicht Heiterkeit befallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhoben ward ich in Wolkenhöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestoßen dann in trübe Sümpfe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschauend der Hölle Schrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch des Himmels Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und fahren musst ich in Erdentiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo furchtbar rauschen Götterströme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen nicht vermocht ich sie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch hören konnte ich das Rauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wiehert nicht mein schwarzes Pferd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Hunde bellten nicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sang auch nicht der Morgenvogel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein einzig Wunder überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befahren musst ich im Geisterland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dornenheide weites Feld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerrissen ward mir mein Scharlachmantel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die Nägel meiner Füße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam an die Gjallarbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In höchsten Windeshöhen hänget diese,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rotem Gold ist sie beschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Nägel mit scharfen Spitzen hat sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schlug mich die Geisterschlange,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es biss mich der Geisterhund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stier, er stand in Weges Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind der Brücke drei Geschöpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind von furchtbar böser Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar bissig ist der Hund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stechen will die Schlange,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stier, er dräut gewaltig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lassen keinen über die Brücke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheit nicht will ehren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gewandelt über die Brücke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schmal ist und schwindelerregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sümpfe musst ich waten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegen nun hinter mir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sümpfen musst ich waten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schienen bodenlos dem Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Brücke überschritt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühlt ich im Munde Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Tote, die in Gräbern liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Wasser kam ich dann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchen, wie blaue Flammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eismassen hell erglänzten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott, er lenkte meinen Sinn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich die Gegend mied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Winterpfad lenkt ich die Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rechten konnt ich ihn sehn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute wie in das Paradies,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weithin leuchtend strahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gottes hohe Mutter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah sie dort im Glanze!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Brooksvalin zu fahren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hieß sie mich, kündend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Seelen dort gerichtet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond schien hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weithin dehnten sich die Wege.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In andern Welten weilte ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch vieler Nächte Längen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott nur kann es wissen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieviel der Seelennot ich sah &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte schauen einen jungen Mann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte einen Knaben hingemordet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun musste er ihn ewig tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen eignen Armen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand im Schlamme so tief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen alten Mann auch sah ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug einen Mantel wie von Blei;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ward gestraft er, dass er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geize auf der Erde lebte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Männer tauchten auf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feurige Stoffe trugen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unredlichkeit lastet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren armen Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Kinder konnt ich schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohlengluten unter ihren Füßen hatten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Eltern taten sie im Leben Böses,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf gar schwer ihre Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jenem Hause zu nahen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ward mir auferlegt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Hexen Arbeit leisten sollten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Blute, das sie im Leben erzürnt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Norden her, in wilden Scharen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kamen geritten böse Geister, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Höllenfürsten geleitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus dem Norden kam,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schien vor allem böse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voran ritt er, der Höllenfürst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem schwarzen Rosse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch aus dem Süden kamen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In hehrer Ruhe andre Scharen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ritt voran Sankt Michael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Jesu Christi Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelen, die sündenbeladen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mussten angstvoll zittern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen rannen in Strömen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als böser Taten Folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hoheit stand da Michael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wog die Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Sündenwaage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und richtend stand dabei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenrichter Jesus Christ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen Dem Weltgerichte unterstehn.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wie selig ist, wer im Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Armen Schuhe gibt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er braucht nicht mit bloßen Füßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wandeln im Dornenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spricht der Waage Zunge, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weltenwahrheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertönt im Geistesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie selig ist, wer im Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Armen Brot gereicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn können nicht verletzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hunde in jener Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spricht der Waage Zunge, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weltenwahrheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertönt im Geistesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie selig ist, wer im Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Armen Korn gereicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm kann nicht drohen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scharfe Horn des Stieres,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er die Gjallarbrücke überschreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spricht der Waage Zunge, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weltenwahrheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertönt im Geistesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie selig ist, wer im Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Armen Kleider reicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn können nicht erfrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisesmassen in Brooksvalin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spricht der Waage Zunge, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weltenwahrheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertönt im Geistesstand.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und junge und auch alte Leute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lauschten achtsam der Worte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olaf sprach von seinen Träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schliefest ja gar lange ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwache nun, o Olaf Ästeson!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
übertragen 1911 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= SINNSPRÜCHE Aus Vorträgen und Niederschriften =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE207 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SINNSPRÜCHE Aus Vorträgen und Niederschriften in zeitlicher Reihenfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich nie von Grenzen der menschlichen Erkenntnis, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern nur von den Grenzen der Deinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ein Buch, ca. 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ewigen lernt leben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sein Verhältnis zur Zeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lösen versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, Winter 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülle nur und Kleid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in Mann und Weib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines höhern Wesenhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trugvoll sind die Eigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Stoffes Scheingebilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahr allein in geistigen Gefilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, Frühjahr 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hinter dir die Zeit bedeckt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betracht es starkgemut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was vor dir in Zukunft liegt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwart es gleichmutvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel an Rätsel stellt sich im Raum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel an Rätsel läuft in der Zeit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung bringt der Geist nur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich ergreift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits von Raumesgrenzen und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits vom Zeitenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 19. März 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleinste Erdenmensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sohn der Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird in Zukunft stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich blühend finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeuge der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleinste Erdenmensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sohn der Ewigkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besiegt in immer neuem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den alten Tod!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 27. Oktober 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sich selbst zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele, die schlafumfangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesweiten flieht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sinnesenge sie erdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 24. November 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne die Welt an deinem Innern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich im Strome der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909/10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du in das weite Meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenrätsel dich wagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kahn der dich führt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigne Seele nur kann es sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiten Weltenfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend Menschenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebend Weltenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erlangt der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtes Weltenwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch wahre Selbsterkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 19. Oktober 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebend offenbart der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets nur seine Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbend aber zeigt der Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er durch allen Tod hindurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stets zu höherem Leben nur bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 26. Oktober 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebend offenbart sich des Geistes Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbend doch bewahrt sich des Geistes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im grenzenlosen Außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finde dich als Menschenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engsten Innenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle Welten unbegrenzt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird es sich enthüllen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Weltenrätsel Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch nur selber ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen die Elemente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltend sich vom Geist durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfangen mussten sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes letzten Kräftetrieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Menschenwesen einzukleiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistgestalt und Seelenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 18. Januar 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was da lebt im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt nur, indem es zu neuem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Keim in sich erschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Seele, sie ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Altern sich nur und dem Tode, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsterblich zu stets neuem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heranzureifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 5. Dezember 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt in jeglichem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens neuer Keim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Seele stirbt dem alten ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsterblich dem neuen zuzureifen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..., daß diese Ergebnisse der Geistesforschung dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch schwere Seelenhindernisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch wirre Geistesfinsternisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur ernsten Klarheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur lichten Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 16. März 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gf. strebt durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch manches Seelen-Hindernis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch bange Geistesfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur ernsten Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur lichten Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand der eignen Wissensschmerzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebende Heilung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er eigne Kraft vereinte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganzen Menschheit Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 15. August 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motto auf ein von Hilde Pollak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemaltes Programm zur Aufführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Himmelfahrt-Szene aus Faust II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reißt der Zusammenhang mit dem Geiste, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht durch die Schönheit erhalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schönheit verbindet das «Ich» mit dem Leibe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im freien geisterfassenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Willen finden, und in dem Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wahres Wesen, das kräftig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltensein geschenkte Eigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirklicht, das löst die Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben des echten Seelenseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, ca. 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist voller Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es löset diese Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein der Mensch in seinem ganzen Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum schaue des Menschen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du blickst in die Antwort der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenseele Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllt dem Geistes-Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick ins Welten-All;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Welten-Alls Geheimnisse,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie löst der Seelenblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Menschen-Innre auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche der Mensch den Geist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sich im Worte offenbart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn der Geist ist bei Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Geist ist ein Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 2. November 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist erstirbt im Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schauen wird er neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schauen ersteht die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch, du bist das zusammengezogene &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welt, du bist das in Weiten ergossene &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Oktober 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophie möchte gegenüber der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwissenschaft ohne Seele dem Menschen die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Menschenwissenschaft mit Seele» geben, in der aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wahrer Erkenntnis das Sternenziel vor dem innern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge leuchtet, ohne dessen Licht alles Wissen doch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur ein Träumen von der Seele bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, April 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen ist im Geiste erwachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches Erkennen ist im Geiste leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches Erkennen rechtfertigt das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ursprünglichste Gefühl der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
menschlichen Seele die Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches Erkennen ist eine Leuchte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die zurückführt zur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naivität der Frömmigkeit; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gottinnigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. 29. September 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selber erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke in der Welt nach allen Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in alle deine eigenen Tiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 9. November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in sich selbst die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geist sich wiederfindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollzieht sie jenes Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das so wahr des Weltenwunders Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Mensch selbst des Menschen Sohn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Suchen erkenne dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wesend wirst du dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entzieht das Suchen sich dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast dich zwar im Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sein entreißet dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Wesens Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du das eigne Wesen erkennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh dich in der Welt nach allen Seiten um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt wahrhaft durchschauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blick in die Tiefen der eignen Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. März 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst Du Dein Selbst erkennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue hinaus in die Weltenweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst Du die Weltenweiten durchschauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke hinein in das eigene Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Breslau, 8. Juni 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man soll nicht auf das Erkenntnisdrama zugunsten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einer Erkenntnisgrammatik verzichten wollen; auch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Furcht darf davon nicht abhalten, dass man in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Abgrund des Individuellen fällt, denn man steigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus diesem Abgrund im Verein mit vielen Geistern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf und erlebt sich mit ihnen in Verwandtschaft; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadurch wird man aus der geistigen Welt geboren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber man hat den Tod aufgenommen, wird selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernichter des Gewordenen, lebt dieses spiritualisiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dar und ist anwesend in seiner Vernichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, undatierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ABWANDLUNGEN VON GOETHE-WORTEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE225 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABWANDLUNGEN VON GOETHE-WORTEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Macht und keine Zeit lässt untergehen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was in der Zeit errungen wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und reif wird als Früchte für die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 2. Dezember 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geisterwelt bleibt dir nur verschlossen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennst du in dir selber nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist, der in der Seele leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tragend Licht dir werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltentiefen, auf Weltenhöhen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. Berlin, 15. Dezember 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will was Lebendiges erkennen und begreifen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in Wesensgründen das Geisteslicht zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat er die Teile in seiner Hand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nimmer wird er dann verkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dinge Wahrheit im geistigen Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 16 November 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll am lichten Tag der Gegenwart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lässt Geschichte sich des Schleiers nicht berauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zwingst du ihr nicht ab, nicht aus Pergamenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht aus den Zeichen, die da eingeschrieben sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erz, in Ton und in Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. Dezember 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gewalt, die alle Wesen bindet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit der Mensch sich, der sich überwindet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der in dieser Überwindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber erst in Wahrheit findet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die ganze Menschheit sich in Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit selber finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 25. Januar 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wär nicht das Dasein sonneerfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnten Augen den Wesen erblühn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läg nicht im All des Geistes Wesen verhüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hätte Menschen geistig Leben verliehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt, November 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre die Welt nicht sonnebegabt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnten Augen den Wesen erblühn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das Dasein nicht Gott-Enthüllung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kämen Menschen zur Gotterfüllung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. Berlin, 21. November 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre die Welt nicht sonnebegabt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnten Augen den Wesen erblühn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das Dasein nicht Geistes-Enthüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen Menschen zur Geistes-Erfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. Wien, 20. Januar 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sich Feindliches ereignen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du aber bleibe ruhig, bleibe heiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie auch den Geist verleugnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So grüble du nicht weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gib ihnen darin doch nur recht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht mit ihrem Geiste eben schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. Berlin, 12. Dezember 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheits- WeisheitsSphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr im Haupt erstrahlt aus lichtem Kreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfasst es jetzt nach reiner Geister Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdämpfet seines Hirnes wirren Wahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwirrt den Zweifel brennend bangen Strebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Innres lenket von verkehrter Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier sind der Ziele täglichen Erlebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ohne Kleinmut führet ihn heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst strebt zum Antlitz lichterfüllet hin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haltet fest des Geistes Kräfteringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstarkt ist bald der flügellahme Sinn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann er befreit den Tag vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllt der Geister wahrste Pflicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragt ihn hin durchs heil´ge Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moral-Sphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr dies Haupt durchstrahlt mit Tatenstärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erweist euch bald in rechtem Weltenwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertötet kühn des Widersinns Bedrängnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veredelt der Begierdegluten finstre Wucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entführt sein Wesen geist´gem Verhängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier sind die Wege menschlicher Sucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entreisset die der kränklichen Umfängnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besiegt des Sinnenfeuers Stöhnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtet, was in Lust erstirbt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beseelt wird euch entgegentönen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Kraft für Ewigkeiten wirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versucht des Weltenwirkens Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwecket ihn zu gnadevollem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 6. August 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu dem Geist der Zeiten zu erheben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu hören was der wahre Weise spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur immer strebend dringen wir zum Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 28. August 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine farbige Skizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Hilde Pollak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu dem Geist der Zeiten zu erheben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu hören wie so mancher echte Weise spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur immer strebend dringen wir zum Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Oktober 1916 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gästcbuch der Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dass sich Gott-Natur ihm offenbare,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie im Geiste lässt den Stoff zerrinnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie im Stoff der Geist sich selbst erfahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 15. März 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Entsetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich in dergleichen Seelen zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gierig sie den Stoff betasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem Geist vorüberhasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 17. März 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Entsetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich in solche Seelen zu versetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sehen wie ängstlich sie im Stoffe bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sorglich allen Geist vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= WIDMUNGSSPRÜCHE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE237 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIDMUNGSSPRÜCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Masse, der starren, toten, Leben und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist einzubilden, ist des Künstlers Ziel; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Geist, dem flüchtigen, beweglichen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestalt und Festigkeit zu geben des Forschers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Arbeit Gipfel sie erreichen, [Streben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann müssen im E in e n sie beide sich begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Juli 1888 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bildhauer Hans Brandstetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Stammbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Frau Ilma Wilborn-Seiler!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Büchlein steht: ich habe es nicht nur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geschrieben, ich habe es gelebt, wenn meines &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innern Mächte im verzehrenden Kampfe einander &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begegneten; mit Worten sucht ich des ringenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes Bahnen nachzuzeichnen; so nehme Die es &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
freundlich hin, in deren Rede Zauber sich so herrlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes Schöne enthüllt, und der es in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tiefinnigster Verehrung überreicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, 9. April 1889 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widmung in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Grundlinien einer Erkenntnistheorie ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch sieht nur das klar in der Außenwelt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was er mit dem Lichte seines Inneren bestrahlen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Maler Curt Liebich zur freundlichen Erinnerung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar, 13. Juni 1891 R. Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte ist in Wahrheit die Entwicklung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Menschengeschlechtes zur Freiheit. Erst fühlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich der Geist abhängig von Gott, arbeitet sich zur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit heraus und erkennt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gottesglauben Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaub ich an den freien Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mensch tut, was er soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein freier soll, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Februar 1894 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prof Leitzmann, Jena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintragung ins Gastebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewiges Werden im Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Schritt zugleich Vertiefung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwindung der Oberfläche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindringen in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Die Philosophie der Freiheit«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blind sind für des Weibes Schwächen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eines Liebenden Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So der Spruch! Mir wollt er nie recht taugen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehend scheint mir nur ein liebend Organ, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nur dies des Weibes Tugend erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar, den 15. Juli 1895 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emmy Eunike&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Stammbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele des Menschen ist eine Blüte der Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bestimmt, in sich den göttlichen Geist zu reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schönste Geschenk, das ein Scheidender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mitnehmen kann, ist die Erinnerung an froh &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verlebte Stunden in einem lieben Freundesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar, 21. Juni 1897 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Karl Otto Fraucke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Hausalbum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß aus Arbeit wachsen Wurzeln starker Willenskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat er uns gewiesen auf den Pfad der Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Liebknecht, Berlin, auf der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kranzschleife der Arbeiter-Bildungsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. August 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Feuer ist das Leben verwandt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohltätiger Wirkungen Keime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bergen beide die Fülle;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Menschen stellen beide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ungleiches Verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass im Leben Glück uns werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne bitteren Schmerz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann verlangen nur, wer törichten Sinnes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne den Brennstoff zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Martha Eunike in ein Album&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dezember 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den «Sinn des Lebens» suchen, heißt sich in das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labyrinth der Seele begeben; es hilft nichts, sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus diesem Labyrinth wieder ins Freie der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemeinen Wirklichkeit zurückzufinden; denn ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man wieder zurück, hat man auch wieder den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sinn des Lebens» verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Maria Stona ins Fremdenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Strzebowitz, 22. August 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschliche Geistesentwicklung ist ein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fortlaufender Fluss, darin sich in aufeinander­folgenden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildern die ewige Wahrheit spiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Bild, das Christentum, ist auf den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
folgenden Blättern festzuhalten versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Geni Eunike&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in »Das Christentum als mystische Tatsache»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. November 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.246&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfasser dieses Buches war bemüht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Natur des Geistes zu erforschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Naturforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Geist der Natur erforschen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frl. Johanna Mücke zu Weihnachten 1902 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Das Christentum als mystische Tatsache»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche nach dem Licht des Weges! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch suchst du vergebens, so du &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht selbst Licht wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie v. Sivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Licht auf den Weg»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Werk ist, in sich die Kraft zu bilden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die für das All wirkt, und dabei das ihm zugemessene &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner lieben Mitarbeiterin Mathilde Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amsterdam, 22. Juni 1904 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Theosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistigen Ziele, in denen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Menschen finden, sind das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
edelste Band der Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzlichkeit dem Ehepaar Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Engen und Maud Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Theosophie«, 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe zum Übersinnlichen wandelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Erz der Wissenschaft in das Gold der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kämpfer der Theosophie in den Kreisen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Studierenden, Herrn stud. phil. Ludwig Kleeberg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Januar 1905 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Theosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau C. Wandrey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das gegenwärtige Gute zum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quell der Freude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergangene Übel zur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehre für das Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu gestalten vermag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kommt auf den Weg zur Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 22. Mai 1905 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Camilla Wandrey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freuden nehme man als göttliche Gaben der Gegenwart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmerzen aber als Lehren für die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Juni 1905 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Astrid v. Bethusy-Huc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein werdender Gott &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gott ist ein erfüllter Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau v. Moltke herzlichst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Juni 1905 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben prüft uns oft durch Leiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt uns oft in Irrtum durch Freuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum lasse man auch die Freuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Prüfung des Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiden aber zu Wegen nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahrheit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frl. Lüdemann zur freundlichen Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köln, 1. Dezember 1905 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bertha Lüdemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freuden können wir in der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiden aber erst in der Zukunft schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersteren sind Geschenke des guten Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letztern aber sind die Lehrer der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart, im Januar 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrn Jaeck in Herzlichkeit Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Jaeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freuden erkennen wir als Gnadengaben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Gegenwart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiden enthüllen aber ihren Wert erst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn sie vergangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten bringen das Glück,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiten erzeugen die Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel, 12. Januar 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzlichkeit Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Geering-Christ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in das Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Eugenie v. Bredow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freuden sind Geschenke des Schicksals, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ihren Wert in der Gegenwart erweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiden dagegen sind Quellen der Erkenntnis, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deren Bedeutung sich in der Zukunft zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 2. Februar 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kosmos ist ein Rätsel verborgen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ist der Mensch selbst die Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Februar 1906 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Neue Testament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist eine Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl dem, welcher die Prüfung besteht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. März 1906 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Flossy v. Sonklär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in das Album eines Kindes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Verweilen an den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönheiten des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt der Seele Kraft des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klares Denken an die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheiten des Daseins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringt dem Geiste Licht des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Maude Künstler, am 4. April 1906 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Herzlichkeit Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Neue Testament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis und gute Taten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden die Baumeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hellseher-Organe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbart den Geist der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Taten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkörpern dieses Geistes Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 8. Mai 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Franz Gerner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdengeister voller Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt zur Offenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Menschen freier Tat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die freie Tat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann nur Wirkung sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selbstlos errungenen Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau E. v. Bredow zur Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Mai 1906 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele des Menschen wird der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn der Welt gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der suchende Geist sich wahrhaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
selbst entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau L. v. Moltke zur Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Mai 1906 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer stets zum Geiste strebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darf unverzagt hoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er zur rechten Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ohne des Geistes Führung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Grätin Bethusy-Huc zur Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Mai 1906 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sinn der Welt verwirklicht die von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit erleuchtete und von Liebe durchwärmte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tat des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayreuth, August 1906 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrer aber werden leuchten wie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Himmels Glanz und wie die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterne immer und ewiglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayreuth, August 1906 M. v. Sivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig Kleeberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ein Gedenkbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verborgene des Mysteriums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Offenbares durch des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaffendes Wissen und wissendes Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dezember 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbart sich in des Menschen Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Juni 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig Kleeberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gegen seine Zeit»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchst du dich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So suche draußen in der Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchst du die Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So suche in dir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. August 1907 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wechselt die Zeit das Antlitz der Dinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bleibt ewig der Wesenskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wechselt das Leben der Menschen Taten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bleibt ewig der Seelenkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmaun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rätsel des Lebens lösen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Wärme des nach Gedankenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
strebenden Herzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen lieben Rietmanns, Stuttgart den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. August 1908 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtung nach dem Höchsten der Außenwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt der Mensch sich im Tiefsten seiner Innenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 2. Juli 1909 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung des Menschen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entzünden im Seelenfeuer der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leuchtende Weisheit des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel, 25. September 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Astrid v. Bethusy-Huc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zur Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt im Geisteswerkzeug des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den lieben Kinkels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. November 1909 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alice und Wilhelm Kinkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denken ist der Dolmetsch, welcher &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gebärden der Erfahrung in die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache der Vernunft übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den lieben Rietmanns herzlichst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am 21. November 1909 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkenntnis ist das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Liebe dessen Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. November 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwindet der Mensch sein enges Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch Welterleben in sich selbst, erkennend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf er empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Erkenne dich selbst»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt ihm dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde in dir selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeug, das die Welt dir offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frl. Mieta Waller, der Darstellerin des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius herzlichst Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datum 5. September 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In »Die Pforte der Einweihung»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen schlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erde höchste Kräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menscheninnern leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Seelenreiches Mächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Menschenstreben winken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geisterlandes Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Menschen Ich jedoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist selber Geist in Geistesweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was im Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber Ich benennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Bild nur seiner selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sagt man gut zu streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mensch sich oft und oft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sagt man kraftvoll sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Tagen der Lebenswenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ellä Sharp, 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend lebt die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Raumesweiten unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unbeirrt vom Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reich der Geistes-Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Februar 1911 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängen sich an die Menschensinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webt die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbegrenzt von Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unbeirrt vom Zeitenlauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Kleid der Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Juni 1911 in Herzlichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Das Christentum äls mystische Tatsache»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfe Glaubenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen Liebensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vollen Menschen starkes Hoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hält und trägt das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Januar 1912 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmänn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 6. März 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Erdenpilgerzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führt auf steile Bergesgipfel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sprechen des Lebens spitze Steine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ihre Worte andres nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rätsel nur und Fragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sehnsucht gewaltig wecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn in Seelen-Bergeshütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Geistesstimmung ruhig waltet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rätseln Lösung winkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ruhe Sehnsuchtkräften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann reifen Geistesfrüchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Keimen für Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinen Lebenspilgerzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistesauge lenkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheinen diese Worte mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Deines Wesens Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Günther Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum 70. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erkennend nicht verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schauend sich bewahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich empfindend nicht verblenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sich erfühlend selbst erleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies löst der Seele und der Welten Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannheim, 10. März 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 2. Juli 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenkampf und in Zeitenproben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewahren im tiefsten Seelenkerne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindungskraft für Geistgewalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch Streben im Menschenherzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhält dem Selbst das Lebenssteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eugenie v. Bredow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Theosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.266&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich an die Menschensinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenweiten rätselvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Stoffes reiche Fülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt auch in die Seelengründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltentiefen inhaltvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes klärend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finden sich im Menschen-Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weisheitvoller Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem lieben Moriz Zitter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Erinnerung an die Septembertage 1912 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
freundlichst herzlichst Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Der Hüter der Schwelle»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben die Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sonnenlichtes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirken die Menschenleiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelenlichtes Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was der Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Himmelslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dem Menschenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistes Seelenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Dezember 1912 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästehuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hört der Mensch das Schöpfungswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er reinen Herzens horcht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Weltengeister durch die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich musikalisch sinnvoll offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köln, 29. Dezember 1912 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Willy Conrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn mit guten Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchs Leben geleiten will ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich es ihm gesagt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge er öfter gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Pasensöhnlein, 15. April 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilfried v. Henning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Weltenrätsel erblickt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer im Menschenherzen erschaut, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Gottesdenken Geistesziele schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Meebold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den Münchner Augusttagen 1913 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeborenheit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst wer beides versteht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versteht die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein Buch, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als treue Gefährtin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht dem Fluge der Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets bei der wahren Philosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echte besonnene Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nehme dies Buch entgegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die treue Mitwirkerin Johanna Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von dem Verfasser Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 21. Juli 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In «Die Rätsel der Philosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte sind leere Hülsen nur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entbehren sie den Geistgehalt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sind sie Schöpferwirksamkeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie den Geist umkleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart, 1. Oktober 1914 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alice Kinkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stoffe suchet der Weltenkenner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes ewiges Schöpferwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sturm und in des Krieges Wüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllt sich seiner Geistesschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten weises Götterziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. November 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst empfangen vom Weltensein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt erleben als Selbstes-Sein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Weg zum Seherziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. April 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Felix Knoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigenen Seele Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe in dem Antlitz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Welt dir zuwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten Innenseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe in dem Antlitz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sie deiner Seele prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Juni 1915 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Astrid v. Bethusy-Huc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ruhe der Seele Wogen glättet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geduld im Geiste sich breitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieht der Götter Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Menschen Innres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und webt den Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ewigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alles Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Zeitenlaufs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmuth v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Dezember 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Selbsterkenntnis wird dem Menschen nur zuteil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er liebevolles Interesse entwickelt für andere;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Welterkenntnis erlangt der Mensch nur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er das eigene Wesen zu verstehen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bertha ElIram&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in « Vom Menschenrätsel»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erlebte Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Lebenskraft im Menschheitstreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frl. Johanna Mücke der treuen Mitarbeiterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichst Dr. Rudolf Steiner Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In » Vom Menschenrätsel»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gemeinsamkeit erlebte Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Weltenkraft im Menschenstreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Helene Röchling treufreundschaftlich überreicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am 20. Juli 1916 Dr. Rudolf Steiner Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In « Vom Menschenrätsel«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was lebend erdacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstand wahrhaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. September 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine farbige Skizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Hilde Pollak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Schattenwurf im Raume ist das Schöne; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatten wird zum Lebewesen durch des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlers Bildegeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im treuen Gedenken an den lieben Schöpfer dieser Skizze R. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter eine Skizze von Jacques de Jaager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten suche der allumfassenden Welt Grund und Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite erstrebest du, um dich als Mensch zu wissen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ganzen sinne nach, und dir wird begreiflich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie über sich zum Ersten sich hebet der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Doppelwort; jedes Wort nur aus einer Silbe bestehend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Juni 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Ferdinand Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er den lebensvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergriffnen Stoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reinstes Formensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wandeln wusst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergab sich seiner Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In voller Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1917 R. St. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an schöne Stunden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in herzlicher Freundschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Gedichte» von C. E. Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sucht nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Weltenrätsel Lösung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mensch ist selbst die Lösung; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
darum, wer sich selbst als Mensch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit recht erkennt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erkennt der Welt Geheimnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. August 1917 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erna Bögel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum strebt, dunkler Sehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgend, nach Selbst-Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Seele?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nicht im Ideen-Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht in Begriff-Gewebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten Wesen fassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt im Menschen-Selbst;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllt sich dieses,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So enthüllt sich der Welten Werdewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. August 1917 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webet des Menschen Wesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenkern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltet der Welten Spiegelbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich verbindet beide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schaffet so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Daseins wahren Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß an Frau Hahn von R. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Hahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht kräftigt der Erde Schöpfung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheit Sonnenlicht kräftigt das Menschenherz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hedda Hummel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Von Seelenrätseln»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnensein verbirgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wille sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erscheint es «Stoff».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschen-Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbirgt die Seelenwesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vor dem eignen «Ich».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schauenden Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im wollenden Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da findet die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber, da finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die «Toten» sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den «Lebenden».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Januar 1918 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in »Von Seelenrätseln»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Werdetag treten an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werdewesen uralter Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken der Liebe tragen sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Herz zu Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie mögen die Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festigen zu tragender Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an das Werdefest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Januar 1918 für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtstag auf die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnung der Käbiren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend ergründen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendig finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Daseins-Tragekraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. März 1918 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fragen die Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach des Welträtsels Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und versäumen darob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen, wie das Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Folge-Rhythmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Rätsels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahre Lösung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. März 1918 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Hasso v. Veltbeim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Welten Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß fragen der Mensch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es löset sich nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Worte oder Begriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Seele schaue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist selbst die Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. April 1918 Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für einen Freund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Franz Gerner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten Rätsel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man löset es nicht mit Wort und Idee allein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen schauend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreifet man die Lösung im erkennenden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. April 1918 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in « Von Seelenrätseln»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Welt will man lösen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch man löset es nur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schauend den Menschen erkennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den er ist selbst die Lösung des Rätsels der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. April 1918 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in « Von Seelenrätseln»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fercher von Steinwand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor der Urträume zu ergreifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideen, die zur Offenbarung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Kräftewesens, das im Urgetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltensein die Seele ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollte dieser Dichter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schön ist, ihm zu folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Urträume hindurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in das Reich der Urtriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltgeheimnis schaut sich der Mensch, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschengeheimnis offenbart sich die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig und Berta v. Polzer-Hoditz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästebuch, Juni 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum strebt des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höheren Welten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder seeleentsprossene Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Sinneswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur sehnsuchtvollen Frage wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Geistessein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Wie erlangt man Erkenntnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der höheren Welten?»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Juli 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im freien Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fasst das Weltall sich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum fasse dich mit freiem Sinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Welt in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage dich in die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch dich wird der Geist der Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E. M. am 15. Oktober 1918 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Erinnerung R. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Die Philosophie der Freiheit»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich grüßen die im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich im Geiste sendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Treugenosse aus dem Seelenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Liebesgruß:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet im Geist der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg zum Licht der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort des Gottes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stütze ist in Freud und Leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 19. Oktober 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch R. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pauline v. Kalckreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Die Philosophie der Freiheit»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Geburttag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst «Gott» denken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Goethes Seele;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du stürzest mit diesem Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich in Widerspruch und Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst «göttlich» denken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und «Gott» wirket in Dir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ahnte Goethe als Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottesrätsels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so muss zur Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Geisteswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E. M. zum 30. November 1918 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buches Verfasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Goethes Weltanschauung»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in hellen Geisteskreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele lässt walten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens reine Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreifet sie der Freiheit Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn im voll erfassten Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frei bewusste Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wollen zum Sein gestaltet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So west der Freiheit Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Dezember herzlichst Dr. Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «Die Philosophie der Freiheit»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Dezember 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennt der Mensch sich selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ihm das Selbst zur Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennt der Mensch die Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ihm die Welt zum Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach 24. Dezember 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Elisabeth Vreede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum «Seelenkalender»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein tief Verborgenes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein durch alle Ewigkeit Gehendes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von dem dir Bewussten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Abgrund getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin 1918 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pauline v. Kalckreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im eignen Wesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Weltenwalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest dich selbst;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke den Pendelschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Selbst und Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dir offenbaret sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen-Welten-Wesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Menschen-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst gerichtet an den lieben Freund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Reinhart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Februar 1919 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner Seele Innerem suche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest die Rätsel der Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann vertrau dem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lass von ihm dich belehren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du 1ebst dann der Weltenrätsel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. April 1919 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Umkreis der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest dich als Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im eignen menschlichen Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anna Samweber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Juni 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Innern das Lichtvolle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Äußern das Sinnvolle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart, 1. September 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Kühn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in »Die Kernpunkte der sozialen Frage»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Januar 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre fließen in den Zeitenstrom,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Menschen lassen sie Erinnerung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Erinnern webt der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich Sein mit Lebenssinn zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleb den Sinn; vertrau dem Sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weltenwesen wird deinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daseinskern mit sich vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du auf den Geist des Weltenseins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Augenmerk zu lenken dich bemühst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wirst du dich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freier Mensch im Schicksalsfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich abwendest von ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur auf des Tages Scheinwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sinn gerichtet halten wirst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wirst du dich verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Menschenbild im Schicksalsspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mieta Waller zum Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Februar 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch findet, erkennend die Welt, sich selbst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erkennend sich selbst, offenbart sich ihm die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Nedella&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Februar 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach (Canton Solothurn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Februar 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weißen Rasse neues Morgenrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird im Erdgebiet sich offenbaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn dieser Rasse Wissende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühlen der Seele Band mit dem Geist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihnen wirken wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung von der Schande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelen schwärzt, wenn sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Menschenwesen durch Materien-Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreifen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Richard Teschner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu seiner Bilderserie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Drei Kulturrassen»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weißen Rasse neues Morgenrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird im Erdgebiet sich offenbaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn dieser Rasse beste Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Materien-Sinn empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beschämend, weil er erlöscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein vom wahren Menschenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Geheimnisse der Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschaue die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest die Geheimnisse des Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Juli 1920, Dornach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig Noll zum Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Ewigen Grund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er, mit vollem Vertrauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seines Wesens Tiefen ahnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottes Werk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1920 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Carola Nedella&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke zuerst ins eigne Herz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selbst erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke richtig ins Weltenall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1920 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Nedella&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.296&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welterkenntnis, Selbsterkenntnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Einen hin zur Andern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pendelt fragend Seelensehnsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheint ihr oft zu winken tröstlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung ihrer Daseinsrätsel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die nächste Pendelschwingung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gebiert ihr aus der Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein neues Lebensrätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wenn statt im Welterkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Daseinsuntergründen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch statt im Selbstergründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach des Menschen ewgen Wesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie in Weltenweiten Selbstheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sucht, und in dem Selbst das Weltall;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erreicht des Wissens Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar nicht; doch ihr werden Wege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Leben der Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erschließen; seelentragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geisterhebend, weltenweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Oktober 1920: Goetheanum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berner Freistudenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins «Goldene Buch»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilsam ist nur, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegel der Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich bildet die ganze Gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebet der Einzelseele Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. November 1920 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in «In Ausführung der Dreigliederung ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wirkenden Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stelle des gedachten setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt in dieser Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Grundforderung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in »Die soziale Grundforderung unserer Zeit»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kunst erlöst der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den in der Welt gebundenen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der musikalischen Kunst erlöst der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den in ihm selbst gebundenen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur freundlichen Erinnerung und für die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
musikalische Probe dankend, 30. August 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Franz Langer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomastik-Quartett Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerung und Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stellen den Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Erdeleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zum Geist zurück,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Erinnerung im Bilddenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Liebe in Seelenhingabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich dem Sinnessein entreißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 28. Januar 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Wesen erkenne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Welten-Geistes-Gründen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Welten Innenkraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sie dir verkünden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschen in eigner Seelenmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So such im Äußeren das Innere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Eigenen die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Februaranfanges 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Carl und Johanna v. Keyserlingk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon zum 26. Dezember 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Mensch erfand wie die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Atome endlos zerstiebt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verband sich sein Erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tode der Natur;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll nun streben in dem Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu finden, was Zerstiebtes überwindet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird sein Erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richten nach dem Werden der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es traget im Keime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch die Weltenzukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er seiner Taten Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedankenkraft wandelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch des Gedanken Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geistessonnenkraft schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 28. Januar 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segenswünsche fürs neue Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith Maryon zum 9. Februar 1923:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Kräfte sind zweifach geartet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ein Strom von Kräften nach Innen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt Gestalt und innres Wurzelsein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ein Strom von Kräften nach Außen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt das Wohlsein und Lebenslichterhellung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum denke sich als leichten Lichtmenschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wen die Bildekräfte des schweren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körpermenschen plagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsterkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wurzelt in Welterkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welterkenntnis sprießt aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsterkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig v. Polzer-Hoditz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie, April 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf der Mensch der innern Treue,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Treue zu der Führung der geistigen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann auf dieser Treue auf erbauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ewiges Sein und Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Sinnensein dadurch mit ewigem Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchströmen und durchkraften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lieben Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. April 1923 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchest du die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erforsche das eigne Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die eigne Seele kennen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So suche in der Welt nach allen Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mai 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hermine Kuba, Prag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben gibt es Augenblicke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen sich für Menschen Vieles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wichtigen Entscheidung bringt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind glückesvoll diese Augenblicke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird der Lebenswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur umso größer sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie der Mensch nicht bloß genießen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern im stillen Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wirksamen Selbsterkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll gestalten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Juni 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheanum Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ilona Bögel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.304&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blick ins eigne Innre;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selbst durchschauen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart, 16. Oktober&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschriftenprobe für das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preußische Staatsarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauchen das rechte Gehör&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für des Geistes Morgenruf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Morgenruf des Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist-Erkenntnis will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele erschließen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wahre Morgenruf-Hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lieben Familie Rietmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner M. Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst es wagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühn mit dem Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Weltenrätseln zu fragen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch nicht verzagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Erwartung der Antwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Lammsgeduld musst ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Dezember 1923 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Entwurf zu einem Schmuckstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Andreas v. Grunelius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Such in des eignen Herzens Tiefen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du das eigne Wesen schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandle durch der Welten Rätsel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Anthroposophin in Amerika&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es deuten die Herzen das Karma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Herzen lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Herzen reden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An meine Mysa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Februar 1924 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ita Wegman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Marie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstagsspruch zum 14. März 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in rechtem Sinne zählen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seines Lebens hingeschwundne Jahre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem verkündet sich der Geistesschritte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes-Zahl, durch die er irdisch wandelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Lichtesziel, das Seelen vorgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Daseinsbuche, in dem gezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Menschenwerden seit den Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe zum Hause in Koberwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu guter Anthroposophen Edelsitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamen wir von Neuem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchend die Herzen, die treuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu pflegen den Tatengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in diesem Hause beste Wege weist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe, die wir fanden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bilden schönste Banden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allerherzlichstem Dank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied nach der Pfingsttagung, 17. Juni 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Carl und Johanna v. Keyserlingk ins Gästebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
King Arthurs Castle Hotel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tintagel, Cornwall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein lieber Herr Steffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielsagenden Burgestrümmern kommen wir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier saßen einst die alten Dämonenbesieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstärkend des Führers Kraft durch die Sternen-Zwölf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgen sind in Trümmern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralmoral ist verstummt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Geisteskraft wuchtet um den Berg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Seelenbildemacht stürmt vom Meer. Zaubrisch wechselnd sind Licht- und Lüfteringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftig zu der Seele dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute nach dreitausend Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus der Elemente Erinnerungsbildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senden wir Ihnen in treuer Gesinnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Herzlichkeit liebevolle Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 29. Oktober 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzig Jahre Weltenwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dich lieben, blicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Mühen und Sorgen zurück,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dir reichlich beschieden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie schauen auch freude-bewegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Du aus der Weltenwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wahren, echten, tatgetragnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen zu bilden vermochtest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein reichlich Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deiner Weltenwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit unsrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu verlaufen, war ihr Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nimm denn hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herzens innigsten Festesgruß;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist aus der Liebe zu Dir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Jahrzehnten erhärtet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geformt, und dringt zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelemwärme, die an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzung Deines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stets neu erbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guter Gedanken Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhelle Euch den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken, die durch Michaels Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in ihrem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Göttlich-Geistigen erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ihnen der Welten Tore erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Lewerenz und Maria Brouwer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Trauung, 25. November 1924 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= GEBETE UND SPRÜCHE FÜR MÜTTER UND KINDER =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE313 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEBETE UND SPRÜCHE FÜR MÜTTER UND KINDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für werdende Mütter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Höhen wirkendes Geistgestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Umkreis schaffende Sonnenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Tiefen strebende Gottgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenken dem Menschenkeime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segnend, heilend, belebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Leibes Tempelbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus frei waltendem Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe spendender Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Treue geheiligten Opferwillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafft der Mensch dem Menschenkinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Leibes Nahrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdenzukunft dem Göttergeschöpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten opfern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister segnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich-Wille wirket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heil dem Geist-gesegneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wort-belebten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott-geborenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschensohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Geburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Kindes Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sei mir gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Eurem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den geistigen Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Geburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Kindes Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sei von mir geleitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Eurem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die geistigen Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sprechen von der Mutter für das Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich ströme Licht, das Dich ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begleite seine Strahlen mit meiner Liebe Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke mit meines Denkens besten Frohgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deines Herzens Regungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollen Dich stärken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollen Dich tragen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollen Dich klären Ich möchte sammeln in Deinen Lebensschritten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frohgedanken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie sich verbinden Deinem Lebenswillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er in Stärke sich finde in aller Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr durch sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergebete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jüngere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk ich Gottes Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühr ich die Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt in mir Gottes Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach ich einen Schritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandelt in mir Gottes Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn einen Menschen ich sehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt Gottes Seele in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so lebt sie auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tier und Planze und Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmer Furcht kann mich erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich denke Gottes Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich lebe Gottes Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich wandle in Gottes Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
190 8/09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Gottes Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herzen bis in die Hände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich Gottes Hauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprech ich mit dem Mund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folg ich Gottes Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Gott erblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall, in Mutter, Vater,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen lieben Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tier und Blume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Baum und Stein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt Furcht mir nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Liebe zu allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was um mich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TISCHGEBET&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen in der Erdennacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprossen die Kräuter durch der Luft Gewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reifen die Früchte durch der Sonne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So keimet die Seele in des Herzens Schrein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sprosset des Geistes Macht im Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reifet des Menschen Kraft in Gottes Schein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht durchflutet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Raumes Weiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vögel Singen durchhallet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luft Gefilde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pflanzen Segen entkeimet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Erdenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Menschenseelen erheben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dankgefühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu den Geistern der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tragen Lichtgewalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in des Geistes Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich leben viele Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich sind viele Dinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen will ich sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Gott der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mir und allen Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprechen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht Gott der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und spricht am besten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich lieben kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen und alle Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebet für Hannchen Hagemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Mai 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABENDGLOCKENGEBET&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schöne bewundern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wahre behüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Edle verehren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gute beschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führet den Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben zu Zielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handeln zum Rechten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fühlen zum Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken zum Lichte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lehrt ihn vertrauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf göttliches Walten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem, was ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelengrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 7-jährigen Pierre Grosheintz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freuet sich das Menschenauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schein der leuchtenden Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So freue sich die Seele auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gottesgeiste, der in allem lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die unsichtbare Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jedem Wesen liebend leuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit herzlichem Gedenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Helmuth zum 2. Mai 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Paul Helmuth v. Bethusy-Huc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum 11. Geburtstag au/eine Photographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Blüt` und Frucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Sonnengeist gereift,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich dem Pflanzenstamm entringt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entsteigt der Wahrheit Lichtesblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Seelenstamm des Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Göttlich-Guten wohlgepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum strebt nach Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jeder gute Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwie zum Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze streben muss;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will sie vor dem Blühen nicht verdorren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 11-jährigen Jan Lagutt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. November 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies, mein lieber Hansi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schreibe dir in deine Seele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich mit frohem Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Strahl der Sonne schau,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom runden Dach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf geistgeweihtem Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir in das Auge fällt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich in seinem Umkreis lieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meiner Lebensjahre erster Sieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrüßen sie es liebevoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich mit fleißigem Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Rechtes lernen mag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, wahrem Geisteswort zu folgen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Kraft mich trag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gutem Menschenleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich in meinem Umkreis lieben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meiner Lebensjahre zweiter Sieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwünschen sie es liebevoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Jean (Hansi) Grosheintz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum 7. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne, du leuchtest über meinem Haupte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterne, ihr scheinet über Feld und Stadt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere, ihr reget und beweget euch auf der Erdenmutter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen, ihr lebet durch die Erd- und Sonnenkraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steine, ihr festigt Tier und Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich, den Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem des Gottes Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt in Kopf und Herz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchwandelt die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder der Familie Heisler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Juni 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abendgebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz dankt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass mein Auge sehen darf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass mein Ohr hören darf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich wachend fühlen darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mutter und Vater,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen lieben Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sternen und Wolken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich schlafend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadespendend schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder der Familie Heisler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Juni 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 21. November 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Gedanken lebe der Vorsatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Tüchtigkeit des Mannes in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur rechten Lebensarbeit erwachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lernens und Strebens dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich nicht erlahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Wollen lebe das Gefühl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass vieles im Dasein zu leisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wahres Erden-Ziel;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles Daseins Blüten-Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Fleißes-Wurzeln wachsen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich erwachsen einstens bin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werd ich sehen, wie wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch Denken und Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendalter ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es stark durchs Leben trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit herzlichem Geburtstagsgruß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Hansi Grosheintz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 10. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hellt den Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach finstrer Nacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist erwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Schlafes Ruh:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei dankbar dem Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet in ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottes Macht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei tüchtig zur Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne sendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erde Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottes-Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er strahlet hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wachsen sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Feld und Berg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gottes Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trägt in Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Seele Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine Hände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herz und Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sonn und Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne sendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erde ihr Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er strahlet hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wachsen sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Feld und Wiese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sind des Gottesgeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geliebte Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Menschen tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen und in der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gottesgeist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirket der Gottesgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe den Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er in mir lebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne gibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Pflanzen Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt Seelenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch andern Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er sie liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schau in die Sternenwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe der Sterne Glanz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich in ihm schauen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes weisheitvolles Weltenlenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schau ins eigne Herz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe des Herzens Schlag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich in ihm spüren kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes gütevolles Menschenlenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe nichts vom Sternenglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nichts vom Herzensschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Gott nicht schau und spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott hat meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführt in dieses Leben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird sie führen zu immer neuen Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sagt, wer richtig denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedes Jahr, das man weiter lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht mehr von Gott und Seelenewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 9-jährigen Herbert Kleinbans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. August 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taufspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Denkens Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginnet zu leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deinem Lebensweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will es sinnend lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinen Geistesstrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Fühlens Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beginnt zu strömen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deinem Lebensgrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will sie sinnend lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Seelenweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Willens Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beginnt zu wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinen Lebensgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will sie sinnend lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein ganzes Menschenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Jürgen Dietrich Goyert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. August 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brenda:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Gottes Kind;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gott liebe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Dingen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stein und Pflanze,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tier und Mensch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sternen und Wolken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sonne und Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt auch Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will ihm folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem meinem Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Brendä Binnie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf zum Fuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herz und Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Gottes Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sonne und im Monde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stern und Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vater und in Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen lieben Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt mir Gottes Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will auch ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gottes Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gottes Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben und sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott getreu auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Gottes Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen und der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Gottes Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolke und Wind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfind ich Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stein, Tier und Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau ich Gottes Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Vater, Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in allen lieben Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich Gottes Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den etwa 8-jährigen Gordon Grey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben stehet die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schenkt mir liebes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte gibt mir Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die edle Kraft des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strahlet überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tieren und Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe wohnen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ziehet Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in mich selbst hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Gotteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christus den Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Erden hat geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 9-jährigen Sändroe Stoughton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilkley, 12. August 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht macht sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein, Pflanze, Tier und Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele macht lebendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf, Herz, Hand und Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut sich das Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Steine glänzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen blühen, Tiere laufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Menschen Arbeit leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll die Seele sich freuen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Herz sich wärmend weitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken lichtvoll spriessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusster Wille wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdengrund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zieht die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie in das Licht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So keimet das Gute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zieht die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistesgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen im Erdengrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömen die Regen aus Himmelshöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimt die Liebe im Menschenherzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt die Weisheit in Menschengeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Sonne am Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich das Licht der Erde sendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll meine Seele täglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu rechtem Tun ermahnen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich werde ein ganzer Mensch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib, Seele und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Sterne am Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprechen von Geistes Schönheit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne im Weltenraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht von Geistes Macht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond im Nächtedunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht von Geistes Wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheanum, 4. Dezember 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 7-jährige Sarah Spock-Jordy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lässt die Pflanzen blühen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Gottes Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lässt die Menschen leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Gottes Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lässt die Sonne kreisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Gottes Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lässt die Wolken ziehn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Gottes Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so lebe mir In meines Herzens Tiefen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich werde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kräftig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 10-jährige Ingeborg Goyert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohnt göttliche Seelenkraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupte wohnt göttliches Geisteslicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Händen wohnt göttliche Willensmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles darf ich nie vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierhar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinen Augen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschaue ich die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Gottes schöne Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und danken muss mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es leben darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Gotteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich erwachen darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tages Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Nachts ich ruhen darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gottes Seligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= SPRÜCHE FÜR DEN UNTERRICHT IN DER FREIEN WALDORFSCHULE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE347 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPRÜCHE FÜR DEN UNTERRICHT IN DER FREIEN WALDORFSCHULE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugend erziehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt im Heute das Morgen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt im Stoffe den Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt im Erdeleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistessein pflegen. 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken fliegen zur Schule hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird mein Körper gebildet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur rechten Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird meine Seele erzogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur rechten Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird mein Geist erweckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum rechten Menschenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die vier unteren Klassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne liebes Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hellet mir den Tag;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Geistesmacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gibt den Gliedern Kraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonnen-Lichtes-Glanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehre ich, o Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenkraft, die Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gütig hast gepflanzt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich kann arbeitsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lernbegierig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dir stammt Licht und Kraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dir ström Lieb und Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die oberen Klassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der die Sonne leuchtet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der die Sterne funkeln;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der die Steine lagern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen lebend wachsen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere fühlend leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der der Mensch beseelt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Geiste Wohnung gibt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir im Innern lebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottesgeist, er webt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonn- und Seelenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenraum, da draußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen, drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dir o Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich bittend mich wenden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß Kraft und Segen mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lernen und zur Arbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Innern wachse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Sonnenhelle den Erdenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strahlet die Geistessonne den Menschenseelen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdenwesen, sie hungern nach Sonnenhelle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenseelen, sie dürsten nach Geistessonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sonnenhelle, sie nähret die Erdenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geistessonne, sie tränket die Menschenseelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf eines ersten Spruches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den altsprachlichen Unterricht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unvollendet, Juni 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Sprache Sinn versteht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem enthüllt die Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bilde sich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Sprache Seele hört, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem erschließt die Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wesen sich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Sprache Geist erlebt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beschenkt die Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Weisheitskraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Sprache lieben kann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem verleiht sie selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigne Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich Herz und Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Geist und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Wortes wenden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm mich selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ganz empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitungsspruch für den Unterricht in Griechisch und Latein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an der Freien Waldorfschule, November 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Wurzeln in der Erde Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprossen die Blätter durch der Luft Gewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reifen die Früchte durch der Sonne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So keimet die Seele in des Herzens Schrein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sprosset des Menschen Geist im Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reifet des Menschen Kraft in Gottes Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wurzel und Blatt und der Früchtesegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie halten des Menschen Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Seele und Geist und Kraftbewegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen sich dankend zu Gott erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lehrer des freien christlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religionsunterrichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hellen Sonnenlichte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraft der Erde bringt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im grünen Pflanzenwesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus den Tiefen dringt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch in Weltenweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternen Wohnung geben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Menschenauge,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Sinneskräfte weben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ahn ich Gotteswalten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mir im Geist erscheinet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem in Seelengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein ganzes Sein sich einet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass so selbst Geist ich werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mensch im Stoff der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beginn der Stunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des freien Religionsunterrichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an der Waldorfschule, 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s.356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schüler der 12. Klasse zu ihrem Abschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten der Lebenswege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll sich spiegeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im lieben Jugendhause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echten Menschenwesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tiefe der Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll sich stark erweisen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Seele durfte finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzenskreisen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Geistesführerschaft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Lebensschulung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1924 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ANHANG =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE359 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANHANG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Editionsgeschichte der Spruchdichtungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Textgestalt des «Seelenkalenders» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise und Lesarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alphabetisches Register der Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR EDITIONSGESCHICHTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DER SPRUCHDICHTUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selber hat von seinen Dichtungen einzig die «Vier Mysteriendramen» (19101913) und die 52 Wochen­sprüche des «Seelenkalenders» (1912) veröffentlicht; ferner als Manuskriptdruck nur für Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft die Gedichte «Planetentanz Zwölf Stimmungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied von der Initiation» (1916), sowie seine Übertragung des norwegischen Traumliedes «Olaf Ästeson» (1916). Die darüber hinaus hinterlassene Fülle von Gedichten und Sprü­chen konnte jedoch bisher noch nie gesamthaft veröffentlicht werden, da sie bis in die jüngste Zeit hinein nicht wirklich voll­ständig überschau- und verfügbar gewesen war. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, daß sie in den allerverschieden­sten Zusammenhängen entstanden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Sehr viele Sprüche sind in Vorträgen gegeben worden, in öffentlichen Vorträgen, in Vorträgen für die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft und für esoterische Ar­beitskreise. Oft hat Rudolf Steiner den Grund- oder Zielge­danken eines Vortrages künstlerisch gestaltet und dadurch seinen Zuhörern noch einen anderen Zugang zu dem Q uellort des Gedankens eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Sprüche mit mantrischem Charakter gehören zum Funda­ment des Lebens in der Anthroposophischen Bewegung, und wurden als solche den verschiedensten Arbeitszusam­menhängen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Eine eigene Gattung bilden jene Sprüche, die in Ansprachen eingebettet sind, die Rudolf Steiner bei Bestattungen von anthroposophischen Freunden gehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Viele einzelne Menschen erbaten und erhielten Meditatio­nen für ihre innere Entwicklung als persönliche Schüler Rudolf Steiners. Die erhaltenen Handschriften haben sie ein Leben lang gehütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Eine editorisch besonders schwierige Klasse sind die vielen persönlichen Widmungen, etwa in Bücher, in Stamm- und Gästebücher, auch auf Portrait-Photographien von Rudolf Steiner, wie dies noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts gang und gäbe war. Die meisten Widmungen sind wohl spontan auf Bitten hin entstanden, aber gelegentlich hat Rudolf Steiner auch einen besonders schönen Spruch auf ein Blatt geschrieben und von sich aus jemandem ge­schenkt, etwa zu Weihnachten oder zu einem Gedenktag. Diese Originale gingen in alle Welt und sind erst im Laufe der Jahrzehnte an Marie Steiner und in das Rudolf Steiner-Archiv zurückgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6) Ferner gibt es eine ganze Reihe von Sprüchen, die sich Rudolf Steiner in seine über 600 Notizbücher geschrieben hat, ohne sie mitzuteilen. Diese Notizbücher enthalten aber auch viele der bekannt gewordenen Sprüche, meist als zu Ende durchgearbeitete Entwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7) Gedichtet im engeren Sinne hat Rudolf Steiner vor allem für die Eurythmie und hat so die geistgetragene Lyrik, etwa eines Novalis, zu einem neuen Höhepunkt geführt. Hierher gehört aber auch schon der «Seelenkalender», der zeitlich etwas vor der Entstehung der Eurythmie liegt. Dichtun­gen dieser Art gibt es nur einige wenige, und dies meint Marie Steiner, wenn sie in ihrem Vorwort (s. unten) sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Das Wenige, was wir von ihm besitzen, .. .. ».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit, die nötig war, um diese weit verstreuten Dichtun­gen sowohl geographisch als auch im Werk selber, etwa in sechstausend Vortrags-Nachschriften zusammenzutragen, war beträchtlich und wurde zu einem guten Teil bereits von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
363&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Steiner selber geleistet. Heute, siebzig Jahre nach Rudolf Steiners Tod, kann es nun als sicher gelten, daß diese Fülle wei­testgehend bekannt und erfaßt ist, mit der Einschränkung, daß im Laufe der Jahrzehnte manches verlorengegangen ist, insbe­sondere durch die Zerstörungen im Weltkrieg, oder daß Ver­einzeltes doch auch noch auftauchen wird. Den Prozeß des Zusammentragens kann man an den verschiedenen Editionen verfolgen. Die frühe Phase spiegelt sich in den Vorworten Marie Steiners für die von ihr 1925 und 1935 herausgegebenen Spruchsammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste kleine Sammlung «Wahrspruchworte» gab sie noch im Todesjahr Rudolf Steiners zu Weihnachten 1925 her­aus. Dazu schrieb sie dieses Vorwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Rudolf Steiner hat nur bei ganz besonderen Anlässen gedich­tet. Die Forderungen der Umwelt an ihn und sein Wille, ihr zu dienen, haben ihm nicht Zeit dazu gelassen. Das Wenige, was wir von ihm besitzen, zeigt uns, wie er auch auf diesem Gebiete Großes geleistet hätte, wenn er sich ihm hätte widmen dürfen. Zukunfttragendes freilich, deshalb in der Gegenwart wenig Verstandenes. Ein seltsamer Umstand wird uns dies begreiflich erscheinen lassen. Wo gäbe es heute einen Dichter, dem in ei­nem Band lyrischer Gedichte nicht ein einziges Mal das Wört­lein Ich entschlüpfte? Diese staunenswerte Tatsache lag vor uns, als wir die Sammlung beendet hatten. Eines der Gedichte aber spricht das aus, was ihm das Ich gewesen ist: die Zusam­menfassung des Weltenbewußtseins, sein Urgrund und als sein letztes Ziel die Durchchristung. Geistgemäß und schicksaldeu­tend liegt es verborgen in den Lauten selbst, welche die Initia­len darstellen des Gottessohnes: Jesus Christus ICH. Den Namen seines Gottes hat Rudolf Steiner nie unnütz geführt. Sein eigenes menschliches Ich war ihm nur Werkzeug. Es war ihm deshalb ganz natürlich, sich nicht innerhalb der Grenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des persönlichen Ich zu bewegen. Er hat von sich selbst nur gesprochen, wenn zwingende Gründe dafür vorlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt im Ich erbauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich in Welten schauen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das war ihm Lebensinhalt und Seelenatem, und das ist, was als Leitgedanke dieses Büchlein durchzieht, in dem außer in die­sem einen Fall kein Mal das Wort Ich vorkommt, in dem aber die Steine zusammengetragen sind, die es aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schenkte einige Gedichte der Eurythmie, unserer jungen Bewegungskunst. Es lag ihm daran, an einigen Beispielen zu zeigen, wie die Dichtung eingehen muß auf die Zusammenhän­ge einer geistigen Welt, die ihre Offenbarung im Menschen ebenso hat wie im Kosmos, und wie Form und Inhalt sich streng decken müssen, entsprechend den Analogien, welche die Wesensäußerungen des Menschen mit kosmischen Verhält­nissen haben. Eine Kunst, die sich von diesen Zusammenhän­gen abschnürt, muß absterben. Sie wird leben, wenn sie das Wesenhafte sucht, das unserer Welt und den mit ihr verbun­denen anderen Welten zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gab er uns die eurythmische Kunst, die von einer ganz menschlichen Seite her dasjenige fördert, was man braucht, um den Zusammenhang des Menschen mit der geistigen Welt zu finden. Und um die Lernenden ganz konkret einzuführen in den Geist des Sich-eins-Fühlens mit dem Universum, schuf er die Gedichte, in denen er versuchte, dasjenige festzuhalten in innerem seelischen Ergreifen, was kosmisch sich offenbart hat, als unser Sonnensystem geschaffen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gedichte sind: und .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem strenggliedrigen Aufbau folgen die genau demjenigen, was inhaltlich darin gegeben ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Bewegt-Ruhiges, die Zwölfheit, die im Universum als der Tierkreis gegeben ist, die Siebenheit, die im Universum als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetenfolge vorhanden ist. Wir haben zwölf Strophen zu je sieben Zeilen, ein genaues Abbild des in unserem Universum Vorhandenen. Dies ist gleichsam das äußere Gerippe; es ist aber in allen Einzelheiten festgehalten, was sich da offenbaren will, was ausgeflossen ist in die Bewegung unseres Sonnen­systems: Es ist festgehalten im Auf- und Abstieg der einzelnen Strophe, im Auf- und Abstieg der ganzen Dichtung; in der all­gemeinen Stimmung der Strophe, die dem betreffenden Him­melskörper entspricht, hervorgerufen durch die Art und Wei­se, wie die Worte in der betreffenden Strophe gerade liegen, aber auch in dem Hineinspielen einer jeden einzelnen Zeile, die dem Wandelplaneten entspricht. So daß man fühlen kann: hier fährt die energische Bewegung des Mars hinein, hier die maje­stätische des Jupiter, dort haben wir das Gereift-Abflutende des Saturn, endlich das Gefestigt-Rückstrahlende des Mondes, das in der ersten Sonnenzeile unmittelbare Erstrahlung ist, um dann überzugehen in das Sanft-Erwarmende der Venus und in das Webend-Wirkende des Merkur. Und dieses siebenfache innere Seelenerfühlen, von der Sonne herab durch Venus, Mer­kur, Mars, Jupiter, Saturn bis zum Monde wird hineingewoben in den Stimmungsgehalt der Strophe des betreffenden Tier­kreiszeichens, durch das die Sonne durchgeht. Es ist wirklich das Eins-sein mit den Gesetzen des Universums, das Gegenteil der subjektiven Willkür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ähnliches haben wir in dem Aufbau des . Es wird versucht, in wiederum zwölf Strophen einen andern Weltenzusammenhang zu geben. Wir haben hier die Sonne, die Planeten und den Mond. In den vierzeiligen Stro­phen ist die erste Zeile immer das Sonnenhafte, die letzte das Mondenhafte. In vier Teilen von je drei Strophen steigt die Kurve des kosmischen Geschehens aufwärts zu ihrem Zenith, um dann wiederum abzufluten. Damit in Einklang ist das Tun und Sein der Menschenseele, die in den Zusammenhängen der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geistigen Welt steht. Ruf, Sehnsucht, Erfüllung in viermaliger Wiederkehr. Die Form ist herausgeholt aus dem Geheimnis des Universums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lehrte uns Rudolf Steiner im Kosmos fühlen und lehrte uns eingehen auf die gesetzmäßigen Zusammenhänge einer gei­stigen Welt, die sich durch den Menschen offenbaren will. Er sagte zu den Eurythmie-Ausübenden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lehrte uns Rudolf Steiner und gab uns damit die Er­kenntnis dessen, was Dichtung in Wahrheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie schuf er noch: Weltenseelengeister, Ecce Homo, Frühling, Herbst. Überall erleben wir das Hinein­gestelltsein des Menschen in die geistigen Zusammenhänge, er­leben in den Lautverbindungen, ihrem Erglitzern, Erstrahlen und Ineinanderspielen die schöpferischen Kräfte des Kosmos selbst. Den inneren Rhythmus der Laute, der in der Dichtung der Zukunft einst die Stelle des der Verstandeskultur entspros­senen Reimes einnehmen wird, hat Rudolf Steiner vorbildlich enthüllt in seinen Mysteriendramen; die Lautgestaltung als hohes Kunstprinzip unsern Seelen erschlossen. Das Gesetz der Bewegung in den Lautelementen, das sie der Sphäre des rein Musikalischen oder Bildhaft-Plastischen entreißt und dadurch der dichterischen Sprache, die mit den Elementen aller Künste arbeitet, ihr eigenes, selbständiges Reich erschließt, hat er uns aus der Sphäre der Geistdynamik heruntergeholt. Versuchen wir auf uns das wirken zu lassen, was einem Gedicht wie lautlich zugrunde liegt: das dreifache i der er­sten Zeile, das sich in deren Ausklang zum a öffnet, die Wie­derholung des a in der zweiten Zeile, und in der dritten seine Aufhellung im ausklingenden e, das wieder durch ein dreifa­ches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i eingeleitet wird um in der zweiten Strophe in der Endassonanz wiederholt zu werden und dann einem dreimalig assonierenden i zu weichen, das in den zwei letzten Zeilen der dritten Strophe über das e zum a zurückkehrt. Nur derjenige, der künstlerisch lautgestaltend zu fühlen vermag, wird ermes­sen, welch eindringliche Kraft, welche Bewegung und schöpfe­rische Offenbarung in dieser Behandlung des a, e und i liegen, in diesem aus drei kurzen Dreizeilern bestehenden Gedicht, dem das amphibrachische Versmaß die Zielsicherheit und den hebenden Schwung verleiht. Wahrlich, verdichteter Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Beispiel dieses so tief lebendigen künstlerischen Ver­mögens, geistiges Wirken und Weben durch die Lautverbin­dung für uns wesenhaft zu machen, sind dieser Sammlung auch einige lyrische Stellen aus den Mysterienspielen zugefügt. Aber erst in der Wiedergabe durch das im freien Atem gestaltete künstlerische Wort kann man voll empfinden, welch klingende Gefühlslösung, welch schwingendes Licht und welche plasti­sche Kraft in dieser Sprache liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der in dieser Sammlung enthaltenen Gedichte entstanden freilich spontan bei Jahresfesten oder sind die spruchartige Zusammenfassung eines in der Öffentlichkeit ge­haltenen Vortrags, ohne Anspruch auf künstlerische Gestal­tung. Unendlich viel hat Rudolf Steiner dafür getan, daß in der Menschheit wieder wach würde das Verständnis für das Hin­eingestelltsein der Jahresfeste in das kosmische Geschehen. Eine Fülle tiefgründiger, lichtdurchstrahlter Zusammenhänge goß er aus über das Weihnachtsfest. Und so sind denn eine Anzahl der schönsten Sprüche, die wir von ihm haben, Weih­nachtssprüche. Es gehört zu den einschlagenden innern Ereig­nissen unseres Lebens die Stunde, da er zu Weihnachten seinen ersten gedichteten Wahrspruch gab: und die Kraft gefunden werden mußte, diese Fülle des Erlebens, diese Wucht des wie in Qua­dern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemeißelten Wortes in den tönenden Laut umzuformen: ein Wendepunkt für das Seelen-Innere. Draußen aber hatte das Leben im Dienste der Geisteswissenschaft seinen steten und doch reichlich bewegten fortschreitenden Gang genom­men. Bevor dies geschehen konnte, hatte Rudolf Steiner in einer Einleitung zu den Vorträgen über das über die orphischen Mysterien gespro­chen so einfühlend, weckend, daß die Schatten der Vergan­genheit sich innerhalb des früheren Dunkels aufhellten und Lichtspuren wurden. In diesen Weihnachtsworten, die gleich­sam in Granit gehauen waren, wie zur Pyramide sich formten, in deren dunklen Tiefen von oben her Osiris Glanz und Isis Schimmer fiel, konnte man etwas erleben wie den Hammer­schlag verborgener Willenskräfte, wie die wogende Bildekraft des kosmischen Äthermeeres. Durch sie sprachen Vergangen­heit und Zukunft, Werden und Vergehen, der Tod im Stoff, das Lebenswort. Aus den Klammern der niederziehenden Mächte strebte die Seele empor zum neuen Licht, zu Christus. Das materielle Weltenall konnte sich in Geist verwandeln vor dem innern Blick, der Mensch vermochte das überirdische Chri­stuswesen wieder empfindend wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß mit vollem Bewußtsein wieder aufgenommen würde, was in den alten Mysterien einst in unsere träumenden Seelen gesenkt worden ist, das war das Ziel der Arbeit Rudolf Steiners an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr von neuem Weihnachten, das Fest der Winter­sonnenwende anzuschauen als eine Aufforderung, tiefer in das hineinzublicken, was die Menschheit zu ihrer Entwickelung braucht, das lehrte uns Rudolf Steiner. Und das ist in jenen an­deren Weihnachtssprüchen enthalten, die aus Gedenkheften haben abgeschrieben werden können, die ja nicht für die Öf­fentlichkeit gedacht waren, aber die wir glücklich sind weiter­geben zu können; denn sie bilden eine Brücke zum geistigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben für den, der sie auf sich wirken lassen will. Ihren reinsten Ausklang haben sie gefunden in den wunderbar durch­sichtigen Rhythmen, die Rudolf Steiner zu Weihnachten 1923 einer tausendköpfigen Zuhörerschaft gab: . Es war sein letzter Weihnachtswahrspruch. Sein heißer Wunsch für uns ist es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich entschlossen habe, den zur menschlichen Verstandeskraft klar sprechenden Wahrsprüchen auch solche hinzuzufügen, die vielleicht nicht gleich begriffen werden kön­nen, so ist es, weil ich der Überzeugung bin, daß unsere Zeit die Kräfte braucht, die auf diesem Wege der imaginativen An­schauung zunächst vielleicht am ehesten in sie einfließen kön­nen. Was als Keimkraft in der konzentrierten Bildhaftigkeit eines solchen Wahrspruches liegt, kann den Zusammenhang von menschlichem Tun und Sein mit dem Tun und Sein der Welt wesenhaft erfühlen lassen. Dies ist aber, was unsere Zeit so dringend braucht, um die in ihr wühlenden Niedergangs-Kräfte zu überwinden. Und diesem Ziele diente das Leben, Wirken und Sterben Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Dezember 1925 Marie Steiner»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre später, 1935, unternahm sie es, die inzwischen zu­sammengetragenen Spruchdichtungen in einer zweiten Aus­gabe zu veröffentlichen. Den Verschiedenartigkeiten der Texte entsprechend brachte sie vier getrennte Titel heraus: «Wahr­spruchworte Richtspruchworte» als Neuausgabe der «Wahr­spruchworte», ferner «Welterkenntnis Selbsterkenntnis» mit kurzen Sinnsprüchen und Widmungen, die «Gebete für Mütter und Kinder» und «Rudolf Steiner und unsere Toten» mit Ansprachen und Sprüchen bei Bestattungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die stark erweiterte Sammlung «Wahrspruchworte Richtspruchworte» schrieb sie dieses Vorwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Zehn Jahre sind seit dem Hinscheiden Rudolf Steiners ver­flossen. Als er von uns gegangen war, war es uns ein Herzens-bedürfnis, all die Sprüche und Widmungen, die damals zugäng­lich waren, zu sammeln, um sie neben den für die Eurythmie geschaffenen Gedichten in einem Erinnerungsbande, wie einer Schatzkammer des Geistes, zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange wird auf eine zweite Auflage der längst vergrif­fenen gewartet. Es sind inzwischen aus Reisemappen, Vortragsnachschriften, hinterlassenen Notizbü­chern eine stattliche Anzahl solcher Sprüche neu gesammelt worden. Andere wurden abgeschrieben aus geschenkten Wer­ken, Gästebüchern, von Photographien und so weiter. Wenn sie auch manchmal nur rhythmische oder gar einfache Zufalls-Prosa sind, so läßt ihr Weisheitsgehalt es doch berechtigt er­scheinen, sie der neuen Auflage einzufügen. Auch kleine Än­derungen in den Fassungen gleichgearteter Sprüche regen das Denken an und durften deshalb mehrmals berücksichtigt wer­den. Auf eine chronologische Reihenfolge ist in diesem Bande verzichtet worden. So wie sie hier in scheinbar bunter Reihen­folge gebracht werden, sollen diese Sprüche das geistige Leben spiegeln in seiner reichen Mannigfaltigkeit. Das Vorwort der ersten Auflage enthält einen Hinweis auf das überraschend Unpersönliche in Rudolf Steiners Art, sich zu geben, dem Feh­len des Wörtchens im persönlichen Sinne in den Dichtun­gen dieses Verkünders eines unpersönlichen Ich. Auch in der neuen Sammlung finden wir es nur selten und nur in Stellver­tretung des Menschheits-Ich als solchem. Mit einer einzigen Ausnahme, die um so erschütternder wirkt: sie wurde in einem der letztgebrauchten Notizbücher gefunden und war nieman­dem bekannt: ein aus dem Tiefsten der Seele aufsteigendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heißes Gebet für die Menschheit; ein Ausdruck des nunmehr durch Brachlegung der physischen Kräfte an der gewohnten umfangreichsten Tätigkeit verhinderten Geistes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem heißen Sehnen nach einer Erweckung der Mensch­heit durch die Kraft der Feuertaufe folgen hier Worte, die noch im letzten Lebensjahre gesprochen wurden, zwar bei der Kre­mation einer Verstorbenen, aber sie wirken zugleich wie ein uns hinterlassener letzter Gruß des Scheidenden aus ferner Geisteshöhe, wie ein persönliches Trost- und Mahnwort an uns von Rudolf Steiner selber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war mit euch vereint,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibet in mir vereint ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das den Flammen zum Raub gefallene erste Goethea­num im Jahre 1920 eröffnet wurde, durfte ich im Auftrage Rudolf Steiners mit einigen wenigen, von ihm gemachten Abänderungen die Worte des Hilarius aus sprechen. Zur Erinnerung an jene Feier seien diese Worte an den Anfang der neuen Auflage gebracht. Ihnen seien angeschlossen die von Rudolf Steiner selbst zur Weihnachts-Tagung 1923/24 gesprochenen Worte der geistigen Grund­steinlegung des zweiten Goetheanum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, September 1935 Marie Steiner»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleinen Sammlung von Sinnsprüchen und Widmungen unter dem Titel «Welterkenntnis Selbsterkenntnis» stellte sie folgendes Vorwort voran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Von Rudolf Steiner geprägte Gedanken sind wie Fenster im geistigen Himmelsraum. Sie sind wie Buchstaben einer Ster­nenschrift. Was tut es, wenn in diesen Satzprägungen der we­sentliche Gedanke, der uns die Geistwelt erhellt, des öftern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wiederkehrt! Auch die Sterne wiederholen stets von neuem ihre Bahnen, um in ewig wechselnde Kräftebeziehungen zu treten, und so ist ihre Sprache immer neu lebendig und ihre Wirkungsweise mannigfaltig. So mögen auch hier nebeneinan­der gestellt sein Leit- und Zielsätze, deren Wahrheitslicht aus jener Sternen- und Sonnenweisheit heruntergeholt ist, die im­mer neue Erkenntniskräfte in uns wecken kann. Sie sind wie anspruchslos sie auch scheinen mögen, kondensierter Weis­heitsinhalt eines an Erkenntnissen überreichen Lebens. Sie geben auch eine Antwort auf die oft gestellte Frage, was mit Goetheanismus eigentlich gemeint sei, in jenen Sprüchen, die sich eng an Aussprüche Goethes anschließen, aber seine Ge­danken ins Konkret-Geistige hinaus erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Sätze waren meistens eine Zusammenfassung ge­sprochener öffentlicher Vorträge, die an schon errungene Kul­turgüter der Menschheit anknüpften, um ihr die neuen Ziele und Wege zu weisen, die allein uns vor dem Versinken in das Chaos zu retten vermocht hätten. Vor 33 Jahren hat Rudolf Steiner diese seine Lebensaufgabe als kulturelle Tat in das Leben der Öffentlichkeit hineingestellt. Sie hat ihm maßlose Anfeindung und Verleumdung eingebracht, die auch jetzt nicht ruhen. Der 33jährigen Wiederkehr jenes Tages sei dieses schlichte Büchlein gewidmet. Schlichtheit und Größe waren Rudolf Steiners Wesenszüge. Weil er mehr wußte und selbst­loser war als sonst die Menschen sind, wurde er verehrend geliebt, aber auch glühend gehaßt von Dunkelmännern und Irregeführten. Die Antwort auf dieses Rätsel gibt uns Goethe, dessen Faust dem Wagnerschen intellektuellen Hochmut mit den Worten begegnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was man so Erkennen heißt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer darf das Kind beim Namen nennen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wenigen, die was davon erkannt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Pöbel ihr Gefühl, Ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Torheit ist der Entschluß zum Opfer, übergroße Liebe zur Menschheit und Hingabe an die Gottheit und ihre Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Oktober 1935 Marie Steiner»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahrzehnt später, gegen Ende ihres Lebens, entschloß sie sich, auch esoterische Inhalte mit Übungen und mantrischen Sprüchen zu veröffentlichen. So erschienen 1947 und 1948 zwei kleine Bändchen «Aus den Inhalten der Esoterischen Schule», Heft 1 und 2; ein drittes Heft, an dessen Gestaltung sie noch kurz vor ihrem Tode arbeitete, erschien im Jahre 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Marie Steiners brachte 1951 die von ihr eingesetzte Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung «Wahrspruch­worte Richtspruchworte» zunächst in einer Neuauflage im wesentlichen unverändert heraus. Um die Komposition dieser Ausgabe nicht zu stören, wurden die neu aufgefundenen Dich­tungen 1953 in einem zweiten Band herausgegeben unter dem Titel «Wahrspruchworte Richtspruchworte, zweite Folge». Ferner erschien ebenfalls 1953 eine erweiterte Neuauflage von «Welterkenntnis Selbsterkenntnis».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann an die Erstellung der «Rudolf Steiner Gesamt­ausgabe» gegangen werden konnte, wurden zwei Bände für die Spruchdichtungen vorgesehen: Bibliographie-Nr. 40 für «Wahrspruchworte» und Nr. 41 für «Übertragungen aus dem Alten und Neuen Testament Mantrische Sprüche».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Band erschien 1961, herausgegeben von Edwin Froböse und Paul Jenny. Er vereinigte die bisher erschienen Spruchsammlungen in einem Band, vermehrt um inzwischen aufgefundene, bisher unbekannte Sprüche. Dieser Band er­fuhr von 1969 bis 1991 sechs weitere Auflagen mit den jeweils möglichen Erweiterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ursprünglichen Planung der Gesamtausgabe war das schwierige Kapitel der esoterischen Inhalte zunächst zurück­gestellt worden. Erst in den achtziger Jahren wurde dies in Angriff genommen und es entstand neu der Plan für die Reihe «Veröffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoterischen Lehrtätigkeit», GA 264270. Daher wurden die für Bibliographie-Nr. 41 vorgesehenen Texte und Sprüche in diese Reihe, den Band GA 268, integriert, der in Kürze als weiterer Sammelband unter dem Titel «Mantrische Sprüche Seelenübungen II» erscheinen wird. Dabei war es unumgäng­lich, einige Sprüche, die man früher in den «Wahrspruch­worten» fand, um der inneren Stimmigkeit willen in den neuen Band zu verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der vorliegenden Neuausgabe und dem Erscheinen des Bandes «Mantrische Sprüche» wird die Veröffentlichung der Spruchdichtungen Rudolf Steiners als solche abgeschlossen sein. Zusammengefaßt findet man sie innerhalb der Gesamt­ausgabe in folgenden Bänden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) GA 40, «Wahrspruchworte» enthält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) alle von Rudolf Steiner selber veröffentlichten Dich­tungen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) alle in öffentlichen Vorträgen gegebenen Sprüche;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) alle in allgemeinen Mitglieder-Vorträgen gegebenen Sprüche;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) in Notizbüchern gefundene Sprüche allgemeinen Charakters;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) Einzelpersonen gegebene Widmungssprüche, in Büchern, auf Photographien, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) GA 267, «Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Medita­tionen» enthält alle esoterischen Übungen für Morgens und Abends, die Einzelpersonen gegeben wurden. Die meisten davon enthalten mantrische Sprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) GA 268, «Mantrische Sprüche Seelenübungen II» enthält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) alle mantrischen Sprüche und Meditations-Sätze ohne Zeit-Bindung für Einzelpersonen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) mantrische Sprüche und Meditations-Sätze aus Notiz-büchern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) mantrische Sprüche für anthroposophische Arbeits­Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) GA 261, «Unsere Toten» enthält Ansprachen, Gedenkwor­te und Meditationssprüche für Bestattungs- und Gedenk­feiern für Verstorbene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner enthalten einige Bände der Reihe «Veröffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoterischen Lehr­tätigkeit» (GA 264270) Sprüche, die aus dem gegebenen Zu­sammenhang nicht sinnvoll herausgelöst werden können und daher nicht in einen der Sammelbände aufgenommen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ZU DIESER AUSGABE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE377 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DIESER AUSGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus der Beschreibung «Zur Editionsgeschichte der Spruchdichtungen» hervorgeht, war es, um die Gesamtveröf­fentlichung der Spruchdichtungen zum Abschluß bringen zu können, unumgänglich, die Neuauflage des Sammelbandes «Wahrspruchworte» neu zu gestalten. Denn für die Heraus­gabe des schon seit langem vorgesehenen Bandes «Mantrische Sprüche» mußten dieser Band und die fällig gewordene Neu­auflage der «Wahrspruchworte» in Übereinstimmung gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür wurden alle im Rudolf Steiner-Archiv vorliegenden Unterlagen erneut gründlich durchgegangen. Die meisten Sprüche befinden sich im Archiv als Originale von Rudolf Stei­ners Hand, oder als Photokopien von solchen, oder in Nach-schriften von Vorträgen, oder als Wandtafel-Aufzeichnungen, die bei den Vorträgen gemacht wurden. In den letzten zwanzig Jahren sind noch immer eine ganze Reihe von Originalen neu ins Archiv gekommen, teils von bisher unbekannten Sprüchen, teils von Sprüchen, die bisher nur als Abschriften vorlagen. Von den Sprüchen, die auch jetzt nur in Abschriften erhalten sind, werden nur solche veröffentlicht, die aufgrund ihrer Überlieferung als voll authentisch gelten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den vorliegenden Band wurden alle Sprüche wieder mit den verschiedenen Unterlagen verglichen. Dazu gehören auch die Notizbücher, in denen sich oft Entwürfe finden zu Sprü­chen, die bei Vorträgen oder anderweitig gegeben wurden. Die­se Entwürfe zeigen, wie Rudolf Steiner an seinen Spruchdich­tungen gearbeitet hat. Siehe die faksimilierten Beispiele nach 5. 109. Die verschiedenen Lesarten sind nachgewiesen, sofern es sich nicht nur um ganz unwesentliche Differenzen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gestaltung des Bandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man aus dem Inhaltsverzeichnis entnehmen kann, ist versucht worden, die Sprüche so zu gruppieren, daß seinem Charakter nach Ähnliches beisammen steht. Innerhalb der Gruppen wurden die Sprüche nach der Chronologie ihrer Ent­stehungszeit angeordnet; nur die Gruppe der Jahresfeste und diejenige mit Mysterienwahrheiten aus alten Kulturen folgen einer anderen Chronologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mehrzahl der Sprüche ist die Entstehungszeit wohl­bekannt. Bei einer Anzahl anderer Sprüche weiß man mit un­terschiedlicher Genauigkeit die ungefähre Entstehungszeit, die dann als «ca.» angegeben ist. Sprüche, bei denen dies nicht möglich ist, sind als «undatierbar» bezeichnet und wurden ge­legentlich trotzdem nach ihrer vermuteten Entstehungszeit in die Chronologie eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Textgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortlaute Rudolf Steiners sind in normaler Schrift wieder­gegeben, auch alle seine Zusätze wie Überschrift, Widmungs­text, Datum, Unterschrift. Auch in normaler Schrift erscheinen Marie Steiners Hinzufügungen auf den verwendeten Vorlagen (nicht aber ihre Überschriften für den Druck). Sofern die Her­kunft nicht offensichtlich ist, ist sie in den Hinweisen oder im Register nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Original unterstrichene Worte sind in den Sprüchen ge­sperrt, sonst kursiv wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Zusätze der verschiedenen Herausgeber seit Marie Steiner sind kursiv gedruckt, also vor allem Überschriften, und jetzt auch neu Entstehungszeit des Spruches und eventuell Name des Empfängers. Solche Überschriften und auch Zwi­schentitel beruhen immer auf Worten, die Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Spruch gesprochen, manchmal auch im Notizbuch geschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orthographie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anpassung des gedruckten Textes an die heute übliche Schreibweise bringt kaum Veränderungen gegenüber dem Ori­ginal; sie beschränkt sich hauptsächlich auf Fremdworte wie «Centrum» und auf wenige deutsche Worte wie «es giebt» (von «geben»).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Interpunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sprüchen hat Rudolf Steiner fast keine Satzzeichen ver­wendet, und die Zeichen, die er verwendet, sind oft keine Satzzeichen im konventionellen Sinne, sodaß eine gewisse Un­sicherheit für ihre Wiedergabe im Druck besteht. Bis jetzt un­veröffentliche Sprüche sind ohne von den Herausgebern hin­zugefügte Satzzeichen wiedergegeben. Bei Sprüchen, die schon eine lange Druck-Tradition haben, ist diese berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise und Lesarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei den anderen Bänden der Gesamtausgabe sind jetzt auch für die «Wahrspruchworte» Hinweise erstellt worden, die Nützliches zum Hintergrund vieler Sprüche zu geben sich bemühen. Darin integriert ist auch die Angabe von Textvari­anten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alphabetisches Register der Spruchanfänge und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies dient nicht nur zum Auffinden der Sprüche, es zeigt auch die verwendeten Vorlagen und deren Art an: ob es sich um eine Vortragsnachschrift, um ein Notizbuch oder Notizblatt in der Handschrift Rudolf Steiners, oder um eine Abschrift handelt. Außerdem sind Entstehungszeit und -Ort, sowie Name eines eventuellen Empfängers angegeben, soweit sie bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 war es üblich, die Namen noch lebender Personen im Zusammenhang mit den Sprüchen nicht in Erscheinung treten zu lassen. Der vorliegende Band soll auch ein Beitrag zur Ge­schichte der anthroposophischen Bewegung sein, und daher wurden die Namen der Empfänger soweit sie bekannt sind unverschlüsselt angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ZUR TEXTGESTALTUNG DES «SEELEN KALENDERS» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE381 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR TEXTGESTALTUNG DES «SEELEN KALENDERS»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der benützten Textvorlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1911, nach dem Philosophen-Kongreß in Bolo­gna, entstand in Portorose an der Adria zwischen Imma von Eckardtstein, die sich mit der malerischen Darstellung der Tierkreis-Zeichen beschäftigte, und Rudolf Steiner der Plan, einen Kalender für das Jahr 1912 zu schaffen. Er gab ihr An­regungen für die Gestaltung der Bilder und schrieb selber das Kalendarium mit den Namens- und Gedenktagen. Näheres dazu findet man in dem Heft 37/38 der «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe». Diese Arbeit zog sich durch das ganze Jahr hin. Wahrscheinlich im Winter und in München schrieb Rudolf Steiner einen Zusatz zu dem «Kalender», wo­durch dieser noch eine ganz neue Dimension bekam: den «See­lenkalender», der mit dieser Überschrift als Anhang auf den letzten 20 von insgesamt 178 Seiten des «Kalenders&amp;gt; gedruckt wurde. Der Druck erfolgte im Frühjahr 1912 bei Carl Kuhn in München, der alle Drucksachen für den Münchner Zweig be­sorgte und auch für den Philosophisch-Anthroposophischen Verlag arbeitete, so sind z. B. die Mysteriendramen dort ge­druckt worden. Imma von Eckardtstein hielt sich damals in München auf, um den Druck zu betreuen. Als Beilage zu ihrem einzigen bekannten damit zusammenhängenden Brief an Ru­dolf Steiner übersandte sie ihm am 15. März 1912 Manuskript und Druckbogen für die Monate April bis Juni, dies entspricht den ersten 48 Seiten des «Kalenders». Rudolf Steiner war da­mals in Berlin und reiste Anfang April nach Helsinki, wo er die ersten fertig gedruckten Exemplare erhielt. Aus diesen Daten muß man schließen, daß er keine Abzüge für den «Seelenkalen­der» bekam, die er noch hätte korrigieren können. Man kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also nicht davon ausgehen, daß die Abweichungen des Druckes vom Manuskript von Rudolf Steiner herrühren. Dies Manu­skript für den «Seelenkalender» ging damals in die Druckerei und war dann verschollen, sodaß es für spätere Ausgaben nicht zur Verfügung stand. Es wurde im Nachlaß von Elisabeth Vreede, die mit Imma von Eckardtstein befreundet war, wieder aufgefunden, und 1959 kam eine Photokopie davon in das Rudolf Steiner Archiv. Sie ist in dem erwähnten Heft der «Bei­träge . . . » als Faksimile wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erschienen zwei Neudrucke des «Seelen­kalenders», beide durch die Initiative von Emil Molt, dem Generaldirektor der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, und beide wurden in der Druckerei der Zeitschrift «Lese», Jung &amp;amp; Sohn in Stuttgart, hergestellt. Der eine er­schien, vermutlich im Frühjahr, als die Nr. 30 in der Reihe der «farbigen Heftchen der Waldorf-Astoria». In dieser Reihe ließ Emil Molt deutsche Literatur in kleinen Heftchen drucken, die den für die Soldaten im Feld bestimmten Zigarettenschachteln beigelegt wurden. Für diese Ausgabe schrieb Rudolf Steiner das Vorwort von 1918. Sie war als regelrechter Kalender von Woche zu Woche vom 1. April 1918 bis zum 29. März 1919 gestaltet, mit Angabe der Wochentage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang September 1918 erschien der «Seelenkalender» noch einmal, und diesmal als ein Teil der Schrift «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», ebenfalls mit dem neuen Vorwort. Diese Schrift war, sehr wahrschein­lich von Rudolf Steiner selber, für die von Hermann Hesse betreute «Bücherei für deutsche Kriegsgefangene» zusammen­gestellt worden und wurde als «Liebesgabe» in die Lager ge­schickt, gestiftet von der stets hilfsbereiten Helene Röchling aus Mannheim. Emil Molt war ein Schulfreund von Hermann Hesse und hatte diese Schrift veranlaßt. Für sie hatte Rudolf Steiner den Vortrag vom 17. August 1908 zu dem Aufsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Philosophie und Anthroposophie» umgearbeitet. Es ist un­bekannt, wer die Redaktion für die beiden Stuttgarter Ausga­ben, die sich sehr ähnlich sind, besorgt hat. Der Text ist in den Formalien stark verändert worden. So sind viele zusätzliche Satzzeichen eingefügt worden, und vor allem wurde eine neue Art der Wochenbezeichnungen eingeführt: waren in der Aus­gabe von 1912 die Sprüche einfach durchnumeriert worden, so wurde dies in beiden Ausgaben von 1918 ersetzt durch eine Bezeichnung nach Monaten. So wurde z. B. die «Achte Wo­che» nun als die «4. Mai-Woche» überschrieben; aber mit eini­gen Differenzen: z. B. wurde die 18. Woche in dem Waldorf­Heftchen als die «5. Juli-Woche» und in der anderen Ausgabe als die «1. August-Woche» bezeichnet. Es ist so gut wie ausge­schlossen, daß Rudolf Steiner sich um diese Details gekümmert hätte; die Druckereien hingegen betrachteten damals so etwas als zu ihren Aufgaben gehörig. Es gibt keine diesbezüglichen Briefe; auch ist es wenig wahrscheinlich, daß die Redaktion vom Philosophisch-Anthroposophischen Verlag in Berlin aus­ging obwohl dieser im Impressum erscheint da 1925 fast alle Änderungen in der Neuausgabe dieses Verlags wieder rück­gängig gemacht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1918 zeichnete Rudolf Steiner die ersten Formen für die eurythmische Darstellung der Sprüche des «Seelenkalender». An einem Detail kann man sehen, daß er vor allem das Waldorf-Heftchen als Textvorlage bei dieser Arbeit, die bis in das Jahr 1924 weitergeführt wurde, benützte: er über­nahm die neuen Wochen-Bezeichnungen (meistens nach dem Waldorf-Heftchen, aber einige Male auch nach der anderen Ausgabe von 1918) und schrieb sie jeweils auf die Blätter der entstehenden Eurythmie-Formen. Eigentlich wäre die alte Art von 1912 praktischer gewesen, aber die Wochen-Nummern waren in beiden Ausgaben von 1918 weggelassen worden und waren daher nicht zur Hand. Bei vielen Formen hat Rudolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner die einzelnen Zeilen des Wochenspruches neben die jeweilige Form geschrieben. Natürlich stand dabei nicht der intendierte Wortlaut im Vordergrund, sondern es ging um die Zuordnung der Form zum Text, aber es handelt sich dennoch um ein Autograph, das zeigt, daß er die beim Drucken wahr­scheinlich ohne sein Zutun entstandenen Abweichungen annehmbar fand. Man findet die Blätter in der Faksimile-Aus­gabe «Eurythmieformen zu den Wochensprüchen des Anthro­posophischen Seelenkalenders», GA K23, Dornach 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 1925, wenige Tage nach Rudolf Steiners Tod, erschien schließlich die Ausgabe letzter Hand mit dem Titel «Anthroposophischer Seelenkalender». Am 12. März 1925 schrieb Johanna Mücke, die Geschäftsführerin des Philoso­phisch-Anthroposophischen Verlages, an Marie Steiner, die sich auf Tournee befand: «Herr Doktor hat einen so schönen Umschlag für den Seelenkalender gezeichnet, den ersten Abzug hat er noch zu einer kleinen Veränderung da, lauter schöne fünf­zackige Sterne; die Farbe wird hellblau und Gold. Wie dankbar bin ich und werden so viele unserer Mitglieder Ihnen sein, daß nun durch Ihre Initiative der Seelenkalender wieder da sein wird und in so schöner Gestalt.» Rudolf Steiner hatte nicht nur den Umschlag entworfen, sondern auch das Format, ein Spruch pro Seite (die früheren Ausgaben hatten zwei bis vier Sprüche pro Seite), und die Schrift bestimmt. Aber er hat sich sicher nicht um die Textform in den technischen Details gekümmert. Wer dies getan hat, weiß man nicht; in Betracht kommt eigentlich nur Johanna Mücke, eventuell auch Marie Steiner, die aber kaum Zeit dafür gehabt haben dürfte. Zugrunde gelegt wurde die Aus­gabe von 1912, als Vorwort wurde das von 1918 gedruckt. Dies ist die vertraute Form des Seelenkalenders im blauen Querformat, die seit 70 Jahren gedruckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Neuauflagen der zwanziger und dreißiger Jahre ist nichts Genaues bekannt, sie liegen im Archiv nicht vor. Nur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von einer Ausgabe «ca. 1930» gibt es die Photokopien von 20 Seiten. Im «Nachrichtenblatt» Nr. 13 vom 29. März 1936 be­spricht Marie Steiner eine Neuausgabe, 12. bis 14. Tausend (die Auflage der Waldorf-Heftchen von fünfzigtausend nicht mit-gerechnet). Die erste Neuauflage, die im Archiv vorliegt, ist von 1938. Sie zeigt einige redaktionelle Veränderungen gegen­über 1925; die erste Auflage nach dem 2. Weltkrieg geschah 1948, in drei leicht variierenden Fassungen in Dornach, Stutt­gart und Wien, aber als fast genaue Nachdrucke der Ausgabe von 1938. Die erste Neuauflage nach Marie Steiners Tod er­folgte 1953, herausgegeben von Edwin Froböse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erschien die Spruchsammlung «Wahrspruchworte» innerhalb der Gesamtausgabe. Daher wurde von den Heraus­gebern Edwin Froböse und Paul Jenny auch der «Seelenkalen­der» aufgenommen, aber in einer in den Formalien von dem blauen Büchlein abweichenden Form, nämlich gemäß der Aus­gabe vom Herbst 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die vorliegende Ausgabe der «Wahrspruchworte» enthält den «Seelenkalender». Sie stützt sich auf die Manu­skripte und die Ausgabe letzter Hand von 1925. Dabei gibt es die folgenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvarianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woche Zeile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 4 Die Ausgabe von 1925 hatte neu wach end Ich für wachsend Ich, dies ist wohl ein Druckfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 5 Das Manuskript hat zum statt zu dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 2 Das Manuskript hat das Geistesweben statt des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes Weben auf der Eurythmie-Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 4 Das Manuskript hat Es soll, alle Drucke hatten Er soll. Dabei dürfte es sich um einen Druckfehler in der Ausgabe von 1912 handeln, der sich fortgeerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
386&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 5 Das Manuskript hat An sich statt In sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23 6 Alle Drucke hatten Winterschlaf für Weltenschlaf im Manuskript. Auch dies dürfte ein fortgeerbter, naheliegender Lesefehler des Setzers sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 5+6 Auf der Eurythmie-Form hat Rudolf Steiner wohl aus Versehen wachsen für wachen geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26 4 Im Manuskript steht meine Geistestriebe statt mei­nes Geistes Triebe auf der Eurythmie-Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27 3 Das Waldorf-Heftchen, die Eurythmie-Form und alle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drucke nach 1948 haben Dass ich. Das Manuskript&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und alle anderen Drucke bis 1948 haben Das ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist wohl ein Schreibfehler im Manuskript. Diese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante wäre zwar grammatikalisch möglich, aber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inhaltlich unbefriedigend, u. a. weil das Ziel des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Sehnens&amp;gt; nicht angedeutet würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28 2 Das Manuskript hat Erfüllen statt Erfühlen im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstdruck und auf der Eurythmie-Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 2 Auf der Eurythmie-Form steht Eigensinn für Eigen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38 3 Auf der Eurythmie-Form steht Es ist für Es hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46 7 Auf der Eurythmie-Form steht ergreifen für er­-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Aufstellung kann man sehen, daß es keine letzte Sicherheit für diese Details gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Interpunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Manuskript hat nur sehr wenige Satzzeichen. Die Zeichen­setzung der ersten Ausgaben vor 1925 stammt mit Sicherheit von den Druckereien. Besonders in den Ausgaben von 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind sehr viele neue Zeichen gesetzt worden, die dann 1925 zum größten Teil wieder weggelassen wurden. Überhaupt sind die Satzzeichen bis heute immer wieder revidiert worden, so daß man sich nicht auf einen Konsens stützen kann. Für die vorliegende Ausgabe ist, mit der Absicht möglichst wenige Zeichen zu haben, folgende Systematik versucht worden: a) alle Zeichen im Manuskript sind aufgenommen worden, b) nur die Zeichen, die alle Drucke bis 1925 übereinstimmend für nötig befunden haben und die nicht Sinn-störend sind, sind beibehalten worden, c) korrespondierende Sprüche (n+ü= 53), die sehr oft den gleichen syntaktischen Bau haben, bekommen auch analoge Zeichensetzung. Es geht also nicht um eine konventionell «richtige» Interpunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;***&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Anfragen an das Archiv ist es vielleicht nütz­lich, für diejenigen, die sich dafür interessieren, noch folgende Detail-Punkte zu besprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zuordnung der Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Wochen des Jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon auf 5. 22 erwähnt, ist die Angabe Rudolf Steiners grundlegend, man möge jeweils zu Ostern mit dem ersten Spruch beginnen. Im weiteren seien jeweils drei Sprüche in der gleichen Stimmung gehalten, so daß die Datumverschiebung nicht viel zu bedeuten habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Plan war, daß der «Kalender» jedes Jahr erscheinen sollte was dann aber nie mehr geschah , und daß die Daten des «Seelenkalenders» jeweils angepaßt würden. Dem entsprechend hat man bei den verschiedenen Drucken bis in die zwanziger Jahre mit dem jeweiligen Oster-Datum begonnen, aber mit unbefriedigendem Resultat. Schon in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgabe von 1912/13 geht das Ende des Jahres nicht auf. Die Ostersonntage von 1912 und 1913 waren am 7. April und am 23. März, was ein Jahr von nur 50 Wochen ergibt; trotzdem hat Rudolf Steiner den 52. Spruch mit «30. März» überschrieben, obwohl er das Kalendarium mit dem 22. März abschloß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 war der Ostersonntag am 31. März, exakt eine Woche früher als 1912, und 1919 am 20. April. Dies gibt ein Jahr von 55 Wochen. Das Waldorf-Heftchen gibt als Datum für den ersten Spruch «1. 6. April» und geht dann Woche um Woche weiter, so daß der letzte Spruch das Datum «23. 29. März» bekommt; es fehlen also noch drei Wochen bis zum nächsten Ostern. In der anderen Ausgabe von 1918 hat man die Daten dadurch auf die Ausgabe von 1912 synchronisiert, daß man die beiden Sprü­che 3 und 4 auf die drei Wochen 14. April bis 4. Mai legte. So bekamen die Sprüche 5 bis 49 exakt die Daten von 19 12/13, wie sie auch in der vorliegenden Ausgabe angegeben sind. Dies hät­te am Ende des Jahres helfen können, den Anschluß an das nächste Osterfest zu mildern, stattdessen hat man versucht, die Synchronisation aufrecht zu erhalten dadurch, daß man die letzten drei Sprüche auf die letzten zwei März-Wochen verteil­te. Man hat so für 1918 zwei Einteilungen mit der selben Art der Bezeichnungen, aber mit um eine Woche verschobenen Da­tierungen. So hat z. B. der Spruch 6 in beiden Ausgaben die Überschrift «2. Mai-Woche», trägt aber in dem Waldorf-Heft­chen ein um 7 Tage früheres Datum. Wenn man noch eines Be­weises bedürfte, daß diese Formalien nicht von Rudolf Steiner festgelegt wurden, so hätte man ihn hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausgabe von 1925 wurde mit der ersten Woche nach Ostern (am 12. April) begonnen und von Woche zu Woche wei­tergegangen, ohne Rücksicht darauf, daß 1926 der Ostersonn­tag schon am 4. April war. Die Verspätung von doch nur 5 Ta­gen gegenüber 1912 brachte es mit sich, daß die Sprüche, die im Manuskript als fürJohanni, Michaeli und Weihnachten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bezeichnet sind, nicht auf die entsprechenden Daten fielen. Wohl deshalb wurden diese Bezeichnungen weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es gar nicht sinnvoll, im Druck die Sprüche «rich­tig» verteilen zu wollen. Eine solche Verteilung müßte die Sprüche 8 bis 11 der Zeit von Pfingsten bis Johanni, und die Sprüche 48 bis 52 der Zeit von Anfang März bis Ostern zuord­nen. In der Praxis ist das kein Problem, im Druck wäre es pe­dantisch und vor allem störend, da ja ein einzelnes Exemplar über viele Jahre dient. Wohl deshalb hat Marie Steiner in den Ausgaben von 1938 (wahrscheinlich schon früher) und 1948 die Anpassung an das jeweilige Jahr der Ausgabe aufgegeben. Beide Ausgaben benützten eine Datierung von Woche zu Woche mit dem Ostersonntag beginnend derart, daß Karfrei­tag das Datum 3. April hat, eine Datierung, die zwei Tage frü­her als die von 1912 beginnt. Und die Bezeichnungen Johanni, Michaeli und Weihnachten wurden wieder aufgenommen. Im Jahr 1931 war Ostern am 5. April. Das Fragment der Aus­gabe «ca. 1930» im Archiv entspricht dem. Es könnte also sein, daß man die Datierung von 1931 gut fand und für die späteren Ausgaben dabei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vorliegenden Ausgabe sind, teils als Hilfe zur Orien­tierung, teils aus historischem Interesse, die Daten von 19 12/13 angegeben, die auch insofern günstig sind, als das Osterdatum von 1912 ziemlich genau in der Mitte der möglichen Daten vom 22. März bis zum 25. April liegt. Ferner sind die Wochen­Bezeichnungen so angegeben, wie sie auf den Eurythmie-For­men stehen, außer bei den Wochen, die im Manuskript eine eigene Bezeichnung haben: Oster-Stimmung, Johannes-Stim­mung, u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bezeichnungen der Jahreszeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript hat Rudolf Steiner die Bezeichnungen Frühling und Sommer vor die 1. und die 14. Woche eingefügt; der Druck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von 1912 hat zusätzlich Herbst und Winter vor der 27. und der 37. Woche. Ebenso die beiden Ausgaben von 1918, außer: die zweite Ausgabe hat Winter vor der 36. Woche. In der Ausgabe von 1925 beginnen die vierJahreszeiten mit der 1., 11., 25. Und 37. Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zuordnung von Buchstaben zu den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochensprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Handschrift hat Rudolf Steiner die Buchstaben des Al­phabets an die Sprüche 1 26, und noch einmal an die Sprüche 27 52 geschrieben, ohne Zweifel um die Zugehörigkeit des Gegenspruches im Herbst/Winter-Halbjahr zu dem entspre­chenden Spruch im Frühling/Sommer-Halbjahr zu betonen. Auch Karl König vertritt in seinem Büchlein «Über Rudolf Steiners Seelenkalender», Stuttgart 1970, diese Ansicht. Sie wird durch folgenden Vorgang bestärkt: die Zuordnung in der Handschrift für die Sprüche 12 bis 25 ist um eine Woche ver­schoben, weil die Sprüche 12 (johannes-Stimmung) und 51 (Frühling-Erwartung) keinen Buchstaben bekommen haben. Mit dieser Verschiebung ist der «Seelenkalender» 1912 ge­druckt worden. Wahrscheinlich ist der Fehler schon sehr bald bemerkt worden und wurde durch Johanna Mücke bei der nachsten Gelegenheit, in der Ausgabe von 1925, korrigiert. (In den Ausgaben von 1918 waren die Buchstaben überhaupt weg­gelassen.) Sie hätte dies sicher nicht von sich aus getan, ohne daß das Problem im Gespräch mit Rudolf und Marie Steiner berührt worden wäre. In dieser korrigierten Form wurde der «Seelenkalender» bis 1958 gedruckt. Als die Handschrift 1959 wieder zum Vorschein kam, haben die damaligen Herausgeber für dieses Detail auf die Handschrift abgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Handschrift und der Ausgabe von 1912 wurden die Buchstaben der zweiten Serie durch einen übergelegten Strich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gekennzeichnet, wie das in der Mathematik für korrelierte Größen üblich ist. 1925 wurde diese Überstreichung weg­gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen bisherigen Auflagen der «Wahrspruchworte» GA 40 wurden die Wochenbezeichnungen und Daten der Ausgabe vom Herbst 1918 gegeben, dadurch entfielen auch die Buchsta­ben. Die vorliegende Ausgabe gibt die Bezeichnung durch Buchstaben gemäß der Ausgabe von 1925, aber mit den Über­streichungen des Manuskripts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= HINWEISE UND LESARTEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE393 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEISE UND LESARTEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke Rudolf Seeiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliogaphie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Nachweise der Archivunterlagen sowie der genannten Vor­träge in den entsprechenden Bänden der Gesamtausgabe finden sich im alphabetischen Register der Sprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Seite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
912 Nachweise für das Geleitwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe, teSprüche in Prosa Maximen und Reflexionen über Kunste, Aus ,,Kunst und Alterthume, Sophien-Ausgabe, 48. Band, 5. i79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Credo Der Einzelne und das Alle, in vorliegendem Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Einleitung zu eGoethes naturwissenschaftliche Schriften in Kürschners ,,Deutsche Nationallirteratur, Band II, 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Dornach, 9. Oktober i920. Dieser Vortrag ist einer von drei Vorträgen, die im Rahmen des ersten Hochsehulkurses am Goetheanum in Dornach über den Bau gehalten worden sind. Herausgegeben von Marie Steiner in ,,Der Baugedanke von Dornach, Dornach i942; in der Gesamtausgabe noch nicht erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Eröffnungs- und Abschiedsrede beim ersten Hochschulkurs am Goetheanum in Dornach, 26. September und 16. Oktober 1920. Herausgegeben von Marie Steiner in ,,Die Kunst der Rezitation und Deklamation, Dornach 1928; in der Gesamt­ausgabe noch nicht erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Marie Steiner in eNiedergang und Aufbau, in ,,Die Kunst der Reziration und Deklamation, GA 281.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 ,,Mein Lebensgang, 31. Kapitel, GA 28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 17. November 1918, in uEntwicklungsgeschichtliche Unterla­gen zur Bildung eines sozialen Urteils, GA 185a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 In einer handschriftlichen Euryrhmie-Programmankündigung vom 1. Februar 1925. Siehe ,,Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft , GA 260a, 5. 677.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 In ,,Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft, GA 96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Credo: Das Originalmanuskript (drei handgeschriebene Blätter) ist nicht datiert. Es wurde erstmals im Jahre 1944, viele Jahre nach Rudolf Steiners Tod, von Marie Steiner in der Wochenschrift ,,Das Goetheanum (Nr. 52 vom 24. Dezember 1944) veröffentlicht, mit dem Zusatz. Aus der Weimarer Zeit. Von späteren Herausge­bern wurde jedoch angenommen, daß es aus der Wiener Zeit um 1888 stammen dürfte. Für beide Datierungsversuche gibt es gute Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ,,Credo ist zweifellos im Zusammenhang mit Rudolf Stei­Goetheforschungen entstanden, mit größter Wahrscheinlich­keit als eine Weiterführung von Goethes Prosahymnus ,,Die Natur so wie er seine Weltanschauung als Weiterbildung der Goetheschen verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er in seiner Wiener Zeit die naturwissenschaftlichen Schriften Goethes in Kürschners ,,Deutsche National-Litteratur herausgab, stellte er den Prosahymnus ,,Die Natur Aphoristisch als Auf­takt an den Anfang des zweiten Bandes ,,Zur Naturwissenschaft im allgemeinen, der 1887 erschien. Als ihm in Weimar die gleiche Aufgabe im Rahmen der im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar herausgegebenen großen Goethe-Ausgabe (Sophien-Ausgabe) zufiel, verfuhr er ebenso und stellte ,,Die Na­tur Fragment an den Anfang des 11. Bandes der II. Abteilung. Zur gleichen Zeit trat er entschieden für die Autorschaft Goethes ein in einem Aufsatz von 1892 in den ,,Schriften der Goethe-Ge­sellschaft (wieder abgedruckt in ,,Methodische Grundlagen der Anthroposophie, GA 30). In diesem Aufsatz wird die Bedeutung des Prosahymnus mit den Worten charakterisiert. Goethes wis­senschaftliche Entwickelung stellt sich der genaueren Betrachtung als ein fortschreitendes Ausgestalten der im Aufsatz ,Die Natur ausgesprochenen Maximen dar. ... [Er] ist eine Art Lebenspro­gramm, das allem Goetheschen Denken über die Natur zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bewertung darf mit Fug und Recht auch für Rudolf Steiners ,,Credo geltend gemacht werden. Denn so wie Goethe den Geist der Natur, so wollte Rudolf Steiner die Natur des Gei­stes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erforschen und hat in der Folgezeit das, was im ,,Credo wie eine Vorverkündigung aufklingt, immer weiter und weiter aus­gebaut zur anthroposophisch orientierten Wissenschaft von der Welt des Geistes und deren künstlerischen Impulsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Wer nicht stirbt, bevor er stirbt .... Angelus Silesius, ,,Cherubini­scher Wandersmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Seelenkalen der: Siehe ,,Zur Texrgestalt des ,Seelenkalenders auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. 381 des vorliegenden Bandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Drei kosmische Dichtungen: Diese Dichtungen entstanden im Sommer 1915 für die noch ganz junge Bewegungskunst Euryth­mie, deren erste Entwicklungsschritte in die Jahre 19121914 fie­len. Nachdem sich von der zweiten Hälfte 1914 an Marie Steiner tatkräftig der Betreuung und Weiterbildung dieser Kunstrichtung angenommen hatte, gab Rudolf Steiner im Sommer 1915 einen neuen Kurs, in der Ansprache das ,,zweite Kapitel genannt. (Siehe ,,Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie, GA 277a). Im Zusammenhang damit entstanden die drei Dichtungen, zu deren erster Darstellung am 29. August 1915 Rudolf Steiner die auf 5. 61 wiedergegebenen Ausführungen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der äußere Anlaß für die satirische Dichtung ,,Das Lied von der Initiation waren zweifellos die ,,mystischen Verschrobenheiten gewisser Mitglieder, die sich gerade in diesem Sommer 1915 in Dornach ungemein störend geltend gemacht hatten. Näheres hier­über siehe in ,,Probleme des Zusammenlebens in der Anthroposo­phischen Gesellschaft. Zur Dornacher Krise vom Jahre 1915, GA 253.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51 Planetentanz: Text nach der Erstveröffentlichung Berlin 1916. Die Handschrift weist folgende Varianten auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Strophe 4. Zeile: ,,So machtvoll dahin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Strophe 4. Zeile: ,,So sehnend herauf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Strophe 2. Zeile: ,,Im Steine den Strahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Strophe 3. Zeile: ,,Im Blühen das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55 Zwölf Stimmungen: Text nach der Erstveröffentlichung Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916. Die Handschrift weist folgende Textunterschiede auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbock-Strophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zeile: ,,Zu kraftendem Gegenwartseine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zeile: ,,Erstarke die Weltenwesenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fische-Strophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zeile: ,,Im Ergriffenen suche sich das Greifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Zeile: ,,Durch Sein so dem Werden verwoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 Ihr meines Hauptes ...: Die Handschrift hat in der letzten Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Mit den Weltenschaffensmächten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84 Steh vor des Menschen ...: Der Entwurf hat als letztes Wort der dritten Zeile ,,Seelensinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85 Weltenrsprossenes Wesen ...: Der Entwurf endet mit ,,... und Zei­tenwerden weiht. ,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87 Wo Sinneswissen endet ...: In der Vortragsnachschrift Dornach und in der Handschrift Notizblatt 3267 enden die Zeilen 6,10,13 mit: ,,erstarkt, vertreibt, umhüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94 0 Mensch, du bildest ...: Im Entwurf fehlt die 1. Zeile, und die 3. Zeile lautet: ,,Du offenbarst seinen Stoffeswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97 Die Sonne schaue ...: Im Vortrag Berlin, 17. Dezember 1906, heißt es dazu: ,,Diese Worte, die den tiefsten Sinn des Weihnachtsmyste­riums widerspiegeln, ertönten vor den andachtsvoll lauschenden Schülern der Mysterien aller Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvarianten der Handschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zeile. ,, Zur mitternächtgen Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Zeile. Des Morgens junge Pracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Zeile: ,,Den Friedensvollen Hort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100 Offenbarung durch die Höhen ...: Text nach einer zweiten Vor-. tragsnachschrift; in der für den Druck von GA 108 benützten Nachschrift lautet die 2. Zeile ,,Ruhe und Stille durch den Erden-frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108 In der Zeiten Wende ...: Die handschriftlichen Vorlagen weisen folgende Texrvarianten auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3328 und Tafelaufsehrift vom 30. Dezember 1923:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Dass gut werde 1 Was wir aus Herzen 1 Gründen 1 Aus Häuptern 1 Zielvoll führen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3254: ,,Dass gut werde, 1 Was wir 1 Aus Herzen grün­den, 1 Was wir 1 Aus Häuptern führen, 1 Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113 Es leuchten gleich Sternen .... Offenbar im inneren Zusammenhang mit Buch Daniel 12,3: ,,Die Lehrer aber werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die, so viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich. Siehe Hinweis zu 5. 256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvarianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vortragsnachschrift Heidelberg, 21. 1. 1909, steht in der 4. Zeile ,,muss für ,,mög.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vortragsnachschrift Berlin, 19. 1. 1911, lautet die vor­letzte Zeile: ,,Im Reich des Erdenseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114 Gottes schützender...: Davor heißt es im Vortrag Wien, 31. Marz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910: ,,Das ist es ja auch, was sich ergibt aus der Geisteswissen­schaft wie ein letztes Resultat, wie eine Rechtfertigung, daß sie ausklingt wie ein selbstverständliches Gebet: Gottes ...,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116 Es drängt sich Die Handschrift für Lina Schliephak-Uttner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar, 5. Dezember 1910, variiert in der 6. Zeile mit ,,Licht statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Wort und in der 7. Zeile ufinden an Stelle von etreffen. Im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil ,,Widmungen 5. 267 befindet sich eine ähnliche Fassung für&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moriz Zitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117 Es sprechen zu dem Menschensinn ...: So häufig wie dieser Spruch findet sich kein anderer. Allein an Handschriften liegen neun vor. Und während sonst die weitaus meisten Sprüche nur mit geringfü­gigen Änderungen niedergeschrieben wurden, zeigt der vermutlich erste Entwurf, daß an der Formulierung stark gearbeitet wurde. Er kommt in den Jahren 1910 bis 1915 immer wieder in den verschie­densten Zusammenhängen und in vielen Varianten vor, hauptsäch­lich in öffentlichen Vorträgen: einige Male in Berlin, erstmals am 8. Dezember 1910, dann in Zürich, Wien, Helsingfors, Bergen, Nürnberg, München, Basel auch als Widmungsspruch in ein Gästebuch und sogar zu einer Zweigeinweihung (Bochum, 21. Dezember 1913). Auch der Spruch ,,Es drängt sich an den Men­schensinn ...,, kann als eine Variante gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu dieser besonderen Fassung vorliegenden handschrift­lichen Entwürfe Rudolf Steiners (Notizbücher 180 und 224) wei­sen beide in der 2. Zeile die Variante ,,Raumesgrenzen und in der 4. Zeile ,,Es lebt statt ,,Erkennend lebt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121 15. März 1911: Entgegen diesem Gehurtstagsspruch ist derjenige für 1924 zum ,,14. März. Dies ist kein Versehen: Marie Steiner ist am 14. März 1867 im damals russischen Polen geboren und in St. Petersburg aufgewachsen. Nach dem alten Julianischen Kalender war dies der 2. März. Weil für diesen Kalender das Jahr 1900 ein Schaltjahr war, entsprach von da an dem 2. März alten Stils der 15. März in unserem, dem Gregorianischen Kalender. Marie Steiner hat ihren Geburtstag nach dem alten Kalender am 2. März gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem mit der russischen Revolution dieser abgeschafft wurde und ihre Verbindungen nach Rußland erloschen, kam sie auf den 14. März zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125 Das Böse, das Ubel ... und Der löst der Seele Rätsel nicht Die beiden Sprüche auf dieser Seite stehen auf zwei Seiten hintereinan­der im Notizbuch. Der erste Spruch ist das Thema des Vortrages Berlin, 15. Januar 1914, mit dem zweiten Spruch schließt dieser Vortrag. Dessen Entwurf im Notizbuch lautet aber so: ,,Wer das Leben will verstehn 1 Muss nach Geistes Höhn streben 1 Denn der Seele Rätsel löset nicht 1 Wer verweilt im blossen Sinnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127 Der deutsche Geist ...: Die zweite Zeile lautet in der Handschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Was er der Welt erbringen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131 Es sprechen ...: In der Handschrift lautet die letze Zeile: ,,In seiner ewgen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132 Lass uns nur recht...: Dazu heißt es im Vortrag Elberfeld, 13. Juni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915: ,,Man möchte sagen: die Gesinnung, die uns werden kann aus der Geisteswissenschaft, wird dadurch zu etwas Gebetartigem, das sich zusammenfassen läßt in die Worte: Lass ...,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vortragsnachschrift lautet die 3. Zeile: ,,von dieser gei­steswissenschaftlichen Gesinnung~ und die 6. Zeile: ,,zu der Erde Heil. Die Änderung für den Abdruck in ,,Wahrspruchworte 1935 wurde von Marie Steiner vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136 Suchet das wirklich praktische ...: Dazu heißt es im Vortrag 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1919: ,,Eine Devise muß aus geisreswissenschaftlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesinnung die Menschen ergreifen, sonst wird kein Fortschritt in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unserer heillosen Zeit möglich sein. Und diese Devise muß sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den alten Grundsatz: Goethe an den Kanzler v. Müller: ,,Weil aber die Materie nie ohne Geist, der Geist nie ohne Materie existiert und wirksam sein kann, ...,,, Sophien-Ausgahe, II. Abt., 11. Band, 5. 10 (herausgegeben von Rudolf Steiner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148 In den Welten geistesk reisen ...: Im Entwurf dazu lautet die 1. Zei­le In dem Weltengeistgebiet~, die 3. Zeile. Im Weltenseelen­reich, die 78. Zeile ,,In des Geistes Schöpfungsstand 1 Kraftet Menschendenkermacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150 In gegenwärtiger Erdenzeit ...: Dazu heißt es in dem Brief an Marie Steiner vom 15. März 1923: ,,... Ich sende hiemit noch die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichsten Geburtstagsgedanken nach. Ich füge diesen Gedanken bei die spruchartige Zusammenfassung des Inhaltes meines Vortra­ges vom Sonntag hier: In ...,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um den Vortrag vom 11. März in ,,Die Impulsie­rung des weltgeschichtlichen Geschehens ...,,, GA 222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154 Du träumst dich selbst ...: Der Entwurf hat folgende Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Strophe der Undinen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Du denkst die Engelwelt 1 Und weißt es nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Strophe der Sylphen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Dir leuchtet die Schöpferwelt 1 Du ahnst es nicht 1 Du fühlest ihre Macht 1 Und lebst sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Zeilen der 1. Strophe der Feuerwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Du willst wohl seine Kraft 1 Aber stössest sie von dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Zeile der 2. Strophe der Feuerwesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich däue die Feuerstrebemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Strophe der Sylphen: ,,Lebe schaffend atmendes Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156 Dem Stoff sich verschreiben: Auf der Eurythmieform lautet der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: ,,Sich dem Stoff verschreiben ... 1 Sich im Geiste finden ... 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich im Menschen schauen ...,,. Die Korrektur in der ersten Zeile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist, entsprechend dem Text in den Vorträgen, Handschrift Marie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiners (siehe Faksimile).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160 Der Wolkendurchleuchter ...: In der Eurythmie wird die letzte Zeile gewöhnlich als ,,Auch uns. gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163 Du Widersinnszauber...: Marie Steiner schrieb zur Erstveröffent­hebung dieses Spruches im Nachrichtenblatt von ,,Das Goethe­anum, 27. 2. 1944: ,,Wie schicksalsschwer die Zukunft der Gesell­schaft ihm vor Augen gestanden hat, wie stark und schmerzlich der Druck der Gegenmacht sich ihm fühlbar machen konnte, beweist ein in ein Notizbuch eingetragener Spruch aus seiner letzten Le­benszeit, der in einem Augenblick geschrieben sein mag, als das künftige Schicksal der Anthroposophischen Gesellschaft und ihre Prüfungen ihm lebhaft vor Augen standen. Es gab einige solche Augenblicke in seinem Leben, wo schwere Entschlüsse hatten ge­troffen werden müssen und wo etwas wie eine Schauung künftigen Unheils vor seiner Seele gestanden haben mag. Es gab dies seiner Energie einen um so größeren Aufschwung. Doch unvergeßlich sind solche Augenblicke für den, der sie miterlebt hat. Es gab einen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
solchen nach der ersten Nacht, die er auf dem Dornacher Hügel zugebracht hat, obgleich äußerlich nichts geschehen war und es sich zunächst nur um einen freundlichen Erholungsaufenthalt in strahlender Herbstpracht handelte. Es gab ihn nach Ausbruch des Krieges. Und es gab gegen Ende seines Lebens die zentnerschwer lastende Sorge: was wird aus dem Goetheanum werden? was aus der Gesellschaft? Ein solcher Augenblick mag es gewesen sein, wo er das gefühlt hat, was in diesem Spruche lebt. (GA 260a, Chro­nik, 5. 669).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
169 Yasmd;jdram ...: Aus der englischen Übersetzung der Upanisha­den: George R. 5. Mead and Jagadisha C. Chattopädhyäya, eThe Upanishads, translated into English with a preamble and argu­ments, London 1896. Die Autoren beschließen ihr Vorwort mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,For those who approach the study of the Upanishads with minds of devotion three mantras are here appended~ und geben dieses Mantram, sowie ,,Saryam gnanam ...,, und ,,Shanti, shanti, shanti, aber ohne Quellenangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
170 Ich ging bis ...: Nach Apulejus ,,Der goldene Esel. Uberserzung von August Rode, Berlin 1920, elftes Buch. Ich ging bis zur Grenzscheide zwischen Leben und Tod. Ich betrat Proserpinens Schwelle, und nachdem ich durch alle Elemente gefahren, kehrte ich wiederum zurück. Zur Zeit der tiefsten Mitternacht sah ich die Sonne in ihrem hellsten Lichte leuchten; ich schaute die unteren und oberen Götter von Angesicht zu Angesicht und betete sie in der Nähe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
174 Zeichnung der Kabiren: Diese Zeichnung entstand, nachdem für die Inszenierung einer Szene aus Goethes ,,Faust, 2. Teil (Ägä­isches Meer), in der die Kabiren erscheinen, Rudolf Steiner drei Plastiken geschaffen hatte. Er erzählt davon im Vortrag Stuttgart, 4. Dezember 1922 (in eGeistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus in GA 218), daß er sich die Auf­gabe gestellt habe, durch übersinnliche Anschauung herauszu­bekommen, ,,wie innerhalb der samothrakischen Mysterien die Kabiren ausgesehen haben müssen. Und denken Sie: Ich habe drei Krüge, allerdings plastisch-künstlerisch gestaltete Krüge bekom­men! Ich war anfangs selbst erstaunt, obwohl Goethe auch von Krügen spricht. In einem anderen Vortrag (Dornach, 9. Oktober 1920 in ,,Der Baugedanke von Dornach, Dornach 1942) erzählte er, daß, nachdem diese Plastiken da waren, eine ,,unserer Bewe­gung ganz nahestehende Persönlichkeit (Helene Röchling) für&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich und andere um eine Abbildung gebeten habe. Und da sei nun die Frage gewesen: Sollen diese plastischen Kabiren photogra­phiert werden? Aber ,,für denjenigen, der plastisch-künstlerisches Gefühl hat, ist jede Photographie einer Plastik eine Ertötung des eigentlichen Kunstwerkes. Und so entschloß ich mich dazu, ein­fach nun in Zeichnung im Hell-Dunkel, also in anderer Technik, diese Kabiren wiederzugeben. Da waren sie also auf der Fläche von vornherein flächenhaft künstlerisch gedacht, da konnte man sie photographieren und da konnte man sie durch Photographie verbreiten. Der Widmungsspruch ,,Am Werdetage treten an ...,, ist auf 5. 280 wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
176 Erahnend Gottes ... und Ihr Sucher...: Diese beiden Strophen bil­den den von Hermes als Hieroceryx oder Heiliger Herold, Inter­pret der Mysterien, zu den Anwesenden gesprochenen Prolog und Epilog des eHeiligen Dramas von Eleusis, wie es von dem franzö­sischen Schriftsteller Edouard Schur~ rekonstruiert, von Marie von Sivers übersetzt und von Rudolf Steiner in freie Rhythmen ge­bracht worden ist. Prolog und Epilog sind nach den Andeutungen in Prosa im französischen Original von Rudolf Steiner gedichtet. Das Drama erlebte seine Uraufführung an Pfingsten 1907 in Mün­ehen unter der Regie von Rudolf Steiner bei dem 4. Kongreß der Föderation der europäischen Sektionen der Theosophischen Ge­sellsehaft, dessen Leitung und künstlerische Gestaltung in seinen Händen lag. Siehe: ,,Das Heilige Drama von Eleusis, Dornach 1939, und ,,Okkulte Siegel und Säulen , GA 284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
178 Ich bin das Bild...: Im Notizbuch lautet die 4. Zeile: ,,Ich werde in dir zum Bekenntnis und die 10. Zeile: ,,So werd ich in dir zum Behagene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
181 Der Vater schickt dich ...: Dies wird im Notizbuch mit folgenden Worten eingeleitet: ,,Der Mensch hatte sein geistiges Dasein nicht vergessen die popularisierte Initiationswissenschaft konnte ihn daran erinnern. Er wußte instinktiv: er ist von den Sternen auf die Erde gesetzt, und er wußte, dass das hohe Sonnenwesen ihm die Kraft gibt, den Weg wieder zurückzufinden: Der Vater ...,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
183 Sieh hin, o Vater ...: Der Herkunft dieses von Rudolf Steiner in seinen zwei Weihnachtsvorträgen vom 26. und 27. Dezember 1914 (in GA 156) angeführten gnostischen Spruches ist der Straßburger Historiker Prof. Dr. Theodor Maurer nachgegangen. (T. Maurer, ,,Gnostische Verse, Wschrift ,,Das Goetheanum 1936, Nr. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griechische Originaltext findet sich im 10. Kapitel des V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buches der ,,Philosophumenae des Gnosis-Gegners Hippolyros, Bischof von Rom, das erst Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Athoskloster aufgefunden worden war. Als eine Zusammenfas­sung des in zahlreichen Schriften der gnostischen Naassener vor­getragenen Lehrinhalts wird dort ein ,,Psalmos angeführt, der zunächst einen Überblick über die hierarchische Stufung und Gliederung des Geisterreichs gibt, zugleich eine andeutende Be­schreibung kosmischer Urzustände. Dann folgt als Kernstück der von Rudolf Steiner zitierte Teil des Liedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurer vergleicht nun die bereits 1909 von A. Harnack in seiner Dogmengeschichte 1 (4. Auflage, 5. 257, Anm. 2) vorgenommene Ubersetzung mit derjenigen Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Harnackschen Text: ,,Schau, o Vater, 1 auf dies heimgesuchte Wesen, 1 wie dies fern von deinem Hauche 1 kum­mervoll auf Erden irret, 1 will entfliehn dem bittren Chaos, 1 aber weiß nicht, wo der Aufstieg. 1 Ihm zum Heile sende, Vater, 1 mich, daß ich herniedersteige 1 mit den Siegeln in den Händen, 1 die Äonen all durchschreite, 1 die Mysterien alle öffne, 1 Götterwesen ihm entschleire 1 und des heiligen Wegs Geheimnis 1 Gnosis nenn ichs ihm verkünde. sei Rudolf Sreiners Übersetzung ,,nicht nur eine künstlerisch bedeutende Leistung, sie gibt auch, wie aus einer Vergleichung mit dem Urtext erhellt, das Original sinngetreuer wieder. Der Leser, der den griechischen Text heran­zieht, wird z.B. Rudolf Sreiners Verdeutschung von Vers 6: ,ratlos, wies hindurch soll finden~, als die einzig zutreffende erkennen. Gerade das hat Harnack völlig miß­verstanden. Engstens an das Griechische sich anschmiegend über­setzt Rudolf Steiner Vers 10: ,Siegelrragend steig ich abwärts (...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie matt nimmt sich dagegen Harnacks Umformung aus. Die Kraft und Wucht, die in dem herrlich aufgipfelnden Schluß atmen, kann uns nur Rudolf Steiners fein nachempfindende Übertragung erleben lassen, die das Wesenhafte und Monumentale des Urtextes in freier Gliederung plastisch heraushebt. Doch wozu bei Einzel­heiten verweilen? Wer das Glück gehabt hat, die Weihnachtstage 1935 in Dornach zu verbringen, der durfte erleben, in welch ein­drucksvoller Weise der unter Frau Marie Sreiners Leitung stehende Sprechchor die Worte Rudolf Steincrs wiedergab und das künstle­risch Gestaltete zu neuer tUrständ weckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
186 Licht strömt aufwärts ...: Dazu wurde eine Figur an die Tafel ge­zeichnet; man findet diese in GA 233a, ,,Mysrerienstätten des Mit­telalters, Vortrag vom 12. Januar 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
187 ,,0 Sonn ein König ...: Vgl. Vortrag Dornach, 3. September 1916, ,,Das Rätsel des Menschen ...,,, GA 170. Als Verfasser dieses in der alchymistischen Literatur des 18. Jh. vielzitierten Spruches gilt der im 15. Jh. lebende Benediktinermönch Basilius Valentinus. In dessen Schriften (Hamburg 1717, 5. 144) lautet der Text folgender­maßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonn, ein König dieser Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luna dein Geschlecht erhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur kopuliert euch fix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohn Venus Gunst erreicht ihr alle nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welch Marten sich als Mann erkoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jovis Gnade ist euch unverloren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Saturnus, alt und greis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Farben sich erweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Varianten finden sich in Rudolf Steiners Notizbüchern Nr. 7 und 174:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonn ein König dieser Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luna dein Geschlecht erhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur kop. euch fix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohn Venus Gunst erreicht ihr alle nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marten sich als Mann erwählt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupiters Gnade sich erhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sat. alt und greis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Farben sich erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Sonne dieser Welten königlicher Walter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond ist deiner Sprossen Erhalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bindet Euch Merkurs geheime Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leber in Euch der Venus Mutterschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Mars ist sie sinnvoll verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erst wenn in Jupiter sich gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des alten Saturn verborgene Königkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsteht des Geistesselbstes Meisterschaft. ca. 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
190 Das Ich ist Mittelpunkt ...: Die Handschrift hat neben den letzten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Zeilen. jeder Planet 354 Jahre 4 Monate, und anschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Ich lege Gewichte vor, in welchen ich hier Geheimnisse zurück­lege: Fünf Gewichte des lebendigen Jupiters sollen durch zwei ge­bunden sein; Fünf Gewichte Weingeist zwanzigmal genommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
191 Das Traumlied vom Olaf Ästeson: Um die Mitte des 19. Jahrhun­derts waren durch Magnus Brostrup Landstad u.a. alte Sagen und Volksweisen gesammelt worden. Das Traumlied, ,,Draumkvaede, respektive die davon erhalten gebliebenen Bruchstücke, erschien in der Sammlung ,,Norske Folkeviser, herausgegeben von Thorwald Lammers, H. Aschehoug &amp;amp; Co., Kristiania 1910. Die erste deut­sche freie Übertragung von 36 Versen ist diejenige Rudolf Steiners, die zum ersten Mal in Hannover am 1. Januar 1912 vorgetragen wurde, und dann sechs Tage später in Berlin. Mit diesem Berliner Vortrag wurde das Traumlied 1916 im Philosophisch-Anthropo­sophischen Verlag als Manuskript gedruckt mit dem Titel ,,Olaf Ästeson (Das Wachen des Erdgeistes)~. Später folgten andere, umfassendere Übersetzungen: von Dan Lindholm ,,Das Traumlied von Olaf Ästeson, Stuttgart 1983; von Georg Goelzer in ,,Der Weihnachtsbrunnen, Dornach 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner lernte diese Dichtung während seines Aufenthal­tes in Oslo (Kristiania) im Juni 1910 anläßlich seines Vortragszklus ,,Die Mission einzelner Volksseelen in Verbindung mit der germa­nisch-nordischen Mythologie durch die daran teilnehmende nor­wegische Dichterin Ingeborg Möller Lindholm (18781965) ken­nen. Er selbst äußerte darüber in seiner Weihnachtsansprache in Hannover, 26. Dezember 1911 (in ,,Die Mission der neuen Geistes-offenbarung. Das Christus-Ereignis als Mittelpunktsgeschehen der Erdenevolution, GA 127): ,,Es war mir interessant, diesen Gedan­ken (über die Bedeutung der dreizehn heiligen Nächte] bei meinem letzten vorjährigen Aufenthalt in Kristiania schön verkörpert zu sehen in einer Sage und Legende: der sogenannten Traumlegende, die merkwürdigerweise in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren in Norwegen aufgetaucht ist und in das Volk sich eingelebt hat, wel­che allerdings auf frühere Zeiten zurückführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg M~ller Lindholm berichtet (siehe in ,,Der Zusammen­hang des Menschen mit der elementarische Welt. Kalewala Olaf Ästeson Das russische Volkstum, GA 158, unter ,,Hinweise Seite 243ff.), daß Rudolf Steiner sie damals gebeten habe, die Dich­tung für ihn ,,nur ganz nüchtern Wort für Wort ins Deutsche zu übertragen. Sie übersandte ihm ihre ,,sehr prosaische und in vielen Beziehungen sehr mangelhafte Übersetzung mit ihrem Brief vom 22. Februar 1911. Ende desselbeniahres brachte er das Lied für die Rezitation in deutsche Verse und bemerkte dazu bei der ersten Reziration durch Marie Steiner (damals Marie von Sivers) in einer Neujahrsfeier (Hannover, 1. Januar 1912). Ich versuchte es zunächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|405}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
provisorisch so herzurichten, daß es in deutscher Sprache rezitiert werden kann, nachdem mir Frau Lindholm an die Hand gegangen ist, die eigentümliche Sprache, in der das Lied eben lebt und jetzt immer mehr und mehr lebt und zu einer Art Volkslied geworden ist, in deutscher Sprache möglich zu machen. So werden wir es in dieser zunächst provisorischen Einrichtung, die ich in wenigen Tagen geben konnte, jetzt hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser als ,,zunächst provisorisch~ bezeichneten Einrichtung ist es dann geblieben. Zu einer endgültigen Textfassung kam es nicht mehr, obwohl noch Jahre später für die eurythmische Dar­stellung 1920 und 1922 zwei verschiedene Eurythmieformen gegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Ansprachen, die Rudolf Steiner über das Traumlied vom Olaf Ästeson gehalten hat, finden sich gesammelt in dem Band ,,Der Zusammenhang des Menschen mit der elemen­tarischen Welt, GA 158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Manuskript umfaßt 15 handgeschriebene Seiten. Nach der 9. Strophe im IV. Teil folgen darin noch 3 Strophen, die aber weder gedruckt noch eurythmisiert wurden. Sie lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus dem Süden kam,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schien nur lautre Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ritt voran Sankt Michael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Jesu Christi Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem weißen Pferde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ritten aus dem Süden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar zahlreich war da ihr Gefolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ritt voran Sankt Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt die Posaune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der heilge Michael, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der blies in die Posaune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden die Geister nun gerufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brooksvalin, wo Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Weltgerichte unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es noch folgende kleine Differenzen zwischen dem Manuskript und dem Erstdruck: Ab der 5. Stophe im Teil III be­ginnt der Refrain im Manuskript mit ,,Der Mond schien helle; in der 9. und 10. Strophe steht der Refrain im Präsens. In der 3. Zeile der 10. Strophe im Teil III heißt es im Druck ,,In Sümpfen musst ich waten ...,,. Die 2. Zeile des Refrains in Teil IV wurde als ,,Dem Weltgerichte unterstehen. gedruckt. In der Zeile IV/8/ 3 steht im Manuskript: ,,Voran ritt ihm der Höllenfürst. Im Druck lautet die Zeile V/1/3: ,, Er braucht nicht mit nackten Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
211 Der kleinste Erdenmensch ...: Unmittelbar vor diesem Spruch steht auf der selben Notizbuchseite das Shakespeare-Zitat: ,,Der große Cäsar, tot und Lehm geworden 1 Verstopft ein Loch wohl vor dem rauhen Norden. 1 0, daß die Erde, der die Welt gebebt, 1 Vor Wind und Wetter eine Wand verklebt. (Hamlet V,i)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
213 In weiten Weltenfernen ...: Die Handschrift Marie Steiners und eine weitere Vortragsnachschrift haben: ,,In weiten Weltenfernen erkennen Menschenseelen, 1 In Seelentiefen erleben Weltenkräfte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 So erlangt der Mensch rechtes Welrenwissen 1 Und wahre Selbst­erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
215 Alles, was da lebt ...: Der Vortrag vom 5. Dezember 1912 schließt mit den Worten: ,,Wie in eherne Tafeln schreibt sich in unsere Seele die große Lebenserfahrung: Alles ...,,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
219 Es suche der Mensch ...: Im Vortrag vom 2. November 1919: ,,Und das Wort ist nicht bei Gott, es war bei Gott. Es folgen dann die Worte. Wollte man ein Gegenwärtiges ansprechen, dann müßte man eigentlich sagen: Es suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
223 Willst du das eigne Wesen ... : Dazu in dem Brief ,,An die Mit­glieder! vom 30. März 1924: elch habe Freunden, die von mir zu irgendeiner Gelegenheit einen Gedenkspruch forderten, oft den folgenden gegeben: Willst du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
225235: Die den Abwandlungen zugrunde liegenden Verse Goethes werden im Folgenden nach der im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar erstellten großen Goethe-Ausgabe nachgewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
227 Keine Macht Urworte. Orphisch, 1. Strophe, Sophien-Aus­gabe 3. Band, 5. 95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
227 Die Geisterwelt Faust 1, Nacht, Vers 443, Sophien-Ausgabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Band. Die Vortrags-Nachschrift hat in der 1. Zeile: ,,Die Geisterwelt sie bleibet dir verschlossen, und in der 4. Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,kann statt ,,soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
228 Wer will ...: ,,Faust 1, Studierzimmer, Vers 1936. Geheimnisvoll ...:,, Faust 1, Nacht, Vers 672.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
229 Von der Gewalt ...:,, Die Geheimnisse, Vers 191, Sophien-Aus­gabe 16. Band, 5. 178.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier gedruckte Fassung ist die seit 1935 übliche, sie ist das Ergebnis einer geringfügigen stilistischen Redaktion der Vortrags­nachschrift durch Marie Steiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
230 Wär nicht ,,Zahme Xenien III, Vers 724, Sophien-Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Band, 5. 279.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
231 Es mag sich ...:,, Zahme Xenien, III, Vers 794, 5. 284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
232 Die ihr ...: ,,Faust II, Anmutige Gegend, Vers 46214633. Im Vortrag werden die Goetheschen Original-Verse als Ausdruck der ästhetischen Sphäre bezeichnet, zu der die Worte für die Wahr­heits- und Moral-Sphäre hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
234 Es ist ein groß Erleben ...: ,,Faust 1, Nacht, Vers 570.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
235 Was kann der Mensch ...: (Bei der Betrachtung von Schillers Schä­del), Sophien-Ausgabe 3. Band, 5. 93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Entsetzen Faust 1, Nacht, Vers 570.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
241 An Gottesglauben Stelle ...: Als ,,Motto auf einem Fragebogen vom 8. Februar 1892, Weimar, wie er damals in literarischen Kreisen beliebt war, in der Form: ,,An Gottes Stelle den freien Menschen! Vgl. Georg Hartmann in uMitteilungen aus der an­throposophischen Arbeit in Deutschland, Nr. 116, Johanni 1976. Fakaimile in ,,Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Eine Dokumenta­tion, Dornach 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
244 Daß aus Arbeit ...: Für die Variante ,,Daß aus Arbeit wachse 1 Wurzelstarke Kraft 1 Hast du sie gewiesen 1 Auf die Wissen­schaft. gibt es keine Unterlagen im Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
256 Den Sinn der Welt ...: Die unmittelbar unter dieser Widmung fol­gende: ,,Die Lehrer aber werden leuchten wie des Himmels Glanz, und wie die Sterne immer und ewiglich. Bayreuth, August 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M. v. Sivers ist Zitat nach Buch Daniel 12,3 (siehe Hinweis zu 5. 113). Das Faksimile des Blattes findet man in: Ludwig Klee-berg, ,,Wege und Worte, Stuttgart 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
261 Im Menschenherzen ...: Die in der Wochenschrift ,,Das Goethe­anum, VII/l, 1. Januar 1928, gedruckte Fassung (vermutlich nach einer anderen Handschrift ) endet: ,,Und was im Menschen 1 Sich selber Ich benennt, /Ist Spiegel nur 1 Der Wahrheit seiner selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
272 Im Stoffe suchet...: Im Notizbuch steht über dem Spruch ,,Bild für Röchling; ob der Spruch aber auf einem Bild an Helene Röchling gegeben wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
280 Am Werdetag treten an ...: Fakaimile auf Seite 174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
283 Im Chor der Urträume Auf dem Kärtchen, das den Spruch trägt, ist das ,,hindurch der vorletzten Zeile eine Einfügung mit Bleistift von der Hand Marie Steiners; es erscheint auch in der Abschrift in einem Notizbuch von Helene Röchling. Diese Ab­schrift gibt ,,Berlin 1918. In diesemJahr wurde an der eurythmi­sehen Darstellung dieser Chöre gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
286 Herzlich grüßen ...: Der Tod der Freundin und Arbeitsgenossin Sophie Stinde am 17. November 1915 war für die Gräfin Kalck­reuth ein leidvoller Verlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
301 Es traget im Keime ...: Der Spruch und das Datum ist von Rudolf Steiner geschrieben, der Gruß von Marie Steiner. Er steht in einem Notizbuch, das Helene Röchling geschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
308 14. März: Siehe Hinweis zu 5. 121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
315 Von den Höhen Wahrscheinlich für Clarita Benkendörfer, mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bemerkung, die Vorstellung wirke auf das Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
317 In Dich ströme Licht...: Diesen Spruch hat Marie Steiner so, wie er hier steht, 1935 in der ersten Ausgabe der ,,Gebete ...,, nach einer unbekannten Vorlage gedruckt. In einem ihrer Notizbücher steht folgende Fassung: ,,Zu dir ströme Licht, 1 Das dich ergreifen kann. 1 Ich begleite seine Strahlen 1 Mit meiner Liebe Wärme, 1 Ich denke meines Denkens 1 Beste Frohgedanken 1 Zu deines Herzens Re­gungen: 1 Sie sollen dich hüten, 1 Sie sollen dich tragen 1 Sie sollen dir helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
318 Seh ich die Sonne ...: Die drei folgenden Gebete Morgens, Abends, Tischgebet werden nach den beiden zusammengehören-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Notizblärter 3028 und 3029 wiedergegeben, da sie nur hier als eine zusammenhängende Dreiheit erscheinen und da dies die jüng­ste Fassung zu sein scheint. Die älteste Fassung ist Notizblatt 3033, das die beiden Gebete für morgens und abends enthält (ohne diese Bezeichnungen). Dies ist wegen der vielen Korrekturen of­fensichtlich der Entwurf, weicht aber kaum von der letzten Fas­sung ab. Die anderen Handschriften 3031a, 5292, 3031 haben je­weils nur diesen einen Spruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen die folgenden Abweichungen: alle Handschriften haben in der 2. Zeile ,,Dank ich (in 3029 ist dies zu ,,Denk ich ...,, korrigiert). Entsprechend haben alle Handschriften in der drittletzten Zeile ,,Wenn ich danke (nicht aber 3029, die Kor­rektur der zweiten Zeile ist also nicht nachträglich vorgenommen worden). Auf dem Blatt 5292 ist bei der 7. Zeile ,,Und wenn einen Menschen das ,,wenn durchgestrichen und durch ,,wo er­setzt. Die 9. und 10. Zeile lauten auf dem Blatt 3031a ,,Und so belebt sie auch 1 Tier und Pflanze und Stein. Die beiden letzten Zeilen lauten überall ,,Wenn ich lebe in Gottes Seele 1 Wenn ich wandle mit Gottes Willen. (Außerdem gibt es noch das Notiz-blatt 3031, in dem die 4 letzten Zeilen fehlen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassung 5292 wurde im Februar 1909 an den 6-jährigen Jan Lagutt in Basel gegeben. Hans Arenson (geb. 8.6. 1900) erinnerte sich 1940, daß er dieses Gebet als erstes etwa 6 oder 7-jährig in Stuttgart bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
319 Vom Kopf bis zum Fuß ...: Rudolf Steiner gibt in einem Brief an Paul Ochler in Straßburg dieses Gebet und schreibt dazu: ,,Es wird dies mit dem Kinde immer wieder durchgemacht. Nach und nach soll es das Kind sich (zu] eigen machen. Die Gedanken lieben ler­nen. Wenn es anfangs den Sinn nicht versteht, das macht nichts. Alles kommt durch die innere Kraft der Worte von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen folgende Varianten: Alle Handschriften (Notizblär­ter 3033, 3032 und Brief an Oehler) haben in der 5. Zeile ,,... mit dem Munde. Die8. Zeile lautet in dem Brief: ,,Im Vater, in der Mutter; in 3032: ,,Überall, in der Mutter; und in 3033 Rückseite fehlt diese 8. Zeile ganz (d. h. sie ist durchgestrichen). Die vor­letzte Zeile steht im Brief als. Nur Liebe zu allem fühl ich. Ferner hat 3033 die Überschrift ,,Für ein jüngeres Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
321 Es keimen ...: Im Entwurf heißt es in der 5. Zeile.... im Lichte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
323 Um mich leben ...: Die bisher gedruckte Fassung Archiv-Nr. A 0175 beruhte auf einer Vorlage unbekannter Herkunft, die viel­leicht ein Entwurf oder eher eine fragmentarische Wiedergabe war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
324 Das Schöne bewundern ...: Im Notizbuch findet sich zu diesem Spruch folgender Zusatz: ,,Was ich empfinden kann! An Schönem, an Edlem 1 An Wahrem, an Gutem 1 Es sei liebevoll 1 In meinem Herzen empfangen 1 Und dankbar bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
325 Es freuet sich ...: Eliza v. Moltke schrieb in einem Brief vom 26. April 1914 über ihren Enkel an Rudolf Steiner: ,,Nun hätte ich eine große Bitte. Paul Helmuth wird am 2ten Mai 11 Jahre, er hat den großen Wunsch ein Bild von Ihnen zu besitzen, ich habe nun Frau Walther gebeten, Ihnen ein Bild vorzulegen und wäre Ihnen dank­bar, wenn Sie etwas für den kleinen Kerl darauf schreiben wollten mit Ihrem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
329 Mein Herz dankt ...: Die Handschrift endet mit ,,Gottes Sein. und ist vermutlich ein Entwurf zu diesem Spruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
336 Deines Denkens Licht...: Der Spruch entstand für Jürgen Dietrich Goyert, Köln. Die Taufhandlung vollzog Johannes Geyer, Lehrer an der Stuttgarter Waldorfschule, früher protestantischer Pfarrer. Er wurde aus den Kreisen der Anthroposophen des öfteren gebe­ten, Kinder zu taufen. Gertrud Goyert, die Mutter des Kindes, hatte sich an Rudolf Steiner gewandt und so erhielt Geyer für diese Taufe am 2. August 1920, als Rudolf Steiner sich in Stuttgart auf­hielt, für die Taufhandlung folgenden Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimalige Besprengung mit Wasser, dem Salz und Holzasche zugesetzt wurde, und Zeichen des Rosenkreuzes an Stirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Den nascimur, In Christo morimur, Per Spiritum Sanctum reviviscimus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sale sapientiae aeternae et in aqua regenerationis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
et in cinere germinante terram novam omnia fiant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
per Eloim, Gabriel, Raphael et Uriel in saecula et aeonas! Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Denkens Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Fühlens Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Wollens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
338 Vom Kopf zum Fuß ...: Eine weitere Handschrift (Archiv-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3034) hat folgende Abweichungen: 1. Zeile: ,,Vom Kopf bis zum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuß, 4. Zeile. In Sonne und Mond, 7. Zeile. In Vater und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutter 14. Zeile: ,,Leben, Sprechen und 16. Zeile: ,,Auch tun..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
340 Oben stehet ...: Dieser Spruch für Sandroe Stoughton ist in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschrift ,,Seelenpflege in Heilpädagogik und Sozialtherapie~, 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jg. Heft 4, Weihnachten 1987, abgedruckt mit zwei zusätzlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilen : ,,Ich danke für sie jeden Tag 1 An dem ich leben darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Herkunft ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandroe Sroughton (geb. 30. 9. 1914) war ein amerikanischer Knabe, der heilpädagogisch behandelt werden mußte und im Sep­tember 1923 dazu in die Schweiz kam. Siehe Wilhelm Uhlenhoff, ,,Die Kinder des heilpädagogischen Kurses, Stuttgart 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
341 Das Licht macht ...: Die Handschrift endet mit ,,Wenn das Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergänzung ist von Marie Steiner: bei der Abschrift in ihrem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch (Nr. 5) fügt sie hinzu: ,,(Im Nachlass bis ,Herz, der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluss von mir).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
342 Es keimen ...: Die Handschrift ist unvollendet; die letzten drei Worte auf dem Notizblatt sind in der Handschrift Marie Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
347 Sprüche für den Unterricht Faksimiles dieser Sprüche findet man in ,,Ritualrexte für die Feiern des freien christlichen Religions­unterrichts, GA 269. Dort auch ausführlichere Hinweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
352 Es leuchtet ...: Diese Zeilen wurden als erster Teil eines Spruches für den Altsprachenunterricht gegeben, blieben jedoch Fragment und wurden von Rudolf Steiner im November 1922 ersetzt durch den Spruch ,,Wer der Sprache Sinn versteht... (lt. Mitteilung von der Empfängerin Dr. Maria Röschl-Lehrs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
353 Wer der Sprache Sinn ...: Im Entwurf lauten die letzten Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der 2. Strophe ,,Ihre Wesenheit, und der 4. Strophe ,,Ihre eigne Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= PERSONENREGISTER =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE413 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PERSONENREGISTER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apulejus von Madaura 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arenson, Hans 409 (zu Spruch S 318)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basilius Valentinus 403 (zu Spruch S. 187)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benkendörfer, Clarita, geb. Arenson 408 (zu Spruch S. 315)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berner Freistudenten 297&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bethusy-Huc, Gräfin Astrid von, geb. von Moltke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
249, 255, 259, 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bethusy-Huc, Paul Helmuth von 325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binnie, Brenda 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bögel, Erna 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bögel, Ilona 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandstetter, Hans 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bredow, Eugenie von 252, 254, 265, 425 (zu Spruch S. 258)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brouwer, Maria 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collins, Mahel 247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad, Willy 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cross, Margaret 430 (zu Spruch S. 354)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David 332&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardtsrein, Imma von 381&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellram, Bertha 274&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eunikc, Emmy 242&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eunike, Gcni 245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eunike, Martha 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fercher von Steinwand, 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francke, Karl Otto 243&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Assisi 184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gcering-Christ, Rudolf und Elisaberh 251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerner, Franz 254, 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyer, Johannes 410 (zu Spruch S. 336)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe, Johann Wolfgang von 217, 227ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goyerr, Ingeborg 344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goyert, Jürgen Dietrich 336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey, Gordon 339&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosheinrz, Jean (Hansi) 327, 330&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosheinrz, Pierre 324&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosheinrz-Rohrer, Lina 438 (zu Spruch S. 83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunelius, Andreas von 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagemann, Hannehen 323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn, Marie 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartleben, Otto Erich 445 (zu Spruch S. 270)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heisicr, Familie Hermann 328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning, Wilfried von 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hummel, Hedda 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaager, Jacques dc 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaeck, Wilhelm 251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalckreurh, Gräfin Pauline von 286, 289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keyserlingk, Graf Cari und Gräfin Johanna von 300, 309&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinkel, Alice 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinkel, Alice und Wilhelm 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleeberg, Ludwig 248, 256, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinhans, Herbert 335&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knoll, Felix 272&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuha, Hermine 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühn, Hans 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler, Eugen und Maud 248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler, Maud 253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lagurt jun., Jan 326, 409 (zu Spruch S. 318)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landsrad, Magnus Brostrup 404 (zu Seite 191)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langer, Franz 299&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinhas-von Sonklar, Flossy 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leirzmann, Prof. 241&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewerenz, Wilhelm 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebich, Curr 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebknecht, Wilhelm 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindholm, Ingeborg Moller 404 (zu Spruch S. 191) Lüdemann, Bertha 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maererlinck, Mauriee 426/427 (zu Spruch S. 216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maryon, Edith 285, 287, 298, 300, 301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurer, Theodor 401 (zu Spruch S. 183)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mead, George R. S. 400 (zu Spruch S. 169)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meebold, Alfred 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer, Conrad Ferdinand 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer, Jürgen Bona 435 (zu Spruch S. 145)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Molt, Emil 382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moltke, Eliza von 250, 255, 260, 279&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moltke, Helmuth von 126, 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mücke, Johanna 247, 271, 274, 282, 284, 311&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nedella, Carola 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nedella, Wilhelm 292, 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nietzsche, Friedrich 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noll, Ludwig 294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oehler, Paul 409 (zu Spruch S. 319)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pollak, Hilde 217, 234, 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polzer-Hoditz, Graf Ludwig und Gräfin Bertha von 302, 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pott, August 444 (zu Spruch S. 209)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhart, Hans 289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuter, Florizel von 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rietmann, Familie 234, 258, 259, 262, 263, 268, 290, 302, 305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röchling, Helene 104, 105, 135, 174, 265, 272, 274, 276, 277, 280, 282, 288, 291, 299, 301, 382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röschl, Maria 449 (zu Sprueh S. 353)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samweber, Anna 290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehliephak-Uttner, Lina 397 (zu Spruch S. 116)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholl, Mathilde 248, 252, 253, 256, 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehuré, Edouard 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shakespeare, William 406 (zu Spruch S. 211)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sharp, Ella 261&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sivers, Marie von 120, 121, 247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonklar, Flossy von 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spock-Jordy, Sarah 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen, Albert 310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner, Marie 107, 146, 150, 308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stinde, Sophie 98, 408 (zu Spruch S. 286)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stona, Maria 245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sroughron, Sandroe 340&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teschner, Richard 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treirschke, Heinrich von 446 (zu Spruch S. 134)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velrhcim-Ostrau, Hans Hasso von 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreede, Elisabeth 288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner, Günther 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waller-Pyle, Mieta 260, 292&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandrey, Camilla 249&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegman, Ita 307&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilborn-Seiler, Ilma 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolffhügel, Max 435 (zu Spruch S. 355)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitter, Moriz 267 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ALPHABETISCHES REGISTER DER SPRUCHE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G040-1998-SE417 - Wahrspruchworte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALPHABETISCHES REGISTER DER SPRUCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Überschriften und Spruchanfängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit Quellenangaben bei den Spruchanfängen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnung der Archiv-Unterlagen durch die Archiv-Nummer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B vor Nummer = Notizbuch Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EF vor Nummer = Eurythmieform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A vor Nummer = Abschrift eines Textes, für den sich das Original nicht im Archiv befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht nur eine Nummer, so handelt es sich um ein Notizblatt in der Handschrift Rudolf Steiners oder um eine Photokopie des Originals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. = Vortrag, aus dem der Spruch stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. V. = der Vortrag hat inhaltlich Bezug zum Spruch, dieser erscheint aber dort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datierungen, die im Register angegeben werden, gelten als gesichert. Datierungen, die nur als Unterschriften zu den Sprüchen erscheinen, sind aus Archiv-Unterlagen erschlossene wahrscheinliche Daten, sie treten im Register nicht in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsangaben nach dem Datum bezeichnen den jeweiligen Ort, an dem der Spruch gegeben worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenzahlen im Register verweisen auf die Seite, auf der sich der betreffende Spruch findet; allfällige Varianten dazu findet man unter ,Hinweise und Lesarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den Erläuterungen ~Zur Editionsgeschichte der Spruchdichtun­gen~ auseinandergesetzt, wurden einige Sprüche, die in den früheren Auf­lagen der ~Wahrspruchworte~ erschienen, in den Band ~Mantrische Sprü­che~, GA 268, verlegt. Wenn der die älteren Ausgaben gewohnte Leser einen solchen Spruch hier vermißt, wird er ihn dort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abendgebet 329&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abendglockengebet 324&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abneigung gegen Verantwortung 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was da lebt 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 5. Dezember, 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ~rErgebnisse der Geistesforschung~, GA 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Mensch erfand 300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon zum 26. Dezember 1922, Archiv-Nr. 7032&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als treue Gefährtin 271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke in ,Die Rätsel der Philosophie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Juli 1914, Berlin, Archiv-Nr. 5470&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Werdetag treten an 280 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling zum Geburtstag, 28. Januar 1918, auf der für sie entstandenen Zeichnung der Kabiren-Plastiken, Archiv-Nr. K 21.4. Vgl. V. Dornach, 17. Januar 1919 über ,Die samothrakischen Kabiren-Mysterien Das Geheimnis der Menschwerdung~ in ,Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes ~Faust~, CA 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophie möchte 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1923, Archiv-Nr. B 84. Vgl. V. Prag, 27. April 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Was wollte das Goetheanum und was soll die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophie, GA 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophischer Seelenkalender 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin 1912. Siehe ,Zur Textgestalt des ~Seelenkalenders&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. 381.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Kabirenmysterien auf Samothrake 175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Mysterien von Ephesus 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Mysterien von Hybernia 178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave, Stern des Meeres 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 22. Dezember 1910,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Wege und Ziele des geistigen Menschen, GA 125;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lateinischer Text Archiv-Nr. B 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blind sind für des Weibes Schwächen 242 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emmy Eunike ins Stammbuch, 15. Juli 1895, Weimar, Archiv-Nr. A 0118&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Ferdinand Meyer 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Credo. Der Einzelne und das All 15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum schicke mich aus 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914, Archiv-Nr. B 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Böse, das Übel 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1914, Archiv-Nr. B 238. Vgl. V. Berlin, 15. Januar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914, in ,Geisteswissenschaft als Lebensgut~, GA 63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denken ist der Dolmetsch 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 21. November 1909,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 5379&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist Mittelpunkt alles Seins 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist eine Schule 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Flossy Leinhas-v. Sonklar, in das Album eines Kindes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. März 1906, Berlin, Archiv-Nr. 5291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben prüft uns oft durch Leiden 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bertha Lüdemann auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dezember 1905, Köln, Archiv-Nr. 6504&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht macht sichtbar 341&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923, Den Haag, Archiv-Nr. 6661, Ergänzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach ,Herz von Marie Steiner (Notizbücher 5, 20)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied von der Initiation, eine Satire 70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Die Augen leuchten ihm helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel der Welt 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling in ,Von Seelenrätseln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. April 1918, Berlin, Archiv-Nr. 4052&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schöne bewundern 324&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pierre Grosheintz, 1913, Basel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 5297 und B 561&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schönste Geschenk 243&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Karl Otto Francke ins Hausalbum, 21. Juni 1897,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimar, Archiv-Nr. A 0120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Traumlied vom Olaf Asteson 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 aus dem Altnorwegischen wörtlich übersetzt durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Meller Lindholm, Lillehammer, und 1911 von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner zu deutschen Versen geformt; Archiv-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuskript i911. Vgl. V. Hannover 1. Januar 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Der Zusammenhang des Menschen mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elementarischen Welt~, GA 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verborgene des Mysteriums 256&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl, 3. Dezember 1906, Köln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0247, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltenwerden offenbart sich 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 2. Dezember 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Mysteriengestaltungen~, GA 232, Tafelaufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass aus Arbeit wachsen 244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Liebknecht, auf der Kranzschleife der Arbeiter­Bildungsschule, 10. August 1900, Berlin, Archiv-Nr. A0119. Vgl. ,Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe~ Nr. 111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich mit frohem Blick 327&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hansi (Jean) Grosheintz zum 7. Geburtstag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. November 1916, Dornach, Archiv-Nr. 5293;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwürfe Archiv-Nrn. 378992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Denkens Licht 336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Taufe von Jürgen Dietrich Goyert, Köln, August!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1920. Der Spruch wurde Johannes Geyer am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. August 1920 in Stuttgart übergeben. Archiv-Nr. 7110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Feuer ist das Leben verwandt 244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Martha Eunike in ein Album, 20. Dezember 1900, Berlin, Archiv-Nr. A 5910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stoff sich verschreiben 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Stuttgart, 11. April 1924, in ,~Die Methodik des Lehrens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Lebensbedingungen des Erziehens~, GA 308;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Bern, 17. April 1924, in ~Anthroposophische Pädagogik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ihre Voraussetzungen~, GA 309;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Archiv-Nrn. B 571, EF 21012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sinn der Welt verwirklicht 256&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig Kleeberg in ein Gedenkbuch, August 1906,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayreuth, Archiv-Nr. 7120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sinn des Lebens suchen 245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Maria Stons ins Fremdenbuch, 22. August 1901,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloß Strzebowitz, Archiv-Nr. A 0121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wirkenden Geist 298 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon in ,Die soziale Grundforderung unserer Zeit, 1921, Dornach, Archiv-Nr. A 0122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Geist hat nicht vollendet 127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. Januar 1915, in ,Aus schicksaltragendcr Zeit, GA 64; Archiv-Nr. 3277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigenen Seele Geheimnisse 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Astrid v. Bcthusy-Huc auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Juni i915, Berlin, Archiv-Nr. A 0123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdengeister voller Sinn 254 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eugenie v. Bredow auf eine Photographie, 8. Mai 1906, Berlin, Archiv-Nr. 3990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdenleib 90 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, Dornach, 1922, Archiv-Nr. 3266&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist erstirbt im Wissen 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921, Archiv-Nr. B 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Schmerz sich Erhaltende 129&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1915, Archiv-Nr. B 406. Vgl. V. Berlin, 15. Januar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915, in ,,Aus schicksaltragender Zeit, GA 64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleinste Erdenmenscb 211&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 27. Oktober 1910, in ~Antworten der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins~,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 60; Entwurf Archiv-Nr. B 180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der löst der Seele Rätsel nicht 125&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 15. Januar 1914,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Geisteswissenschaft als Lebensgut, GA 63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Masse, der starren 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bildhauer Hans Brandstetter ins Stammbuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Juli 1888, Wien, Archiv-Nr. 7162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch findet des Ewigen Grund 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Carola Nedella auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1920, Dornach, Archiv-Nr. A 4428&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch findet, erkennend die Welt 292 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Nedella, 25. Februar 1920, Dornach, Archiv-Nr. A 0169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein werdender Gott 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke auf eine Photographie, 30. Juni 1905, Berlin, Archiv-Nr. 7006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch sieht nur das klar 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Maler Curt Liebich auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Juni 1891, Weimar, Archiv-Nr. 4045&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenseele Rätsel 219 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März i9i8, Archiv-Nr. A 4531, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostergedanke der ephesischen Mysterien 85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Weltentsprossenes Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zur Geisteswelt 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alice und Wilhelm Kinkel auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. November 1909, Stuttgart, Archiv-Nr. 5469&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Erdenpilgerzug 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Günther Wagner zum 70. Geburtstag, 6. März 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, Archiv-Nr. 4540&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn der Welt 257 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ludwig Kleeberg in ,Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gegen seine Zeit, 28. [29.] Juni 1907, Kassel, Archiv-Nr. A 0126&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht durchflutet 322 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lied der Kinder im Vorspiel in ,,Die Pforte der Einweihung, 1910, in ,,Vier Mysteriendramen, GA 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht kräftigt 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hedda Hummel in ,,Von Seelenrätseln, 1917,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Licht, es hellt den Tag 331 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919, Archiv-Nr. 5373. Faksimile in .Ritualtexte für die Feiern des freien christlichen Religionsunterrichts, GA 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne liebes Licht 350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die vier unteren Klassen der Freien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschule Stuttgart, September 1919, Archiv-Nr. 5372. Vgl. Konferenz vom 26. 9. 1919 in ,,Konferenzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 300/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonnenstrahl 82 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, Dornach, 1921,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. EF 197199&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater schickt dich auf die Erde 181 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923, Archiv-Nr. B 281. Vgl. V. Kristiania (Oslo),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Mai 1923 (nachmittags), in ,Menschenwesen, Menschenschicksal und Welt-Entwickelung~, GA 226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfasser dieses Buches 247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke in ,,Das Christentum als mystische&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache, Weihnachten 1902, Berlin, Archiv-Nr. 4039&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weißen Rasse neues Morgenrot 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Richard Teschner, Wien, zu seiner Bilderserie ,Drei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturrassen, 27. Februar 1920, Dornach, Archiv-Nr. 3280a;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf Archiv-Nr. 3280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten Rätsel 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke in ,,Von Seelenrätseln, 10. April 1918,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, Archiv-Nr. 4040&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolkendurchleuchter 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 in ,,Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 277a, und V. Dornach, 3. Juli 1924,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Eurythmie als sichtbare Sprache, GA 279&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Schattenwurf 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschrift zu einer Skizze des im Oktober verstorbenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildhauers Jacques de Jaager, November 1916, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Wesen erkenne 300 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Graf und Gräfin Keyserlingk ins Gästebuch, Koberwitz, Februar 1922, Archiv-Nr. A 0129, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des irdischen Menschheits-Werdens 104 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling, 24. Dezember 1919, Stuttgart, Archiv-Nr. B 590&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Erkenntnis 254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Maler Franz Gerner auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Mai 1906, Berlin, Archiv-Nr. 5618&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne sendet zur Erde ihr Licht 333 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne sendet zur Erde Licht 332&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für David, Näheres nicht bekannt, Archiv-Nr. 3027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt im Ich erbauen 121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie v. Sivers zum Geburtstag, 15. März 1911,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 3984, B 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist ohne den Geist 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1920, Archiv-Nr. 3857 Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist voller Rätsel 218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918, Archiv-Nr. B 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltenseelengeister 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgedanken zu erfassen 135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling, 24. Dezember 1917, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf Archiv-Nr. 3273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst es wagen 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Andreas v. Grunelius auf einem Entwurf zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einem Schmuckstück, 15. Dezember 1923, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6835. Vgl. Abb. Nr. 43 in ,,Kleinodienkunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als goetheanistische Formensprache, GA KSI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du träumst dich selbst 154&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 4. November 1923, in ,,Der Mensch als Zusam­menklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Wel­tenwortes, GA 230, Tafelaufschrift, und Archiv-Nr. B 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Widersinnszauber des Lebens 163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, November 1924, Entwurf Archiv-Nrn. 3918/19;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt Archiv-Nr. 6477 aus Nachlaß Dr. Ita Wegman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst Gott denken 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon in ,,Goethes Weltanschauung, 2. Auflage, 30. November 1918, Dornach, Archiv-Nr. 6939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch manches Seelen-Hindernis 216 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 1913, Archiv-Nr. B 186, Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch schwere Seelenhindernisse 216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 16. März 1913, in ,,Ergebnisse der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesforschung, GA 62; Archiv-Nr. 3278:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintragung in ,,Vom Tode von Maurice Maeterlinck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ecce Homo 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geheimnis der Natur 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Mensch tut, was er soll 241&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prof. Leitzmann, Jena, Eintragung ins Gästebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Februar 1894, Archiv-Nr. 7144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brücke ist der Mensch 143&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Dezember 1920, Dornach, Archiv-Nr. 7176 aus Nachlaß Dr. Ita Wegman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange das Licht 81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. April 1923, in ,,Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier großen Festeszeiten, GA 223, Tafelaufschrift, und Archiv-Nr. 519i&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung in der ägyptischen Kulturperiode 171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung des Menschen ist 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Astrid v. Bethusy-Huc auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. September 1909, Basel, Archiv-Nr. A 0137&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand der eignen Wissensschmerzen 217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 15. August 1915, auf ein von Hilde Pollak gemaltes Programm für die Aufführung von Goethes ,,Faust II, Himmelfahrt, Archiv-Nr. 4490&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend Gottes Werdekraft 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prolog für das ,,Heilige Drama von Eleusis von Edouard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schure, 1907, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erde verdecket die Sonne 95 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1922, Archiv-Nr. B 212. Vgl. V. Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Dezember 1922, in ,,Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt, GA 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerung und Liebe 299&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling zum Geburtstag, 28. Januar 1922,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst und du findest 294 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Ludwig Noll zum Geburtstag, 18. Juli 1920, Dornach, Archiv-Nr. A 0130, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst 212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909/10, Archiv-Nr. A 0139 Im Vorwort Marie Steiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu ,,Metamorphosen des Seelenlebens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe Marie Steiner, ,,Gesammelte Schriften Band 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen ist im Geiste erwachen 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 621. Vgl. V. Wien, 29. September 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Was wollte das Goetheanum und was soll die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophie?, GA 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennt der Mensch sich selbst 288 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Elisabeth Vreede zum ,Seelenkalender in ,Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel, 24. Dezember 1918, Dornach, Archiv-Nr. A 0132&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis und gute Taten 253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl auf eine Photographie, ca. 1906,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 5411, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstehe, o Lichtesschein 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, Dornach, August 1915,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 325964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf der Mensch der innern Treue 302 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gästebuch der Familie Rietmann, 12. April 1923, St. Gallen, Archiv-Nr. 3975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es deuten die Herzen 307&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Ita Wegman auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Februar 1924, Dornach, Archiv-Nr. 7047&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängen sich an die Menschensinne 263 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ,,Das Christentum als mystische Tatsache (2. Auflage, 1910), 12. Juni 1911, Empfänger unbekannt, Archiv-Nr. 4038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich an den Menschensinn 116 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 20. Oktober 1910, in ,,Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins, GA 60; Archiv-Nrn. B 180, 5290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich an die Menschensinne 267 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Moriz Zitrer in ,,Der Hüter der Schwelle~,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1912, Archiv-Nr. 6475&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet im Geist der Mensch 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Pauline v. Kalckreuth zum Geburtstag in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Die Philosophie der Freiheit, Neuauflage, Oktober 1918,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. 4041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fragen die Menschen 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Hasso v. Veltheim-Ostrau, 26. März 1918,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0141, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freuet sich das Menschenauge 325 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Paul Helmuth v. Bethusy-Huc zum 11. Geburtstag auf eine Photographie, 2. Mai 1914, Archiv-Nr. A 0142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Natur 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 19. Januar 1924, in ,,Anthroposophie Eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung nach einundzwanzig Jahren, GA 234,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sich selbst zurück 212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 24. November 1910, in ,,Antworten der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 60; Archiv-Nr. 205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hört der Mensch das Schöpfungswort 269 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Willy Conrad, Köln, auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Dezember 1912, Köln, Archiv-Nrn. 3924, B 59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Entsetzen 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 17. März 1917, in ,,Geist und Stoff, Leben und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod, GA 66; Archiv-Nr. 2659&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Entsetzen 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 1917, Archiv-Nr. B 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Erleben 234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ein von Hilde Pollak gemaltes Programm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum 28. August 1916, Archiv-Nr. 3976b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein groß Erleben 234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 26. Oktober 1916,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3976a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein tief Verborgenes 289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Pauline v. Kalckreuth, 1918, Berlin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0143, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen der Seele Wünsche 161 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 in ,Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie, GA 277a, und V. Dornach, 10. Juli 1924, in ,,Eurythmie als sichtbare Sprache~, GA 279, Archiv-Nrn. B 238, EF 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen im Erdengrund 342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen in der Erdennacht 321&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/09, Archiv-Nrn. 3028; 3028a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Pflanzen 342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923, Den Haag, Archiv-Nr. 6636, mit Ergänzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Handschrift Marie Steiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es keimen die Wurzeln in der Erde Nacht 354 An Margaret Cross, The Priory-School, Kings Langley, gegeben, Weihnachten 1922, Dornach, Archiv-Nr. 5260&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen die Elemente 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 18. Januar, 1912, in ,Menschengeschichte im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte der Geistesforschung, GA 61, Archiv-Nr. 3288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben die Pflanzen 268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 19. Dezember 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lernet im Leben 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 13. Januar 1914, Empfänger unbekannt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchten gleich Sternen 113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Heidelberg, 21. Januar 1909, in ,,Goethes geheime Offen­barung, Sonderausgabe Dornach 1982, und später,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. V. Berlin, 19. Januar 1911, in ,,Antworten der Geistes­wissenschaft auf die großen Fragen des Daseins, GA 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet dem Menschenauge 117 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf zu ,,Es sprechen zu dem Menschensinn Archiv-Nr. B 224&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Sonne 51 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, August 1915, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 325558&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Sonnenhelle 352 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf für den altsprachlichen Unterricht der Freien Waldorfschule Stuttgart, 23. Juni 1922, Archiv-Nrn. 330405&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt in jeglichem Leben 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1912, Archiv-Nr. B 59. Entwurf für V. Berlin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Dezember 1912, in ,,Ergebnisse der Geistesforschung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sich Feindliches ereignen 231 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 59 für V. Berlin, 12. Dezember 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Ergebnisse der Geistesforschung~, GA 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret sich das Göttliche 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 24. Dezember 1922, in ,Das Verhältnis der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenwelt, GA 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reißt der Zusammenhang 217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918, Archiv-Nr. A 0145, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schläft der Erde Seele 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling, Weihnachten 1920, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 590&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu dem Menschensinn 117 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 8. Dezember 1910, in ,,Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins, GA 60, dazu Archiv-Nrn. B 180, B 224&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu dem Menschensinn 122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. November 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Ergebnisse der Geistesforschung, GA 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen 119 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter 1910/11, Archiv-Nr. 3272. Vgl. die V. Berlin, Winter 1910/11, in ,,Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins, GA 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Nürnberg, 12. März 1915,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Aus schicksaltragender Zeit, GA 64; Archiv-Nr. 3271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen 131 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Basel, 9. April 1915, in ,Die Menschenschule 1964,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Jg., Heft 6/7; Archiv-Nr. B 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Menschensinnen 262 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 26. Februar 1911,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Sinnen 118 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter 1910/11, Archiv-Nr. 3306. Vgl. die V. Berlin, Winter 1910/1 i, in ,,Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins, GA 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steigt hinauf zu des Lebens Höhen 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche der Mensch den Geist 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach 2. November 1919, in ,,Soziales Verständnis aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis, GA 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tragen Lichtgewalten 322 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abendspruch für ein Kind in ,,Die Pforte der Einweihung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bild, 1910, in ,,Vier Mysteriendramen, GA 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es traget im Keime 301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling zum Geburtstag, 28. Januar 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. B 609&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wechseln in des Jahres Lauf 79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3308&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wechselt die Zeit 258&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann, St. Gallen, wahrscheinlich 14. Januar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 ins Gästebuch, Archiv-Nr. A 0147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewiges Werden im Denken 242&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rudolf Steiners eigenem Exemplar der ,,Philosophie der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit 1894, Archiv-Nr. A 0i48 (Original ca. 1950 beim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neueinbinden des Buches versehentlich zugedeckt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fercher von Steinwand 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freuden nehme man 249&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Astrid v. Bethusy-Huc auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Juni 1905, Berlin, Archiv-Nr. A 0150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freuden sind Geschenke 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eugenie v. Bredow auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Februar 1906, Berlin, Archiv-Nr. 3992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühling 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll am lichten Tag 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 14. Dezember 1911, in ,,Menschengeschichte im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte der Geistesforschung, GA 6i&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erlebte Wahrheit 274&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke in ,,Vom Menschenrätsel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1916, Berlin, Archiv-Nr. 4042&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes schützender segnender Strahl 114 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 31. Marz 1910, in ,,Makrokosmos und Mikrokosmos, GA 119; Archiv-Nr. 3284&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Offenbarung 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1914,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Okkultes Lesen und okkultes Hören, GA 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guter Gedanken Licht 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Lewerenz und Maria Brouwer zur Trauung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. November 1924, Dornach, Archiv-Nr. A 0151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilsam ist nur 298&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon in ,,In Ausführung der Dreigliederung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des sozialen Organismus~, 5. November 1920, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4050&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst. Der Erdenleib und die Wärmeseele 90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich grüßen 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Es findet im Geist der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochsommer Uriel-Imagination 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchster, allmächtiger 184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Sonnengesang des Franz von Assisi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Weltenrätsel erblickt 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alfred Meebold auf eine Photographie, August 1913,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München, Archiv-Nr. A 4046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülle nur und Kleid 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr 1908, Archiv-Nr. B 539. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. V. München, 18. März 1908,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Die Erkenntnis der Seele und des Geistes, GA 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Bild der Welt. 178 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 7. Dezember 1923, in ,,Mysteriengestaltungen, GA 232, Tafelaufsehrift und Archiv-Nr. B 620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging bis zur Grenze des Todes 170 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Apulejus, Archiv-Nr. B 263. Für Esoterische Stunde Berlin, 22. Juni 1909 (keine Nachschrift); später auch Esoterische Stunde Stuttgart, 20. Februar 1912, in ,,Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, GA 266/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte die Sonne in mir 188&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 6845-46 aus Nachlaß Dr. Ita Wegman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte jeden Menschen 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925, aus der Zeit des Krankenlagers, Archiv-Nr. 3290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schau in die Sternenwelt 335&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Herbert Kleinhans, Mödling bei Wien, 9. August 1920,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. 3979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Blumen 172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 15. Dezember 1923, in ,,Mysteriengestaltungen~, GA 232, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Welt 351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die oberen Klassen der Freien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschule Stuttgart, September i9i9, Archiv-Nr. 3317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche im Innern 162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 11. Juli 1924, in ,,Eurythmie als sichtbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache, GA 279, Tafelaufsehrift, und Archiv-Nr. B 238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete ein in dasjenige 175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 21. Dezember 1923, in ,,Mysteriengestaltungen~,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn mit guten Gedanken 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilfried von Henning, Weimar, auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. April 1913, Archiv-Nr. A 0153&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr meines Hauptes 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. November 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Mysteriengestaltungen, CA 232, Tafelaufsehrift,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Archiv-Nr. 3289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sucher nach des Lebens 177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epilog für das ,,Heilige Drama von Eleusis von Edouard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schur~, 1907, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor der Urträume 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918, Berlin, Archiv-Nr. 4471. Der Spruch bezieht sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gedichte ,Chor der Urträume und ,,Chor der Urtriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Fercher von Steinwand in ,,Johannisfeuer, an denen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 für die Eurythmie gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken Klarheit 145 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutlich März 1921, Eintragung in Rudolf Steiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplar ,,Philosophische Zeitfragen von Jürgen Bona Meyer, Bonn 1874, Archiv-Nrn. 3293, 3921. Rudolf Steiner erwähnt die handschriftlichen Eintragungen des Vorbesitzers in dieses Exemplar im V. Dornach, 11. März 1921, in ,,Die Verantwortung des Menschen für die Weltentwickelung, GA 203&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten suche 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel zum Geistselbst für Mathilde Scholl, 3. Juni 1917,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0154, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ewigen lernt leben 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter 1907, Archiv-Nr. B 545&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Farbenschein des Athermeeres 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919, Archiv-Nr. B 299. Auch in ,,Farbenerkenntnis,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 291a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im freien geisterfassenden Denken 218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im freien Menschenwesen 285&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon in ,,Die Philosophie der Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2. Auflage), 15. Oktober 1918, Dornach, Archiv-Nr. A 0155&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im grenzenlosen Außen 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911, Archiv-Nr. B 523&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hellen Sonnenlichte 355&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spruch für den freien christlichen Religionsunterricht der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschule in Stuttgart, an Max Wolffhügel gegeben am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Juli 1923, Stuttgart, Archiv-Nrn. 5412 und B 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|436}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfe Glaubenskraft 263&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 13. Januar 1912,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kosmos ist ein Rätsel verborgen? 252 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mathilde Scholl in ihr Neues Testament,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Februar 1906, Köln, Archiv-Nr. A 0157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben gibt es Augenblicke 303 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ilona Bügel, 3. Juni 1923, Dornach, Archiv-Nr. 4054&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte wir schalten 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, Pfingsten, 16. Mai 1921, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. EF 201202&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen schlagen 261&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ella Sharp, 1911, Archiv-Nr. B 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelenaug sich spiegelt 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach 26. Dezember 1914, in ,,Okkultes Lesen und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkultes Hören, GA 156, Archiv-Nrn. 3275; B 135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnensein verbirgt 279 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke in ,,Von Seelenrätseln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Januar 1918, Dornach, Archiv-Nr. A 0159, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stoffe suchet der Weltenkenner 272 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling, 5. November 1914, Berlin, Archiv-Nr. B 413, (auch Handschrift Helene Röchling)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Suchen erkenne dich 223&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924, Archiv-Nr. B 516&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erkrankte Marie Hahn, Reinach bei Basel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September/Oktober 1917, Archiv-Nr. 4515&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenkampf und in Zeitenproben 265 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eugenie v. Bredow zum Geburtstag in ~Theosophie~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3. Auflage), 2. Juli 1912, Archiv-Nr. 6367&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltgeheimnis schaut 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Graf und Gräfin Polzer-Hoditz ins Gästebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni i918, Tannbach, Archiv-Nr. A 0160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wollen kommender Erdentage 128&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1915, Archiv-Nr. B 406&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner Seele Innerem suche 290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familie Rietmann ins Gästebuch, 1. April 1919,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Herzen webet Fühlen 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eurythmie, Stuttgart, Weihnachten 1919, Archiv-Nrn. EF 186189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Seelenfreiheitkreise 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: In den Weltengeisteskreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten der Lebenswege 357 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schüler der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Stuttgart zum Schulabschluß, April i924, Archiv-Nrn. 3319a; 3319 (Entwurf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten sollst du lernen 179&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Dezember 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ~Mysteriengestaltungen, GA 232, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltengeisteskreisen 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1922, Archiv-Nrn. B 212, B 309. In beiden Notizbüchern steht dieser Spruch zwischen den Notizen für die V. Dornach, 29. und 31. Dezember 1922 (in ,,Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt, GA 219), ohne aber dort zu erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kunst erlöst der Mensch 299&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Franz Langer, Thomastik-Quartett Wien,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. August 1921, Stuttgart, Archiv-Nr. A 0161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele des Menschen 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Eliza v. Moltke auf eine Photographie, 15. Mai 1906,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, Archiv-Nr. 6996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeiten Wende 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. Dezember 1923, in ,,Die Weihnachtstagung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaft 1923/24, GA 260, und in ,,Die Konstitution der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft , GA 260a;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 3254, 3328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Menschen Seelengründen 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 23. Dezember 1913, in ,Die Welt des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ihr Hereinragen in das physische Dasein, GA 150,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 3276, 3276a, 3276b, 3276c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich ströme Licht 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0162a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gegenwärtiger Erdenzeit 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brief an Marie Steiner vom 15. März 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Briefwechsel und Dokumente 19021925, GA 262. Vgl. V. Dornach, 11. März 1923, in ,,Die Impulsierung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weltgeschichtlichen Geschehens durch geistige Mächte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gemeinsamkeit erlebte Wahrheit 274 Für Helene Röchling in ,Vom Menschenrätsel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Juli 1916, Archiv-Nr. 4053&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe zum Hause in Koberwitz 309 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Graf und Gräfin Keyserlingk ins Gästebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Juni 1924, Koberwitz, Archiv-Nr. A 0164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohnt 345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0077, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Gedanken lebe der Vorsatz 330 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hansi (Jean) Grosheintz zum 10. Geburtstag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. November 1919, Dornach, Archiv-Nr. A 5395&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenseelen will ich lenken 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Memoriam an Lina Grosheintz-Rohrer (t 10. Jan. 1915),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 19i5, Archiv-Nr. 5295, B 128. Faksimile dieses Blattes in ,,Unsere Toten, GA 261&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Urzeit Tagen 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Florizel v. Reuter ins Stammbuch, zum 7. Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919, Dornach, Archiv-Nr. A 0165, Handschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Steiner; Entwurf Archiv-Nr. 3283 Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiten Weltenfernen 213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 19. Oktober 1911, in ,Menschengeschichte im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte der Geistesforschung~, GA 61;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 4533, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isis-Sophia 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 1920, wahrscheinlich für Marie Steiner, Archiv­-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nrn. EF 216, 3274. Vgl. V. 24. Dezember 1920,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Die Brücke zwischen der Weltgeistigkeit und dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physischen des Menschen, GA 202&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeitenerleben in alten Mysterien 81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Macht und keine Zeit 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 2. Dezember 1909, in ~Metamorphosen des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenlebens Pfade des Seelenerlehnisse 1, GA 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergebet 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergebete 318&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass uns nur recht, o Weltengeist 132&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Elberfeld, 13. Juni 1915,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Das Geheimnis des Todes, GA 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebend offenbart der Geist 213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 26. Oktober 1911, in ,,Menschengeschichte im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte der Geistesforschung, CA 61; Archiv-Nr. A 4536,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebend offenbart sich 213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1911, Archiv-Nr. 238.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf für V. Berlin, 26. Oktober 1911, in ,,Menschen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geschichte im Lichte der Geistesforschung, GA 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne mein Wesen erkennen! 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 20. Oktober 1923, in ,,Der Mensch als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwortes, GA 230,Tafelaufschrift, und Archiv-Nr. B 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht strömt aufwärts 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 12. Januar 1924, in ~Mysterienstätten des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalters, GA 233a, Tafelaufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lockrufe der Tiere der Höhe, der Mitte und der Erdentiefe 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man handle nach der eignen Weisheit 209 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man soll nicht auf das Erkenntnisdrama 224 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sucht nach der Weltenrätsel Lösung 277 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erna Bügel, Dornach, auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. August 1917, Berlin, Archiv-Nr. 4051&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz dankt 329&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder der Familie Heisler, 2. Juni 1919, Tübingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. A 0i72a; 3027a (Entwurf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken fliegen zur Schule hin 349 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1920, Stuttgart, Archiv-Nr. B 266. Für die Ansprache zum Abschluß des ersten Schuljahres der Freien Waldorfschule, 24. Juli 1920, in ,,Rudolf Steiner in der Waldorfschule, GA 298&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch, du bist das zusammengezogene Bild 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Oktober 1921, in ,Anthroposophie als Kosmosophie 1, GA 207, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch, rede 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 2. Dezember 1923, in ,,Mysteriengestaltungen, GA 232, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael-Imagination 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaeli 91&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaels Schwert 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinen Augen 345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3030&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgengebet 328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die oberen Klassen 351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenspruch für die vier unteren Klassen 350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterienlehren der mittelalterlichen Rosenkreuzer 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mysterienunterricht im griechischen Altertum 172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Welten Rätsel 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Franz Gerner erbeten für einen Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine Photographie, 5. April 1918, Berlin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0246, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naseener-Hymnus 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O dunkel ist der Erde Antlitz 171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 8. Januar 1922, in ,,Alte und neue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihungsmethoden, GA 210, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch, du bildest es 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 5. Oktober (und V. Stuttgart, 15. Oktober 1923)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imaginationen~, GA 229, Tafelaufsehrift; Archiv-Nr. B 621&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch, du bist ja nicht, was du bist 186 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 11. Januar 1924,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Mysterienstätten des Mittelalters, GA 233a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonn ein König der Lebenswelt 187&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 77&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Sonne, du gibst Kraft 187&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Welten-Bilder 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. November 1923, in ~Mysteriengestalrungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 232, Tafelaufschrift, und Archiv-Nr. 3289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Wille, Wille ist in mir 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 22. Dezember 1923, in ,,Mysteriengestaltungen, GA 232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben stehet die Sonne 340&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Sandroe Stoughton, 12. August 1923, Ilkley,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung durch die Höhen 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 22. Dezember 1908, in ,,Die Beantwortung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie, GA 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung von göttlichen Kräften 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1915, in ,,Unsere Toten, GA 261&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olaf Ästeson 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Das Traumlied vom Olaf Ästeson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingst-Gedanke 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingstspruch 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planetentanz 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prolog und Epilog für das ,,Heilige Drama von Eleusis 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel an Rätsel stellt sich im Raum 211 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 19. März 1910,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,Makrokosmos und Mikrokosmos, GA 119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ringende Geisteskräfte 91 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3866&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Verweilen 253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Maud Künstler in ihr Neues Testament, 4. April 1906,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köln, Archiv-Nr. 4439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau den Knochenmann 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 12. Januar 1924, in ,Mysterienstätten des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalters, GA 233a, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau der Ruhesterne 164 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924, Archiv-Nr. B 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue die Pflanze 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Oktober 1923, in ,,Der Mensch als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwortes, GA 230, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue unser Weben 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 12. Oktober 1923, in ,,Das Miterleben des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen, GA 229,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafelaufsehrift, und Archiv-Nrn. B 78; 3268 (Entwurf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlafen 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schützender, segnender Gottesstrahl 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 5366, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzig Jahre Weltenwanderung 311&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke, 29. Oktober 1924, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenkalender 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Anthroposophischer Seelenkalender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich die Sonne 318 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/09, Archiv-Nrn. 3029; und 3033, 5292, 3031a, 3031&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsterkenntnis wurzelt in Welterkenntnis 302 Für Graf Ludwig Polzer-Hoditz auf eine Photographie, April 1923, Archiv-Nr. 5631&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erkennend nicht verlieren 265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling, 10. März 1912, Mannheim,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0101, Handschrift Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich in der Welt 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. März 1918, Archiv-Nr. A 0170, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst empfangen 272&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dr. Felix Knoll, Karlsbad, auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. April 1915, Berlin, Archiv-Nr. A 0171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegen wird die Kraft 126&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmuth v. Moltke, 27. August 1914, Niederlahnstein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0099&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh hin, o Vater 183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. Dezember 1914, in ,Okkultes Lesen und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkultes Hören, GA 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So höre meinen Sang 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe: Das Traumlied vom Olaf Asteson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommerwille 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne, du leuchtest über meinem Haupte 328 Für die Kinder der Familie Heisler, 2. Juni 1919, Tübingen, Archiv-Nr. A 0172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnengesang des Franz von Assisi 184 Für V. Kristiania (Oslo), 6. Juni 1912, in ,Der Mensch im Lichte von Okkultismus, Theosophie und Philosophie~, GA 137, Archiv-Nr. 335960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenmächten Entsprossene 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 28. September 1924 (letzte Ansprache) in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,,Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bd. IV, GA 238, Archiv-Nrn. 3269, B 478&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenmächtige, ihr die leuchtenden 92 Entwurf 1924, Archiv-Nr. B 478&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprechend lebt der Mensch 146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner zum Geburtstag, 15. März 1922,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich nie von Grenzen 209 Notiz in ,Der Text des Neuen Testamentes von August Pott, Leipzig 1906, Archiv-Nr. 6420. (Es besteht aber kein erkennbarer Zusammenhang zwischen dem Zweizeiler und dem Inhalt des Buches.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spruch der Gnostiker 183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh vor des Menschen Lebenspforte 84 V. Dornach, 20. April 1924, in ,Mysterienstätten des Mittel­alters. Das Osterfest als ein Stück Mysteriengeschichte der Menschheit, GA 233a, Tafelaufsehrift, und Archiv-Nr. B 281 (Entwurf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterne sprachen einst zu Menschen 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Dezember 1922, Archiv-Nr. 3983. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. die V. Dornach, 26. Nov. bis 31. Dez. 1922, in ,,Das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Sternenwelt, GA 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe nach Frieden 160 1914 in ,Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie~, GA 277a, und V. Dornach, 9. Juli 1924, in ,Eurythmie als sichtbare Sprache, CA 279&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im eignen Wesen 289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Reinhart, 27. Februar 1919, Winterthur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Innern das Lichtvolle 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Kühn in ,,Die Kernpunkte der sozialen Frage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. September 1919, Stuttgart, Archiv-Nr. 5289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Umkreis der Welt 290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anna Samweber, 19. Juni 1919, Stuttgart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0174, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche nach dem Licht des Weges 247 Für Marie von Sivers in ,,Licht auf den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Mabel Collins, Berlin, Archiv-Nr. 3989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchest du die Welt 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hermine Kuba, 1. Mai 1923, Prag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 3971, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchet das wirklich praktische materielle Leben 136&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Stuttgart, 24. September 1919 in ,,Idee und Praxis der Waldorfschule, GA 297&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchst du dich selbst 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. August 1907, Archiv-Nr. 6393. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch im V. Berlin, 10. Juli 1917, in ,Menschliche und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
menschheitliche Entwicklungswahrheiten, GA 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taufspruch 336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischgebet 321&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwindet der Mensch 260&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mieta Waller in ,,Die Pforte der Einweihung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. September 1910, Bern, Archiv-Nr. 6569&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich leben viele Wesen 323 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hannehen Ueanne) Hagemann, gegeben an deren Mutter Elsie Hagemann, 10. Mai 1912, Köln, Archiv-Nr. 7142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Kindes Seele 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ,,Meine Verse von Otto Erich Hartleben, Berlin 1914,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfänger unbekannt, Archiv-Nr. 7149&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ur-Weihenacht 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uriel-Imagination 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst, von dem alles ausgegangen 169 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung aus dem Sanskrit, Esoterische Stunde Berlin, 27. Januar 1907, in ,,Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, GA 266/1; Archiv-Nr. A 0215, Handschrift Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urselbst, von dem wir ausgegangen 169 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung aus dem Sanskrit, Esoterische Stunde Berlin, Karfreitag, 13. April 1906, in ,,Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, GA 266/1; Archiv-Nr. A 0110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Sterne am Himmel 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Sarah Spock-Jordy, 4. Dezember 1924, Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß 319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/09, Archiv-Nrn. 3028; und 3033, 3032,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief an Paul Oehler, Straßburg, 18. September 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Brenda Binnie, 1921, Archiv-Nr. 6253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf bis zum Fuß 339&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gordon Grey, 1922, Archiv-Nr. 7014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kopf zum Fuß 338&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 3035; 3034&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem die ganze Welt stammt 169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung aus dem Sanskrit, Esoterische Stunde Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Dezember 1923, in ,Aus den Inhalten der esoterischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stunden, GA 266/111; Archiv-Nrn. B 281, B 537&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Höhen wirkendes Geistgestirn 315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0i77&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gewalt, die alle Wesen bindet 229 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 25. Januar 1912, in ,,Menschengeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Lichte der Geistesforschung~, GA 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielsagenden Burgestrümmern 310 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Albert Steffen, Brief aus Tintagel, Cornwall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1924, auf Briefpapier des Hotels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor und nach dem Mysterium von Golgatha 181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachsein 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltender weiser Willensgeist 134&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschriftlich in Rudolf Steiners Exemplar ,,Deutsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte im 19. Jahrhundert~, V. Teil, Leipzig 1894, von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich v. Treitsebke, Archiv-Nr. 3865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Treitsebke siehe V. Dornach, 13. Januar 1917, in ~Zeitgeschichtliche Betrachtungen, GA 174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wär nicht das Dasein sonneerfüllt 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1912, Archiv-Nr. 3340, B 63. Vgl. V. Berlin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. November 1912, in ,Ergebnisse der Geistesforschung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 62. Weitere ähnliche Entwürfe: Archiv-Nrn. 4427,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B 59, B 63, B 412&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre die Welt nicht Sonne-begabt 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. B 59 für V. Wien, 20. Januar 1913 (ungedruckt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre die Welt nicht Sonne-begabt 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 21. November 1912, in ~Ergebnisse der Geistesforschung, GA 62, Archiv-Nr. 4427&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum strebt des Menschen 284 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke in ,,Wie erlangt man Erkenntnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der höheren Welten? (Neuauflage),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Juli 1918, Berlin, Archiv-Nr. 4043&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum strebt, dunkler Sehnsucht 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling auf eine Photographie, 1. August 1917, Berlin, Archiv-Nr. 4000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was habt ihr Truggedanken 126&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmuth v. Moltke, Oktober 1914, Archiv-Nr. B 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hinter dir die Zeit bedeckt 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910, Archiv-Nr. B 224&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Büchlein steht 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schauspielerin lIma Wilborn-Seiler in ,,Grundlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. April 1889, Wien, Archiv-Nrn. 7204; Entwurf B 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann der Mensch 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 15. März 1917, in ,Geist und Stoff, Leben und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod, GA 66; Archiv-Nr. 999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was lebend erdacht 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer von Hilde Pollak gemalten farbigen Skizze,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. September 1916, Dornach, Archiv-Nr. 4539&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht i 00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er den lebensvoll 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling in ,,Gedichte von C. F. Meyer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Juli 1917, Archiv-Nr. 3923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welt und Mensch 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltentsprossenes Wesen 85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 22. April 1924, in ,Mysterienstätten des Mittelalters, GA 233a, Tafelaufsehrift, und Archiv-Nr. B 571&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welterkenntnis, Selbsterkenntnis 297&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berner Freistudenten ins ,Goldene Buch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Oktober 1920, Dornach, Archiv-Nrn. 538i, B 493&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der alte Mensch sagte 149&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Archiv-Nr. B 3i0 für V. Dornach, 2. Februar 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ,,Erdenwissen und Himmelserkenntnis, GA 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch, warm in Liebe 133 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, iO. Dezember 1915, in ,,Aus dem mitteleuro­päischen Geistesleben, GA 65; Entwurf Archiv-Nr. 3286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du auf den Geist 292&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mieta Waller-Pyle zum Geburtstag, 18. Februar 1920,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. B 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in hellen Geisteskreisen 288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Röchling in ,,Die Philosophie der Freiheit, Neuauflage, 7. Dezember 1918, Dornach, Archiv-Nr. A 0179, Handschrift Marie Steiner und Helene Röchling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in sich selbst die Seele 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ruhe der Seele Wogen glättet 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helmuth v. Moltke auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Dezember 1915, Berlin, Archiv-Nr. A 0180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer beschreitet des Todes Pforte 170 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Apulejus, Archiv-Nrn. 3413, 3414. Andere Fassung von ,,Ich ging bis zur Grenze des Todes, siehe dort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das gegenwärtige Gute 249&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Camilla Wandrey auf eine Photographie, 22. Mai 1905,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, Archiv-Nr. 6919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Sprache Sinn versteht 353 Dr. Maria Röschl für den altsprachlichen Unterricht der Freien Waldorfschule gegeben, 26. November 1922, Stuttgart, Archiv-Nrn. 4431; 328182 (Entwurf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in rechtem Sinne zählen kann 308 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner zum 14. März 1924, Archiv-Nr. 4447&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer lässt die Pflanzen blühen 344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ingeborg Goyert, 1924, Archiv-Nr. 5344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer stets zum Geiste strebt 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gräfin Astrid v. Bethusy-Huc auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Mai 1906, Berlin, Archiv-Nr. A 0183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will was Lebendiges 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 16. November 1911, in ,,Menschengeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Lichte der Geistesforschung, GA 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen reiht sich an Wesen 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Hamburg, 15. Mai 1910, in ,,Das Ereignis der Christus-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheinung in der ätherischen Welt, GA 118&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen reiht sich an Wesen in den 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Hamburg, 24. Mai 1910, ungedruckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Blüt und Frucht 326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den elfjährigen Jan Lagutt, geb. 2. September 1903,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wahrscheinlich zum Geburtstag, Herbst 1914,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nrn. 3974; B 415 (Entwurf, nur 6 Zeilen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Sonne am Himmel 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. April 1924, Prag, Archiv-Nr. A 0184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst Du Dein Selbst erkennen 223&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Breslau, 8. Juni 1924, in ,,Esoterische Betrachtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
karmischer Zusammenhänge, V. Band, GA 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du das eigne Wesen erkennen 223 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief ,,An die Mitglieder! Vom anthroposophischen Lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. März 1924, Dornach, in ,,Die Konstitution der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft , GA 260a,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv Manuskript 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selber erkennen 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 9. November 1923, in ,,Der Mensch als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwortes, GA 230, Tafelaufsehrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du dich selbst erkennen 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 5. Juni 1922, in ,,Westliche und östliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltgegensätzlichkeit, GA 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilhelm Nedella auf eine Photographie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. August 1920, Dornach, Archiv-Nr. A 4429&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen 305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autogramm für das Preußische Staatsarchiv Berlin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Oktober 1923, Stuttgart, Archiv-Nr. 4001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Welt erkennen 306 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Anthroposophin in Amerika auf eine Photographie, Januar 1924, Archiv-Nr. 7021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du in das weite Meer 212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i9il, Archiv-Nr. B 523&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersonnenwende 95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersonnenwende 97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterwille 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen der Gegenwart 305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gästebuch der Familie Rietmann, 21. Oktober 1923,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Gallen, Archiv-Nr. 3975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Selbsterkenntnis 274&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bertha ElIram in ,,Vom Menschenrätsel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1916, Berlin, Archiv-Nr. A 0186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Sinneswissen endet 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Wien, 6. Mai 1915 (ungedruckt), und V. Dornach, 22. Mai 1915, in ,,Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes ,Faust, Bd. 1, GA 272, und Archiv-Nrn. 5261a, 526ib; 3267.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte der ägyptischen Mysterien 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yasmâjjâtam jagat 169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: G. R. 5. Mead and J. C. Chattopâdhyâya,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«The Upanishads», London 1896, Vorwort 5. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Stimmungen 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
* [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Wahrspruchworte&#039;&#039;, [[GA 40]] (2005), ISBN 3-7274-0401-9 {{Vorträge|040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 40 Wahrspruchworte (ca. 1886 – 1925)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA|GA 040]] [[Kategorie:GA (Nachlass)|GA 040]] [[Kategorie:Gesamtausgabe|GA 040]]&lt;br /&gt;
[[en:GA 40]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stemü</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://steiner.wiki/index.php?title=GA_268&amp;diff=4696</id>
		<title>GA 268</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://steiner.wiki/index.php?title=GA_268&amp;diff=4696"/>
		<updated>2023-09-22T15:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stemü: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:GA268.jpg|thumb|{{RSV|268}}]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
= Vorbemerkungen der Herausgeber =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE007 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbemerkungen der Herausgeber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Band «Mantrische Sprüche - Seelenübungen II» ist der dritte und letzte der Bände, in denen die Spruchdichtun gen Rudolf Steiners gesammelt sind, sich anschließend an «Wahrspruchworte» und «Seelenübungen I». Diese drei Bände umfassen alle Wahrsprüche und Meditationen, die aus ihrem Entstehungskontext herausgelöst wiedergegeben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Band besteht aus drei Teilen. Der erste Teil enthält mantrische Sprüche, die für einzelne Personen entstanden sind. Einige dieser Sprüche sind nur deshalb erhalten, weil Rudolf Steiner die Entwürfe in seinen Notizbüchern aufgezeichnet hat, während die abgegebenen Endfassungen verloren zu sein scheinen. Deshalb ist nicht immer mit Sicherheit festzustellen, ob ein bestimmter Entwurf auch wirklich ver­wendet wurde. - Im allgemeinen sind die Vorlagen in Rudolf Steiners Handschrift. Einige Vorlagen jedoch sind nur als Abschriften überlie­fert, von denen nur solche aufgenommen wurden, die mit ziemlicher Sicherheit authentisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Teil sind zum ersten Mal vollständig und in zeitlicher Reihenfolge die Mantren zusammengefaßt, die für anthroposophische Arbeitszusammenhänge gegeben wurden. Sie lassen erkennen, daß es für Rudolf Steiner ein tiefes Anliegen gewesen sein muß, auch für exoterisch-esoterische Ereignisse, wie zum Beispiel Grundsteinlegun-gen, geisteswissenschaftliche Wahrheiten in mantrische Spruchformen zu verdichten. - Der letzte Teil schließlich enthält freie Übertragungen von Texten aus dem Alten und Neuen Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Originale befinden sich im Rudolf Steiner-Archiv; eine Reihe von Photokopien wurden vom Goetheanum-Archiv und der Ita Wegman-Nachlaßverwaltung zur Verfügung gestellt. Ihnen, sowie vielen Persönlichkeiten, die einzelne Originale oder Photokopien in das Rudolf Steiner-Archiv gegeben haben, sei hiermit gedankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Einführung in den Entstehungs-Hintergrund und die Bedeutung der Spruchdichtungen Rudolf Steiners sei auf die in den oben erwähnten Bänden gegebenen Darstellungen verwiesen, da es sich hier um einen Folgeband handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müßte viele Bücher schreiben, wollte man den ganzen Sinn dieser Sprüche ausschöpfen, denn darinnen ist nicht nur jedes Wort bedeu­tun gsvoll, sondern auch die Symmetrie der Wor­te, die Art, wie sie verteilt sind, die Steigerungen, die darinnen liegen und noch vieles andere, so daß nur langes geduldiges Hingeben an die Sache das Darinnenliegende erschöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, 1907, GA 284&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Sprüche sind nicht durch die Willkür einer Persönlichkeit ersonnen, sondern sie sind heraus-geholt aus der geistigen Welt. Viel mehr ist deshalb in ihnen enthalten, als man gewöhn/ich glaubt. Und man denkt dann richtig über sie, wenn man voraussetzt, daß man ihren Inhalt nie ganz ergrün­den kann, sondern immer mehr in ihnen finden kann, je mehr man sich in sie vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, 24.10.1905, GA 266/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemerke, daß solche Sprüche immer von dem Charakter sind, der manchmal dem rein gram­matischen Bau Schwierigkeiten macht, daß sie aber eben aus der geistigen Welt heraus gegeben sind zu dem Ziele, dem sie dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, 19.1.1915, GA 157 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MANTRISCHE SPRÜCHE UND MEDITATIONSSÄTZE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE009 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MANTRISCHE SPRÜCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND MEDITATIONSSÄTZE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Niederschriften und Notizbüchern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in zeitlicher Reihenfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEELENUBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEDITATION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Du strebst nach Selbsterkenntnis? Wird dein sogenanntes Selbst für das Ganze der Welt morgen mehr bedeuten als heute, wenn du es erkannt hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Antwort: Nein, wenn du morgen nichts anderes bist als heute, und dein Erkennen von morgen nur dein Sein von heute wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Antwort: Ja, wenn du morgen ein anderer bist als heute, und dein neues Sein von morgen die Wirkung deines Erkennens von heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEDITATION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Weltengeist leugnet, weiß nicht, dass er sich selbst leugnet. - Ein solcher aber begeht nicht bloß einen Irrtum, sondern er versäumt seine erste Pflicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
selbst aus dem Geist heraus zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein Schauplatz, auf dem sich Ewiges und Vergängliches begegnen - sein Erkennen ist ein Erfahren des Ewigen, für das er selbst Erkenntnisorgan ist - sein Handeln ist Handeln des Ewigen, für das er selbst nur der Vermittler ist - Verstehe daher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Du bist des Urgeistes Auge -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sieht durch dich sein Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Du bist des Urgeistes Hand -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schafft durch dich seine Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreitend bewegst du durch des Denkens Macht dich auf den Fluten des Sonderseins und folgst sieben Richtkräften unter der Wahrheit Führung; Lust zieht dich hinab, die Richtkräfte stellend in des Unglaubens Gewalt; Geist zieht dich hinan, die sieben hebend zu der tönenden Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In dem Sondersein entdecke das Gesetz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn das Gesetz wob der erste der Sieben in den Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In der Bewegung entdecke das Leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn das Leben goß der zweite der Sieben in den Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. In dem Verlangen entdecke die Person:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn die Person prägte der dritte der Sieben in den Stoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. In dem Gedanken entdecke dich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn dem Ich schenkte der vierte der Sieben sein Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. In deinem Verlangen entdecke die Entsagung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn durch die Entsagung opferte sich der fünfte der Sieben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dass du Selbst seiest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. In deiner Bewegung entdecke die selige Ruhe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn die selige Ruhe opferte der sechste der Sieben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dass du als Selbst lebend dich bewegst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. In deinem Sondersein entdecke dein ewiges Gesetz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn als ewiges Gesetz hat der siebente der Sieben dein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in Sonderheit geschaffen, und wird es als ewiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz aus der Sonderheit führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Clara Motzkus Notizbucb 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Vereinige dich, oh meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Weisheit, die ich ehre, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die alles durchströmt, aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alles kommt, und zu der alles &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geht; ich rufe sie an, auf dass ihr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht mich führe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Vereinige dich, oh meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Liebe des Alls, die ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ehre, und die alles durchströmt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der alles kommt, und zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alles geht; ich rufe sie an, auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ihr Licht mich führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Vereinige dich, oh meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Ursein, das ich ehre, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das in allem ist, aus dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles kommt, und zu dem alles &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geht; ich rufe es an, auf dass sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht mich führe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Erleuchte Du, oh Ursein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Seele, die Dich ehrt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die von Dir kommt, und zu Dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geht; sie ruft zu Dir, auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie von Dir geführt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Erleuchte Du, oh Liebe des Alls, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Begehrungen, dass sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich ehren, dass sie von Dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommen, und zu Dir gehen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie sollen Dich anrufen, auf dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie von Dir geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aum - Erleuchte Du, oh Weisheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Leben, dass es Dir lebe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass es von Dir komme, und zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir gehe; es soll Dich anrufen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dass es von Dir geführt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Clara Motzkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahrheit Same liegt in der Liebe; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Liebe Wurzel suche in der Wahrheit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so spricht dein höheres Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Feuers Glut wandelt Holz in wärmenden Strahl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Wissens lösender Wille das Werk in die Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Werk sei der Schatten, den dein Jch wirft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn es beschienen wird durch die Flamme deines &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
höheren Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne den Glauben bleibt das Werk tot:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er facht an des Werkes Atem, und trägt ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in die Höhen des Äthers, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er saugt in sich des Werkes Atem und bringt ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Opfer des Werdenden dem Seienden dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1903 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du auf deinen Füßen stehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du im Irdischen gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du aus menschlicher Kraft handelst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du von der Sonnennähe lebst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass dein Wirken in dem Sonnensystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass dein Leben innerhalb der Menschlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du empfindest, was die Elemente dir geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du willst, was die Elemente in dich legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du ein menschlich gewordener Elementargeist bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du mit deinem Handeln dich fixieren sollst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du mit deinem Denken dich befreien sollst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begreife: dass du mit deinem Sinnen dich vergöttlichen sollst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sauge den Strom des Seins &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus mein Sein aller Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sauge das Leben aller Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus mein Leben allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sauge das Fühlen alles Lebendigen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus mein Fühlen allem Lebendigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ich sauge in mich der Menschen Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus sinnvollen Willen allen Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Es webt in mir der Dinge Wesen-Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus mir der Weisheit Gnadengabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Es glüht in mir der Welt Schöpfermacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus mir empfangene Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es lebt in mir das ewig lebendige Sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe im ewig lebendigen Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Franz Seiler 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis kann nur Richtung sein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber die Richtung ist ein Strom des Lichts; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das Licht ist der Führer des Lebens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in jeder Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marta v. Strauch-Spettini März 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprosskraft wird vom Licht zum Leben gerufen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschkraft wird vom Geiste zur Liebe gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst 1904 Notizhucb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekenne mich zu mir: a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekenne mich zur Menschheit: u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekenne mich zum Leben: m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.S. Berlin, 21. Dezember 1904 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater offenbart sich dem Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort offenbart sich dem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist offenbart sich dem Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater verbirgt sich im Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und offenbart sich dem Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn verbirgt sich in dem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und offenbart sich dem Vater &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist verbirgt sich in dem Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und offenbart sich dem Sohn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater offenbart sich [sich] selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. Berlin, 2. Juli 1904 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich Geist ringsum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich = Welle im wogenden Weltgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Ich strömt Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ich strömt Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will den Geist erfassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will den Geist bewahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist-All erfährt im Geist-Ich das Geist-All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbucb i 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ziehe den Geist an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beruhige die Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich umgreife den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brenne als Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich leuchte als Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benenne den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfere die Empfindung - grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfere die Lust - indigo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfere mich - gelb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will den Gedanken - rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die Liebe - orange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will das Sein - violett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gemüt empfinde andachtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den erhabnen Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch alle Räume strahlt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn empfindend, lernt ihn kennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele tiefstes Innenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erleuchten, mich erwärmen wird er,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich strebend, denkend stets mich ihm nahen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helene Lehmann ca. 1905/06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Erwachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unempfänglich gegen Sinneseindrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts sonst denken als:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du herrschest im Sphärenraume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du scheinest im Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirkest im Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist Weisheit, Schönheit, Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will Du sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Feuer des Äthers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt der Ichheit hohe Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kh ruhe im Geiste der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich immer finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ewigen Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft in meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke ca. 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will ruhen in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich finden und im Innern ruhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhen mich hingebend Gottes Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnade der Geistesmächte in mir fühlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlend seligen Frieden durch sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rufend für meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Margarete v. Ploetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du ruhest in der göttlichen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du empfindest dich in der göttlichen Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seele erlebt die göttliche Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Ruhe strömt in Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Moriz Piza ca. 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt lebe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt denke ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1906 Notizblan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister von unten behaltet das Schlimme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister von oben gebet das Gute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgeister umschwebet, opfernd dem Einen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstrahlenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allherrschend preise ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenhaus die Harmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feuergeistern danke ich der Zahlen Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Liebesseelen lobe ich des Maßes Güte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tragekräften fühle ich des Baues Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fass ich dankend, lobend, fühlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir nachklingend Gottes Schöpfertöne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Blieffert Anfang Februar 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Paare lösen die Rätsel des Seins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft und Zahl, Licht und Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme und Begierde; ihr Binden und Lösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschließt dem Forscher die «große Welt»;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kann ihr Einen und Fntzweien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Seele sich enthüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht er im geistigen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich die Kraft gebrauchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forsch ich nach der Zahlen Geheimnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begehre ich nach Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Such ich im Licht das Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streb ich nach Offenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird mir in des Lebens Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Forschens Ziel sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Kraft und Zahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Licht und Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Wärme und Begehren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich finden im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllt mir drei Paare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des ewigen Seins und Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rätsel der großen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der kleinen Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft und Zahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht und Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme und Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft und Zahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht und Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme und Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllt ihr drei Paare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des ewigen Seins und Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir die Rätsel des Außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch des Innen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden Taten und Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht Gefühl und Gedanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verhüllt die Welt ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne schweigen und dir wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne schweigen und mächtig wird dein Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begib dich der Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Macht will ich schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Schweigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistes Reich will ich treten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wollen soll mir werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lern ich in Taten und Worten schweigen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich den Geist kraftvoll fassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf-Fragmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne schweigen und dir wird die Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begib dich der Macht und dir wird das Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begib dich des Wollens und dir wird das Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begib dich des Fühlens und dir wird Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.£ Köln, i Dezember 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel schafft des Menschen Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel in der Sonne Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätsel in der dunklen Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar doch glänzt im wahren Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht das jedes Rätsel löst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eint das Herz sich diesem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlt der Weisheit Frieden mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stelle ich mich ins Dasein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiten lass ich mich von Geisteskraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhen will ich in Gottes Wesenheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen will ich mich im Geistes-Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden werd ich mich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich finde Gott im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich leben für und für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilbelm Gneiting-Zimmermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In des Lichtes reinen Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Leuchtet die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. In meines eignen Wesens Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Strahlet die Göttlichkeit meines Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ich lebe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Stets finde ich mich in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Ich finde da mein Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Henry B. Monges ca. 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt der Geist der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Seele eines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|34}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finsternis finde ich Gottes-Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rosenrot fühl ich des Lebens Quell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ätherblau ruht des Geistes Sehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lebensgrün atmet alles Lebens Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Goldesgelb leuchtet des Denkens Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[n Feuersrot wurzelt des Willens Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonnenweiß offenbart sich meines Wesens Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbucb 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir ist ein Ich, das wirket vom Weiten ins Nahe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Nahen ins Weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finsternis: In der Finsternis finde ich doch das göttliche Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenrot: Im Rosenrot fühle ich alles Lebens Quell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blau: Im Ätherblau findet die Seele sich in Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grün: Im Lebensgrün atmet alles Lebens Atem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelb: Im Goldesgelb leuchtet des Denkens Klarheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rot: In Feuers Rot kraftet des Willens Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß: Im Sonnenweiß offenbart sich meines Wesens Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist alle Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Wesen sind das Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich empfängt der Wesen Offenbarung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Offenbarung strahlt aus dem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich hat in sich der Wesen Wirkung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Wirkung wird überwunden vom Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist geboren aus überwundener Wirkung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwundene Wirkung löst sich vom Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Wahrheiten aus Theosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Nach dem t und nach der Rückerinnerung der Wahrheiten aus Theosophie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will leben in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will denken im Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Kaiser ca. 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation zum Schutz gegen außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußere Hülle meiner Aura verdichte sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umgebe mich mit einem undurchdringlichen Gefäß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gegenüber allen unreinen, unlauteren Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Empfindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffne sich nur der göttlichen Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Elsa Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch E.S. Kassel, 26. Februar 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von lichtgebender Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch lebenspendendes Strömen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die empfangende Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur haltenden Erde -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|38}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden wir Ruhe und Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme der Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden wir Kraft und Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst Dich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt und immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Otto und Anna Rebmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DIR DU Geist der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden, dass Ruhe DEINES Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir bringe Seelen-Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieden der mich führt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lebensläufen und Lebenszielen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in DIR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Auguste Daeglau ca. 1910/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesen erfüllet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Raumes Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belebet der Zeiten Folge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltet zur Empfindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Tieres Seelen-Leiblichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und entreißt im Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich dem Außenwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich selbst zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Welten-Ton bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tönend im Weltenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebend im Ton als Weltgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftet aus mir das Wort hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alma v. Brandis ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prestami la tua spada&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affinché io sia armato&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per vincere ii drago in me.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empimi della tua forza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affinché io sgomini&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gli spiriti che vogliono paralizzarmi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agisci dunque in me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modo tale che risplenda la luce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
del mio io e possa cosi esser condotto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A quelle azioni degne di te.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Giovanni Colazza ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leihe mir dein Schwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ich gewappnet sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Drachen in mir zu besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle mich mit deiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ich in Verwirrung bringe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister, die mich lähmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirke in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dergestalt, dass das Licht strahle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Ich, und ich so geführt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Handlungen, die Deiner würdig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückübersetzunz g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes webend Wesen, es erstrahlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu füllen die Welt mit Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe Segen, er erwarmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitenfolgen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu rufen aller Welten Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geistesboten, sie vermählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes webend Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Seelenoffenbarung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn vermählen kann mit beiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch sein eigen Selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist er in Geisteshöhen lebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München August 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes webend Wesen, es erstrahlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mensch zu Mensch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu füllen alle Welt mit Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe Segen, er erwarmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele an der Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wirken aller Welten Seligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geistesboten, sie vermählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschen Segenswerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Weltenzielen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn vermählen kann die beiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch, der sich im Menschen findet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlet Geisteslicht durch Seelenwärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München August 1910 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= In der Lichtesluft des Geisterlandes ... =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE044 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lichtesluft des Geisterlandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da erblüh&#039;n die Seelenrosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr Rot erstrahlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Erdenschwere;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird im Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herzgebild verdichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strahlet in der Bluteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Erdenrosenrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Geistesfelder wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mieta Waller ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Walter Hering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. November 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott in mir hält mich und baut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf mir mich selber durch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehler an mir sind die Erscheinung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Fehlern in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir mich erkennen heißt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir mich durch mich mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für mich offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mir dringt nur, was ich in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir durch mich schaffe um mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in mir mich selber mir zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|47}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich an den Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltentiefen rätselvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Stoffes reiche Fülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt in Seelengründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenhöhen inhaltvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes klärend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finden sich im Menscheninnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weisheitvoller Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lina Schliephak-Utter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Dezember 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Denken leben Weltgedanken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Fühlen weben Weltenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Willen wirken Weltenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich in Weltgedanken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe dich durch Weltenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaffe dich aus Willenswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Weltenfernen ende nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Denkenstraumesspiel - - -;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginne in den Geistesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ende in den eignen Seelentiefen: -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest Götterziele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend dich in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München August 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Denken leben Weitgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Fühlen weben Weltenmächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Wollen wirken Willenswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen will ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben will ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenmächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaffen will ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Willenswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ende ich nicht bei Weltenenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht bei Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beginne bei Weltenenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei Raumesweiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ende erst bei mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend mich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen russischen Anthroposophen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss sein Sondersein und Leben opfern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Geistesziele schauen will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sinnesoffenbarung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich erkühnen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Eigenwillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geisteswillen zu ergießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München August 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanke deute mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühl führe mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Willen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltenwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eigenorte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistesfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem kleinen Samenkorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbirgt der Rieseneiche Wuchs sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruht im Kleinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Größte seelenhaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seelenhaft in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrebt meines Geistes Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten sich selbst zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erfühle Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blickend geistig in das All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhole Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich selber sich kehrend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findend Macht, sich in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Antoinette Fahre ca. 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzwürfel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form sich lösend im Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe lebendig werdend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zur Lilie sich entfaltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus einen weißen Schmetterling sich erhebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen zum denkenden Geistwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltenraum fliegend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1911, Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke auf die Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse von der Erde weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kräfte walten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenwärts Lichtesstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umschlungen sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von spiraligen Wärmeströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchseelt denke ich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ströme von solchen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzenwärme sondern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Pflanzenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich Pflanzenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Flamme beleben ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärme von sich abstößt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Tode der Mensch seinen Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So führt mich dies ins Devachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca 1911, Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle vor mich hin des Löwen Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er in Form und Farbe mir erscheint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er von Kleinem zum Großen wächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er in Leidenschaften rast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies vollzieht im Physischen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch so erschöpft sich nicht sein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse von oben auf ihn herniederströmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsichtbares Lichtgebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gefühlen beseelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Irdischem sich sehnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vom Willen hingelenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum irdischen Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lasse ich in dies Lichtgebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unten nach oben einströmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht die nach den Weltenweiten strebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niedergehalten wird vom obern Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwinden soll dann alles, was das Auge sieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt führt mich ins astralische Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1911, Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|54}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Friede leite meine suchende Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Suchen nach Gutem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wahrheit leite meine strebende Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Streben nach Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gott in mir leite mich selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Suchen nach Licht, Liebe, Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele erkühne dich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine eigenen Kräfte zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist: Es denkt mich: Frömmigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chr.: Es webt mich: Dankbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Es wirkt mich: Andacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Julius Breitenstein 22. Dezember 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webt mich - Dankbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt mich - Frömmigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt mich - Andacht, Ehrfurcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lucie Bürgi Dezember 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Weisheit Leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erfüllet mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz Seele Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eznen russiscben Anthroposophen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|57}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach oben sich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mütterlichen Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach unten sich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
väterliche Erdenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, Euer Sohn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
suche Euch, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu empfangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht, Liebe, Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rudolf Toepell ca. 1912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|58}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist Einer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er offenbart in drei Gestalten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnt in Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele mütterlichen Sphärengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt aus Erdentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele väterliche Lebensseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So offenbart sich im dritten, im Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins in drei; drei in Eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
God is one.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He manifests himself in three aspects,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If in the world&#039;s space&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The soul senses the motherly spirit of spheres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If out of the depths of the earth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The soul feels the fatherly soul of life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Then in the third, in the human being,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
One is manifested in Three;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Three in One.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen englischen Anthroposophen ca. 1912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebreitet in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebreitet im Zeitensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich den allwaltenden Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und blick ich in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich ihn in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle ich beide als eins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finde ich Gott in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Walter Hering II. Januar 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|60}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich leuchtet / Aus Seelenleib / Seelenleib zeheet /Am Sonnenleib /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenleib weset in Sinnenleih / So bin ich / Als zehrende Flamme -Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lucie Bürgi ca. 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelen-Ich, du bist auf Seelengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Seelenraume in mir, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenraum, in Weiten wirken deine Worte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelengründe, in Tiefen wirken eure Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Karl Wendel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten des Alls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regte die Kraft sich auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meiner Seele Dasein gab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich ahnend dieser Kraft gedenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend von ihr hoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bringe mir das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mein Leben stets erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Else Mletzko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich auf zur Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheint mir Gott im Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich im eignen Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlägt Gottes Kraft in meinem Blute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich hegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oft meine Seele mich drängt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu blicken nach Gottes Güte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beten will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass oft meine Seele mich drängt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so mir Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so mir Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rechte Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Karla-Ruth Holz 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gott in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Geist in jeder Weltgebärde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Unbewegter Beweger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Trifon G. Trapesnikov ca. 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne winket das Geistbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Geistbild ist bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott ist das Geistbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ist das lebendige Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das lebendige Ich ist das Licht der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutlich 1914 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reinem Wollen walten die Götter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie säen die Saaten und wirken ihr Wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reinem Wollen ernten sie Früchte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand darbet, der sie genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ellen Rennit 17. Juli 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben J a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vorne Aum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von links M E B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lebest du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnest du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe im Bewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet die Kraft - Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele - Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe - Lunge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir - ganzer Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und führt - Hände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Sein - im Schweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sicherheit - Schutzgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lichten Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sonnenglitzernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freundlichen Libillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verflatternd Wärmestrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Lebensraum vermählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verweile du meine Seele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie weben mein gedenkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Trauer Kraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon fühl ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie mich fühlen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie erwarmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich durchdringend strömen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdenschwere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zukunftlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|67}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lichten Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sonnenglitzernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freundlichen Libillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweglich Wärme strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verweile du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken dich dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enteilet fühle dich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft die du wendest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Höhenflug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlastet dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das körperschwere Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt fühle auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du gedacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Denktraum ist nicht Traum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn fühlend wirklich lebst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. März 1915 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strahlet aus der Höhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne helles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Geisteskräfte leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im lichten Sonnenschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in dem Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Herzenswärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Seelenkräfte strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus warmer Herzenskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geist des Sonnenlichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da waltet Gottes Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In warmer Herzenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da walte Seelenliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Martha Kraul ca. 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finsternis durchdringt die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Kreuzesholz bildet sie ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erlöset aus der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosen die siebenfach strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind des Lichtes Offenbarer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dir, du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthülle das Geheimnis sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Arild Roienkrantz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, ihr Mächte in der geistigen Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lasset mich aus meinem physischen Leib heraus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wissend in der Lichtwelt sein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Lichte sein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um den eigenen Lichtleib zu beobachten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und lasset die Gewalt der ahrimanischen Kräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht zu stark sein über mich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie mir nicht unmöglich machen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu schauen, was da in meinem Lichtleib vorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 2. Januar 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet in Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schaffende Weltengeist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenweiten in meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlet er die Kraft des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lucie Bürgi 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurzel-Kraft meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wende sich an dich mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erstrahlet Geistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch all mein Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|71}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atemzug aus der Geisterwelt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Erwachen in den Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Einschlafen aus dem Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wesen des Ich erströmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebt sich im Wechselsinn des Daseins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Atmen des Geisterwebens bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Luft ist im Lungenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht Lunge bin ich; nein Atemluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Lunge ist, was weiß von mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfass ich dies - erkenne ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich im Geist der Welt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. März 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche dein «Ich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Formen des Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sein des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben des Denkens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denke im Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle im Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wollen formend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dein «Ich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein «Ich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
formet dein Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wollen ist Gewissen deinem Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Fühlen ist Gewissen deinem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Denken webet dein Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Leben traget dein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Sein beweget in Welten-Formen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein «Ich» an sein Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Karl Habel ca. 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|73}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationsworte die den Willen ergreifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieghafter Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchflamme die Ohnmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zaghafter Seelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbrenne die Ichsucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entzünde das Mitleid,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Selbstlosigkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensstrom der Menschheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallt als Quelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. September 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht fühle ich um mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Weltenlicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht fühle ich in mir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Menschenlicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und empfangen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenlicht als Weltenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenlicht als Menschenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Georg-Moritz v. Sachsen-Altenburg nach 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|74}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahriman, du bist der kalte Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Menschenfeindlichkeit Bereich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucifer, du bist die Feuerkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Eigensinnes Machtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen beiden soll ich hindurchgehn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Christus bindende Weltenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Christus opfernde Arbeitskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1920 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne strahlte das Licht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Licht kam aus dem Geiste;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Geist war das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geist wird das Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das Licht empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Göttliche,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirket in meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Otto Wagner 1919/23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir lebet das Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Menschenform und Menschengehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Charlotte Ferren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|76}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringen sich mit Vorsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten erkennende Seelen sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vorsatz, den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der an der Pforte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahnend steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willen zu erschauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend zu erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebend FR zu werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu wirken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltensein wirkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich Mensch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhebe sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hingabe zu dem Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da lebt in den Seelen aller Hierarchien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich lebe in meinen Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und fühlen will ich mich Eins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gottesgeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in mir selber fühlen seine Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1920 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|77}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken will ich kraftvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will mich kraftvoll oft besinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Innern mich belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes Urkraft alle Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will erfühlen stark in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenweben und Willensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will in Ruhe mich besinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Halt in Herzenstiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden kann wenn still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele in sich selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhen und auch kräftig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sich selber handeln will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1920 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht Erkenntnis zur Menschenseele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke das Schicksal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaue es duldend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst im Schicksalschauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst im Duldendfühlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erringen deine Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freiheit deine Bande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit andrer Seele Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Februar 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, das Sonnen-Liebeswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt in dem Lichtesstrahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in mein Auge dringet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es lebe der Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit meinem ganzen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge ich in Christus leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit starkem Fühlen eine jede Zeile meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fürfohanna de Boer-Gerlacb Mai 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltall wacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmelskreis träumt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planetenwelt schläft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdenwesen ruht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhen wacht der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlafen fühlt der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Träumen will der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wachen icht der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich iche - ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will - ich vergeh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle - ich werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke - ich bin nicht - es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht im Innern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spricht zum Äußern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlt am Äußern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will aus Eignem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wirke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will im Eignen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wirkt am Äußern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer spricht zum Äußern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer spricht im Innern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollend weiss ich mich seiend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am wirkenden Äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kristian Schjelderup 4. Dezember 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J tief Ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes grund mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stützend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rudolf Meyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich fühle ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschheit gehöre ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Seelenreichen stamme ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistgebiet krafte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rudolf Meyer Dezember 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|82}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenlicht durchströmt auch mich. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gebet durchströme das Weltenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Julia Marianne Wasteneys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche zu Christus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wort sei in meinem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus zu mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wort sei in deinem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Rose Gull 31. August 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht überleuchtet mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe durchwärmet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dorothy Osmond&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche den Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er löst sich aus allen Dingen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er offenbart aus sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse erstarren das Weltenwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Kristallkugeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an denen meine Gedanken erglänzen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse flammend mein Menschenfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den Weltenwillen sich vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So halte ich mich in der Schwebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwischen Erstarrung und Erfeuerung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bewahrend meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht durchflutet die Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset, Weltengeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich erleben des flutenden Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Weltenwalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich tief untertauche in Gedankenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taste ich Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich finde in Gedankenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle ich Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich liebend erfasse Wesendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Welten Finsternissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denke ich Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfließen im Daseinsmeer mit dem Raumestod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersterben im Weltenwesen mit dem Zeitentod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich-Erleben im Raumes- und im Zeitentod -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|85}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlt die Kraft der Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkt die Wärme der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft der Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärme der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenkraft erfüllt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme der Welt durchdringt mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine französische Anthroposophin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin: Die Schwere der Erde wirkt in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke: Ausatmend wirkt der Mensch in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle: Einatmend wirkt der Mensch in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will: Das Licht des Alls wirkt in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Notizblatt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Jch blicke in das Weltenall ... =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE086 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Jch blicke in das Weltenall, das meine Sinne wahrnehmen und das mein Verstand denkt, der an das Gehirn-Nervensystem gebunden ist. Aus diesem Weltenall stammt, was an mir Leib ist. Der hat seinen Mittelpunkt in meinem Extremitätensystem. Geistig ist da nur der Wille. Aber dieser Wille schläft in mir. Ich muss ihn wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ich denke mir, hinter dem Weltenall ist ein anderes, das meine Sinne nicht wahrnehmen und das mein an das Gehirn-Nervensystem gebundener Verstand nicht denken kann. In diesem Weltenall war ich, bevor ich geboren (empfangen) worden bin. In diesem Weltenall werde ich sein, wenn ich ge­storben sein werde. Aus diesem Weltenall heraus stammen die Kräfte, die in meinem Leib das Herz-Lungensystem hineingebaut haben. Geistig ist da das Gefühl. Aber dieses Gefühl träumt in mir. Ich muss verstehen, was in meinem Gefühl träumt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|87}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Dinge &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben Träume; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin im Träumen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denken stört mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träume lebet, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebet in mir -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wachen Träumen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst und klar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenerstarkte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wache Traumeswelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Wirklichkeit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traumeserwachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachen Urteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trägt auf ihren Wogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Wirklichkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir Augen zeigten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir Ohren offenbarten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meine Haut tastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte ihr Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dir aus Träumen Erwachte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du neue Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Ich denke mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sinnes-Wirklichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traumerwachte Wirklichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind in einer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz übersinnlichen, erhabenen, unsichtbaren, ungreifbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Weltenall bin ich nur schlafend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Weltenall stammen die Kräfte, die geistig meinen Stoffwechselmenschen bauen. Es lebt darin mein Intellekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer der Menschen-Physis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebet Geistes-Sein; Ich bin im Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Denken stört mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmen stört mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen stört mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen stört mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlafend lebe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebet in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes-Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Geist -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werde bewusst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes-Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisterleuchtetes Bewusstsein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusster Leuchtegeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Wirklichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlaferwachte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachen Urteiles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trägt auf ihren Wogen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Wirklichkeit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir Augen zeigten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir Träume woben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O hohe Wirklichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rufe mein Selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wachen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laß es vergessen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Wirklichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alte Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Maryon ca. 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|90}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz langsam sollen die folgenden Vorstellungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch das Gemüt ziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiter Ferne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht ein Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt mir immer näher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes-Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senden in Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Sternenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stern taucht ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein eigenes Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er füllet es mit Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft der Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss, dass ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kraft der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Yvonne Gygax-Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|92}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation zur Gewinnung des Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Finsternis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihr ersteht Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendes Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist dies Licht in der Finsternis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin es selbst in meiner Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wirklichkeit des Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt nicht ein in mein Erdendasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nur Bild davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es aber wieder finden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Willens für den Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Todes Pforte gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. London 2. September 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue in die Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihr erstehet Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist dies Licht in der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin es selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht mitgegangen in&#039;s Erdensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nur Bild davon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es wieder treffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich durch des Todes Pforte gegangen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sinket in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urkräftestaub }schwarzblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erreget mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweben in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzengeltropfen }blau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beleben mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es flammen in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engelfeuer }rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bilden mich zur Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweben in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzengeltropfen }gelbrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gestalten mich zum Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steiget in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urkräftestaub }weissrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwecktet mich zu Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme dich in den Geisteskreis, der sich auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impulse der Geister der Sonne berufen darf, und der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sagen darf, dass die Mondengeister diese Impulse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in die Weltenwei sh eit verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mein Wort hören aus diesem Geiste heraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 16 12 6 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o o o o o&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H I E R A O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich in diesem Geistesworte fühlst, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden dich die Geister des Sonnen- und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondenkreises erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden sich von Dir finden lassen; sie müssten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dich verstossen, wenn du es aus deinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fallen liessest. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dich vor auf dem Aste eines Baumes sitzend -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er hält dich denn dein Wort ist leuchtend in die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisthöhen - aussprechend unrecht, du schneidest den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ast unter dir ab und fällst in den «Abgrund». -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|95}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Suche die 7 überall, wo etwas &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf geistige Art ist, oder etwas auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geistige Art geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Erkenne, dass, was in der Welt ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch in dir ist, und was in dir ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch in der Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 95a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Schaue ein jegliches spiralig verschwinden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wieder werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 95b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|96}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In mein Ich senke sich Wärme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir gegeben aus dem Quell des Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwache im Fühlen dieser Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In meinen Leib strahle Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kommend aus der Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwache im willigen Gebrauch der Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. In meinem Herzensleben leuchte mir Sonnenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir leuchtend aus dem Sonnenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwache im Willen des Sonnenseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. In meinem Wesen wirke das Weltendenken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir erregt von Sterngedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwache magisch im Denken der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|97}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich spreche von meinem physischen Leib aus ist Schein -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sprechen von meinem Aetherleib aus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu dringen in die wahre Wirklichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ihr Geister unter der Erde drücket auf meine Fußsohlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreite über euch hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ihr Geister der Feuchtigkeit streichelt meine Haut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke euch nach allen Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ihr Geister der Luft füllet mein Inneres an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verbinde mich mit euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ihr Geister der Wärme beseelt mein Inneres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ihr Geister des Lichtes durchgeistet mein Inneres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke mit euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Ihr Geister der (chemischen) Kräfte lähmet meine Kräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Ihr Geister des Lebens tötet mein Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte euch im Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bin ich, dies sagend, im Aetherleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr könnt kommen: Farben, Töne, Worte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der ätherischen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ita Wegman Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerscheinendes allwaltendes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir vertraue ich meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenlicht webe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im webenden Weltenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht fühle ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht im kleinen Punkte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht das sich dehnt in grenzenlose Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht das all mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägt in grenzenlose Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in grenzenlosen Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines durchscheinendes Licht bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ergreife die Geisterwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende meiner Lichtesseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte die Geisterwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinen Lichtesarmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle deine Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst mich nehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes-Geisterwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe hinunter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finde die Lebensstützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die guten unteren Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe hinauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finde die Lebensgnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die guten oberen Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will in Dankbarkeit zu ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Weg aus meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Leben finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Daniel van Bemmelen 3. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Weltenlichtes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchtend den Raum durchwellt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Weltgedankens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weise in Zeiten schafft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen des Weltenlebens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kraftvoll im Ew&#039;gen wirket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange den Segen des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dich trägt in Herzenswärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dir bringt den Geistesatem,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dir gibt das Seelenwasser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dir formt die Leibgestalt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du kräftig im Wollen sei&#039;st,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du innig im Fühlen lebst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du lichtvoll im Denken wirkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Henry B. Monges 17. Februar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenlicht, es wandelt täglich sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erdenlicht und weckt des Menschen Denken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwärme, vorzeitig ward sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erdenwärme, zu leben in des Menschen Fühlen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenluft, im Zeitlosen ward sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erdenluft, zu wirken in des Menschen Wollen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch, erkenne dich als leuchtend warmer Lüftegeist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Mensch, erlebe dich als rechter Sieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Lichtes- Luft- und Wärmelocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. März 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Goetheanum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helfend mir werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will so denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nehmen die Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mir gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Simone Ribouët-Coroze 23. Mai 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirket Seelenkraft für alle Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirket Geistesmacht für alle Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will atmen Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will fühlen Geistesmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sein gottdurchdrungener Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Frau Renwald Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, du mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne reine Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Erde Formenwesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, du mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Geistgewalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Wassers Wellenschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Weltenwillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Lüfte Glanzgeflimmer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, du mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Götterwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Feuers Liebeströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1924 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten der Raumeswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltet hellerstrahlendes Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Dinge sich offenbaren;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tiefen des Menschenherzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Licht Gedankenkraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Seelen leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht des Herzens und Licht der Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Finden lebet Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In opfernden Menschenseelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wachet der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnes-Weltenlaufe. ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weiten der Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltet sinnverlöschend Finsternis,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Geist sich künden kann;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Leben der Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Finsternis Gotteshelle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Menschen Geist eratmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist der Seele und Geist der Gotteswelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Finden lebt der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gnadestrahlendem Gottes-Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schläft die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistes-Weltenlaufe. ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ziehet Wachen in Schlafesdämmerung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ziehet Schlafen in Wachenshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheinet Gottes Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Welten-Sinnes-Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pater Giuseppe Trinchero 9. September 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 106 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= In dir lebt das Menschenwesen ... =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE107 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir lebt das Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gott von Angesicht zu Angesicht schauet, das ewig ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das im Kreise der sieben grossen Geister ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist über allem, was in dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zornig oder furchtsam ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es herrschet mit den Kräften der obern Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihm dienen die Kräfte der untern Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verfügt über sein eigenes Leben und seine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigene Gesundheit und kann das auch bei andern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durch nichts überrascht; von keinem Missgeschick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befallen werden; es kann nicht in Verwirrung gebracht und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht überwunden werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kennt die Wesenheit des Vergangenen, Gegenwärtigen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Zukünftigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat das Geheimnis der Erweckung vom Tode und von der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit im Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Johanna Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt ein Menschenglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoff enthält,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der am meisten geistig ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Art, die am meisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stofflich sich offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Weltall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am meisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefstem Quell. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum 29. Oktober 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne, du Strahlentragende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Lichtes Stoffgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zaubert Leben aus der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unermeßlich reichen Tiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz, du seelentragendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Lichtes Geistgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zaubert Leben aus der Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unermeßlich tiefem Innern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau ich in die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht ihr Licht mir strahlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Geiste, der gnadevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Weltenwesen waltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl ich in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht der Geist sein Eigenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Menschen, den er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebt durch alle Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen kann ich aufwärtsblickend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sonne hellem Rund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gewalt&#039;ge Weltenherz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen kann ich einwärtsschauend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Herzens warmem Schlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beseelte Menschensonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Cbarlien Hupkes-Wegman November 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in deiner Seele Reich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und empfinden kannst du da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Weltenweiten Lichtgewalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Zeitenlaufes Gotteswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in Sonnen-Weltenreiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erblicken kannst du da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eignen Herzens Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch deiner Seelenkräfte Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kann die Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Herzens Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Sternen-Höhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Menschenauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Welten-Sternen-Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rerzenstiefes Geistesweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beglückend finden. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Cbarlien Hupkes-Wegman November 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner lieben Marje als Meditation, nicht zur bestimmten Zeit, sondern nach Muße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sternenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Götterorten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet den Geistesblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sternenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Götterorten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömet die Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Sternenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Götterorten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt m e i n Geistesherz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Schreiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwind ich Erdenschwere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Blicken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trag ich Menschengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quillt der Sonne Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt der Seele Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Lüften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weht des Gottes Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sternen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkt des Geistes Weltensiegerlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So denk, fühl und will ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Werner Zbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Aura &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Michaels Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Christi Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Weihemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie waltet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich-Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich-Geistiges Die Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von obern Weltenorten von oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchstrahlet es mich; tragen Göttlich-Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich-Geistiges Die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus weitem Welten-Umkreis Umkreisend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchwellet es mich. Senket Göttlich-Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich-Geistiges Die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus tiefen Erdenklüften Von unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchströmet es mich. Stützet Göttlich-Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finde dich im Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Seele Eigenton;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ton zerstäubt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Farbgebild Im Lichte -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht - Götter - Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwundner Ton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wiedererstandener Ton &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht aus ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenton im Weltenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töne leuchtend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchte tönend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seraphisch Feuermächte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meinem Herzen strahlet ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cherubinisch Bildekräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupte scheinet ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Throne Traggewalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Gliedern kraftet ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich ist IHR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eurythmie-Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haupte sich erfühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg in Ätherwelten suchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Worte sich empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt in Seelenwelten ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hände Umkreis zu erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesreiche dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So find ich mich im All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeichen des Weltengeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe sich sehnend meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hellen Rosenstrahlenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaue ich des Geistes Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im tiefen Grunde meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwache gleiche Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trage, halte, führe mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Dunkel des Stoffes;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So leuchtet des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allheilendes Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Seelendunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Menschensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oft ich mich besinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihre starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In rechter Herzenswärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchglänzt sie mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Geistesmittagskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele folge dem Licht der Sonnc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ist ein Lichtwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgend der Sonne findet sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Licht das Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilbelm Selling undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne über mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne auf der Himmelsbläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich auf dem Erdenstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grün leuchtet die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzengrün gibt der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einheitlich Grün als Sternenfarbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Metalikräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern der Gnomenheime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Färben Rot, Blau, Gelb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sternenblüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem grünen Pflanzensternenboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Sternen bin ich herabgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sternen will ich mich erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Michael will ich handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Christus will ich leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Alfred Meebold undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Menschen tiefstem Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der feste Mittelpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann in allen Lebenslagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Geist bauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in diesem Mittelpunkt wohnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Edith Brend Lewis undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste wurzelt des Menschen Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste birgt sich wahre Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Geist klammere sich mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finde ich mich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen finniscben Antbroposophen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ruhigen Ringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im lichterstrebenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich nach der Quelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Wesen schöpfen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du suchest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Lichte der Geisteswelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im eigenen Selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest es gewiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du suchest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach deiner Selbstes-Wesenheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche im Weltenwirken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du findest sie gewiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eigenen Wesens Finsternis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verdunkelt die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Weltenwirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erkaltet das eigene Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Hasso v. Veltbeim undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Wesen einen sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seelenbildekräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenschöpferisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finden sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Geisteswirksamkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Willensgüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt die Willensgüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Geisteswirksamkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu erhellen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Weltgedanken Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seelenhell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Wesenheit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Herzen ist die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner Seele ist die Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche durch die Seele die Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche durch das Herz die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft, die in dir sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft, die in dir sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche durch das Herz die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche durch die Seele die Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner Seele ist die Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Herzen ist die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Händen Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Füßen Stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupte Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Atem Gottes Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Sprache Gottes Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Sinnen Gottes Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination eines Dreiecks aus drei Sternen, von denen der eine Liebe, der zweite Kraft, der dritte Weisheit strahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Liebe (rot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Kraft (blau) * Weisheit (gelb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann daran Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Kraft sich beleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weisheit streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle mein I-CH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann dieses dann öfter am Tage wiederholt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gott will erkennen, muss Gott wollen - Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Logos erkennen soll, muss den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logos empfinden - Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Geist erkennen soll, muss den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist denken - Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Menschen will fördern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
muss das Feuer finden - Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage in mir Gewesenes, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle in mir Werdendes, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wollen trage ich beide der Zukunft entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube blickt auf Gewesenes und gründet in der Wahrheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen blickt auf Werdendes und gründet in der Zukunft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe umschließt im Augenblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ewig Gewordene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ewig Seiende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmen und denken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Kraft der Natur strömt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Atem in mich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atem anhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kraft ruht in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ströme aus alles Gute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dessen ich fähig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme die Kraft des Lebens aus den blauen Fernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich veratme das eigene Selbst in die blauen Fernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 129&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt gibt mir den Atem physisch lebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atem lebet und stirbt in mir zu Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den erstorbenen ergeistigten Atem gebe ich der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Handschrift Rudolf Steiners:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleichzeitig einatmen Atem gehalten ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MEDITATIONEN FÜR DIE TAGE DER WOCHE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE132 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEDITATIONEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜR DIE TAGE DER WOCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sprüche für die Tage der Woche finden sich in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Aus den Inhalten der Esoterischen Stunden», GA 266/1-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es flutet das Leben, dem Einen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entbunden, gestaltenlos frei Teilchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Teilchen schwebend, Teilchen das Teilchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
belebend. - Sonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt Richtkräfte Gestalten zeichnend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Raum durcheilend aus dem Chaos &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung gebärend, Bestimmung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ins Chaos entlassend. - Montag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es formt die Gestaltungen, gliedert die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesenheiten, lässt die Sehnsucht werden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wesen zu Wesen drängt, lässt die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheit werden, die Wesen von Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondert. - Dienstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt liebend Wesen zu Wesen neigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gebiert Verwandtschaft und Einigkeit, Selbstheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erhaltend, sich in Frömmigkeit ergiessen, Selbstheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über sich schaffend gestalten. - Mittwoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Es] lässt Gestaltung Donnerstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich mit Weisheit befruchten, als Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wallend schaffen Geburt und Grab im &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ewigen Werdegang. - Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Es lässt Gestaltung ?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich senken zum Wesen, Erinnerung weckend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatendrang erwirkend - Göttliches bergend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dass Göttliches erstehe. - Sonnabend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist es Sonntag Ich liebe mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt es Montag ich bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es will es Dienstag ich denke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liebt es Mittwoch ich will mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ich Donnerstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt mich Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es will mich Sonnabend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1902/03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhen in der Zukunft Schoß für &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Seele die guten und schlimmen Lose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir Gutes täglich erfließt, will ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bemerken; an ihm zeigt sich mir, was &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Götter aus mir gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir Schlimmes zuweilen erfließt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
will ich ertragen; an ihm zeigt sich mir, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was ich selber aus mir noch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke meinem guten Geschick, wie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich jetzt lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke meiner Stärke im &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlimmen Geschick die Kraft, die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Leben mich aufwärts führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer glaubt, dass gutes Geschick allein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fördert, schlimmes allein niederbeugt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sieht nicht das Jahr, sondern allein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emma Gétaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich ströme die Schönheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme im Weltall finde ich als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeits-Schaffensfreude in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S: Licht Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M; Harmonie Stimmung (Zufriedenheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Di: Leben Selbstgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi: Luft Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do: Wasser Gefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr: Erde Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht Sinnbild der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme Sinnbild der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atem Sinnbild des Eindringens des Geistes in mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir bewegt mein Blut sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall die Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Wolken segnen die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Geistes Gnade mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Sonne rein des Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheint meine Seele aufwachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emilie Anderson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Juni 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sage ich zu mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
habe Vertrauen du meine Seele zu dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sage ich, was wahr ist im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Außenwelt es auch zuweilen anders zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Menschen höheres Selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wacht über seinem Karma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Menschen höheres Selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht unsichtbar mit des Menschen Engel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei Sprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich meines Denkens Richtung finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir ruht Gotteskraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden werde ich sie sicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch lebt vom Dunklen ins Helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistigen ist Harmonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach 1914 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frieden waltender, o unsichtbarer Erzeuger der Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erleuchte durch mein Denken meinen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe lebender, o fühlbarer Erhalter der Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nimm hin als Opfer meinen Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Welt erfüllender, o Du dich überall zeigender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarer der Welt, erfülle auch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich führe meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht um meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe im Geiste ist Kraft des Daseins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatkräftiges Denken gibt Vertrauen zum ewigen Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei du meine Seele dir stets treu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich aus deinem Fühlen und Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mutig ist stets Sammeln von Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach 1914 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist der Welt, trete ein in mein Herz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meine Seele, in mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dir blicke ich, Geist der Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir ergebe ich mich mit meinem Herzen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meiner Seele, meinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich soll dich fühlen, Geist der Welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem tiefsten Innern dich fühlen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit meinem Herzen, meiner Seele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An deiner Gnade winde ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Stufe zu Stufe, es streben zu Höhen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Herz, meine Seele, mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DEINEM Lichte soll ich gesunden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark und furchtlos werden in - - - *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Dir, Geist der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deine Gaben seien in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH BIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lotus Peralté undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Siehe Hinweis auf Seite 360 für S.55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht, das den Raum erhellt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll als Sinnbild der Weisheit gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärme, die einen Gegenstand erwärmt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll als Sinnbild der Liebe gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wesen, welches atmet, beweist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass es nur als Teil der Luftwelt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wesen, welches erkennt, beweist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass es nur als Teil der Geistwelt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung eines Wesens zeigt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Inneres zum Äußeren im Dasein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urteilen eines Menschen ist im Geistigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was Ausatmen im Physischen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich sage: ich bin, so bejaht sich in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geist, durch den ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rudolf Hahn undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den starken Kräften des Kosmos weihe ich mein Herz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fühlen Wärme im Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aux fortes puissances du cosmos je consacre mon coeur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(sentir chaleur dans le coeur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den strahlenden Kräften des Kosmos weihe ich mein Haupt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fühlen Licht im Kopfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aux rayonantes puissances du cosmos je consacre ma tìte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(sentir lumiére dans la tite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wärmenden Kräften des Kosmos weihe ich mich ganz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fühlen Stärke in allen Gliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aux réchauffantes puissances du cosmos je me consacre toute entiére&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(sentir force dans tous les members)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emma Gétaz undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR STÄRKUNG DER LEBENSKRÄFTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfülle mir Herz und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede Ruhe 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft Hoffnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren nach den Worten vorstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dieses so oft als Sie dessen sich bedürftig fühlen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi riempi il cuore e l~anima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pace Calma O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calma Forza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forza Speranza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rappresentarsi le figure dopo le parole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Far questo esercizio tante volte quanto se ne sente ii bisogno.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Giovanni Colazza ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hüte Gottes Macht sorglich immer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer sorglich Macht Gottes hüte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweglich sei Geistesleben mir erfließend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfließend mir Lebensgeist sei beweglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich im Fühlen und Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken und Fühlen im Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Auguste Daeglan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 149&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skizze ist farbig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(links: grünlich-blau) richte recht / regsam - richtig / ruhig - ratend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mitte: violett) Geistes Gahe / gnädig gütig / gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(rechts: rot) Mit meiner / Manas-Macht / mich mutvoll / mir machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lucie Bürgz ca. 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erfülle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht stärke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht befreie mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht stelle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mich selber &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Friedrich Krüger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911/12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltengrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ruhen mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich stärkende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwarmende Weltenwerdewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwarte Ruhe recht erringend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein warteübend Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihres Wesens Werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hilde Boos-Hamburger November 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Licht Liebe Kraft Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll mir Halt erstehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ernst Koher 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche zu fühlen in meinem Haupte das Tönen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche zu fühlen in meiner Brust das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche zu fühlen durch mich ganz den Strom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Elisabeth Maier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir hadern mit unserem Schicksal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war Christus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus war bei den Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in jedes Menschen Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnt des Christus Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch lebt er in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wird mich führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sinn meines Schicksals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen ertaubenden Arbeiter ca. 1919/20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir will ich Raum geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem bewussten Wesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bindest mich an alles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Schicksalsmacht mir zugebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lösest mich nimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem, was zu lieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du mir geschenkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Geist wachet über das Meine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es ist auch das Deine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich wachen mit dir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dich, in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du beschlossen mit dem Deinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein, zu erkennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es Weisheit sei. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Olivia Römer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft durchleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärke durchtöne mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchleuchte und durchtöne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Beine und Arme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchtöne und durchleuchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Hände und Füße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werde ich kräftig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werde ich stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark und kräftig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herz und Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräftig und stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Atem und Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbnch 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen find~ ich Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfe find~ ich Sinn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besinn ich mich darauf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich mich befestigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen meinen Gliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tu es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tue es mit aller Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 12-jährige felicitas Stückgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, dich werd ich inne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit reinem, wahren Sinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke zu dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe durch dich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du strömest durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So darf ich vertrauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und immer bauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mein eignes besseres Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so ganz zu genesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe vor mir eine weiße Wand, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf schreibe ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete auf eine blaue Fläche, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechter Fuß: Ich drücke den Boden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linker Fuß: Der Boden hält mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin von dem rotgelben Firmament umschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Firmament umkreist mich und wärmt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme ein: i&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte meinen Atem in mir: a &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme aus: o&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Weisheit ordnet die Welt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ordnet auch mich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will in ihr leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Liebe wärmet die Welt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wärmet auch mein Herz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will in ihr atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Kraft traget die Welt -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie traget auch meinen Leib;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will in ihr denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dunkel sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele gehet ins Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird im Dunkel leuchten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchten, weil Weisheit, Kraft und Güte der Gottheit in ihr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit, Kraft und Güte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachsen in ihr im Dunkel -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sie w i 11 meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensvoll wieder strahlen Durch Kopf, Herz und Glieder. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Maria Elsässer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender Sonnenstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Heimathaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenformender Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe mir auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz und Seelensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ich kräftig sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste wohnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geistig atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Seele Trieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlafend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich schützend schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mrs. Roberts November 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre das Sonnenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht scheine in dein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärke deine Menschenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst gesund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Sonnenwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Altibiade Mazzarelli II. Juni 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Kopf ergießet sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlend wärmend Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringet wärmend mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle es strömen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alle meine Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich einigen mit Gottes - Welten - All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 11-1: Ich sehe mich selbst um mich herumgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends vor dem Einschlafen: Ich gehe um mich herum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch trägt in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ewigen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ewige Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eingesenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden in der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hans Olsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Mai 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fühle ich im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht wird Wärme in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft strömt in meine Hände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft strömt in meine Füße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft ist Gottesgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will arbeiten mit Gottesgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So darf ich hoffen, stark zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann recht ruhig werden in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Mai 1923 Notizblatt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wärme weset um mich =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE162 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme weset um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht, es strahlet in mein Haupt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ruhiger Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
empfind ich es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft, sie strömet in meine Brust &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ruhiger Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eratme ich sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwere, sie hält mich an der Erde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ruhiger Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlebe ich sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Licht, Luft, Schwere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
empfindend, eratmend, erlebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
webet mein ganzer Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme weset in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 13- jährigen Rolf Gutbrod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenaufgang am Abend 1/2 Minute &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht der Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkt vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme wird es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringt in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt durch mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wärme. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenuntergang am Morgen 1/2 Minute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Wärme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme dringt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meinem Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Licht (der Sonne). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ingeborg Zeylmans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle in meinem Kopf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warme Liebekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle in meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtende Gedankenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die warme Liebekraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereint sich mit der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchtenden Gedankenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon werden stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Hände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gutem menschlichen Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Frau CA. Bergsma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Liegen: Denken an das Innere des Kopfes -so wie wenn dort Wärme ausstrahlte, dazu die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll ströme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meinem Kopfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine Brust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine Arme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine Beine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stärke mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oben: rot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mitte: rotblau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unten: blau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Rote erwärmt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blaue erkaltet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prim kleine Terz Quint im Geiste hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 mal hintereinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde mich in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich ergreifet göttliche Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis meines Seins &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ergreife göttliche Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel meines Herzens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finde ich meinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frieden, Frieden, Frieden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meiner gottsehnenden Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Friedrich Wilhelm v. Flotow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir selbst getreu wirst du stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir selbst getreu will ich stark werden. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fur Andreas v. Grunelius ca. 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das Leben aus seinen Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mir vor den Geist zu stellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich aus Weltenschicksalsquellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorgesetzet hat -Die mutige Seele findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den rechten Weg, wenn sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertraut dem hellwarmen Ich. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Walter Johannes Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Februar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Ruhe breite sich aus in meinem ganzen Seelenbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Dankbar nehme ich auf, was der Geist mir offenbaren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Gelassen möge ich sein können, auf dass Karma aus dem anschauend-Erlebten gestaltet, was durch mich werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Walter Johannes Stein März 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Haupt trägt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruhesterne Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Brust birgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandelsterne Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Leib west&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Elementenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Walter Johannes Stein April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sehr verblassten Skizze: Stein 1 Elernenteweg oder Elernentenreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnt die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife ich sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meinem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägt sie mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gesund durch das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau ich um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich der Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtestaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau ich in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Licht im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist im Lichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
März 1924 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheinen die Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es füllt Ruhe den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles schweigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle das Schweigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 10-jährigen Nik Fiechter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Blau überall um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiller Friede in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister des Alls sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Sterne leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Menschenkörper;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtende Sterne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmende Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emmy Thurnhecr August 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele, geistbeschwingte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trage mich sonnenwärts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schönsten Kräfte meines Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nimmt dann die Sonnenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Menschenwesens Schaffenskräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das eigne Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gütig auf. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fur Frau Stumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Länger Atemhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorher Sonnenvorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mond:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchdringen morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei du mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Seelenträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus meines Gotteswesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führend bei mir lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht spendend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme bringend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fur Frau Machesini&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
le soir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mon coeur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reçois la gräce du Christ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veuille échauffer mon äme, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit dans mon sang &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veuille éclairer mon esprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
que je devienne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ferme et sain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour le travail dans le monde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
le matin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mon äme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tu dois ressentir la grâce du Christ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De mon coeur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ me tient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dans le pays de l&#039;esprit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et me donne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La force pour la vraie vie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm&#039; auf des Christus Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist in meinem Blute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchte meinen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark und gesund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Arbeit für die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinde des Christus Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus trägt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gibt mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft zum rechten Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1924 zwei Notizblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weißer Strahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hellen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällt mir ins Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erstarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den weissen Strahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal stärkt er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Ich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt mich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht empfangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das helldunkle Licht. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hedwig Linnhoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blaues Firmament, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefblau, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond geht dahin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mildes Licht kommt von ihm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mildes Licht geht in meine Stirn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne sendet es, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond macht es milde, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich mache es gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es senke sich aus Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weise wirkende Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ich sehnend suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage, führe, halte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir durch sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linkes Auge: In mir kraftet der Atem der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gedachte Einatrnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gedachte Ausatmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechtes Auge: Aus mir kraftet der Atem des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenatem und Menschenatem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind die Pulsschläge Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Tessa Rosenkrantz undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage Ruhe in mir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage in mir selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die mich stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich erfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Kräfte Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich durchdringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Willens Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und fühlen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Ruhe sich ergießt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch all mein Sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich stärke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruhe als Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rn mir zu finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meines Strebens Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Miriam Ege undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gottesgeist erfülle mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle mich in meiner Seele;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele schenke Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft auch meinem Herzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinem Herzen, das dich sucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sucht durch tiefe Sehnsucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefe Sehnsucht nach Gesundheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gesundheit und Starkmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starkmut, dass ich brauchbar werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauchbar werde für das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlicher Geist in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir Suchen nach innrer Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innrer Ruhe die lebt in allen Gliedern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Gliedern die zusammenfügen meinen Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Leib den belebt meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele die durchleuchtet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist, den erfüllt Göttlicher Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt andatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gottesgeist erfülle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle mich in meiner Seele;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele leihe starke Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Kraft auch meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinem Herzen, das dich sucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sucht durch tiefe Sehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefe Sehnsucht nach Gesundheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gesundheit und Starkmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starkmut der in meine Glieder strömt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt wie edles Gottgeschenk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottgeschenk von dir, o Gottesgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gottesgeist erfülle mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es belebet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erwärmet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue fest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das ewige Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in mir wirket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mich trägt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir die Kraft der Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle die Kraft der Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich durchdringt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringt vom Kopf durch das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den ganzen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich durchwärmt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herzen ströme Mut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schmerzendem Orte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lindre erwarmend Leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wilma Schreiber undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an den linken Fuß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich trägt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an den rechten Fuß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich hält mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an die linke Hand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich schützt sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an die rechte Hand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wehrt sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragekraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haltekraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutz und Wehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fass&#039; ich aus vier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Eins &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meinem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Maria Schröfel undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du rnusst jetzt sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein in Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fs helfe mir Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich k a n n stark sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wh bete zu Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er meine Hand stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bete zu Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er mein Herz stärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werde ich stark sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Louis Olivier undatierhar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ich lege mich zur Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre mich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe ich höre mich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großer Ruhe ich höre mich selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe in Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1 1/2 Stunden -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Ruhe ist aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beginne wieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Clarita Benkendörfer undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation mit dem Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz, wie entstehend aus verbrennendern Holz. Dann daran rötlich sich lösend die sieben Rosen, die allrnählich helileuehtend werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Rose aufleuchtend: linke Haupteshälfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchwarme mich deine Wärme -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Rose aufleuchtend: rechte Haupteshälfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchleuchte mich dein Licht -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Rose aufleuchtend: linke Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchströme mich deine Regsamkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Rose aufleuchtend: rechte Hand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchflute mich deine Ruhe -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Rose aufleuchtend: linker Fuß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchkrafte mich dein Strahl -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Rose aufleuchtend: rechter Fuß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es durchdringe mich dein Hub -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Rose aufleuchtend: oben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in deiner Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch mich kraftvoll flute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flute regsam erströmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erströmend von unten nach oben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben sich im Geiste stärkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich stärkend durch des Lebens Quell,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens Quell, der niederstieg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederstieg vom Sonnesein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suse Karstens undatierhar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin aus dem Fühllosen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingezogen in das Fühlbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste lebte ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich fühllos schlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne lebe ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich fühlend wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlich nennen soll ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fühllose wie das Fühlbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gott bin ich wachend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schlafend bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ich herkomme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem ich hingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehe ich hin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ich herkomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm bin ich schlafend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm bin ich wachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fühlbare wie das Fühllose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ich göttlich nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne lebe ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich fühlend wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste lebe ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich fühllos schlafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Schlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieh ich ein in das Fühllose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Fühllose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde schlafend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen blinden Knaben undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Todesgefahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Geist meines Lebens, schützender Begleiter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei Du in meinem Wollen die Herzensgüte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei Du in meinem Fühlen die Menschenliebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei Du in meinem Denken das Wahrheitslicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR HILFE FÜR ANDERE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versenke mich in die tiefsten Seelenkräfte in mir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebe ich fühlend in dem Ewigen meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Punkt ohne Ausdehnung in dem Kreise,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die ewige Seele ohne leibliches Wesen in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem leiblosen ewigen Wesen gedenke ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
helfend im Geiste ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft, Du selbst zu sein, erstarke in Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht, das in deinem eigenen Inneren leuchtet, belebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwärme, die aus deinem eigenen Geiste strahlt, durchwärme dich. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken, geisterwachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen ihren Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meiner Seele zu deiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dass sie wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Leben füllend aus dem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du erstrebst auf deine Art&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Herzenseelengrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kräfte lerne er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen in seiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Kräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich schlagen fühlen in seinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich denkend wissen in seinem Kopfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich fühlend wissen in seinem Leibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Clara Walberg fur ihren Soha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mögen geistig dich begleiten in deinem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streben die Wesenheiten, nach denen dein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnen geht. Sie mögen ergreifen deine Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und in sie ihre Gedanken fließen lassen; so &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirst du in deinen Gedanken sie erlebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fühlen; in dein Empfinden mögen sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fließen; und du dich mit ihnen einigend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Welten zuzählen, nach denen du trachtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1910 Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzen, die lieben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnen, die wärmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Wegespuren Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Vaters Weltenall -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch rufen wir aus eigner Brust,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch suchen wir im eignen Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O strebet zu ihm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenherzen-Strahlen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andachtwarmes Sehnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Heimatstätten Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Vaters Erdenhaus -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch rufen wir aus eigner Brust,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch suchen wir im eignen Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O lebet bei ihm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Menschenliebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmender Sonnenglanz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Seelenkleider Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Vaters Menschentempel -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch rufen wir aus eigner Brust,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch suchen wir im eignen Geist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O helfet in ihm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fur einen Schwerkranken Februar 1925 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= MEDITATIONEN GEGEBEN WÄHREND DES ERSTEN WELTKRIEGES =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE195 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEDITATIONEN GEGEBEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WÄHREND DES ERSTEN WELTKRIEGES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle Blut,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quellen wirke;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regsamer Muskel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rege die Keime;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebende Pflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmenden Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei heilender Hauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V, Dornach 13. August 1914 Samariterkurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lang d u den Schmerz erfühlest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mich meidet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jst Christus unerkannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenwesen wirkend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn schwach nur bleibt der Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er allein im eignen Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Leidesfühlens mächtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach 14. August 1914 Samariterkurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kann das alles Gesagte wiederum in sieben Zeilen gefasst werden, sieben Zeilen, die Ihnen helfen können, dasjenige zu erreichen, was wir als durchchristete Zwiesprache mit dem Volksgeist geschildert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, meines Erdenraumes Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthülle deines Alters Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der christbegabten Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass strebend sie finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor der Friedenssphären,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich tönend von Lob und Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des christergebnen Menschensinns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 16. August 1914 Samariterkurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Geist meines Erdenortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße dein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus deinem Zeitenalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine fragende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geistesort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenbruderbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gnadenspendender Weltenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle mich Kraft der Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wärme die durchlebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie durchlebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weite weite All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebet für Schwerkranke, an Helene Röchling gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914/15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz in deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Denken, Fühlen, Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Jahves Feuer-Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauche meiner Seele wirkend Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christerfüllt in deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe in dein Wesen elohisch Feuerwollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Lebenstat ihm entglühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steh&#039; vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm geistberührend - seelenruhehaltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark Gegebnes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwarmes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzbelebtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christgeopfert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe-Leben, Bei-dir-sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurffür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Glauben will ich ...&amp;gt;&amp;gt; Notizbuch 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben w i 11 ich dich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen d a r f ich dich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenes Geistes Schutz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da brütet über Europa&#039;s Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Volke seiner Seele Ziel;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lenk&#039; zu dir des Denkens Jahve Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schenk&#039; dir Wille aus Christi Willensquell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Helene Röchling gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben w i 11 ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen d a r f ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich in des Geistes Schutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der brütet über Europas Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Volke seines Geistes Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lenk&#039; zu dir meinen Glauben Jahve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schenk dir liebend meine Wissenskraft Christ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Eliza v. Moltke gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Mut der Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Blut der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Leid Verlassner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Volkes Opfertaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird erwachsen Geistesfrucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenken Seelen geist-bewusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Sinn ins Geisterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab September 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Leid&#039; der Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Blut der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Opfersinn und Kampfesmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Schmerz, der Not, dem Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird erwachsen Geistesfrucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenken Menschen geistbewusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Seelensinn geisterwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Felde Stehenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Schwingen mögen bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserer Seelen bittende Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eurer Hut vertrauten Erdenmenschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass, mit eurer Macht geeint,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Bitte helfend strahle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelen, die sie liebend sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Felde Gefallenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Schwingen mögen bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserer Seelen bittende Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furer Hut vertrauten Sphärenmenschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass, mit eurer Macht geeint,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Bitte helfend strahle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelen, die sie liebend sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ah September 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Felde Stehenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr wachet über Erden-Seelen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr webet an den Erden-Seelen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister, die ihr über Menschenseelen schützend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Weltenweisheit liebend wirkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höret unsre Bitte, schauet unsre Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit euren helfenden Kräftestrahlen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen möchten, geistergeben, liebesendend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Felde Gefallenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr wachet über Sphären-Seelen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr webet an den Sphären-Seelen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister, die ihr über Seelenmenschen schützend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Weltenweisheit liebend wirkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höret unsre Bitte, schauet unsre Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit euren helfenden Kräfteströmen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen möchten, geisterahnend, liebestrahlend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab Januar 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUM GEDENKEN AN VERSTORBENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe sei den Hüllen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dich jetzt umgeben -Kühlend alle Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmend alle Kälte -Opfernd einverwoben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe liebgetragen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbeschenkt, nach oben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Paula Stryczek nach dem Tode von Anna Wagner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Dezember 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr denen meine Liebe strömt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch kühle Eure Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch wärme Eure Kühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese meiner Liebe Treue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaue im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Eurer Geisteszukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meinem Herzen immerwährend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rudolf Meyer gegeben am 3. März 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dir meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sucht dich ahnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist mit dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lebt mit dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wir vereint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmisch alle Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gertrud und Wilhelm v. Heydebrand nacb dem kurzen Leben eines ihrer Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911/12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir sei gesandt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Liebe so wie sie war &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als du hier mit mir warst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lindre deine Wärme, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie lindre deine Kälte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass du findest den Weg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Seelen- ins Geistgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 - 20 Minuten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarz rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem schwarzen Kreuzesholz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sprießen die roten Lichtesrosen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so aus Weltenfinsternissen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gottessonne Klarheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so aus gutem Menschenherzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Liebe stärkend Wesen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie werde meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Matilda Biörklöf gegeben Juni 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe folget, folget &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dir folget dir in deinem Schmerz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
folget dir in der Seligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation wie in der Geheimwissenschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.298 301 angegeben. [Rosenkreuz-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Anna Leutbel beim Tode ihres Sohnes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Todes Pforte will ich folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treulich deiner Seele in des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichterzeugende Zeitenorte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebend dir mindern Erdenkälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissend dir ordnen Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkend bei dir will weilen ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dämpfend dir sengende Weltenwärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gertrud Noss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Tode ihres Sohnes Fritz Mitscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Februar 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele folge dir in Geistgebiete,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge dir mit jener Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sie hegen durfte im Erdgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Auge dich noch schaute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindre dir Wärme, lindre dir Kälte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so leben wir vereint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungetrennt durch Geistestore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Gertrud Noss September 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Wort war ich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Wort war ich selbst bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott schaute mich in dem Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort soll leben in meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Au commencement était le Verbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et dans le Verbe j&#039; étais moi-mìme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et le Verbe était en Dieu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et avec le Verbe j&#039;étais moi-mìme en Dieu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et un Dieu était le Verbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et un Dieu me regarda dans le Verbe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et le Verbe doit vivre dans mon âme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An M. Corré beim Tode seines Vaters undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gelbe Sterne auf blauem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem blauen Geistesgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die golderglänzenden Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aus meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starken Haltekräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hermine Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Tode ihres Sohnes Friedrich gefallen am 22. März 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistgefilde will ich senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die treue Liebe die wir fanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Seele der Seele zu verbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst mein Denken liebend finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aus Geistes lichten Landen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du suchend wirst die Seele wenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen, was in mir du suchest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir Licht spendend Mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesenwirkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich Bist du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einig denk-fühlend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streben wir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verwebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele in die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in den Bereich seiner Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll suchen, was sie ihm nach Geistes-Erfahrung geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst unser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unser wirst du sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt des Geistes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinem hingebungsvollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenauge strahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird deiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken edle Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geisteswelten suchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe, die wir treu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir bewahren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe sei den Hüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dich jetzt umgeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmend deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühlend deine Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfernd eingewoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwebe liebegetragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbeschenkt nach oben. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsre Liebe folge dir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele, die da lebt im Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr Erdenleben schaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend sich als Geist erkennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dir im Seelenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkend als dein Selbst erscheint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme unsre Liebe hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dass wir in dir uns fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du in unsrer Seele findest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mit dir in Treue lebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode von Marie Hahn September 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzensliebe dringe zu Seelenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebewärme strahle zu Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nah ich mich dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkend mit dir Geistgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlend in dir Weltenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig-wollend durch dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins-Erleben seiend weben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rudolf Hahn für seine Frau Marie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Röckschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Imaginieren die Welt der Sterne auf blauem Himmel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wird sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geisterfüllten Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird verlassen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Fleischesleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gottesgeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krafterfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken an ihn mit der gegebenen Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imaginieren die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne tönt in das Herz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet dein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist um dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Gesicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Hände Tastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme, Seele, zu mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gefühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Theodora Cayley-Robinson ca. 1919/20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Christi Wegen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe du &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich in deiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An eine Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach dem Tode ihres kleinen Kindes Juni 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinen Seelenschlaf herzwarmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömen meine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe sie in deinem befreiten Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will bei dir sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dir bringen vom Erdensein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du für Geist-Erinnerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus deinem Leben brauchest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Margarete Bockho/t nach dem Tode ihres Vaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte der Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da webet die Seele, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereint mit mir auf Erden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seelenaugen mögen schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Gedanken tiefere Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so mein Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge er treffen deinen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kraft des Vaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gnade des Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Lichte des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An William Scott Pyle nach dem Tode von Edith Maryon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Herzens warmes Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme zu deiner Seele hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wärmen deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sänftigen deine Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen leben meine Gedanken in deinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deine Gedanken in meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Und wir verrichten als Menschen ein gutes, ein schönes, ein herrliches Gebet, wenn wir über den Zusammmenhang des Lebens mit dem Tode oder über einen Verstorbenen so denken, dass wir sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Es empfangen Angeloi, Archangeloi, Archai &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Ätherweben das Schicksalsnetz des -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es verwesen in Exusiai, Dynamis, Kyriotetes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Astral-Empfinden des Kosmos &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die gerechten Folgen des Erdenlebens des -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Es auferstehen in Thronen, Cherubim, Seraphim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als deren Tatenwesen die gerechten Ausgestaltungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Erdenlebens des -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 4. Juli 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Beim Schreiben an die Tafel wurde gesprochen: des betreffenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In künftiges Erdenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich kräftig einzuführen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warst du uns übergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch deiner Eltern Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schmerz an des Todes Pforte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sprechen vermögen allein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seelenbeflügelten Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem reifenden Leben bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nimm statt der Schule Lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für irdisches Tun und Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrer liebend Gedenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinüber in jenes Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Seele umwebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ewigkeit helles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Geist erlebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gottes-Willens-Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tode des Schülers Robert Kürzdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue auf Dich in der geistigen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe lindre Deine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe lindre Deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dringe zu Dir und helfe Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu finden den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Geistes Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strebe zu dir meiner Seele Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme zu dir meiner Liebe Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen dich tragen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen dich halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hoffnungshöhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebessphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierb ar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr die ihr weilet im Geistgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sei meine Liebe Folger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eure Kälte folge sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eure Hitze folge sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage treulich mit Euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu tragen Eurer Seele ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn Geisteswesenheit zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entrücke warme Liebeskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele bestes Geistgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitlebend lindernd deine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittragend stärkend deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schauend dich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wollend mich in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe sei dir im Geistgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse finden deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meiner suchenden Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse lindern deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lindern deine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meinem Denken deines Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So seien wir verbunden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Welten, wo weilet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines Wesens Seelenkern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schick ich Liebe dir -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu kühlen deine Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu wärmen deine Kühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und findest du mich fühlend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will ich dir stets nahe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wisse auch, dass deine künft&#039;ge Geistesschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unsren Seelen Treue finden soll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wir dir dauernd halten wollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir dich liebend-denkend suchen müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelenreich durch jene Pforte, die Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von uns zu dir erschließen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch dir wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeiten- und Weltenlaufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein liebend Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit allen seinen Kräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei dir sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tragend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
helfend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Lucie Bürgi gegeben undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dein Wille war schwach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stärke Deinen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ich schicke Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme für Deine Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ich schicke Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht für Deine Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Liebe Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Mein Gedanke Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Werde weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Franz Gern er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für einen durch Selbstmord verlorenen Freund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele im Seelenlande, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
suche des Christus Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die dir die Hilfe bringet, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hilfe aus Geisterlanden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die auch jenen Geistern Friede &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verleiht, die im friedelosen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben verzweifeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An eine Mutter für ihren Sohn, der sich das Leben nabm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meines Lebens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährte, helfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Sprossen, meine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken gehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu dir, sie ihm recht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu bringen, bitt&#039; ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Seele, Gatte -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese Mutter, um sich an ihren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früh verstorbenen Gatten zu wenden undatierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUS DEM NACHTODLICHEN ERLEBEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leuchtenden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühle ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod hat mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Schlaf erweckt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Geistesschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus mir tun,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Leuchtekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir erstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte eines jungen Gefallenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 2. März 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten will ich tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein fühlend Herz, dass warm es werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Feuer heil ,gen Kräftewirkens;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltgedanken will ich weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Denken, dass klar es werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht des ew&#039;gen Werde-Lebens;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelengründe will ich tauchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergeb&#039;nes Sinnen, dass stark es werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Menschenwirkens wahre Ziele;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gottes Ruhe streb&#039; ich so &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lebenskämpfen und mit Sorgen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Selbst zum höhern Selbst bereitend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach arbeitfreud&#039;gem Frieden trachtend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend Welten-Sein im Eigensein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möcht&#039; ich die Menschenpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwartend leben darf ich dann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen meinem Schicksalsterne, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprache für Lina Crosheintz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Januar 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenseelen will ich lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistgefühl, dass willig es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterwort in Herzen wecke;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Menschengeistern will ich denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwärme, dass kräftig sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Auferstand&#039;nen fühlen können;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet hell dem Todesscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geisteswissens Erdenflamme;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbst wird Welten-Aug und Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lina Grosheintz Ostern 1915 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin als Seele nicht auf der Erde, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern nur in Wasser, Luft und Feuer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Feuer bin ich in den Planeten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Sonnensein bin ich der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fixsternhimmel -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin als Seele nicht auf der Erde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern in Licht, Wort und Leben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Leben bin ich im Innern des &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
planetarischen und Sonnenseins, im Geiste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Weisheitsein bin ich in dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist der Liebe -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1917/18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war mit euch vereint,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibet in mir vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden zusammen sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprache des ewigen Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden tätig sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, wo der Taten Ergebnis wirkt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden weben im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, wo gewoben werden Menschen-Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wort der ew&#039;gen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprache für Georga Wiese ii. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trennen kann keine Schranke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Geist vereint bewahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lichterglänzende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und liebestrahlende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ew&#039;ge Seelenband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bin ich in Eurem Gedenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So seid ihr in meinem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= IN MEMORIAM =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE235 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN MEMORIAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Seele ruht in Christi Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken seiner Lieben sind hei ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabsteinspruch für Johann Steiner gest. 22. Januar 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchte sie Geistsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort finde sie Geistsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Lieben Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilen bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabsteinspruch für Helene Reebstein gest. 2. August 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|236}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 236&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben war sein Sinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Geiste zugewandt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finde er im Tode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Lieben Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabsteinspruch für Friedrich Stein gef 22. März 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An S. St.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unersetzlich bist Du uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Erden-Reihen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urverbunden sind wir Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistes-Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkblatt für Sophie Stinde Dezember 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Lichte strebte ihr Sinn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Liebe wirkte ihr Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem von Rudolf Steiner 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
modellierten Relief Sophie Stindes gest. 17. November 1915 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= II MANTRISCHE SPRÜCHE FÜR ANTHROPOSOPHISCHE ARBEITSZUSAMMENHÄNGE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-S240 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MANTRISCHE SPRÜCHE FÜR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANTHROPOSOPHISCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ARBEITSZUSAMMENHÄNGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Bauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Arbeitsgruppen und Zweige der Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lehrer, Mediziner und Priester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signatur der Rosenkreuzerschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Deo nascimur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Christo morimur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Spiritum Sanctum reviviscimus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München, Mai 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gott bin ich geboren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Christo sterbe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den heiligen Geist auferstehe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malsch, April 1 909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gottessein erstand die Menschenseele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann in Wesensgründe sterbend tauchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird dem Tod dereinst den Geist entbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München, August 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Göttlichen weset die Menschheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Christus wird Leben der Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes Weltgedanken erwachet die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Sprüche der Sdulenweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im reinen Gedanken findest du &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbst, das sich halten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandelst zum Bilde du den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebst du die schaffende Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdichtest du das Gefühl zum Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarst du die formende Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdinglichst du den Willen zum Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schaffest du im Weltensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Münchner Kongreß Mai 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsteinlegung des Modellbaues Mais ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Segen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr großen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr lebt in unseren Gedanken, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ihr kraftet in unserem Fühlen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ihr durchpulst unseren Willen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ihr formt von Oben das Untere, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ihr geistigt das Untere zum Oberen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihn erbeten unsere Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die theosophische Loge Malsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwebt mit eurem Leben den Stein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den wir hier in die Erde senken, auf dass, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was über ihm gedacht, gefühlt, gewollt wird, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wachse aus eures Lebens Keim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben und der Erde vertraut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Loge Maisch und deren treue Hüter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Familie Stockmeyer in Gegenwart &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Vertreter der theosophischen Logen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nürnberg, Wiesbaden, Lugano, Karlsruhe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidelberg, Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 40 weitere Unterschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsteinurkunde Malscb 5. April 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchten möge auf diesen Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Geister des Ostens;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister des Westens mögen es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurückstrahlen lassen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister des Nordens mögen es verfestigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Geister des Südens es durchwärmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dass die Geister des Ostens, Westens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordens und Südens den Bau durchströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ansprache zur Grundsteinlegung Malsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. April 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung des Zweighauses Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Geist des Weltenalls, der Du dich verkündigst unserer wahren Selbsterkenntnis, Du hast gnädig das Wort gehalten, welches Du uns gegeben hast, da Du sahest unsere Arbeit, wie sie geleistet wurde seit Jahren von Deinen Dienern; und offenbar wird es heute in dieser Stunde. Zwar vermögen die weitesten Geistes-räume Dich nicht zu fassen, großer Geist des Weltenalls, der Du mit Deinen Gedanken alle Deine Werke durchdringst, der Du wohnen willst in den Worten, die von unseren Lippen ertönen dürfen; wie viel weniger können Dich fassen diese Tempel-mauern, die wir Dir erbaut haben. Siehe aber, Geist des Welten-alls, der Du Dich ankündigst in unserer wirklichen Selbst­erkenntnis, auf den Willen zum Verstehen, auf die Sehnsucht nach Erkenntnis Deiner Diener! Siehe, Geist des Weltenalls, Durch­dringer eines jeglichen Ichs, auf uns herab, und laß Deine Augen offen sein über diesem Bau, wo Du beschlossen hast zu wohnen! Erhöre unsere Gefühle, die danach drängen, durch unsere Arbeit des Einfließens Deines Geistes in die Räume, die wir Dir gewidmet haben, uns würdig zu zeigen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 15. Oktober 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eintritt, bringe Liebe diesem Heim, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer drinnen weilet, suche Erkenntnis an diesem Ort, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer austritt, nehme Frieden mit aus diesem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 15. Oktober 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Säulen Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAS ES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AN ES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN ES &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VOM ICH &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUS MIR &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH INS ES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inschrzften der 7 Säulen auf einer Skizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den großen Kuppelraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Johannes-Bau-Projekts München 1911/12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkrip don der nebenstehenden Vorlage für die Grundsteinurkunde für den Dornacher Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seraphim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cherubim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Throne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Former&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archangeloi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeloi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthropos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Deo Nascimur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In --- Morimur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Spiritum Sanctum Reviviscimus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unseres im Geist sich suchenden Willens, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Weltenseele sich fühlenden Seins, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Welten-Ich sich ahnenden Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
senken wir in der verdichteten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elemente Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich Sinnbild der Kraft, nach der wir strebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uns bemühen durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 5 7 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegt vom Johannesbau-Verein für die Anthroposophische Arbeit am 2Oten Tage des Septembermonats 1880 nach dem Mysterium von Golgatha, das ist 1913 nach Christi Geburt, da Merkurius als Abendstern in der Waage stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. September 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Welten wirkende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
senden mußtet ihr die Übel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ob des Menschen Fall in der Versucher Netz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil er genommen den Wesen und sich gegeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so bedarf er des täglichen Brotes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil andrer Wille waltet auf Erden als in den Himmeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch sich schied von deinem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß den Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Väter in den Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das makrokosmische Vaterunser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Andern erschuldete Selbstheitschuld &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ansprache zur Grundsteinlegung des Dornacher Baues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. September 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Siehe Seite 344ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte zu den Goetheanum-Fenster Motiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbart Es hat geoffenbart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen: rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt erwirkt den Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gebiert sich der Wille Es ist der Wille geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norden: grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe der Welt wirkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Menschenliebe entsteht Und Menschenliebe ergreift ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süden: grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt gibt ihm das Sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er sieht Und er macht sich sehend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norden: blau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenwelt im Entschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich entschließend Er hat gewollt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süden: blau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gewesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war geworden Es war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norden: lila&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird sein Es ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süden: lila&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt weht Frommsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird er fromm Die Frommheit wirkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norden: rosa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt baut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue den Bau Und der Bau wird Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süden: rosa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 1919/1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu zwei Skizzen für die Mitte/motive der grünen Goetheanum-fenster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Geist der Schwere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sammelte den Widerspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ward &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Menschen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ward das Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913/14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnungsfeier der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ersten Veranstaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im noch unvollendeten Goetheanum-Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenes Geistes Namen, der den Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unsrem Strebensorte sich verkündet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheine ich in diesem Augenblicke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Menschen, die von jetzt an hören wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort, das hier den Seelen ernst erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht frühern Zeiten konnten jene Mächte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unsres Erdenwerdens Ziele lenken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vollbewusster Art sich offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wie im Kinderleibe erst allmählich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte reifen müssen und erstarken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu des Wissens Trägern sind bestimmt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So musste sich als Ganzes auch entfalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Menschentum in seinem Erdenlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dumpfheit lebten erst die Seelentriebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die später würdig sich erweisen sollten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus hohen Welten Geisteslicht zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wurden als der Menschen weise Führer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdbeginn dem Geist ergebne Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von höhren Daseinsmächten auserwählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie pflegten in des Wissens Strebeorten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geisteskräfte, die Erkenntnisstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelen sandten, die nur dumpf bewusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihrem Schauen sich durchdringen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst später konnten aus der Menschen Reihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geistesforscher sich die Schüler holen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch das willensstarke Prüfungsleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich reif erwiesen, in Bewusstheits Helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geisteswissen zielvoll hinzustreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als der ersten Führer Schüler später&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das edle Gut in Würde pflegen konnten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwand die unbewusste Führerschaft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass freie Seelen wissend streben durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und freie Seelen wählten sich dann Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihnen folgen durften in der Pflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistesschatzes; und so ging es weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Menschenalter hin zum andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind bis jetzt ja alle Wissensstätten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dies in Wahrheit sind, gerecht entsprungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchsten, die in Geistessphären steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ernstem Suchen streben wir allhier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wahrem Geistes-Menschenerbe hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden niemals von Erkenntnis sprechen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht des Geistes eignes Siegel trägt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein vom Lichte aus den Geisteswelten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schauend Menschen sich erschließen kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ihm strebend anvertrauen wollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihrer Seele Tiefen zu ergründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Lichte würdig hinzustreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiset uns der Zeitenwende Ernst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihre Not; die Zeichen sind fürwahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutungsschwer, die sich im Weltenplane&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt Geistesaugen deutlich offenbaren. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eröffnungfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des ersten Anthroposophischen Hochschul-Kurses Dornach, 26. September 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlußwort der Ansprache bei der Eröffnungsfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lichte uns zu wenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn dunkler Zeiten Not, -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geistesmorgenrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenblicke senden, -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen-Wollen sei es hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bleib&#039; es für und für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 26. September 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken wahre Kommunion des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nahen mir im Erdenwirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stoffes Abbild mir gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sterne Himmelstaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ich im Fühlen weise wandle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erlebe mich mit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringt in mich im Wasserwirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stoffes Kraftgehalt mich fassend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sterne bildend Himmelswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ich im Wollen liebend schaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Kommunion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nahet mir im Erdenwirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stoffes Abbild mir gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sterne Himmelswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seh&#039; im Wollen sie sich liebend wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erlebe mich als Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringen in mich im Wasserleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stoffes Kraftgewalt mich bildend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sterne Himmelstaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seh&#039; im Fühlen sie sich weise wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erlebe mich als Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den im Goetheanum-Bau unmittelbar vor dem Ausbruch des Brandes gehaltenen Vortrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, 31. Dezember 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinfühlen auf die Atmung - leises Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir woget Weltenwellenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Wogen lebet Götterwille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Götterwille, du erfüllest mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich belebe dich zu Menschenwillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Menschenwillen wird mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber krafterschaffendes Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wirke aus dem Ich zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinfühlen auf den Blutkreislauf - leises Hören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir beruhigt sich Menschenwillensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ruhe lebet Menschendenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschendenken, du erleuchtest mich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erfasse dich als Gottgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gottgedanken ist mein Urbildsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Urbildsein wird ,ichterschaffend in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke von dem Gott zum Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezemher 1922 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand des Goetheanum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanke ward an Gedanken gewunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schaffen freudig die Seele verbraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Formen die Empfindung gehaucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so der Geist der Kunst verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die Schmerzen wohl erkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die das Schicksal uns getaucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühl ist in Flammen verraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaffensglück hat ein Ende gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Trümmer schaut das Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wollte im Sinnenstoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Goetheanum vom Ewigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Formen zum Auge sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flammen konnten den Stoff verzehren -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll die Anthroposophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistigem ihren Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Seele sprechen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flammen des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden sie erhärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1923 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue den Logos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sengenden Feuer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finde die Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dianens Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V . Dornach, 2. Dezember 192 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ideell-geistige Grundsteinlegung der Aligemeznen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthroposophischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Rudolf Steiner am 25. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest in den Gliedern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dich durch die Raumeswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistesmeereswesen tragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Erinnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo in waltendem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenschöpfer-Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gottes - Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erweset&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Welten-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest in dem Herzens-Lungen-Schlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dich durch den Zeitenrhythmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins eigne Seelenwesensfühlen leitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Besinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelengleichgewichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die wogenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Werde-Taten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reihenfolge siehe Hinweis S. 367 *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Welten-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Seelen-Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im ruhenden Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dir aus Ewigkeitsgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgedanken erschließet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Erschauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedanken-Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die ew&#039;gen Götterziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Wesens-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem eignen Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu freiem Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschen-Geistes-Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitenwende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trat das Welten-Geistes-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den irdischen Wesensstrom;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtdunkel hatte ausgewaltet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taghelles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlte in Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht, das erwärmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die armen Hirtenherzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht, das erleuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weisen Könighäupter -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme unsre Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchte unsre Häupter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass gut werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir aus Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Häuptern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielvoll führen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wiederholung von: Menschenseele! Du lebest in den Gliedern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es waltet der Vater-Geist der Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltentiefen Sein-erzeugend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seraphim Cherubim Throne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset aus den Höhen erklingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in den Tiefen das Echo findet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Deo nascimur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören die Elementengeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Osten, Westen, Norden, Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mögen es hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wiederholung von: Menschenseele! Du lebest im Herzens-Lungen-Schlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es waltet der Christus-Wille im Umkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltenrhythmen Seelen-begnadend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kyriotetes Dynamis Exusiai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset vom Osten befeuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durch den Westen sich gestaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Christo morimur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wiederholung von: Menschenseele! Du lebest im ruhenden Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es walten des Geistes - Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenwesen Licht-erflehend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archai Archangeloi Angeloi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset aus den Tiefen erbitten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in den Höhen erhöret wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Spiritum Sanctum reviviscimus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. Dezember 1923 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zweite Fassung für den Druck in « Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht. Nachrichten für deren Mit glieder», Nr.1 vom 13. Januar 1924 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE368 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Fassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Druck in « Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten für deren Mit glieder», Nr.1 vom 13. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest in den Gliedern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dich durch die Raumeswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Geistesmeereswesen tragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Erinnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo in waltendem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenschöpfer-Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gottes-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erweset;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Welten-Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es waltet der Vater-Geist der Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltentiefen Sein-erzeugend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Kräfte-Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset aus den Höhen erklingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in den Tiefen das Echo findet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Göttlichen weset die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mögen es hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest in dem Herzens-Lungen-Schlage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dich durch den Zeitenrhythmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&#039;s eigne Seelenwesensfühlen leitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Besinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelengleichgewichte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die wogenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Werde-Taten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigne Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Welten-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Seelen-Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es waltet der Christus-Wille im Umkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Weltenrhythmen Seelen-begnadend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Lichtes-Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset vom Osten befeuern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durch den Westen sich formet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Christus wird Leben der Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mögen es hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im ruhenden Haupte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dir aus Ewigkeitsgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltgedanken erschließet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe Geist-Erschauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedanken-Ruhe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die ew&#039;gen Götterziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welten-Wesens-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem eignen Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu freiem Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du wirst wahrhaft denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschen-Geistes-Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es walten des Geistes - Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenwesen Licht-erflehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Seelen-Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset aus den Tiefen erbitten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in den Höhen erhöret wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes Weltgedanken erwachet die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mögen es hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeiten Wende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trat das Welten-Geistes-Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den irdischen Wesensstrom;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht-Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ausgewaltet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taghelles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlte in Menschenseelen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwärmet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die armen Hirtenherzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erleuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weisen Königshäupter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus-Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Herzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Häupter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass gut werde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzen gründen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Häuptern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielvoll führen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 272&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede walt&#039; in diesem Haus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedenk&#039; ein jedermann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da gehet ein und aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzhaft stark, so viel er kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsgebäude Dornach Frühjahr 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundstein legung des Hauses « Vreede »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Hause lebe Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie durchdringe der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der suche im Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den festen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ihm werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fromme Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Räumen des Baues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass von oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich einen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Segen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gottes Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen, die drinnen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstein wurde in die Erde versenkt am siebenundzwanzigsten Oktober 1921. Ihm geben mit ihre Gedanken im obigen Sinn, die da waren beteiligt am Entstehen des Baues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlesheim, 27. Oktober 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsteinspruch für den Neubau der Freien Waldorfschule Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walte, was Geisteskraft in Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirke, was Geisteslicht in Güte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzenssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Seelenfestigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem jungen Menschenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für des Leibes Arbeitskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für der Seele Innigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für des Geistes Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem sei geweiht diese Stätte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jugendsinn finde in ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftbegabte, Lichtergebene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenpfleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen gedenken des Geistes, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der hier walten soll, die, welche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Stein zum Sinnbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier versenken, auf dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er festige die Grundlage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über der leben, walten, wirken soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreiende Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstarkende Geistesmacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich offenbarendes Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies möchten sie bekennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Christi Namen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reinen Absichten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gutem Willen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Unterschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Dezember 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Schule in Hamburg- Wandsbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ernst der Zeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
muss geboren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mut zur Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt dem Unterricht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Geist euch gibt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Ihr befreit die Menschheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von dem Alpdruck, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der auf ihr lastet durch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Materialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Christian Rosenkreutz-Zweig in Nizza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosser erhabener Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du die Weltenweiten erfüllest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du in Seelengründe tauchest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle unsere Arbeitsstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle unsere suchenden Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestärke unser Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärme unser Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läutre unser Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt und immerdar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einweihung des Novalis- Zweiges in Rom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiriti eccelsi, che eravate perfetti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prima che scorresse la sorgente del nostro principio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La vostra Sapienza Creatrice formö l&#039;universo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E dal mondo della Vostra Sapienza sorse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Forza del nostro pensare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Vita del nostro sentire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il Fine del nostro volere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Che la Vostra Forza, la Vostra Vita, il Vostro Fine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Compenetrino gli organi delle anime nostre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onde possano contemplare la Vostra Sapienza Creatrice,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onde possano vivere il Sentire Creativo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onde possano creare nel Volere Divino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Deo nascimur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn Christo morimur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Spiritum Sanctum reviviscimus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Geister, die Ihr vollendet ward&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor unseres Anfangs Quelle floß,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure schaffende Weisheit bildete die Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Eurer Weisheitswelt entstieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unseres Denkens Kraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unseres Fühlens Leben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unseres Willens Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Kraft, Euer Leben, Euer Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße sich in unsere Seelenglieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dass sie schauen Eure schaffende Weisheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dass sie leben schaffendes Fühlen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dass sie schaffen im göttlichen Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Versammlungen des Novalis-Zweiges in Rom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nel segno della croce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circondata da rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vediamo sentendolo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il risveglio dello Spirito del Mondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dalle profonditá dell&#039; anima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Si staccano dalle profonditá dell&#039; anima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le forze nascoste del mistero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forze che agivano nel principio,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forze che devono agire alla fine,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forze nelle quali &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noi pensando siamo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nelle quali &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noi amando viviamo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nelle quali&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
la devozione respiriamo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeichen des Kreuzes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Rosen umgeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehen wir fühlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erweckung des Weltengeistes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Seelentiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lösen sich aus Seelentiefen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Mysteriums verborgene Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräfte, die im Anfange wirkten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräfte, die am Ende wirken sollen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräfte, in welchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir denkend sind, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir liebend leben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir Andacht atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang und Ende so zu sagen, dass jedesmal ein anderes Mitglied laut diese Formel sagt, die andern sich meditativ von ihr erfüllen. Wenn so viele Versammlungen stattgefunden haben, dass jedes Mitglied an det Reihe war, beginnt wieder das Mitglied, welches das erste war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Emerson-Zweig in London&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Geistes lichten Höhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahle Gottes helles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die suchen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelen-Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seinem Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier uns versammelt fühlen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der Mitglieder-Zusammenkünfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gründung der Gruppe St. Michel in Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosser umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erhebe mein Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Deiner Weisheit sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erhebe mein Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Deiner Offenbarung sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erhebe mein Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Deinem Schaffen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So möge meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich dreifach ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Einen in ihren Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich Deinem Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und alle Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einweihung des Vidar-Zweiges in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr, die Ihr das geistige Leben leitet, und gebet den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen je nach den Epochen, was der Mensch braucht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr arbeitet mit, wenn hingebungsvoll dem geistigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben unsere Freunde hier in dieser Stadt dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches möchten wir als Gebet zu den geistigen Leiter, den höheren Hierarchien in diesem Augenblick, der in zwiefacher Beziehung feierlich ist, hinaufsenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß dies walten möge, das sei heute unser Weihnachtsgebet: daß auch dieser Zweig werden mag ein lebendiger Zeuge dessen, was als Kraft in die Mcnschheitsentwickelung aus höheren Welten hineinfließt und immer mehr und mehr den Menschenseelen das Bewusstsein geben kann von der Wahrheit der Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen zu den Sinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge in den Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wandeln sich im Zeitenstrome;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennend dringt die Menschenseele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Raumesweiten unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unerreicht vom Zeitenstrom,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Reich der Ewigkeiten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 21. Dezember 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gründung des Zweiges Mannheim Il&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelen-Innern zu empfinden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ewig als des Menschen Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn bindet an den Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so dem Leben und dem Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wahren Sinn verleiht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durchdringt des Geistes Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dies auch walte um uns, über uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir uns einen zum Seelenwerk;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens große Geistesführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen in solchem Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns segnend ihre Gnade-Liebe schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an die sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Mannheim bildende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinschaft für Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Dezember 1915 Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihespruch für einen Raum in Schloß Tannbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du selbst, erkennender, fühlender, wollender Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist das Rätsel der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verbirgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir wird es offenbar, es wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Geiste Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner Seele Wärme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deines Atems Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bindet dir die Leibeswesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Seelenwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Geistesreiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führt dich in den Stoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du dich menschlich findest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führt dich in den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du dich geistig nicht verlierest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ludwig und ßertba v. Po/zer-Hoditz, 10. Juni 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Arbeitsgruppe von Alice Kinkel in Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Sphäre ist der Seele Heimat;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch gelangt dahin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht er den Weg des wahren Denkens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wählt er des Herzens Liebekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum starken Führer sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und öffnet er den innern Seelensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schrift, die überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltensein sich offenbaret,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die er stets finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geistverkündigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem, was da lebt und lebend wirkt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in allen Dingen auch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leblos sich im Raume breiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in allem, was geschieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werdestrom der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gründung der Threefold Group in New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe unser Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseres Herzens Mittelpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und suche in Liebe sich zu vereinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Menschen gleichen Zieles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Geistern die gnadevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unser ernstlich herzliches Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lichtregionen uns stärkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Liebe erhellend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herunterschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEN BERLINER FREUNDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es siehet der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem welt&#039;erzeugtem Auge;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn bindet, was er siehet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenfreude und Weltenschmerz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bindet ihn, an alles,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was da wird, aber minder nicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An alles, was da stürzet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abgrundes finstre Reiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schauet der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem geist&#039;verlieh&#039;nem Auge;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn bindet, was er schauet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Geisteshoffen und Geistes-Halte-Kraft;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bindet ihn an alles,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in Ewigkeiten wurzelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Ewigkeiten Früchte trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schauen kann der Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn er des Innern Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selber fühlet als Geistes-Gottes-Glied,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf der Seele Schauplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschen-Leibes-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Taten wirket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Menschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergessen an das Gottes-Innre,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber wollen es nehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Bewusstseins helles Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann tragen über Schutt und Asche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Flamme im Menschenherzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mögen Blitze unsre Sinneshäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schutt zerschmettern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir errichten Seelenhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenfestem Lichtesweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Untergang des Äußern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll werden Aufgang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Seelen-Innersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leid dringet heran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Stoffes-Kraft Gewalten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung leuchtet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Finsternis uns umwallt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und s i e wird dereinst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unsre Erinnerung dringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nach der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte wieder leben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nicht, dass diese Leuchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dereinst in künft&#039;gen Helligkeiten uns fehle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sie jetzt im Leide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in unsre Seelen eingepflanzet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihespruch für den Zweigraum der Berliner Jugend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raumeswände trennen schützend uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Welten störend&#039; Lärmgetriebe;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele findet in der Stille sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Seele in dem Geistesraum;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Welten-Kräfte binden wirksam,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die stärkste Wand gesondert hält;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch muss die Liebe kräftig tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenkräfte in der Seelen Geistverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raumeswände trennen schützend uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Welten störend&#039; Lärmgetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele findet in der Stille sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Seele im umgrenzten Geistbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Welten-Kräfte weben in das All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die stärkste Wand gesondert hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch muss die Liebe kräftig tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenkräfte in der Seelen Geistverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lehrer der Freien Waldorfschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schein des Sinnewesens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebt des Geistes Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weisheitslicht sich gebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und innre Kraft verbergend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ich des eignen Wesens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da scheinet Menschenwille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkens Offenbarung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eigne Kraft sich stützend;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eigne Kraft dem Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenweisheit machtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geeinet zu dem Selbste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltet mich, der ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Göttlich-Hohen wende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtungskräfte suchend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lehrer der Freien Waldorfschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistiges Blicken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wende dich schauend nach Innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliches Tasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühre am zarten Seelen-Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ahnenden Geistes-Blicken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im herzhaften Seelen-Tasten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da webt sich Bewusst-Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst-Sein, das aus dem Oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem Unten des Menschen-Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bindet Welten-Helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Erden-Dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistiges Blicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliches Tasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erblicke, Ertaste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Innern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webende Welten-Helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In waltendem Erdendunkel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein eigenes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen-Bilde-Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krafterschaffendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willentragendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Oktober 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenwirksamkeit eine uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir im Raum getrennt sein müssen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir schon gemeinsam vollbracht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es krafte jetzt durch die Lehrerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ziehe seine Kreise durch Ihren Eigenrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jener Rat, der so gerne käme,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen frei nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brief an die Lebrer Goetheanum, 15 März 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die anthroposophischen Ärzte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung: Wie finde ich das Gute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Kann ich das Gute denken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das Gute nicht denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken versorgt mein Ätherleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ätherleib wirkt in der Flüssigkeit meines Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Flüssigkeit des Leibes finde ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Kann ich das Gute fühlen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das Gute zwar fühlen; aber es ist durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht da, wenn ich es nur fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen versorgt mein astralischer Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein astralischer Leib wirkt in dem Luftförmigen meines Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in dem Luftförmigen des Leibes finde ich das durch mich existierende Gute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Kann ich das Gute wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das Gute wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen versorgt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wirkt in dem Wärmeäther meines Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Wärme kann ich das Gute physisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle meine Menschheit in meiner Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ich fühle Licht in meiner Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Achtgeben, dass diese Lichtempfindung auftritt in der Gegend, wo das physische Herz ist)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich fühle tönend die Weltsubstanz in meiner Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Achtgeben, dass die eigentümliche Ton-Empfindung vom Unterleib nach dem Kopfe, aber mit Ausbreitung im ganzen Leibe geht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 297a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ich fühle in meinem Kopfe sich regend das Weltenleben in meiner Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­(Achtgeben, dass die eigentümliche Lebensempfindung vom Kopfe nach dem ganzen Körper sich verbreitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 297b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Helene v. Grunelius für die Ärzte Herbst 1923 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was ich jetzt auf die Tafel schreibe, ist nicht dazu da, dass Sie es wissen, sondern dass es anregt in Euch immer wieder diese Belebung Eures medizinischen Sinnes =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE298 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich jetzt auf die Tafel schreibe, ist nicht dazu da, dass Sie es wissen, sondern dass es anregt in Euch immer wieder diese Belebung Eures medizinischen Sinnes. Es ist etwa so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr heilenden Geister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr verbindet euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Suiphursegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Ätherduftes;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr belebet euch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aufstreben Merkurs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tautropfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Wachsenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Werdenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr machet Halt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Erdensalze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Wurzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Boden ernährt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gewissermaßen dasjenige, was die Seele erwirbt, indem sie auf den Umkreis hinschaut, den inneren Sinn erweckend für das, was sie umgibt. Der Mensch kann dann antworten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mein Seelenwissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden dem Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Blütenduftes;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mein Seelenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregen am glitzernden Tropfeii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Blättermorgens;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mein Seelensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstarken an dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzerhärtenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgsam die Wurzel pflegt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 5. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe das Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wandelst mit dem Sonnenwesen. Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe die Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wandelst mit dem Sonnenlicht. Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe das Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wandelst mit dem Sonnenwirken. Chem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebe die Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wandelst mit dem Sonnenleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeichen denke den Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Knochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bildwandel schaue den Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Muskeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gestaltenden Ton fühle den Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Organe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sinnvollen Wort wolle den Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Tätigkeit der Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für V. 7. Januar 1924 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele bist du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper ist Gottes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesen in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnet inne der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinem Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnet inne der Geisi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch lasse in des Körpers Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit walten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lasse in der Seele Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ichheit walten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nimmt deiner Seele Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Körper für sich als Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du körperkrank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nimmt deines Körpers Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seele für sich als Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du seelenkrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in deiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühl in deinem Körper &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweremacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Leuchtekraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlet Geistes-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweremacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftet Gottes-Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch darf nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreifen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweremacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweremacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn fasset Leuchtekraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweremacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dringet Schweremacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leuchtekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So binden in Welten-Irre &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele und Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verderbnis sich. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 9. Januar 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömen an der Schwelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnesdunkel und Geisteshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Blendwerk ineinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Blendwerks Abbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Krankheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Krankheit lebet der Hüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegung im Geist bewusst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegung im Körper unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1924 Notizbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in alten Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebte in der Eingeweihten Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll der Gedanke, dass krank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Natur ein jeglicher Mensch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Erziehen ward angesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich dem Heilprozess,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dem Kinde mit dem Reifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheit zugleich erbrachte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für des Lebens vollendetes Menschsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jm 1. Rundbrief für Ärzte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. März 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau, was kosmisch sich fügt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du empfindest Menschengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau, was luftig dich bewegt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erlebest Menschenbeseelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau, was irdisch sich wandelt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erfassest Menschendurchgeistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 22. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle in des Fiebers Maß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Saturn Geistesgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle in des Pulses Zahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sonne Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle in des Stoff&#039;s Gewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Mondes Formenmacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schauest du in deinem Heilerwillen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch des Erdenmenschen Heilbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 24 April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiebe die Frühzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Kindes Alter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Kindes Alter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Jugendzeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir erscheint verdichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenäthersein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Körperwesen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiebe die Altersdichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Menschenreifezeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Reifealter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Jugendleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir ertönt in Weltenklängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseelenwirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ätherleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 25. April 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle das Denken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat verloren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Erde Lasten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lüfte Weben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Kosmos Scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkrafte das Denken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gewinnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Erde Lasten ganz gering &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lüfte Weben stärkren Grades &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Kosmos Scheinen vollen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle das Wollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat verloren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Kosmos Wirken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lüfte Sprechen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Erde Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkrafte das Wollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gewinnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Kosmos Wirken ganz vernehmlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lüfte Sprechen fast verständlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Erde Sinnen leise lebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1924 Notizblätt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus uralt heil&#039;ger Opferstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfloss einst Heilerkunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenschaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenket Eurer Offenbarung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saget sie am neuen Heiler-Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geben geistgetragne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehör euerem Mysterienruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heil-erwirkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Lebens-Weben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will des Geistes-Ohren Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im liebenden Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen, zu hören den Ruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprach Merkur-Raphael &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Schauet alten Brauch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An heilig würd&#039;ger Stätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammenbildung erfassend verborgne Frdenkräfte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tragend in Merkurs Feuerschlangensiegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Göttern entgegen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass schaffend in Heilern werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in Klüftetiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Lüftewehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Lichterstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdenübel bannet. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II) Erneuert alten Brauch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saget was wiedergeboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An neuem Heilerort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Euer Streben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und geben geistgetragne Menschenseelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehör Eurem Sinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über neu entzündetes Feuerschlangensiegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wollen sie heilerweckend schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Lebensweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen geloben Euch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will des Geistes-Ohren-Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im liebenden Herzen erregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu hören Euer Heiles-Wort. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den internen Ärztekreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen wohnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In leuchtender Helle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helfersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen wirket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wärmender Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helferkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lasst uns tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele vollen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzenswärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LJnd in Herzenslicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bringen wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Heilbedürftigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gottes Gnadensinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Krankenschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924/25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich findend, weben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wirkt das Selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trägt in Sonnenhöh&#039;n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weltenschöpferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen wahrhaft hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pfarrer Paul Klein 1914/15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefühle der Bedürftigkeit DEINER Gnade, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus-Licht der Welt, harre ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Kräften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffnend der Seele Pforten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINER Erleuchtung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Still in mir will ich sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und DIR danken DEINER Gabe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sie geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als DEIN Geschenk an Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeug DEINES Wortes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
will ich sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besten Kräften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
echten Tiefen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stillsten Ehrfurchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DIR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger des Weltenwortes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sei gerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich öffnend DEINER &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadenpforte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINEM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebestore;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende den Geist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der trägt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINES Wortes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINES Wortes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebewärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINES Wortes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille walte in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille webe durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich erlausche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINES Geistes Stimme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINES Geistes weise Führung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass spreche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wessen DU würdigest &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zu legen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir in Herzenstiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wache ob meinem Wort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wache ob meinem Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wache ob DEINEM Diener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DEINEM Boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pfarrer Paul Klein als Meditation vor der Predigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstsein erfüllet mich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Tempel sein muss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Welten-Schöpfer-Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge lerne sehen in Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz lerne fühlen in Geistes-Reine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe Sonnengeist in Mondenseele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche Gotteswort in Erdenohren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Geistesstrom im Menschenblute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Priesterinnen der Christen gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde gehen den Weg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der die Elemente in Geschehen löst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich führt nach unten zum Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der die Krankheit schickt zum Ausgleich des Karma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich führt nach oben zum Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der die Seele in Irrtum zum Erwerb der Freiheit leitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus führt nach unten und nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisch Geistesmensch in Erdenmenschen zeugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ärzte und Priester V. Dornach, 18. September 1924 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= III FREIE ÜBERTRAGUNGEN BIBLISCHER TEXTE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-321 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FREIE ÜBERTRAGUNGEN &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BIBLISCHER TEXTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang der Genesis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&#039;reschit bara elohim et&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haschamajim w&#039;eth ha&#039;arez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geschaffenen schufen die Götter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sich Offenbarende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das in sich sich Regende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in sich sich Regende war &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ungeordnet und Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ersannen im Urbeginne die Götter das sich Offenbarende und das sich in sich Erregende -Und das sich in sich Erregende war in sich verworren und wüst und Finsternis war über der Wüstheit und der Götter Hauch brütete über dem sich Offenbarenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprachen die Götter - es werde Licht; und es ward Licht Und es sahen die Götter dass das Licht schön sei und sie schieden zwischen dem Lichte und zwischen der Finsternis Und die Götter nannten das Licht Tag und die Finsternis nannten sie Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ward das Dunkele und der Lichtdurchbruch, ein Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 1 9 1 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem was herübergekommen war aus dem Saturn-, Sonnen- und Mondendasein, ersannen in kosmischer Tätigkeit die Elohim dasjenige, was sich nach außen offenbart, was sich im Innern regt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über dem, was sich im Innern regt, und durch das, was sich regt, herrschte das finstere Dunkel. Aber es breitete sich aus da hinein, es brütete darüber es durchdringend mit Wärme der schöpferische Geist der Elohim - Ruach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Bern, 4. September 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Gebote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweites Buch Moses, 20. Kapitel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Ewig-Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht Mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über Mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von Etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus, oder zwischen Himmel und Erde wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von all dem unter dem göttlichen in dir ist. Denn Ich bin als das Ewige in dir, und bin ein fortwirkendes Göttliches, wenn du Mich nicht in dir erkennst, werde Ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leib wird veröden, wenn du Mich in dir erkennst, werde Ich bis ins tausendste Geschlecht als du fortleben, und die Leiber deines Volkes werden gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst nicht im Irrtum von Mir in dir reden, denn jeder Irrtum über das Ich in dir wird deinen Leib verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild Meines Daseins werde. Denn was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet, und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun, und deines Sohnes Tun, und deiner Tochter Tun, und deiner Knechte Tun, und deines Viehes Tun, und dessen, der sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußern zugewandt sein; am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirke fort im Sinne deines Vaters und deiner Mutter, damit dir als Besitztum verbleibt das Eigentum, das sie sich durch die Kraft erworben haben, die Ich in ihnen gebildet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morde nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brich nicht die Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehle nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VIII.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze den Wert deines Mitmenschen nicht herab, indem du Unwahres von ihm sagst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke nicht mißgönnend auf das, was dein Mitmensch besitzt als Eigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke nicht mißgönnend auf das Weib deines Mitmenschen und auch nicht auf die Gehilfen und die andern Wesen, durch die er sein Fortkommen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt für&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 16. November 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthäus-Evangelium, 5. Kapitel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seligpreisun gen der Bergpredigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die Bettler um Geist, denn ihnen selbst ist das Königreich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die Sanftmütigen, denn sie werden in sich selbst die Erde als ihren Anteil erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die Leidtragenden, denn sie werden Trost in sich selbst finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, denn sie werden in sich selbst gesättigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die Mitleidigen, denn ihnen wird durch sich selbst Mitleid sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die reinen Herzens sind, denn sie werden in sich Gott schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig die Friedenstiftenden, denn sie werden Kinder Gottes heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selig sind die man um der Gerechtigkeit willen verfolgt, denn in ihnen selbst wird das Reich des Himmels sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefragt durch die Pharisaer, wann das Reich Gottes komme, antwortet er ihnen und sprach: Es kommt das Reich Gottes mit einer Wahrnehmung; auch wird nicht gesagt werden, da hier, oder dort ist es, denn siehe da, das Reich Gottes ist unter euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Fassung, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Von Gott erfüllt sind die, welche Bettler sind um Geist, denn in ihnen selbst ist das Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Von Gott erfüllt sind die, welchen das Leid nicht abgenommen wird, (welche dem Leiden unterworfen sind), denn sie werden durch sich selbst sich Beistand suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Von Gott erfüllt sind die, welche ihre Leidenschaften zügeln, denn ihnen wird die Erde als Los zufallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Von Gott erfüllt sind die, welche Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit empfinden, denn sie werden durch sich selbst gesättigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Von Gott erfüllt sind die Liebenden, denn sie werden Liebe erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Von Gott erfüllt sind die im Herzen Reinen, denn sie werden Gott in sich schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Von Gott erfüllt sind die Friedenbringer, denn Söhne Gottes werden sie heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Fassung, 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus-Evangelium, 8. Kapitel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Jesus zog aus, und seine Bekenner begleiteten ihn in die Orte, die waren in der Umgegend von Cäsarea Philippi. Und als sie des Weges gingen, sprach er zu denen, die um ihn herum waren: Was sagen die Leute darüber, was das Ich sei? Was erkennen die Leute als das Ich an? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da antworteten die, welche um den Jesus waren: Die Leute sagen, es musse im Ich leben, damit das Ich richtig sei, Johannes der Täufer. Andere aber auch sagen, es müsse dieses Ich durchzogen sein von Elias, und Elias müsse in dem Ich leben; andere wieder sagen, ein anderer der Propheten müsse so behandelt werden, dass das Ich sagt: Nicht ich, sonder dieser Prophet in mir wirkt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er aber sprach zu denen, die um ihn waren: Was sagt denn Ihr, dass das Ich sei? - Da antwortete Petrias: Das Ich so gefaßt, dass wir es erkennen in seiner Geistigkeit als Du, das ist der Christus! -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da antwortete er denen, die um ihn herum waren: Hütet euch davor, dies den gewöhnlichen Menschen zu sagen! Denn dies Geheimnis können sie noch nicht verstehen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen aber, die um ihn herum durch dieses Wort angeregt waren, fing er an, das Folgende zu lehren: Das im Menschen, was äußerlich physisch ausdrückt die Ichheit, das muss, wenn diese Ich­heit im Menschen voll aufleben soll, vieles leiden, und so wie es war, muss es sich gefallen lassen, dass die ältesten Meister der Menschheit und diejenigen, die da wissen, was in der heiligsten Weisheit steht, dass diese sagen: In der Gestalt, in der es so vorhanden ist, ist es nicht zu brauchen; es muss in der Gestalt getötet werden und nach einem durch die Weltverhältnisse bedingten Rhythmus von drei Tagen wieder aufleben aus einer höheren Gestalt heraus. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bestürzt waren sie alle, als er diese Worte frei und offen redete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da muss ich eine Anmerkung machen. Ein solches Wort durfte bis dahin nur in den Mysterien gesprochen werden. Es war ein Geheimnis, das bis dahin nur innerhalb der Mysterientempel gesprochen war, das Geheimnis, dass der Mensch durchmachen musste das «Stirb und werde» in der Initiation und aufwachen musste nach drei Tagen. Daraus erklärt es sich, wenn es heißt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petrus war bestürzt, nahm den Christus beiseite und bedeutete ihm, dass so etwas nicht frei und offen gesagt werden dürfe. Da wandte sich der Christus Jesus um und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagst du so etwas, Petrus, dann gibt dir das der Satan ein; denn wie du diese Wahrheit sprichst, liegt sie hinter unserer Zeit, gehört der Vergangenheit an; da musste sie in die Tempel eingeschlossen werden. In der Zukunft wird sie in dem Hinblick auf das Urmyste­rium von Golgatha nach und nach Eigentum der ganzen Menschheit werden können. So ist es bestimmt in der göttlichen Führung der Weltentwickelung. Und wer anderes sagt, der spricht nicht aus der göttlichen Weisheit heraus, sondern wandelt die göttliche Weisheit in die zeitliche Gestalt um, die sie beim Menschen in der Vergangen­heit hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Berlin, 7 März 1911 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Anfang des Johannes-Evangeliums =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE330 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang des Johannes-Evangeliums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war hei Gott, und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist durch dasselbe geworden, und außer durch dieses ist nichts von dem Entstandenen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fn diesem war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LJnd das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ward ein Mensch, gesandt war er von Gott, mit seinem Namen Johannes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kam zum Zeugnis, auf dass er Zeugnis ablege von dem Lichte, und dass durch ihn alle glauben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war nicht das Licht, sondern ein Zeuge des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in der Welt, und die Welt ist durch es geworden, aber die Welt hat es nicht erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die einzelnen Menschen kam es (bis zu den Ich-Menschen kam es); aber die einzelnen Menschen (die Ich-Menschen) nahmen es nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die es aber aufnahmen, die konnten sich durch es als Gottes Kinder offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seinem Namen vertrauten, sind nicht aus Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, und nicht aus menschlichem Willen, sondern aus Gott geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Lehre gehört, die Lehre von dem einzigen Sohn des Vaters, erfüllt von Hingabe und Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes leget Zeugnis für ihn ab und verkündet deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser war es, von dem ich sagte: Nach mir wird derjenige kommen, der vor mir gewesen ist. Denn er ist mein Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn aus dessen Fülle haben wir alle genommen Gnade über Gnade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben, die Gnade und die Wahrheit aber ist 4urch Jesus Christus entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat niemand bisher mit Augen geschaut. Der eingeborene Sohn, der im Innern des Weltenvaters war, er ist der Führer in diesem Schauen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 1904/1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretation des Christus-Impulses durch den Michael-Impuls Erstes Jahrtausend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort ist Fleisch geworden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat unter uns gewohnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweites Jahrtausend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Menschenfleisch muss wiederum durchgeistigt werden, Damit es fähig werde, im Reiche des Wortes zu wohnen, Um zu schauen die göttlichen Geheimnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 22. November 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war es, wo alles entstanden ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nichts ist entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer durch das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Worte war das Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Leben war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V Pforzheim 7. März 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne ist der Gedanke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Gedanke ist bei Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Göttliches ist der Gedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ist Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Leben soll werden das Licht meines Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und scheinen möge der göttliche Gedanke in mein Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Finsternis meines Ich ergreife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den göttlichen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Pforzheim, 7. März 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne ist der Gedanke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Unendliches ist der Gedanke,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Leben des Gedankens ist das Licht des Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllen möge der leuchtende Gedanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finsternis meines Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ihn die Finsternis meines Ich ergreife,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den lebendigen Gedanken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lebe und webe in seinem göttlichen Urbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Pforzheim, 7. März 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne ist die Erinnerung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erinnerung lebt weiter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und göttlich ist die Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Erinnerung ist Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Leben ist das Ich des Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Menschen selber strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht er allein, der Christus in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er sich an das göttliche Leben erinnert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist in seiner Erinnerung der Christus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als strahlendes Erinnerungsleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Christus leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jede unmittelbar gegenwärtige Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Pforzheim, 7. März 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war die Kraft der Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft der Erinnerung soll werden göttlich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Göttliches soll werden die Kraft der Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was im Ich entsteht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll werden s o ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es ein Entstandenes ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der durchchristlichten, durchgöttlichten Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihr soll sein das Leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihr soll sein das strahlende Licht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus dem sich erinnernden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Finsternis der Gegenwart hereinstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Finsternis, so wie sie gegenwartig ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge begreifen das Licht der göttlich gewordenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Pforzheim, 7. März 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes-Evangelium, 17. Kapitel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hohepriester/iche Gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus versetzte sich in die Geistesschau und sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Väterlicher Weltengrund:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lasse offenbar werden Deines Sohnes Schaffen , &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit durch Deines Sohnes Schaffen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch Du offenbar werdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast ihn zum Schaffenden gemacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in allen fleischlichen Menschenleibern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass er in die Zukunft lebend führe Alle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die durch Dich zu ihm kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden in der Zukunft leben dadurch, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ihr Seelenauge bereitet ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich zu schauen als den wahrhaft Einigen Weltengrund &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und den schaffenden Christus Jesus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Du zu ihnen gesandt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch mich wurdest Du im Erdensein wieder offenbar, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als die Erde Deine Offenbarung umwölkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches war Dein Wille, der durch mich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch, väterlicher Weltengrund, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lasse jetzt erstrahlen die Offenbarung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die durch mich schon ward, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ehe Du in der Erdenwelt offenbar wurdest. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch mich ward das Wort, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Dich offenbart, in Menschenseelen offenbar, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die durch Dich zu mir kamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst in ihnen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Dich kamen sie zu mir, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sie haben in sich genommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erkenntnis von Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihnen ward erkannt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass, was ich zu ihnen sprach, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Dir durch mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu ihnen gesprochen ward.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Väterlicher Weltengrund, das erflehe ich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie, die durch mich zu Dir gekommen sind, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer sein mögen lebend bei Dir, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie ich bei Dir bin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dass sie da schauen Deine Offenbarung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Du liebend vor mir erstrahlen ließest, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor die Erde noch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch mich ward offenbar das Wort, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Dich offenbart, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich will tragen dies Wort in Menschenseelen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dass die Liebe, mit der Du mich liehest, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in ihnen sich bewahre, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und so auch mein ewiges Leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihr Leben ewig bewahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 21. September 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief des Paulus an die Korinther, 13. Kapitel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lobpreisung der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ich will euch zeigen den Weg, der höher ist denn alles andere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich reden könnte mit Menschen- oder mit Engelzungen aus dem Geiste und ermangelte der Liebe, so ist meine Rede tönend Erz und eine klingende Schelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich weissagen könnte und alle Geheimnisse offen­baren und alle Erkenntnisse der Welt mitteilen, und wenn ich allen Glauben hätte, der Berge selbst versetzen könnte, und ermangelte der Liebe, es wäre alles nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich alle Geistesgaben austeilte, ja, wenn ich meinen Leib selber hingäbe zum Verbrennen und ermangelte der Liebe, es wäre alles unnütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe währet immer. Die Liebe ist gütig, die Liebe kennt nicht den Neid, die Liebe kennt nicht die Prahlerei, kennt nicht den Hochmut, die Liebe verletzt nicht, was wohlanständig ist, sucht nicht ihre Vorteile, lässt sich nicht in Aufreizung bringen, trägt niemandem Böses nach, freut sich nicht über Unrecht, freut sich nur mit der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe umkleidet alles, durchströmt allen Glauben, darf auf alles hoffen, darf allüberall Duldung üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe kann nie, wenn sie ist, verloren gehen. Was man weissaget, gehet dahin, wenn es erfüllt ist; was man mit Zungen redet, höret auf, wenn es nicht mehr zu Menschenherzen sprechen kann; was erkannt wird, höret auf, wenn der Gegenstand der Erkenntnis erschöpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Stückwerk ist alles Erkennen, Stückwerk ist alle Weissagung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wenn das Vollkommene kommt, dann ist es mit dem Stückwerk dahin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich ein Kind war, sprach ich wie ein Kind, fühlte ich, dachte ich wie ein Kind; da ich ein Mann ward, war es mit des Kindes Welt vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sehen wir im Spiegel nur dunkle Konturen; dereinst schauen wir den Geist von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk; dereinst werde ich ganz erkennen, wie ich selber bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, bleibend ist Glaube, bleibend ist Hoffnung in Sicherheit, bleibend ist Liebe; die Liebe aber ist das Größte unter ihnen; daher steht die Liebe obenan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Köln, 1. Januar 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief des Paulus an Timotheus, 3. Kapitel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann gewusst werden das Mysterium des Gottesweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derjenige, welcher sich offenbarte durch das Fleisch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Wesen aber in sich geistig ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der voll erkennbar den Engeln nur ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber doch gepredigt werden konnte den Heiden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Glauben der Welt Leben hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist erhoben in die Sphäre der Geister der Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.S. Köln, 9. Mai 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das esoterische (Apostel-) Vaterunser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gotische Vateruns :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atta unsar thu in himinam,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veihnai namo thein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q imai thiudinassus theins,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vairthai vilja theins, sve in himina jah ana airthai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hlaif unsarana thana sinteinan gif uns himma daga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jah aflet uns thatei skulans sijaima, svasve jah veis afletam thaim skulam unsaraim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jah ni hriggais uns in fraistubnajai, ak lausei uns af thamma uhilin;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unte theina ist thiudangardi jah mahts jah vuithus in aivins. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... wenn wir dieses in der Sprache Wulfilas so wunderbare Gehet versuchen in unsere heutige Sprache zu übersetzen, dürfen wir nicht wörtlich übersetzen, sondern müssen etwa sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir empfinden Dich droben in geistigen Höhen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allvater der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihet sei Dein Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Herrschaftsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walte Dein Wille, so wie im Himmel, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also auch auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allvater, dessen Name die äußere Leiblichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes bildet, dessen Herrschaftsbereich wir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anerkennen wollen, dessen Wille walten soll, Du,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst auch das Irdische durchdringen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so dass wir unsern Leib täglich werden neu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstehen sehen gewissermaßen durch die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irdische Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir im sozialen Leben nicht einer des &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andern Schuldner werden, dass wir uns als &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleiche Menschen gegenüberstehen, dass wir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht mit dem Geistig-Leiblichen verfallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laß uns nicht verfallen in dasjenige, was aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unserem Leibe heraus unseren Geist in Finsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bringt, sondern erlöse uns aus den Übeln, die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber entstehen, wenn wir zu stark mit dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiste in das Leibliche hinein verfallen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein ist der Herrschaftsanspruch, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein ist das Machtrecht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein ist die Offenbarung als Licht, als Glanz, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als allwaltende soziale Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Dornach, 15. Mai 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das makrokosmische Vaterunser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprache zur Grundstein/egung des Dornacher Baues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am 20. September 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine lieben Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstehen wir uns heute an diesem Festabend richtig. Verstehen wir uns dahin, daß diese Handlung in einem gewissen Sinne bedeutet für unsere Seele ein Gelöbnis. Unser Streben hat es mit sich gebracht, daß wir hier an diesem Orte, von dem aus wir weit hinaus sehen nach den vier Elementarrichtungen der Himmelsrose, aufrichten dürfen dieses Wahrzeichen geistigen Lebens der neueren Zeit. Ver­stehen wir uns, daß wir uns am heutigen Tage, indem wir unsere Seelen verbunden fühlen mit dem, was wir in die Erde symbolisch versenkt haben, anverloben dieser von uns als richtig erkannten geistigen Evolutionsströmung der Menschheit. Versuchen wir, mei­ne lieben Schwestern und Brüder, dieses Seelengelöbnis abzulegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß wir hinwegsehen wollen für diesen Augenblick von allem Klein­lichen des Lebens, von all dem, was uns verbindet, notwendig ver­binden muß als Mensch mit dem Leben des Alltags. Versuchen wir in diesem Augenblicke in uns den Gedanken zu erwecken der Ver­bindung der Menschenseele mit dem Streben in der Zeitenwende. Versuchen wir einen Augenblick daran zu denken, daß, indem wir das getan haben, was wir heute Abend vollbringen wollten, wir das Bewußtsein in uns tragen müssen, hinauszuschauen in weite, weite Zeitenkreise, um gewahr zu werden, wie sich die Mission, deren Wahrzeichen werden soll dieser Bau, einreihen wird der großen Mission der Menschheit auf unserem Erdenplaneten. Nicht in Stolz und Übermut, in Demut, Hingebung und Opferwilligkeit versu­chen wir unsere Seelen hinaufzulenken zu den großen Plänen, den großen Zielen des menschlichen Wirkens auf der Erde. Versuchen wir uns zu versetzen in die Lage, in der wir eigentlich sein sollen und sein mussen, wenn wir diesen Augenblick richtig verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen wir daran zu denken, wie einstmals einzog in unsere Erdenevolution die große Kunde und Botschaft, das urewige Evan­gelium göttlich-geistigen Lebens, wie es hinzog über die Erde, als die göttlichen Geister selber die großen Lehrer der Menschheit noch waren. Versuchen wir, meine lieben Schwestern und Brüder, uns zurückzuversetzen in jene göttlichen Zeiten der Erde, von denen noch ein letztes Sehnen, eine letzte Erinnerung uns aufgeht, wenn wir etwa im alten Griechenlande mit den letzten Tönen der Myste­rienweisheit - und zugleich mit den ersten philosophischen Tönen -den großen Plato künden hören von den ewigen Ideen und der ewigen Hyle der Welt. Und versuchen wir zu begreifen, was über unsere Erdenevolution seither gezogen ist an luziferischen und ahri­manischen Einflüssen. Versuchen wir uns klarzumachen, wie aus der Menschenseele gewichen ist der Zusammenhang mit dem göttli­chen Weltendasein, mit dem Wollen, mit dem Fühlen und mit dem göttlich-geistigen Erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen wir in diesem Augenblick tie{ tief in unserer Seele nachzufühlen, was da draußen, in den Ländern im Osten, Norden, Westen und Süden heute die Menschenseelen fühlen, die wir aner­kennen dürfen als die besten, und die nicht hinauskommen über dasjenige, was wir aussprechen können mit den Worten: ein unbe­stimmtes, unzulängliches Sehnen und Hoffen auf den Geist. Schaut Euch um, meine lieben Schwestern und Brüder, wie dieses unbe­stimmte Sehnen, dieses unbestimmte Hoffen auf den Geist waltet in der heutigen Menschheit! Fühlet hörend, hier beim Grundstein un­seres Wahrzeichens, wie in dem unbestimmten Sehnen und Hoffen der Menschheit nach dem Geiste der Schrei hörbar ist nach der Antwort, nach jener Antwort, die gegeben werden kann da, wo Geisteswissenschaft walten kann mit ihrem Evangelium der Kunde von dem Geiste. Versucht in Eure Seelen Euch zu schreiben das Große des Augenblicks, den wir durchmachen am heutigen Abend. Wenn wir hören können den Sehnsuchtsruf der Menschheit nach dem Geiste, und errichten wollen den Wahrbau, von dem aus ver­kündet werden soll immer mehr und mehr die Botschaft von dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiste, wenn wir dieses fühlen im Leben dieser Welt, dann verste­hen wir uns an diesem Abend richtig. Dann wissen wir - nicht in Hochmut und nicht in Überschätzung unseres Strebens, sondern in Demut, in Hingabe und Opferwilligkeit wissen wir, daß wir sein mussen in unserem sich bemühenden Streben die Fortsetzer jener Geistesarbeit, die im Abendland ausgelöst worden ist im Laufe einer fortschreitenden menschheitlichen Entwickelung, die aber endlich dazu führen mußte durch die notwendige Gegenströmung der ahri­manischen Kräfte, daß heute die Menschheit an einem Punkte steht, wo die Seelen verdorren, veröden müßten, wenn jener Sehnsuchts-schrei nach dem Geiste nicht erhört würde. Fühlen wir, meine lieben Schwestern und Brüder, diese Ängste! So muß es sein, wenn wir weiter kämpfen dürfen in jenem großen geistigen Kampf, der ein Kampf ist, durchglüht vom Feuer der Liebe; in jenem großen geisti­gen Kampf, dessen Fortsetzer wir sein dürfen, der geführt worden ist von unseren Vorfahren einstmals, als sie drüben abgelenkt haben den ahrimanischen Ansturm der Mauren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen, durch Karma geführt, in diesem Augenblicke an dem Ort, durch den durchgegangen sind wichtige spirituelle Strömun­gen. Fühlen wir in uns den Ernst der Lage am heutigen Abend. Einstmals war die Menschheit am Endpunkt angelangt des Strebens nach Persönlichkeit. Da in der Fülle dieser Erden-Persönlichkeit verdorrt war das alte Erbstück der göttlichen Leiter des Urbeginnes der Erdenevolution, da erschien drüben im Osten das Weltenwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort erschien den Menschenseelen und hat zu den Men­schenseelen gesprochen: Erfüllet die Erdenevolution mit dem Sinn der Erde! - Jetzt ist das Wort selber übergegangen in die Erden-Aura, ist aufgenommen von der spirituellen Aura der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierfach verkündet worden ist das Weltenwort durch die Jahr­hunderte, die nun bald zwei Jahrtausende geworden sind. So hat das Weltenlicht hineingeleuchtet in die Erdenevolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|347}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer tiefer sank und mußte sinken Ahriman. Fühlen wir uns umgeben von den Menschenseelen, in denen erklingt der Sehn­suchtsschrei nach dem Geiste. Fühlen wir aber, meine lieben Schwe­stern und Brüder, wie bei dem allgemeinen Sehnsuchtsschrei diese Menschenseelen bleiben müßten, weil Ahriman, der finstere Ahri­man, das Chaos breitet über die erstrebte Geisteserkenntnis der Welten der höheren Hierarchien. Fühlet, daß die Möglichkeit vor­handen ist, in unserer Zeit hinzuzufügen zu dem vierfach verkünde­ten Geisteswort jenes andere, das ich Euch nur im Symbole darstel­len kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Osten kam es herüber - das Licht und das Wort der Verkün­digung. Vom Osten aus ist es hingezogen nach dem Westen, vierfach verkündet in den vier Evangelien, abwartend, daß vom Westen her kommen wird der Spiegel, der Erkenntnis hinzufügen wird dem, was noch Verkündigung ist im vierfach ausgesprochenen Weltenwort. Tief geht es uns zu Herzen und Seelen, wenn wir vernehmen jene Bergpredigt, die da gesprochen worden ist, als die Zeiten der Heran-reifung der menschlichen Persönlichkeit erfüllt waren, da das alte Geisteslicht geschwunden war und das neue Geisteslicht erschien. Das neue Geisteslicht ist erschienen! Aber da es erschienen war, ging es durch die Jahrhunderte der Menschheitsevolution vom Osten nach dem Westen, wartend auf das Verständnis für die Worte, die einstmals in der Bergpredigt in die menschlichen Herzen getönt ha­ben. Aus den Tiefen unserer Weltevolution ertönt jenes urewige Ge­bet, das als Verkündigung des Weltenwortes gesprochen worden ist, da sich das Mysterium von Golgatha vollzog. Und tief tönte hin das urewige Gebet, das dem Mikrokosmos in tiefster Seele künden sollte aus dem Innersten des menschlichen Herzens heraus das Geheimnis des Daseins. Es sollte erklingen in dem, was uns als «Vaterunser» ver­kündet worden ist, als es ertönte vom Osten nach dem Westen. Doch wartend verhielt sich dieses Weltenwort, das damals in den Mikro­kosmos sich hineinsenkte, auf daß einstmals es zusammenklingen dürfe mit dem Fünften Evangelium; heranreifen mußten die Men­schenseelen, um das zu verstehen, was vom Westen her als das urälteste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil das makrokosmische Evangelium, wie ein Echo nun entge­genklingen soll dem mikrokosmischen Evangelium des Ostens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Verständnis entgegenbringen dem gegenwärtigen Au­genblick, dann wird uns auch das Verständnis dafür aufgehen, daß den vier Evangelien hinzugefügt werden kann ein fünftes. So mögen denn am heutigen Abend zu des Mikrokosmos Geheimnissen hinzu die Worte erklingen, welche die Geheimnisse des Makrokosmos ausdrücken. Als Erstes des Fünften Evangeliums soll hier ertönen das makrokosmische Gegenbild des mikrokosmischen Gebetes, das einstmals verkündet wurde vom Osten nach dem Westen. So klinge wider als Zeichen des Verständnisses das makrokosmische Welten­gebet, enthalten im Fünften, uralten Evangelium, das verbunden ist mit dem Mond und dem Jupiter, so wie die vier Evangelien verbun­den sind mit der Erde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUM, Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vaterunser war als Gebet der Menschheit gegeben worden. Dem mikrokosmischen Vaterunser, das verkündet wurde vom Osten nach dem Westen, tönt nun entgegen das uralte makrokosmi­sche Gebet. So tönt es wider, wenn es, recht verstanden von Men­schenseelen, hinausklingt in die Weltenweiten und zurückgegeben wird mit den Worten, die geprägt worden sind aus dem Makrokos­mos heraus. Nehmen wir es mit uns, das makrokosmische Vaterun­ser, fühlend, daß wir damit beginnen, das Verständnis zu erringen für das Evangelium der Erkenntnis: das Fünfte Evangelium. Tragen wir von diesem wichtigen Augenblick nach Hause in unserer Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Ernst und Würde unser Wollen, tragen wir nach Hause die Gewißheit, daß alle Weisheit, nach der da sucht die Menschenseele -wenn das Suchen ein echtes ist , eine Gegenströmung ist der kosmi­schen Weisheit; und alle in selbstloser Liebe der Seele wurzelnde Menschenliebe aus der in der Menschheitsevolution waltenden Lie­be erfruchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Erdenzeiten hindurch und in alle Menschenseelen hinein wirkt aus dem starken Menschenwillen, der sich erfüllt mit dem Sinn des Daseins und dem Sinn der Erde, eine Verstärkung durch die kosmische Kraft, welche die Menschheit heute sich er-fleht, unbestimmt hinrichtend den Blick zu einem Geiste, den sie erhofft, aber nicht erkennen will, weil in die Menschenseele Ahri­man eine ihr unbewußte Furcht gesenkt hat überall da, wo heute vom Geiste gesprochen wird. Fühlen wir das, meine Schwestern und Brüder, in diesem Augenblick. Fühlet dieses, so werdet Ihr Euch zu Eurem Geisteswerk rüsten können und Euch als Geisteslichtes Of­fenbarer «gedankenkräftig auch noch dann bezeugen, wenn über voll erwachter Geistesschau der finstere Ahriman, die Weisheit dämpfend, des Chaos Dunkelheit verbreiten will». Erfüllet, meine Schwestern und Brüder, Eure Seelen mit der Sehnsucht nach wirk­licher Geist-Erkenntnis, nach wahrer Menschenliebe, nach starkem Wollen. Und versucht in Euch rege zu machen jenen Geist, der da vertrauen kann der Sprache des Weltenwortes, die uns entgegenhallt aus Weltenfernen und aus Raumesweiten, hereinklingend in unsere Seelen. Das ist, was der wirklich fühlen muß am heutigen Abend, der den Sinn des Daseins erfaßt hat: Die Menschenseelen sind an einem Rande ihres Strebens. Fühlet in Demut, nicht in Hochmut, in Hingabe und Opferwilligkeit, nicht in Überhebung Eures Selbstes, was werden soll mit dem Wahrzeichen, zu dem wir den Grundstein heute gelegt haben. Fühlet die Bedeutung der Erkenntnis, die uns werden soll dadurch, daß wir wissen können: Es muß in unserer Zeit in den Raumesweiten die Hülle der geistigen Wesenheiten durchsto­ßen werden, wenn die geistigen Wesenheiten kommen, uns zu spre­chen von dem Sinn des Daseins. Allüberall im Umkreis werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufnehmen müssen Menschenseelen den Sinn des Daseins. Höret, wie an den verschiedenen Geistesorten, wo von Geisteswissen­schaft, von Religion und Kunst gesprochen und in ihrem Sinn ge­handelt wird, höret, wie immer oder werden die Strebenskräfte der Seelen, fühlet, daß Ihr lernen sollt, diese Seelen, diese Strebenskräfte der Seele zu befruchten aus den Geistes-Imaginationen, den Inspira­tionen und Intuitionen heraus. Fühlet, was der finden wird, der richtig hören wird den Ton der schöpferischen Geistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, die zum alten Vaterunser hinzu werden verstehen lernen den Sinn des Gebets vom Fünften Evangelium, die werden aus unserer Zeitenwende heraus diesen Sinn gründlich erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir lernen werden, den Sinn dieser Worte zu verstehen, so werden wir die Keime aufzunehmen suchen, die da erblühen müs­sen, wenn die Erdenevolution nicht verdorren, wenn sie weiter fruchten und gedeihen soll, auf daß die Erde das ihr vom Urbeginn gestellte Ziel durch Menschenwillen erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fühlet an diesem Abend, daß lebendig werden muß in den Menschenseelen die Weisheit und der Sinn der neuen Erkenntnis, der neuen Liebe und der neuen starken Kraft. Die Seelen, die da wirken werden in der Blüte und der Frucht künftiger Erdenevolu­tionen, werden dasjenige verstehen müssen, was wir heute unseren Seelen zum ersten Male einverleiben wollen: die makrokosmisch widerklingende Stimme des uralt ewigen Gebetes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUM, Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gehen wir auseinander - in unserer Seele das Bewußtsein der Bedeutung mitnehmend von dem Ernst und der Würde der Hand­lung, die wir verrichtet haben. Das Bewußtsein, das von diesem Abend bleibt, soll in uns entzünden das Streben nach Erkenntnis einer der Menschheit gegebenen Neuoffenbarung, nach der da dür­stet die Menschenseele, von der sie trinken wird, aber erst dann, wenn sie gewinnen wird furchtlos den Glauben und das Vertrauen zu dem, was da verkünden kann die Wissenschaft vom Geiste, die wiederum vereinen soll, was eine Weile getrennt durch die Mensch­heitsevolution gehen mußte: Religion, Kunst und Wissenschaft. Nehmen wir dies, meine Schwestern und Brüder, mit als etwas, was wir als ein Gedenken an diese gemeinsam gefeierte Stunde nicht wieder vergessen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nun folgte noch Eindecken und Einbetonieren des Grundsteins). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ANHANG Zu dieser Ausgabe =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE355 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANHANG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise und Lesarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personenregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alphabetisches Register der Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DIESER AUSGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Band umfaßt zu einem guten Teil bisher unveröffentlichte Meditationstexte, aber auch einige, die in älteren Ausgaben der «Wahr­spruchworte», GA 40, bereits veröffentlicht waren, hier aber jetzt in ihrem ihnen angemessenen Zusammenhang erscheinen. Die Quellenlage ist in den Vorbemerkungen auf Seite 7 skizziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gestaltung des Bandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten und zweiten Teil sind die Sprüche in verschiedene Gruppen gegliedert und innerhalb derselben - soweit als möglich - nach ihrem Ent­stehungsdatum geordnet. Bei einer Anzahl von Sprüchen des ersten Teils kennt man nur mit unterschiedlicher Genauigkeit die ungefähre Entste­hungszeit, die dann mit «ca.» angegeben ist. Sprüche, bei denen dies nicht möglich ist, sind als «undatierbar» bezeichnet und wurden im allgemeinen an das Ende ihrer Untergruppe gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Teil, enthaltend Übertragungen und freie Gestaltungen aus dem Alten und Neuen Testament, sind nur solche Texte wiedergegeben, die in sich ein größeres Ganzes darstellen. Rudolf Steiner hat jedoch in seinem umfangreichen Vortragswerk auch noch viele einzelne kurze Bibelstellen neu übersetzt. Für alle diese Übertragungen hatte man bei der Erstellung des Planes für die Gesamtausgabe im Jahre 1961 einen eigenen Band als GA 41 vorgesehen. Einer eingehenden Prüfung hat sich jedoch ergeben, daß sich diese vielen Einzelstellen nicht für eine gesonderte Publikation eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe im Druck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortlaute Rudolf Steiners sind in normaler Schrift wiedergegeben, auch Zusätze wie Überschrift, Datum, Unterschrift. Eventuelle weitere zusätzliche Angaben in seiner Handschrift, die nicht in den eigentlichen Text aufgenommen wurden, sind im Register als «Zusatz» nachgewiesen. (Alle Angaben der Herausgeber zu den einzelnen Sprüchen sind kursiv gedruckt, also vor allem Überschriften, Entstehungszeit und eventuell Name des Empfängers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Wortlaute entsprechen genau den Originalvorlagen, möglichst auch die Anordnung. Die Schreibweise auf den Originalen ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitestgehend beibehalten worden, nur heute ganz unüblich gewordene Formen wurden angepaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Rudolf Steiner unterstrichene Worte in den Sprüchen sind gesperrt wiedergegeben. (Eine Ausnahme befindet sich auf S. 212, wo die Unterstrei­chung eine andere Bedeutung hat als sonst und deshalb kursiv wiedergege­ben ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke von fremder Hand auf den Originalen sind immer weggelas­sen worden. sie sind im Register als «Vermerk» nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Interpunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese richtet sich strikt nach dem Original, außer daß gelegentlich der Schlußpunkt hinzugefügt wurde, um anzuzeigen, daß man sicher ist, daß der Spruch vollendet ist, es sich also nicht eventuell um einen unvollständi­gen Entwurf handeln könnte. - Für die Wiedergabe im Druck besteht aber die große Schwierigkeit, daß die wenigen Zeichen, die Rudolf Steiner in den Sprüchen verwendet, anscheinend öfters mehr als musikalische Zeichen denn als Satzzeichen verwendet sind. Was so auf den Originalen natürlich erscheint, kann manchmal im Druck befremdlich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alphabetisches Register der Spruchanfänge und Überschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies dient nicht nur zum Auffinden der Sprüche, es zeigt auch die verwen­deten Vorlagen und deren Art an: ob es sich um eine Vortragsnachschrift, um ein Notizbuch oder Notizblatt in der Handschrift Rudolf Steiners, oder um eine Abschrift handelt. Außerdem sind Entstehungszeit und -Ort, so­wie Name eines eventuellen Empfängers angegeben, soweit dies bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über die Sammelbände mit den Spruchdichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 40, «Wahrspruchworte» enthält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) alle von Rudolf Steiner selber veröffentlichten Dichtungen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) alle in öffentlichen Vorträgen gegebenen Sprüche;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) alle in allgemeinen Mitglieder-Vorträgen gegebenen Sprüche;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) in Notizbüchern gefundene Sprüche allgemeinen Charakters;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) Einzelpersonen gegebene Widmungssprüche, in Büchern, auf Pho­tographien, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 267, «Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen» enthält alle esoterischen Übungen für Morgens und Abends, die Einzelpersonen gegeben wurden. Die meisten davon enthalten mantrische Sprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 268, «Mantrische Sprüche - Seelenübungen II» enthält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) alle mantrischen Sprüche und Meditations-Sätze ohne Zeit-Bindung für Einzelpersonen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) mantrische Sprüche und Meditations-Sätze aus Notizbüchern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) mantrische Sprüche für anthroposophische Arbeits-Zusammen­hänge;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Freie Übertragungen aus dem Alten und Neuen Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansprachen, Gedenkworte und Meditationssprüche bei Bestattungs- und Gedenkfeiern für Verstorbene sind in «Unsere Toten», GA 261, wiederge­geben. - Ferner enthalten einige Bände der Reihe «Veröffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoterischen Lehrtätigkeit» (GA 264-270) Sprüche und Meditationen, die aus dem gegebenen Entstehungs-Zu­sammenhang nicht sinnvoll herausgelöst werden können, und daher nicht in einen der Sammelbände aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEISE UND LESARTEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Schreitend bewegst du ... und In dem Sondersein entdecke ...: Diese beiden Auf-zeichnungen stehen im Notizbuch 427 hintereinander. Sie gehören offenbar zu­sammen; jedoch nur über «In dem Sondersein.. . » steht «Motzkus». Beides dürfte im Zusammenhang mit Blavatskys «Geheimlehre» niedergeschrieben worden sein, da diese von Rudolf Steiner 1903 den Berliner Theosophen erläutert wurde. Vgl. GA 264 »Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der eso­terischen Schule 1904 bis 1914» (S. 248: «Die sieben großen Geheimnisse des Lebens und die Meister»). - Die Zeichnung befindet sich nur auf dem Notizblatt 575, nicht im Notizbuch. - Davor steht auf zwei Seiten noch folgendes Fragment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ins Spirituelle gesteigerten manasischen Tugenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerechtigkeit: Brüderlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mäßigkeit: Enthusiasmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit: Pathos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klugheit: Harmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolismus: Opferung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Frömmigkeit: Andacht in Freiheit, Seligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit: Inspiration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt Geisteskraft in deine Tugenden, so wandeln sie dein Erkennen in Lieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
macht dich dein Denken gerecht gegen deinen Nächsten so dein liebendes Denken mitfühlend mit dem Bruder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt dein Denken dir Maß gegen Lust und Unlust, so liebendes Denken Enthusiasmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für dein gestiges Wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
behauptet sich dein Denken standhaft in den Fluten des Sonderseins: so dein liebendes Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 Sprosskrafi wird vom Licht ...: Eine Vorstufe im selben Notizbuch lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprosskraft eint sich dem Licht und lebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triebkraft eint sich der Weisheit und liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Vater- Wort - Geist ...: Faksimile mit Erläuterungen in «Beiträge ...» Nr. 67/68,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979. Siehe auch Berlin, 10. November 1904 in «Beiträge ...» Nr. 78, 1982/83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Selbst im Geiste ...: lt. Marie Steiners Notizbuch 13 «für Johanna Mücke».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 In der Finsternis finde ich Gottes-Sein ...: dazu im Notizbuch noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Weiß - Ich h Finsternis - Gott»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41 Michael! Leibe mir dein Schwert ...: Das deutsche Original liegt nicht mehr vor, der Wortlaut ist eine Rückübersetzung der damaligen italienischen Übertragung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52 Salzwürfel . . . : Dieser und die beiden folgenden Sprüche: Ich blicke auf die Pflan­.... . und Ich stelle vor mich bin des Löwen Bild . . . stehen beieinander im Notiz­buch 450.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55 Es denkt mich Frömmigkeit ...: Für die Bezeichnung «E.d.n. i.---m. p.s.s.r.» sie­he Seite 241. Für die Markierung » vgl. E. S. Köln, 2. Januar 1913 in GA 266/ III: «.. . Deshalb schweigt der Esoteriker in Wort und Gedanke an der Stelle, wo der heilige Name, der unaussprechliche, genannt werden müßte.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65 Von oben . . . : Über die Lautfolgen IA und MEB ist nichts Näheres bekannt. - Im (auf S.64 faksimilierten) Entwurf Notizbuch B 413 lauten die ersten drei Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Von oben in Ia / Von vorne in aum / Von links in MEB«, wobei die drei Zeilen ursprünglich nur die drei Laute a u m gehabt haben könnten. Dann wurde das a zu Iao oder Jao erweitert, das o aber wieder durchgestrichen; u wurde zu aum und m zu meB oder MEB erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65 Es lebet die Kraft . . . : In der Originalvorlage sind die Worte «im Schweben» und «Schutzgeist» stenographisch geschrieben: die Übertragung »im Schweben» ist nicht ganz eindeutig lesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66f In liebten Höhen . . . : Den Entwurf zu diesem Spruch (S. 66) hat Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 im «Nachrichtenblatt», Nr.14, zum ersten Mal veröffentlicht. 1935 hat sie ihn in die Ausgabe «Wahrspruchworte - Richtspruchworte» aufgenommen, mit der Überschrift «Sommer» und der Bemerkung «aus einem Notizbuch», wohl ohne dass sie Näheres zu dem Spruche wusste. In die späteren Ausgaben wurde der Spruch nicht aufgenommen, sondern dem Band «Unsere Toten», GA 261, eingegliedert, da sich in dem Notizbuch in der Nähe des Spruches Aufzeichnun­gen über das Leben nach dem Tode finden. -Erst kürzlich ist die Endfassung (S.67) auf einem Notizblatt im Archiv der Ita&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegman-Nachlassverwaltung zugänglich geworden. Das Blatt trägt den winzig kleinen Vermerk «5/III.1915», vermutlich in der Handschrift des unbekannten Empfängers. Mit diesem Blatt wird es nun unwahrscheinlich, dass es sich um ei­nen Spruch zum Gedenken an einen Verstorbenen handelt. Auch bestätigt es die schöne Neuprägung «Libillen». (Im Entwurf hatte man es für einen Schreibfehler gehalten und im Druck zu «Libellen» korrigiert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69 Ob, ihr Mächte . . . : Dazu im Vortrag: »Was ich Ihnen jetzt gesagt habe, meine lieben Freunde, ist nicht bloß ein erfundenes Gebet, sondern so hat der Christus, nachdem er durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, diejenigen beten gelehrt, die ihn dann noch verstehen konnten in der Zeit, die er nach der Über­windung des [Todes beim] Mysterium von Golgatha bei seinen intimeren Schü­lern verweilt hat.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73 Sieghafter Geist . . . : Die Bezeichnung «Meditationsworte die den Willen ergrei­fen« gab Marie Steiner bei der Erstveröffentlichung in «Aus den Inhalten der Esoterischen Schule«, Heft 2, Dornach 1948. In einer anderen Abschrift heißt es auch «Bitte um Starkmut«, in einer weiteren lautet die vorletzte Zeile «Waltet als Quelle».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74 Ahriman, du bist . . . : Dieser Spruch steht neben Notizen für V. Stuttgart, 14. Nov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920, in «Gegensätze in der Menschheitsentwickelung», GA 197.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84 Licht durchflutet . . . : Im Notizbuch stehen zwischen Notizen für die Vorträge vom Mai 1923 in Oslo hintereinander die drei Sprüche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht durchflutet die Raumesweiten . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich tief untertauche in Gedankenkraft . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfliessen im Daseinsmeer . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind mit «Esot.» überschrieben, und stehen daher wohl im Zusammenhang mit der esoterischen Stunde vom 18. Mai 1923 in Oslo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86 Ich blicke in das Weltenall ... : Dies steht offensichtlich im inneren Zusammen­hang mit den Aufsätzen «Vom Seelenleben» in der Wochensehrift «Goethea­num«, Oktober/November 1923 (wieder abgedruckt in «Der Goetheanumgedan­ke ...», GA 36). Über die äußeren Umstände ist aber nichts Näheres bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94 Ich nehme dich . . . : Hierao: griechisch hieraomai = Priester sein, von hieros = heilig, im Zusammenhang mit den Göttern. - Die Zahlen beziehen sich auf die Lotosblumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98 Immerscheinendes... : Die beiden Sprüche dieser Seite folgen im Notizbuch auf­einander, vielleicht gehören sie zusammen. - Sie stehen zwischen Notizen für die Vorträge 7. und 12. Oktober 1923 in «Das Miterleben des Jahreslaufes ...», GA 229.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102 Ich kann wissen . . . : Madame Coroze überlieferte, dass sie in der Zeit, als Rudolf Steiner im Mai 1924 in Paris Vorträge hielt, ihm begegnete und er sie fragte wie es ihr gehe. Auf ihre Antwort, dass sie glaube, die ganze Arbeit enit der Zeitschrift «Science Spirituelle« nicht weiterführen zu können, weil ihr innerlich dazu die Kraft fehle, habe er seinen Notizblock aus der Tasche gezogen und ihr diesen Spruch aufgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107 In dir lebt das Menschenwesen ... : Die Bedeutung der großen und kleinen Buch­staben am linken Rand ist unbekannt (A, B, e, G, i, D, o, H, u, V, Z). Eventuell sind die griechischen Buchstaben alpha, beta, gamma, delta, eta, ypsilon, zcta gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117 Seraphisch Feuermächte ...: Im Notizbuch 618 befindet sich folgender Entwurf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Seraphisch Feuermächte / Der Cherubine Bildemächte / Der Throne Trag­gewalten / Sonnen in Weltenweiten / Geister in »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118 Im Haupte sich erfühlen . . . : Direkt darüber befindet sich abgetrennt durch einen Strich über die ganze Seite: » O / Im Zeichen schauen / Was im Erdbeginn». Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen abgebrochenen Entwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140 Im Frieden . . . : Im Entwurf auf dem gleichen Blatt heisst es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Tag: Friede waltend erleuchte durch mein Denken meinen Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Erzeuger des Alls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Tag: Liebe gehend opfert mein Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150 Licht um mich . . . : Aus einem Brief von Prof. Krüger an Rudolf Steiner: «Lübeck, d. 8.Nov.1911 - Hochverehrter Herr Doktor! Sie werden sich kaum noch erin­nern, daß ich Sie am 19. Juli dieses Jahres um Ihren freundlichen Rat bat, wie ich bei meiner Nervosität lernen könnte, meine Gedanken zu beherrschen. Sie emp­fahlen mir damals, jeden Tag eine angemessene Zeit deutsche Gedichte oder Ähnliches von hinten aufzusagen. Nach einigen Monaten sollte ich Ihnen über den Erfolg berichten, und Sie wollten dann die Güte haben, weitere Ratschläge zu erteilen. - Ich habe diese Übungen regelmäßig gemacht. Da mir die deutschen Gedichte bald ausgingen, so konjugierte ich griechische unregelmäßige Verben von hinten durch und sagte Geschichtstabellen von hinten her. - Der Erfolg war offensichtlich; und ich bin Ihnen, verehrtester Herr Doktor, für Ihren freundli­chen Rat außerordentlich dankbar. Zwar ist der Erfolg noch in den Anfängen, doch komme ich schon jetzt über die mich früher beherrschenden und nieder-drückenden Gedanken ganz anders hinweg als sonst. - Würden Sie nun wohl die Güte haben, meinem Schwager oder meiner Schwägerin, welche Ihnen diesen Brief übergeben, mündlich eine weitere Verhaltensmaßregel oder eine neue Übung mitzugeben, welche diese mir dann freundlichst berichten wollen. . . . «&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154 Im Herzen . . ... Für Felicitas Stückgold, allabendlich vor dem Schlafengehen zur Festigung ihrer Gesundheit. Siehe: Elisabeth Steffen »»Selbstgewähltes Schicksal», Band II, S. 185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
165 Kraftvoll ströme ...: Die beiden Meditationen dieser Seite waren für den selben Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
167 Was das Leben aus seinen Tiefen . . . : W. J. Stein berichtet, dass er diese Meditation während einer schweren Lebenssituation erhielt. Siehe: Johannes Tautz, «Walter Johannes Stein - Eine Biographie«, Dornach 1989, Anhang, S. 261.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
167 Ruhe breite sich aus . . . : Gegeben nach einem für W. J. Stein erschütternden Er­lebnis, das er am 9. März 1924 gehabt hatte. Rudolf Steiner schrieb ihm daraufhin in einem (undatierten) Brief: «Mein lieber Doktor Stein! Erlebnisse wie die Ihren mussen In rein-objektiver Art innerlich ohne alle Erregung, gewissermaßen bloß anschauend hingenommen werden. Sie sollten das Gefühl haben, was daraus werden soll, wird schon, wenn ich die Erlebnisse nur in vollster Ruhe anschaue. Diese Erlebnisse ergreifen dann das Körperliche nicht, sondern weben in dem Geistigen. Das ist notwendig. Dass Sie dazu gekommen sind, ist eine gute Folge der lebendigen Art, mit der Sie sich konkreten Ideen aus der geistigen Welt hin­gegeben haben. Jetzt nehmen Sie in absoluter Gelassenheit, dass die Ideen ihr Geistig-Seelisches in das Erleben des Geistigen tragen. Beobachten Sie: /1. Ruhe breite . . . / Es darf kein innerer Tumult, auch kein Gedankentumult in Ihrer Seele sein. Emotionen verdunkeln das Geistige und entziehen dem Physischen Kräfte. Herzlichste Gedanken Rudolf Steiner». (Vgl. auch J. Tautz, a.a.O., S. 109f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
169 Mein Haupt trägt... : Beim Aufenthalt R. Stcincrs in Stuttgart zur pädagogischen Tagung, 8.-1 1. April 1924, an W. J. Stein persönlich gegeben, ebenfalls im Zusam­menhang mit dessen Erlebnis am 9. März 1924. Siehe J. Tautz, a. a. O., S. 113.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
171 Es scheinen die Sterne...: Auf einem Rezept des Kliniseh-Therapeutischen Insti­tuts, Stuttgart, Gänsheidestraße 88, wo die Konsultation stattfand. Der Empfän­ger hat das Blatt in den «Mitteilungen aus der Anthroposophischen Arbeit in Deutschland», Nr. 131, Ostern 1980, als Faksimile veröffentlicht. - Die letzte Zeile steht auf dem Original wohl aus Platzmangel neben der vorletzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
174 Mon coeur reçois 15 grâce... : Wiedergabe mit leichten Korrekturen an der franzö­sischen Vorlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
177 Es senke sich aus Weltenweiten ...: Eine andere Abschrift hat in der 2. Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Geistesmacht».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
196 Du meines Erdenraumes Geist . . . : Auch im V. 30. September 1914 wird dieser Geist als der Volksgeist bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
197 Aus gnadenspendender... : Helene Röchling, geb. Lanz, betreute das in dem von ihrer Familie gestifteten Heinrich-Lanz-Krankenhaus in Mannheim eingerichtete Kriegslazarett; siehe «Beiträge ...», Nr.120, 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
199 Glauben will ich . . . : Das Blatt 6612 von Rudolf Steiners Hand stammt aus dem Nachlass von Helene Röchling. Sie war mit Eliza v. Moltke eng befreundet, aus deren Nachlass die Abschrift 6612a (gleichlautend mit der Eintragung in Notiz­buch 100) überliefert ist. Daraus muss geschlossen werden, dass die beiden Da­men esne Meditation erbaten als Hilfe für Helmuth v. Moltke, der bei Ausbruch des ersten Weltkrieges Chef des Generalstabs war. Dass der Spruch nicht an Moltke selbst gegeben wurde, ergibt sich aus seinem Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
202 Geister eurer Seelen . . . : Diese, oder ähnliche, Gedenkworte wurden von Rudolf Steiner im Weltkrieg vor allen Vorträgen gesprochen, die er in den vom Kriege betroffenen Ländern für die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl auf dem Notizblatt 7164 für Alfred Zeissig in Wien als auch im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizbuch 104 gibt Rudolf Steiner explizit die Plural- und Singular-Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»»Geist deiner Seele, wirkender Wächter / Deine Schwingen mögen bringen /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele bittende Liebe... . »,und entsprechend für die anderen Zeilen. Im V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Januar 1915 in GA 157 wird dies auch besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
205 Meine Liebe sei den Hüllen . . . : Dazu in dem Brief an Paula Stryczek zum Tode der Frau von Günther Wagner: «Es kommt darauf an, dass Sie bei den Worten »Wärme» und »Kälte» die richtigen Gefühle haben. Es sind nicht phyische »Wärme» und »Kälte» gemeint, sondern etwas von Gefühlswärme und Gefühlskälte, ob­wohl der in physischer Hülle befindliche Mensch sieh nicht ganz leicht eine Vor­stellung von dem machen kann, was diese Eigenschaften für den Entkörperten bedeuten. Dieser muss nämlich zunächst gewahr werden, dass das noch an ihm befindliche Astrale wirksam ist, ohne dass es sich der physischen Werkzeuge bedienen kann. Vieles, wonach der Mensch hier auf Erden strebt, wird ihm durch die physischen Werkzeuge gegeben. Nun sind diese nicht da. Dieses Nichthaben der physischen Organe gleicht - aber eben gleicht nur - dem Gefühle des brennenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durstes ins Seelische übertragen. Das sind die starken nach der Entkörperung. Und ebenso Ist es mit dem, wonach unser Wille verlangt, es zu tun. Er ist gewohnt, sich physischer Organe zu bedienen und hat sie nicht mehr. Diese &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
206 Ihr denen meine Liebe strömt . . . : Die dritte Zeile lautet auf dem Original ver­sehentlich: «Euch Wärme meine Kühle«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
207 Wie aus dem schwarzen Kreuzesholz... : Evtl. ist in der letzten Zeile ein Fehler bei der Abschrift entstanden, vielleicht sollte es heißen: «sie werde deiner Seele.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
215 Unsre Liebe folge dir . . . : Dies wurde Pfarrer Hugo Schuster als Gebet für den Beerdigungs-Ritus für Marie Hahn gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
219 Deine Seelenau gen mögen schauen ...: Erbeten von W. Scott Pyle nach dem Tode von Edith Maryon. Sie waren beide im Vorstand des Zweiges am Goetheanum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
221 Es verwesen . . . : Dazu im Vortrag: «Wenn wir sagen: . Mit diesem Bewusstsein bilden wir den Satz: Es verwesen . . . ».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
226 So wisse auch ...: Auf Notizblatt 3411 lauten die beiden letzten Zeilen: »Im See­lenreich durch jene Geistespforte, / Die uns zu dir sich öffnen möge.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
228 Seele im Seelenlande ...: Der Entwurf auf dem Notizblatt 7211 lautet: «Seele im Seelenlande, / Suche des Christus Gnade, / Der dir die Hilfe schenket, / Die Hilfe solcher Seelen, / Die schwer nur finden Frieden»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
229 Im Leuchtenden . . . : Vor diesen Worten im Vortrag vom 2. März 1915: «So kann ich gerade von einem solchen Toten, der in jungen Jahren in unseren Tagen durch die Todespforte gegangen ist, Worte mitteilen, die - ich möehte sagen - durchge­kommen sind; Worte, die gerade deshalb einem überraschend sind gewisserma­ßen, weil sie bezeugen, wie der Tote, der den Tod mit besonderer Deutlichkeit fühlte als auf dem Schlachtfelde erlebt, nun sich hineinfindet in dieses anders­artige Erleben nach dem Tode; wie er sich herausarbeitet aus den Erden-Vorstel­lungen und sich hineinarbeitet in die geistigen Vorstellungen. Ich will Ihnen auch diese Worte hier mitteilen. Sie sind, wenn ich das so charakterisieren darf, aufge­fangen, als ein solcher auf dem Schlachtfeldt Verstorbener sie wie heranbringen wollte an diejenigen, die er zurückgelassen hat. Im Leuchtenden . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
230 In Weltenweiten will ich tragen . . . und In Menschenseelen will ich lenken . . . : Der hier wiedergegebene Text folgt der letzten Fassung (Gedenkblatt für Lina Grosheintz). Bei der Kremationsansprache am 10. Januar 1915 wurde der erste Spruch zweimal gesprochen. Beim ersten Mal, zu Beginn der Ansprache, lauteten die beiden letzten Zeilen: « Entgegen meinem Schicksalstrome, / Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.«. Beim zweiten Mal, am Ende der Ansprache, lauteten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese Zeilen: «Entgegen meinem Schicksalstrome, / Der mir im Geistgebiet die Sterne weist.». Auf dem Notizblatt 6512 hat sich Rudolf Steiner dies auch so notiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung dieser beiden Sprüche ein nur sehr skizzenhafter Auszug aus dem Vortrag vom 17. Juni 1915: »Wir haben in Dornach vor einiger Zeit ein Mitglied den physischen Plan verlassen sehen, das zu ziemlich hohen Jahren ge­kommen war. . . . Nun wissen Sie, dass der Mensch, wenn er durch die Pforte des Todes tritt, zuerst seinen physischen Leib ablegt, dann noch eine Weile den Ätherleib an sich trägt und dann auch den Ätherleib ablegt. Und dann kommt eine Zeit, wo der Mensch erst nach und nach das Bewusstsein erringen muss, welches ihm dann zwischen dem Tode und einer neuen Geburt eigen sein muss. Unmittelbar nach dem Tode ist der Mensch in seinem Ätherleibe Nun war sie heraus aus dem physischen Leibe, war in der ätherischen Welt, da prägte sich dasjenige, was sie durch Geisteswissenschaft aufgenommen hatte, so, dass ei zum Ausdruck der Seele der betreffenden Persönlichkeit wurde. Und ich hatte dann die Notwendigkeit, dass ich ein paar Tage darauf bei der Einäscherung der betref­fenden Persönlichkeit gerade die Worte zu sprechen hatte, die ich vernommen hatte unmittelbar aus dieser Seele, die also ihr gehörten, nicht mir - ich hatte diese Worte bei der Einäscherung auszusprechen: / In Weltenweiten will ich tragen . . . ... . Dann kam die Zeit, die ja jeder nach dem Tode mehr oder weniger durchzu­machen hat, die man nur uneigentlich eine Schlafenszeit nennt, denn wenn man den Ätherleib abgelegt hat, 50 iSt man eigentlich gleich ganz drinnen in der geisti­gen Welt, nur ist man geblendet. . . . Und so kam es denn, dass zuerst beobachtet werden konnte gerade bei dieser Seele, wie sie zum sich orientierenden Bewusst­sein kam an der Teilnahme an unseren Versammlungen, wirklich an der Teilnah­me an unseren Versammlungen. Und voll ausgeprägt war diese Teilnahme bei einem Dornacher Osterfest dieses Jahres. . . . Und da kam denn, man möchte sa­gen, etwas wie eine Ergänzung dessen, was dansals unmittelbar nach dem Tode gekommen war. Es ist also wiederum dieselbe Seele, die das eben Vorgelesene unmittelbar nach dem Tode, noch im Ätherleibe, gesprochen hat, die es jetzt nur aus dem Bewusstsein infolge der Teilnahme eben an diesem Ostervortrag gespro­chen hat: / In Menschenseelen will ich lenken . . . /.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
241 Signatur der Rosenkreuzerschule: Dies die Bezeichnung Rudolf Steiners für die Formel «Ex Deo naseimur . . . » im Vortrag München, 21. Mai 1907, in »Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907...» in GA 284. Bei dieser Veranstaltung von Rudolf Steiner offiziell erstmals gegeben. Die Formel selbst ist jedoch viel älter. In der Literatur tritt sie auf in der Rosenkreuzerschrift »Fama Fraternitatis oder Entdeckung der Brüderschaft des Rochlöblichen Ordens des R. C. An die Häup­ter, Stände und Gelehrten Europae», Kassel 1614. Darin lautet sie: »Ex Deo nasei­mur. In Jesu morimur. Per spiritum reviviscimus.» Die beiden Abänderungen im lateinischen Text sind von Rudolf Steiner. - Die wörtliche Übersetzung «Aus Gott werden wir geboren, in Christus sterben wir, durch den Heiligen Geist le­ben wir wieder auf» hat Rudolf Steiner mehrfach abgewandelt. Eine weitere Übertragung findet man am Ende des Vortrags Wien, iI. Juni1922, in «Das Son­nenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung», GA 211.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
242 Die vier Sprüche der Säulenweisheit: Je zwei Sprüche standen beim Münchner Kongreß Pfinsten 1907 auf zwei im Saale befindlichen Rundsäulen. Die linke war von roter, die rechte von blauroter Farbe, den roten und blauroten Blutbaum des Menschen symbolisierend. Über den Sprüchen der linken Säule stand der Buch­stabe J für Jachim, über denen der rechten der Buchstabe B für Boas. Die Bezeich­nung »Die vier Sprüche der Säulenweisheit« stammt aus Rudolf Steiners Bericht über den Kongress in «Lucifer-Gnosis». Näheres siehe in »Der Münchner Kon­greß in GA 284, sowie E. S. Berlin, 1. November 1907, in GA 266/1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
243 Grundsteinurkunde Malsch: Der Text im Notizbuch 532 ist stenographisch; die Worte «geistigt« und »Umwebt« in der 8. und iI. Zeile sind nicht sicher lesbar. Die Namen der Personen, die vermutlich die Urkunde unterschrieben haben, fin­det man in «Bilder okkulter Siegel und Säulen«, GA 284, S. 180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
245 Du Geist des Weltenalls . . . : Dazu in der Weiherede: «Wenn wir gedenken, daß wir Diener sein wollen des Geistes durch das Wort in diesem Bau, der in Symbo­len und Formen ein Ausdruck des Geistes, dem wir dienen, sein soll, dann darf in unsere Seele hereinklingen in etwas veränderter Form, umgesetzt in unsere theo­sophischen Gedanken, ein Wort, das vor langer, langer Zeit ergriffen hat und erbaut unzählige Herzen, die alles was sie übrig hatten, zusammengetragen hat­ten, um dem Geiste, dem sie dienten, einen Tempel zu bauen. Und derjenige, der dienen durfte mit seiner Person bei diesem Tempelbau, er sprach Worte, die wir übersetzen dürfen in unsere Sprache: / Du Geist des Weltenalls . . . / Ich mußte zu den Worten des Alten Testamentes, zu den Salomonischen Worten greifen, um das auszudrücken, was wir selber aus dem Geiste der mit der Welt fortgeschrit­tenen Menschenentwickelung heraus wie ein Gebet zu richten haben an den Geist des Weltenalls, der in allen Herzen wohnt, die nach wahrer Selbsterkenntnis stre­ben.« - Es bezieht sich dies auf das Gebet Salomons bei der Einweihung des Tempels zu Jerusalem, 1. Könige 8, 26. Die Worte Rudolf Steiners sind aber weit mehr als nur eine einfache Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
249 Grundsteinurkunde Dornach 1913: Diese Skizze wurde von Rudolf Steiner am Tag der Grundsteinlegung für den Grundsteinlegungsakt auf die eigentliche Ur­kunde - ein vom Grafen Lerchenfeld besorgtes Pergament aus der Haut eines einjährigen Stierkalbes - übertragen, und von folgenden Personen unterschrie­ben: Carl Schmid, Baumeister; Verwaltungsrat des Johannes-Bau-Vereins: Sophie Stinde, Emil Grosheintz, Herman Linde, Dr. Felix Peipers, Gräfin Pauline v. Kalckreuth, Emmy v. Gumppenberg, Lucie Bürgi, Marie Schieb, Marie Hirter­Weber; Zentralvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft: Marie v. Sivers, Dr. Carl Unger; Dr. Rudolf Steiner als geistiger Leiter der Handlung. - Der Grundstein besteht aus zwei ineinander gefügten kupfernen Dodekaedern und enthält die Urkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
251 Das makrokosmische Vaterunser: Als »makrokosmisches Gegenbild des mikro-kosmischen Gebetes«, des christlichen Vaterunsers, erstmals mitgeteilt bei der Grundsteinlegung des Dornacher Baues am 20. September 1913; siehe Seite 344.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- In den im Oktober 1913 gehaltenen Vorträgen in Christiania (Oslo) «Aus der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akasha-Forsehung - Das fünfte Evangelium», GA 148, wird darauf hingewiesen, daß in diesen Worten die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
252 Fenster-Worte: Entstanden für die von Assja Turgenieff zwischen 1919 und 1922 ausgeführten Radierungen der Goetheanum-Fenster-Motive; siehe «Die Goe­theanum-Fenster» GA K 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
257 Zum Lichte uns zu wenden . . . : Schlußwort der Ansprache zur Eröffnungsfeier des ersten Anthroposophischen Hochsehulkurses im ersten Goetheanum, Dor­nach, 26. September 1920. Die Handschrift Archiv-Nr. 3997a erhielt Dr. Roman Boos, der Initiator und Organisator dieses Hochschulkurses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
259 Es nahet mir . . . : Die Tafelaufzeichnung ist beim Baubrand mitverbrannt. Für&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faksimiles der beiden Entwürfe im Notizbuch 212 siehe &amp;gt;Das Verhältnis der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt», GA 219,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Auflage 1994. - Die Bezeichnung «Geistige Kommunion» wurde von Marie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
260 In mir woget... : Diese beiden Sprüche stehen im Notizbuch B 212 bei den Sprü­chen »Es nahet mir im Erdenwirken ...» für den Vortrag 31. Dezember 1922. Fakaimile ebenfalls in GA 219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
263 Schaue den Logos . . . : Im Notizbuch 570 lautet die letzte Zeile: «In Artemis&#039; Haus.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
264 Die ideell- geistige Grundsteinlegung: So wie bei der Grundsteinlegung des Dor­nacher Baues 1913 der Grundstein als ein in Kupfer gearbeiteter Doppel-Dode­kaeder in die Erde versenkt wurde (siehe S. 248), so wurde bei der »ideell-geisti­gen Grundsteinlegung« zur Neubegründung der Anthroposophischen Gesell­schaft Weihnachten 1923 der Grundstein in Spruchform versenkt in «die Herzen und Seelen der in der Gesellschaft vereinigten Persönlichkeiten«, ebenfalls als ein Doppel-Gebilde gestaltet. Im Vortrag vom 25. Dezember spricht Rudolf Steiner von dem «Menschen-Dodekaeder« und dem «Welten-Dodekaeder».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gestaltung entsprechend wurden bei der feierlichen Grundsteinlegung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 25. Dezember 1923 die einzelnen Sprüche von Rudolf Steiner so gesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst die drei Anrufungen der Menschenseele als Ausdruck des Menschen­Dodekeders; anschließend als «das Ganze zusammenfassend» der Spruch, der erinnert an die Ur-Weihenacht, in der durch das Hereintreten des Christus-Lich­tes in den irdischen Wesensstrom die Zeitenwende bewirkt wurde; darauffolgend wurde der dreifache Menschen-Dodekaeder-Spruch wiederholt und verbunden mit dem dreifachen Spruch des Welten-Dodekaeders, in dem die Kräfte der Hö­hen, des Umkreises, der Tiefen angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Tagen wurden Teile der Sprüche in verschiedener Weise ge­sprochen und erläutert. Erst in seinem Abschlussvortrag vom 1. Januar 1924 abends sprach Rudolf Steiner den Grundsteinspruch in seiner Gänze und in der Reihenfolge, wie er dann bald darauf im «Nachrichtenblatt» abgedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Wiedergabe des am 25. Dezember gesprochenen Textes folgt den von Rudolf Steiner numerierten Notizblättern, die er damals verwendete. Die zweite Fassung wird nach seiner Handschrift für den Druck im «Nachrichten-blatt« wiedergegeben. Beide Fassungen findet man als Faksimiles in der Beilage zu &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
271 In der Zeiten Wende . . . : Die handschriftliche Vorlage für den Erstdruek im »Nachrichtenblatt«, Archiv-Nr. 3254, endet mit: Was wir / Aus Häuptern füh­ren, / Wollen.» Es steht dies am äußersten Rand des Blattes, und vielleicht ist das »zielvoll» deswegen verloren gegangen. Marie Steiner hat es in ihrer Ausgabe von 1935 wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante wurde im Vortrag vom 31. Dezember 1923 gesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Was wir / Aus Herzen gründen / Aus Häuptern lichtvoll führen wollen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
273 In diesem Hause . . . : Auf der Abschrift Notizblatt A 4529 sind die Unterschriften nicht vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
274 Es walte . . . : Gemäß der Nachsehrift der Ansprache vom 16.12.1921 wurde die Grundstein-Urkunde von Personen aus folgenden Kreisen unterschrieben: Bau­herr, Architekt, Lehrerschaft, Waldorfschul-Verein, Aufsichtsrat und Direktori­um des Kommenden Tages, Bund für Dreigliederung des Sozialen Organismus. Nach Karl Schubert leistete Rudolf Steiner für einige Abwesende selber die Un­terschrift. Dies sind die Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Molt, Emil Weippert, Rudolf Steiner, Marie Steiner, Karl Stockmeyer, Paul Baumann, Christoph Boy, Martha Haebler, Maria Uhland, Berta Molt, Walter Johannes Stein, Ernst Uehli, Elisabeth v. Grunelius, Garoline v. Heyde-brand, Clara Düberg, Helene Rommel, Violetta Plineke, Hedwig Hauck, Edith Röhrle, Julie Lämmert, Robert Killian, Rudolf Treichler, Wilhelm Ruhtenberg, Herbert Hahn, Max Wolffhügel, Karl Schubert, Johannes Geyer, Nora Stein-v. Baditz, Hermann v. Baravalle, Eugen Kolisko, Erich Schwebsch, Maria Röschl, Elisabeth Bau mann-Dollfus, Leonie v. Mirbach, Rudolf Zoeppritz, Carl Unger, Jose DelMonte, Rudolf Maier, Eugen Benkendörfer, Emil Leinhas, Konradin Hausser, Hans Kühn. (Marie Steiner gehörte als verantwortlich für die Euryth­mie offiziell zum Lehrerkollegium.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
282 Aus des Geistes licbten Höhen . . . : Nach dem Ersten Weltkrieg auch für die von Miss Pethick geleitete »Seeker Group« gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
289 Es siebet der Menseb . . . : Die Berliner Mitarbeiterin Anna Samweber erbat im November 1923 von Rudolf Steiner eine Hilfe im Vorausahnen kommender schwerer Zeiten für Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
296 Wie finde icb das Gute ...: Näheres siehe: M. P. van Deventer, «Die anthroposo­phisch-medizinische Bewegung in den verschiedenen Etappen ihrer Entwicke­lung«, Arlesheim 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
298 Ibr beilenden Geister . . . : Im Notizbuch lautet die 2. Zeile der 2. Strophe: »Im aufstreben Merkur«, könnte also auch als.&#039;« Im aufstrebenden Merkur« gelesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden. - Die Tafelaufschrift ist nicht erhalten, aber wahrscheinlich ist in der Vortragsnachschrift von der Tafel abgeschrieben worden, und die hat: «Im Auf­streben Merkurs».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Erlebe das Feuer... : Dies steht im Notizbuch zwischen Aufzeichnungen für den Medizinerkurs vom Januar 1924, GA 316.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
305 Fühle in des Fiebers Maß . Auf der Handschrift Archiv-Nr. 1272b beginnt die vorletzte Zeile mit «Dann erschauest du . . . ».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
307 Fühle das Denken . . . : Dies steht auf dem selben Notizblatt wie der vorhergehen­de Spruch «Schiebe die Frühzeit . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
309 Es sprach Merkur-Raphael ... : Ita Wegman beschreibt in einem Ihrer Notizbü­cher (s. J. E. Zeylmans van Emmichoven »Wer war Ita Wegman», Band 2, S. 216) wie sie an Rudolf Steiner kurz vor seiner Erkrankung im September 1924 mit der Frage herantrat: »Können wir nicht eine Mysterienmedizin begründen? [S.217 lautet die Frage: &amp;gt;Ist es nicht möglich, eine medizinische Mysterienschule zu be­gründen?&amp;gt;] Seine Antwort war: Das geht nicht so einfach, das muß von der geisti­gen Welt gewollt sein und Menschen müssen da sein, die es empfangen wollen. Nach einiger Zeit [S. 217: Wir machten dann einen ganz kleinen Anfang, wa&#039;i leider nicht durchgeführt werden konnte, weil Rudolf Steiner den physischen Plan verließ und später doch die Reife nicht da war für ein solches tief esoterisches Vorgehen. Wenn ich dieses erzähle, so meine ich nicht, daß wir das, was einmal war, wieder fortsetzen könn­ten. Das iSt nicht möglich, aber doch haben wir alle die Sehnsucht nach einer Mysterienmedizin . . . » -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ansprache an die Mediziner, Dornach, 18. September 1924, in GA 318 ist folgender Hinweis auf diesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
310 Im Herzen wohnet . . . : Vgl. den Aufsatz von Ita Wegman «Die Schwesternschule in Dornach» im «Nachrichtenblatt» vom 10. Mai 1925: Demnach ging die Anre­gung zu einem Zusammenschluß der Krankenschwestern von Rudolf Steiner aus. Seine Absicht, die Schwesternschule mit einem Vortragskurs selbst zu eröffnen, ließ sich jedoch nicht mehr realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
311 Im Geiste leben ...: Die zu dem Spruch gehörende Stelle aus dem Brief an Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein lautet: «... In Ihrer spirituellen Lebensiage - das sage ich Ihnen freund­schaftlich - hat man nötig das Verhältnis des eignen Selbst zur geistigen Welt als den Ersten, den höchsten Lebensinhalt für sieh selber anzusetzen. Ich meine da­mit nicht etwa nur ein Seherverhältnis, sondern auch das mystisch-religiöse, durch den lebendigen Christus vermittelte Verhältnis. Dieses Verhältnis muss so fest gefühlt werden, dass es wie die Sonne des Lebens ist, der gegenüber alles andre - wenn auch wohlberechtigt - doch ein planetarisches Wesen hat. / Im Geiste leben . . . / In solcher Gesinnung findet sich, wem vorbestimmt, dem Gei­ste auf Erden eine Stätte zu bereiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
313 Im Gefüble der Bedürftigkeit . Wegen der Ähnlichkeit in Inhalt und Gestal­tung des Notizblattes mit der Meditation »Zu dir Träger des Weltenwortes . . . »für Pfarrer Paul Klein ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich hier um eine Vor-stufe für diese Meditation handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
316 Bewusstsein erfüllet ...: Im Entwurf Archiv-Nr. 3589a lauten die Zeilen 7 und 8:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich sehe Sonnengeist und Mondenseele / Ich spreche Gottesworte zu Erdenoh­ren»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
322 In dem was herübergekommen war . . . : Die Stelle aus der Vortragsnachschrift ist von Marie Steiner für die Rezitation leicht redigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
330 Im Urbeginne war . . . : Der hier wiedergegebene Text, Verse 1-18, erscheint voll­ständig zum ersten Mal im V. Hamburg, 22. Mai 1908, in «DasJohannes-Evange­lium», GA 103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher, 1906, wurden die Verse 1-14 im gleichen Wortlaut - auch schon mit den Einfügungen in Klammern - gegeben im V. München, 27. Oktober 1906, in «Kosmogonie«, GA 94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch früher, 1904, wurden die Verse 1-14 zum ersten Mal, im gleichen Wort­laut - aber ohne die Einfügungen in Klammern -, gegeben in dem bisher unge­druckten Vortrag Berlin, Ii. Juli 1904, wofür die handschriftliche Aufzeichung Archiv-Nr. 3477-78 erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
334 Im Urbeginne ist die Erinnerung . . . : Im Erstdruck des V. Pforzheim, 7. März&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914, (Dornach 1930) lautete nach der damals vorliegenden Nachsehrift die erste Zeile: »Im Urbeginne lebt er», (ebenso in der Ausgabe der «Wahrspruchworte« von 1935). Es beruhte dies auf einem Übertragungsfehler des Stenographen, der seine Abkürzung falsch gelesen hat. Andere, jedoch erst später ins Archiv gekom­mene Nachsehriften haben diese Zeile richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
341 Das esoterische Vaterunser: Nach Marie Steiner (Antwortbrief vom 4. Juli 1938 auf eine entsprechende Anfrage) wurde dieses Gebet von Rudolf Steiner bezeich­net als »das esoterische Vaterunser oder das Vaterunser der Apostel». Eine Hand­schrift von ihr (NB 5) trägt die Überschrift »Das esoterische (Apostel-) Vater Unser». Es sei nur einem ganz kleinen Kreis gegeben worden. Einige im Rudolf Steiner-Archiv vorliegende handgeschriebene Texte von Angehörigen der Esote­rischen Schule 1904 bis 1914 weisen darauf hin, daß der »ganz kleine Kreis» im Zusammenhang dieser Schule gewesen sein muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Originalhandschrift von Rudolf Steiner liegt nicht vor. Möglicherweise hat es auch nie eine gegeben, da alle überlieferten Texte, sogar die in der Hand­schrift Marie Steiners, geringfügige Abweichungen aufweisen. In allen fehlt aber eine Bitte. Hierzu berichtete der Holländer Cornelius E. dc Jong am 14. Januar 1965 in einem Brief an Edwin Froböse, der sich damals um Aufklärung über die Herkunft des Textes bemühte, Folgendes: Er habe am 20. Februar 1913 Frau Paula van Deventer in Arnheim besucht. Gleichzeitig erschien auch Fräulein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Roelofs, die, aus Berlin kommend, mitteilte, daß Rudolf Steiner und Fräulein v. Sivers (Marie Steiner) während der vom 18.-29. März bevorstehenden Veran­staltungen in Den Haag im Hause Knottenbelt wohnen würden. Wörtlich heißt es weiter: «Als Nächstes dann übergab Frl. A. Roelofs einen Zettel an Frau van Deventer, die diesen nach Lesung mir überreichte. Als ich den Zettel nach auf­merksamem Durchlesen an Frl. A. Roelofs zurückgab, machte ich die Bemer­kung: Da fehlt ja eine Zeile! - Nachdem Zweifel, Konsternierung, in Zustimmung übergegangen - die Tatsache war ja nicht zu leugnen, machte ich auf die Frage hin: Was tun? den Vorschlag, Frl. Alex Knottenbelt zu bitten, Dr. Steiner, der ja bald eine Weile im Hause Knottenbelt wohnen würde, persönlich zu fragen nach dem . So geschah es. - Erst gegen Ende jener Haager Zeit erhielt ich die (quasi) fehlende Zeile von Frau P. van Deventer. Als ich sie dabei nach dem Genauen fragte, das sich zugetragen hatte, erfuhr ich genau Folgendes: Eines Nachmittags, als Dr. Steiner mit Frl. v. Sivers die Halle betrat, fertig angezogen um das Haus zu verlassen, war Fräulein Alex Knottenbelt an Dr. Steiner heran­getreten, hatte ihm den Zettel gegeben und ihn entsprechend gefragt. Daraufhin schrieb er ohne weiteres die sechste Zeile hinzu; während Frl. v. Sivers den Au­genblick neben ihm wartete. - Dies ist der Hergang des Ganzen, den ich ebenso klar im Gedächtnis habe wie vieles mir wichtige.» Allerdings hätte der Zettel mit der eingefügten Zeile nicht mehr aufgefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selbst scheint sieh über die fehlende Zeile nicht weiter geäußert zu haben. Zum einen wurde die Esoterische Schule ja schon Mitte 1914 einge­stellt; zum andern war er anwesend, als im Jahre 1920 der christ-katholische Pfar­rer Hugo Schuster bei zwei Bestattungsfeiern für Anthroposophinnen, die, wie er selber, dieser Schule angehört hatten, in das Ritual außer dem üblichen Vaterun­ser noch dieses esoterische Vaterunser einfügte. Nach der stenographischen Mit-schrift entsprach der Wortlaut dem aus der Esoterischen Schule und zwar der offenbar ursprünglichen Form. In dieser beginnt nämlich die Zeile «Den Versu­eher lässest du nicht . . . » mit »Mara, den Versucher, lässest du nicht...«. Den in­dischen Ausdruck »Mara» ersetzte Schuster durch »Satan, den Versucher. . . ». Ob dies mit oder ohne Wissen Rudolf Steiners geschah, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle für den Wortlaut der 6. Zeile, der S. Bitte, ist somit einzig dc Jong, der in seinem zitierten Brief noch bemerkt: «Wenn verschiedentlich und allerorts der Text mir angeboten wurde, dann habe ich die Zeile 6 hinzugefügt!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Notiz von Edwin Froböse, Schauspieler und Mitglied des von Marie Steiner ausgebildeten Sprechchor-Ensembles der Goetheanum-Bühne, wurde von ihr dieser Vaterunser-Text in den Jahren nach Rudolf Steiners Tod mit dem Sprechchor gearbeitet: «Er wurde bei ganz besonderen Anlässen gesprochen.» Dafür hat sie sich offenbar den Text auf einem besonderen Blatt (Handschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt A 5367) aufgeschrieben, aus dem ersichtlich ist, daß sie sich der feh­lenden S. Bitte bewußt gewesen sein muß, aber den Wortlaut nicht zur Verfügung hatte. So wurde es vom Chor ohne diese Bitte gesprochen, weshalb auch Edwin Froböse sie nicht kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wortlaut: Da es keine Originalhandschrift Rudolf Steiners gibt, ist der Wortlaut so wiedergegeben, wie er den allermeisten Vorlagen entspricht. - Vari­anten dazu: Einige handschriftliche Vorlagen (vermutlich die zeitlich frühesten, von Marie Steiner und anderen Mitgliedern der Esoterischen Schule) haben so­wohl am Anfang wie am Schluß noch: «Aum Amen». Außerdem beginnt die Zeile »Den Versucher mit «Mara, den Versucher. . . » und statt «denn der Versucher Ist nur . . . » heißt es: «denn Mara ist nur . - Weitere ganz geringfügige Varian­ten dürften lediglich auf Abschreibveränderungen im Laufe der Zeit zurückge­hen: 2. Zeile: »lobgepriesen»; 3. Zeile: «in unseren Lebensläufen»; 4. Zeile: »in unser innerstes Wesen»; S. Zeile: »gibst du uns»; 6. Zeile: «Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an Menschen für die Schuld, der wir in unseremWesen verfallen» (fraglich, da keine andere Quelle als de Jong bekannt); 7. Zeile, nur Version Schu­ster: «Satan, den Versucher. . . denn Satan ist nur Schein . . . ».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
342 Das gotische Vaterunser: Dieses Vaterunser aus der Bibelübersetzung des goti­schen Bischofs Wulfila (Ulfilas, 310-383), wurde von Rudolf Steiner im Vortrag Dornach, 15. Mai 1921 in »Die Naturwissenschaft und die weltgeschichtliche Entwicklung der Menschheit seit dem Altertum«, GA 325, vorgetragen. In sei­nem Notizbuch 96 zu diesen Vorträgen befindet sich nur der gotische Text, die deutsche Übertragung entstand während des Vortrages. Der diesbezügliche Teil des Vortrages lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Und wir verspüren und empfinden dieses geistige Frühelement am intensivsten, wenn wir das Buch in die Hand nehmen, das uns als altes gotisches Denkmal geblieben ist: die Bibelübersetzung des Wulfila. Und wenn wir ein Empfinden dafür haben, den Geist dieser Bibelübersetzung auf unsere Seele wirken zu lassen, erscheint es merkwürdig, wie das Vaterunser zum Beispiel aufgebaut wird in Resten [der verfallenden alten Kultur] aus all den Wirrnissen heraus, für die der Augustinus ein tonangebender Geist ist. Und das Vaterunser tönt uns entgegen aus der Bibelübersetzung des Wulfila, die nun in ihrem Duktus ganz aus einem urelementaren sozialen Leben heraus, aus dem arianischen Christentum im Ge­gensatz zu dem athanasischen Christentum des Augustinus, gefaßt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht mehr als an irgend etwas anderem können wir an diesem Duktus der Wulfila-Bibelübersetzung empfinden, welcher Geist, ich möchte sagen, wel­cher heidnische Geist da lebt, der aber eben vom Christentum ganz intensiv durchsetzt wird, allerdings von dem arianischen Christentum. Wenn man alle Einzelheiten dabei berücksichtigt, kommt man darauf, welcher Geist darinnen lebt, in diesem einfachen Goten Wulfila, der die Bibel übersetzte. Man muß nur die Dinge mit Empfindung betrachten. Diesen von Osten herüberziehenden, die römische antike Bildung in ihrem Niedergange ersetzenden barbarischen Massen, tönt etwas nach, was wunderbar lebt, richtig innerlich lebt als Geistesleben, als gotisches Geistesleben, was in dem großen Lehrer der Goten, bei Wulfila etwa lebte in seiner Art, das Vaterunser zu beten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atta unsar thu in himinam,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veihnai namo thein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qimai thiudinassus theins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vairthai vilja theins, sve in himina jah ana airthai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hlaif unsarana thana sinteinan gif uns himma daga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jah aflet uns thatei skulans sijaima, svasve jah weis afletam thaim skulam unsaraim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jah ni briggais uns in fraistubnjai, ak lausei uns af thamma ubilin;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unte theina ist thiudangardi jah mahts jah vulthus in aivins. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir empfinden Dich droben in geistigen Höhen, Allvater der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweihet sei Dein Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Herrschaftsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walte Dein Wille, so wie im Himmel, also auch auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen richtig fühlen, was darin ausgedrückt ist. Der Mensch, der so das Vaterunser übersetzte, der empfand etwas Ursprüngliches, und er empfand im Grunde so, wie diese Heiden alle empfunden haben: in geistigen Höhen den all-erhaltenden Menschheitsvater, den man sich so vorstellte, wie ihn ein altes Hell-sehen vorstellen ließ, den man sich im Grunde genommen vorstellte als den Kö­nig, den unsichtbaren, übersinnlichen König, der die Herrschaft führt wie kein irdischer König. Ihn sprach man als König unter den freien Goten an und bekun­dete das, indem man sagte: &amp;gt;Atta unsar thu in himinam.Geweihet sei Dein Name.&amp;lt; Mit dem Namen selbst verstand man - man vergleiche das nur mit den alten Sanskritbedeutungen - die Wesenlieit, wie sie sich ausdrückt, wie sie sich offenbart nach außen, so wie sich der Mensch in seinem Leibe offenbart. Unter dem Herrschaftsbereich verstand man dasjenige, was in der Macht lag, gewissermaßen in der Gewalt, die befehligen konnte über ihr Gebiet: Unter dem Willen verstand man nämlich dasjenige, was als Geist die Macht und den Namen durchglänzte. Und so sah man hinauf und sah im Geist der übersinn­lichen Welten die dreifach waltende Geistigkeit. Zu ihr erhob man sich, und dann sagte man: &amp;gt;Jah ana airthai. Hlaif unsarana thana sinteinan gif uns himma daga.&amp;gt; Geradeso sei es auf der Erde, nämlich: Wie sei es auf der Erde? So wie Dein Name, das, wodurch Du Dich nach außen offenbaren willst, wie der geweiht sein soll, so möge das, was sich in uns nach außen offenbart, das, was alltäglich sich erneuern muß, das möge so durchleuchtet sein. - Man muß nur verstehen, was in dem alten gotischen Wort &amp;gt;Gib uns heute unser tägliches BrotHlaif&amp;lt; heißt: Lasse, wie wir Deinen Namen als den Leib gelten lassen, lasse so unseren Leib werden, daß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er täglich so sein kann durch seine Nahrung, durch das, was er im Stoffwechsel aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie dann übergegangen wird zu dem Herrschaftsbereich, der da walten soll von übersinnlichen Welten, so wird übergegangen zu demjenigen, was unter den Menschen in der sozialen Ordnung waltet. Da sind die Menschen einander so gegenüberstehend, daß nicht der eine des anderen Schuldner ist. Dieses Wort Schuld lebt unter den Goten so, daß es das reale Schuldigwerden bedeutet, so­wohl im Moralischen wie im Physischen, im sozialen Leben gegenüber dem an­deren Menschen, das ihm Schuldigsein bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war man also übergegangen, wie man vom Namen übergegangen war in den Herrschaftsbereich, also vom Körperlichen zum Geiste - im Übersinnlichen bedeutet der Name ungefähr das Körperliche -, wie man übergegangen war von dem Seelischen zu dem Herrschaftsbereich, so ging man über von dem Äußer­lich-Leiblichen zu dem, was seelisch ist im sozialen Leben, und dann zu dem eigentlich Geistigen: &amp;gt;Laß uns nicht verfallenJah aflet uns thatei skulans sijai­ma, svasve jah veis afletam thaim skulam unsaraim.&amp;gt; Das heißt: &amp;gt;Laß uns nicht verfallen in dasjenige, was aus unserem Leibe heraus unseren Geist in Finsternis bringt, sondern erlöse uns von den Übeln, die unseren Geist in Finsternis brin­gen&amp;gt;: &amp;gt;Jah ni briggais uns in fraistubnjai, ak lausei uns af thamma ubilin&amp;gt; - - die aber entstehen, wenn man zu stark mit dem Geiste in das Leibliche hinein verfallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im zweiten Teile wird im Grunde genommen ausgedrückt: es soll auf Er­den im sozialen Leben solche Ordnung sein, wie oben im Himmel in der geistigen Höhe. Und dann wird noch einmal bekräftigt: Wir wollen eine solche geistige Ordnung hier auf Erden anerkennen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allvater, dessen Name die äußere Leiblichkeit des Geistes bildet, dessen Herr­schaftsbereich wir anerkennen wollen, dessen Wille walten soll, Du, Du sollst auch das Irdische durchdringen, so daß wir unseren Leib täglich werden sehen, neu entstehen sehen gewissermaßen durch die irdische Ernährung. Daß wir im sozialen Leben nicht einer Schuldner des anderen werden, daß wir uns als gleiche Menschen gegenüberstehen. Daß wir nicht mit dem Geistig-Leiblichen verfallen, daß wir die Trinität des irdischen sozialen Lebens anknüpfen an das Überirdi­sche; denn das Übersinnliche soll herrschen, soll Kaiser und König sein. Nicht ein Sinnliches, nicht ein Persönliches auf Erden, das Ubersinnliche soll herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nicht ein Ding, nicht ein Wesen hier auf Erden, sondern Dein ist der Herrschaftsan­spruch, Dein ist das Machtrecht, Dein ist die Offenbarung als Licht, als Glanz, als allwaltende soziale Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in einer dreifachen Art ausgedrückt diese Trinität im Übersinnlichen, wie sie eindringen soll in die sinnliche soziale Ordnung. Und noch einmal, zum Schluß, ist das bekräftigt, indem zugesprochen wird: Ja, wir wollen es so im so­zialen Leben haben, daß da die dreifache Ordnung sei wie oben bei Dir: denn Dein ist der Herrschaftsanspruch, Dein ist das Machtrecht, Dein ist die Offenba­rung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es, was da diesen Goten nachklang, das ist es, was im Hintergrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waltete, was wie ein Naturhaftes jetzt heraufkam, nachdem die alte Kultur zu Ende gegangen war. Und aus dem, was da als Naturhaftes heraufgekommen ist, was dann heruntergezogen ist, sich vermischt hat mit dem Bäuerlichen, von des­sen Vorstellungen die Geschichte eigentlich so gut wie nichts verzeichnet, was da sich herausbildete, nachdem im 4. nachchristlichen Jahrhunderte abgeglommen ist die alte antike Kultur, an dem, was sich historisch dem Blicke bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts entzieht, an dem hat sich dann entzündet, was sich erst lang­sam, dann aber im 19. Jahrhundert immer schneller so entwickelte, daß es zu dem großen geistigen Umschwung führte, den wir heute charakterisiert haben.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
344 Ansprache zur Grundsteinlegung des Dornacher Baues: Diese im Anschluss an die feierliche Handlung der Grundsteinlegung, und zwar ganz im Duktus einer esoterischen Stunde, gehaltene Ansprache hat Marie Steiner in »Aus den Inhalten der Esoterischen Schule« veröffentlicht. Der Text der Ansprache ist - wenn auch nur lückenhaft - zufällig dadurch erhalten geblieben, dass ein der Stenographie kundiger Teilnehmer, Rudolf Hahn, unter den ungünstigsten Bedingungen - bei schlechtem Wetter und Fackelbeleuchtung, denn die Feier fand Ende September von ca. 18.30 bis ca. 20.30 in der Baugrube statt - auf dem Rücken eines Neben­stehenden nachzuschreiben versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
348 Als Erstes des Fünften Evangeliums: Am übernächsten Tag nach der Grundstein­legung reiste Rudolf Steiner nach Oslo, um dort den geplanten Vortragszyklus «Aus der Akasha-Forschung - Das Fünfte Evangelium» (GA 148) zu halten. In den Vorträgen vom S. und 6. Oktober sprach er ausführlich über das makrokos­mische Vaterunser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
349 gedankenkräftig auch noch dann . . . : Schlussworte des vierten Dramas «Der See­len Erwachen«, in «Vier Mysteriendramen«, GA 14. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= PERSONENREGISTER =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G268-1998-SE377 Seelenübungen Band II Mantrische Sprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PERSONENREGISTER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namen, die nur in den Hinweisen (H) oder im Register (R) erscheinen, haben zusätzlich die Seitenzahl des Spruches zu dem sie gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson, Emilie 137&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arenson, Adolf 387 R (zu S.203&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baravalle, Hermann von 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumann-Dollfus, Elisabeth 368 H (zu S. 274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumann, Paul 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemmelen, Daniel van 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benkendörfer, Clarita 185&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benkendörfer, Eugen 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergsma, Frau C.A. 164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Björklöf, Matilda 207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blieffert, Hans 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bockholt, Margarete 218, 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boer-Gerlach, Johanna dc 78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boos, Roman 367 H (zu S.257)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boy, Christoph 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandis, Alma von 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitenstein, Julius 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgi, Lucie 55, 59, 60, 70, 149, 226, 366 H (zu S.249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cayley-Robinson, Theodora 216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colazza, Giovanni 40, 147, 400 R (zu S.281)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corré, Monsieur 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Courtney, Ralph 387 R (zu S.288)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cull, Edith Rose 82, 384 R (zu S.282)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daeglau, Auguste 38, 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DelMonte, José 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deventer, Paula van 371 H (zu S.341)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Düberg, Clara 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ege, Miriam 179&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elsässer geb. Römer, Maria 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre, Antoinette 51, 394 R (zu S.277)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fels, Alice 397 R (zu S.179)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferreri, Charlotte 75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiechter, Nik 171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flotow, Friedrich Wilhelm von 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fruhöse, Edwin 371 H (zu S.341)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerner, Franz 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gétaz, Emma 134,146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyer, Johannes 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glas, Norhert 369 H (zu S.309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gneiting-Zimmermann, Wilhelm 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosheintz, Emil 366 H (zu S.249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosheintz-Rohrer, Lina 230, 231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunelius, Andreas von 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunelius, Elisaheth von 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunelius, Helene von 296&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gumppenherg, Emmy von 366 H (zu S.249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunnarsson, Anna Wager 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guthrod, Rolf 162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gygax-Kraft, Yvonne 91&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahel, Karl 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hachler, Martha 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn, Herbert 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn, Marie 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn, Rudolf 144, 215, 375 H (zu S.344)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamburger, Emil 388 R (zu S.190)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamburger, Hilde 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harder, Hugo 410 R (zu S.25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauek, Hedwig 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausser, Konradin 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hering, Walter 45, 59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heydebrand, Garoline von 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heydebrand, Gertrud und Wilhelm von 206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirter-Weber, Marie 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz, Klara-Ruth 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugentobler, Jakob 391 R (zu S. 177)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hupkes-Wegman, Charlien 109, 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jong, Cornelius E. de 371 H (zu S. 341)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser, Marie 36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalckreuth, Gräfin Pauline von 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kändler, Max 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karstens, Suse 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Killian, Robert 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinkel, Alice 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein, Paul 311, 314, 370 H (zu S. 313)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knauer, Ilse 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knottenbelt, Alex 371 H (zu S. 341)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kober, Ernst 151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolisko, Eugen 368 H (zu S. 274), 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraul, Martha 68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krüger, Friedrich 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühn, Hans 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühner, Karl 394 R (zu S. 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzdörfer, Robert 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lämmert, Julie 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanerari 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmann, Helene 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinhas, Emil 368 H (zu S. 274), 393 R (zu S. 192)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lcrchenfeld, Graf Otto von 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuthel, Anna 208&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewis, Edith Brend 121&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linde, Herman 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linnhoff, Hedwig 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machesini, Frau 173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maier, Elisabeth 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maier, Rudolf 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maryon, Edith 78, 86, 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mazzarelli, Aleibiade 159, 390 R (zu S. 134)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meebold, Alfred 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer, Rudolf 81, 81, 206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirbach, Leonie von 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitscher, Fritz 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitscher, Käthe 407 R (zu S. 209)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mletzko, Else 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möller, Elsa 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Molt, Berta 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Molt, Emil 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moltke, EIiza von 199&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moltke, Helmuth von 363 H (zu S. 199)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monges, Henry B. 33, 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motzkus, Clara 15, 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mücke, Johanna 25, 25,108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noss, Gertrud 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olivier, Louis 184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olsen, Hans 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osmond, Dorothy 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peipers, Felix 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peralté, Lotus 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pethick, Dorothy 368 H (zu S. 282)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piomelli, Guiseppe 395 R (zu S. 279)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piza, Moriz 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plineke, Violetta 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ploetz, Margarete von 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polzer-Hoditz, Graf Ludwig und Gräfin Bertha 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pozzo, Alexander und Natalie 396 R (zu S. 141). 409 R (zu S. 138)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyle, William Seott 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebmann, Otto und Anna 38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reebstein, Helene 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rennit, Ellen 63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renwald, Frau 102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rihouét-Coroze, Simone 102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roberts, Mrs. 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röchling, Helene 197, 199, 400 R (zu S. 285)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röhrle, Edith 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer, Olivia 153&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer, Oskar 397 R (zu S. 156)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rommel, Helene 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röschl, Maria 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkrantz, Baron Arild 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkrantz, Baronin Tessa 178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhtenberg, Wilhelm 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachsen-Altenburg, Erbprinz Georg-Moritz von 73&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samweber, Anna 368 H (zu S. 289)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauerwein, Jules 394 R (zu S. 283)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehiekler, Eberhard 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schieb, Marie 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schjelderup, Kristian 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliephak-Utter, Lina 47&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmid, Carl 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiber, Wilma 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrötel. Maria 183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert, Karl 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuster, Hugo 364 H (zu S. 215)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwebich, Erich 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiler, Franz 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selling, Wilhelm 119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sivers, Marie von 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein, Friedrich 211, 236&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein, Hermine 211&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein, Walter Johannes 167, 169, 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein-v. Baditz, Nora 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner, Johann 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner, Marie 71, 101, 111, 368 H (zu S. 274), 402 R (zu S. 255)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stinde, Sophie 237, 366 H (zu S. 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stockmeyer, Familie 243&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoekmeyer, Karl 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strauch-Spettini, Maria von 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stryezek, Paula 205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stückgold, Felicitas 154&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpe, Frau 172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thurnheer, Emmy 171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toepell, Rudolf 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trapeinikov, Trifon Georgiewitsch 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treichler, Rudolf 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinchero, Pater Giuseppe 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turgenieff, Assja 65, 367 H (zu S. 252)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uehli, Ernst 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uhland, Maria 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unger, Carl 366 H (zu S. 249), 368 H (zu S. 274 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veltheim-Ostrau, Hans Hasso von 122 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreede, Elisabeth 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner, Anna 205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner, Günther 363 H (zu S. 205)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner, Otto 74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walberg, Clara 192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waller, Marie Elisabeth 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter, Hilma 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasteneys, Julia Marianne 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegman, Ita 97, 369 H (zu S. 309&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weippert, Emil 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendel, Karl 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiese, Georga 233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolffhügel, Max 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zbinden, Hans Werner 113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeissig, Alfred 363 H (zu S. 202)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeylmans van Emmichoven, Ingeborg 163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeylmans, Frederik Willem 369 H (zu S. 309)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zoeppritz, Rudolf 368 H (zu S.274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
* [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925&#039;&#039;, [[GA 268]] (1999),  ISBN 3-7274-2680-2 {{Vorträge|268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 268 Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]] [[Kategorie:GA (Mitgliedervorträge)]] [[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[en:GA 268]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stemü</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://steiner.wiki/index.php?title=GA_267&amp;diff=4693</id>
		<title>GA 267</title>
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		<updated>2023-09-22T14:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stemü: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA267.jpg|thumb|{{RSV|267}}]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
= ZU DIESER AUSGABE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE009 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DIESER AUSGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Band bildet einen Bestandteil der Rudolf Steiner­Gesamtausgabe, die sich in die drei großen Abteilungen Schriften -Vorträge - Künstlerisches Werk gliedert (siehe die Übersicht am Schluß des Bandes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner (1861-1925) vertrat seine anthroposophisch orien­tierte Geisteswissenschaft von 1900 bis zu seinem Tode durch Publi­kationen, zahlreiche Vorträge und Vortragskurse. Auf Ersuchen von deutschen Theosophen hatte er sein geisteswissenschaftliches Wirken im Zusammenhang mit der 1875 von der Russin Helena Petrowna Blavatsky u.a. begründeten Theosophical Society begonnen, deren deutsche Sektion im Jahre 1902 mit ihm als Generalsekretär gegründet und von ihm, zusammen mit Marie Steiner-von Sivers, aufgebaut wur­de. Als es zehn Jahre später (1912/13) aufgrund von schwerwiegenden Differenzen mit der Zentralleitung in Indien zum Ausschluß der deut­schen Sektion kam, verselbständigte sich diese als Anthroposophische Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1904 bis 1914 lehrte Rudolf Steiner neben seiner Publikations- und Vortragstätigkeit auch in seiner Esoterischen Schu­le. Nach einem durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges (1914-18) und die Nachkriegsjahre bedingten Unterbruch, sollte sie im Zusam­menhang mit der 1923/24 erfolgten Neuordnung des ganzen anthro­posophischen Lebens, neu eingerichtet werden. Entsprechend seinem lebenslangen Bemühen, die Anthroposophie als moderne Initiations­wissenschaft im öffentlichen Kulturleben zu verankern, ging er nun­mehr daran, sie als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum» mit drei esoterischen Klassen sowie wissenschaftlichen und künstlerischen Sektionen aufzubauen. Da er jedoch schon im Herbst 1924 schwer erkrankte und im Frühjahr 1925 starb, hatte er nur noch die ersten Einrichtungen konkretisieren können. (Siehe hierzu die GA-Bände 260, 260a und 270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentensammlungen zu Rudolf Steiners esoterischer Lehr­tätigkeit erscheinen innerhalb der Gesamtausgabe in der Reihe «Veröffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoteri­schen Lehrtätigkeit» (siehe die Übersicht auf Seite 2). In dieser figu­riert auch der vorliegende Band mit gesammelten sogenannten Hauptübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für morgens und abends mit Meditationssprüchen. Hierzu gehören auch jene Übungen, die in Briefen gegeben wurden. Diese sind aber bereits im ersten Band der vorliegenden Reihe veröffentlicht worden (GA 264). Eine Sammlung von einfacheren Übungen, die in Form eines einzigen Meditationsspruches sowohl einzelnen Persön­lichkeiten als auch Gruppen gegeben worden sind, wird in dem an den vorliegenden Band sich anschließenden Band «Seelenübungen II» er scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Übungen und Meditationssprüche sind in dem Zeitraum zwischen 1904 und 1924 entstanden. Wenn auch von Rudolf Steiner nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 die Eso­terische Schule eingestellt worden war, so hat er doch gleichwohl in Privatgesprächen weiterhin bis in die Zeit unmittelbar vor seiner Er­krankung Ende September 1924 noch solche Übungen gegeben. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie von ihm immer handschriftlich aufge­zeichnet worden. Davon sind sehr viele, vermutlich sogar die meisten im Verlaufe der Zeit entweder als Original oder Fotokopie oder als Mitteilung des Wortlautes an Marie Steiner, nach deren Tod an die Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung oder auch an die Leitung des Goe­theanum gegeben worden. Letztere sind für die vorliegende Publika­tion dankenswerterweise zur Verfügung gestellt worden. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß im Laufe der Jahrzehnte, auch infolge des Zweiten Weltkrieges, manches verlorengegangen sein wird. Auch ist nicht völlig auszuschließen, daß sich in privaten Nachlässen noch bisher unbekannte einschlägige Dokumente befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Publikation ergab sich die Gliederung in die aus dem In­haltsverzeichnis ersichtlichen Gruppen. Dabei war insbesondere für die Gruppe A eine gewisse Auswahl unumgänglich, da viele dieser Übungen nahezu wörtlich gleich lauten. Ansonsten ist jedoch - mit dieser Einschränkung - größtmögliche Vollständigkeit angestrebt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rein chronologische Ordnung war nicht möglich, da sich nur weniger als die Hälfte aller Übungen datieren lassen. Jedoch kann im großen und ganzen die chronologische Folge gleichwohl deutlich wer-den. Denn alle Übungen der neun Gruppen mit gleichlautenden Medi­tationssprüchen sind zwischen den Jahren 1904 und ca. 1908 entstan­den, wurden aber weiter bis 1914 an Schüler der Esoterischen Schule gegeben. Die Übungen mit ieweils einzelnen Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stammen hauptsächlich aus den Jahren zwischen 1910 und 1924. Die im Register vermerkten Daten sind aus verschiedenen Archivunterla­gen erschlossen worden; sie sind auch oben links auf den einzelnen Seiten vermerkt. Übungen mit dem Zeichen für das Rosenkreuz sind ab 1907, Übungen, in denen auf die Schrift «Die Geheimwissenschaft» verwiesen ist, sind ab 1910 entstanden. Und Übungen, in denen das Wort Theosophie vorkommt, sind vor 1913 zu datieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von jenen Übungen, für die keine Originalhandschriften, sondern nur mitgeteilte Wortlaute vorliegen, sind nur solche aufgenommen worden, die als voll authentisch gelten können. Sie sind durch ein der Archivnummer vorangestelltes A gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Register wurden von Dorothea und Julius Zoll-Weyrather er­stellt. Ihnen ist auch für ihre Hilfe bei den umfassenden Vorarbeiten und der Gestaltung des Bandes zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zu den Textvorlagen siehe die Hinweise am Schluß des Bandes, Seite 527.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der frage: Können persönlich gegebene Übungen von allgemeiner Gültigkeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf diese wichtige Frage ist darauf zu verweisen, daß Rudolf Steiner selbst offensichtlich dieser Auffassung gewesen ist. Denn im Zusammmenhang mit einem bestimmten Vorkommnis im Frühsom­mer des Jahres 1917 (näheres siehe Seite 34) äußerte er in einem per­sönlichen Gespräch1 die Absicht, alle Übungen «für die breiteste Öf­fentlichkeit drucken zu lassen». Er hätte dies wohl kaum erwogen, wenn er der Überzeugung gewesen wäre, daß sie dadurch wertlos würden. Die Veröffentlichung wurde zwar von ihm selbst nicht durchgeführt, aber von Marie Steiner, seiner langjährigen engen Mitar­beiterin und testamentarischen Erbin, in ihren letzten Lebensjahren noch eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner erweisen die Übungen selbst, daß für alle Schüler des gei­steswissenschaftlichen Schulungsweges die gleichen Anfangsbedin­gungen galten. Zeigen sie doch alle die gleiche Grundstruktur, in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Laut brieflicher Mitteilung von Prof. Hans Wohlbold an die Rudolf Stei­ner-Nachlaßverwaltung vom 12. Mai 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie auch mit den in öffentlichen Schriften beschriebenen übereinstim­men. Auch finden sich in zahlreichen Übungen gleichlautende Medita­tionssprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies weist auf die auch allgemeine Gültigkeit dieser ursprüng­lich persönlich gegebenen Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR EINFÜHRUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DEN DARSTELLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DES ANTHROPOSOPHISCHEN SCHULUNGSWEGES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN RUDOLF STEINERS GESAMTWERK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella Wiesberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhalt der vorliegenden Publikation sind Texte, die im persön­lichen Lehrer-Schüler Verhältnis ihren Ursprung haben. Da dies ein sehr spezieller Teil der von Rudolf Steiner gelehrten geistigen Schu­lung ist, soll im Folgenden, wenn es auch nur skizzenhaft geschehen kann, aufgezeigt werden, wie dieser Teil im Ganzen seines Werkes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht. _________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenswerk und Lebensgang sind bei Rudolf Steiner nicht zu trennen. Alles, was er lehrte, ist von ihm persönlich errungen worden, so wie sein philosophisches Hauptwerk «Die Philosophie der Freiheit» nach seiner Aussage ein «persönliches Erlebnis in jeder Zeile» gewesen ist.1 Was er darin von dem Wesen des reinen Denkens als seinem persön­lichen Ausgangspunkt philosophisch entwickelte, hat er 20 Jahre spä­ter als den erforderlichen Ausgangspunkt auch für diejenigen, «die mit der eigenen Seele eine okkulte Entwickelung durchmachen wollen», auf einfache aber höchst eindringliche Art so formuliert: «Es wurde als ein großes Wort eines großen Aufklärers gehalten, daß dieser gesagt hat im 18. Jahrhundert: Mensch, erkühne dich, deiner Vernunft dich zu bedienen. - Heute muß ein größeres Wort in die Seelen klingen, das heißt: Mensch, erkühne dich, deine Begriffe und Ideen als die Anfänge deines Hellsehertums anzusprechen!» - Kein Mensch könnte zu wirk­lichem Hellsehen kommen, wenn er nicht in seinen Begriffen und Ideen schon zunächst «ein Winziges» an Hellsehen in der Seele hätte, das dann immer weiter «ins Unbegrenzte hinein» ausgebildet werden kann. Darum ist es ungeheuer wichtig, verstehen zu lernen, daß der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Brief vom 4. Ii. 1894 an Rosa Mayreder, in «Briefe II 1891-1924«, GA 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Hellsichtigkeit eigentlich etwas «ganz alltägliches ist»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Man muß nur die übersinnliche Natur der Begriffe und Ideen erfas­sen», sich darüber klar werden, daß diese nicht aus der Sinnenwelt, sondern aus geistigen Welten in die Seele hereinkommen. (Helsing­fors, 29.5.1913, GA 146).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst hat aus diesem Erfassen der übersinnlichen Natur der Begriffe und Ideen seine Wissenschaft und Ethik der Freiheit entwik­kelt und mit der dadurch erreichten «Emanzipation des höheren Menschheitsbewußtseins von den Fesseln jeglicher Autorität»2 den ethischen Individualismus auch im Gebiet der okkulten Forschung verwirklichen können. Stets streng nur auf dem Boden individuellen Forschens zu stehen, war seine besondere Aufgabe. So hat er auch vom Anfange seines geisteswissenschaftlichen Wirkens an betont, daß das­jenige, was auf diesem Gebiete von ihm kommen wird, in der Linie verlaufen wird, «welche durch die eröffnet wurde» (Dornach, 27.10.1918, GA 185). Diese Bemerkung schließt sich zusammen mit der in derselben Zeit erfolgten Äußerung über das reine Denken als den Zentralgedanken der «Philosophie der Freiheit»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich sehe in diesem reinen Denken die erste noch schattenhafte Offen­barung der geistigen Erkenntnisstufen.»3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Rudolf Steiners Wirken waren die seriösen Wege in die über­sinnlichen Welten an Geheimhaltung und strenge persönliche Führer­schaft gebunden. Er hat als erster den Weg zu modernem autoritäts­freien Geist-Erkennen gebahnt. Um diesen Weg auch für die Mensch­heit im Ganzen zu eröffnen, wurden die Mitteilungen der Ergebnisse seiner Geistesforschung stets verbunden mit den Darstellungen der Methode, durch die sie gewonnen worden sind, worauf er einmal so hinwies: »Man kann dasjenige, was jetzt Anthroposophie genannt wird, unterscheiden nach zwei Richtungen hin. Das eine ist die Art des Vorstellens, die Art des Suchens, des Forschens. Das andere ist das Inhaltliche, sind die Ergebnisse dieser Geistesforschung, soweit sie bis heute haben ausgebildet werden können.» (Dornach, 5.6. 1920).4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau dieser zwei Richtungen erfolgte lebensgemäß Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Brief vom 14. 12i 1893 an Rosa Mayreder, a. ai 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Aufsatz «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Lrkcnntnisthcoric«, 1917, in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Noch nicht in der Gesamtausgahe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur erkenntnistheoretischen Grundlegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe als eine philosophische Ur-Erfabrung diese dargestellt: daß man das Begriffliche in seiner Rea­lität erleben kann, und daß man mit einem solchen Erleben so in der Welt steht, daß das Menschen-Ich und der geistige Welt-Inhalt zusammenfließen. Ich habe zu zeigen versucht, wie dieses Erlebnis ebenso real ist wie eine Sinnes-Erfahrung. Und aus diesem Ur-Erlebnis geistiger Erkenntnis ist der geistige In­halt der Anthroposophie herausgewachsen.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Autobiographie «Mein Lebensgang» berichtet Rudolf Stei­ner, wie er die Welt schon in seiner Kindheit als eine doppelte Wirk­lichkeit erlebte: «Ich hatte zwei Vorstellungen, die zwar unbestimmt waren, aber schon vor meinem achten Lebensjahr in meinem Seelen-leben eine große Rolle spielten. Ich unterschied Dinge und Wesen­heiten , und solche, .» Und obwohl ihm die Wirklichkeit der geistigen Welt so gewiß war wie die der Sinnenwelt, habe er doch «eine Art Rechtfertigung» dieses Erlebens nötig gehabt: «Ich wollte mir sagen können, das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebensowenig eine Täuschung, wie das von der Sin­nenwelt.» Da kam dem Achtjährigen ein richtungweisendes Erlebnis zu Hilfe. Er entdeckte im Zimmer seines Dorfschullehrers ein Geome­triebuch. Mit Enthusiasmus lebte er sich ganz allein in das mathema­tische Vorstellen ein. «Rein im Geiste etwas erfassen zu können» vermittelte ihm ein inneres Glück; er empfand: so wie die Geometrie, wenn die Seele «nur durch ihre eigenen Kräfte erlebt», müsse man auch das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. In seinem Verhältnis zur Geometrie sah er rückblickend das «erste Aufkommen einer An­schauung», die sich allmählich entwickelte und um sein «20. Lebens­jahr herum eine bestimmte, vollbewußte Gestalt» annahm.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Besprechung «Alois Magers Schrift Theosophie und Christentum&amp;gt;. Mein Erlebnis heim Lesen dieser Schrift«, November 1924, in »Der Goetheanumgedanke inmit­ten der Kulturkrisis der Gegenwart«, GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Erlebnis an der Geometrie strebte er danach, sein Denken immer stärker auszubilden. Jeder Gedanke sollte voll überschaubar sein, so daß er durch kein unbestimmtes Gefühl in irgendeine unkon­trollierte Richtung abgedrängt werde. Auch wollte er zu einem Urteil darüber kommen, «wie das menschliche Denken zu dem Schaffen det Natur steht».7 In diesem Sinne war sein Erkenntnisbestreben un­ermüdlich auf die damalige naturwissenschaftliche Weltanschauung und die philosophischen Anschauungen vom Wesen der Erkenntnis gerichtet, die dem Geistesleben der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun­derts sein besonderes Gepräge gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da waren auf naturwissenschaftlichem Gebiet die revolutionierend wirkenden Ergebnisse der Darwin-Haeckelschen Entwicklungstheo­rie über die natürliche Entwicklung der Lebewesen und des Menschen, welche die altüberlieferte Anschauung von der übernatürlichen Schöp­fung zu Fall gebracht hatten. Rudolf Steiner erlebte unmittelbar mit, wie damals für zahlreiche Menschen alle Ideale und religiösen Über­zeugungen in Frage gestellt wurden, weil sie sich sagen mußten: wenn naturwissenschaftliche Weltanschauung allein recht hat, dann sind wir als Menschen Werk einer Naturnotwendigkeit; alle Ideale und religiö­sen Überzeugungen sind Illusion; Freiheit ist unmöglich.8 Auf dem Gebiete der Philosophie herrschte die Auffassung, daß der Mensch mit seinem Erkennen an gewisse Grenzen stoße. Das Bewußtsein des Menschen könne sich nicht selbst überspringen; es musse in sich bleiben; was jenseits der Welt, die es in sich gestaltet, als die wahre Wirklichkeit liegt - davon könne es nichts wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner vermochte weder die damalige Entwicklungstheo­rie voll zu bejahen, weil in ihr das selbständige Sein und Wirken des Geistigen keine Berücksichtigung fand, noch konnte er das Postulat von den Erkenntnisgrenzen akzeptieren. Denn ihm war es erlebtes Erkennen, daß das Sinnenfällige, «richtig erkannt», überall zeigt, daß es eine Offenbarung des Geistigen ist, und daß der Mensch mit seinem Denken, wenn er dies genügend vertieft, «in der Weltwirklichkeit als einer geistigen drinnen lebt».9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 »Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Öffentlicher Vortrag Stuttgart, 25. 5. 1921, in «Beiträge zur Rudolf Steinet Gesamtausgabe» («Beiträge ) Nr.116, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschaung«, GA 2, Vorrede zur Neuauflage 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde er immer mehr bestärkt in der Überzeugung, daß es einer neuen Weltanschauung bedürfe, um den beiden Hälften der Wirklichkeit - Natur und Geist - gerecht werden zu können. Deren wissenschaftlicher Wert, dies stand für ihn von vornherein fest, werde davon abhängen, wie weit sie sich erkenntnistheoretisch rechtfertigen läßt. Denn erst, wenn vermittels der Erkenntnistheorie als Wissen­schafts-Wissenschaft oder Grundwissenschaft im Unterschied zu den Einzelwissenschaften klargelegt werden kann, was alle Einzelwissen­schaften voraussetzen: die Natur des Erkennens selbst -, dann erst könne man das Verhältnis des Inhaltes der einzelnen Wissenschaften zur Welt klären und so zu einer wirklichen Weltanschauung kommen. Dies erforderte, gegenüber den bisherigen Erkenntnistheorien, deren Ansätze er alle für nicht wirklich voraussetzungslos erkannt hatte, durch eine «auf die letzten Elemente zurückgehende Analyse des Er­kenntnisaktes» den Beweis zu erbringen, daß «für unser Denken alles erreichbar ist, was zur Erklärung und Ergründung der Welt herbei­gezogen werden muß».&#039;0 Dieser Grundgedanke findet sich schon in seinem allerersten schriftlichen Versuch vom Sommer 1879, als er in der Zeit zwischen dem Abschluß der Realschule und dem Beginn seiner Studien an der Wiener Technischen Hochschule darangegangen war, Fichtes «Wissenschaftslehre» in seinem Sinne umzuschreiben.&#039;1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann zu Beginn der 80er Jahre beauftragt wurde, die Heraus­gabe und Kommentierung von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften in Kürschners Deutscher Nationalliteratur zu besorgen und er das Erkenntnisleben Goethes auf allen Gebieten, auf denen dieser tätig war, verfolgte, wurde es ihm im einzelnen immer klarer, daß ihn seine eigene Anschauung in eine Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung hineinstellte. So entstand als Zugabe zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften seine erste erkenntnistheoretische Schrift: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Welt­anschauung» (1886). Nahezu 40 Jahre später (1923), als er sie neu herausgab, schrieb er in der Vorrede zur Neuauflage, daß sie ihm immer noch als die erkenntnistheoretische «Grundlegung und Recht­fertigung von alle dem (erscheine), was er später gesagt und veröffent­licht habe», weil darin von einem Wesen des Erkennens gesprochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 «Wahrheit und Wissenschaft«, GA 3, Vorrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 In «Beiträge ...» Nr.30, Sommer 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird, das den Weg freilegt von der sinnenfälligen Welt in eine geistige hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen verschiedenen späteren Rückblicken auf seine ersten Grundlagenforschungen hebt er immer hervor, daß damals seine Fun­damentaifrage dahin gegangen war: Inwiefern läßt sich beweisen, daß im menschlichen Denken realer Geist das Wirksame ist? Und daß er sich, um diese Frage zu lösen, die Aufgabe gestellt habe, die Natur des menschlichen Denkens selbst zu ergründen. Dazu hat er zunächst auch alles das beiseite gesetzt, was sich ihm ergeben konnte an Schauungen einer geistigen Welt. Denn «sollten subjektive Schauungen noch so überzeugend, noch so intensiv vor der Seele auftreten, man hat keine Berechtigung, sie irgendwie, durch ihr subjektives Auftreten veranlaßt, zur objektiven Geltung zu bringen, wenn man nicht in der Lage ist, aus dem naturwissenschaftlich Sicheren heraus die Brücke hinüber zur gei­stigen Welt zu schlagen». Alle möglichen Wege habe er versucht, um heranzukommen an die Beantwortung der Frage: «Was ist seiner We­senheit nach eigentlich dieses menschliche Denken?», bis sich ihm er­gab, daß nur derjenige das menschliche Denken richtig verstehen kann, der in dessen höchsten Äußerungen etwas sieht, das sich «unabhängig von der leiblichen Organisation» vollzieht; so daß schon «im gewöhn­lichsten Alltagsleben» ein «übersinnliches» Element gegeben ist, wenn sich der Mensch nur erhebt zum wirklichen, zum reinen Denken, wo er durch nichts anderes bestimmt wird als durch die Motive des Denkens selber, nicht durch das, was naturnotwendig an Instinkten, an Willens-impulsen usw. aus den leiblichen Vorgängen hervorgeht.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte er die Sicherheit gewonnen, daß hier eingesetzt werden muß, um die Brücke zwischen Naturwissenschaft und Geist-Erkennen schlagen zu können: «Diese Brücke, ich versuchte sie schon zu schla­gen in meinen Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften [1883-1897]. Ich verlegte mich dann besonders darauf in der Ausarbeitung meiner kleinen Schrift [1892] und meines größeren Buches [1894]. [...] Und ich glaube, daß sich mir durch diese nichts Geringeres ergeben hat, als die übersinnliche Natur des menschlichen Denkens.»13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Öffentlicher Vortrag Stuttgart, 25. Mai 1921, in «Beiträge Nr. 116, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 A. a. 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war somit für ihn der Beweis geliefert, daß sich das Eindringen in die Wirklichkeit des Geistigen erkenntnistheoretisch ebenso be­gründen lasse, wie das Eindringen in die Sinneswirklichkeit. Und er sah darin die Rechtfertigung des Anspruches exakter Wissenschaft­lichkeit für die nun nach dem «Muster des reinen Denkens» ausgebil­deten Stufen der höheren Erkenntnis, Imagination, Inspiration, Intui­tion: «Wenn ich in meinen geisteswissenschaftlichen Schriften diejeni­gen Erkenntnisvorgänge darstelle, welche durch geistige Erfahrung und Beobachtung in ebensolcher Art zu Vorstellungen führen über die geistige Welt wie die Sinne und der an sie gebundene Verstand über die sinnenfällige Welt und das in ihr verlaufende Menschenleben, so durfte dieses nach meiner Auffassung nur dann als wissenschaftlich berech­tigt hingestellt werden, wenn der Beweis vorlag, daß der Vorgang des reinen Denkens selber schon sich als die erste Stufe derjenigen Vorgän­ge erweist, durch welche übersinnliche Erkenntnisse erlangt werden. Diesen Beweis glaube ich in meinen früheren Schriften erbracht zu haben.»14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nach zehnjährigem Ausbau der Anthroposophie, damals noch Theosophie genannt, aufgefordert wurde, auf dem vierten Inter­nationalen Philosophen-Kongreß in Bologna (April 1911) über Theo­sophie vorzutragen, tat er dies mit dem Thema «Die psychologischen Grundlagen und die erkenntnistheoretische Stellung der Theoso­phie».15 Diese grundlegenden Ausführungen schloß er mit den Wor­ten: «Die Seelenverfassung des Geistesforschers kann nur so verstan­den werden, daß in ihr die Illusion des gewöhnlichen Bewußtseins überwunden ist, und daß ein Ausgangspunkt des Seelenlebens gewon­nen wird, der den menschlichen Wesenskern real in freier Loslösung von der Leibesorganisation erlebt. Alles weitere, was dann durch Übungen erreicht wird, ist nur ein tieferes Hineingraben in das Trans­zendente, in welchem das Ich des gewöhnlichen Bewußtseins wirklich ist, obgleich es sich als solches nicht in demselben weiß. - Geistesfor­schung ist damit als erkenntnistheoretisch denkbar nachgewiesen. Diese Denkbarkeit wird naturgemäß nur derjenige zugeben, welcher der Ansicht sein kann, daß die sogenannte kritische Erkenntnistheorie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Aufsatz «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie», 1917, in «Philosophie und Anthroposophie«, GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Autoreferat in «Philosophie und Anthroposophie«, GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Satz von der Unmöglichkeit des Überspringens des Bewußtseins nur dann zu halten in der Lage ist, wenn sie die Illusion von dem Eingeschlossensein des menschlichen Wesenskernes in der Leibesor­ganisation und dem Empfangen der Eindrücke durch die Sinne nicht durchschaut. Ich bin mir bewußt, daß mit meinen erkenntnistheoreti­schen Ausführungen nur skizzenhafte Andeutungen gegeben sind. Doch wird man vielleicht aus diesen Andeutungen erkennen können, daß sie nicht vereinzelte Einfälle sind, sondern daß sie aus einer aus­gebauten erkenntnistheoretischen Grundanschauung entspringen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den öffentlichen (exoterischen) Darstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geistesschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auf die Kraft bauen, die es mir ermöglicht, Geistesschüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen. Das wird meine Inaugurationstat allein bedeuten müssen.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war es Rudolf Steiner immer gewis­ser geworden: soll übersinnliches Wissen, das zum Gedeihen der wei­teren Menschheitsentwicklung unabdingbar ist, in einer dem moder­nen Bewußtsein wirklich angemessenen Form Allgemeingut werden können, dann muß es auch auf anderen Wegen als dem rein naturwis­senschaftlich-philosophischen zu vermitteln gesucht werden. Und so stand er vor der Frage: «Wie kann ein Weg gefunden werden, um das innerlich als wahr Geschaute in Ausdrucksformen zu bringen, die von dem Zeitalter verstanden werden können?»17 Aus dem Ringen mit dieser Frage ging der Entschluß hervor, nunmehr auch mit konkreten Schilderungen der Geist-Welt an die Öffentlichkeit zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganze Schwere dieses Entschlusses ermessen zu können, ist zu berücksichtigen, daß man bis zu jener Zeit übersinnliches Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Brief vom 16. August 19C2 an Wilhelm Hübbe-Schleiden. Bisher nur gedruckt in der ersten Ausgabe von «Briefe II», Dornach 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur so kannte, wie es in der von alters her überlieferten symbolischen Form in streng geschlossenen Kreisen gepflegt worden ist. In diese Tradition der Geheimhaltung war zwar damals durch die Publikatio­nen von H.P. Blavatsky gerade eine erste Bresche geschlagen worden, jedoch in der breiten Öffentlichkeit interessierte man sich mehr für die sensationellen Phänomene von Somnambulismus, Mediumismus, Spi­ritismus. All dies mußte Rudolf Steiner aufgrund seiner Stellung zu den höheren Erkenntniskräften des Menschen ablehnen, da nach sei­ner Geist-Erkenntnis «ein vermeintliches Erkennen», das nicht in dem reinen Denken eine Art Vorbild anerkennt und das sich im Gebiete des Spirituellen nicht mit derselben Besonnenheit und inneren Klarheit bewegt wie das ideenscharfe Denken, «nicht in eine wirkliche geistige Welt führen kann».18 Es bedurfte somit damals, als von den maßgeben­den Kreisen der Wissenschaft alles Übersinnliche noch als völlig su­spekt abgelehnt wurde, eines starken Mutes, um als namhafter Schrift­steller auf den Gebieten Naturwissenschaft und Philosophie mit kon­kreten übersinnlichen Wahrheiten, für die der Wissenschaftlichkeits­anspruch geltend gemacht wurde, vor die Öffentlichkeit zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann im letzten Jahr des ausgehenden 19. Jahrhunderts dar­anging, seinen Entschluß in die Tat umzusetzen, knüpfte er an ein Kulturdokument an, das ihm seit langem als eine der «tiefsten Schrif­ten der Weltliteratur» galt: Goethes Rätselmärchen von der grünen Schlange und der schonen Lilie (Munchen, 22.5.1907, GA 99), denn diese Goethesche Prosadichtung war ihm Ausdruck dafür, daß Goethe sein ganzes Leben hindurch auf dem Standpunkt von der Entwick­lungsfähigkeit der menschlichen Erkenntnis gestanden habe, was nichts anderes bedeute als das Prinzip der Einweihung oder Initiation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Einweihung oder Initiation heißt also nichts anderes, als die Fähig­keiten des Menschen zu immer höheren Stufen der Erkenntnis zu steigern und dadurch zu tieferen Einsichten in das Wesen der Welt zu gelangen.» (Berlin, 24.10.1908, GA 57).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Aufsatz «Goethes geheime Offenbarung. Zu Goethes 150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag: 28. August 1899» begann er damit, den Gehalt der Mär­chenbilder in die Sprache der modernen Begriffe umzusetzen. Er legte klar, daß es um die große Frage geht, wie der Mensch im neuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 Aufsatz »Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie», in »Philosophie und Anthroposophie», CA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitalter, wenn er vom Irdischen zum Geistigen aufsteigen will, seine Seelenkräfte zu entwickeln habe und daß die Lösung des Rätsels im Märchen angedeutet ist. Denn wenn es bisher, um in das übersinnliche Reich gelangen zu können, nur zwei unwillkürlich eintretende Seelen-zustände gegeben habe - den einen über die schöpferische Phantasie, die ein Abglanz des übersinnlichen Erlebens ist, den anderen, wenn die bewußte Erkenntnis sich verdunkelt und ablähmt, so daß sie sich als Aberglaube, Vision, Mediumismus auslebt -, so sei es nunmehr an der Zeit für einen neuen, einen willkürlich herbeizuführenden Zustand. Dieser setzt aber voraus, daß die Schlange, die die Erkenntnis der Sinnenwelt repräsentiert, zu der Einsicht gelangt, daß das Höchste nur durch die selbstlose Hingabe erreicht werden kann. Sobald sie dazu bereit ist, ihre Eigen-Existenz aufzugeben, bildet sich ihr Körper zu der nunmehr für alle beschreitbaren Brücke über den großen Strom, der die beiden Reiche Sinnlichkeit und Geistigkeit trennt.19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals dürfte kaum bemerkt worden sein, daß mit dieser Umset­zung der Goetheschen Bilder in moderne Gedankensprache ein Schritt von kulturgeschichtlicher Bedeutung vollzogen worden war. Doch im weiteren Zeitverlauf trat es immer klarer in Erscheinung. Schon ein Jahr später, im Herbst 1900, wurde Rudolf Steiner in einen Kreis zwar nicht wissenschaftlicher, aber an realer Geist-Erkenntnis tief interes­sierter Menschen zu Vorträgen eingeladen. Es war die Berliner Gruppe der 1875 durch H.P. Blavatsky u.a. in Amerika gegründeten Theoso­phical Society, die bald darauf ihren Sitz nach Indien verlegt hatte. Vor den für konkretes Geist-Erkennen offenen Berliner Theosophen konnte nun über das, was in dem Aufsatz über das Goethe-Märchen nur angedeutet werden konnte, «ganz esoterisch» gesprochen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geist­Welt heraus geprägt sind, sprechen zu können, nachdem ich bisher durch die Verhältnisse [...] gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellungen durchleuchten zu lassen.»20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Märchen-Vortrag wurde zur «Urzelle» der anthroposophischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Der Aufsatz von 1899 ist enthalten in GA 30 «Methodische Grundlagen der Anthroposophie». Eine neue Bearbeitung erfolgte 1918, siehe GA 22 «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegung, da zu dem ersten entscheidenden Wort im Märchen «Es ist an der Zeit!» - vom «Alten mit der Lampe», jener Gestalt, die alles Geschehen lenkt und leitet, mit gewaltiger Stimme gerufen - sich nun auch dessen zweites Wort zu realisieren begann: «Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit vielen zur rechten Stunde vereinigt». Lehrer und Schüler bedingen sich gegenseitig. In diesem Sinne schrieb Rudolf Steiner, nachdem er im Frühjahr 1902 gebeten worden war, das Amt des Generalsekretärs der in Gründung befindlichen deutschen Sektion zu übernehmen, unmittelbar vor der offiziellen Übernahme einem Repräsentanten der deutschen Theosophen, was er als seine Aufgabe sah: «Ich will auf die Kraft bauen, die es mir ermöglicht, Geistes schüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen. Das wird meine Inaugurationstat allein bedeuten müssen.»21 Seitdem ging es mit sich stets steigernder Intensität an den Ausbau der Geistes-Wissen­schaft im Zusammenhang mit dem Aufbau eines gesellschaftlichen Zusammenschlusses, der gegenüber der großen Öffentlichkeit die not­wendige Pflegestätte bilden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte mit dem Aufsatz über das Goethe-Märchen (1899) nur erst ansatzweise auf das neue Initiations-Prinzip hingewiesen werden kön­nen, so wurde das in den aus den beiden ersten vor den Berliner Theosophen gehaltenen Vortragsreihen entstandenen Schriften «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhält­nis zur modernen Weltanschauung» (1901, GA 7) und «Das Christen­tum als mystische Tatsache» (1902, GA 8) klar dokumentiert. Auf­grund seiner Überzeugung, daß die modernen Errungenschaften der Naturwissenschaft die Erhebung zu wahrer Mystik fordern, heißt es im Vorwort zu «Die Mystik ...», daß man sehr wohl ein «treuer Bekenner der naturwissenschaftlichen Weltanschauung» sein und doch «die Wege nach der Seele» aufsuchen kann, welche die richtig verstandene Mystik führt, ja daß man sogar nur dann ein volles Ver­ständnis der Tatsachen in der Natur gewinnen kann, wenn man den Geist im Sinne der wahren Mystik erkennt. - Auch im Vorwort der Schrift «Das Christentum als mystische Tatsache», in der das Chri­stentum aus dem Wesen der Mysterien, d. h. der Einweihung heraus entschlüsselt wird, heißt es: «Keine Zeile möchte ich geschrieben ha­ben, die ich nicht vor einer wirklich sich selbst verstehenden Naturerkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 Vgl. Anmerkung Nr.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechtfertigen könnte, aber auch keine, die mit der grob­materialistischen Auffassung vieler naturwissenschaftlich Denkender unserer Tage zusammenfällt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlaufe des Wirkens wurde die Erkenntnis vom We­sen des Christentums, die «mystische Tatsache», immer weiter vertieft und im Zusammenhang mit dem Schulungsweg hervorgehoben: Seit dem Tode Christi auf Golgatha, durch den sich die Christus-Kraft, die vorher nur in geistigen Höhen zu finden war, mit der Erdenentwick­lung verbunden hat, lebt in allen Menschenseelen die Kraft, durch welche jede Seele nunmehr selbständig den Weg in die geistige Welt finden kann, während vor diesem Ereignis dies nur möglich gewesen war durch die autoritativen Anweisungen der Lehrer in den Myste­rienschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so dem Ereignis in der Zeitenwende zu verdanken, durch geistige Selbsterziehung zur höheren Erkenntnis kommen zu können. Voraussetzung dazu ist aber, daß der Mensch sich selbst zum Instru­ment dafür bildet. So wie niemand dem Wasser äußerlich ansehen kann, daß darin Wasserstoff und Sauerstoff enthalten sind, die ganz andere Eigenschaften als das Wasser haben, bevor es nicht vom Che­miker zerlegt wird, so kann auch niemand die wahre Wirklichkeit des Geistig-Seelischen erkennen, bevor nicht der Mensch durch die gei­stesforscherischen Methoden sein Geistig-Seelisches vom Äußerlich-Leiblichen losgelöst hat, allerdings jetzt in einem innerlichen Seelen-prozeß, der sich in den tiefsten Tiefen der Seele vorbereiten muß. (Norrköping, 13.7.1914, GA 155). Bis jedoch die dafür notwendigen Anweisungen öffentlich gelehrt werden konnten, bedurfte es noch der Entwicklung der Bewußtseinsseelenkräfte, wie sie seit dem 15.116. Jahrhundert immer stärker in Erscheinung treten. Erst dadurch konnte von einem Geist-schauenden Naturwissenschaftler der Erkenntnis-pfad methodisch erarbeitet und öffentlich gelehrt werden. Für einen in diesem Sinne modernen Geistesforscher ist die Zeit der alten Prophe­ten vorbei. Als «schlichter Forscher» will er einzig aufmerksam ma­chen auf das, was notwendig ist, um in den Tiefen der Menschenseele forschen zu können: «Der Geistesforscher sagt: Ich habe es gefunden, wenn du suchst, findest du es selbst!» Immer mehr und mehr würden sich die Zeiten nähern, wo der Geistesforscher anerkannt werden wür­de als »schlichter Forscher», so wie der Chemiker, der Biologe als Forscher auf ihrem Gebiete anerkannt werden, nur daß der Geistesforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem Gebiete forscht, das jeder Menschenseele nahegeht. (Norrköping, 13.7.1914, GA 155).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft wird es immer mehr erweisen müssen, daß die Bedeu­tung von Rudolf Steiners Werk primär in der von ihm pionierhaft für alle gebahnten Methode liegt. Denn eine solche Methode, die es jeder­mann ermöglicht, sich selbst in unabhängiger und kontrollierbarer Weise von der Realität der geistigen Welt überzeugen zu können, hat es vorher nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ersten Einführungsschrift in übersinnliche Welt- und Men­schenbestimmung «Theosophie» (1904) wurde im Schlußkapitel «Der Pfad der Erkenntnis» auch zugleich damit begonnen, die Anfangs-bedingungen der geisteswissenschaftlichen Erkenntnismethode öf­fentlich zu beschreiben. In dieser ersten Darstellung wurde vor allem stark akzentuiert, daß für die Ausbildung höherer Erkenntnisfähigkei­ten nur vom Denken ausgegangen werden könne, weil das Denken die höchste der Fähigkeiten ist, die der Mensch in der Sinnenwelt hat. Dann begannen unmittelbar darauf in Form von fortlaufenden Aufsät­zen die ausführlichen konkreten Schilderungen von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», deren erster Satz lautet: «In je­dem Menschen schlummern Fähigkeiten, durch die er sich Erkennt­nisse der höheren Welten erwerben kann.» In weiteren Publikationen, insbesondere dem grundlegenden Werk «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910) und in vielen Vorträgen wurden nicht nur immer neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, sondern auch der Weg der geisti­gen Schulung von immer anderen Aspekten aus erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bedeutung Rudolf Steiner selbst diesen in voller Öffent­lichkeit gegebenen Darstellungen des Schulungsweges beigemessen hat, geht beispielsweise aus folgender Aussage hervor: «In unserer Zeit hat das Prinzip der Einweihung schon insofern eine gewaltige Ände­rung erfahren, als bis zu einem gewissen Grade, bis zu einer gewissen Stufe hin die Einweihung gleichsam ganz ohne irgendwelche persön­liche Anleitung erlangt werden kann dadurch, daß man in der Gegen­wart in der Lage ist, die Prinzipien der Einweihung vor der Öffentlich­keit so weit klarzulegen, als dies zum Beispiel in meinem Buche geschehen ist. Wer ganz ernsthaft die Erlebnisse durchzumachen versucht, welche in die­sem Buche geschildert sind, der kann sehr weit kommen in bezug auf das Prinzip der Einweihung.» (Berlin, 3.2.1913, GA 144).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre jedoch ein Mißverständnis, daraus zu schließen, daß jeder Mensch, der sich für Geisteswissenschaft interessiert, auch eine geisti­ge Schulung beginnen müßte. Hierzu äußerte er einmal in einem per­sönlichen Brief: «Theosophie ist unserm Zeitalter notwendig. [...] Schlimm aber wäre es, wenn ein jeder Theosoph auch zum okkulten Schüler werden wollte. Das wäre geradeso, wie wenn deswegen, weil alle Menschen Kleider brauchen, auch ein jeder müsse Schneider wer­den.»22 Auch in öffentlichen Publikationen wurde dies ausgesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ausdrücklich hinweisen möchte ich darauf, daß keineswegs jeder Mensch ein Geistesforscher zu werden braucht, welcher die Geistes­wissenschaft oder Anthroposophie in entsprechender Weise für seine Seele fruchtbringend machen will.»23 Obwohl es sein großes Anliegen war, Geistesschüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen, so stand doch im Vordergrund die Notwendigkeit, dafür einzutreten, daß durch Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergeb­nisse das Wissen von der Realität der geistigen Welt mehr und mehr Gemeingut der Menschheit werde. Er erachtete es aber als unabding­bar, daß dies in einer der Sache angemessenen und nicht in irgendeiner popularisierten Form geschehe. Daher habe er bewußt seinen Schriften einen solchen Charakter aufgeprägt, der es notwendig macht, sich ihren Inhalt durch rechte Gedankenanstrengung anzueignen. In dieser Gedankenanstrengung liege nämlich bereits der Anfang der Geistes­schulung.24 In einem anderen Zusammenhang findet sich sogar die Bemerkung: «Nicht aus einem äußeren Grund trage ich Theosophie vor, sondern weil dies die erste Stufe der rosenkreuzerischen Einwei­hung ist.» (München, 6.6.1907, GA 99). Unter «rosenkreuzerisch» wollte er aber kein historisierendes, sondern ein lebendig weiterent­wickeltes Rosenkreuzertum verstanden wissen. Deshalb dürfe auch das, was in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» als «der geeignetste Weg» hinauf in die geistigen Sphären gezeigt ist, nicht ohne weiteres mit dem verwechselt werden, was man als Rosenkreuzerweg bezeichnen kann. «Unsere Strömung», die ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Brief vom 20. 9. 1907 in »Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914», GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23 »Das menschliche Leben vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft (Anthro­posophie)» in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24 »Die Geheimwissenschaft im Umriß», GA 13, Vorrede zur 16.-20. Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viel weiteres Gebiet als das der Rosenkreuzer umfaßt, müsse schlecht­hin als «die Geisteswissenschaft von heute», als «die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft vom 20. Jahrhundert» bezeichnet wer­den. (Karlsruhe, 6.10.1911, GA 131).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem durch eine jahrelange unermüdliche Vortragstätigkeit in ganz Europa die Geisteswissenschaft eine gewisse Verbreitung gefun­den hatte, konnte darangegangen werden, die Forschungsmethode nunmehr auch genauer in den Gedankenformen der Erkenntnis-Wis­senschaft darzustellen. In dem zu Beginn des Jahres 1910 erschienenen Werk «Die Geheimwissenschaft im Umriß» mit den beiden Haupt­kapiteln «Die Weltentwickelung und der Mensch» und «Die Erkennt­nis der höheren Welten» wird darauf hingewiesen, daß das Studium der geisteswissenschaftlichen Mitteilungen ein sicherer Weg ist, der in das sinnlichkeitsfreie Denken führt, daß es aber noch einen anderen Weg gibt, «welcher sicherer und vor allem genauer, dafür aber für viele Menschen schwieriger ist», nämlich der Weg, wie er in den erkenntnis-theoretischen Schriften, insbesondere in «Die Philosophie der Frei­heit» dargestellt ist. Obwohl in diese Schriften nichts an Mitteilungen der Geisteswissenschaft selbst aufgenommen wurde, so sei doch ge­zeigt, daß das reine, nur in sich arbeitende Denken Aufschlüsse gewin­nen kann über die Welt, das Leben und den Menschen: «Es stehen diese Schriften auf einer sehr wichtigen Zwischenstufe zwischen dem Erkennen der Sinnenwelt und dem der geistigen Welt. Sie bieten das­jenige, was das Denken gewinnen kann, wenn es sich erhebt über die sinnliche Beobachtung, aber noch den Eingang vermeidet in die Gei­stesforschung. Wer diese Schriften auf seine ganze Seele wirken läßt, der steht schon in der geistigen Welt; nur daß sich diese ihm als Gedankenwelt gibt. Wer sich in der Lage fühlt, solch eine Zwischen­stufe auf sich wirken zu lassen, der geht einen sicheren Weg; und er kann sich dadurch ein Gefühl gegenüber der höheren Welt erringen, das für alle Folgezeit ihm die schönsten Früchte tragen wird.»25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Hinweis auf die erkenntnistheoretischen Schriften als Zwischenstufe zwischen dem Erkennen der Sinnenwelt und dem der geistigen Welt wird gewissermaßen übergeleitet zu der von nun an einsetzenden auch erkenntnistheoretischen Beschreibung der dreistu­figen - imaginativen, inspirativen und intuitiven - Erkenntnismethode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 A. a. 0., Kapitel »Die Erkenntnis der höheren Welten».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1911 wurde auf dem schon erwähnten Philosophenkon­greß in Bologna über die «Psychologischen Grundlagen und die er­kenntnistheoretische Stellung der Theosophie» vorgetragen.26 In den nachfolgenden Schriften «Die Rätsel der Philosophie» mit dem Schlußkapitel «Ausblick auf eine Anthroposophie» (1914), «Vom Menschenrätsel» (1916), «Von Seelenrätseln» (1917) wurde die er­kenntnistheoretische und philosophische Begründung anthroposophi­scher Geistesforschung weiter ausgebaut. Dazu gehören auch mehrere in den Jahren 1916-1918 veröffentlichte grundsätzliche Aufsätze (alle in GA 35), sowie die 1922 in der Wochenschrift «Das Goetheanum» erschienenen Autoreferate eines am Goetheanum gehaltenen Zyklus von zehn Vorträgen, die in ihrer konzentrierten Formulierung der Erkenntnismethode und der durch sie gewonnenen Welt- und Men­schenerkenntnis besonders prägnant sind. 27 Im Jahre 1923 folgten noch vier weitere Aufsätze «Vom Seelenleben».28 Darauf hinschauend betonte er mehrfach, daß ein völlig organisches Fortschreiten gedacht werden muß von den erkenntnistheoretischen Grundanschauungen der Schriften «Wahrheit und Wissenschaft» und «Philosophie der Freiheit» zu dem Inhalte der Geisteswissenschaft oder «Anthropo­sophie».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur durch Publikationen, sondern auch durch öffentliche Veranstaltungen - Kongresse, Hochschulkurse u.a. - wurde dargelegt, wie die verschiedenen Wissenschaften durch geisteswissenschaftliche Erkenntnisse befruchtet werden können und wie die Methode geartet ist, durch die sie gewonnen werden. Beim ersten Hochschulkurs am Goetheanum (im Vortrag Dornach, 3.10.1920, in « Grenzen der Natur­erkenntnis», GA 322) wurde wiederum, wie schon 1910 in der «Ge­heimwissenschaft im Umriß», auf die zwei verschiedenen Formen für die Darstellung des Erkenntnisweges hingewiesen: «In meinem Buche ist zwar durchaus ein sicherer Weg in die übersinnlichen Gebiete hinein charakterisiert, aber er ist so charakterisiert, daß er gewissermaßen für jedermann taugt, daß er vor allen Dingen für diejenigen taugt, welche nicht durch ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26 Autoreferat in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27 «Kosmologie, Religion und Philosophie«, GA 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28 Enthalten in «Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegen­wart«, GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigentliches wissenschaftliches Leben hindurchgegangen sind.» Für je­manden aber, der den Erkenntnisweg als Wissenschaftler gehen wolle, müsse er voraussetzen das Verfolgen dessen, was in seiner «Philosophie der Freiheit» als reines Denken dargestellt ist, um von da aus über den anderen Pol der Erkenntnis, die Wahrnehmung, den Weg in die Imagi­nation hinein zu erreichen, den er als den für das Abendland richtigen werten müsse. Die Übungen, die dazu angegeben wurden, sind ihrem Wesen nach jedoch die gleichen wie diejenigen in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» oder wie diejenigen in dem vorlie­genden Band. Sie beruhen alle auf einem meditativen Sich-Einleben in symbolische, sinnbildliche Vorstellungen, wie sie auch in dem Vortrag auf dem Philosophenkongreß in Bologna 1911 beschrieben worden sind. (Siehe S.469 des vorliegenden Bandes.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für Rudolf Steiner vom Anfang seines Wirkens an klar gewesen war, daß es um des gesamten Kulturfortschrittes willen notwendig ist, echte Geist-Erkenntnis in die offiziellen Wissenschaften einzubezie­hen, hatte ihn und seine Mitarbeiter in den schweren Jahren nach dem Ersten Weltkrieg dazu veranlaßt, durch solche freien Hochschulkurse bei wissenschaftlich Geschulten Interesse und Verständnis für die Wis­senschaft des Geistes und deren Methode zu erwecken. In Worten, die bewegend wirken können, weil sie heute noch weitgehend zutreffen, äußerte er in einem dieser freien Hochschulkurse über seine dahinge­henden Bemühungen, daß, wenn er zurückschaue auf die Art und Wei­se, wie er seit jetzt wirklich mehr als zwanzig Jahren versucht habe, der Welt auseinanderzusetzen, wie der Geistesforscher zu seinen Resulta­ten kommt, dann dürfe er wohl sagen: «Wenn es meinerseits noch nicht mehr gelungen ist, Widerhall zu finden mit dieser anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft in der Welt, wenn es immer wieder und wiederum notwendig geworden ist, für diejenigen zu sprechen, die weniger auf die Einzelheiten eingehen können, weil sie nicht wissen­schaftlich geschult sind, und wenn es wenig möglich gewesen ist, für die wissenschaftlich Geschulten zu sprechen, so liegt es, wie die Erfahrung gezeigt hat, im wesentlichen an diesen wissenschaftlich Geschulten. Sie haben bisher nur in sehr mäßiger Weise dasjenige hören wollen, was der Geistesforscher über seine Wege zu sagen hat. Hoffen wir, daß das für die Zukunft anders werden kann. Denn es ist durchaus notwendig, daß wir durch tiefere Kräfte zu einem Aufstiege kommen als durch diejeni­gen, die ja deutlich zeigen, daß sie das nicht vermögen, weil sie uns im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunde genommen doch in einen Niedergang unserer Kultur hinein-geführt haben.» (Stuttgart, 18.3.1921, GA 324).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den internen (esoterischen) Darstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe kein anderes Bestreben als dieses: Was mir möglich ist, in übersinnlichen Welten zu erforschen, in Erkenntnisform mit dem rechten Verantwor­tungssinn vor der heutigen Wissenschaft, der gegen­wärtigen Menschheit mitzuteilen. Ich bringe vor, wovon ich mir sagen darf, daß es entweder über­haupt der gegenwärtigen Menschheit bei ihrem gei­stigen Reifezustand angemessen ist; oder einiges andere, wofür sich einzelne Menschengruppen in einer (esoterischen) Vorschulung die Reife erst er­werben. (Oktober 1924)29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Rudolf Steiner, Exoteriker par excellence, auch als esoterischer Lehrer wirkte, so keineswegs, um der Öffentlichkeit irgendwelche geistigen Wahrheiten vorzuenthalten. Das Esoterische, wie er es ver­trat, war für ihn vielmehr nur eine spezielle Ausdrucksform für das­jenige, was sich als das eigentlich okkulte Leben im letzten Grunde überhaupt nicht in Worten aussprechen läßt, sondern erlebt werden muß. Wenn gleichwohl davon gesprochen wird, um die Wege zu die­sem Erleben-Können zu weisen und zu erleichtern, so hängt die Art, wie es geschehen kann, weitgehend von der Formulierungsmöglich­keit ab: «Man sagt es einmal exoterisch, einmal esoterisch und wenn man exoterisch und esoterisch spricht, so sind das gleichsam zwei verschiedene Dialekte einer unaussprechbaren Sprache.» (Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. 10. 1915, GA 254). Das heißt: «Es gibt keine absolute Grenze zwischen exoterisch und esoterisch, sondern das eine fließt in das andere über» (Stuttgart, 12.6.1921, GA 342), denn: «In dem Augen­blick, wo wir eine Ausdrucksform für das innere Wesen einer Sache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29 «Anspruchslose aphoristische Bemerkungen über das Buch Reformation oder Anthroposophie?» (von Edmund Ernst) in GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden haben, haben wir das Esoterische exoterisch gemacht. Nie­mals kann also das Esoterische anders mitgeteilt werden als in exoteri­scher Form.»30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die objektive Schwierigkeit, die es für das Umsetzen von spiri­tuell Geschautem in die Gedankensprache der modernen Zeit gibt, wurde im Verlaufe der Jahre mehrfach hingewiesen. Beispielsweise wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wenn wir mit den großen Weistümern, die sich uns in unserer Seele enthüllen, an die Sprache herantreten und in Worte gießen wol­len, was sich uns innerlich enthüllt, dann entsteht ein Kampf gegen dieses so schwache Instrument der Sprache, das wirklich in gewisser Beziehung ungeheuer unzulänglich ist.» (Bern, 2.9.1910, GA 123).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb das Umsetzen einen so «harten inneren Kampf» bedeutet, wird in dem kleinen Aufsatz «Sprache und Sprachgeist» (1922)3 damit begründet, daß die Seele, die aus dem bloß begrifflichen Denken zum wesensoffenbarenden Schauen vordringt, den Sprachgeist in seiner lebendigen Kraft entdeckt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wer in dieser Art schaut, der entfernt sich in seinem Schauen von dem, was durch die Sprache ausdrückbar ist. Sein Schauen findet zu­nächst nicht den Weg zu den Lippen. Greift er zu Worten, so hat er sogleich die Empfindung, daß der Inhalt seiner Schauung etwas anderes wird. Will er nun doch von seinen Schauungen Mitteilung machen, so beginnt sein Kampf mit der Sprache. Er sucht alles mögliche innerhalb des Sprachlichen zu verwenden, um ein Bild dessen zu gestalten, was er schaut. Von Lautanklängen zu Satzwendungen sucht er überall im Be­reich des Sprachlichen. Er kämpft einen harten inneren Kampf. Er muß sich sagen: die Sprache hat etwas Eigenwilliges. Sie drückt schon für sich alles mögliche aus; auch du mußt dich an ihren Eigenwillen hingeben, damit sie aufnehme, was du schaust. Will man das geistig Erschaute in die Sprache gießen, so stößt man eben nicht auf ein unbestimmtes wachsartiges Element, das man beliebig formen kann, sondern man stößt auf einen lebendigen Geist, auf den Geist der Sprache. Wenn man auf diese Art redlich kämpft, so kann der Kampf den besten, den schön­sten Ausgang nehmen. Es kommt ein Augenblick, wo man fühlt: der Sprachgeist nimmt das Geschaute auf. Die Worte und Wendungen, auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Siehe «Beiträge , Nr.51/52. Michaeli 1975. S. 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31 Enthalten in GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die man kommt, nehmen selbst etwas Geistiges an; sie hören auf, zu , was sie gewöhnlich bedeuten und schlüpfen in das Geschau­te hinein. - Da tritt etwas ein wie ein lebendiger Verkehr mit dem Sprachgeiste. Es nimmt die Sprache einen persönlichen Charakter an; man setzt sich mit ihr auseinander wie mit einem andern Menschen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenkt man die Fülle der im Verlaufe von über zwei Jahrzehnten mitgeteilten Forschungsergebnisse, so kann an diesen Aussagen er­messen werden, welche geistige Leistung erbracht werden mußte, um die erforschten übersinnlichen Tatsachen in die moderne Gedanken-sprache umzusetzen. Es war dies aber unbedingt notwendig, um sie öffentlich mitteilen zu können, da sie nur in dieser Form von dem gewöhnlichen Bewußtsein in voller Freiheit angenommen, bezweifelt oder auch abgelehnt werden können. Anders hingegen liegen die Be­dingungen für Darstellungen von geistigen Tatsachen, die entweder überhaupt nicht oder auch nur zu bestimmten Zeiten noch nicht «in Ideenform geoffenbart werden können».32 Dazu bedurfte es eines Kreises von Menschen, die aus dem Exoterischen in das Esoterische hineingehen wollen. Das heißt, es brauchte Menschen, die bereit wa­ren, die Verpflichtung auf sich zu nehmen, mit den mitgeteilten Wahr­heiten so verantwortungsvoll umzugehen, wie es deren Wesen ange­messen ist. Darauf ist gewiesen, wenn es heißt, daß sich für gewisse Mitteilungen «einzelne Menschengruppen in einer (esoterischen) Vor-schulung die Reife» dafür erwerben sollten.33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Geschichte solcher von Rudolf Steiner esoterisch unterrich­teter Gruppen läßt sich ablesen, daß er in dieser Beziehung manche Enttäuschung hinnehmen mußte und dadurch im Verlaufe der Zeit auch hier die Tendenz zum Exoterischen immer stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Menschengruppe für eine solche esoterische Vorschulung bildete die Esoterische Schule.34 Deren Einrichtung ging zeitlich parallel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Aufsatz »Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft. I.» (Dornach, 20.1.1924) in GA 260a. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33 Vgl. Nr.29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 Die Schule bestand von 1904 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Som­mer 1914. Anfänglich bildete sie administrativ eine Abteilung der damals von Annie Besant geleiteten Esoterie School of Theosophy der Theosophical Society. Als Annie Besant 1907 die Präsidemtschaft der T. S. anstrebte und esoterische I)inge für ihre Agitation verwendete, löste Rudolf Steiner im Übereimkumft mit ihr auf dem Münchner Kongreß auch diesen administrativen Zusammenhang. Nähe­res darüber siehe in GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem, was mit der öffentlichen Darstellung des Schulungsweges in der Schrift «Theosophie», in den Aufsatzen «Wie erlangt man Er-kenntnisse der höheren Welten?» und «Die Stufen der höheren Er­kenntnis» in den Jahren 1904/05 eingeleitet worden war. In der Esote­rischen Schule sollte das Anliegen, «Geistesschüler auf die Bahn der Entwicklung zu bringen», konkret angegangen werden. Doch war eine solche Schule auch schon deshalb notwendig, weil in der ganzen Kul­tursituation im Beginne des Jahrhunderts es völlig klar war, daß ohne einen Grundstock von Menschen, die eine spirituelle Entwicklung zum Leitmotiv ihres Lebens machen wollen, die geisteswissenschaft­liche Lehre eben doch nur «halbtauben Ohren» gepredigt würde.35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfänglich sehr kleine Anzahl von esoterischen Schülern machte es möglich, daß sie in ihren Bemühungen persönlich beraten werden konnten, nach Rudolf Steiners Prinzip, daß es keine Entwicklung an sich, sondern nur individuelle Entwicklungsprozesse gibt: «Es gibt nur die Entwicklung des einen oder des anderen oder des dritten, des vierten oder des tausendsten Menschen.» (Berlin, 31.10.1910, GA 125). Schu­lungsanweisungen in öffentlichen Schriften aber, da diese ja für alle Menschen gelten sollen, müssen einen allgemeinen Charakter haben. Das Problem, wie auch individuelle Entwicklungsprozesse in einer bei­spielhaften Form dargestellt werden können, wurde von ihm auf künst­lerischem Wege mit seinen in den Jahren 1910 bis 1913 entstandenen vier Mysteriendramen gelöst. Nachdem das erste - «Die Pforte der Ein­weihung. Ein Rosenkreuzermysterium», für das von den Bildern des Goethe-Märchens ausgegangen wurde - uraufgeführt worden war, äu­ßerte er zu dieser zweifachen Art, den Schulungsweg darzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Liegt in der Schrift gewissermaßen der Anfang des Entwicklungsgeheimnisses eines jeden Menschen, so liegt in dem Rosenkreuzermysterium das Entwick­lungsgeheimnis eines einzelnen Menschen, des Johannes Thomasius.» Während die Darstellungen in den Schriften «Wie erlangt man Erkennt­nisse der höheren Welten?» und «Die Geheimwissenschaft im Umriß», weil sie auf jede menschliche Individualität anwendbar sein sollen, bei «aller Konkretheit dennoch einen abstrakten, einen halb theoretischen Charakter» haben müßten, könne die Darstellung im Drama «im Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 Brief vom 16.4.1903 an Marie von Sivers in «Rudolf Steiner/Marie Steiner, Brief­wechsel und Dokumente 1901-1925», GA 262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
genommen viel intensiver, lebensrealer und wirklicher, weil viel in-dividueller» sein. Er war sogar überzeugt, daß er über viele Dinge, die es «auf dem Gebiet des Esoterischen, des Okkulten» gibt, nicht mehr zu sprechen bräuchte, wenn alles das, was in dem Rosenkreuzermysterium liegt, «auf die Seelen der lieben Freunde und mancher anderer Men­schen» wirken würde. (Berlin, 31.10.1910, GA 125).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 geboten war, die Esoterische Schule einzustellen, weil unter den Kriegs-verhältnissen geschlossene Versammlungen fragwürdig geworden wa­ren, wurde er gleichwohl weiterhin um persönliche esoterische Bera­tung gebeten. Er kam diesen Wünschen in vielen Privatgesprächen nach, obwohl er damals schon die Auffassung vertrat, daß solche priva­ten Beratungen nicht mehr nötig seien, weil inzwischen genügend Schu­lungsmaterial gedruckt vorliege. Er hatte das schon in der mit 7. Sep­tember 1914 datierten Vorrede zur 5. Buchauflage von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» betont: «Ich mußte damals [1904/05, als die Aufsätze geschrieben wurden, aus denen das Buch zusammengesetzt ist] von vielem, das in dem Buche noch nicht geschil­dert wurde, sagen, es könne durch erfahren werden. Gegenwärtig ist nun vieles von dem veröffentlicht, was mit solchen Hinweisen gemeint war. Es waren aber diese Hinweise, die irr­tümliche Meinungen bei den Lesern vielleicht nicht völlig ausschlossen. Man könnte etwa in dem persönlichen Verhältnis zu diesem oder jenem Lehrer bei dem nach Geistesschulung Strebenden etwas viel Wesent­licheres sehen, als gesehen werden soll. Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, in dieser neuen Auflage durch die Art der Darstellung mancher Ein­zelheiten schärfer zu betonen, wie es bei dem, der Geistesschulung sucht, im Sinne der gegenwärtigen geistigen Bedingungen, viel mehr auf ein völlig unmittelbares Verhältnis zur objektiven Geistwelt als auf ein Verhältnis zur Persönlichkeit eines Lehrers ankommt. Dieser wird auch in der Geistesschulung immer mehr die Stellung nur eines solchen Hel­fers annehmen, die der Lehrende, gemäß den neueren Anschauungen, in irgendeinem anderen Wissenszweige innehat.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdrücklich mußte er dies im Frühsommer 1917 innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft geltend machen, als er seitens ehe­maliger Mitglieder in einer öffentlichen Zeitschrift beschuldigt wor­den war, die von ihm gegebenen Übungen seien schädlich.36 Damals lehnte er es kategorisch ab, weiterhin in Privatgesprächen esoterische&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratschläge zu geben. Künftig müsse alles im vollsten Lichte der Öf­fentlichkeit geschehen. Es läge genügend Schulungsmaterial vor; man sollte doch nur «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» lesen. Er werde sehr bald beweisen, daß Privatgespräche solcher Art für den Betrieb des esoterischen Lebens gar nicht mehr notwendig seien: «In kurzer Zeit sollen Sie einen vollständigen Ersatz haben.»37 Dazu kam es allerdings erst nach sieben Jahren, als die Esoterische Schule als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goethe­anum» völlig neu eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft bekun­dete Absicht, künftig auch die esoterische Lehrweise dem Bestreben der Zeit nach voller Öffentlichkeit anzupassen, führte offensichtlich dazu, daß bald darauf auch in einem öffentlich gehaltenen Vortrag (Basel, 19.10.1917, GA 72) mehrmals betont wurde, daß Anthroposo­phie ganz und gar mit dem Geist der Zeit, der nach voller Öffentlich­keit strebt, leben wolle. Und es wurde hinzugefügt: Wenn heute (1917) manches noch den «Schein der alten Einrichtungen»38 habe, so nur insofern, als gewisse Vorbereitungen notwendig sind, wenn man Spä­teres begreifen will. - In innerer Folgerichtigkeit dazu wurde in der bald darauf (Mai 1918) erschienenen 8. Buchauflage von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» noch einmal wie schon in der Vorrede zur Ausgabe von 1914 betont: «Wenn gesagt ist: der Geheim-schüler bedürfe der persönlichen Anweisung, so fasse man dies doch so auf, daß das Buch selbst eine solche persönliche Anweisung ist.» Und der zwei Monate darauf, im Juli 1918, veröffentlichte Aufsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Frühere Geheimhaltung und jetzige Veroffentlichung . . . »39 schließt mit den Worten: «Wir leben in einem Zeitalter, in dem übersinnliche Erkenntnis nicht mehr ein Geheimgut Weniger bleiben kann, in dem sie Gemeingut aller derjenigen werden muß, denen der Sinn des Lebens in diesem Zeitalter als Bedürfnis ihres Seelendaseins sich regt. Dieses Be­dürfnis ist gegenwärtig schon in den unbewußten Seelenuntergründen der Menschen in viel weiterer Verbreitung wirksam, als manche ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36 »Psychische Studien» XLIV. Jg., Leipzig 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37 Vorträge Stuttgart, iI. und 13. 5. 1917 in CA 174b; München, 19. S. 1917 in GA 174a; Leipzig, 10.6.1917 (noch nicht in der CA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38 Diese Bemerkung dürfte sich auf gewisse Relikte in der Gesellschaftsführung äus der theosophischen Zeit beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39 In »Philosophie und Anthroposophie», CA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer mehr zur Forderung nach einer Gleichbehandlung des übersinnlichen Erkennens mit dem Naturerkennen werden.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann im Verlaufe der Jahre 1923/24 Rudolf Steiner daranging, die ganze anthroposophische Bewegung im Sinne des notwendigen Öffentlichkeitscharakters neu zu ordnen, und er die früher nur für Mitglieder erhältlich gewesenen Manuskriptdrucke seiner innerhalb der Gesellschaft gehaltenen Vorträge für die Öffentlichkeit freigab, sollte auch die Esoterische Schule in diesem Sinne neu eingerichtet werden. Als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goethe­anum» sollte sie zur ersten öffentlichen esoterischen Schule werden; denn «Geheimgesellschaften sind heute nicht möglich, die heutige Zeit verlangt etwas anderes», und es werde dafür gesorgt werden, «daß man immer wissen wird im weitesten Umfang, was sie tut.» (Dornach, 30. 1.1924, GA 260a). Der einzige und selbstverständliche Vorbehalt war, wie er auch im öffentlichen Schulwesen gilt, daß niemand zu einer höheren Stufe zugelassen wird, bevor er nicht die niedrigeren kennt. In diesem Sinne sollte in der Anthroposophischen Gesellschaft die Gei­steswissenschaft in Ideenform gepflegt werden; weil im modernen Sinne der Mensch die geistige Welt am besten erst in Ideenform ken­nenlernen sollte. In den drei Klassen der «Freien Hochschule für Gei­steswissenschaft» sollten die Teilnehmer stufenweise hinaufgeleitet werden auch in die Gebiete der geistigen Welt, die «nicht durch Ideen-form» geoffenbart werden können: «Bei ihnen tritt die Notwendigkeit ein, Ausdrucksmittel für Imaginationen, Inspirationen und Intuitio­nen zu finden».40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte von den geplanten drei esoterischen Klassen wegen des schon eineinhalb Jahre später eingetretenen Todes Rudolf Steiners nur die erste eingerichtet werden, und davon auch nur «deren erster Abschnitt», wie er in der letzten, der 19. Stunde der Dornacher Klassenstunden bemerkte. Dort erfolgten die esoterischen Unter­weisungen nun nicht mehr wie in der früheren esoterischen Schule gegliedert in persönliche Übungen und in für alle gehaltene Vorträge, sondern in Form eines für alle gleich geltenden Lehrganges in Medita­tionssprüchen und deren Erläuterungen. (GA 270/ I-1V). Wie sich Rudolf Steiner einmal über diese beiden Lehrweisen geäußert hat, findet sich in dem vorliegenden Band auf Seite 514.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40 Auf9ätz «Die Freie Hochschule I.» (Dormäch, 20. I. 1924) im GA 260ä&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den esoterischen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der Versenkung (Meditation) in die sym­bolischen Vorstellungen und Empfindungen ist, ge­riau gesprochen, die Heranbildung der höheren Wahrnehmungsorgane innerhalb des astralischen Leibes des Menschen. Sie werden aus der Substanz dieses astralischen Leibes heraus zunächst geschaf­fen. (»Die Geheimwissenschaft im Umriß»)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in höheren Welten wahrnehmen zu können, bedarf es ebenso wie in der physischen Welt gesund entwickelter Wahrnehmungsorgane. Deren sachgemäße sorgfältige Ausbildung ist darum seit jeher das Grundanliegen jeder wahren Geheimschulung. Auch alle von Rudolf Steiner gegebenen Übungen sind zur Erreichung dieses Zieles be­stimmt. Es ist dies im Gesamtwerk vielfach dargestellt; grundlegend vor allem in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?». Dort ist auch erläutert, was durch die Übungen bewirkt wird; denn «es gehört zu den Grundsätzen wahrer Geheimwissen­schaft, daß derjenige, welcher sich ihr widmet, dies mit vollem Be­wußtsein tue. Er soll nichts vornehmen, nichts üben, wovon er nicht weiß, was es für eine Wirkung hat. Ein Geheimlehrer, der jemand einen Rat oder eine Anweisung gibt, wird immer zugleich sagen, was durch die Befolgung in Leib, Seele oder Geist desjenigen eintritt, der nach höherer Erkenntnis strebt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern nun durch die Übungen das erste Erfordernis der geistes-wissenschaftlichen Schulungsmethode, die Ausbildung von Wahrneh­mungsorganen des astralischen Leibes, bewirkt werden kann, wird mehrmals so begründet: Der Mensch ist während seines Tageslebens völlig den auf seine Sinne und seinen Verstand wirkenden Eindrücken der Außenwelt hingegeben. Ebenso der astralische Leib, da er im Wachzustand ganz in den physischen Leib untergetaucht ist. Selbst wenn er beim Einschlafen aus dem physischen Körper herausgeht, bleibt er unter der Nachwirkung dieser Kräfte; er folgt der Elastizität des physischen Leibes, nicht seiner eigenen, und wird so verhindert, seine eigenen Organe auszubilden. Soll das anders werden, muß wäh­rend des Tagwachens mit dem physischen Leib etwas «ganz Spezifisches»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|38}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorgenommen werden, damit sich das in den astralischen Leib eindrücken und in der Nacht entsprechend nachwirken kann. Dazu muß das innere Leben in der durch eine methodische Schulung vorge­schriebenen Art in die Hand genommen werden: «Man nennt das Meditation, Konzentration oder Kontemplation. Das sind Übungen, die ebenso streng vorgeschrieben sind in den entsprechenden Schulen wie in den Laboratorien das Mikroskopieren usw.» Die Art der Übun­gen beruhe darauf, daß die Lehrer der Methoden «all das Wissen» über die Wirkung der Ubungen anwenden, das seit Jahrtausenden des Men­schenlebens erprobt worden ist; sie wissen, daß diese Übungen so intensiv wirken, daß der astralische Leib, wenn er während des Schla­fes aus dem physischen Leib herausgeht, sich von dessen Nachwirkun­gen freimachen und sich seine eigene Form geben kann, d.h. die zum höheren Wahrnehmen notwendigen Organe allmählich herausbilden kann. Werden jedoch falsche Übungen gemacht, dann werden «wider­natürliche Formen» in den astralischen Leib hineingebaut, die dem großen Weitganzen widersprechen. Daher übernehme derjenige, der solche Übungen gibt, eine große Verantwortung. (Hamburg, 30. und 31.5.1908, GA 103; Nürnberg 18. und 19.6.1908, GA 104; München, 24.8.1909, GA 113).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin dürfte einer der wesentlichen Gründe liegen, warum nach­drücklich immer wieder darauf hingewiesen wird, daß für den moder­nen abendländischen Menschen die geisteswissenschaftliche Methode die angemessene ist. Denn wenn auch die Übungen im Grunde genom­men in bezug auf ihre Bedeutung für den Menschen bei allen Einwei­hungsschulen dieselben sind, so waren sie doch in den vorchristlichen Zeiten mehr auf die Schulung der Denkkräfte, in den nachchristlichen Zeiten mehr auf die Schulung der Gemütskräfte gerichtet gewesen; seit dem 14. Jahrhundert wurde, bedingt durch die veränderten Zeitver­hältnisse, in den sogenannten Rosenkreuzerschulen eine «besondere Art der Willenskultur, der Willensübungen» eingeführt. (Nürnberg, 19.6.1908, GA 104).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Unterschieden und dem verschieden gearteten Verhält­nis zwischen Lehrer und Schüler werden die drei Haupttypen von Einweihungsmethoden charakterisiert, die sich im Verlaufe der nach-atlantischen Zeit herausgebildet haben: die altorientalische Yoga-Methode, die christlich-gnostische und die christlich-rosenkreuzeri­sche, d. h. deren Fortbildung als geisteswissenschaftliche Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Bevor es jedoch zu diesen Darstellungen kam, wurde zuerst noch klargestellt, daß es nicht nur die orientalische Schulungsmethode gibt, von der in der damaligen Theosophischen Gesellschaft allein die Rede war. Diese Klarstellung erfolgte sogleich öffentlich. In der Zeitschrift «Luzifer-Gnosis» (Mai 1905) heißt es in der Besprechung der damals erschienenen deutschen Ubersetzung von Annie Besants Vorträgen «Der Pfad der Jüngerschaft» nach einer sehr positiven Wertung, daß jedoch nicht unausgesprochen bleiben dürfe, daß diese Ausführungen für das indische Volk richtig sind. Zwar sei die Wahrheit eine «Einige» und der höchste Gipfel der Erkenntnis und des Lebens für alle Zeiten und alle Völker auch ein «Einiger», dennoch dürfe man nicht glauben, daß der Pfad der Jüngerschaft seiner Form nach derselbe sein könne für den Menschen des gegenwärtigen Europa wie für den Inder: «Das Wesen bleibt dasselbe; die Formen ändern sich auf diesem Gebiete. Deshalb muß es nur naturgemäß gefunden werden, daß in den Arti­keln dieser Zeitschrift manches anders gesagt ist, als man es in den für das indische Volk gehaltenen Vorträgen Annie Besants angegeben findet. Der Weg, der in dieser Zeitschrift geschildert wird, ist derjenige, welcher in Anpassung an das Leben im Abendlande, an die Entwickelungsstufe des europäischen Menschen, als der richtige sich herausgebildet hat in den Geheimschulen Europas seit dem 14. Jahrhundert. Und der Euro­päer kann nur Erfolg haben, wenn er diesen ihm durch seine eigenen Geheimlehrer vorgezeichneten Weg wandelt.» Damit solle aber nicht gesagt sein, daß es für die Europäer unnütz wäre, dasjenige kennenzu­lernen, was für Indien das Angemessene ist: «Die Stufe, auf welcher der Europäer steht, ist gerade diejenige, die ihm notwendig macht, alles verstandesmäßig kennenzulernen. Der Verstand muß, um vor­wärts zu kommen, vergleichen und das Eigene an dem Fernerliegen­den messen. Er muß hinhorchen auf das, was den Menschenbrüdern im fernen Osten zu ihrem Heile gesagt wird. Deshalb, nicht weil in Europa dasselbe gemacht werden könnte, hat man solche Bücher wie das vorliegende mit Befriedigung zu begrüßen.» (GA 34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit darauf wurde in derselben Zeitschrift innerhalb der Aufsätze «Die Stufen der höheren Erkenntnis» (GA 12) damit begon­nen, zu beschreiben, daß es drei mögliche Einweihungsmethoden gebe: die altorientalische Yoga-, die christlich-gnostische und die ro­senkreuzerische Methode. In der Fortsetzung sollte «genau geschildert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden», wodurch sich diese drei Methoden voneinander unterschei­den und unter welchen Umständen «die eine oder andere Person als Geheinischüler dazu kommen kann, auch gegenwärtig im modernen Europa, nicht den rosenkreuzerischen Weg zu gehen, sondern den orientalischen oder den älteren christlichen, obgleich der rosenkreuze­rische gegenwärtig der natürlichste ist». Dieser sei nicht nur ebenso christlich wie der ältere christliche Weg, sondern könne darüber hin­aus von Menschen gegangen werden, die «auf der vollen Höhe moder­ner wissenschaftlicher Weltanschauung zu stehen vermeinen». - Zu der dort angekündigten genauen Schilderung ist es aber nicht mehr gekommen, weil die Zeitschrift durch Überlastung Rudolf Steiners eingestellt werden mußte. Jedoch wurden von da an in den Vorträgen für Theosophen immer wieder Darstellungen der Stufen der drei Methoden gegeben. (Siehe zum Beispiel in dem Stuttgarter Vortrags­zyklus vom August 1906 «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Meditationssprüchen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück der esoterischen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müßte viele Bücher schreiben, wollte man den ganzen Sinn dieser Sprüche ausschöpfen, denn dar­innen ist nicht nur jedes Wort bedeutungsvoll, son­dern auch die Symmetrie der Worte, die Art, wie sie verteilt sind, die Steigerungen, die darinnen liegen und noch vieles andere, so daß nur langes geduldi­ges Hingeben an die Sache das Darinnenliegende ausschöpfen kann.41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die geisteswissenschaftliche Methode für die Ausbildung der astra­lischen Wahrnehmungsorgane von der Imagination ausgeht, bedingt dies, sich möglichst viel sinnbildlichen Vorstellungen hinzugeben. Es brauchen jedoch nicht nur solche zu sein, die man als Bilder innerlich vor Augen hat, sondern es können auch Worte sein, in denen tiefe Wel­tenwahrheiten zusammengedrängt werden. (Wien, 28.3.1910, GA 119).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41 »Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen», CA 284, Ausgabe 1993, S. 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was durch Rudolf Steiner so an Weltenwahrheiten immer wieder neu zu Meditationssprüchen geformt worden ist, bildete das eigent­liche Herzstück seines esoterischen Unterrichtens. Heute kann kaum schon voll ermessen werden, was dadurch in das spirituelle Leben der Neuzeit eingezogen ist. Dazu bedarf es erst noch einer umfassenden Würdigung seiner gesamten sprachschöpferischen Leistung. Er selbst hat einmal darauf hingewiesen, daß er sich mit der Anthroposophie nicht bloß «formale Erkenntnisaufgaben», sondern auch «geschicht­lich schöpferische Aufgaben» zu stellen habe und daß er darunter verstehe, die Sprache zu einem für die Darstellung geistiger Schauun­gen adäquaten Instrument zu bilden. (Dornach, 29.9.1921, GA 343).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre vor dieser Aussage hatte er schon davon gesprochen, daß in der immer stärker werdenden Tendenz, die abstrakt gewordene Sprache nur noch auf Materielles anzuwenden, einer der Gründe gele­gen habe, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zur Inaugurie­rung der spirituellen Weltströmung geführt haben. Denn «hätte man noch 100 Jahre zugewartet, dann könnten unsere Worte nicht mehr ausdrücken, was die Geisteswissenschaft zu sagen hat». Und so sei es wirklich «ein Abpassen der günstigsten Bedingungen der Zeit» gewe­sen, um noch die Möglichkeit zu haben, durch die Geisteswissenschaft allem «neue Worte aufzudrücken», allen Worten ein «neues Gepräge» zu geben, ja «geradezu die Sprache zu erneuern», damit die Menschen wieder eine Empfindung dafür gewinnen, daß bei gewissen Worten nicht bloß Handgreifliches oder mit Augen zu Sehendes gemeint ist, sondern etwas, was in die höheren Welten hinaufweist. (Berlin, 19.10. 1907, GA 284). Und in dem öffentlichen Vortrag «Die Geisteswissen­schaft und die Sprache» (Berlin, 20.1.1910, GA 59) findet sich dieses wie ein hohes Ziel so hingestellt: «Geisteswissenschaft wird durch den Gedanken die übersinnlichen Welten erobern können, wird vermö­gend werden, den Gedanken in das Lautbild umzugießen, so daß auch unsere Sprache wieder ein Mitteilungsmittel dessen werden kann, was die Seele im Übersinnlichen erschaut.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den verschiedensten Zusammenhängen dar­auf hingewiesen, daß nur durch ein Eindringen in die lautbildenden, die sprachschöpferischen Kräfte selber wieder ein Bewußtsein davon ge­wonnen werden kann, was in alten Menschheitszeiten noch instinktiv verstanden wurde: daß alles aus dem «Wort» entstanden ist. Bis zum Auseinanderfallen von Vorstellungs- und Lautgehalt in der Sprache sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle alte Weisheit, alle Wissenschaft eigentlich nur eine Umschreibung jenes Satzes gewesen, dem das ganze Weltengeheimnis zugrundeliegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Im Urbeginne war das Wort.» (Dornach, 9.4.1921, GA 204). Wie we­sentlich es im Sinne der Geisteswissenschaft sein muß, dieses Verständ­nis wiederzufinden, kommt lapidar in dem Satz zum Ausdruck: «Im Grunde genommen ist ja alle unsere Geisteswissenschaft ein Suchen nach dem verlorengegangenen Worte.» (Berlin, 25.4.1916, GA 167). Gilt es doch, sich jenes hohen Entwicklungszieles bewußt zu werden, das im Okkultismus das «Mysterium des schaffenden Wortes» genannt wird, d. h. jenes Wissens, daß ebenso, wie einmal alles aus dem gött­lichen Wort entstanden ist, so in weiter Menschheitszukunft das menschliche Wort schöpferisch werden soll: «Wenn sich die Erde in den Jupiter verwandelt haben wird, wird dort das Wort schöpferisch sein im Mineralreich; im Venuszustand wird der Kehlkopf Pflanzen hervorbringen; und so wird es weitergehen, bis er seinesgleichen her­vorzubringen vermag. [...] Was wir uns heute bloß sagen können, wer­den wir in zukünftigen Entwicklungszuständen der Erde so produzie­ren können, daß es bleibt.» Wie dies möglich sein soll, wird durch den folgenden Vergleich verständlich zu machen gesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich spreche hier zu Ihnen. Sie hören meine Worte, meine Gedanken hören Sie, die zunächst in meiner Seele sind, die ich Ihnen auch verber­gen könnte, wenn ich sie nicht in Worte umsetzen würde. Ich setze sie in Töne um; wäre nicht zwischen Ihnen und mir die Luft ausgebreitet, so könnten Sie die Worte nicht hören. Wenn ich hier irgendein Wort ausspreche, so ist in diesem Augenblick die Luft in dem Raume bewegt; jedesmal versetze ich den ganzen Luftraum mit meinen Worten in einen gewissen Schwingungszustand; der ganze Luftkörper vibriert in der Weise, wie meine Worte ausgesprochen werden. Gehen wir nun etwas weiter. Denken Sie, Sie könnten die Luft flüssig machen und dann fest. Man kann ja auch heute schon unsere Luft fest machen; Sie wissen, daß Wasser dampfförmig existieren kann, daß es sich abkühlen kann und dann flüssig wird, und daß es im Eis fest werden kann. Denken Sie jetzt, ich spreche das Wort durch den Luftraum. Könnten Sie in dem Augenblick, wo die Schallwellen hier wären, die Luft erstarrt machen, dann würde eine Form - wie beispielsweise eine Muschelform - herun­terfallen. Bei dem Worte würde eine andere Welle herunterfallen. Sie könnten meine Worte auffangen, und jedem Worte würde eine kri­stallisierte Luftform entsprechen.» (Kassel, 28.6.1907, GA 100).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sei einmal alles aus dem Wort, aus dem «chormäßi­gen Zusammenwirken» der göttlich-geistigen Wesenheiten entstanden mit dem Ziel, den Menschen, die menschliche Gestalt zu schaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Der Mensch» - die Entstehung der menschlichen Gestalt - «ist Göt­ter-Ideal und Götter-Ziel».42 Wie gerade mit dieser Gestalt die tiefsten Entwicklungsgeheimnisse verbunden sind, darauf findet sich im Ge­samtwerk verschiedentlich hingewiesen. Einmal heißt es sogar, daß diese menschliche Gestalt zu verwirklichen nichts geringeres sei als «der Sinn der ganzen Erdenentwicklung». Sie sei das, was der Erde geistig zugrundeliegt, aber nicht «in der oder jener Gestalt, als Bild der oder jener Rasse, sondern als allgemeines Ideal der Menschheit». (Leipzig, 4.9.1908, GA 106). Es gelte jedoch zu beachten, daß ein «gewaltiger Unterschied» bestehe zwischen dieser Gestalt als der Form des Ich-werdenden Menschen und dem physischen Leib: «Phy­sischer Leib ist, was sich physisch-chemisch im Menschenwesen abspielt. Das geschieht bei dem gegenwärtigen Menschen innerhalb der menschlichen Gestalt. Diese selbst ist aber ein durch und durch Geistiges.»43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Mensch aufgerufen, an der Verwirklichung dieses Götter-Ideales bewußt mitzuwirken. Soll diese Gestalt einmal durch das menschliche Wort selber fortgepflanzt werden können, so muß das Schöpferisch-Werden des menschlichen Wortes jetzt schon durch Ar­beit an der Sprache vorbereitet werden: «Was der Mensch jetzt schon von sich gibt als Vorbereitung des künftigen Menschen, ist das Wort, die Sprache.» Denn was der Mensch spricht, bleibt in der Akasha­Chronik: «Es ist die erste Anlage für den zukünftigen Menschen.» (Berlin, 2.10.1905, GA 93a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Perspektive gesehen, können Meditationsformeln nicht nur eine Hilfe für die persönliche geistige Entwicklung sein, sondern sie können es auch ermöglichen, an der Vorbereitung dieses mensch­heitlichen Entwicklungszieles bewußt teilzuhaben. Dies weil sie «gei­stig artikulierte» Worte sind und «Schwingungen des Wortes» erzeu­gen können, die mit den Schwingungen des Gedankens in der Akasha-Materie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­42 Siehe »Was offenbart sich, wenn man in die vorigen Leben zwischen Tod und neuer Geburt zurückichaut?» (Betrachtung vom 18.1.1925) in »Anthroposophi­sche Leitsätze», GA 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43 A. a. O.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
übereinstimmen. (Berlin. 28. 12. 1905, GA 264; München, 28.10.1906, GA 94).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beruht dies darauf, daß in die Formeln hineingeheimnißt ist dasjenige, worauf es im wirklichen okkulten Leben ankommt: der Lautwert der Worte. Denn «in dem Augenblicke, wo sich der Gedan­ke umprägt zum Worte, selbst wenn das Wort als solches nur gedacht wird, wie in der Wortmeditation, prägt sich das Wort ein in den Äther der Welt», der Gedanke hingegen nicht, «sonst könnten wir niemals im reinen Denken freie Wesen werden.» (Dornach, 13. 3. 1921, CA 203). Wenn daher in der Meditation der Lautwert der Worte innerlich lebendig wird, kann jeder Buchstabe, jede Wendung eine Wirkung auf die Seele haben. Die Pforte zur geistigen Welt kann sich dadurch aufschließen. (Wien, 22.2.1907, GA 97). In gleichem Sinne heißt es viele Jahre später noch einmal: Könne man sich dessen bewußt werden, daß man in dem Worte «etwas mehr hat als das Sprechen», dann könne eben das Wort zu etwas werden, wodurch der Mensch «die erste Verbindung, den ersten Verkehr mit dem Göttlichen» ge­wahr werden kann. Und es wird noch hinzugefügt, daß dadurch, weil das «gewissermaßen ein Weg ist von der Subjektivität des Denkens zur Objektivität», die Möglichkeit gegeben sei, daß in das Wort etwas einfließe, was «geistig objektiv ist». (Dornach, 27.9.1921, vormittags, GA 343). Damit wird auf die zweite Stufe der Schulung, die Inspi­ration gewiesen, denn «durch die Inspiration tritt die Möglichkeit ein, ein Bewußtsein zu erlangen von einer geistig-seelischen Außen­welt, einer geistig-seelischen Objektivität». (Stuttgart, 3. 9. 1921, CA 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Rudolf Steiner die von ihm vermittelten Meditationsformeln des öfteren auch nach der aus dem Indischen stammenden Bezeich­nung «Mantras»44 oder «mantrische» Sprüche nannte, so unterschei­den sie sich doch in wesentlichen Punkten von dem, was man in Indien unter Mantra versteht. Werden darunter im Hinduismus, der ältesten Religion der Welt, heilige Sanskrittexte verstanden, insbesondere der­jenige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44 Mantra (Plural. Mantras, Mantrams, Mantren) gebildet aus der erste Silbe von «manana» (- denken, auch Menseh) und »tra» von «Trana« (= Befreiung aus den Eesseln der Welt der Erscheinungen). Wörtlich bedeute also Mantra. «Das, was Befreiung bringt, wenn man darüber nachdenkt.» Nach Arthur Avalon (Sir John Woodroffe), «Die Girlande der Buchstaben», O. W. Barth Verlag o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil der Veden, der die Hymnen über die Opferhandlungen enthält, oder im Tantra (Mantra-Yoga) Formeln aus Buchstaben und Silben des Sanskrit-Alphabets, deren Bedeutung in ihren besonderen Kombinationen mit entsprechenden Intonationen gesehen wird, so bilden den Inhalt der Meditationssprüche Rudolf Steiners sinnvolle Gedankengestaltungen. Hingegen stimmt er überein mit der indischen Auffassung, wonach im Mantra die Erleuchtung verborgen liegt wie ein Baum im Samenkorn, und daß, sobald die Erleuchtung zur Wir­kung kommt, dem Mantra eine wunderbare Kraft verliehen wird und es die in ihm latente kosmische Energie entwickelt. Auch wenn es weiter heißt: «Das Tantra glaubt, daß einige der Hauptmantras nicht von menschlichen Gehirnen geschaffen wurden, sondern ewig existent sind und daß der Strebende durch ihr Hersagen Vollkommenheit er­langt»,45 so deckt sich das mit seiner Aussage, daß die Meditationsfor­meln auf der «jahrhundertelangen Erfahrung der Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen» beruhen, weshalb auch nicht jeder Gedankeninhalt Meditationsstoff sein könne, «son­dern nur ein solcher, der von den Meistern der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen gegeben wird.» (Berlin, 28. i. 1908, CA 96). Das tantrische «Hersagen» hinwiederum ist zu einem der modernen Bewußtseinsstufe angemessenen innerlichen Sprechen und Hören geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wird die Heimat der Mantristik mit Recht im alten Indien gesehen, doch wußte man auch in anderen alten Kulturen bis weit in die christlichen Zeiten herein um die okkulte Macht der Sprachlaute.46 Deren eigentlicher Ursprung führt jedoch nach geisteswissenschaft­licher Forschung weit hinter die altindische Kultur, bis in die Atlantis zurück. Damals sei in einer großen Adeptenschule, die ihre Blütezeit in der vierten, der sogenannten turanischen Epoche hatte, von deren Adepten erstmals das, was man heute «die okkulte Schrift, auch die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45 Siehe Swami Nikhilananda »Der Hinduismus. Seine Bedeutung für die Befreiung des Geistes». Ullstein Verlag, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46 Vornehmlich in der jüdischen Geheimlehre (Kabbala), siehe z. B. Gershom Scho­lem, »Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen», Suhrkamp Taschenbuch, 1973, und »Zur Kabbala und ihrer Symbolik», Suhrkamp Taschenbuch 1991. Fer­ner «Dokumente der Gnosis» , herausgegeben von Wolfgang Schultz, Jena 1910; J. B. Kerning «Die Missionäre oder der Weg zum Lehramte des Christentums», Dresden 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkulte Sprache oder das okkulte Sprechen» nennt, ausgebildet und durch Schüler fortgepflanzt worden bis auf den heutigen Tag.47 Auf dieser gewissermaßen Urstufe der Mantram-Übung habe durch die große Kraft, die damals in den Worten lag, gewaltig gewirkt werden können. Da bei den Atlantiern das Verstandesmäßige noch nicht ent­wickelt gewesen sei, hätten die Mysterienleiter ihre Schüler durch Tonzusammenstellungen, Zeichen und Formeln in einen Zustand zu versetzen vermocht, in dem sie unmittelbar durch die Gottheit selbst erleuchtet werden konnten. Dies sei nach der großen atlantischen Flut nicht mehr möglich gewesen. Infolge der dadurch eingetretenen star­ken Bewußtseinsveränderung mußte nun damit begonnen werden, die einheitliche atlantische Urweisheit ins Verstandesmäßige, Gedanken-hafte umzusetzen und sie so zu lehren, wie es den verschieden sich entwickelnden Volkskulturen angemessen war. (Leipzig, 17.2.1907 und Düsseldorf, 7.3.1907, beide GA 97).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch war auch eine neue Stufe der Mantram-Übung notwendig geworden. Jetzt mußte, um zu höheren Erkenntnissen gelangen zu können, im Yoga der Atmungsprozeß geschult werden, da der Gedan­ke damals noch in tieferen Regionen der Menschennatur lebte als das Wort. Erst nach und nach habe sich der Gedanke zum Wort erhoben, wie er sich heute über das Wort hinaus erhoben habe. (Wien, 3.6. 1922, GA 83). Dieses allmähliche Heraufsteigen des Gedankens in die Region des Wortes habe es mit sich gebracht, daß sich das Erleben nach und nach nicht mehr primär auf den Atmungsprozeß als solchen richtete, sondern auf die vom Atem getragenen Worte. Und so sei damit begonnen worden, dasjenige, was sich so in den vom Atem-prozeß gewissermaßen abgehobenen Worten offenbarte, in «einfache, wortschwere Sprüche» zu bringen. Dabei habe man sich bestrebt, ganz im «Wortklange», im «Worttone» drinnen zu leben. (Dornach, 2.10. 1920, abends, GA 322).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wird von Arthur Avalon, der als klassischer west­licher Kenner der indischen Mantramlehre gilt, ein Mantra als «Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47 Ähnlich heißt es auch in Blavatskys «Geheimlehre» (Bd. I, S. 502 der deutschen Ubersetzung von Robert Eruebe, Leipzig, 1899), daß die damaligen Priester es crreicht hatten, ihre Gotter «in deren eigener Sprache anzurufen, die sich nicht nur aus Worten, sondern auch aus Tönen, Zahlen und Figuren zusammensetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Beschwörungen oder der Mantren, wie sie in Indien heißen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|47}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Klangform» bezeichnet.48 Denn was im allgemeinen Mantra genannt werde, «seien die besonderen Töne, die in der Verehrung und Übung angewendet werden und aus bestimmten Buchstaben bestehen oder aus Buchstaben, die in einer bestimmten Reihenfolge von Tönen an­geordnet sind, deren darstellende Zeichen sie sind.»49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das starke Dominieren des Tonlich-Musikalischen in der orientali­schen Mantram-Übung wird auch von Blavatsky hervorgehoben. Die «mystische Sprache» - heißt es bei ihr - wohne in dem Mantra oder vielmehr in seinen Tönen [den Tönen der Sprachlaute], denn der Ton sei der «erste der Schlüssel, der das Tor des Verkehrs zwischen Sterb­lichen und Unsterblichen eröffnet.»50 Im Westen habe man jedoch wenig oder gar keine Vorstellung «von den Kräften, die im Tone verborgen liegen, in den akashischen Schwingungen, die von denen erregt werden können, die es verstehen, gewisse Worte auszuspre­chen.» Im Hinblick auf die bekannteste indische Mantramformel «Aum» wird dazu erklärt: «Om ist natürlich Aum, das zwei-, drei-und siebensilbig ausgesprochen werden kann und verschiedene Schwingungen anregt. [...] Die sieben Bedeutungen und die sieben Wirkungen hängen von der Intonation ab, die der ganzen Formel und einer jeden von ihren Silben gegeben wird.»51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner widmete dieser altorientalischen Gebets- oder Er­kenntnisformel einen ganzen Vortrag (Dornach, 1.4.1922, GA 211). Darin wird dargestellt, wie man ursprünglich in der altorientalischen Yogaschulung mit dem in die Einatmungsluft hineingelegten Vokal-ton, der zwischen a und o oder zwischen a und u ist, das innere Gewölbe des Hauptes abgetastet habe, und darin, weil es ein Abbild des ganzen Weltenalls ist, die Offenbarung des Weltenwortes, dessen, was schöpferisch schaffend die Welt durchwellt und durchwebt, erfas­sen konnte. In der Ausatmung mit dem Konsonantenton m sei dann in absoluter Hingabe an das Weltenall das Bekenntnis zum Weltenwort ausgehaucht worden. Und so habe man erkennen können: «Einatmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48 Arthur Avalon (Sir John Woodroffe), »Die Schlangenkralt», O. W. Barth Verlag 1961 und 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Arthur Avalon, «Die Girlande der Buchstaben», O. W. Barth Verlag o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Blavatsky, «Geheimlehre», Band I, S. 502 der deutschen Übersetzung, wie An­merkung Nr.47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51 Blavatsky, »Geheimlehre«, Band III, S. 530 und 410 der deutschen Übersetzung o. N., Leipzig, o. J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist Offenbarung, Ausatmung ist Bekenntnis, und ist die Zusammenfassung von Offenbarung und Bekenntnis, das Beleben des Weltengeheimnisses in sich, das Sich-Bekennen zu diesem Welten­geheimnis in sich.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der gegenwärtigen Epoche der Weg zu diesem Erleben sich gewandelt habe, wird so geschildert: «Der Ton ist weiter heraufge­rückt. Der Ton lebt sich aus in den wirklichen, konkreten, nicht in den intellektualistischen Gedanken. So daß wir sagen können: Die Ein­atmung wird zum Gedanken, und die Ausatmung wird zu dem wil­lentlichen Ausleben des Gedankens. Das heißt, wir zerlegen dasjenige, was einstmals Einatmung als Offenbarung, Ausatmung als Bekenntnis war, in Gedankenübung und Willensübung, und bekommen dadurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ebenfalls in Gedanken, aber in dem in der Meditation erübten Ge­danken - die Offenbarung, und in den Willensübungen, die ja auf der andern Seite ausgeführt werden, das Bekenntnis zu dem Geoffen­barten. Für die neuere Menschheit ist es so: Was vorher im bloßen Atmungsprozesse erlebt worden ist, und was im Einatmungsprozesse zum Vokalton, im Ausatmungsprozesse zum Konsonantenton ge­formt worden ist, das lebt sich auf mehr seelische Art aus in dem innerlich kontemplierten Gedanken, der aber vom Willen durchdrun­gen wird in devotioneller Hingabe an das Weltenall. So ist der Prozeß derselbe, nur verseelischt, verinnerlicht. Aber auch hier besteht der Prozeß darin, daß wahrgenommen wird das innerliche Erleben des Weltenalls in seinen Geheimnissen und das Bekennen zu diesem Weltenall, zu der geistigen Grundlage dieses Weltenalls.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die altorientalischen Weisen dadurch, daß Melos und inne­res Erleben des Atmungsvorganges wesentlich zusammengehören, über ihre Atem- und Mantra-Übungen höchste Inspiration erlangen konnten (Dornach, 29.9. und 2.12.1922, GA 283, sowie Dornach 2.10. 1920, abends, GA 322), müsse beim modernen Menschen, wenn er nach Inspiration strebe, durch die rein geistig-seelischen Übungen das, was sonst «bloßer logischer Zusammenhang» ist, zu einem «musikalischen Zusammenhang innerhalb des Gedankens selbst» werden. (Dornach, 27. 5.1922, GA 212). Eindeutig heißt es darum einmal in Bezug auf den Unterschied zwischen dem orientalischen und dem abendländischen Umgang mit Mantren: Wird bei den orientalischen Mantren «in der Seele gewissermaßen eine in diesen Sprüchen lebende Musik gehört oder gesprochen», so habe dies in der abendländischen Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf eine geistig-seelische Weise zu geschehen, so daß wir «nicht in ein solches Absingen oder Absprechen von mantrischen Sprüchen oder Wiederholungen verfallen.» (Berlin, 28.2.1918, GA 67).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus all dem geht hervor, daß auch die Praxis der Mantram-Übung entwicklungsbedingten Veränderungen unterliegt. Wie grundlegend sich das Christus-Ereignis auf die Mantram-Übung auswirkte, wurde einmal in einer esoterischen Stunde ausgesprochen und in den Ge­dächtnisnotizen eines Teilnehmers so festgehalten: «Dadurch, daß das Wort Fleisch geworden war, änderte sich auch die Lehrweise in den esoterischen Schulen. In der vorchristlichen Zeit war das Wort noch nicht wirksam. Es wurde schweigend gelehrt, und schweigend, in Bil­dern, erhielt der Schüler durch die Anschauung die Mitteilungen aus den geistigen Welten. [...] In den zu Recht bestehenden esoterischen Schulen der Jetztzeit, die zum Mittelpunkte die Christus-Kraft haben, kann nun durch das Wort gelehrt werden. Früher konnte nur durch Mantrams, durch den Laut, der Verkehr mit den göttlich-geistigen Welten bewirkt werden; jetzt aber kann der Mensch durch das sinn-erfüllte Wort in seinem Innern die Vereinigung mit der Christus-Kraft anbahnen. Geflügelte Boten sollen die Worte sein, die den Menschen hinauftragen in die geistigen Welten.» (Esoterische Stunde, München, 5.12.1909, GA 266/1). In einem bald darauf gehaltenen Vortrag findet sich das am Beispiel des christlichen Urgebetes, dem Vaterunser, so erläutert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Dem Schüler der turanischen Adepten wurde [die siebengliedrige Menschennatur] dadurch klargemacht, daß man ihm eine Tonskala als Sinnbild für die sieben Glieder des Menschen zu Gehör brachte, ver­mischt mit bestimmten Farbenvorstellungen und einer Aromaskala. Was in der siebengliedrigen Harmonieskala lag, das stieg in ihm als inneres Erlebnis auf, wozu das, was äußerlich da war, nur ein Mittel darstellte. Das gossen die großen Religionsstifter in gewisse Formeln, und das goß auch der größte von ihnen in das Vaterunser, und ein jeder, der das Vaterunser betet, hat die Wirkung des Vaterunsers. - Das Vaterunser ist ein Gebet, das als solches kein Mantram ist [im Sinne der Buchstabenübung]. Es wird seine Bedeutung noch haben, wenn Tausende und aber Tausende von Jahren vorübergegangen sind, denn es ist ein Gedankenmantram. In die Gedanken hineingegossen wurde die Wirkung des Vaterunsers. Die Wirkung des Vaterunsers ist da, denn sie liegt in der Gewalt der Gedanken selbst.» (Berlin, 18.2.1907,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
GA 96). «Die Wirkung des Vaterunsers hat jeder, der es betet. Es ist kein eigentliches Mantram, obwohl es mantrische Kräfte haben kann. Es ist ein Gedankenmantram. Freilich hatte es in der Ursprache [ara­mäisch] die größte Gewalt. Aber da es eben ein Gedankenmantram ist , so wird es seine Kraft nicht verlieren, und wenn man es in tausend Sprachen übersetzt.»(Leipzig, 17.2. 1907, GA 96). Diese Formulie­rung weist darauf hin, daß ein gewaltiger Unterschied zwischen den orientalischen nicht übersetzbaren Buchstaben-Mantras und den gei­steswissenschaftlichen Gedankenmantras bestehen muß.52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern der Begriff «Gedankenmantram» der gegenwärtigen Stu­fe des allgemeinen Sprachwerdeprozesses entspricht und somit auch für das Wesen von Rudolf Steiners mantrischen Sprüchen gelten muß, ergibt sich aus den so bedeutsamen Ausführungen im Vortrag Dorn­ach, 13. 4. 1923, GA 224, über den Entwicklungsprozeß, den das menschliche Sprechen seit seiner Entstehung in der atlantischen Zeit bis heute durchgemacht hat: das Vorrücken von einer «Willens-sprache» in der atlantischen Zeit zu einer «Gefühlssprache» in der nachatlantischen Zeit bis in die griechische Epoche herein, zu einer « Gedankensprache» in unserer Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem um der menschlichen Freiheit willen erfolgten Verlust des Erlebens der schöpferischen Kräfte des Wesens der Sprachlaute und der Fähigkeit, die Sprache lebendig fortzubilden, ist diese große Ent­wicklungsbewegung an ein Ende gekommen. Ein neuer Impuls ist notwendig. Es kann nur der seit dem Mysterium von Golgatha für die Erdenentwicklung maßgebende Christus-Impuls sein. Das bedeutet Vergeistigung, d. h. Rückentwicklung, Involution. Ging der bisherige Weg vom Wort zum Denken, so muß demnach mit der Vergeistigung zuerst beim Denken eingesetzt und von da aus zu den eigentlichen Wortbildekräften zurückgestrebt werden: «Es muß der Weg gesucht werden vom Begriff zum Wort, denn es liegt darin ein ganz anderes innerliches Erleben. wenn wir, ohne daß wir äußerlich sprechen, innerlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52 Für das indische Mantramverständnis hört ein Mantram, wenn es übersetzt wird auf, ein Mantram zu sein, denn «die in der Übersetzung gehörten oder gesproche­ncn Worte sind nicht der Ton der Devata [Gottheit] und rufen diese nicht hervor. Wir wenden dann nicht denselben Ton an [wie im Sankrit-Mantra], sondern die Übersetzung in eine andere Sprache mit anderen Tünen.« Arthur Avalon, «Die Girlande der Buchstaben«, O. W. Barth Verlag o. J., S. 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
nicht bloß einen abstrakten Begriffsinhalt haben, sondern das lebendige Erleben des Lautes, in welcher Sprache es zunächst auch sei.» (Dornach, 30.9. 1921 vormittags, GA 343). Eine ganz andere, eine besondere Art der sprachbildenden Kraft werde dann kommen, der Christus-Impuls selber werde das Sprachschöpferische werden können. (Dornach, 13.4.1923, GA 224, und Pforzheim, 7.3.1914, GA 152).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dementsprechende neue Mantram-Kultur konnte nur inaugu­riert werden mit Gedankenmantren, in denen der zur Meditation be­stimmte Gedankeninhalt in solche Sprachlaute gegossen ist, die ihm adäquat sind. Schaut man von diesem Hintergrund aus auf Rudolf Steiners ganzes Werk, so wird er mit seiner großen Bemühung um Gestaltung der Sprache in Schrift und Rede, in seinen Dichtungen und Mantren und vor allem in den bis zur Anschaubarkeit gebrachten Bewegungen der Sprachlaute für die neue Bewegungskunst Euryth­mie, nicht nur als großer Geistesforscher und -lehrer, sondern auch als ein großer Künstler in der Gestaltung des wieder Geist vermittelnden Wortes erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ERSTER TEIL ALLGEMEINE REGELN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE055 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERSTER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLGEMEINE REGELN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Alle Meditations- und Konzentrations- und sonstigen Übungen werden wertlos, ja, in einer gewissen Beziehung sogar schädlich sein, wenn das Leben nicht im Sinne dieser Bedingungen sich regelt» (vgl. S. 55).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ein jeder an sich selbst stellen muß,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der eine okkulte Entwickelung durchmachen will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[sogenannte Vor- oder Nebenübun gen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Folgenden werden die Bedingungen dargestellt, die einer okkulten Entwickelung zugrunde liegen müssen Es sollte nie­mand denken, daß er durch irgendwelche Maßnahmen des äußeren oder inneren Lebens vorwärtskommen könne, wenn er diese Be­dingungen nicht erfüllt Alle Meditations- und Konzentrations-und sonstigen Übungen werden wertlos, ja, in einer gewissen Beziehung sogar schädlich sein, wenn das Leben nicht im Sinne dieser Bedingungen sich regelt. Man kann dem Menschen keine Kräfte geben; man kann nur die in ihm schon liegenden zur Entwickelung bringen. Sie entwickeln sich nicht von selbst, weil es äußere und innere Hindernisse für sie gibt. Die äußeren Hin­dernisse werden behoben durch die folgenden Lebensregeln. Die inneren durch die besonderen Anweisungen über Meditation und Konzentration usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Bedingung ist die Aneignung eines vollkommen klaren Denkens. Man muß zu diesem Zwecke sich, wenn auch nur eine ganz kurze Zeit des Tages, etwa fünf Minuten (je mehr, desto besser) freimachen von dem Jrrlichtelieren der Gedanken. Man muß Herr in seiner Gedankenwelt werden. Man ist nicht Herr, wenn äußere Verhältnisse, Beruf, irgendwelche Tradition, gesell­schaftliche Verhältnisse, ja, selbst die Zugehörigkeit zu einem gewissen Volkstum, wenn Tageszeit, bestimmte Verrichtungen usw., usw., bestimmen, daß man einen Gedanken hat, und wie man ihn ausspinnt. Man muß sich also in obiger Zeit ganz nach freiem Willen leer machen in der Seele von dem gewöhnlichen, alltäglichen Gedankenablauf und sich aus eigener Initiative einen Gedanken in den Mittelpunkt der Seele rücken. Man braucht nicht zu glauben, daß dies ein hervorragender oder interessanter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanke sein muß; was in okkulter Beziehung erreicht werden soll, wird sogar besser erreicht, wenn man anfangs sich bestrebt, einen moglichst uninteressanten und unbedeutenden Gedanken zu wählen. Dadurch wird die selbsttätige Kraft des Denkens, auf die es ankommt, mehr erregt, während bei einem Gedanken, der interessant ist, dieser selbst das Denken fortreißt. Es ist besser, wenn diese Bedingung der Gedankenkontrolle mit einer Steckna­del, als wenn sie mit Napoleon dem Großen vorgenommen wird. Man sagt sich: Ich gehe jetzt von diesem Gedanken aus und reihe an ihn durch eigenste innere Initiative alles, was sachgemäß mit ihm verbunden werden kann. Der Gedanke soll dabei am Ende des Zeitraumes noch ebenso farbenvoll und lebhaft vor der Seele stehen wie am Anfang. Man mache diese Übung Tag für Tag, mindestens einen Monat hindurch; man kann jeden Tag einen neuen Gedanken vornehmen; man kann aber auch einen Gedan­ken mehrere Tage festhalten. Am Ende einer solchen Übung ver­suche man, das innere Gefühl von Festigkeit und Sicherheit, das man bei subtiler Aufmerksamkeit auf die eigene Seele bald bemer­ken wird, sich voll zum Bewußtsein zu bringen, und dann be­schließe man die Übungen dadurch, daß man an sein Haupt und an die Mitte des Rückens (Hirn und Rückenmark) denkt, so wie wenn man jenes Gefühl in diesen Körperteil hineingießen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich etwa einen Monat also geübt, so lasse man eine zweite Forderung hinzutreten. Man versuche, irgendeine Hand­lung zu erdenken, die man nach dem gewöhnlichen Verlaufe sei­nes bisherigen Lebens ganz gewiß nicht vorgenommen hätte. Man mache sich nun diese Handlung für jeden Tag selbst zur Pflicht. Es wird daher gut sein, wenn man eine Handlung wählen kann, die jeden Tag durch einen möglichst langen Zeitraum vollzogen werden kann. Wieder ist es besser, wenn man mit einer unbedeu­tenden Handlung beginnt, zu der man sich sozusagen zwingen muß, zum Beispiel man nimmt sich vor, zu einer bestimmten Stunde des Tages eine Blume, die man sich gekauft hat, zu begie­ßen. Nach einiger Zeit soll eine zweite dergleichen Handlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
zur ersten hinzutreten, später eine dritte und so fort, soviel man bei Aufrechterhaltung seiner sämtlichen anderen Pflichten aus­führen kann. Diese Übung soll wieder einen Monat lang dauern. Aber man soll, soviel man kann, auch während dieses zweiten Monats der ersten Übung obliegen, wenn man sich diese letztere auch nicht mehr so zur ausschließlichen Pflicht macht wie im ersten Monat. Doch darf sie nicht außer acht gelassen werden, sonst würde man bald bemerken, wie die Früchte des ersten Mo­nats bald verloren sind und der alte Schlendrian der unkontrol­lierten Gedanken wieder beginnt. Man muß überhaupt darauf bedacht sein, daß man diese Früchte, einmal gewonnen, nie wie­der verliere. Hat man eine solche durch die zweite Übung vollzo­gene Initiativ-Handlung hinter sich, so werde man sich des Ge­fühles von innerem Tätigkeitsantrieb innerhalb der Seele in subti­ler Aufmerksamkeit bewußt und gieße dieses Gefühl gleichsam so in seinen Leib, daß man es vom Kopfe bis über das Herz herab-strömen lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Monat soll als neue Übung in den Mittelpunkt des Lebens gerückt werden die Ausbildung eines gewissen Gleichmu­tes gegenüber den Schwankungen von Lust und Leid, Freude und Schmerz, das «Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt» soll mit Bewußtsein durch eine gleichmäßige Stimmung ersetzt werden. Man gibt auf sich acht, daß keine Freude mit einem durchgehe, kein Schmerz einen zu Boden drücke, keine Erfahrung einen zu maßlosem Zorn oder Ärger hinreiße, keine Erwartung einen mit Ängstlichkeit oder Furcht erfülle, keine Situation einen fassungs­los mache usw., usw. Man befürchte nicht, daß eine solche Übung einen nuchtern und lebensarm mache: man wird vielmehr alsbald bemerken, daß an Stelle dessen, was durch diese Übung vorgeht, geläutertere Eigenschaften der Seele auftreten; vor allem wird man eines Tages eine innere Ruhe im Körper durch subtile Auf­merksamkeit spüren können; diese gieße man, ähnlich wie in den beiden oberen Fällen, in den Leib, indem man sie vom Herzen nach den Händen, den Füßen und zuletzt nach dem Kopfe strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
läßt. Dies kann natürlich in diesem Falle nicht nach jeder einzelnen Übung vorgenommen werden, da man es im Grunde nicht mit einer einzelnen Übung zu tun hat, sondern mit einer fortwährenden Aufmerksamkeit auf sein inneres Seelenleben. Man muß sich jeden Tag wenigstens einmal diese innere Ruhe vor die Seele rufen und dann die Übung des Ausströmens vom Her­zen vornehmen. Mit den Übungen des ersten und zweiten Monats verhalte man sich, wie mit der des ersten Monats im zweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Monat soll man als neue Übung die sogenannte Positivität aufnehmen. Sie besteht darin, allen Erfahrungen, We­senheiten und Dingen gegenüber stets das in ihnen vorhandene Gute, Vortreffliche, Schöne usw. aufzusuchen. Am besten wird diese Eigenschaft der Seele charakterisiert durch eine persische Legende über den Christus Jesus. Als dieser mit seinen Jüngern einmal einen Weg machte, sahen sie am Wegrande einen schon sehr in Verwesung übergegangenen Hund liegen. Alle Jünger wandten sich von dem häßlichen Anblick ab, nur der Christus Jesus blieb stehen, betrachtete sinnig das Tier und sagte: Welch wunderschöne Zähne hat das Tier! Wo die andern nur das Häß­liche, Unsympathische gesehen hatten, suchte er das Schöne. So muß der esoterische Schüler trachten, in einer jeglichen Erschei­nung und in einem jeglichen Wesen das Positive zu suchen. Er wird alsbald bemerken, daß unter der Hülle eines Häßlichen ein verborgenes Schönes, daß selbst unter der Hülle eines Verbre­chers ein verborgenes Gutes, daß unter der Hülle eines Wahnsin­nigen die göttliche Seele irgendwie verborgen ist. Diese Übung hängt in etwas zusammen mit dem, was man die Enthaltung von Kritik nennt. Man darf diese Sache nicht so auffassen, als ob man schwarz weiß und weiß schwarz nennen sollte. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Beurteilung, die von der eigenen Per­sönlichkeit bloß ausgeht und Sympathie und Antipathie nach dieser eigenen Persönlichkeit beurteilt. Und es gibt einen Stand­punkt, der sich liebevoll in die fremde Erscheinung oder das fremde Wesen versetzt und sich überall fragt: Wie kommt dieses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Andere dazu, so zu sein oder so zu tun? Ein solcher Standpunkt kommt ganz von selbst dazu, sich mehr zu bestreben, dem Un­vollkommenen zu helfen, als es bloß zu tadeln und zu kritisieren. Der Einwand, daß die Lebensverhältnisse von vielen Menschen verlangen, daß sie tadeln und richten, kann hier nicht gemacht werden. Denn dann sind diese Lebensverhältnisse eben solche, daß der Betreffende eine richtige okkulte Schulung nicht durch­machen kann. Es sind eben viele Lebensverhältnisse vorhanden, die eine solche okkulte Schulung in ausgiebigem Maße nicht mög­lich machen. Da sollte eben der Mensch nicht ungeduldig verlan­gen, trotz alledem Fortschritte zu machen, die eben nur unter gewissen Bedingungen gemacht werden können. Wer einen Mo­nat hindurch sich bewußt auf das Positive in allen seinen Erfah­rungen hinrichtet, der wird nach und nach bemerken, daß sich ein Gefühl in sein Inneres schleicht, wie wenn seine Haut von allen Seiten durchlässig würde und seine Seele sich weit öffnete gegen­über allerlei geheimen und subtilen Vorgängen in seiner Umge­bung, die vorher seiner Aufmerksamkeit völlig entgangen waren. Gerade darum handelt es sich, die in jedem Menschen vorhandene Aufmerksamlosigkeit gegenüber solchen subtilen Dingen zu be­kämpfen. Hat man einmal bemerkt, daß dies beschriebene Gefühl wie eine Art von Seligkeit sich in der Seele geltend macht, so versuche man dieses Gefühl im Gedanken nach dem Herzen hin­zulenken und es von da in die Augen strömen zu lassen, von da hinaus in den Raum vor und um den Menschen herum. Man wird bemerken, daß man ein intimes Verhältnis zu diesem Raum da­durch erhält. Man wächst gleichsam über sich hinaus. Man lernt ein Stück seiner Umgebung noch wie etwas betrachten, das zu einem selber gehört. Es ist recht viel Konzentration zu dieser Übung notwendig und vor allen Dingen ein Anerkennen der Tatsache, daß alles Stürmische, Leidenschaftliche, Affektreiche völlig vernichtend auf die angedeutete Stimmung wirkt. Mit der Wiederholung der Übungen von den ersten Monaten hält man es wieder so, wie für frühere Monate schon angedeutet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Im fünften Monat versuche man dann in sich das Gefühl aus­zubilden, völlig unbefangen einer jeden neuen Erfahrung gegen­überzutreten. Was uns entgegentritt, wenn die Menschen gegen­über einem eben Gehörten und Gesehenen sagen: «Das habe ich noch nie gehört, das habe ich noch nie gesehen, das glaube ich nicht, das ist eine Täuschung», mit dieser Gesinnung muß der esoterische Schüler vollständig brechen. Er muß bereit sein, jeden Augenblick eine völlig neue Erfahrung entgegenzunehmen. Was er bisher als gesetzmäßig erkannt hat, was ihm als möglich er­schienen ist, darf keine Fessel sein für die Aufnahme einer neuen Wahrheit. Es ist zwar radikal ausgesprochen, aber durchaus rich­tig, daß wenn jemand zu dem esoterischen Schüler kommt und ihm sagt: «Du, der Kirchturm der X-Kirche steht seit dieser Nacht völlig schief», so soll der Esoteriker sich eine Hintertür offen lassen für den möglichen Glauben, daß seine bisherige Kenntnis der Naturgesetze doch noch eine Erweiterung erfahren könne durch eine solche scheinbar unerhörte Tatsache. Wer im fünften Monat seine Aufmerksamkeit darauf lenkt, so gesinnt zu sein, der wird bemerken, daß sich ein Gefühl in seine Seele schleicht, als ob in jenem Raum, von dem bei der Übung im vierten Monat gesprochen wurde, etwas lebendig würde, als ob sich darin etwas regte. Dieses Gefühl ist außerordentlich fein und subtil. Man muß versuchen, dieses subtile Vibrieren in der Umge­bung aufmerksam zu erfassen und es gleichsam einströmen zu lassen durch alle fünf Sinne, namentlich durch Auge, Ohr und durch die Haut, insofern diese letztere den Wärmesinn enthält. Weniger Aufmerksamkeit verwende man auf dieser Stufe der eso­terischen Entwickelung auf die Eindrücke jener Regungen in den niederen Sinnen, des Geschmacks, Geruchs und des Tastens. Es ist auf dieser Stufe noch nicht gut möglich, die zahlreichen schlechten Einflüsse, die sich unter die auch vorhandenen guten dieses Gebiets einmischen, von diesen zu unterscheiden; daher überläßt der Schüler diese Sache einer späteren Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Monat soll man dann versuchen, systematisch in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
einer regelmäßigen Abwechslung alle fünf Übungen immer wie­der und wieder vorzunehmen. Es bildet sich daher allmählich ein schönes Gleichgewicht der Seele heraus. Man wird namentlich bemerken, daß etwa vorhandene Unzufriedenheiten mit Erschei­nung und Wesen der Welt vollständig verschwinden. Eine allen Erlebnissen versöhnliche Stimmung bemächtigt sich der Seele, die keineswegs Gleichgültigkeit ist, sondern im Gegenteil erst befä­higt, tatsächlich bessernd und fortschrittlich in der Welt zu arbei­ten. Ein ruhiges Verständnis von Dingen eröffnet sich, die früher der Seele völlig verschlossen waren. Selbst Gang und Gebärde des Menschen ändern sich unter dem Einfluß solcher Übungen, und kann der Mensch gar eines Tages bemerken, daß seine Hand­schrift einen anderen Charakter angenommen hat, dann darf er sich sagen, daß er eine erste Sprosse auf dem Pfade aufwärts eben im Begriffe zu erreichen ist. Noch einmal muß zweierlei einge­schärft werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, daß die besprochenen sechs Übungen den schädlichen Einfluß, den andere okkulte Übungen haben können, paralysie­ren, so daß nur das Günstige vorhanden bleibt.[*] Und zweitens, daß sie den positiven Erfolg der Meditations- und Konzentra­tionsarbeit eigentlich allein sichern. Selbst die bloße noch so ge­wissenhafte Erfüllung landläufiger Moral genügt für den Esoteri­ker noch nicht, denn diese Moral kann sehr egoistisch sein, wenn sich der Mensch sagt: Jch will gut sein, damit ich für gut befunden werde. - Der Esoteriker tut das Gute nicht, weil er für gut befun­den werden soll, sondern weil er nach und nach erkennt, daß das Gute allein die Evolution vorwärts bringt, das Böse dagegen und das Unkluge und das Häßliche dieser Evolution Hindernisse in den Weg legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Der «schädliche Einfluß» findet sich in den Hörer-Notizen von dem Vortrag Leipzig, 9. Juli 1906 (in GA 94 «Kosmogonie») wie folgt begröndet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf ist der Ausgangspunkt für die Entwickelung der geistigen Sinne. Vom schlafenden Menschen sind physischer und Ätherleib im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bett, Astralleib und Ich sind außerhalb derselben. Wenn nun der Mensch anfängt, im Schlafe schauend zu werden, dann werden dem Körper für eine gewisse Zeit Kräfte entzogen, die bisher die Wiederher­stellung an physischem und Ätherleib besorgt haben. Sie müssen auf andere Weise ersetzt werden, soll nicht eine grosse Gefahr für den physischen und den Atherleib entstehen. Geschieht dies nämlich nicht, dann kommen diese mit ihren Kräften sehr herunter, und amoralische Wesenheiten bemächtigen sich ihrer. Daher kann es vorkommen, daß Menschen zwar das astrale Hellsehen entwickeln, aber unmoralische Menschen werden. [...].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist folgender Satz: Man kann eine Wesenheit und eine Sache um so mehr sich selbst überlassen, je mehr Rhythmus man hineinge­bracht hat. So muß der Geheimschüler auch in seine Gedankenwelt eine gewisse Regelmäßigkeit, einen Rhythmus hineinbilden. Dazu ist not­wendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[es folgt eine Beschreibung der sechs Nebenübungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch diese Eigenschaften alle in sich ausbildet, dann kommt ein solcher Rhythmus in sein inneres Leben, daß der Astralleib die Regeneration im Schlafe nicht mehr zu verrichten braucht. Denn es kommt durch diese Übungen auch in den Ätherleib ein solches Gleich­gewicht, daß er sich selbst beschützen und wiederherstellen kann. Wer die okkulte Schulung ohne die Ausbildung dieser sechs Eigenschaften beginnt, der läuft Gefahr und ist nachts den schlimmsten Wesenheiten ausgesetzt. Wer aber die sechs Eigenschaften eine Zeitlang geübt hat der darf damit beginnen, seine astralischen Sinne zu entwickeln, und er fängt dann an, mit Bewußtsein zu schlafen. Seine Träume sind nicht mehr willkürlich, sondern sie gewinnen Regelmäßigkeit; die Astralwelt steigt vor ihm auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEITERE REGELN IN FORTSETZUNG DER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«ALLGEMEINEN ANFORDERUNGEN»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Regeln sollten so aufgefaßt werden, daß jeder eso­terische Schüler sein Leben womöglich so einrichtet, daß er sich fortwährend beobachtet und lenkt, ob er namentlich in seinem Innern den entsprechenden Forderungen nachlebt. Alle esoteri­sche Schulung, namentlich wenn sie in die höheren Regionen aufsteigt, kann nur zum Unheil und zur Verwirrung des Schülers führen, wenn solche Regeln nicht beobachtet werden. Dagegen braucht niemand vor einer solchen Schulung zurückzuschrecken, wenn er sich bestrebt, im Sinne dieser Regeln zu leben. Dabei braucht er auch nicht zu verzagen, wenn er sich etwa sagen müß­te: «Ich erfülle die damit gestellte Forderung ja doch noch sehr schlecht.» Wenn er nur das innerliche ehrliche Bestreben hat, bei seinem ganzen Leben diese Regeln nicht aus dem Auge zu verlie­ren, so genügt das schon. Doch muß diese Ehrlichkeit vor allen Dingen eine Ehrlichkeit vor sich selbst sein. Gar mancher täuscht sich in dieser Hinsicht. Er sagt: Ich will in reinem Sinne streben. Würde er sich aber näher prüfen, so würde er doch bemerken, daß viel verborgener Egoismus, raffiniertes Persönlichkeitsgefühl im Hintergrunde lauern; solche Gefühle sind es namentlich, die sich sehr oft die Maske des selbstlosen Strebens aufsetzen und den Schüler irreführen. Es kann gar nicht oft genug durch innere Selbstschau ernstlich geprüft werden, ob man nicht der­gleichen Gefühle doch im Innern seiner Seele verborgen hat. Man wird von solchen Gefühlen immer mehr durch energische Verfol­gung eben der hier zu besprechenden Regeln frei werden. Diese Regeln sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll in mein Bewußtsein keine ungeprüfte Vorstellung eingelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachte einmal, wie viele Vorstellungen, Gefühle und Willensimpulse in der Seele eines Menschen leben, die er durch Lebenslage, Beruf, Familienzusammengehörigkeit, Volkszuge­hör, Zeitverhältnisse usw. aufnimmt. Solcher Inhalt der Seele soll nicht etwa so aufgefaßt werden, als wenn die Austilgung eine für alle Menschen moralische Tat sei. Der Mensch erhält ja seine Festigkeit und Sicherheit im Leben dadurch, daß ihn Volkstum, Zeitverhältnisse, Familie, Erziehung usw. tragen. Würde er leicht­sinnig solche Dinge von sich werfen, so würde er bald stützlos im Leben dastehen. Es ist insbesondere für schwache Naturen nicht wünschenswert, daß sie nach dieser Richtung zu weit gehen. Na­mentlich soll sich ein jeder esoterische Schüler klar machen, daß mit Beobachtung dieser ersten Regel einhergehen muß die Erwer­bung des Verständnisses für alle Taten, Gedanken und Gefühle auch andrer Wesen. Es darf niemals dazu kommen, daß die Befol­gung dieser Regel zur Zügellosigkeit oder etwa dahin führe, daß jemand sich sagt, ich breche mit allen Dingen, in die ich hineinge­boren und durch das Leben hineingestellt worden bin. Im Gegen­teil, je mehr man prüft, desto mehr wird man die Berechtigung dessen einsehen, was in Eines Umgebung lebt. Nicht um das Bekämpfen und das hochmütige Ablehnen dieser Dinge handelt es sich, sondern um das innere Freiwerden durch sorgfältige Prü­fung alles dessen, was in einem Verhältnis zu der eignen Seele steht. Man wird dann aus der Kraft dieser eignen Seele heraus ein Licht verbreiten über sein ganzes Denken und Verhalten, das Bewußtsein wird sich dementsprechend erweitern, und man wird sich überhaupt aneignen, immer mehr und mehr die geistigen Gesetze, die sich in der Seele offenbaren, sprechen zu lassen, und sich nicht mehr in die blinde Gefolgschaft der umgebenden Welt stellen. Es liegt nahe, daß gegenüber dieser Regel geltend gemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde: Wenn der Mensch alles prüfen soll, so wird er ja insbeson­dere die okkulten und esoterischen Lehren prüfen müssen, die ihm gerade von seinem esoterischen Lehrer gegeben werden. - Es handelt sich darum, das Prüfen im rechten Sinne zu verstehen. Man kann nicht immer eine Sache direkt prüfen, sondern man muß vielfach indirekt diese Prüfung anstellen. Es ist zum Beispiel auch heute niemand in der Lage, direkt zu prüfen, ob Friedrich der Große gelebt hat oder nicht. Er kann lediglich prüfen, ob der Weg, auf dem die Nachrichten über Friedrich den Großen auf ihn gekommen sind, ein vertrauenswürdiger ist. Hier muß die Prü­fung am richtigen Ort einsetzen. So hat man es auch mit allem sogenannten Autoritätsglauben zu halten. Überliefert einem je­mand etwas, was man nicht selbst unmittelbar einsehen kann, so hat man vor allen Dingen mit dem einem zur Verfügung stehen­den Material zu prüfen, ob er eine glaubwürdige Autorität ist, ob er Dinge sagt, die eine Ahnung und Empfindung davon hervorru­fen, daß sie wahr sind. An diesem Beispiele wird man ersehen, daß es sich darum handelt, die Prüfung beim richtigen Punkte einzu­setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Regel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll die lebendige Verpflichtung vor meiner Seele stehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Summe meiner Vorstellungen fortwährend zu vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist schlimmer für den esoterischen Schüler, als wenn er bei einer gewissen Summe Begriffe, die er schon hat, stehen bleiben will, und mit ihrer Hilfe alles begreifen will. Unendlich wichtig ist es, sich immer neue und neue Vorstellungen anzueignen. Falls dies nicht geschieht, so würde der Schüler, falls er zu übersinnli­chen Einsichten käme, diesen mit keinem wohl vorbereiteten Be­griff entgegenkommen und von ihnen überwältigt werden, ent­weder zu seinem Nachteil oder wenigstens zu seiner Unbefriedi­gung; dieses letztere darum, weil er unter solchen Umständen schon höhere Erfahrungen haben könnte, ohne daß er es überhaupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
merkte. Die Zahl der Schüler ist überhaupt nicht gering, welche schon ganz umgeben sein könnten von höheren Erfahrun­gen, aber nichts davon bemerken, weil sie wegen ihrer Vorstel­lungsarmut sich einer ganz anderen Erwartung hingeben bezüg­lich dieser Erfahrungen, als die richtige ist. Viele Menschen neigen im äußeren Leben gar nicht zur Bequemlichkeit, in ihrem Vor­stellungsleben aber sind sie direkt abgeneigt, sich zu bereichern, neue Begriffe zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Regel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wird nur Erkenntnis über diejenigen Dinge, deren Ja und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein gegenüber ich weder Sympathie noch Antipathie habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter Eingeweihter schärfte es immer wieder und wieder sei­nen Schülern ein: Ihr werdet von der Unsterblichkeit der Seele erst wissen, wenn ihr ebenso gern hinnehmt, diese Seele werde nach dem Tode vernichtet, wie sie werde ewig leben. Solange ihr wünscht, ewig zu leben, werdet ihr keine Vorstellung von dem Zustande nach dem Tode gewinnen. - Wie in diesem wichtigen Fall ist es mit allen Wahrheiten. Solange der Mensch noch den leisesten Wunsch in sich hat, die Sache möge so oder so sein, kann ihm das reine helle Licht der Wahrheit nicht leuchten. Wer zum Beispiel bei seiner Selbstschau den wenn auch noch so verborge­nen Wunsch hat, es mögen die guten Eigenschaften bei ihm über­wiegen, dem wird dieser Wunsch ein Gaukelspiel vormachen und keine wirkliche Selbsterkenntnis erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vierte Regel ist die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es obliegt mir, die Scheu vor dem sogenannten Abstrakten zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange ein esoterischer Schüler an Begriffen hängt, die ihr Mate­rial aus der Sinneswelt nehmen, kann er keine Wahrheit über die höheren Welten erlangen. Er muß sich bemühen, sinnlichkeits­freie Vorstellungen sich anzueignen. Von allen vier Regeln ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|67}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese die schwerste, insbesondere in den Lebensverhältnissen un­seres Zeitalters. Das materialistische Denken hat den Menschen in hohem Grade die Fähigkeit genommen, in sinnlichkeitsfreien Begriffen zu denken. Man muß sich bemühen, entweder solche Begriffe recht oft zu denken, welche in der äußeren sinnlichen Wirklichkeit niemals vollkommen, sondern nur annähernd vor­handen sind, zum Beispiel den Begriff des Kreises. Ein vollkom­mener Kreis ist nirgends vorhanden, er kann nur gedacht werden, aber allen kreisförmigen Gebilden liegt dieser gedachte Kreis als ihr Gesetz zugrunde. Oder man kann ein hohes sittliches Ideal denken; auch dieses kann in seiner Vollkommenheit von keinem Menschen ganz verwirklicht werden, aber es liegt vielen Taten der Menschen zugrunde als ihr Gesetz. Niemand kommt in einer esoterischen Entwickelung vorwärts, der nicht die ganze Bedeu­tung dieses sogenannten Abstrakten für das Leben einsieht und seine Seele mit den entsprechenden Vorstellungen bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜR DIE TAGE DER WOCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muß auf gewisse Seelenvorgänge Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwenden, die er gewöhnlich sorglos und un­aufmerksam ausführt. Es gibt acht solche Vorgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich am besten, auf einmal nur eine Übung vor­zunehmen, zum Beispiel während acht oder vierzehn Tagen, dann die zweite usw., dann wieder von vorne anfangen. Übung acht kann indessen am besten täglich gemacht werden. Man erreicht dann nach und nach richtige Selbsterkenntnis und sieht auch, welche Fortschritte man gemacht hat. Später kann dann viel­leicht - mit Samstag beginnend - täglich eine Übung vorgenom­men werden neben der achten, zirka fünf Minuten dauernden, so daß dann jeweils auf denselben Tag die nämliche Übung fällt. Also Samstags die Gedankenübung, Sonntags die Entschlüsse, Montags das Reden, Dienstags das Handeln, Mittwochs die Taten usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Vorstellungen (Gedanken&amp;gt; achten. Nur bedeutsame Ge­danken denken. Nach und nach lernen, in seinen Gedanken das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Ewige vom Vergängli­chen, die Wahrheit von der bloßen Meinung zu scheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zuhören der Reden der Mitmenschen versuchen, ganz still zu werden in seinem Innern und auf alle Zustimmung, na­mentlich alles abfällige Urteilen (Kritisieren, Ablehnen&amp;gt;, auch in Gedanken und Gefühlen, zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die sogenannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« richtige Meinung».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur aus begründeter voller Überlegung heraus selbst zu dem Unbedeutendsten sich entschließen. Alles gedankenlose Handeln, alles bedeutungslose Tun soll von der Seele ferngehalten werden. Zu allem soll man stets wohlerwogene Gründe haben. Und man soll unbedingt unterlassen, wozu kein bedeutsamer Grund drängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man von der Richtigkeit eines gefaßten Entschlusses über­zeugt, so soll auch daran festgehalten werden in innerer Standhaf­tigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das sogenannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«richtige Urteil»,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das nicht von Sympathie und Antipathie abhängig gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reden. Nur was Sinn und Bedeutung hat, soll von den Lip­pen desjenigen kommen, der eine höhere Entwickelung anstrebt. Alles Reden um des Redens willen - zum Beispiel zum Zeitver­treib - ist in diesem Sinne schädlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewöhnliche Art der Unterhaltung, wo alles bunt durch­einander geredet wird, soll vermieden werden; dabei darf man sich nicht etwa ausschließen vom Verkehr mit seinen Mitmen­schen. Gerade im Verkehr soll das Reden nach und nach zur Bedeutsamkeit sich entwickeln. Man steht jedem Rede und Ant­wort, doch gedankenvoll, nach jeder Richtung hin überlegt. Nie­mals ohne Grund reden! Gerne schweigen. Man versuche, nicht zu viel und nicht zu wenig Worte zu machen. Zuerst ruhig hinhö­ren und dann verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man heißt diese Übung auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«das richtige Wort».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußeren Handlungen. Diese sollen nicht störend sein für unsere Mitmenschen. Wo man durch sein Inneres (Gewissen) veranlaßt wird zu handeln, sorgfältig erwägen, wie man der Ver­anlassung für das Wohl des Ganzen, das dauernde Glück der Mitmenschen, das Ewige, am besten entsprechen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man aus sich heraus handelt - aus eigener Initiative -, die Wirkungen seiner Handlungsweise im voraus auf das Gründlich­ste erwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt das auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«die richtige Tat».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|71}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung des Lebens. Natur- und geistgemäß leben, nicht im äußeren Tand des Lebens aufgehen. Alles vermeiden, was Unruhe und Hast ins Leben bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts überhasten, aber auch nicht träge sein. Das Leben als ein Mittel zur Arbeit, zur Höherentwickelung betrachten und dem­gemäß handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht in dieser Beziehung auch vom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«richtzgen Standpunkt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Streben. Man achte darauf, nichts zu tun, was außerhalb seiner Kräfte liegt, aber auch nichts zu unterlassen, was innerhalb derselben sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Alltägliche, Augenblickliche hinausblicken und sich Ziele (Ideale) stellen, die mit den höchsten Pflichten eines Men­schen zusammenhängen, zum Beispiel deshalb im Sinne der ange­gebenen Übungen sich entwickeln wollen, um seinen Mitmen­schen nachher um so mehr helfen und raten zu können. wenn vielleicht auch nicht gerade in der allernächsten Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Gesagte auch zusammenfassen in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Alle vorangegangenen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Gewohnheit werden lassen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Streben, möglichst viel vom Leben zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts geht an uns vorüber, das nicht Anlaß gibt, Erfahrungen zu sammeln, die nützlich sind für das Leben. Hat man etwas unrichtig oder unvollkommen getan, so wird das ein Anlaß, ähn­liches später richtig oder vollkommen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man andere handeln, so beobachtet man sie zu einem ähnlichen Ziele (doch nicht mit lieblosen Blicken). Und man tut nichts, ohne auf Erlebnisse zurückzublicken, die einem eine Hilfe sein können bei seinen Entscheidungen und Verrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann von jedem Menschen, auch von Kindern, viel lernen, wenn man aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Übung auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«das richtige Gedächtnis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt sich erinnern an das Gelernte, an die gemachten Erfah­rungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|73}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Zeit zu Zeit Blicke in sein Inneres tun, wenn auch nur fünf Minuten täglich zur selben Zeit. Dabei soll man sich in sich selbst versenken, sorgsam mit sich zu Rate gehen, seine Lebensgrund­sätze prüfen und bilden, seine Kenntnisse - oder auch das Gegen­teil - in Gedanken durchlaufen, seine Pflichten erwägen, über den Inhalt und den wahren Zweck des Lebens nachdenken, über seine eigenen Fehler und Unvollkommenheiten ein erustliches Miß­fallen haben, mit einem Wort: das Wesentliche, das Bleibende herauszufinden trachten und sich entsprechende Ziele, zum Bei­spiel zu erwerbende Tugenden, ernsthaft vornehmen. (Nicht in den Fehler verfallen und denken, man hätte irgend etwas gut gemacht, sondern immer weiter streben, den höchsten Vorbildern nach.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Übung auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«die richtige Beschaulichkeit».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|74}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE ZWÖLF ZU MEDITIERENDEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND IM LEBEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu BERÜCKSICHTIGENDEN TUGENDEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(MONATSTUGENDEN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Die Zuordnung der Tugenden zum Tierkreis stammt von H. P. Blavatsky, die Über­setzung der englischen Ausdrücke - überlieferte Varianten stehen in runden Klam­mern - sowie die Ergänzungen »wird zu ...» gehen auf Rudolf Steiner zurück. Vgl. hierzu «Hinweise» Seite 528.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widder April Devotion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotion (Ehrfurcht) Opferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stier Mai Equilibrium: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Jnneres) Gleichgewicht Fortschritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwillinge Juni Perseverance: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdauer (Durchhalte- Treue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kraft, Standhaftigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs Juli Unselfishness: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstlosigkeit Katharsis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwe August Compassion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitleid Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfrau September Courtesy: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höflichkeit Herzenstakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waage Oktober Contentment: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit Gelassenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skorpion November Patience: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld Einsicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze Dezember Control of speech: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle Wahrheits-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Kontrolle der Sprache - empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beherrschung der Zunge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Hüte deine Zunge»)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbock Januar Courage: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut Erlöserkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser- Februar Discretion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mann Diskretion Meditations-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Verschwiegenheit) kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fische März Magnanimity: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmut Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mit dem Üben anfangen um den 21. des vorigen Monats bis zum übernächsten 1., zum Beispiel: De votion vom 21. März bis 1. Mai usw. [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Vgl. unter «Hinweise» S. 528.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ZWEITER TEIL HAUPTÜBUNGEN FÜR MORGENS UND ABENDS =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE077 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZWEITER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HAUPTÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜR MORGENS UND ABENDS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Die erste Stufe besteht darin, daß der Mensch möglichst viele sinnbildliche Vorstellungen in sich ausbildet. An dem subtilen Erfassen einer solchen Tätigkeit muß man Befriedigung fin­den. Belohnt wird man auf diesem Wege ver-hältnismäßig spät. Dafür ist es aber auch ein sicherer Weg, ein Weg, der bewahrt vor jeder Phantastik, vor jeder Illusion. Es brauchen die Sinnbilder nicht bloß solche zu sein, die man als Bilder vor Augen hat, sondern es können auch Worte sein, in denen zusammengedrängt werden tiefe Weltenwahrheiten.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wien, 28. März 1910, GA 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe der Übungen im Druck siehe Seite 530 in den Hinweisen. Bei jeder Übung ist - soweit bekannt - oben links das Datum angegeben, an dem die betreffende Übung niedergeschrie­ben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den in einigen dieser Übungen enthaltenen Angaben zur Regu­lierung des Atmens siehe die Bemerkungen der Herausgeber auf Seite 519.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Wesentliche des Übens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschrift für Prof. Dr. Hans Wohlbold, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesentliche des Übens liegt in der Aneignung derjenigen Vorstellungstätigkeit, die geistige Wirklichkeit zur Erkenntnis erheben kann. Das Wesentliche ist, daß diese Vorstellungsbetäti­gung in Unabhängigkeit von der physischen Organisation erlebt wird. Es ist Sache der Erfahrung, zu wissen: nunmehr bemerke ich, wie ich zu denken etc. vermag, ohne daß die gewöhnlichen Bedingungen des an die Leiblichkeit gebundenen Vorstellens mit­sprechen. Dieser Zeitpunkt tritt im Verfolg des Übens ein. Im besonderen rate ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Abends ein Rückwärts-Vorstellen der Tages-Erlebnisse. Dadurch wird ein erster Schritt gemacht mit dem Vorstellen, das sich nicht an den gewöhnlichen Verfolg des Vorstellens bindet. Das Vorstellen wird freier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich in voller Ruhe konzentrieren auf einen kurzen Denk­Inhalt. Derselbe soll völlig überschaubar sein, so daß man nicht unbewußte oder unterbewußte Vorstellungsreminiszenzen etc. einmischt, sondern wirklich mit restloser Bewußtheit in einer geistigen Tätigkeit verharrt. Dann läßt man im Bewußtsein den Denk-Inhalt fallen und sucht, die Energie zu behalten, kurze Zeit bewußt zu verharren ohne Denk-Inhalt. Man bringt da­durch die Erkenntnisfähigkeit zu jener ruhigen Energie, die nötig ist, um das Geistige zu erfassen, das einem sonst gewis­sermaßen zwischen den Maschen des gewöhnlichen Denkens durchfällt, und das dadurch nicht zum Bewußtsein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung 1. und 2. rate ich für abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen ist es gut, eine der 2. ähnliche Denk-Konzentra­tion zu machen. Dabei kann gut das bildliche Vorstellen eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
solche Rolle spielen, wie ich sie mit der Rosenkreuzübung im 2. Teile der «Geheimwissenschaft» prinzipiell auseinandergesetzt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die notwendige Ruhe der Gedankenkonzentration zu ge­winnen, ist es gut, die im 2. Teile meiner «Geheimwissenschaft» geschilderten 6 Übungen (als Hilfsübungen) zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn des Übens liegt zum Teil in dem Aufbringen der stärkeren Seelenbetätigung gegenüber der gewöhnlichen. Wie beim physikalischen Geschehen an kritischen Punkten naturge­mäß das Quantitative in das Qualitative umschlägt, so wird die Steigerung der gewöhnlichen Erkenntnisfähigkeit zu derjenigen, die zum Objekt die geistige Welt haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Gruppen von Gbungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit je gleichlautenden Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den Jahren 1904 bis ca. 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch «Strahlender als die Sonne . . . » und Sätzen aus «Licht auf den Weg ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Gebot der Kontinuität im esoterischen Wirken knüpfte Rudolf Steiner 1904 an die Esoteric School of Theosophy in London an. Deshalb gab er anfänglich auch deren Meditations­spruch: » More radiant than the sun / Purer than snow / Subtier than the ether / Is the Seif / The Spirit of my heart /I am this Seif / This Seif am I» in der sehr wahrscheinlich von ihm stammenden Übersetzung: »Strahlender als die Sonne ...», und einzelne Sätze aus «Licht auf den Weg« von Mabel Collins: «Bevor das Auge sehen kann ...» und «Suche den Weg ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Anfängen siehe auch »Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914«. GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober/November 1904 Archiv-Nr. 7074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Aum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Erhebung zum höheren Selbst durch die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich. Ich bin dies Selbst.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Kontemplative Meditation in «Licht auf den Weg»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a.) 14 Tage: «Bevor das Auge ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b.) » ,, «Ehe das Ohr . . .»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c.) ,, ,, «Ehe vor den Meistern . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d.) ,, ,, «Ehe vor ihnen stehen ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Devotionelle Hingabe an das absolut verehrungs-würdige Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesrückschau. Anfang mit den letzten Erlebnissen und Handlungen am Abend und aufsteigend bis zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Meditation: Dienstag [Donnerstag], 8. Dezember [*] bis dahin probeweise Vorübung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ * Zu dieser Art von Datumangaben: Siehe Hinweise am Schluß des Bandes.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|85}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1904 Archiv-Nr. 6912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Wochen bitte ich folgendes zu beobachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Eine Morgenmeditation, die in folgendem besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Man erhebt sein Gefühl zum höheren Selbst. Es kommt dabei weniger an, sich irgendwie theoretisch über das höhere Selbst zu unterrichten, vielmehr darauf, daß man in ganz lebhafter Weise fühlt: man hat in sich eine höhere Natur. Man stellt sich vor, daß das gewöhnliche Selbst wie eine Schale diese höhere Natur um­gibt, daß also diese letztere in dem niederen Selbst wie dessen Kern vorhanden ist. Hat man sich in ein solches Gefühl versetzt, dann spricht man gebetartig zu dem «höheren Selbst» die folgen­den Worte (nicht laut, sondern in Gedanken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jst das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin «Ich»; «Jch» bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man dies sich ganz genau vorhält, soll sich keine andere Vorstellung einmischen. Man soll nur den Seelenblick nach dem höheren Selbst gerichtet fühlen. Von den Worten der obigen Sät­ze fühlt man allmählich eine wunderbare Stärkung ausgehen. Man fühlt sich wie aus sich selbst herausgehoben. Es tritt allmählich ein Zustand ein, wie wenn die Seele Flügel bekäme. Dies ist der Anfang, auf den dann weiter gebaut werden wird. Dies soll 2-3 Minuten dauern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. Man versenkt sich ganz in den ersten Satz von «Licht auf den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Auge sehen kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
muß es der Tränen sich entwöhnen»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|87}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man läßt keinem andern Gedanken Zutritt zur Seele. Man geht ganz in diesem Gedanken auf. Der Sinn muß dann einem jeden selbst wie blitzartig aufgehen. Das kommt ganz gewiß an einem Tage, wenn man die Geduld hat. Es muß nun durch einige Minuten hindurch völlige Stille in der Seele herrschen. Diese muß wie blind und taub sein gegen alle äußeren Sinneseindrücke und gegen alle Gedächtnisbilder. Wieder 2-3 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Es folgt eine devotionelle Hingabe an dasjenige, was man als das höchste Göttliche verehrt. Es kommt auf die Stimmung da­bei an. Inbrünstiges Aufschauen und Sehnsucht nach Vereini­gung mit diesem Göttlichen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Am Abend vor dem Einschlafen hat man eine kurze Rück­schau darüber zu halten, was man am Tage erlebt hat. Es kommt dabei nicht auf Vollständigkeit an, sondern darauf, daß man sich wirklich so richtend gegenübersteht wie wenn man eine andere Person wäre. Man soll von sich selbst lernen. Das Leben soll immer mehr und mehr Lektion werden. Man beginnt mit dem Abend und schreitet bis zum Morgen vorwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich merkt man, daß das Traumleben einen regelmäßigeren Charakter annimmt. In diesem fließt zunächst die spirituelle Welt ein. Die Meditation ist der okkulte Schlüssel dazu. Man soll ein Büchlein sich anlegen, und morgens ganz kurz, mit ein paar Wor­ten, charakteristische Träume aufschreiben. Dadurch erhält man Praxis im Behalten dessen, was aus den höheren Welten einem zufließt. Es ist dies die erste elementare Methode, durch die man später dazu kommt, daß man die spirituellen Erlebnisse durch-bringt, d.h. daß sie in das helle Tagesbewußtsein hereinbrechen. Träume, die nur Reminiscenzen aus dem täglichen Leben sind, oder die auf körperlichen Zuständen (Kopfschmerz, Herzklopfen etc. etc.) beruhen, haben nur dann einen Wert, wenn sie sich in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine symbolische Form kleiden. Z.B. wenn das klopfende Herz als ein kochender Ofen erscheint, oder das schmerzende Gehirn als ein Gewölbe, in dem Tiere kriechen etc. etc. Nur die Symbolik hat dabei Wert, nicht der Inhalt des Traumes. Denn die Form der Symbolik wird zuerst von der spirituellen Welt dazu benutzt, um uns überhaupt in die Kräfte der höheren Welten einzuführen. Man muß deswegen auf die Feinheiten dieser Symbolik achten. Bei Ihnen - nach Ihrer Anlage - wird es ferner gut sein, wenn Sie die Träume, die Ihnen bewußt werden, mit den Erlebnissen des nächsten Tages vergleichen. Denn wahrscheinlich werden Ihre Träume in nicht sehr ferner Zeit etwas vorbedeutendes anneh­men. Tritt dieser Punkt ein, dann werden wir weiter davon spre­chen, wie diese Sache für Ihr spirituelles Leben fruchtbar gemacht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte es mit dieser Anweisung nun zu versuchen, und mir nach etwa 8 Tagen zu sagen, wie alles gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr 1905 Archiv-Nr. 6915-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die bisherige Übung[*], die ich bitte beizubehalten bis auf weiteres, ist nunmehr folgendes anzuschließen, und zwar unmit­telbar an die Stelle, wo das «Er will» über die ganze Körperober-fläche strömt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind von der Körperoberfläche Ströme (Strahlen) zu bilden und diese gegen das Herz, als den Mittelpunkt hinzuziehen. Das Ganze ist langsam und mit dem stillen Ruhen des Bewußtseins auf dem Vorgange zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieses Vorgangs ist der Gedanke (aus «Licht auf den Weg») zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bitte ich still mit der ganzen Empfindung im Herzen zu ruhen und dabei zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg in der innern Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist der Strom gegen die Körperoberfläche wieder zurück­zuleiten und dabei zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bald eine Zeit kommen, in welcher Sie die angegebenen Strahlen als wirkliche Wärmeströmungen wahrnehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übungen bereiten den Zusammenschluß der eigenen Persönlichkeit (Mikrokosmos) mit der großen Welt und ihren Geheimnissen (Makrokosmos) vor, so wie die bisher schon angegebenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­[* Diese Übung liegt nicht vor. Es muß sich aber um eine Übung mit der Forme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich hin - Es denkt - Sie fühlt - gehandelt haben, siehe nächste Gruppe A-21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|90}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen die Erweckung der eigenen Individualität vorzubereiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zukunft wird der Mensch in einem viel intimeren Zusam­menhange mit der Weltgesetzlichkeit stehen als gegenwärtig. Und der Geheimschüler nimmt diese Intimität in der Entwickelung voraus. Der Kopf mit dem Gehirn ist nur ein Übergangsorgan der Erkenntnis. Das Organ, welches die eigentlich tiefen und zugleich machtvollen Blicke in die Welt tun wird, hat seine Anlage in dem gegenwärtigen Herzen. Aber wohlgemerkt: die Anlage zu diesem Organ ist im heutigen Herzen. Um Erkenntnisorgan zu werden, muß sich das Herz noch in der mannigfaltigsten Weise umbilden. Aber dieses Herz ist der Quell und Born zur Menschheitsstufe der Zukunft. Die Erkenntnis wird dann, wenn das Herz ihr Organ sein wird, warm und innig sein, wie heute nur die Gefühle der Liebe und des Mitleids sind. Aber diese Gefühle werden aus der Dumpfheit und Dunkelheit, in der sie heute nur tasten, sich zu der Helligkeit und Klarheit hindurchringen, welche heute erst die feinsten, logischen Begriffe des Kopfes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu solchen Dingen bereitet sich der wahre Schüler vor. Und die Vorbereitung ist nur die richtige, wenn er dies mit der angedeute­ten Gesinnung in seiner Seele tut. Diese Gesinnung ist die Mutter der Perspektive, welche er braucht. Ich bitte eben durchaus fest­zuhalten, daß wir durch unsere Meditations- und Konzentra­tionsübungen nur dann erreichen, was wir erreichen sollen, wenn wir sie durchdrungen von den großen, erhabenen Zielen in heller, voller Klarheit vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bitte ich stets die Übungen zu betrachten und vorzunehmen. Dadurch gliedern Sie sich ein in die Gemeinschaft der Geister, die aus den Inkarnationen der Gegenwart heraus zu den Sehenden und Helfenden der Zukunft werden sollen. Wir können zur Fortentwickelung der Welt nichts besseres tun, als uns selbst fortentwickeln. Das aber müssen wir tun. Und wir zweifeln keinen Augenblick daran, daß wir es müssen, sobald wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wahrheit über unser eigenes Wesen und den Zusammenhang dieses Wesens mit der Welt erkannt haben. Diese Erkenntnis aber kann nur allmählich erkannt werden. Sie ist ein Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Willens und der Geduld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie bitte die verschiedenen Auseinandersetzungen die­ses Winters mit den 4 ersten Sätzen in «Licht auf den Weg» in Zusammenhang zu bringen und zwanglos Ihre Gedanken dar­über niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden finden, daß diese vier Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. «Bevor das Auge i. ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. «Bevor das Ohr . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. «Eh&#039; vor den Meistern . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. «Und eh&#039; vor ihnen . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unendlich viel enthalten, und daß die wichtigsten theosophischen Welt- und Selbsterkenntnislehren nach und nach intuitiv vor Ihre Seele treten werden, wenn Sie ganz in diesen Sätzen leben. Diese Sätze sind eben nicht bloß Sätze, sondern Kräfte, die Wahrheit und Kraft und Leben wecken, wenn man sich an sie hingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vier Wochen ungefähr schreiben Sie mir regelmäßig, und wenn etwas besonderes in Ihrem geistigen Leben sich ereignet, so oft sie wollen - über Fortschritte, gewonnene Ideen, senden mir etwaige Ausarbeitungen. Meine Antworten werden Sie dann je­weilig weiter leiten. Friede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|92}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einschlafen! Habe ich genügend Nutzen gezogen aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Erlebnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich so gehandelt, daß ich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht vorstellen kann, besser zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt auf die Gesinnung an (nicht Vollständigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- vom Abend gegen Morgen. - Ohne Reue. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festgesetzte Stunde möglichst einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar kein Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vegetarische Diät wird nicht unbedingt erfordert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber bei Möglichkeit empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|95}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf den Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Erlebnis: Habe ich genügend daraus gelernt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Handlung: Kann ich sie nicht besser machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue. Bloß mit der Absicht, vom Leben zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von rückwärts nach vorn. Vom Abend gegen Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne allen Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|96}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|97}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther Vollständiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst Wachsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.) Gedanke an linke Hand und Herz und dabei die Vorstel­lung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hält man beim Herz und denkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg der innern Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denkt man an die rechte Hand und faltet sie über die linke, dabei stellt man sich vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Devotionell sich hingibt an dasjenige, was man als sein göttliches Ideal ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Abend zum Morgen. Rückwärts..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann man einschlafen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 99 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= A-2 Übungen mit der Meditationsformel «Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE101 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit der Meditationsformel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Von Hand geschriebene Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Vervielfältigte Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Ergänzende Aufzeichnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh erscheint diese Formel in den Übungen, anfangs zu­sätzlich zu der in der englischen Esoterischen Schule üblichen Meditation «Strahlender als die Sonne .», dann zu dem Medita­tionsspruch «In den reinen Strahlen des Lichtes «, und auch allein stehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. Frühjahr 1905 Archiv-Nr. 4401/02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Ein-drücke durch die Seele gezogen sind, lenkt man die Aufmerksam­keit ab von allen Sinneseindrücken, von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man sucht auch ganz frei zu werden von allen Sorgen, Bekummernissen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese innere Windstille der Seele hergestellt, dann läßt man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 5 Minuten lang nur die folgenden sieben Zeilen in der Seele leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) In den zweiten 5 Minuten folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Konzentration auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen und dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Konzentration auf das Innere des Kehlkopfes und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Konzentration auf die beiden Arme und Hände und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei können die Hände gefaltet sein, oder die rechte Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird über die linke gelegt. Nach einiger Zeit fühlt man,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie die Hände durch ihre eigene Kraft auseinandergehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wollen. Doch darf man dies auf keinen Fall durch eine Selbsttäuschung herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt Konzentration auf die Magengrube und dabei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Nach alledem folgt 5 Minuten lang eine andächtigc Vertiefung in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Rückschau wie bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6857&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation soll nunmehr mit Konzentration verbunden wer­den und besteht aus denselben Teilen wie bisher.[*] Nur wird die Meditation von «Licht auf den Weg» ersetzt durch folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Konzentration auf einen Punkt im Haupt hinter der Augenmitte mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.) Konzentration auf den Kehlkopf mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Konzentration auf Arme und Hände (letztere gefaltet oder übereinandergelegt) mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche (plastisch sich selbst als objektiv vorgestellt) mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Die bisherige Ubung liegt nicht vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist stets während dieses ganzen Atemprozesses das Bewußt­sein so einzurichten, als ob man mit den drei Formeln den Atem (Odem) mit «Du» anspräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Einatmen, Atemhalten und Ausatmen ist der At­mungsprozeß von den angeführten Meditationen zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim zweiten ist aber bloß der Atmungsprozeß zu vollziehen, ohne Gedanke, ohne Empfindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim dritten wie beim ersten Beiin vierten wie beim zweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen solchen Übens soll man beim letzten Einatmen, Atemhalten, Ausatmen, das jetzt nicht begleitet ist von Meditation etc., in aller Stille und mit subtiler Feinheit aufmerken auf den Prozeß, ihn geistig ins Auge fassen. Er wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wenn man die Reife erlangt hat - einem jetzt von sich aus etwas sagen, offenbaren. Man muß dabei Geduld haben, Unge­duld vertreibt alle geistigen Offenbarungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Konzentration auf den Punkt zwischen und hinter den Augenbrauen; dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Konzentration auf den Punkt im Innern des Kehlkopfes (wo man fühlt, daß die Stimme herausvibriert), dabei Medita­tion von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Konzentration auf die beiden Arme und Hände (Hände gefaltet. oder die rechte über die linke gelegt); dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man soll dabei achten, wie ein warmer Strom durch die Arme geht, sich bis in die Fingerspitzen ergießt und dort wie eine abstoßende Kraft die Hände auseinandertreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche und dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gießt gleichsam seinen ganzen Körper mit diesem «Er will» aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man achtet dabei auf die lebendige Wärme, welche den ganzen Körper durchdringt und gibt sich still und ruhig für eine Weile dieser Empfindung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierter Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Versenken (Devotion) in sein göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Der Mensch als Ich ist Erdensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Der Mensch als Astralleib ist Mondendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Der Mensch als Ätherleib ist Sonnenfühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Der Mensch als physischer Leib ist Saturnwille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Stirn : Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Kehlkopf : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Herz : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Körper : Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übung Archiv-Nr. 3164 findet sich noch als Erläuterung angegebenr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin: Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt: Geistselbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt: Lebensgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will: Geistesmensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. (12 Mittags - 12 Mitternacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Wahres Echo Du 10 Min. [Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Dir drin 10 Min. (Z.D.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. (K.K.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. (Herz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiger, erwartungsvoller Zustand ohne Denken ohne Empfinden; doch mit Bewußtsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: (12 Mitternacht bis 12 Mittag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.B.: Ich bin (12 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten Ausatmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Es (Kehlkopf) denkt 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Sie (Herz) fühlt 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Er (Nabel) will 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[= Ruhiger, erwartungsvoller ... wie oben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ZD. = Zirbcldrüsc / K.K. = Kehlkopf / A.B. = Augenbrauenmitte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3187/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst eine Rückschau auf das Tagesleben machen; in Bildern ein­zelne Episoden dieses Lebens vorstellen. Rücklaufend vom Abend zum Morgen. Braucht nur 5-7 Minuten zu dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Aus der Geisteswelt erfließt mir mein Selbst» sich konzentrieren auf die A.B.M. und dabei an diese Stelle leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Die Geisteswelt lebt seelisch im schweigenden Worte» sich konzentrieren auf den K.K. und dabei an diese Stelle leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Die Geisteswelt erschafft sich ihr Wissen» sich konzentrieren auf Herz, Arme und Hände und in dieses Gebiet leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «In mir schafft sich die Geisteswelt ihr Selbstbewußtsein» sich konzentrieren auf die Aura, die ei­förmig den Körper umschließend gedacht wird; dabei in dieses Gebiet leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation sollte 10-15 Minuten dau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[K.K. = Kehlkopf / A.B.M. = Augenbruenmi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation des wie sie in der «Geheimwissenschaft» beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die 6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf in Vervielfältigung an die Mitglieder der Esoterischen Schule gegebenen Übungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstanden ca. 1905/1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden einzelnen Schüler schrieb Rudolf Steiner in die verviel­fältigten Seiten eigenhändig sowohl den Meditationsspruch, ent­weder «Strahlender als die Sonne ... « oder « In den reinen Strahlen des Lichtes ... «, als auch eine besondere Meditationsformel. Diese Formeln sind auf S.132/133 zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung A Arehiv-Nr. 3944b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke des Tages durch die Seele gezogen sind, beginnt man mit seiner Meditation. Man trachtet nach vollkommener innerer Stille und Abgeschlossenheit der Seele, das heißt man lenkt die Aufmerksamkeit ab von allen äußeren Wahrnehmungen und auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man unter-drückt Sorgen und Bekümmernisse, die man etwa hat und stellt für die Zeit der Meditation inneren Frieden her. Damit man leich­ter dies erreichen kann, denkt man eine kleine Weile nur an eine Vorstellung, zum Beispiel Ruhe. Dann läßt man auch diese aus dem Bewußtsein verschwinden, so daß man dann an gar nichts denkt. Zu sorgen hat man dabei, daß man während der ganzen Meditation vollkommen wach bleibt, also auch keine Herabdäm­merung des Bewußtseins erleidet. Dann läßt man in seiner Seele durch fünf Minuten nur die folgenden sieben Zeilen in seinem Bewußtsein leben. Man gibt sich an dieselben ganz hin, und wenn sich irgendeine andere Vorstellung in die Seele drängt, dann sucht man sogleich zu dem Inhalt der sieben Zeilen wieder zurück­zukehren. Diese sieben Zeilen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z&amp;gt; B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den fünf Minuten lenkt man das Bewußtsein von diesen Vorstellungen hinüber zu dem folgenden Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bleibt man weitere 21/2 Minuten ganz in diesen Gedanken versenkt, dann sucht man ihn zu unterdrücken, ohne daß sich aber eine andere Vorstellung einmischt und bleibt weitere 21/2 Minuten bei vollkommen wachem Bewußtsein ohne alle Vorstel­lung, nur allein hingegeben der Wirkung der obigen Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[hier wurde die individuelle Formel nochmals eingetragen, also z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenkt man sich andächtig (devotionell) durch weitere 5 Minuten in sein eigenes göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allem diesen richtet man sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl. Die ganze Meditation braucht also nicht länger als etwa 15 Minuten zu dauern. Die Körperstellung soll dabei möglichst bequem sein, so daß man auch durch Ermüdung der Glieder und so weiter nicht abgelenkt werden kann von seiner inneren Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Ohne Reue. Von rück­wärts nach vorne. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung B Arehiv-Nr. 3925/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, sogleich nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke des Tages durch die Seele gezogen sind, gibt man sich seiner Meditation hin. Man versucht innerlich ganz still zu werden, das heißt man lenkt alle Aufmerksamkeit ab von äußeren Eindrücken und auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man sucht auch die Seele frei zu machen von allen Bekümmernissen und Sorgen, die einen etwa gerade in die­ser Zeit bedrücken. Dann beginnt die Meditation. Um sich die innere Stille zu erleichtern, lenke man vorerst das Bewußtsein auf eine einzige Vorstellung, etwa «Ruhe», versenke sich ganz in dieselbe und lasse sie dann aus dem Bewußtsein verschwinden, so daß man dann gar keine Vorstellung in der Seele hat und ganz allein den Inhalt der folgenden sieben Zeilen in ihr aufleben läßt. Diese sieben Zeilen müssen nun fünf Minuten im Bewußtsein leben. Wollen sich andere Vorstellungen herandrängen, so kehrt man immer wieder zu diesen sieben Zeilen zurücL in die man sich ganz versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man dies durch fünf Minuten durchgeübt hat, gehe man zu folgendem über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht einen ruhigen, kräftigen Atemzug; nach der Ein­atmung atmet man gleich ebenso ruhig und kräftig aus, so daß zwischen Einatmung und Ausatmung keine Pause ist. Dann ent­hält man sich eine kleine Weile des Atmens, bestrebt sich also, die Atemluft ganz außer dem Körper zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen ungefähr folgende Zeitverhältnisse eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen ist die Zeit beliebig, man gestaltet den Atemzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so lange, als seinen Kräften entsprechend ist, die Ausatmung soll dann zweimal so lang dauern als die Einatmung und das Atement­halten dreimal so lang als das Einatmen. Wenn man also zum Beispiel zum Einatmen 2 Sekunden braucht, dann entfallen auf das Ausatmen 4, auf die Atementhaltung 6 Sekunden. Dieses Einatmen, Ausatmen, Atementhalten wiederholt man viermal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ein- und Ausatmen denkt man an nichts, sondern lenkt die Aufmerksamkeit ganz auf das Atmen; dagegen konzentriert man beim ersten Atementhalten sich ganz auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen, also an der Nasenwurzel (etwas im Innern des Vordergehirns), und erfüllt dabei das Bewußtsein allein mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des zweiten Atementhaltens konzentriert man sich auf einen Punkt im Innern des Kehlkopfes und erfüllt dabei das Bewußtsein allein mit der Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des dritten Atementhaltens konzentriert man sich auf seine beiden Arme und Hände. Man hält dabei die Hände so, daß sie entweder gefaltet sind oder daß die Rechte über die Linke gelegt ist. Dabei erfüllt man das Bewußtsein allein mit der Vor­stellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des vierten Atementhaltens konzentriert man sich auf seine ganze Körperoberfläche, also man stellt sich selbst leiblich möglichst klar vor und erfüllt dabei sein Bewußtsein mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Man wird, wenn man diese Konzentrationsübungen einige Wo­chen energisch fortsetzt, an den Stellen, auf die man sich konzen­triert, etwas fühlen. also an der Nasenwurzel, im Kehlkopf, einen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom in den Händen und Armen, und an der ganzen äußeren Kör­peroberfläche beim Konzentrieren auf die betreffenden Stellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beim Konzentrieren auf Arme und Hände wird man fühlen, wie die letzteren durch eine Kraft auseinandergetrieben werden; man lasse sie dann auseinandergehen, das heißt der Kraft folgen; aber man suggeriere sich dies nicht. Es muß ganz von selbst eintreten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Im Obigen bedeutet bei «Es denkt» das «Es» = das allgemeine Weltdenken, das unpersönlich in unseren Worten leben soll. Bei «Sie fühlt» bedeutet «Sie» = die Weltseele; das heißt, wir sollen nicht persönlich fühlen, sondern unpersönlich im Sinne der Weltenseele; bei «Er will» bedeutet «Er» = Gott, in dessen Willen wir unser ganzes Sein stellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese vier Atemzüge vollendet, so erfülle man fur eine Weile das Bewußtsein ganz allein mit der einen Vorstellung, in die man sich ganz versenkt, so daß nichts anderes während dieser Zeit die Seele erfüllt. Diese Vorstellung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin beständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehe man dazu über, sich 5 Minuten lang ganz in sein eigenes göttliches Ideal zu versenken. Das muß mit aller Devotion (Andacht) geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditation braucht nicht länger als 15 Minuten zu dauern. Bei allen oben angegebenen Zeitverhältnissen richte man sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man achte darauf, daß man eine solche Körperlage einnehme, daß man auch durch den eigenen Körper, zum Beispiel durch Ermü­dung, nicht abgelenkt werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung C Archiv-Nr. 3936-38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, gleich nach dem Erwachen, versuche man, eine voll-ständige innere Seelenruhe herbeizuführen. Man unterdrücke alle äußeren Sinneseindrücke, alle Erinnerungen an das Alltagsleben und versuche auch, eine solche Körperlage einzunehmen, daß auch durch den eigenen Körper, zum Beispiel durch das Drücken eines Gliedes, keine äußere Störung bewirkt werden kann. Würde man diesen letzten Punkt auf dieser Stufe nicht genau beobachten, so würde man manche äußere Störung verwechseln mit Wirkungen, die von Innen aus, durch die Meditation, als etwas ganz Richtiges, im Körper veranlaßt werden. Womöglich suche man auch, unab­hängig zu sein von solchen äußeren Verhältnissen, wie zum Bei­spiel die Wärme des Raumes ist, so daß man also nicht durch zu große Kälte oder zu große Hitze eine Störung erleidet. Dann ver­suche man, das Bewußtsein in eine einzige Vorstellung, zum Bei­spiel «Ruhe», zusammenzudrängen. Dann läßt man auch diese Vorstellung aus dem Bewußtsein verschwinden und versenkt sich für fünf Minuten ganz in die folgenden Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man dies vollendet, so folgt eine Art Wiederholung eines Teiles der zweiten Ubung.[*] Ohne anderen Atmungsprozeß als den gewöhnlichen, versenke man sich nacheinander in die Vorstellungen: «Ich bin», mit Konzentration auf die Nasenwur­zel, «Es denkt», mit Konzentration auf das Kehlkopfinnere, «Sie fühlt», mit Konzentration auf Arme und Hände, «Er will», mit Konzentration auf die ganze Körperoberfläche. Ist es einem nicht zu viel, so kann man mit diesen Vorstellungen, ganz wie in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Siehe die vorhergehende Übung B.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorigen Übung, das Atmen verbinden. Da aber bei dem Folgenden ein Atmungsprozeß in Betracht kommt, so kann man ihn hier weglassen, falls man nicht genug Kräfte hat, ihn durchzuführen. Nach diesem stelle man sich (man imaginiere) recht lebhaft im Bilde eine einem wohlbekannte Pflanze vor, wie wenn sie vor dem Gesichte schweben würde. Es darf nicht bloß eine allgemeine, schattenhafte Vorstellung von der Pflanze sein, sondern muß eine, bis zum vollständigen Bilde in Form, Farbe, Geruch und so weiter, sich steigernde Vorstellung sein. Dieses Bild soll vor ei­nem schwebend bleiben während der Meditation der folgenden Worte und der folgenden Atmungsprozesse. Zuerst kommen nun drei Atmungszüge in der folgenden Weise: Einatmung, ruhig und langsam, so lange man es kann, drei, vier, fünf Sekunden; dann folgt gleich ruhige Ausatmung, doppelt so lang als die Einatmung; dann Atementhalten (die Lunge bleibt dabei leer, die Atemluft draußen), dreimal so lang als das Einatmen gedauert hat. Man richte im Geiste dabei unverwandt seine Aufmerksamkeit auf das schwebende Pflanzenbild. Bei der Einatmung denke man inten­siv, wie wenn man die Pflanze anredete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausatmung denke man, wieder im Hinblick auf die Pflanze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Atementhaltung enthält man sich auch aller Gedanken und wartet ab, ob sich einem nicht etwas offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen drei andere Atemzüge, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält dann die Atemluft in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dreimal so lang als das Einatmen dauert); dann atmet man ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus (doppelt so lang als das Einatmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei denkt man beim Einatmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Halten des Atems denkt man an nichts; beim Ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkt man: Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, nachdem man diese sechs Atemzüge gemacht hat, stellt man sich recht lebhaft vor, man trete mit seinem Bewußtsein aus sich heraus und lasse den Leib an derselben Stelle, wo er ist. Man versetze sich mit der Seele in die Pflanze, als ob man selbst geistig diese wäre und man also seinen eigenen Leib vor sich habe. Man macht dabei den siebenten Atemzug, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält den Atem in sich (dreimal so lang als das Einatmen dauert); dann atmet man aus (doppelt so lang als das Einatmen dauert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an den eigenen Leib richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Atemhalten denkt man nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man wieder, wie wenn man den eigenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib ansprechen würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man wieder das Bewußtsein ganz frei und in sich still und erfülle es längere Zeit, so lange man nach seinen Kräften kann, nur mit der Einen Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigcnhändig eingetragene Meditationsformel, z. B:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenke man sich eine Zeitlang in dasjenige, was man selbst als sein göttliches Ideal anerkennt. Man versetze sich gegen das­selbe in eine recht andächtige (devotionelle) Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditations- und Konzentrationsübung braucht nicht länger als 20-25 Minuten zu dauern. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschnitt aus Arehiv-Nr. 3938b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung D Archiv-Nr. 3939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, sogleich nach dem Erwachen, hat man in folgender Art seine Meditation zu machen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt eine vollkommene innere Ruhe seiner Seele her; man versucht, aus dem Bewußtsein alle Gedanken an die An­gelegenheiten des alltäglichen Lebens ganz zu entfernen, man bestrebt sich, alle Sorgen und allen Kummer für die Zeit der Meditation vollständig zu vergessen. Auch wendet man seine Aufmerksamkeit ganz weg von allen Sinneseindrücken. Man wird gewissermaßen blind und taub gegen die Umgebung und unter­drückt alle Erinnerungen an das gewöhnliche Leben. Man nimmt dabei eine solche Körperlage ein, daß man während der Medita­tion durch kein Körperglied gestört werden kann, daß also zum Beispiel keines ermüden kann. Auch muß man dafür sorgen, daß die Umgebung eine solche ist, daß man zum Beispiel nicht durch Wärme- oder Kälteempfindung gestört werden kann. Ist man so vorbereitet, dann denkt man zunächst nur an Eine Vorstellung, zum Beispiel Ruhe. Dadurch wird das Bewußtsein ganz in einem Punkte konzentriert. Dann läßt man diese Vorstellung fallen, das heißt verschwinden aus dem Bewußtsein, so daß dieses ganz frei ist, in sich still und ruhig. Jetzt erfüllt man 5 Minuten die Seele ganz allein mit der folgenden Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationaspruch, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß sich ganz versenken in den Inhalt dieser sieben Zeilen. Dann folgen sieben Atemzüge so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten drei Atemzügen findet statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, dann folgt sogleich ohne jede Pause Ausatmung; dann enthält man sich eine gewisse Zeit des Atemeinziehens; man hält also die Atemluft draußen. Die Einatmung kann beliebig lange dauern (zum Beispiel 2 Sekunden, so lange man es mit seinen Kräften aushalten kann). Die Ausatmung aber muß dann ungefähr doppelt so lang dauern als die Einatmung; die Atement­haltung dreimal so lang. Das Atmen muß langsam und ruhig sein. Man richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich während dieser ganzen Zeit eine einem wohlbe­kannte Pflanze ganz genau im Bilde vor, wie wenn diese vor Einem schwebte und man sie unausgesetzt ansähe. Beim Ein­atmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an die Pflanze richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man in derselben Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod, dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Atementhaltung enthält man sich auch aller Gedanken und wartet ab, ob sich einem nicht etwas offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen drei andere Atemzüge, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält dann die Atemluft in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dreimal so lang als das Einatmen dauert), dann atmet man ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus (doppelt so lang als das Einatmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei denkt man beim Einatmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Halten des Atems denkt man an nichts; beim Ausatmen denkt man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod, dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, nachdem man diese sechs Atemzüge gemacht hat, stellt man sich recht lebhaft vor, man trete mit seinem Bewußtsein aus sich heraus und lasse den Leib an derselben Stelle, wo er ist. Man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versetze sich mit der Seele in die Pflanze, als ob man selbst geistig diese wäre und man also seinen eigenen Leib vor sich habe. Man macht dabei den siebenten Atemzug so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang&amp;gt;, man hält den Atem in sich (dreimal so lang als das Einatmen dauert), dann atmet man aus (doppelt so lang als das Einatmen dauert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an den eigenen Leib richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - Dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Atemhalten denkt man nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man wieder, wie wenn man den eigenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib ansprechen würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man wieder das Bewußtsein ganz frei und in sich still und erfülle es längere Zeit, so lange man nach seinen Kräften kann, nur mit der Einen Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenke man sich eine Zeitlang in dasjenige, was man selbst als sein göttliches Ideal anerkennt. Man versetze sich gegen das­selbe in eine recht andächtige (devotionelle) Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditations- und Konzentrationsübung braucht nicht länger als 15-20 Minuten zu dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam und rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arehiv-Nr. 3177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Notizblatt findet sich folgende Übung in bezug auf einen leblosen Gegen-stand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung eines gefärbten leblosen Gegenstandes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Dein Dunkel - mein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Mein Dunkel - dein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zweimal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann Hinausversetzen in den Gegenstand. einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Mein Dunkel - dein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Dein Dunkel - mein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung zu diesen ersten vier vervielfältigt vorliegenden Hauptübungen A - D:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind aus den im Archiv vorliegenden Exemplaren alle Formeln aufge­führt, die von Rudolf Steiners Hand für jeden einzelnen Schüler in die vervielfältigten Texte eingefügt wordcn sind. Eine Anzahl derselben hat sich Rudolf Steiner in einem seiner Notizbücher notiert mit der Bezeichnung «Das Wort, das der Einzelne be­kommt». Aus den vorliegenden Unterlagen ist ersichtlich, daß mehrere Schüler gleichwohl dasselbe Wort erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Licht ein, Ich atme Licht aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin beständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe die Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten / Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beständigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Kraft, Kraft in der Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Stärke, Stärke in der Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in mir, Ruhe durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenharmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenlicht durchleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme durchdringet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme durchströmet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selige Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheitsleuchten durchstrahlet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben so unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 133&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen individuell gegebenen Formeln heißt es in den Notizen von der esoteri­schen Stunden in München. 6. Juni 1907. GA 266/I:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen sieben Zeilen [des Meditationsspruches] ist uns ein Wort oder ein Satz gegeben zur Versenkung. Diese Konzentra­tion auf einen Satz oder ein Wort, zum Beispiel «Stärke» ist sehr wichtig. Es ist das eine Art Losungswort, ein Kraftwort, das genau der Seelenverfassung jedes Einzelnen angepaßt ist. Dies Wort soll man in der Seele erklingen lassen so etwa, wie man eine Stimmgabel anschlägt. Und wie man auf das Verklingen der Stimmgabel horcht, so soll man nach der Versenkung in das Wort es auch still verklingen lassen in der Seele, sich dem hingeben, was in der Seele durch dies Wort bewirkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographiette Hauptübung E Archiv-Nr. 7073&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng vertraulich Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okkulte Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Es ist eine Morgenmeditation vorzunehmen, die folgender­maßen zu gestalten ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh vor einer jeden alltäglichen Beschäftigung und vor dem Zusichnehmen einer Speise hat man eine vollkommene Ruhe der Seele herzustellen. Die Aufmerksamkeit ist von allen äuße­ren Sinneseindrücken und von allen gewöhnlichen Verstandes-vorstellungen abzulenken. Auch alle Erinnerungen an die ge­wöhnlichen Erlebnisse müssen vollständig schweigen. Vor allem müssen alle Sorgen und Bekümmernisse des Lebens ganz zum Schweigen gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann muß aus der ganz ruhigen Seele die eine Vorstellung sich erheben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß nun streng J 0 Minuten (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle) nur in solchen Vorstellungen leben, die man als Anwendung dieser Vorstellung auf die Erscheinungen der Welt aus ihr heraus gewinnen kann. Es kommt zunächst nicht darauf an, daß alle diese Vorstellungen richtig sind, sondern dar­auf, daß man seine Vorstellungen in dieser Richtung betätigt. Doch soll man sich, so viel man nur irgend kann, bemühen, nur richtige Vorstellungen zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man dieses vollendet hat, ist zu folgendem überzu­gehen: Es sind 7 Atemzüge zu machen, so, daß man zum Ein­atmen so lange braucht, daß man das Weitere ohne Schädigung durchführen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man atmet ein; nach vollendetem Einatmen atmet man sofort aus, dann läßt man die Atemluft draußen, so daß also eine Zeitlang das Einatmen ganz unterdrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind dabei folgende Zeiten zu berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: In obigem Sinne beliebig lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Doppelt so lange wie Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung: Viermal so lang als Einatmen (dies für den Anfang, dann allmähliche Steigerung bis zu zehnmal so lang als Einatmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ersten und zweiten Atementhalten hat man sich ganz in die Vorstellung zu versenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dabei sich zu konzentrieren auf den Punkt an der Nasenwur­zel. (Man erhält den Punkt, wenn man eine Linie zieht von dem Punkt zwischen den Augenbrauen waagrecht nach rückwärts, er liegt dann etwa einen Zentimeter nach rückwärts.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der dritten und vierten Atementhaltung hat man sich zu ver-senken in die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich zu konzentrieren auf den Kehlkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der fünften und sechsten Atementhaltung hat man sich /U versenken in die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich dabei zu konzentrieren auf das Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der siebenten Atementhaltung versenke man sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und konzentriere sich dabei auf den Nabel, indem man sich dabei in Gedanken Strahlen zieht, die den ganzen Unterleib durchzie­hen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ein- und Ausatmen enthalte man sich jedes Gedankens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(«Es» bedeutet: Das Weltdenken. «Sie» bedeutet: Die Weltseele. «Er» bedeutet: Der Weltgeist. Doch sind diese Vorstellungen nur zur Orientierung. Sie sollen während der Meditation nicht im Bewußtsein gegenwärtig sein. Sie würden den mantramartigen Charakter der obigen Formel nur stören.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Übung ist damit zu beschließen, daß man sich 5 Minuten lang in das eigene göttliche Ideal devotionell versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Im Laufe des Tages hat man die besonders beschriebenen Nebenübungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Abends die Rückschau auf die Tageserlebnisse, bildsam, von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkohol ist absolut zu meiden. Vegetarische Kost nicht un­bedingt, doch förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzende Aufzeichnungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Übungen mit der Formel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« Ich bin - Es denkt - Sie fuhlt - Er will »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 143&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkriptionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
füt Archiv-Nr. 353:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manas - Geistselbst / budhi - Lebensgeist / Atma - Menschengeist / 3. Logos Arupa. Mentalkörper er Gottesgeist / Atma Mentalkörper sie will / budhi Astralkörper es fühlt Lebensgeist Weltseele / Manas Aetherkörper Ich denkt Geistselbst / Cogito ergo suns / Physischer Körper bin /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Gemischt / es denkt Gold / sie fühlt Silber / er will Erz / Aurn / Ich bin / Strahlender ... / es denkt / sie fühlt / er will / devotionell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Archiv-Nr. 354:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Object Subject / Weltschöpferischer Gedanke Gedanken Linie Fläche Gattung usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/ Astrallicht Weltschöpferisches Gefühl Aeonenlicht höherer Art Gefühl Lust Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sympathie ntipathie / Astrallicht Weltschöpferischer Wille Aeonenlicht niederer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art Empfindu Farbe Hell Dunkel /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der weltschöp rische Gedanke hat das menschliche Denkorgan geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das höhere Aeo nlicht hat das Gefühlsorgan oder die Organe von Kama manas geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das niedere Aeone licht hat die Indryas oder die Wahrnehmungs-(Empfindungs) Organe geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt Nervensystem Gehirn / Sie fühlt Gefühlsorgane / Er will Wahrnehmungs­organe Sinne / Leib mit allen Organen welche den niederen Functionen dienen. / Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mentalmaterie / Astralmaterie / Aethermaterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Archiv-Nr. 355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wollende Gottesgeist soll in Kama manas wollen, dann setzt der Mensch sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kama manas in die richtige Harmonie zwischen sich und dem Willens-Universum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1. Logos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schöpferische Weltenseele soll in Kama (astral) fühlen, dann setzt der Mensch sein Kama in die richtige Harmonie zum universellen Weltengefühl (2. Logos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedanken-Universum soll im Aetherkörper denken, dann setzt der Mensch seinen Aetherkörper in die richtige Harmonie zum universellen Weltengedanken (3. Logos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In den reinen Strahlen des Lichtes ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch ist Anfang 1906 entstanden und wurde in der Esoterischen Schule bis ca. 1914 gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1906 Archiv-Nr. 7077-79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, bald nach dem Erwachen, wenn noch keine ande­ren Eindrücke durch die Seele gezogen sind, ist eine Meditations­übung zu machen. Man muß alle Aufmerksamkeit von äußeren Eindrücken ablenken - man ist dann ganz still und innerlich friedvoll in der Seele. Für diese Zeit müssen auch alle Erinnerun­gen an das alltägliche Leben schweigen und insbesondere alle Sorgen und Bekümmernisse des Lebens müssen für die Zeit der Konzentration aus der Seele verschwinden. - Damit die Konzen­tration leichter erreicht werden kann, denke man zuerst an eine einzige Vorstellung z. B. Ruhe; dann wenn man es erreicht hat, das ganze Bewußtsein auf diese einzige Vorstellung zu konzen­trieren, lasse man auch diese Vorstellung aus dem Bewußtsein verschwinden und in der Seele dann durch 5 Minuten nur die folgenden 7 Zeilen leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem diese 7 Zeilen 5 Minuten in der Seele gelebt haben, machen Sie durch einen starken Willensentschluß eine Konzen­tration Ihres Bewußtseins auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen; also so, als ob Sie nur in diesem Punkte lebten und alles andere auch Ihres eigenen Körpers verschwunden ware. In dieser Konzentration denken Sie an irgend etwas, was Sie ausführen wollen. Dann lassen Sie diesen Gedanken aus dem Bewußtsein verschwinden und denken nichts anderes als «Ich will»; dabei behalten Sie die Konzentration auf den genannten Punkt immer bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann machen Sie ganz das gleiche, nur daß die Konzentration nicht mit Bezug auf oben genannten Punkt, sondern mit Bezug auf die Füße vorgenommen wird. Dieses zweite Glied der Medi­tation soll wieder 5 Minuten dauern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfolgt 5 Minuten andachtige Hingabe an Ihr gottliches Ideal. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf den Tag. In umgekehrter Zeitfolge. Ohne Reue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch zu üben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Monat: Gedankenkonzentration. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dexember 1906 Archiv-Nr. 3062/63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh nach dem Erwachen Herstellung vollkommener innerer Seelenruhe; Ablenkung der Aufmerksamkeit von allen äußeren Wahrnehmungen; dann schaffen aus der Seele alle Sorgen und Bekümmernisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Versenken (kurz) in das Wort Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lassen Sie diese Vorstellung fallen und leben 5 Minuten in folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten sich versenken in Eine Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 1. Monat: Selbstvertrauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 2. Monat: Selbstbeherrschung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 3. Monat: Beharrlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten: Versenkung devotionell (andächtig) in Ihr eige­nes göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends vor dem Einschlafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf Tageserlebnisse und Tagestaten. Ohne Reue. Nur mit der Tendenz, vom Leben zu lernen. Von Rückwärts nach vorn. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen: Theosophie von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen gleichlautenden Übung (Archiv-Nr. 3059) ist nach dem Spruch als individuelle Formel angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Woche: Wie erlange ich Selbstvertrauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Woche: Wie erlange ich Selbstbeherrschung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Woche: Wie erlange ich Geistesgegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3056&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Stärke dann abklingen, ohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärke in der Ruhe was zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionell sich vertiefen in das eigene göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben: Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 155&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3039&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 5 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 2 1/2 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 2 1/2 Minuten an nichts denken, sondern die Worte «Lichte Klarheit» abklingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann: Andächtige Hingabe an das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf die Tageserlebnisse, bildlich von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6826&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Ich ein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Ich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbständigkeit 1. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit 2. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuversicht 3. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf Tagesleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue. Von rückwärts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6513&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens vor jedem andern Tageserlebnis, bei vollkommener in­nerer Ruhe und Ablenkung des Bewußtseins von äußeren Ein­drücken Versenkung in die folgenden sieben Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gotttheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Versenkung soll etwa 5 Minuten lang dauern, jedoch nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stelle man sich das Bild einer werdenden Pflanze vor, wie zuerst der Keim da ist, wie er allmählich sich entfaltet zu Stengel, Blättern, Blüte u.s.w. Diese Vorstellung muß so sein, daß die Pflanze im Gedanken ganz langsam entsteht, sodaß man (wieder nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl&amp;gt; 5 Minuten braucht, bis man aus dem Keim heraus das ganze Pflanzenbild vor sich hat entstehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann durch weitere 5 Minuten devotionelle Hingabe, völliges andächtiges Sichversenken in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildlich. Von rück­wärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu im Laufe des Tages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die beigefügten Nebenübungen. - [siehe S. 55]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|162}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 162 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Archiv-Nr. 4465 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE163 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich finden im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich wollen im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich gestalten im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich schaffen im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung tief 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung tief 2 Zeiteinheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Jch erkenne» in die Füße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin» in die vordere Kopfpartie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der dritten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt» in die Gegend des Kehlkopfes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vierten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt» in die Arme und Hände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der fünften Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will» in den ganzen Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andächtige Versenkung in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Langsame ruhige Rückschau auf die Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben unter Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes (Licht - Weisheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen (Wärme - Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 306 6 Eigenschaften [*] Studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Hiermit wird verwiesen auf die Nebenübungen in der Schrift «Die Geheimwis­senschaft im Umriß», S. 306 in der 1. Auflage von 1910, siehe Hinweise S.527.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 Archiv-Nr. 5625&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch 5 Minuten zur Herstellung des Gleichgewichtes der Seelenkräfte sich konzentrieren auf die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den so in ein Gleichgewicht gebrachten Seelenkrätten die Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bringen, mit all den Gefühlen und Empfindungen, welche in der GHW. [«Geheimwissenschaft»] davon angegeben sind. Dann wie strahlend aus dem Rosenkreuz die folgenden Seeleninhalte emp­fangen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Weben der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebt sich göttliches Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ruhend in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin lebend im Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Vorstellungsinhalt wieder wie zurücklaufen lassen in das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann durch eine Zeit, die anfangs notwendig kurz sein wird, dann immer länger in ruhigem Seelensein verharren, das keine Außeneindrücke und keine Erinnerungen aufkommen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Vorstellung einiger Tageserlebnisse genau bildlich, aber rückläufig. Übergang zum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie von diesem empfangend die gleichen Eindrücke (7 obigen Zeilen) wie am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder ruhiges Darinnenverharren, womöglich bis der Schlaf eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübung Aneignung der 6 Eigenschaften, wie sie S.306 GHW. beschrieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zwei weitere Fassungen des Spruchcsl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 Archiv-Nr. 3432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Feuer des Äthers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt der Ichheit hohe Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe im Geiste der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich immer finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ewigen Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 Archiv-Nr. NB 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt der Geist der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Seele eines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch «In den reinen Strahlen des Lichtes . . . »und dessen Umkehrung zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|172}}-175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 172-175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3148-51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Lesen einer kurzen Stelle aus «Christentum als mystische Tatsache* und sich sie so einprägen, daß sie morgens noch aus der Erinnerung rekonstruiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bildhafte und rückläufige Vorstellung einiger Tageserleb­nisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Vorstellung des Bildes der untergehenden Sonne in weißem Lichte, so als ob die Kraft des CHR aus diesem Lichte strahlte bei den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann in der Vorstellung das Sonnenbild gelblichrot werden las­send, so als ob in der Röte erstrahlte die Liebe des CHR in den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe für alle Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann in der Vorstellung das Sonnenbild in grün verwandelnd und auf demselben vier untere rote Rosen erscheinen lassend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 177a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ein schwarzes Kreuz auf dem grünen Grunde mit den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann in der aus diesen Formeln gebliebenen Stimmung einschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Zurückrufen des Gelesenen aus «Christentum als mystisc Tatsache» vom Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung eines weißen Kreuzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 177b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu demselben ober dem Querbalken drei rote Rosen fügen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen vier rote Rosen unter dem Querbalken mit den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen einen grünen Grund mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlet die Göttlichkeit der Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen äußere ins Unbestimmte auslaufende violette Umrahmung mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Man hat bei den Worten «Gottheit», «Göttlichkeit» die innere und äußere CHR Kraft im Sinne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bei ruhiger Seele ohne äußere Eindrücke und Erinnerungen erwartungsvoll verbleiben. Zu entsprechender Zeit stellen sich die Offenbarungen ein, welche die Seele empfangen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Eigenschaften aneignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3200/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Kurzes Stück lesen aus «Christentum als mystische Tat-sache». So gut einprägen, daß es morgens noch aus der Erin­nerung genau wachgerufen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bildliche und rückläufige Vorstellung einiger Tageserlebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Lebendige Vorstellung des schwarzes Kreuz mit sieben roten Rosen dabei das Gefühl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«es stirbt ab im rechten Streben alles, was den Aufstieg ins Geistige hindert, wie das Licht im schwarzen Kreuze erloschen ist; es blüht das Geistige in der Seele auf wie die 7 Rosen erblühn aus dem schwarzen Kreuze»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann in dem Glanze der Rosen die Kraft des CHR empfinden und ganz erfüllen die Seele mit den Worten (bis zu 10 Minuten):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme der Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt, erstrahlt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In ruhiger Seele mit der Stimmung, die aus dieser Übung kommt einschlafen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Deutliche Wiedererinnerung an das aus «Christentum als mystische Tatsache» Gelesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Das wieder deutlich vor die Seele rücken mit denselben Gefühlen wie am Abend (das Kreuz weiß statt schwarz, die Rosen rot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann (bis 10 Minuten lang) die Worte in der Seele leben lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme der Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wieder (bis 10 Minuten) das Gefühl entwickeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich einige mich mit den Strahlen, mit dem Lichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In ruhiger Seele weiter längere Zeit verharren. - Es offenbart sich nach entsprechender Zeit in dieser Stimmung der Seele, was sich ihr offenbaren soll.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aneignung der 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. 5267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau so, wie sie gefordert ist in «Wie erlangt man Er­kenntnisse der höheren Welten». 5 Minuten etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Rosenkreuz-Meditation, die etwa 5 Minuten dauert und an die sich dann weitere 5 Minuten lang schließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Weisheit reine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Herzens Wellenschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Daseins starkes Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides will ich fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Rosenkreuz-Meditation. Dann Versenkung in den Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe in der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft im Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geleiten mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und halten mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfre ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nebenübungen im Sinne von Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. 23. Fehruar 1912 Archiv-Nr. 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiget mir der Welten Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe reine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige mir der Welten Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige mir der Welten Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe reine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiget mir der Welten Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Umkehrung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In den reinen Strahlen des Lichtes . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4462-64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend mache man sich folgendes klar: Ich werde des nachts untertauchen in eine unsichtbare Welt. In dieser Welt werde ich ruhen. In dieser unsichtbaren Welt liegt auch der Quell der höch­sten Tugenden, besonders der Haupttugend: der Liebe zu allen Wesen. Ich muß immer aus diesem Quell aufs Neue schöpfen. Denn eine Vervollkommnung ist nur möglich, wenn das Unsicht­bare immer wieder in das Sichtbare übergeführt wird. Deshalb kann nur im Unsichtbaren der Ursprung des Sichtbaren gefunden werden. Dies alles muß nun in Sinnbildern gedacht werden. Ich denke mir den Raum mit einem Lichte erfüllt, dem übersinn­lichen Licht des Göttlich-Geistigen. Ich denke mir die Liebe als eine Wärme, [diel diese übersinnliche Welt durchströmt. Mich selbst denke ich in der Nacht ruhend in dieser übersinnlichen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wird nun in Sinnbildern in der Seele vorgestellt in den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 7 Zeilen und die Bilder derselben lasse man durch 5 Minu­ten (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle) ganz allein in der Seele leben. Dann schalte man durch weitere 5 Minuten alle Vorstellungen aus, und gebe sich, bei vollkommener innerer See­lenruhe ganz der Wirkung dieser 7 Zeilen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem mache man seine Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, nach dem Erwachen, wenn noch keine andern Ein-drücke durch die Seele gezogen sind, mache man die 7 Zeilen und die Bilder im Bewußtsein wieder lebendig und zwar in der folgen­den Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesmal müssen diese 7 Zeilen durch 5 Minuten das Be­wußtsein ganz erfüllen und dann durch weitere 5 Minuten dieses Bewußtsein ganz der Wirkung derselben hingegeben sein, ohne daß irgendein Gedanke im Bewußtsein lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem bilde man sich die Vorstellung einer werdenden Pflanze; man lasse diese in Gedanken vor sich ganz langsam wachsen: Blatt für Blatt, Blüte, Frucht. Man stelle sich die Kraft vor, wie diese das Werden bewirkt. Dann denke man sich diese Kraft in das eigene Herz hinein und konzentriere sich darauf durch 2-3 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages werden die vorgeschriebenen Nebenübungen gemacht. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 187&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Symbolen den Inhalt erleben von Licht, Wärme; dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fünf Minuten der Wirkung hingeben, dann Rückschau auf die Ereignisse des Tages - sieben bis acht Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne Weltenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedererwecken der Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fünf Minuten der Wirkung hingeben. Dann: Seelenruhe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer werdenden Pflanze; man lasse diese in Gedan­ken ganz langsam vor sich wachsen: Blatt für Blatt, Blüte, Frucht. Man stelle sich die Kraft vor: wie diese das Werden bewirkt. Dann denke man sich diese Kraft in das eigene Herz hinein. (Konzentriere sich darauf zwei bis drei Minuten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne Weltenwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage: Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3179/80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Zeilen lesen in «Theosophie» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblick auf das Tagesleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Zeilen zurückrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Still, ruhig in der Seele die Wirkung ausklingen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Eigenschaften Geheimwissenschaft S.306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 195&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1913 Archiv-Nr. 3127-29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend zuerst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde: Lektüre irgendeiner theosophischen Sache. Nur wenig lesen und viel nachdenken. Dann sich die folgenden Gedanken recht lebendig vor die Seele führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe den Tag über Eindrücke der Außenwelt empfangen und mir Vorstellungen darüber gemacht. Ich werde nun in die un­sichtbare Welt während des Schlafes eintreten. Ich stelle mir diese übersinnliche Welt symbolisch vor als ein wogendes, in Farben erglänzendes Lichtmeer, in das ich untertauche und in dem ich ruhen werde. Ich stelle mir vor, wie aus diesem Übersinn­lichen auch alle höheren Tugenden kommen, besonders die Haupttugend: die Liebe zu allen Wesen. Diese Liebe stelle ich mir symbolisch als Wärme vor in der übersinnlichen göttlichen Gei­stigkeit. Wärme - so stelle ich mir vor - durchströmt das Licht-meer des Geistes, welches den Raum um mich erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wird nun in den genannten Bildern und in den folgenden 7 Zeilen vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese 7 Zeilen muß die Seele durch 5 Minuten versenkt sein (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle). Dann schalte man durch weitere 5 Minuten alle Gedanken aus, versuche gar nichts zu denken, sondern sich ganz mit ruhiger Seele der Wir­kung der 7 Zeilen hinzugeben. Was da von selbst im Bewußtsein auftaucht, dem gebe man sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man die Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, gleich nach dem Erwachen, wenn noch keine andern Eindrücke durch die Seele gezogen sind, mache man wieder durch 5 Minuten alle Bilder und die 7 Zeilen im Bewußtsein lebendig, doch in der folgenden Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wieder 5 Minuten Versenkung, dann 5 Minuten der Wirkung hingegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem konzentriere man sich auf die beiden Augen etwa durch 2-3 Minuten, so wie wenn man in sie hineindenken wollte den Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann konzentriere man sich auf das Herz durch 2-3 Minuten, wie wenn man in dasselbe hineindenken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schließe diese Morgenübung damit, daß man 4mal kräftig einatmet, den Atem etwas anhält und dann ruhig ausatmet. Man habe dabei die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Einatmen: Geisteslicht in mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Atemhalten: Geisteslicht in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Ausatmen: Ich opfere der Welt, was in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verweile man noch 3-4 Minuten ganz ruhig in sich, ohne äußere Gedanken, ganz dem hingegeben, was als Wirkung der Übung im Bewußtsein auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages mache man die vorgeschriebenen Neben-übungen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit Abwandlungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Meditationsspruches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3067&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt } Min.5-10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht Symbolum Weisheit; Wärme Symbolum für Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 5-10 Min:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber findeii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0051&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Wahrheiten aus «Theosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Nach dem und nach der Rückerinnerung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahrheiten aus «Theosophie»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will leben in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will denken im Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7C81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich suchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn suchen werde ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde ruhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Dezember 1908 Archiv-Nr. 7111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens 1. Woche: Wesen des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Woche: Leben zwischen Tod u. Geburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden }Bildsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Die Angahen »Wesen des Menschen», »Lehen zwischen Tod u. Geburt» beziehen sich auf die entsprechenden Kapitel in der Schrift »Theosnphie», GA 9.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Archiv-Nr. 3206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend soll sich die Seele 5-8 Minuten, nicht nach der Uhr, sondern nach der Empfindung ganz an die folgenden 7 Zeilen hingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Liebe eine Seele durchwärmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt in ihr die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Licht den Raum durchströmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtet durch ihn die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen 7 Zeilen verharre man in hingebender Stimmung einige Zeit mit seiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versenke man sich wieder 5-8 Minuten mit ganzer Seele in die folgenden Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Licht den Raum durchströmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt in der Seele die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Liebe sie durchwärmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann noch einige Minuten ganz ruhig und erwartend in der Seele verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages die 6 Eigenschaften aneignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe an einen Satz, der am Tag zubereitet. = A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe der Gottheit Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Seelisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe der Gottheit Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholung von A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe der Gottheit Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Seelisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe der Gottheit Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GhW 5 306: 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 5250/51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen, einige Tageserlebnisse bildlich sich vor die Seele rük­ken, aber in rückläufiger Ordnung, dann das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor die Seele rufen, wie es in GW.[*] beschrieben ist, von demsel­ben wie ausstrahlend in die ruhige Seele ziehen lassen die Worte durch etwa 5 Minuten (die Zeit kann nach Monaten länger wer­den):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Womöglich nach und nach die Übung so einrichten, daß auf die Erfüllung der Seele mit diesem Inhalt unmittelbar der Schlaf folgt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* GW - Geheimwissenschat ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen mit dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wenn aus demselben in die Seele (an den Ort des Herzens) strahlten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Weben der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Göttlichkeit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme in allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Licht und in Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In diesen Vorstellungen verbleiben erst kurz, 2-3 Minuten, dann länger bis zu 10 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübung Aneignung der 6 Eigenschaften, von denen Ghw. S.306 die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1911 Arehiv-Nr. 6909/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Abend: Bildhafte und rückläufige Erinnerung an ein Tageserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarz rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen (Wärme Symbol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Gottheit der Welt für Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes (Licht Symbol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Weisheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachkingen in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend: Es ruhen in der Zukunft Schoß für meine Seele die guten und schlimmen Lose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Was mir Gutes täglich erfließt, will ich bemerken; an ihm zeigt sich mir, was Götter aus mir gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag.. Was mir Schlimmes zuweilen erfließt, will ich ertragen; an ihm zeigt sich mir, was ich selber aus mir noch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Ich danke meinem guten Schicksal, wie ich jetzt lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: Ich danke meiner Stärke im schlimmen Geschick die Kraft, die im Leben mich aufwärts führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Wer glaubt, daß gutes Geschick allein fördere, Schlimmes allein niederbeuge, der sieht nicht das Jahr, sondern nur den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: schwarz rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiß grün [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Abwarten, was im Bewußtsein erfolgt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* weiß = Kreuz; grün = Rosen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 5252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückblick auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet meine Seele 10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. weiß Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grün Rosen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausklingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübung Geheimwissenschaft S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Archiv-Nr. A 0070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ruhe meine Seele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde sich mein Geist. 10 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde sich mein Selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens 5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finde sich mein Selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Gottheit Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finde sich mein Geist 10 Mim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Seele der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhe meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in dem Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ruhender Seele in sich versenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= A-7 Übungen mit dem Formeispruch «Standhaft stell ich mich ins Dasein ... » =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE217 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Formeispruch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Standhaft stell ich mich ins Dasein ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch ist 1907 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1907 Archiv-Nr 3038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ablenkung der Aufmerksamkeit von aller sinnlichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Wahrnehmung] und von allen Erinnerungen an das all-tägliche Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. l.B. l.F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.B. r.F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. l.H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in alles Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in jeglich Denken Diese Fünf führen mich ans Ziel Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Vertiefung in das eigene göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[linkes Bein, linker Fuß,..., rechter Arm, rechte Hand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909 Archiv-Nr. 3111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linker Fuß : Standhaft stell ich mich ins Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechter Fuß : Sicher schreit ich die Lebensbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linke Hand : Liebe heg ich im Wesenskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechte Hand : Hoffnung leg ich in alles Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz { Ruhe führet mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe führte mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf : Weisheit such ich in allem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf : Weisheit such ich in allem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz Ruhe führte mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe führet mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechte Hand : Hoffnung leg ich in alles Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linke Hand : Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechter Fuß : Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linker Fuß : Standhaft stell ich mich ins Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Versenkung in das göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Lichte Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deiner Wärme Tüchtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deiner Kraft Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.B. 1. F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. 1. H. : Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz: Diese Fünf führen mich ans Ziel Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Devotionelle Versenkung in das eigene göttl. Ideal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. Bildhaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang: jederzeit Morgens früh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.: In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele }bildhaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentr. 1. B. 1. F. : Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. A. 1. H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzgegend: Starkmut pflanz ich im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r. H.: Hoffnung leg ich in jedes Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sechs führen mich durchs Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorn. Recht bildlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang.. Mondzunahme [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. l.B. l.F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.B. r.F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. l.H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf führen mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Hingabe an das göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Vgl. Hinweise S. 531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 223&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentr. l. B. l. F. Standhaft stell ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F. Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde sich mit theos. Lektüre beschäftigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr* 3122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{ Im Urbeginn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration 1* B. l. F. : Standhaft stefl ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; l. A. l. H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. A. r. H.: Hoffnung präg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen leg ich in alles Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf führen mich ans Ziel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von Abend nach Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In freier Weise: Lektüre des Joh. Ev. und Nachdenken darüber. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit: linkesBein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherheit: rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung: rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen: Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell&#039; ich mich ins Dasein: konz. linkes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher schreit&#039; ich die Lebensbahn: konz. rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe leg&#039; ich in den Wesenskern: konz. linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung präg&#039; ich in jeglich Tun: konz. rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen heg&#039; ich zu allem Denken: konz. Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf geben mir das Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit: linkes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherheit: rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft: Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung: rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen: Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
standhaft stelle ich mich ins Dasein: konz. auf linkes Bein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher schreite ich die Lebensbahn: konz. auf rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft fließt mir ins Herz: konz. auf das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe hege ich im Wesenskern: konz. auf linken Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung präge ich in jedes Tun: konz. auf rechten Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen lege ich in alles Denken: konz. auf Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sechs geleiten mich durchs Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von rückwärts nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Licht erstrahlende Gebilde ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dessen Umkehrung zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es tritt bewußt mein Ich ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstanden vermutlich 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3098, 3100/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupt-Übungen für Morgens und Abends. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, möglichst bald nach dem Erwachen: Abziehen der Auf­merksamkeit von allen äußeren Sinneseindrücken, auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. In dieser leergemachten Seele erfüllt man sich zunächst mit der Vorstellung «Ruhe». Es soll sein, wie wenn man diese Empfindung der «Ruhe» sich durch den ganzen Körper gieße. Doch kann dies ganz kurz geschehen. (2 bis 5 Sekunden.) Dann erfüllt man durch etwa 5 Minuten die Seele mit den folgenden sieben Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein «Ich».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht diese Zeilen so bildhaft wie möglich vorzustellen. So denke man bei den beiden ersten Zeilen ein Lichtmeer, in dem sich Gestalten formen; man denke bei der dritten, vierten und fünften Zeile, wie die Seele beim Aufwachen hervortaucht aus diesem Lichtmeer. Bei der sechsten und siebenten Zeile denke man, wie man durch das Aufwachen in die Hüllen des Körpers hineingeht. Es soll sowohl der geistige Inhalt der sieben Zeilen gefühlt, wie auch die Bilder des ganzen möglichst lebendig vorge­stellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt ein Atmungsprozess, und zwar viermaliges Einatmen, Halten des Atems im Innern, Ausatmen, so daß sich verhalten die Zeiten von Einatmen, Atemanhalten, Ausatmen wie 1 : 3 : 2 (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle). Also wenn man zum Einatmen 3 Sekunden braucht, so 9 Sekunden zum Atemanhalten, 6 Sekunden zum Ausatmen. (Oder 2 : 6 : 4 oder 4 : 12 : 8 usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen und Ausatmen denke man nichts, sondern gebe sich ganz hin der Beobachtung des Atmungsprozesses. Dagegen konzentriere man sich beim:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Atemanhalten auf A.B.M. [Augenbrauenmitte] mit : Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Atemanhalten auf K.K. [Kehlkopf] ,, : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Atemanhalten auf H. A. H. [Herz, Arme, Hände] : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Atemanhalten auf K.O. [Körperoberfläche] ,, : Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem konzentriere man sich durch 2-3 Minuten auf die Vorstellung einer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«werdenden und vergehenden Pflanze».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlusse der Morgenmeditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich hingeben an ein göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages sind die beifolgenden «Nebenübungen» zu machen. Bei diesen kommt es weniger darauf an, daß man sich an eine bestimmte Stunde bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Meditation der folgenden 7 Zeilen, die so zu behandeln sind wie die 7 Zeilen am Morgen, nur entsprechend mit entgegen­gesetztem Vorstellungsverlauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dies Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam und rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 4483-86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht in einem Zeitpunkte, der nicht zu weit vor dem Schlafengehen liegt, sich zuerst folgendem Gedankengange hin-zugeben: ich habe den ganzen Tag hindurch Eindrücke empfan­gen der physischen Welt und mir Gedanken über diese Eindrücke gebildet. Ich werde in der Nacht keine solchen Eindrücke haben, ich werde in einer geistigen Welt sein. Ich werde mir nun Bilder vor die Seele malen, welche geeignet sind bei beständiger energi­scher Gesinnung meinen Sinn für die geistige Welt zu öffnen. Ich werde mir vorstellen, daß ich umgeben und durchdrungen bin von einem in allen möglichen Farbennuancen spielenden Licht-meer; innerhalb desselben strömen einzelne Wärmeströmungen; eine Wärmeströmung geht in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht - Symbolum für Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme - ,, Liebe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich in diesen Vorstellungen lebe, versenke ich mich in folgende 7 Zeilen, wie wenn ich dieselben wirklich geistig hören würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dringen in der Welten Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weilen in dem Göttlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne, Seele, dieses Reich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 8-10 Minuten nach dem Gefühl sich diesen Vorstellun­gen und innerlichem Hören hingeben. Dann weitere 5 Minuten etwa bei vollständiger Ruhe der Seele, als ob man nichts hören und sehen würde, in sich verklingen lassen die Nachwirkung der Meditation. Dann wird irgendein bestimmtes Ereignis des Tages-lebens vom Abend bildlich vor die Seele gerückt und rückwärts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorgestellt, wobei man sich selbst wie außerhalb stehend fühlt. Dann wird ein solches Ereignis genommen von einer frühern Tageszeit, ein drittes von einer noch früheren, bis zum Morgen. Es schließen sich dann die Ereignisse von selbst zusammen, so daß man ein Tableau des Tages in verhältnismäßig kurzer Zeit erwirbt. Man soll den Gedanken von Reue ausschalten, dagegen immer sich eine Vorstellung machen davon, wie man bei einem ähnlichen Falle in Zukunft sich besser verhalten kann. Unmittel­bar vor dem Einschlafen versuche man sich zu durchdringen mit dem Gedanken: In mich aus dem Geiste was ich am meisten brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man bevor ein anderer Gedanke oder Ein­druck durch die Seele gezogen ist, die Bilder von Licht und Wär­me vom vorhergehenden Abend sich wieder vor die Seele zu rufen, jetzt mit den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder nachdem man 8-10 Minuten das meditiert hat, sich mit ruhiger Seele dem Nachklange durch etwa 5 Minuten hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versuche man sich präliminarisch vorzustellen, wie etwa der Tag verlaufen könnte. - Im Laufe des Tages wäre eine kurze Zeit darauf zu verwenden, nach persönlichem Bedürfnis eine der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in « Initiation»[*] beschriebenen Übungen zu machen, insbesonde­re aus dem Gebiete der «6 Übungen»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration der Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß in Lust und Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nicht zu viel an einem Tage.) Die Lektüre ist dem freien Ermes­sen anheimgestellt: ein gewisses Maß theosophischer Lektüre ist unerläßlich für den Meditanten. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Bezieht sich auf das Kapitel «Von der Finweihung oder Initiation in «Die Geheimwissensehaf&#039; im Umriß», GA 13.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3090, 3165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 235a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 235b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weilen in dem Göttlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zu den Zeichen und Buchstaben vgl. die folgende Aufzeichnung Nr.5310.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|236}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 236&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ruhe 2-3 Sekunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie }5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer werdenden Pflanze }5 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer absterbenden Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Es tritt bewußt mein Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückscliau auf das Tagesleben. Bildhaft. Rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3095&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends 10 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. Rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:] 10 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Kraft in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe heg ich im Wesenskern }5-10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen leg ich in all mein Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3165a, 3093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Am Abend:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ch habe den ganzen Tag hindurch Eindrücke der physisch-sinn­lichen Außenwelt empfangen und mir darüber Vorstellungen ge­macht. Ich werde in der Nacht solche Eindrücke nicht haben. Ich werde in der geistigen Welt sein. Ich werde mir nun durch Sinn­bilder die übersinnliche Welt vorstellen, damit diese Sinnbilder nach und nach mich in diese übersinnliche Welt hineinführen. Ich werde mir vorstellen, daß der Raum um mich und in mir von übersinnlichem Lichte erfüllt ist, wie wenn ein Lichtmeer in ver­schiedenen Farben erglänzte und dieses Lichtmeer durchflossen wäre von Wärmeströmungen; eine der Wärmeströmungen gehe in mein Herz hinein. (Licht = Symbol göttlicher Weisheit; Wärme = Symbol göttlicher Liebe). Diese Vorstellung soll 5 Minuten medi­tativ anhalten und begleitet sein von den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Durch 3-4 Minuten in aller Seelenruhe den Eindruck festhalten.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen: Ich erwecke wieder die Vorstellungen des letzten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Und begleite sie wieder durch 5 Minuten mit den 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilen, doch jetzt in folgender Reihe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihm ruhte ihr Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder 3-4 Minuten in ruhiger Seele dem Eindrucke hingegeben. Nach diesem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. A.B.M. : Ich bin (2-5 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, K.K. : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, A. H. : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, K.O. : Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Devotionelle Hingabe an das eigene göttliche Ideal (5 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Augenbrauenmitte / Kehlkopf / Arme, Hände / Körperoberfläche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5322/23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: Wille spendende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend. Lichterstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Seele schenkende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärmendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag: Seele opfernde Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Licht hinstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: Wille lebende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenopferndes Wogenmeer des Geistes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Gottselige Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedvolles Wogenmeer des Geistes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[und jeweils:] Euch sucht die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihm vereint sie ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trete bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1 Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Aus dem Göttlichen kommet es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 In das Irdische wandelt sie }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Euch verlässt die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 dem vorhergehenden entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ABM [Augenbrauenmitte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.{ eine kurze Weile in ruhiger innerer Versenkung verbleibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Zur obigen Anordnung der Planetenzeichen: Im okkultcn Sinne beginnt ein Tag um sechs Uhr abends, d. h. der Sonnabend beginnt Freitag abends sechs Uhr, weshalb das Zeichen für Sonnabend (Saturn) bei der Meditation für Freitag steht, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 6 und 7 für die Morgenmeditation: Hier dürften die Zeilen für die Wochentagc ebenfalls rückläufig gemeint sein, z. B. für Samstag morgen: 6. Kraftvolles Wogen-meer des Geistes; 7. Wille spendende Gebilde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterungen der Herausgeber zur Übung Archiv-Nr. 3099:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die vorige Übung (Archiv-Nr. 5322/23) zeigt, wurde der Spruch «Lichter-strahlende Gebilde auch mit Abwandlungen für die einzelnen Wochentage gegeben, hier gekennzeichnet durch die Nummerierung 1 bis 7. Wenn man die dortigen Angaben auch hier anwendet, so erhilt man folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag abend Samstag morgen Saturn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In Es weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In ins ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem kraftvollen Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Wille spendenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag abend Sonntag morgen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglinzendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem glänzenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Licht erstrahlenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag abend Montag morgen Mond&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele schenkende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärmendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet Sie In ES weilte sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem erwärmenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Seele schenkenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag abend Dienstag morgen Mars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst erwirkende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ktaftvolles Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem kraftvollen Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Selbst erwirkenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag abend Mittwoch morgen Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele opfernde Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft strahlendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM rishte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem Kraft strahlenden Wogenmeer des Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Seele opfernden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch abend Donnerstag morgen Jupiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht hinstrahlende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet Sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In [HM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem erleuchtenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Licht hinstrahlenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag abend Freitag morgen Venus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille lebende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben opferndes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem Leben opfernden Wogenmeer des Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Wille lebenden Gebilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit Meditationsangaben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Johannes-Evangelium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwischen ca. 1906 und 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhang: Zwei Übungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den christlich-gnostischen Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Johannes-Evangelium in Bilder verwandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. 1.) Wiederholung des Bildes vom Abend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in meiner Seele sei das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mein Wille sei aus dem Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 7 ersten Sätze Johannes Evangelium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war es, wo alles entstanden ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nichts ist entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer durch das Wort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche wartende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche wartende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A C062&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebe im Herzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen deines Wesens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen deines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebe das Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geisteswort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0C66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau 5-6 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirke das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage das Wort mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Weltenweiten sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele vertiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzensgründe sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und suche, zu erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzensgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sei das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele bei dem Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich versetzen in den monddurchhellten Nachtraum; darin empfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort wird Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wohnet in meinem Haupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort ist Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wohnet in meinem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich versetzen in den sonnendurchleuchteten Tagraum; darin empfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort, das ist der Christus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort, das wird die Weisheit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dinge Anfang und Ende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die weisheitvolle Christusliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu: die 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1919 Archiv-Nr. 7089/90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der aufgehenden Sonne; fühlen, als ob aus ihr Chr. spräche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre das Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hörest du 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eigenen Innern 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefste Wesenheit 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der untergehenden Sonne. Läßt zurück das Rosen-kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7 Rosen tönen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine tiefste Wesenheit 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eignen Innern 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hörest sie 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir tonen im Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübungen: Gedankenkonzentration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß von Lust und Leid &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1919 Archiv-Nr. 7091/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. 3-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen auf einem Hügel. Sonne im Zenit. Gefühl, daß die Son­ne tönt. Das weitere Gefühl, daß aus der Sonne der Chr. spricht, so daß es Sie durchtönt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines eignen Wesens Kern 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprichst du Ich 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht in Dir das Wort. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachenden Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Stehen auf einem Hügel. Sonne im Nadir. Sie haben das Gefühl, daß sie unter der Erde tönt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht in Dir das Wort 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es Ich 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines eignen Wesens Kern 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sei das Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfsübungen: 6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkonzentration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß von Lust und Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. 7113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen: 8. Kapitel Johannes Evangelium [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. - 59. Vers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend: Fromm, ehrfürchtig will ich sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Geisteswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Nachtesdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergen meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 . Tag öfters : Friede geleite mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ,, Mit Liebe will ich tun, was ich soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ,, : Gott mit meinem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Finc andere Übung, Archiv-Nr. 6804, lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Jcdcn Abend: Fincn Satz mcditicrcn aus Joh. Ev. Kap. 8 Vers 12-59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Übungen für den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
christlich- gnostischen Schulungsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Übungen dieses Schulungsweges liegen nur die beiden folgen­den vor. Ob daruber hinaus noch weitere gegeben wurden, ist nicht bekannt, aber auch nicht sehr wahrscheinlich, da dieser Weg unter den heutigen Kulturbedingungen kaum mehr durchführbar ist, weil er ein nahezu völliges Sichzurückziehen aus dem Leben fordert. (Vgl. hierzu z. B. GA 95 und 99).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr 3192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Morgens früh, gleich nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke durch die Seele gezogen sind, sucht man das Bewußtsein ganz frei zu machen von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben, man sucht die Aufmerksamkeit abzulen­ken von allen äußeren Wahrnehmungen. Dann, wenn man die­se innere Stille errungen hat, läßt man allein in der Seele leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf ersten Verse des Johannesevangeliums. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Dann folgt in den ersten vierzehn Tagen jeden Tag der Ver­such, sich sein eigenes ganzes vergangenes Leben vor die Seele zu führen, um sich auf diese Weise ganz selbst kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen vierzehn Tagen macht man das ganze Johannes-evangelium durch, so daß man 7 Tage lang ganz jeden Tag in einem Kapitel lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den ersten 7 Tagen: l. Kap. von Satz 6 bis zu Ende zweiten 7 Tagen: 2. Kap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man am 13. Kapitel angekommen, dann versucht man bei der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fußwaschung das Gefühl zu durchleben, wie ein jedes höhere Wesen sein Dasein den niederen verdankt, zu ihnen sich in Demut also neigen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geißelung das Gefühl, daß man aufrecht stehen könn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Geißelungen des Lebens gegenüber, d. h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allen Leiden und Schmerzen gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornenkrönung das Gefühl, daß man aufrecht stehen muß, selbst allem Hohn und Spott gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzigung das Gefühl, daß einem der eigene Leib et­was fremdes ist, das man trägt und an das man von außen gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mystischer Tod: Man erlebt den Vorhang, der noch die gei­stige Welt verdeckt, aber dann auch wie er zerreißt und man in die geistige Welt hin­einblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei lernt man die Gründe des Bösen schauen und der Übel: Hinabsteigen in die Hölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grablegung: Man fühlt sich Eins mit allen Wesen der Erde, mit der Erde selbst. Man ist in diese versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auferstehung: Kann nur erlebt werden, weil die Worte der gewöhnlichen Sprache nicht ausrei­chen, dies zu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Dann ruft man sich die Gestalt des Christus Jesus vor die Seele und geht über zu der Vorstellung, in die man sich lange versenkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, in Deinem Geiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick auf das ganze Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I und III sind an allen Tagen gleich; nur II wechselt nach je 7 Tagen, wie beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des Turnus II beginnt man wieder von vorne und so immer fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerer Zeit kann man die bei Beschreibung der christli­chen Entwickelung angegebenen inneren und äußeren Symptome erleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich: Innerlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt die Füße wie Man erlebt die Vision, als ob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Wasser umgeben. man selbst die Fußwaschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vollzöge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verspürt brennendes etc. Man sieht sich gegeißelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühl auf der ganzen Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verspürt Schmerz im Kopf. Man sieht sich mit der Dornenkrone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wundmalstellen röten sich Man sieht sich gekreuzigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während der Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3223-3226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist notwendig, jeden Morgen zu meditieren und zwar durch ein Jahr hindurch in folgender Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Monat: vollkommene halbstündige Versenkung in die Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joh. Ev. 1,1 und 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. ,, : ebenso 1,3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III ,, : ,, 1,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. ,, : ,, 1,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. ,, : ,, 1,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. ,, : ,, 1,7 und 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. ,, : ,, 1,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VIII. ,, : ,, 1,10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IX. ,, : ,, 1,11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X. ,, : ,, 1,12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XI. ,, : ,, 1,13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XII. ,, : ,, 1,14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran ist zu schließen eine weitere Meditation und zwar durch alle Jahreswochen hindurch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Tag (Sonntag): vollkommene einviertelstündige Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in: l. Buch Mose 1,1-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Montag: l. B. Mos. 1,6-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Dienstag: ,, ,, ,, 1,9-13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Mittwoch: ,, ,, ,, 1,14-19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Donnerstag: ,, ,, ,, 1,20-23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Freitag: ,, ,, ,, 1,24-31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Sonnabend: ,, ,, ,, 2,1-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitangaben in diesen und allen Übungen sind so zu verste­hen, daß sie nicht nach der Uhr geregelt werden, sondern nach dem Gefühl, das man sich von der Zeit aneignet. Der Inhalt sämtlicher Bibelworte, welche zu der obigen Meditation gehören,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist so viel als möglich in ein Bild zu verwandeln und bildlich vorzustellen. Also z. B. Ev. Joh. 1,1-2 so: Das Bild einer gewaltig großen Kugel; innerhalb dieser Kugel alle Substanz in solcher Bewegung, daß sie sich formt nach der sinnvollen Bedeutung des sie durchklingenden «göttlichen Wortes». In meinen Vorträgen werden die Bausteine im Sinne esoterischer christlicher Tradition gegeben, welche die Seele dazu führen können, in die richtigen authentischen Bilder die Bibelworte zu verwandeln. So viel als möglich ist an diese Bausteine sich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der obigen Morgenmeditation ist dann jeden Tag durch wenigstens eine Viertelstunde das folgende in tiefer Meditation anzuschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich versuche zu verstehen: daß Christus war im ersten Drittel der kosmischen Evolution der Führer einer Geisterschar, in deren Schoß ich unbewußt war; daß ich zur Erlangung des Bewußtseins mich heraussondern mußte aus dieser Geisterschar, bis durch Jahve&#039;s Vorbereitung meine Seele so weit war, bewußt die Chri­stus-Kräfte zu empfangen; jetzt kann ich diese empfangen, wenn ich den geistigen Blick richte auf den fleischgewordenen Christus und sein Wesen aufnehme in mein Wesen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu denken, daß das Wesen des Christus im Joh. Ev. dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages ist die Seele zu versenken in die vier Teile der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Evangelium, wobei man sich darunter vorzustellen hat, daß durch dasselbe für den Intellekt «Gottes Wort» zu den Men­schen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Offertorium, wobei man sich vorzustellen hat, daß man das­jenige, was man von Gottes Wesen schon in sich hatfreiwillig Gott zum Opfer bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Transsubstantiation, wobei man sich vorzustellen hat, daß sich das geopferte Menschliche in wahrhaft Göttliches um­wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Kommunion, wobei man sich vereinigt denkt mit Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in wirklicher Priesterschaft der Messe mit diesen Gedanken beigewohnt wird, so vollzieht sich das hier angedeutete magisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend hat man sich in folgender Art die 7 Eigenschaften des christlichen Mystikers anzueignen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Gefühl echter Demut: alles Höhere verdankt sein Dasein dem niedrigen: Pflanze dem Stein, Tier der Pflanze, der höhere Mensch dem niedrigen. Bild: Fußwaschung: Neigung Christi hinunter zu den Aposteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gefühl der Duldsamkeit: Ich will in Geduld ertragen alle Schmerzen und Leiden des Lebens. Bild: Geißelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gefühl der Starkmut: Ich will stehen aufrecht, auch wenn das Heiligste von mir verunglimpft wird. Bild: Dornenkrönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Gefühl der Unabhängigkeit vom Leibe. Bild: Kreuztragung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich will meinen Leib als Fremdes tragen wie das Holz des Kreuzes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gefühl des mystischen Todes: (Ich will lernen zu leben in dem an mir, was nicht Leib ist, worüber der Tod keine Gewalt hat). Bild: Am Kreuze hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Gefühl des Begrabenseins und der Auferstehung. (Ich betrach­te die ganze Erde als meinen Leib).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Dieses Gefühl der Himmelfahrt folgt von selbst aus den vori­gen; es gibt nicht menschliche Worte, es auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem am Abend: Rückblick auf die Erlebnisse des Tages. So, daß man in umgekehrter Folge vorstellt; bei dem letzten Er­lebnis des Abends beginnt, beim ersten morgens schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Regeln: So viel als möglich Enthaltungen üben: jede Ent­haltung von einer Begierde, die dazu führt, daß man einen vorher begehrten Gegenstand nicht mehr begehrt, führt einen Schritt zur Erkenntnis weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen werden fortgesetzt so lange, bis neue gegeben wer­den; doch soll nach einiger Zeit mir berichtet werden, wozu der Übende sich gedrängt fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium ist notwendig: alles was zur Vertiefung in die kosmische Evolution und in das Wesen des Menschen führen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= B Übungen mit einzeln gestalteten Meditationssprüchen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE271 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit einzeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestalteten Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit unbekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4487/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend suche ich eine Antwort auf die Frage: Inwieferne ist Wärme das Symbolum für Liebe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage eine Woche lang jeden Abend sich vorlegen, dann eine Woche lang jeden Abend: Inwiefern ist Licht das Symbolum für Weisheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten Woche: inwiefern ist Luft das Symbolum für Intel-ligenz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort soll sie sich daraul geben, die sie will, und immer versuchen zu erkennen, wie die Antwort besser wird von 3 zu 3 Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses soll folgen die Rückerinnerung an ein Ereignis des Tages, das sie sich vorstellt ganz bildlich und rückläufig. Also so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn man einen [Hut] abnimmt, man ihn aufsetzt. Dann soll sie sich die Vorstellung bilden: Wenn ich meine linke Hand bewege, so ist das in Wahrheit meine Seele, die diese linke Hand bewegt; wenn ich meine rechte Hand bewege, ist es dieselbe Seele, die diese Hand bewegt. Die Seele ist die Ordnerin und Regiererin der Bewegung der Hände. Ich lasse nun an die Stelle der Vorstellung meiner Glieder die großen Erscheinungen der Natur treten, und bilde mir den Gedanken: der göttliche Geist zu den Erscheinun­gen der Natur, wie meine Seele zu meinen Gliedern. Dann versu­che ich zu diesem göttlichen Geist langsam und deutlich die Worte zu sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit soll sie versuchen einzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen wieder diese Vorstellungen wachrufen und in der folgenden Weise in sich sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltliebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weitweisheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Text der Vorlage: Handschrift Marie Steiners; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnung: Handschrift Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortlaut wurde wahrscheinlich von Rudolf Steiner diktiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3215/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends, möglichst nach Vollendung aller Tagesarbeit, so daß zwi­schen der Verrichtung der Übung und dem Einschlafen die Seele nicht mehr auf andere Gedanken als die der Übung - welche in ihr abklingen sollen - gelenkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sich verschließen vor allen äußeren Eindrücken; ganz nur in der eigenen Seele leben - Unterdrücken aller Erinnerungsvorstellun-gen. In der also leeren Seele läßt man aufleben nur die Vorstellun­gen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele in Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt diese 4 Silben zunächst so vor, daß man mit dem Bewußtsein mit jeder derselben etwa ,/2 Minute ganz Eins wird. Nach diesen zwei Minuten (die Zeit wird nach der Empfindung, nicht nach der Uhr bemessen&amp;gt; fixiert man das Vorstellen, das von nichts als den obigen vier Silben erfüllt sein soll im Vorderhaupt. (Man konzentriert sich ganz dahin und abstrahiert von dem übri­gen Leib). Nachdem man so das Vorstellen 2 Minuten lang in das Vorderhaupt verlegt hat, läßt man es langsam von dem Kopfe durch den Körper gleiten bis in den rechten Fuß (so daß die Strömung etwa 1 Min. dauert), von da aus läßt man diesselbe Vorstellung durch den Körper in die linke Hand (wieder 1 Min.) von da in die rechte Hand; von da (wieder 1 Min.) in den linken Fuß; von da (1 Min.) in den Kopf zurück; vom Kopfe läßt man sie ins Herz gleiten; da konzentriere man sich, solange man die Vor­stellung festhalten kann. (nicht zu lang, 2-3 Min.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt dann ruhig, in sich geschlossen, auf die eigene Seele lauschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung: «Weltseele in Ich» soll so empfunden werden, daß in ihr eine Hinlenkung des Bewußtseins auf das Auswirken der konkreten Weltkräfte im menschlichen Seelenwesen gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, wieder so, daß zwischen Aufwachen und Üben keine andern Gedanken, Tagessorgen etc. liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versenke sich durch etwa 4 Min. in den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Weltseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun verfahre man mit dieser gegenüber der abendlichen um­gekehrten Vorstellung so, daß man mit ihr dieselben Übungen ausführt, wie am Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es müssen alle diese Vorgänge bloße innere Vorgänge sein. Eine irgendwie geartete krampfhafte physische Anspannung etc. darf nicht stattfinden. Alles muß bei voller Selbstkontrolle des [Wach-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bewußtseins geschehen.*])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Der Schluß des Textes fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3242/43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nach Vollendung des gesamten Tagewerkes, so daß keine Tagessorgen etc. zwischen diese Übung und das Einschla­fen fallen: Ausfüllen des gesamten Bewußtseinshorizontes mit einem ernsten, der Weltanschauung entnommenen Gedanken, den man in wenige Silben zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. B. man denke über das Leben der Weltseele in der Men­schenseele durch einige Minuten nach, so daß einem konkrete Gedanken über die Sache durch die Seele ziehen und das ganze Nachdenken einen hingebungsvollen Charakter hat. Man denkt nicht bloß die Wahrheiten; man empfindet, fühlt sie. Man faßt sie dann zusammen, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine solche Vorstellung - die also Endergebnis einer Gedan­ken- und Gefühlsreihe ist - konzentriere man das gesamte Bewußtsein; erfülle sich mit derselben so, daß man alles andre Denken, Fühlen und Empfinden ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfülle man die eigene Leibesform ganz mit dieser Vor­stellung, indem man sie im Gedanken vom Kopfe durch den Leib in die Füße und Hände gleiten läßt. (Zeit etwa 1 a Min. für das Ganze. Nicht nach der Uhr; nach dem Gefühle.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage des Körpers etc. ist an sich gleichgültig. Es kommt nur darauf an, daß man sich in eine solche Situation versetzt, in wel­cher man durch nichts abgelenkt werden kann. Je länger man dann - ohne die Sache zu übertreiben - in der Seele den Nach-klang der Übung - ohne andre Vorstellungen - festhalten kann, desto besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, nach dem Erwachen, wiederhole man den ganzen Übungsvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den gleichen Vorgang viele Tage fortsetzen - am besten kommt man vorwärts, wenn man die Geduld hat, mit den gleichen Vorstellungen wochenlang zu arbeiten - dann variiert man ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der eben aufgegangenen Sonne, die tönend wird. Aus ihrem Ton entwickeln sich die folgenden Meditationsvorgänge, von denen man die Vorstellung hat, daß man sie mit dem Herzen wie mit einem seelischen Gehörorgane hört:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deines Wesens Innerem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wohnet richtunggebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistgetragne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seeleerfüllte Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ergreifet denkend Weltenlicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er opfert wollend Menschenliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Übung ist jeden zweiten oder auch dritten Tag zu machen -nach Wahl, dann aber regelmäßig im Rhythmus.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern I: Ich opfere wollend Menschenliebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern II: So verbind ich mich dem All &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern III: So erhält im All sich das Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern IV: Ich ergreife denkend Weltenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern V: So gründet im Ich sich ein All &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern VI: So lebet ein All in dem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig die ganze Sternfigur im Seelenauge habend und zu ihr sprechend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I-VI: Ich lebet liebeopfernd so im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebesweltenlich ti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3236/37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich konzentrieren auf eine Linie, welche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch den Körper geht, so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann meditieren dasjenige, was in den folgenden Worten liegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmendes Licht dringt von oben in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere der Erde breitet wärmendes Licht in mir aus und gestaltet mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann durch eine längere Zeit festhalten die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Icb bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann nichts vorstellen, sondern im leeren Bewußtsein abwarten, was kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Versuchen, sich auf die eigene Leibesempfindung zu konzentrieren in folgenden Etappen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Hals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Arme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Brustumhüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Blut, das in mir zirkuliert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Lunge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann, sich konzentrieren auf den Atem in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf Einatmung und die einziehende Luft empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf die den Leib erfüllende eingeatmete Luft und diese empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf die Ausatmung, und die aus dem Leih ziehende Luft empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses mit sieben aufeinanderfolgenden Atemprozessen machen: dann sich kontemplativ konzentrieren auf das Innere des Kopfes (Punkt a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dort fühlen, als ob das Wort Iao ertönte; diesen Ton durch 1-2 Minuten festhalten, dann nichts vorstellen, sondern im leeren Be-wußtsein abwarten, was kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Anziehung durchkraftet alle Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Abstoßung stärkt alle Dinge in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Jedes Ding wirkt auf jedes Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: jedes Wesen spiegelt sich in jedem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Jedes Wesen offenbart sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Jedes Wesen lebt in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[E = Einatmen; A = Ausatmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7087&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Übungen[*] bei zunehmendem Monde. Diese Übungen bei abnehmendem Monde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Oben ..... ....... überall ............. Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten ........... überall ............. Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen .... starker und stärker ...... Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Licht um mich ............. Licht in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz ........................... Licht gibt Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz ........................... In den Leib &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(so in der Seele empfinden, wie wenn man fühlen würde das Licht als Kraft hinströmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* mit dem Spruch In der Gottheit der WcIt siehe S. 183ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 285&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne das Gedankenbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke den Gefühlsrhythmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belebend mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle die Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festigend meine Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des rechten Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen linken Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meines linken Armes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein rechtes Bein -Es ströme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des linken Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen rechten Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meines rechten Armes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein linkes Bein. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Einschlafen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Leib verlassen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fühlen folgt mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wille betritt das Geistgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft durchdringe ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ergreife erwachend alle Glieder ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1. Tag: Resumé einer Erkenntnis in einen kurzen Satz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung in ein mathematisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder physikalisches Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen: Konsumieren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch den Kopf. } 10Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Aufbewahren des Symbols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß man das Symbol in sich und Atemluft ohne Symbol herausläßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Wiederholung derselben Übung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verharren mit innerer gleichmäßiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele ohne äußere Eindrücke und ohne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an das Leben auf dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
physischen Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: II.Tag: Resumé einer Erkenntnis in einen Satz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung in ein pflanzliches Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen: Konsumieren des Symbols durch das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Aufbewahren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß man das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol in sich behält und Atem­luft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Symbol herausläßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens. Wiederholung der Übung und Verharren wie am ersten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: III.Tag: Resumé einer Erkenntnis in kurzen Satz Verwandlung in Symbol im Tierreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen des Symbols durch den Kehlkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Bewahren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß Symbol innen bleibt und leere Atem­luft herausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens; Wiederholung wie andere Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinen Alkohol. Keine Linsen, Bohnen, Erbsen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme ich auf in die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Christus bei mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe ihm Wohnung -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke durch Ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mit Ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will bei Ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme ich auf in den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Göttliches in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ch trage ihn in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leuchtende, die strahlende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie leuchtet mir in die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strahlet mir in das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Sonne überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wärmt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M - ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober meinem Haupte leuchtet ein Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz und Stern leuchten zueinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Seelenwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sternenleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzenswärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich öffnet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Tages Licht empfängt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Ruhe der Nacht mich gestärkt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll mein Herz mit starkem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll fühlen, wie Mut und Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Gottes weiter Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich strömend meinen Gliedern schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wtssen soll ich jeden Augenblick,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß segnend durch das Leben tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen Gotteskräfte immerdar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was an mir ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich kraftvoll leisten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich schließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Tages Licht verläßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Arbeit des Lebens getan;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ich kraftvoll fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie des Gottes weite Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich segnend in sich nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hohe Gotteskräfte immerdar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets Mut und Leben mir bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: das etwa 5 Minuten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann anschließend, so daß Meditant lebt in den Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich flutend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildend Geistes-Schaffenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir milde Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildend Seelen-Fassungskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So binde ich mich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Geisteshöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Übliche Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 5-10 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die 6 Übungen [Nebenübungen ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6654&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich fühlend stärkend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkend Licht mutveHeihend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verleihend auch Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft die mich durchdringt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich mit ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erlebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir selber finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in mir selber &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erlebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrhaft finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut- Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgener Mut meines Herzens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ströme lichtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in mein Haupt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denke, fühle, will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk en, Fühlen, Wollen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist mein Sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirke lichtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meines Herzens verborgener Mut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3993/94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du die Welten durchdringest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du die Menschen erfüllest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe was ich schauen darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle, was ich erkennen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich erhebe sich zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe von unten nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen dein Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe von oben nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben dein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und liebend Weltenwesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühl&#039; es sich im Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und halte sich im Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DIR, großer umfassender Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DIR, großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte sich im Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle sich im Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebend Weltwesenheit Mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben dein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe es von oben nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen dein Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe es von unten nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es erfühle, was es erkennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es durchdringe, was es erschaut Durch DICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Du die Menschen erfüllest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Du die Welten durchdringest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7085/86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die übliche Abendrückschau Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der erhabenen Güte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der umfassenden Weltgesetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Geistes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie offenbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ich selber bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zeitenlose Dauer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zeitenlose Dauer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich als Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb offenbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geisteswort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das da kommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Träger der umfassenden Weltgesetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Träger der erhabenen Güte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkend-Leuchtend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlend-Wärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollend-Kraftend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leb ich in ihm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruh ich in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkendes Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfet Lebekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich vorstellend versetzen in den monddurchhellten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtraum; darin empfindend erlebend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war Jahve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve war bei den Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve war einer der Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve lebt in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann vorstellend verwandeln lassen den monddurchhellten Raum in den sonnendurchleuchteten Tagraum; darin empfindend erleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist einer der Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist bei den Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst sonnendurchleuchteter Tagraum - empfindend erleben in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abenddämmerungstimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung Sonne über dem Haupte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung Tagraum - empfindend erleben in Morgen stimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich bin in durchchristeter Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3135/36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . war bei den El...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der El. . . Einer war J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . wohne in melner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten mit leerem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen Bewußtseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. . . ist mein Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Atem zieht J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sein vorbereitet Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Haus ist mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Leib ist der El. . . Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . heiligt sich in Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . ist geheiligt in Wärme Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6640&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau bildhaft rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meine Seele ahne in Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Schöpferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele fühle in Herzenstiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Liebemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnbilde mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach mein Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. In Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlaufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Tages Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlos wirket Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig lebet Seelenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zeitenfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raumesmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Zeitenläuf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webt mein ewig Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftverleihend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R ückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten webe willig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistes Innern fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwebens Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Innenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage, führe, halte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M - Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Händen erstarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen erwirke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenmenschenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und löse lindernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir mich tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes-Werdekraft Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schwebet empor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Weltentiefen }mehr vorstellend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christussonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Licht ist Geist - vorstellend-fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geistet in mir }fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geistet in mir }mehr fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist des Geistes Licht - vorstellend-fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Licht der Christussonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Weltentiefen }vorstellend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen es schwebend kommt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Archiv-Nr 3294 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE306 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr 3294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Offenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschließt in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben meiner Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lichtes Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frsprießt durch Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele wahrer Wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele wahrer Wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersprießt durch Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lichtes Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben meiner Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UmscMießen Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wesens Offenbarungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr, A 0104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau. 4-6 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starker Geistes-Leuchtekräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelendunkel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dunkel das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwallet den Raum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht durchwallet die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke hin auf dieses Zeichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdruck sei es dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erfüllet Weltenweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da wirkt durch Zeitenfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ewig wirkt in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Denken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Wollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es deutet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe in meines Herzens Tiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe als Licht in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückerinnerung an ein Tagesereignis - und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbeurteilung -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Theosophie» 5-6 Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geistesstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All mein Sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geistesstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rücknahme der 5-6 Sätze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde sich in diese Sätze vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Deinem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Weltenschöpfer Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 15 { Zeige Deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Zuerst Vorstellung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht vor sich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann dieses Licht ins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz gehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15{ Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. In meine Seelentiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lasse mich empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dies lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dies lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfache in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innere Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tragend mich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Es senke mein Denken sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weite mein Fühlen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weite Geistesräume }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einige sich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelentiefe und Geistesweite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im fühlenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosensternenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach }10-15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 313&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau. Vom Abend zu Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Blau des Himmels mit vielen Sternen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm und ehrfürchtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende ahnend in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele den fühlenden Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnehme dieser Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sende in meines Herzens Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht Liebe Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mir spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten hoher Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu aller Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Lebenslagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Licht, Liebe Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe) -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3229&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Suche Du, meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich ahnend in dich selbst zu versenken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deinem Grunde liegt dein Geist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Geiste wirkt der Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in alledem,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkend fühlend, lebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, du Weltenbuchstabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaue ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes siebenfach Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sieben Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens dunkle Pfade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schwarzen Kreuzesholze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in alledem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruh e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend: Erst ein Tageserlehnis rückwärts vorstellen, dann Imagination des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkräfte haltet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister des Feuers befreiet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister des Lichtes erleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich greife nach Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich fühle die Seelenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich schreite über Ungewißheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich stehe über Abgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann versuchen ganz sich vertiefen in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir lebe der Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wandle meinen Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärme meines Blutes Lauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchte meinem Seelenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Verharren in sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination auf Berg. Empfangenwerden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Haupt erhärte Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreie mir daraus Gedankenlichtesleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kehle verdorre Lüfteseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße in sie Geisteswortessinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz bewohne du mein Geistesführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Eine du mich mit Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich schwebe lebe webe im Geistesseelensem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zum Zusatz auf dcm Faksimile sichc den Hinweis im Register].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) retrospective glance upon the events of the day. In pictures. Going backwards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Try, thou my soul,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To penetrate into thy depths, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in thy depths acts creatively &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s life-force,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s wisdom-light, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s will-power;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I belong to this all.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 minutes (Quiet of the soul; feeling of expectation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thou, symbol of the world&#039;s activity,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thy seven shining rose-stars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the black wood of the cross&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shape seven rays of spiritual activity&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the dark entity of the world&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the depths of my soul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I[n] this quiet feeling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quiet of the soul. Expectation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wednesday evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Retrospective glance on the other days.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) a) Concentration on the point between the eyebrows (half a centimeter in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Concentration on the throat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lt thinks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Concentration on the heart, arms, fingers She feeis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Concentration on the bodily form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturday morning: the same&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The 6 qualifications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv. Nr. A 0107 übersetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Rückschau auf die Ereignisse des Tages. Jn Bildern. Rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Suche, du meine Seele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Tiefen zu dringen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinen Tiefen wirkt schöpferisch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Lebenskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitslicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Willenskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem diesem gehöre ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten (Seelenruhe; Erwartungs-Stimmung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Symbol des Weltenwirkens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine sieben leuchtenden Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem schwarzen Holz des Kreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilden sieben Strahlen des geistigen Wirkens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dunklen Wesenheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tiefen meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ruhigen Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe. Erwartung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Rückblick auf die vergangenen Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) a) Konzentration auf den Punkt zwischen den Augenbrauen (einen halben Zentimeter nach innen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Konzentration auf die Kehle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Konzentration auf das Herz, Arme, Finger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Konzentration auf die ganze Form des Leibes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag morgen: ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Eigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nebenübungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Versenkung in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lichten Räumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschwebe, Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entströme, Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstes Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Du im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Gefühl, daß im Kreuzungspunkt der Quell des «Du» strahlt und auflebt (erglänzend in den 7 Rosen). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 322&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Lebendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Webend das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Sich gebend dem All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitgedanke: Was man in sich empfindend (fühlend) erlebt: es ist mm eignen Wesen doch wahrhaft konzentriertes Wesen der Geist-Hierarchien, wie das Wirken des Auges wahrhaft im Augapfel konzentriertes Wesen des webenden Lichtes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4468&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Sonnenaufgang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tont 3-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr Leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne{ Empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz ruhig werden in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mn memnem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich:{ Empfinde ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Euch Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz ruhig in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau halten. Dann den unter-gehenden Mond vorstellen, darin das Kreuz mit Rosen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus großen Sternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt in mein Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blaue Blume vorstellen, die immer größer wird. Dann vor dieser Blume stehen bleiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Lebenskraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keime in meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz mn die Blume hineingehen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder abklingen lassen und einige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minuten ruhig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Ober dem Kopfe steht ein Stern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Stern tönen die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, der Pfleger deines Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist kraftvoll in deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt dir Lebensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre ihn im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tröstet die Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hält dein Ich in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Aufgehende Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dir (Chr.) empfange mein Herz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft des Wortes, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Welt gebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage meines Wollens Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch deine Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich (über dem Kopf) vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist aus der Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil&#039; ich dir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange ihn durch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgehend [306306]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht schicke ich in dein Herz Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergehend [*] t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht empfange ich in mein Herz. -Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* In der Handschrift fehlt die Angahe, wer auf- oder untergeht, vermutlich ist die Sonne gemeint, siehe Ühung Archiv-Nr. A 6632, S. 405.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0005 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Picture to yourself that you are mn the midst of cosmic space, surrounded by Light, and that a voice comes to you from the four points of the compass (a single voice, but coming from four different directions) speaking to you:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be a strong I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Give thv heart to the Spirit of the World.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Be very quiet in your soul after this meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Review the day in backward order from morning till evening&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Picture to yourself that you are mn the midst of cosmic space, surrounded by Darkness, and that you are speaking to the Full Moon in the East:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will be a strong I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will give my heart to the Spirit of the World.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Be very quiet in your soul after this meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0005 ühersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, daß Sie inmitten des kosmischen Raumes sind, umgeben von Licht, und daß eine Stimme zu Ihnen dringt aus den vmer Himmelsrichtungen (eine einzige Stimme, aber aus vier Rich­tungen), sprechend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei ein starkes Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib dein Herz dem Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele nach dieser Meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau über den Tag rückwärts vom Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, daß Sie inmitten des kosmischen Raumes sind, umgeben von Dunkelheit, und daß Sie zum Vollmond im Osten sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde ein starkes Ich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mein Herz dem Geiste der Welt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele nach dieser Meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze System in Ruhe, etwas diese Ruhe empfindend verblei­ben, dann sich die Sonne matt rot leuchtend in Horizontweite vorstellen und meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rot strömt willenstärkend durch mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann sich die Sonne blau vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dunkle Blau setzt meinem Willen keinen Wider.. stand entgegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Übung braucht nicht länger wie 3 - 4 Minuten zu sein, kann aber nach einer Viertelstunde wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht hat meinen Willen gestärkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur blauen Sonne, dann zur roten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rot stärkt mich als Willenswesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitdauer wie abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit bekanntem Datum ca. 1910 - 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele blicke auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum schwarzen Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sieben hellen Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie eine sich mit dem Bilde }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenuntergründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie eine sich mit dem Bilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des hohen Weltengeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkle Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewiges Geisteslicht }15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit Dir O,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen: GhW. S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 7104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5 Min. 2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den sieben hellen Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach sich offenbarende Geistesmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltendunkel als Lichtesgründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich sieben Rosensterne leuchtend offenbaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So offenbare meiner Seele tiefster Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach Seelen Sternen Licht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit - Liebe - Sicherheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelassenheit - Innenruhe - Starkmut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir mich sicher haltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen Geheimwissenschaft S: 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 7097&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Die Tagesrückschau, wie sie im 2. Teile der Geheim-wissenschaft beschrieben ist: 3-4 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich versetzen in den lichterfüllten Raum und dabei sich selbst von Licht durchstrahlt; dabei stellt man sich vor, im Herzen spreche das Licht die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich stehe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebe Kraft, Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Seele, Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Minuten, dann noch in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe etwas verharren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Sich versetzen vor das Bild der untergehenden (nicht aufgehenden) Sonne und zu dem Sonnenwesen selbst aus dem Herzen heraus die Worte sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geist und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Kraft Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich lebest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Minuten, dann noch etwas in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. A 0114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I go into the spiritual world (3 or 4 minutes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
black cross (wood changed by fire into coal) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 roses (colour: pink-violet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This symbol is to teil you:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as out of the black cross&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The red roses,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So out of the darkness of the world&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The clearness of Christ&#039;s life.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(keep this thought for 10 minutes seing the cross)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retrospective look on the events of the preceding day.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination of a white cross consisting of white&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleaming sunlight, - 7 green roses. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das grüne Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weißen Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So des Christus Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenwerdelauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as the green life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the white sunlight,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Christ&#039;s life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the course of man&#039;s evolution. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(15 minutes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p. 306 of «Geheimwissenschaft»: 6 exercises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0114 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe in die geistige Welt (3 bis 4 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarzes Kreuz (Holz durch Feuer in Kohle verwandelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Rosen (Farbe: rosa-violett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Symbol soll Ihnen sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem schwarzen Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die roten Rosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aus der Dunkelheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klarheit des Christus-Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Verweilen mit diesem Gedanken 10 Minuten im Anblick des Kreuzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf die Ereignisse des vorhergehenden Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung eines weißen Kreuzes aus weißem strahlenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht, - 7 grüne Rosen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das grüne Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weißen Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So des Christus Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenwerdelauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(15 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 306 der «Geheimwissenschaft»: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Archiv-Nr. 3231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme dringe in mich (ganzer Körper)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erleuchte meinen Geist (Kopf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ergieße sich mir in mein Herz (Herz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So durch Geistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir selber sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ruhen in Gottes weiter Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht erquicke meines Wesens Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 339&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 5325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Versenkung in den Gedanken, daß der Mensch sich über sich selbst erheben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zeichen Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue ich die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich führen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes lichtes Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele Liebewelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da soll ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick. Rückläufig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme auf die Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christi Geist führe sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Geheimwissenschaft S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mich mit allen Esoterikern vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. April 1912 Archiv-Nr. A 0049&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du väterliche Menschenseele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich suche Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wende mich aus mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du mütterlicher Weltengeist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nimm mich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich suchet meine Seele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich in Weltenfernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu suchen Dich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mütterlichen Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu suchen Dich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
väterliche Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aus Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. April 1912 Archiv-Nr. 3169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückblick rückläufig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 3 oder 4 oder 5 Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurücknehmen der Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich konzentrieren auf diese Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht in mein Ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3 oder 4 oder 5 Sätze - aus ernet gersteswissensehaftlichen Schrift]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. A 0020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Stern zwischen den Augen zum Christus gewendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft Deines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe Deines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Stern im Herzen, Stimme des Christus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohne in Deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohne in Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. A 0033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation über das Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weiset dieses Zeichen mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenssieg über Todesmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir fühlen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mich aufrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgerichtet tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Lebenssphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war göttlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit göttlicher Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe mich das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gotteskraft gebe das Wort meinem Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage die Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. 6906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick - rückläufig in Bildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: der sich verfinsternde Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sinnenraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwindet hin das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell soll entsteigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den eignen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich finde die Lebensziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Daß ich in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finde die Lebensziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchte aus eignen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neige Du Dich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Weltenlichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstrahlt im weiten Raume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 5808&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an die sternenhelle Nacht mit Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finsternis strahlet das Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen strahlet die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Denken an die aufgehende Sonne mit Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Welt wirket Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weisheitsehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Seelen-Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|347}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 3181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: i. Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Meine Seele lerne fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wirket der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wesen und allem Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lerne fühlen }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus Geistesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ins Sinnensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geistesoffenbarung kam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinde meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schöpfe Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.{ Und schöpfe Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie aus ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen aus Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. April 1912 Archiv-Nr. 5812-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nicht allzulange bevor man zur Ruhe geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine kurze 4-5 Minuten dauernde Rückschau machen auf das Tagesleben. Dieselbe soll rückwärts verlaufen, zuerst [soll] vorge-stellt werden, was man am Abend erlebt hat, dann die Erlebnisse gegen den Morgen zu. Nach diesem ist der Versuch zu machen, ein Erlebnis sich vorzustellen, das man vor vielen Jahren gehabt hat, und dessen man sich so gut erinnern kann, daß es ganz bildlich, wie eine Tatsache vor der Seele steht. Wenn man sich dieses Bild recht imaginativ vor die Seele gestellt hat, versucht man sich vorzustellen, wie man sich jetzt im Verhältnis zu diesem Erlebnis verhalten würde und man versucht das Bild imaginativ hervorzurufen, was aus dem Erlebnisse entstehen würde, wenn man es wieder auferwecken könnte und so wie man jetzt ist, es behandeln würde. Das was so aus dem Erlebnis entsteht, versuche man im Bilde imaginativ festzuhalten und dann sich (meditierend) in den Gedanken zu vertiefen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer ähnlichen Art werde ich einmal (wahrscheinlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst in künftiger Inkarnation) vor einem solchen Ereignisse stehen und ich werde mich dann zu benehmen haben, wie ich es damals nicht gewußt habe und jetzt weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viele Wochen hindurch so dasselbe Erlebnis behan­deln; man kann dann ein anderes wieder viele Wochen so behan­deln. Es wird dann durch diese Meditation der Zeitpunkt einmal eintreten, wo wie im Bilde aus der Seele auftaucht die Erkenntnis, daß von allen Erlebnissen karmische Reste bleiben, welche sich in künftigen Leben verwirklichen müssen. Man muß nur während man diese Vorstellung bildet, alle andern Vorstellungen aus dem Bewußtsein ausschließen. Dann erhält man ein Bewußtsein von dem geistigen Wirken des Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese Meditation gemacht hat (sogleich am ersten Abend wenn man sie macht) versuche man dann überzugehen zu einer meditativen Versenkung in die Empfindungen, welche die Worte geben können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sinneswahrnehmung hinweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gebrauch des Leibes befreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebt wissend meine Seele zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen im Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben im Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weben in Geistesliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist in mir; ich im Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht das Bewußtsein ganz zu konzentrieren auf dasjeni­ge, was man bei diesen Worten fühlen kann und alle andern Vorstellungen davon auszuschließen. Dann versucht man das Be­wußtsein ganz frei zu machen auch von diesen Vorstellungen und nichts anderes einzulassen. Wenn man dann soweit ist, daß dies geschehen kann, kommen Vorstellungen aus der geistigen Welt, entweder imaginativ (in Gestalten), oder inspiriert (gestaltenlos) wie Eingebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man 1/4 Stunde zu meditieren (so wie es bei den letzten 7 Zeilen für den Abend beschrieben worden ist) über die folgenden Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Unbestimmte will ich streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es (mein Ich) sich finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es sein Wesen findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das es sich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Sinnenschein und Leibeskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur allein in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem macht man es wieder so, wie nach den letzten 7 Zeilen am Abend, und es wird etwas ähnliches eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Büchern beschriebenen Übungen (besonders Ro­senkreuz) können nebenbei gemacht werden, wenn es die Zeit gestattet, besonders soll man nicht unterlassen die Geheimwis­senschaft S.306 beschriebenen 6 Übungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. April 1912 Archiv-Nr. 58 I 6-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nicht allzulange bevor man zur Ruhe geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine kurze 4-5 Minuten dauernde Rückschau machen auf das Tagesleben. Dieselbe soll rückwärts verlaufen; zuerst also vorge-stellt werden, was man am Abend erlebt hat, dann die Erlebnisse gegen den Morgen zu. Dann nehme man eines der erinnerten Tagesereignisse besonders heraus und stelle es recht im Bilde vor, wie man einen Gegenstand vor Augen hat. Es wird diese Vorstel­lung im Verlaufe der Zeit immer besser gehen, so daß sie allmäh­lich wie ein Bild, wie eine Imagination sein wird. Dann konzen­triere man das Bewußtsein ganz auf die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich erlebt am Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht jetzt geistig vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch stelle du mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistig vor das Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle wie du am Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor gefühlt hast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mit ihm allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versuche man überzugehen zu der meditativen Versenkung in die folgenden Worte, [so] daß man bei ihnen alles empfindet, was sich bei ihnen empfinden läßt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ich des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sein wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lieben wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte will ich leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte will ich schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versuche das Bewußtsein zu konzentrieren auf dasjenige, was man bei diesen Worten fühlen kann und alle andern Vorstel­lungen davon auszuschließen. Dann versucht man das Bewußt­sein ganz frei zu machen auch von diesen Vorstellungen und nichts anderes einzulassen. Wenn man dann soweit ist, daß dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geschehen kann, kommen Vorstellungen aus der geistigen Welt, entweder imaginativ (in Gestalten), oder inspiriert (gestaltenlos) wie Eingebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man 1/4 Stunde zu meditieren (so wie es bei den letzten 7 Zeilen für den Abend beschrieben worden ist) über die folgenden Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Unbestimmte will ich streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es (mein Ich) sich finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es sein Wesen findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das es sich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Sinnenschein und Leibeskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur allein in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem macht man es wieder so, wie nach den letzten 7 Zeilen am Abend, und es wird etwas ähnliches eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Büchern beschrieben Übungen (besonders die über das Rosenkreuz) können nebenbei gemacht werden, wenn es die Zeit gestattet, besonders soll man nicht unterlassen die in Geheimwis­senschaft S.306 beschriebenen 6 Übungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1912 Archiv-Nr. 5810/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Rückschau auf das Leben des vorigen Tages. Rückläufig. Bildlich 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ghw.) hinter dem blauer Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromme Ehrfurcht vor dem Weltengeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebesgaben, Wahrheitstriebe im eignen Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So zu allen Zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mit aller meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe) -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1. Fried Mit aller meiner Kraft ei Zu allen Zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gott in mir } Suche Liebesgaben, Wahrheitstriebe Das eigne Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wahrheit Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ (Ghw.). Rosenkreuz-Meditation wie in Geheimwissenschaft beschrieben, siehe S. 475 im vorl. Band]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1912 Archiv-Nr. 3141/42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Vom Abend zu Morgen. Bildhaft (5-6 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bild des hellen Raumes, der immer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dunkler und dunkler wird; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißes Kreuz mit 7 grünen Rosen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen schau ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung des allumfassenden Geistes }15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ihm ein Teil ist mein eigen Wesen Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwache du heilige Sehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele tiefsten Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ahnen, zu fühlen, zu wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigen-Geist im Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Bild des dunklen Raumes, der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer heller wird; schwarzes Kreuz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit roten Rosen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich strebe zu dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß aus Finsternissen }15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich erhebe Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in mir erwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist dieses Zeichens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ich mich ergebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr früh: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1912 oder später Archiv-Nr 3184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufschauen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum schwarzen Holzeskreuze;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Weltengeistes Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit eigner Seele mich ergeben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das schwarze Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Lichte ganz sich gibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ich gebe mich hin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe mich hin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweiten und Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen mich halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GhW. S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 355 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. A 0068 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE356 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. A 0068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jm weiten Weltenall fühle meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzen Geistes lichtes Weisheitweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle mein Herz, sich erwärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes starkes Liebewirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ruhend im göttlich reinen Weltenmeere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge fühlen meines Wesens tiefster Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge fühlen meines Wesens tiefster Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhend im göttlich reinen Weltenmeere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geistes starkes Liebewirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle mein Herz, sich erwärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzen Geistes lichtes Weisheitsweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiten Weltenall fühle meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Der Tcxt des ersten Spruches stcht so in einem Brief; der zweite Spruch ist rekon­struiert gemäß dcr Angabe «umgekehrte Reihenfolge» in diesem Brief; als Zeit ist eine Viertelstunde angegeben.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. 6803&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau auf das Tagesleben. Bildlich und rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Es sind folgende Sinnbilder von der Seele zu bilden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) etwa 2-3 Min. Das Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ein leuchtender fünfzackiger Stern; während dessen Vorstellung (2-3 Minuten lang) habe man das Gefühl der Stern sei Sinnbild der menschlichen Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Ein Kreis mit seinem Mittelpunkt (2-3 Minuten lang); während dieser Vorstellung habe man das Gefühl: dies sei Symbol des sich in der Menschenseele offenbarenden Weltgeistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Abendmeditation soll darin bestehen, sich die Bedeutung dieser 3 Sinnbilder durch eigenes Denken immer besser verständlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Die folgende Meditation etwa 15 Minuten lang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret die Weltenseele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreuze des Weltenleibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebet fünfstrahlig leuchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Weisheit, Liebe, Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Mlsinn und durch Ichsinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und findet so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist der Welt in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachher Seelenruhe und stilles Abwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenubung die 6 Übungen Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7037 Januar 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ahnend erhebe meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn den weiten Raumesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnend wende meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den tiefen eignen Seelenreichen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den tiefen eignen Seelenreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wende ahnend meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiten Raumesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebe ahnend meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. Ostern 1913 Archiv-Nr. NB 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Tod &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erschafft aus zehrendem Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erzeugt im leuchtenden Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geheimen Feuertod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verborgnen Lebeweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Gott erschaffend meinen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist gebärend meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele durchwärmend meinen Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atem belebend meinen Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib von sich sondernd meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Bild s. 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv Nr 7034&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Jmagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum als allseitig ausgebreitete Kugel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieht sich zusammen, bis sie zum Punkte wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht sie sich weiter zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenräumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringet Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtend wärmend in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwindet im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird aus Nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig neu erstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich in mir offenbaren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erwartung in Seelenruhe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1.) Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt. Raum strahlt nach allen Seiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Unendliche. Verlieren. Dann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommt wieder zurück bis zum Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strahlet mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alle Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nichts fühle ich mich nichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder werde ich meiner gewahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fester und fester zieht sich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Kräftewesen in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenubungen Ghw. S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 oder später Archiv-Nr. 7033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung: heller Raum, der allmählig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finster wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lichte des Raumes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weicht die Sinneshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Licht der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe die Geisteshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele suche sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele finde sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit, Klarheit, Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellung des dunklen Raumes, der heller wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich mütterlichen Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich väterliche Erdenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch, Ihr in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. 7101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lenke nach oben sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen Dich mütterlichen Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende nach unten sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu denken Dich väterliche Erdenseele }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich euer geschöpflich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange aus euch in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht, Liebe, Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Väterliche Erdenseele }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich durch Euch, in Euch. )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf Tagesleben. - Vom Abend gegen Morgen - 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. A01 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1. Friede (5-10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gott in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3: Licht in mir zur Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Meine Seele wende sich nach oben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich mütterlichen Weltengeist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich nach unten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich väterliche Erdenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft S. 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Juni 1913 Archiv-Nr. 7102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Wie der Sonne Strahlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtend dringen in mein Auge &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dringe der Geist, der in diesem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erscheint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtend und erwärmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn meine Wahrheit suchende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn meinem Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen Ghw. S. 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1913 Archiv-Nr. A 0094&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Leben des vorhergehenden Tages, rückläufig, bildhaft 4-5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach oben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Dir, mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Dir, väterliche Weltenseele }1/4 Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde mir die Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1) Meditieren: Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) ,, Gott in mir }1/4 Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) ,, Licht der Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni1913 Archiv-Nr. 5842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben starke Seelenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lebens Wirrnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenstärke, Seelenruhe, Weisheitstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebekraft, Gelassenheit, Aufmerksamkeit, Zuversicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zeichen schreib ich in die Seele sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Rückschau auf das Tagesleben. Bildhaft Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind richtete mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Kraft sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stets richtet der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Seelenkraft sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kindeseinfalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Geistessicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche stets er seine Bahn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Figenschaften Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 367&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni1913 Archiv-Nr. 5247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau: Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meine Seele denke an Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen soll sie weite Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele denke an eigne Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.{ Fühlen soll sie tiefe Seelengründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sich in sich selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebenssieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Todesmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mein eignes Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über alle Todesmächte siegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghw. S. 306 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Juni 1913 Archiv-Nr. 5841&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Mit starker Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet mein Innres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Herz will ich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief einschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er werde meines Lebens Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Licht Sinnbild der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag: Wärme Sinnbild der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Atem Sinnbild des Eindringens des Geistes in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: In mir bewegt mein Blut sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall die Elemente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Wie Wolken segnen die Erde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Geistes Gnade mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: Wie die Sonne rein des Morgens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheint meine Seele aufwachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Eigenschaften nach Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. August 1913 Archiv-Nr. 5804&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht im weiten Weltall um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte offenbart der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele strebet nach dem Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie Geist vom Geiste selber ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenn&#039; ich mich, so folge ich nur mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Denken. Fühlen und Wollen nach dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiste richte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wird nun treten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sinneswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird gestärkt mit Kräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr aus der Geisteswelt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Sinneswelt treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9: September 1913 Archiv-Nr. 6616&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid mir Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-10 Min.{ Der tiefen Seelenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir im dunklen Seelengrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir mein göttlich Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vorstellungsfreie Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten leuchtet Sonnenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistestiefen waltet Seelenlicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min. (Vorstellungsfreie Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1913 Archiv-Nr 5268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau. In Bildern. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichen der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele trägt in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Geisteskräfte }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie leuchten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Zuerst die Abendmeditation wieder in die Seele zurückrufen, dann die Gedanken durch etwa 10 Minuten konzentrieren auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Leibe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Gedankenkonzentration Initiative des Handelns usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. November 1913 Archiv-Nr. 6630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Seelengrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Geistesleuchtekräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwaltet den Weltenraum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht durchwaltet die Seelenwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1913 Archiv-Nr. A 0024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau, bildhaft, rücklaufend 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach der Geheimwissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. 7116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend 4-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Wie bin ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Stoffesleibe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet sich mein Ätherleib &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran nähret sich wie die Flamme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend wie die Flamme lebt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Weltenlicht durch den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlendes Geisteslicht durch die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. A 0100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Ich, das leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im astralischen Flammenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme lebet vom Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich meinem astralischen im ätherischen Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ruhen im Sinnenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Öl in der Schale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Holzeskreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid mir Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Gottesgeistkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlen im dunklen Seelengrund &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 377&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. April 1914 Archiv-Nr. 6519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau. Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: Im Geiste will ich leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben mit all meinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allwalten der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenseele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Die gewöhnliche Übung. [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* unbekannt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1914 Archiv-Nr. 4003/04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft: Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Empfindung des wie durch die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganze Welt ausgespannt; dann immer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kleiner, bis es vor der Seele steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten geistig fühlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahne ich das Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des schaffenden Weltengeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15 Min.{ Des Quelles alles Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aller Güte und der Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße es sich in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir mich haltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der warmen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Außenwelten Kräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15 Min.{ So wirken im Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine Seele halten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geisteswelten Mächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich in Ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft S. 306. 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.Juni 1914 Archiv-Nr. 7095/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückblick auf das Tagesleben. Bildhaft. Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich voll versenken in die Empfindungen, welche die folgenden Worte durch die Seele ziehen lassen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweigen die Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweiget Erinnrung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille waltet um mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe atmet über allem Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle in schweigender Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltendes Geistesweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann in ruhigem Seelensein verharren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens. Sich versenken in die Empfindungen, welche die fol­genden Worte durch die Seele ziehen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet Ewiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich regend im Zeitensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschweben fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Todesstarren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig lebendes Blühen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlichen Werdewillens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dann den Sinn dieser Worte fühlen im Sinnbild des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann bei völlig leerer Seele ruhig noch eine Weile verharren. -)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Archiv-Nr. A 0076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rückläufig 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) In meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe du mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle dich in ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche sehnend Göttliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du in ihr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ergreif ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir suchend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 oder später Archiv-Nr. 7035&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. In Bildern. Rücklaufend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne sehe ich leuchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen sie mich kraftvoll machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich erlebe und empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Weltenkräfte in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die da wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Menschenwesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Geisteshöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchten einst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner reifen Seelenzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft: Sechs Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 383&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1918 Archiv-Nr. A 0041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Morgendämmerung im Geiste einen Berg emporsteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sonnenaufgang erleben. Die Sonne spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenworten wurzelt Dein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Sonne den Weg um die Erde gehen vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Es tönt entgegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menscheninnern lebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendiges Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lebendiges Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen die Weltenwogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Strome des Werdens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ich ins Welten-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1919 Archiv-Nr. 6613&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Bild der untergehenden Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne spricht im Untergehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst für Sinnenschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag in Nacht sich wandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk&#039; im Geiste an wahres Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann trittst du in den Geistestag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sinnenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Gotteshelligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle es in dir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Bild der aufgehenden Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meines Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage mich vom Leib zum Geist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1919/20 Archiv-Nr. 5274/75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Imaginieren die Welt der Sterne auf blauem Himmel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wird sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geisterfüllten Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird verlassen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Fleischesleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gottesgeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krafterfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken an ihn mit der gegebenen Meditation.[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imaginieren die Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne tönt in das Herz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet dein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist um dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deinen Geist Fühle Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* siehe nächste Seite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Gesicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Hände Tastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme, Seele, zu mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gefühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Die Übung ist offenbar zur Verbindung mit einem Verstorbenen gegeben worden.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1920 Archiv-Nr. A 0009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich vor, daß man einen Berg hinaufsteigt. Wenn man auf der Höhe angekommen ist, erblickt man den Himmel mit der untergehenden Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht dazu im Innern die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Christus Licht bleibt in meinem Herzen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens beim Aufwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt sich in einer weiten Ebene stehen, über sich die Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenstrahlen durchwellen den ganzen Körper. Man spricht zu sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Christus Licht ist in meinem Herzen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konzentriert sich 4 Minuten auf Bild und Worte und bleibt dann ca. 3 Minuten in der Stimmung verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Mai 1920 Archiv-Nr. 7088&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bist du in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber finde dich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 389&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. April 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen die Sonne über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Haupte - die Sonne spricht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir lebet Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife es mit Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen 7 Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über dem Haupte - die Sterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife es in Klarheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1921 Archiv-Nr. A 0078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz - vorstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohne Weltenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz - vorstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohne Weltenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1921 Archiv-Nr. A 0C21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bilde stelle dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, mein Ich, gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark zu sein gelobe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelobe stark zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir dich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dich, du mein Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bild gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Nebenübungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1922 Archiv-Nr. 5269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau auf das Tagesleben in umgekehrter Zeitfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Erst Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke Dinge und Tatsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung etwa eine Minute lang festhalten mit Aus-schließung anderer Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Denken fließt in der Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder diese Vorstellung eine Minute lang festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Vorbereitung Konzentration auf das folgende nacheinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folge dem fließenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will erkennen meinen Willen in meinem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Min.{ Ich will finden mein Ich in meinem Denkwillen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will leben als Ich in meinem Denkwillen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte die Lösung des Ich vom Jch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ruhige innere Seelenstimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer blauen Kreisfläche mit roter Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Verwandlung in rote Kreisfläche mit blauer Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückverwandlung in den vorigen Zustand. Dieses 7mal hintereinander machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In innerer Beobachtung erfassen, wie dadurch all-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mählig das Denken beweglich, in sich selbst frei und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze{ zuletzt zum körperfreien Zustand erhoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Mit diesem also vorbereiteten Seelenzustand sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. irgendeinen einfachen Gegenstand konzentrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und beobachten, wie diese innere Tätigkeit nun etwas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anderes ist als ohne diese Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitangaben selbstverständlich nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Übungen wie im 2. Teil der «Geheimwissenschaft».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 396&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca 1922/23 Archiv-Nr. 3189, 3191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dich 0 Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet ehrfürchtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innern Halt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
links rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Weg. Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innern Halt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde finde in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir finde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23 Archiv-Nr. 7041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenweisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde sich die Kraft meiner Seele. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenliebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde sich die Kraft meines Geistes. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23 Archiv-Nr. 71 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe in einer weiten Fläche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Dämmerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben erscheint ein Stern: (Chr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft, Deine Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Licht, Dein Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dringe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meine Menschenseele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark, weisheitsvoll, liebevoll &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe auf einem Hügel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Morgenröte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne kommt ein wenig herauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antlitz Christi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft, Meine Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Licht, mein Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gebe Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deiner sehnenden Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark, gnadevoll, dankerfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: das Herz und ein kleines Licht im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Kraft stärke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: die Sonne draußen beleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Kraft stärke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 00*13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: ein Sonnenstrahl geht vorüber; dann wie Wellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht und die Wärme des göttlichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeistes hülle mich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: vor mir einen weiten Weg; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Ende treffe ich Christus, der sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes stärke deine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: die Sonne leuchtet über Ihrem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das Licht der Sonne geht durch den ganzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht des Weltengeistes stärket mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellen: dasselbe wie oben, aber mit Mond anstatt Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein in jeder Lebenslage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Mai 1923 Archiv-Nr. A 0106 Abends. Rückschau =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE404 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: Sternenhimmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht dringe in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft stärke mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge kräftige das innere Licht meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: Die Sonne leuchtet im Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Sonne dringe in mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht stärke meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenstärke kräftige mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|405}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Mai 1923 Archiv-Nr. A 6632&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam aufgehende Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus spricht aus ihr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Weiten des Raumes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das helle Licht durchstrahlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchstrahle weiser Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kräfte deiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirke mit diesen Kräften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Du wirst die Bahn finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die dich recht vorwärts trägt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergehende Sonne - Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie meines Herzens Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Glieder erfüllt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so erfülle mein Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle Taten meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will folgen dieser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtschnur meines Lebens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie gibt mir Stärke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie gibt mir Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. 7157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morn ing:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thinking on a star, which is over your head:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the lighting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Of the star&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Over my head&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will hold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In my heart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To helping the powers in my soul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thinking the Christ comes to you from the sun, and the Christ speaks to your heart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I give you&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My graceful word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And my loving power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And you will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Make progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In your soul And in your 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achiv-Nr. 7157 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an einen Stern denkend, der über Ihrem Haupte steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Leuchten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Sternes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über meinem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meinem Herzen haben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Kräften in meiner Seele zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3~-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkend, daß der Christus zu Ihnen von der Sonne her kommt, und der Christus spricht zu Ihrem Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein gnadevolles Wort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und meine liebende Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und du wirst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortschritte machen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und in deinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Oktober 1923 Archiv-Nr. 5270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe und meine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft gebe ich deinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgehende Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Liebe und Deine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft erfülle mein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1924 Archiv-Nr. 7093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken des Morgens an einen Stern im Osten -Der spricht zum Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Fühle das Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus dem Dunkel leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Seelenauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Kraft des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wärmt die Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Wesen deines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist in IHM.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken des Abends an die Erde als einen großen grünen Stern, der in das Weltall leuchtet -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz sagen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Mit dem Licht der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Christus-Sonne betet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereine sich das Gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines warmen Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist im Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenatem im Weltenatem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenkraft im Erdenleben» -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 Archiv-Nr. 3183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Ich will sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlt durch meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle sie warm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlägt gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gut ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es strömen läßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, Abends, alle Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 Archiv-Nr. NB 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt Kraft von sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft die mächtig kraftet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hand und Fuß }Abend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärmend durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Körper strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in dieser Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in der Sonnenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mächtig durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Körper strömt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen{ Fuß und Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchfließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Macht soll mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Göttliches tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1924 Archiv-Nr. 7060&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends nach der Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fließe mir Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit gebäre mir Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe nehme Teil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gnade &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe schaffe mir Schönheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönheit bringe mir Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ein Stern über dem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chr. spricht aus dem Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meiner starken Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin für dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1924 Archiv-Nr. 6620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ich stelle mir einen Stern vor, der am Himmel über meinem Haupte ist; er strahlt Licht durch meinen ganzen Körper durch - ich stelle mir vor, daß ich mich dadurch innerlich erleuchtet fühle - dann meditiere ich (4-5 Min.):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht, Helfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternen-Lichtes-Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christuswesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe durch Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Recht ruhig werden in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkraft des Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wecke die Kraft der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In rechter Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Licht der Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seelentiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dunklen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 1924 Archiv-Nr. 6639&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung eines Sternes einzeln am Himmel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht aus Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstrahle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchstrahle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Min.{ Strahle in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte fühle ich Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mich tragen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mensch durch Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Min.{ strahlt # Bild s. 415&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell herauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meinem Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. August 1924 Archiv-Nr. 7068/69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Represent the picture&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in thought, lightening in blue and red interchanging colour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Then meditate:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Send my thoughts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To thee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messenger of Gods&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And be&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thy being&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For time and eternity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Then rest in soul)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keeping in your thought the representation of the Sun, and how the Sun speaks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In harmonies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With the Planet Sphere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tell I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As representer of Christ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To thine heart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«The God Word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streams in My Light».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Then 5 minutes quiet meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7068/69 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich dieses Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Gedanken vor, leuchtend in Rot und Blau, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in wechselnder Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senden meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zeit und Ewigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihren Gedanken das Zeichen der Sonne vorstellen, und hören, wie die Sonne spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Harmonien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Planeten Sphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spreche Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu deinem Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Das Gottes-Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt in Meinem Lichte». &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten ruhige Meditation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Meditationstexte ohne die Angabe «Morgens I Abends» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE419 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Meditationstexte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne die Angabe «Morgens I Abends»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit unbekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Seelenkraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Lebensstärke?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Geisteslicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die ZS leiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warmer roter Grund : Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosen grün : Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuz weißes glimmendes Licht : Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ZS: vcriuutl. ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3 I 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem weiß / grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarz / rot Kreuz, so Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der Finsternis der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr&amp;gt; 3174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir in Stirnhöhe zehn cm ein Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Punkte befindet sich mein «Ich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlichem Bewußtsein bin ich da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Grenzen meines Leibes bin ich nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun blicke ich im Geiste über meinen Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Scheitel geht eine Linie durch das Rückenmark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Linie windet sich schraubig eine andre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Rückenmarks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrt um und geht zum Scheitel zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gerade Linie ist Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schraubige ist Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite schraubige ist Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mir und «Ich» im Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Ich (das erste Ich überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das zweite Ich im Innern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fs lebt die Menschenseele in sich geschlossen, in sich verdichtetes Geisteslicht tragend wie helles Licht, das in eine Scheibe einge­schlossen ist. Der Menschenseele gegenüber ist die ganze Welt. Unbekannt dunkel wie das Blau des Himmels. Doch kommt das Unbekannte. Die Menschenseele muß das Kommen fühlen, wie die Auslöschung ihrer Selbst. Wenn die Selbstauslöschung gefühlt ist, dann kommt das Recht, aus der aufgenommenen Außenwelt sich neu zu schaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I: i Minute Denken an die Beine und Füße, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man sie im Geiste strecken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet meine Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II: 2. Minute Denken an Arme und Hände, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man sie im Geiste strecken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet mein Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III: 3. Minute Denken an Augen und Ohren, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine feine Luft sie füllte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet mein Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch einmal II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch einmal I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kraftet in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als göttlicher Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bildet die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhiger Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz zwanglos und ruhig, verlegt dieselbe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in seine Füße und denkt eine Weile bloß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an die Füße (vergißt den ganzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
übrigen Leib), und gießt in die Füße gleichsam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Gedanken die obige Vorstellung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 428&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkriptiön:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornahme des Atemprozesses N - Umkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einarmen ich - Einfallen des Inhaltes des U mkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arcm s&amp;gt;crticfcis rs - Einfließen dicscs Inhaltes in die eigene Aurensphaere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbststaendiges langsames Ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 429&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung bilden in der Mitte geteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inke Seite rotgeib und Arm und Hand sind grün durch Hand und Arm geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Friedeleben webt in mich rechte Seite heliblaurot Arm und Hand hellrosenrot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ruhekraft wirkt in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nacken bis zum Herzen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Lichtwirken wärmet mich bis in den Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Und erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ge irn denkt, weil es fest im Knochenkörper ruht; wenn es sich in seinen Teilen bewegen könnte wie die Hände, so könnten diese Gehirnteile zum Wollen kommen - sich bewegen - wie die Hände; aber der Mensch würde dadurch ebenso wenig Gedanken erleben, wie wenn er mit seinen Händen sich bewegt: man kann nun meditieren, die Empfindung gerichtet an die Hände und Arme; diese ganz festhalten und sich vorstellen, daß ein unsicht­bares Kraftsystem aus den Händen herauswirkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 430&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinaufgehen der Ätherhand: Angeloi kommt an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinuntergehen der Ätherhand: Archangeloi führt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulieren der Ätherhand: Archai wirkt an mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 431&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit bekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Übungstezten stammen die ersten drei noch aus der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit vor der irn Mai 1904 erfolgten offiziellen Einrichtung der Esoterischen Schule. Darum wurde die Übung Archiv-Nr. 5299, obwohl sie eine Morgen-Abend-Übung ist, hier eingeordnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04 Archiv-Nr. 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke den Zeigefinger aus und empfinde darinnen Kosmisches I &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde einen Winkel mit der Hand und empfinde darin: A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewege die Hand dem Daumen entgegen und berühre den Daumen mit dem Zeigefinger und empfinde darin O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I A O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde mit dem Zeigefinger am Daumen: Schlange und Merkurstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und empfinde darin E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Faust ist U 0 mit Punkt darin Ö 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt I ist Ü spitzes A ist Ä&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Zeigefinger gibt die Empfindung von AU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturn ~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne Da wird im Äther nach dem Wesen der Buchstaben der Körper geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mond: Da wird im Astralleib die Begierde in die Glieder gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erde: Da wird durch das Intensivwerden der Begierde die Schrift unkenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 435&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|436}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 1904 Archiv-Nr. 5299-5301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jeden Tag ist eine Rückschau zu üben auf die Erlebnisse der Persönlichkeit an dem Tage. Man hält sich selbst die wichtigsten Erfahrungen vor, die man während des Tages gemacht hat, und die Art, wie man sich innerhalb ihrer benommen hat. Das alles geschieht unter dem Gesichtspunkte, daß man vom Leben lernen wolle. Wie kann ich eine Sache, die ich heute getan habe, besser machen? Solche Fragen legt man sich vor. Man macht sich da­durch nicht stumpf gegen Lust und Leid. Im Gegenteil. Man wird feiner empfindlich. Aber man bleibt nicht haften an der Sorge und Reue über das, was man getan hat, sondern man verwandelt diese in den Vorsatz, in der Zukunft alles besser zu machen. Man wird sein eigener Baumeister. Wie dieser sich nicht hinstellt und reue­voll an einem Hause, das er gebaut hat, jammert, daß es nicht besser ist, sondern die Erfahrungen, die er an dem weniger guten macht, bewertet zu einem nachsten ev. Bau, so der Mensch gegen­über sich selbst. In Reue und Sorge geht unsere Persönlichkeit unter; durch Lernen steigt sie aufwärts. Reue und Sorge nützen zu nichts; die Zeit, die wir für sie verschwenden, sollen wir für Aufwärtsentwickelung verwenden. Das Ganze braucht nicht mehr als 3-4 Minuten in Anspruch zu nehmen. Man schläft dann mit einem Manas ein, der in sich die Kraft erhalten hat, sich aufwärts zu entwickeln. Kann man zu dem noch hinzunehmen einen wichtigen Vorsatz fürs Leben oder auch einen guten Ge­danken für Mitmenschen, so ist es besonders gut. Dadurch wird man allmählich wie umgewandelt, weil man dem im Schlafe von allen Schranken des Persönlichen freien Manas einen würdigen, die Entwickelung fördernden Inhalt gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Morgens als erste Tages-Gedankenarbeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Erhebung zu dem eigenen höheren Selbst durch volle Hin­gabe an die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der lebendige Trieb in meinen Hüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein höheres Selbst ist rein wie der reinste Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Konzentrierte Hingabe an einen hohen Gedanken. Am besten ist da die Meditation von Bhagavad-Gita, Kap. III, Karma Yoga. Von dem dritten Vers an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich dir bereits gesagt habe, . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer nur ernen Vers. Man bleibt 2 Wochen bei einem Vers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Wochen wählt man den nächsten, und so fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muß sowohl bei dieser Meditation, sowie auch bei der vorhergehenden Erhebung zum höheren Selbst das Blickfeld des Bewußtseins ganz rein sein.Jeder andere Ge­danke muß ganz ferngehalten werden. Taucht einer auf, muß er mit aller Kraft entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Devotionelle Stimmung gegenüber dem, was einem das Heiligste ist. (Das schöpferische All, Gott u.s.w. je nach­dem man, nach seiner Persönlichkeit, das Höchste hat schätzen und benennen gelernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Morgenmeditation 8 - 10 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld und Ausdauer, absoluter Ernst sind durchaus notwendig. Man muß in die Stimmung kommen, daß der Geist diese Medita­tion als ein Bedürfnis so selbstverständlicher Art empfindet, wie der Körper die physischen Bedürfnisse. Und dann wartet man, bis einem gegeben wird. - Es wird jedem gegeben nach der angemes­senen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang damit kann jetzt gemacht werden am 16. April (nicht früher), dann wieder am 16. Mai. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 Archiv-Nr. NB las&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Strahlender . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Einatmung, Ausatmung, Atementhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch bin, das durch den ganzen Körper ergossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses dreimal hintereinander, wobei eigentlich das «Ich bin» den ganzen Prozeß begleiten soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, Ausatmung, Atementhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es - wobei es eigentlich «Ich» ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses wieder dreimal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, Atemhalten, Ausatmung Inneres ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Strömungen innerhalb des Körpers. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nach der Meditation ein sich Versenken und auf sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkenlassen folgender Figuren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses sich vorstellen, wie wenn die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linien Spangen aus Fischbein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wären, die in obiger Lage sind; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber in jedem Augenblicke durch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre Kraft sich dieser Lage widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 1906 Archiv-Nr. 6860-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vertieft sich ganz in die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unpersönliches höheres Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nicht darauf an, daß man dabei eine von irgend jemand vorgeschriebene Vorstellung ins Auge fasse, sondern daß man ver­suche, die beste Vorstellung sich von dem «höheren Selbst» zu bil­den, die man sich nach seinem Entwickelungsgrad nur bilden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung behandle man nun so, als ob man sie an die Stelle im Innern des Kopfes versetze, wo etwa die Z (Zirbeldrüse) sitzt. Dahin verlege man für eine Weile das Bewußtsein und erfül­le dieses ganz mit der obigen Vorstellung «Unpersönliches höhe­res Selbst». Für eine Weile also imaginiert man, das eigene Wesen sei in Z zusammengedrängt und man sei da die obige Vorstellung. Alles andere verbanne man aus dem Bewußtsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man so eine Weile getan, so führe man die obige Vorstel­lung langsam von Z in einer Linie zum Anfang des Rückenmarkes ungefähr da, wo das Gehirn in das Rückenmark übergeht. Dann führt man sie von da weiter ungefähr die Gegend des Rückenmar­kes hinunter bis zu einem Punkte, den man K (Kundali) nennt. Nachdem man imaginiert hat, daß man dort die obige Vorstellung mit Kundalinikraft (geistigem Feuer) durchtränkt hat, führt man sie wieder aufwärts langsam das Rückenmark entlang bis zu einem Punkte, der im Kopfinnern liegt: etwa an der Stelle (B) vom kleinen Gehirn (Hinterkopf). Nun führt man die Vorstellung (Unpersönliches höheres Selbst) von diesem Punkte in zwei Linien zu den beiden Augen und läßt sie durch diese gleichsam ausströmen in den unendlichen Raum. Dann zieht man sie ebenso wieder durch die Augen ein und führt sie zu dem Punkte B hin. Man macht dies nochmals, indem man die Vorstellung von B zu den beiden Ohren führt, sie durch diese in den unendlichen Raum strömen läßt und dann wieder durch die Ohren nach B führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man so imaginiert, daß man die Vorstellung «Unpersön­liches höheres Selbst» zweimal durch den Weltraum geführt und mit dessen Inhalt erfüllt hat, so führe man die also bereicherte Vorstellung wieder von B durch das Rückenmark nach K, durch-tränke sie dort in der Imagination mit dem geistigen Feuer und führe sie nun ganz langsam (so langsam, daß die Zeit, während man von K zu dem Punkte aufsteigt, der im Hals in Kehlkopf-höhe liegt, etwa 20 Minuten dauert) bis an den Hals (in Kehlkopf-höhe). Dort denke man nun intensiv:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch bin nicht Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch, die Vorstellung des höheren Selbst nach allen Wegen, die sie in obigem Sinne durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, das gewöhnliche Ich, mit dem man sich in diesem Augenblick nicht identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 Archiv-Nr. NB 467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Tag: Ich bin ist meines Wesens Mittelpunkt dieses vier Tage lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Tag: Ich will mich in die andern Wesen versenken. durch 7 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Tag: Ich will in die andern Wesen eindringen. durch 7 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Tag: Ich kann vieles nicht überwinden. durch 11 Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tag: Ich will im Dunkel nicht verzagen&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. 5287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzent. 1. b. 1. F. = Standhaft stell ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzent. r. B. r. F. = Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 mal im Tag. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. A 7070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht aus rotem Lichte einen Strahl zu imaginieren, wel­cher über dem linken Auge in das Gehirn eindringt (bei a);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser geht durch den Kopf durch bis zur rechten Seite des Rück­grates (bei b); dann geht er in Spiralen um das Rückgrat herum; (c, d, e, f, g, h);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er herumgeht läßt man ihn in die gelbe und dann in die grüne Farbe übergehen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann führt man ihn wieder zurück in Spiralen um das Rückgrat herum, indem man ihn blau und dann violett werden läßt; als violetter Strahl komme er in einem Punkte c an ebensoviel links vom Rückgrat gelegen wie vorher b rechts; dann gehe er durch den Kopf, um als violetter Strahl (bei d) über dem rechten Auge auszutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übung soll so langsam gemacht werden, daß sie 10-12 Minuten in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man die Übung vornimmt, meditiert man über den Ge­danken: die Linie AB, welche gerade durch das Rückgrat läuft, stelle das unterbewußte Ich dar; nach der Übung meditiert man über den Gedanken, dieselbe Linie stelle das überbewußte Ich dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mache diese Übung Sonntag, Montag, Dienstag - dann die übrigen vier Tage der Woche die gewöhnlichen Übungen: -- -.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kommentierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese Übungen seiner Meditation einfügt, so setzt man sich rhythmisch mit gewissen Kräften im Makrokosmos in Kon­takt. Es sind immer gleichzeitig auch alte Kräfte im Kosmos vorhanden, die einmal da waren, und welche einmal da sein wer­den, also gegenwärtig bloß irn Keime vorhanden sind. Alle Kräfte sind auf einer gewissen Stufe so geordnet, daß sie spiralig in den Mikrokosmos (den Menschen) einlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem roten Teile des Strahles hat man die Saturnkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem gelben Teile des Strahles hat man die Sonnenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem grünen Teile des Strahles hat man die Erdenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blauen Teile des Strahles hat man die Jupiterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem violetten Teile des Strahles hat man die Vulkankräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es bleiben die Mondenkräfte und die Venuskräfte weg, weil sie eine Retardation der Entwickelung bewirken würden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem man sich diese Kräfte durch die beschriebene Meditation einverleibt, wird man nach und nach tatsächlich die Bewegungen der zweiblättrigen Lotusblume fühlen können und man wird sich im Besitze von Geisteshänden finden, welche geistige Wesenhei­ten berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. 3219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch die Haarwirbelung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Linie zieht wie einen farblosen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstrahl, der in der Richtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Rückgrats nach abwärts geht; dabei den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch A.B.M. eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linie zieht wie einen blauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtstrahl, der sich schlangenartig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um den erst imaginierten Kraft-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
strahl windet; dabei den Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch K.K. eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linie zieht wie wenn ein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dumpfer Ton (o oder u) sich in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlangenwindung um den erst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
imaginierten Kraftstrahl windet; dabei den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch meine Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[A.B.M. = Augenbrauenmitte; K.K. = Kehlkopf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 447&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe trag ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung heg ich bei jeglichem Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 448&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 449&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1912 Archiv-Nr. A 7071&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I) Nach der Morgenmeditation und vor der Abendmeditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) tief einatmend sagenjahve;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) atmend dasselbe Wort umgekehrt aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese 3 Momente ca. 2 Minuten verwenden. 2 bis 7 Mal wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II) Zu der Morgen- und Abendmeditation die innere Vertiefung in die «Sixtinische Madonna» dazu nehmen - sich vorstellen, daß sie sich allmählich verkleinert und in mein Herz einzieht, während aus der Hauptfigur und den Köpfchen im Hinter­grund Kraft ausströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Archiv-Nr. 3131&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahve einatmen, sich ganz erfüllen mit der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft des Namens -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung, daß Lotusblumen Wirbel herauswächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erblühe meines Leibes Sterngebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. September 1922 Archiv-Nr. 7106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Sonne als Imagination blicken und denken, die Sonne (Christus) sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort wohne in dir (Herz). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Archiv-Nr. A 5351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenwöchige Übung[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i Ich verstehe die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich weiß was vor der Welt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Jch dringe in göttliches Sein - Liebe leuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ich fasse göttliches Sein - Liebe begreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Göttliches Sein strömt in mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Liebe erfüllet mich ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Satz ist eine Woche lang zu üben: in einer siebenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woche alle sechs zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Die Übung wurdc aut die Bittc uns cinc Ubung zur Entwicklung dcr Loto s b]umcn gegeben.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Archiv-Nr. A 0084&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innere Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laute üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R S K G ch h f n 1 t d P B M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von außen nach innen, gegen das [Ohr], so daß die ersten Konso­nanten in dieser Folge mehr mit dem äußeren, die letzten mit dem inneren Ohr gehört werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I U O E A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vokale in dieser Reihe müssen nur innerlich zum Tönen gebracht werden, so daß sie immer mehr Kräft[e] gewinnen und schaffend auch das physische Ohr erfüllen von innen nach außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. NB 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumm einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Weltenweiten - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und weit ist das eigne Sein - einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge ist der Himmeisraum - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Lebensfäden (Nerven) Ende - Atem anhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sind die Sterne - langsam einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sterne in meinem Weltenauge - langsam ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und meine Pupille ist der Mond - Atem halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe langsam einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich sehe das Firmament -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt - schnell ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist das Firmament - schnell einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Firmament ist meine Seele - Atem halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Ich-tragende Seele - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stumm einatmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stumm ausatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 455 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einige Blätter mit Notizen zu «Lotusblumen - Chakras» «Kundalini» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE457 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Blätter mit Notizen zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Lotusblumen - Chakras» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Kundalini»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Inhalten siehe den Herausgeber-Kommentar auf S. 523.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 369/70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung alles Erdentreibens auf den Astralkörper:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Erdentreiben bedeutet die Bildung der Lotusblumen durch den Menschen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierblättrige L. : äußeren Wissenschaften : Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechsblättrige ,, : Psychologie : Sinnlich-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sittliche Wirkung der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbe : Okkulter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtblättrige ,, : Geschichte : Streiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölfblättrige 433, : Religionsstudium : Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzehnblättrige ,, : Theosophie : mit dem Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rasse [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Sonnenheld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiblättrige ,, : Theurgie : Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrling ist der Embryo des Astralleibes und es trägt ihn aus die Mutter Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrling holt erkennend nach, was die Menschheit bisher gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lernen bewirkt, daß die betreffende Lotusblume, die vorher bloß sensitiv war, willensartig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. Konzentration auf den Willen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablenkung der Vorstellung, sodaß bei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
völligem Bewußtsein der Geist ohne }Samadhi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung in den Willen versenkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[L. = Lotosb umen ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* = des Volkes, z. B. «Perser»]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Samadhi - Sanskrit für «Fest-zusammen-gefügt-Sein&amp;gt;&amp;gt; Sammlung, Konzentration ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 Archiv-Nr. 2466&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Lotosblumen ausgebildet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Weisheits Einschlag : ahrimanisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Beweglichkeit ausgebildet wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne moralischen Einschlag : luziferisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luziferisch: die Lotosblumen funktionieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber sie wenden sich nur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allem zu, was der Persönlichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemäß ist; sie wenden sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach dem eigenen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahrimanischen Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 460&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 461&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 462&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkription: Sehen: Das Lieht affiziert / den Sehpurpur im Auge, dieser / chemi­sche Reiz pflanzt sich ins / Gehirn fort / Kundalini Feuer / Das astrale Zentrum bewirkt, daß / Er (der Reiz) tritt in der Seele auf / als Farhe / Blau Wodurch die Anpassung bewirkt wird des astralen / Zentrums an das physische / ist das / Kundalini Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;ild s. 463a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird herbeigeführt eine Art mentaler Hohlraum; der Hohl­raum wird geschaffen durch den Meditationsinhalt. Wenn nun der Meditationsinhalt fallen gelassen wird, so kann für ihn ein Inhalt aus der spirituellen Sphäre hereindringen. Beibehaltung der Funktionen des Denkens ohne den Inhalt des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samadj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 463b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passivität: Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passive Denken ist Beobachten, d. h. Abbildung eines ihm fremden Inhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktive Wille ist Tun, d. h. Verwirklichung eines eigenen Inhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Augenblicke der Erweckung von Kundali wird das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
passive Denken ~ aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der aktive Wille ~ passiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Augenblick der Erweckung kann man bezeichnen dadurch, daß das Wesen ein aktives, d.h. produktives Denken und einen passiven, d. h. empfangenden Willen erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denke sich das Ergebnis des produktiven Denkens als eine Summe von Gedankenformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Logos - 2. Logos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst - Archiepiscopus - Episcopus - Archidiacon - Diacon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= DRITTER TEIL ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ÜBUNGEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE467 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DRITTER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Hauptübungen gibt es nur sehr wenige schriftliche Erläuterungen von Rudolf Steiners Hand, da solche Erläute­rungen immer wieder in Vorträgen und esoterischen Stunden gegeben wurden. Deren Kenntnis wurde bei den esoterischen Schülern vorausgesetzt. Deshalb sind hier zur Erläuterung der verschiedenen Angaben in den Übungen entsprechende Texte aus dem Gesamtwerk herangezogen worden. - Für die ein­gehenden Erläuterungen in den esoterischen Stunden siehe «Aus den Inhalten der esoterischen Stunden», GA 266 J. III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wert symbolischer Vorstellungen auf dem Seelenübungsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Bologna, 8. April 1911, GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als «Seelenübung» kann bezeichnet werden, was vorzunehmen ist. Der Anfang wird damit gemacht, daß Seeleninhalte, die für gewöhnlich nur in ihrem Wert als Abbilder eines äußeren Wirk­lichen nach bewertet werden, von einem anderen Gesichtspunkte aus genommen werden. In den Begriffen und Ideen, die sich der Mensch macht, will er zunächst etwas haben, was Abbild oder wenigstens Zeichen eines außerhalb der Begriffe oder Ideen Lie­genden sein kann. Der Geistesforscher in dem hier gemeinten Sinne sucht nach Seeleninhalten, die ähnlich sind den Begriffen und Ideen des gewöhnlichen Lebens oder der wissenschaftlichen Forschung; allein er betrachtet diese zunächst nicht in bezug auf ihren Erkenntniswert für ein Objektives, sondern er läßt sie in der eigenen Seele als wirksame Kräfte leben. Er senkt sie gewisserma­ßen als geistige Keime in den Mutterboden des seelischen Lebens und wartet in einer vollkommenen Seelenruhe ihre Wirkung auf das Seelenleben ab. Er kann dann beobachten, wie bei wiederhol­ter Anwendung einer solchen Übung in der Tat die Verfassung der Seele sich ändert. Es muß aber ausdrücklich betont werden, daß die Wiederholung dasjenige ist, worauf es ankommt. Denn es handelt sich nicht darum, daß durch den Inhalt von Begriffen im gewöhnlichen Sinne nach Art eines Erkenntnisprozesses sich et­was in der Seele abspielt, sondern es handelt sich um einen realen Prozeß im Seelenleben. In diesem Prozeß wirken Begriffe nicht als Erkenntniselemente, sondern als reale Kräfte; und ihre Wir­kung beruht auf dem oft wiederholten Ergriffen-werden des Seelenlebens von denselben Kräften. Und vorzüglich beruht alles darauf, daß die Wirkung in der Seele, welche erzielt worden ist durch das Erlebnis mit einem Begriff, als solche immer wieder ergriffen wird von der gleichen Kraft. Daher wird am meisten erzielt durch über längere Zeiträume sich erstreckende Meditationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über denselben Inhalt, die in bestimmten Zeiträumen wieder­holt werden. Die Länge einer solchen Meditation kommt dabei wenig in Betracht. Sie kann sehr kurz sein, wenn sie nur bei absoluter Seelenruhe und bei vollkommener Abgeschlossenheit der Seele von allen äußeren Wahrnehmungseindrücken und von aller gewöhnlichen Verstandestätigkeit verläuft. Auf Isolation des Seelenlebens mit dem angedeuteten Inhalte kommt es an. Das muß gesagt werden, weil klar sein soll, daß niemand durch Vor­nahme solcher Übungen in seinem gewöhnlichen Leben gestört zu sein braucht. Die zeit, welche zu ihnen notwendig ist, hat jeder Mensch in der Regel zur Verfügung. Und die Änderung, welche durch sie im Seelenleben eintritt, bewirkt, wenn sie richtig vollzo­gen werden, nicht den geringsten Einfluß auf die Bewußtseins-konstitution, welche zum normalen Menschenleben erforderlich ist. (Daß bei der Art, wie der Mensch nun einmal ist, Übertrei­bungen und Sonderbarkeiten vorkommen, die nachteilig sind, kann an der Ansicht über das Wesen der Sache nichts ändern.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind zu der geschilderten Verrichtung der Seele die mei­sten Begriffe des Lebens am wenigsten brauchbar. Alle Seelenin­halte, welche im ausgesprochenen Maße auf ein außer ihnen lie­gendes Objektives sich beziehen, sind für die charakterisierten Übungen von geringer Wirkung. Es kommen vielmehr besonders solche Vorstellungen in Betracht, welche man als Sinnbilder, Sym­bole bezeichnen kann. Am fruchtbarsten sind diejenigen, welche sich in lebendiger Art zusammenfassend auf ei nen mannigfaltigen Inhalt beziehen. Man nehme als ein erfahrungsgemäß gutes Bei­spiel das, was Goethe als seine Idee von der «Urpflanze» bezeich­net hat. Es darf darauf hingewiesen werden, wie er von dieser «Urpflanze» einmal in Anlehnung an ein Gespräch mit Schiller mit wenigen Strichen ein symbolisches Bild gezeichnet hat. Auch hat er gesagt, daß derjenige, welcher dieses Bild in seiner Seele lebendig macht, an ihm etwas habe, aus dem durch gesetzmäßige Modifikationen alle möglichen Formen erst)nnen werden kön­nen, welche die Möglichkeit des Daseins in sieh tragen. Man mag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zunächst über den objektiven Erkenntniswert einer solchen «symbolischen Urpflanze» denken, wie immer: wenn man sie in dem angedeuteten Sinne in der Seele leben läßt, wenn man ihre Wirkung auf das Seelenleben in Ruhe abwartet, dann tritt etwas von dem ein, was man veränderte Seelenverfassung nennen kann. Die Vorstellungen, welche von den Geistesforschern als in dieser Beziehung brauchbare Symbole genannt werden, mögen zuwei­len recht sonderbar erscheinen. Das Sonderbare kann abgestreift werden, wenn man bedenkt, daß solche Vorstellungen nicht nach ihrem Wahrheitswert im gewöhnlichen Sinne genommen werden dürfen, sondern daraufhin angesehen werden sollen, wie sie als reale Kräfte im Seelenleben wirken. Der Geistesforscher legt eben nicht Wert darauf, was die zur Seelenübung verwendeten Bilder bedeuten, sondern was unter ihrem Einflusse in der Seele erlebt wird. Hier können naturgemäß nur einzelne wenige Beispiele wirksamer symbolischer Vorstellungen gegeben werden. Man denke sich die menschliche Wesenheit im Vorstellungsbilde so, daß die mit der tierischen Organisation verwandte niedrige Natur des Menschen im Verhältnis zu ihm als Geisteswesen durch sinn­bildliches Zusammensein einer Tiergestalt mit daraufgesetzter höchstidealisierter Menschenform (etwa wie ein Kentaur) er­scheint. Je bildhaft-lebensvoller, inhalts-gesättigter das Symbol erscheint, um so besser ist es. Dieses Symbol wirkt unter den angeführten Bedingungen so auf die Seele, daß diese nach Verlauf einer - allerdings längeren - Zeit die inneren Lebensvorgänge in sich gestärkt, beweglich, sich gegenseitig erhellend empfindet. Ein altes, gut brauchbares Symbol ist der sogenannte «Merkurstab», das heißt, die Vorstellung einer Geraden, um welche spiralig eine Kurve läuft. Man muß dann allerdings ein solches Gebilde als ein Kräftesystem sich verbildlichen, etwa so, daß längs der Geraden ein Kräftesystem läuft, dem gesetzmäßig ein anderes von entspre­chend geringerer Geschwindigkeit in der Spirale entspricht. (Im Konkreten darf in Anlehnung daran vorgestellt werden das Wachstum des Pflanzenstengels und dazu gehörige Sich-Ansetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Blätter längs desselben; oder auch das Bild des Elektromagneten. Im weiteren ergibt sich auf solche Art auch das Bild der menschlichen Entwickelung, die im Leben sich steigern-den Fähigkeiten symbolisiert durch die Gerade; die Mannigfaltig­keit der Eindrücke entsprechend dem Lauf der Spirale und so weiter.) - Besonders bedeutungsvoll können mathematische Ge­bilde werden, insofern in ihnen Sinnbilder von Weltvorgängen gesehen werden. Ein gutes Beispiel ist die sogenannte «Cassini­sche Kurve» mit ihren drei Gestalten, der ellipsenähnlichen Form, der Lemniskate und der aus zwei zusammengehörigen Ästen be­stehenden Form. Es kommt in einem solchen Falle darauf an, die Vorstellung so zu erleben, daß dem Übergang der einen Kurven­form in die andere entsprechend mathematischer Gesetzmäßig­keit gewisse Empfindungen in der Seele entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesen Übungen kommen dann andere. Sie bestehen auch in Symbolen, jedoch solchen, welche in Worten ausdrückbaren Vor­stellungen entsprechen. Man denke sich die Weisheit, welche in der Ordnung der Welterscheinungen lebend und webend vorge­stellt wird, durch das Licht symbolisiert. Weisheit, die in opfer-voller Liebe sich darlebt, denke man von Wärme versinnlicht, die in Gegenwart des Lichtes entsteht. Aus solchen Vorstellungen denke man sich Sätze geprägt, die also nur sinnbildlichen Charak­ter haben. Solchen Sätzen kann sich das Seelenleben in Meditation hingeben. Der Erfolg hängt im wesentlichen von dem Grade ab, welchen der Mensch in bezug auf Seelenruhe und Isolierung des Seelenlebens innerhalb der Symbole erreicht. Tritt der Erfolg ein, so besteht er darin, daß sich die Seele wie herausgehoben fühlt aus der körperlichen Organisation. Es tritt für sie etwas ein wie eine Änderung ihrer Seinsempfindung. Läßt man gelten, daß der Mensch sich im normalen Leben so fühlt, daß sein bewußtes Leben sich wie von einer Einheit ausgehend spezifiziert nach den Vorstellungen, die von den Wahrnehmungen der einzelnen Sinne herrühren, so fühlt sich die Seele infolge der Übungen durchsetzt von einem Erleben ihrer selbst, dessen Teile weniger schroffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergänge zeigen, wie zum Beispiel Farben- und Tonvorstel­lungen innerhalb des gewöhnlichen Bewußtseinshorizontes. Die Seele hat das Erlebnis, daß sie sich in ein Gebiet inneren Seins zurückziehen kann, das sie dem Erfolge der Ubungen verdankt und das ein Leeres, ein Unwahrnehmbares war vor der Vornahme der Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ein solches inneres Erlebnis erreicht wird, finden man­nigfaltige Übergänge in der Seelenverfassung statt. Einer dersel­ben gibt sich kund in einem aufmerksamen - durch Übung zu erlangenden - Verfolgen des Augenblickes, in dem der Mensch aus dem Schlafe erwacht. Er kann da deutlich fühlen, wie von einem ihm vorher unbekannten Etwas Kräfte gesetzmäßig in das Gefüge der Körperorganisation eingreifen. Er fühlt, wie in einer Erinnerungsvorstellung, einen Nachklang von Wirkungen, die von diesem Etwas während des Schlafes auf die körperliche Orga­nisation ausgegangen sind. Und hat der Mensch sich dann noch dazu die Fähigkeit angeeignet, das charakterisierte Etwas inner­halb seiner Körperorganisation zu erleben, so wird ihm der Un­terschied klar in dem Verhältnis dieses Etwas zu dem Körper während des Wachens und des Schlafens. Er kann dann gar nicht anders, als sagen, daß dieses Etwas während des Wachens in dem Körper, während des Schlafens aber außerhalb des Körpers ist. Man muß nur mit diesem «innerhalb» und «außerhalb» nicht gewöhnliche räumliche Vorstellungen verbinden, sondern durch sie bezeichnen die spezifischen Erlebnisse, welche eine durch die charakterisierten Übungen gegangene Seele hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen sind intimer seelischer Art. Sie gestalten sich für jeden Menschen in individueller Form. Ist einmal ein Anfang mit ihnen gemacht, so ergibt sich das Individuelle aus einer gewissen, aus dem Verlaufe zu machenden Seelenpraxis. Was sich aber mit zwingender Notwendigkeit herausstellt, ist das positive Bewußt­sein von einem Leben in einer Realität, die gegenüber der äußeren Körperorganisation selbständig und von übersinnlicher Art ist. Der Einfachheit wegen sei ein Mensch, der die charakterisierten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenerlebnisse sucht, ein «Geistesforscher» genannt. Für einen solchen Geistesforscher liegt das bestimmte, genauer Selbstkon­trolle unterstellte Bewußtsein vor, daß der sinnlich wahrnehmba­ren Körperorganisation eine ubersinnliche zum Grunde liegt, und daß es möglich ist, sich selbst innerhalb derselben so zu erleben, wie das normale Bewußtsein sich erlebt innerhalb der physischen Körperorganisation. (Es ist hier nur möglich, die gemeinten Übungen im Prinzip anzudeuten. Eine ausführliche Darstellung findet man in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?».)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rosenkreuz-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch zu höherer Erkenntnis gelangen will, dann muß er etwas tun, um sich zunächst höhere Organe zu schaffen. [...] Das geschieht auf die Weise, daß er zum Beispiel lernt, solche inneren Erlebnisse durchzumachen, die nicht zu den ge­wöhnlichen Bewußtseinserlebnissen gehören. Und ein solches inneres Erlebnis, das ja eine Art typischen Erlebnisses ist, finden Sie beschrieben in meiner «Geheimwissen­schaft», in dem Aufbau der Vorstellung des Rosenkreuzes.[.. .] Es gibt viele Symbole, aber das Rosenkreuz ist das wichtigste, weil es ein Sinnbild ist für die menschliche Entwickelung selber. (Wien. 28. Mirz 1910, GA 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Übungen ist die Rosenkreuz-Meditation eingegliedert, zumeist gekennzeichnet durch das Zeichen Seit dem Erscheinen der Scbrrft »Die Geb eimwissenschaft im Umriß» (1910) wurde in den Übungen verwiesen auf die dort gegebene Beschreibung, wie die Meditation zum inneren Erlebnis gebracht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosenkreuz-Meditation aus »Geheimwissenschaft», GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nur ein Beispiel der inneren Versenkung mit einer sinn-bildlichen Vorstellung veranschaulicht werden. Zunächst muß eine solche Vorstellung erst in der Seele aufgebaut werden. Das kann in folgender Art geschehen: Man stelle sich eine Pflanze vor, wie sie im Boden wurzelt, wie sie Blatt nach Blatt treibt, wie sie sich zur Blüte entfaltet. Und nun denke man sich neben diese Pflanze einen Menschen hingestellt. Man mache den Gedanken in seiner Seele lebendig, wie der Mensch Eigenschaften und Fähig­keiten hat, welche denen der Pflanze gegenüber vollkommener genannt werden können. Man bedenke, wie er sich seinen Gefüh­len und seinem Willen gemäß da und dorthin begeben kann, während die Pflanze an den Boden gefesselt ist. Nun aber sage man sich auch: ja, gewiß ist der Mensch vollkommener als die Pflanze; aber mir treten dafür auch an ihm Eigenschaften entge­gen, welche ich an der Pflanze nicht wahrnehme und durch deren Nichtvorhandensein sie mir in gewisser Hinsicht vollkommener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als der Mensch erscheinen kann. Der Mensch ist erfüllt von Be­gierden und Leidenschaften; diesen folgt er bei seinem Verhalten. Ich kann bei ihm von Verirrungen durch seine Triebe und Lei­denschaften sprechen. Bei der Pflanze sehe ich, wie sie den reinen Gesetzen des Wachstums folgt von Blatt zu Blatt, wie sie die Blüte leidenschaftslos dem keuschen Sonnenstrahl öffnet. Ich kann mir sagen: der Mensch hat eine gewisse Vollkommenheit vor der Pflanze voraus; aber er hat diese Vollkommenheit da­durch erkauft, daß er zu den mir rein erscheinenden Kräften der Pflanze in seinem Wesen hat hinzutreten lassen Triebe, Begierden und Leidenschaften. Ich stelle mir nun vor, daß der grüne Farben-saft durch die Pflanze fließt und daß dieser der Ausdruck ist für die reinen leidenschaftslosen Wachstumsgesetze. Und dann stelle ich mir vor, wie das rote Blut durch die Adern des Menschen fließt und wie dieses der Ausdruck ist für die Triebe, Begierden und Leidenschaften. Das alles lasse ich als einen lebhaften Gedan­ken in meiner Seele erstehen. Dann stelle ich mir weiter vor, wie der Mensch entwickelungsfähig ist; wie er seine Triebe und Lei­denschaften durch seine höheren Seelenfähigkeiten läutern und reinigen kann. Ich denke mir, wie dadurch ein Niederes in diesen Trieben und Leidenschaften vernichtet wird und diese auf einer höheren Stufe wiedergeboren werden. Dann wird das Blut vorge­stellt werden dürfen als der Ausdruck der gereinigten und geläu­terten Triebe und Leidenschaften. Ich blicke nun z. B. im Geiste auf die Rose und sage mir: in dem roten Rosensaft sehe ich die Farbe des grünen Pflanzensaftes umgewandelt in das Rot; und die rote Rose folgt wie das grüne Blatt den reinen, leidenschaftslosen Gesetzen des Wachstums. Das Rot der Rose möge mir nun wer­den das Sinnbild eines solchen Blutes, das der Ausdruck ist von geläuterten Trieben und Leidenschaften, welche das Niedere ab-gestreift haben und in ihrer Reinheit gleichen den Kräften, welche in der roten Rose wirken. Ich versuche nun, solche Gedanken nicht nur in meinem Verstande zu verarbeiten, sondern in meiner Empfindung lebendig werden zu lassen. Ich kann eine beseligende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung haben, wenn ich die Reinheit und Leidenschafts­losigkeit der wachsenden Pflanze mir vorstelle; ich kann das Ge­fühl in mir erzeugen, wie gewisse höhere Vollkommenheiten er­kauft werden müssen durch die Erwerbung der Triebe und Be­gierden. Das kann die Beseligung, die ich vorher empfunden habe, in ein ernstes Gefühl verwandeln; und dann kann ein Gefühl eines befreienden Glückes in mir sich regen, wenn ich mich hingebe dem Gedanken an das rote Blut, das Träger werden kann von innerlich reinen Erlebnissen wie der rote Saft der Rose. Es kommt darauf an, daß man nicht gefühllos sich den Gedanken gegenüber-stelle, welche zum Aufbau einer sinnbildlichen Vorstellung die­nen. Nachdem man sich in solchen Gedanken und Gefühlen er­gangen hat, verwandle man sich dieselben in folgende sinnbild­liche Vorstellung. Man stelle sich ein schwarzes Kreuz vor. Dieses sei Sinnbild für das vernichtete Niedere der Triebe und Leiden­schaften; und da, wo sich die Balken des Kreuzes schneiden, denke man sich sieben rote, strahlende Rosen im Kreise angeord­net. Diese Rosen seien das Sinnbild für ein Blut, das Ausdruck ist für geläuterte, gereinigte Leidenschaften und Triebe. Eine solche sinnbildliche Vorstellung soll es nun sein, die man sich in der Art vor die Seele ruft, wie es oben an einer Erinnerungsvorstellung veranschaulicht ist. Eine solche Vorstellung hat eine seelenwek­kende Kraft, wenn man sich in innerlicher Versenkung ihr hin­gibt. Jede andere Vorstellung muß man versuchen während der Versenkung auszuschließen. Lediglich das charakterisierte Sinn­bild soll im Geiste vor der Seele schweben, so lebhaft als dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Es kommt nicht darauf an, inwiefern diese oder jene naturwissenschaftliche Vor­stellung die ohigen Gedanken herechtigt findet oder nicht. Denn es handelt sieh um die Entwickelung solcher Gedanken an Pflanze und Mensch, welche, ohne alle Theorie, durch eine einfache, unmittelbare Anschauung gewonnen werden kön­nen. Solche Gedanken haben ja doch auch ihre Bedeutung neben den in anderer Beziehung nicht minder bedeutsamen theoretischen Vorstellungen über die Dinge der Außenwelt. Und hier sind die Gedanken nicht dazu da, um einen Tatbestand wissenschaftlich darzustellen, sondern um ein Sinnbild aufzubauen, das sich als seelisch wirksam erweist, gleichgültig, welche Einwände dieser oder jener Persön­lichkeit einfallen bei dem Aufbau dieses Sinnbildes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
möglich ist. - Es ist nicht bedeutungslos, daß dieses Sinnbild nicht einfach als eine weckende Vorstellung hier angeführt worden ist, sondern daß es erst durch gewisse Vorstellungen über Pflanze und Mensch aufgebaut worden ist. Denn es hängt die Wirkung eines solchen Sinnbildes davon ab, daß man es sich in der geschil­derten Art zusammengestellt hat, bevor man es zur inneren Ver­senkung verwendet. Stellt man es sich vor, ohne einen solchen Aufbau erst in der eigenen Seele durchgemacht zu haben, so bleibt es kalt und viel unwirksamer, als wenn es durch die Vorbereitung seine seelenbeleuchtende Kraft erhalten hat. Während der Versen­kung soll man jedoch sich alle die vorbereitenden Gedanken nicht in die Seele rufen, sondern lediglich das Bild lebhaft vor sich im Geiste schweben haben und dabei jene Empfindung mitschwin­gen lassen, die sich als Ergebnis durch die vorbereitenden Gedan­ken eingestellt hat. So wird das Sinnbild zum Zeichen neben dem Empfindungserlebnis. Und in dem Verweilen der Seele in diesem Erlebnis liegt das Wirksame. Je länger man verweilen kann, ohne daß eine störende andere Vorstellung sich einmischt, desto wirk­samer ist der ganze Vorgang. Jedoch ist es gut, wenn man sich außer der Zeit, welche man der eigentlichen Versenkung widmet, öfters durch Gedanken und Gefühle der oben geschilderten Art den Aufbau des Bildes wiederholt, damit die Empfindung nicht verblasse. Je mehr Geduld man zu einer solchen Erneuerung hat, desto bedeutsamer ist das Bild für die Seele. (In den Auseinander­setzungen meines Buches: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» sind noch andere Beispiele von Mitteln zur inneren Versenkung angegeben. Besonders wirksam sind die da­selbst charakterisierten Meditationen über das Werden und Ver­gehen einer Pflanze, über die in einem Pflanzen-Samenkorn schlummernden Werdekräfte, über die Formen von Kristallen usw. Hier in diesem Buche sollte an einem Beispiele das Wesen der Meditation gezeigt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Sinnbild, wie es hier geschildert ist, bildet kein äußeres Ding oder Wesen, das durch die Natur hervorgebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird, ab. Aber eben gerade dadurch hat es seine weckende Kraft für gewisse rein seelische Fähigkeiten. Es könnte allerdings je­mand einen Einwand erheben. Er könnte sagen: Gewiß, das «Ganze», als Sinnbild, ist nicht durch die Natur vorhanden; aber alle Einzelheiten sind doch aus dieser Natur entlehnt: die schwar­ze Farbe, die Rosen usw. Das alles werde doch durch die Sinne wahrgenommen. Wer durch solchen Einwand gestört wird, der sollte bedenken, daß nicht die Abbildungen der Sinneswahrneh­mungen dasjenige sind, was zur Weckung der höheren Seelenfä­higkeiten führt, sondern daß diese Wirkung lediglich durch die Art de? Zusammenfügung dieser Einzelheiten hervorgerufen wird. Und diese Zusammenfügung bildet nicht etwas ab, was in der Sinneswelt vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Sinnbild - als Beispiel - sollte der Vorgang der wirk­samen Versenkung der Seele veranschaulicht werden. In der Gei­stesschulung können die mannigfaltigsten Bilder dieser Art ver­wendet und diese in der verschiedensten Art aufgebaut werden. Es können auch gewisse Sätze, Formeln, einzelne Worte gegeben werden, in welche man sich zu versenken hat. In jedem Falle werden diese Mittel der inneren Versenkung das Ziel haben, die Seele loszureißen von der Sinneswahrnehmung und sie zu einer solchen Tätigkeit anzuregen, bei welcher der Eindruck auf die physischen Sinne bedeutungslos ist und die Entfaltung innerer schlummernder Seelenfähigkeiten das Wesentliche wird. Es kann sich auch um Versenkungen bloß in Gefühle, Empfindungen usw. handeln. Solches erweist sich besonders wirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwandlung der Farben des Kreuzes von Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Weiß und der Rosen von Rot in Grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Zum Rosenkreuzerspruch», GA 265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich die Entwickelung des Menschen in demjenigen Sym­bolum dar, welches gehört zu dem tief bedeutsamen Rosenkreu­zerspruch,[*l in dem schwarzen Kreuz mit den roten Rosen. Es empfindet der Mensch dieses Symbolum als etwas Lebendiges, in welchem leben und weben die geistigen Kräfte, die ihn aufgebaut haben so, wie er aus der Gottheit herausgeboren ist. Dann aber weiß er, daß weitere Entwickelung seiner Seele möglich ist durch Anstrengung seiner eigenen Kräfte. Er weiß, daß nicht nur sein Blut rein werden soll wie der rote Pflanzensaft der Rosen, daß auch das schwarze Kreuz sich umwandeln muß, indem er seine Hüllennatur läutert und über das bloß Persönliche hinauswächst, wenn er sich hingibt an etwas unendlich Größeres. Dann stirbt er in dem Christus, und vor seiner Seele verwandelt sich das dunkle, schwarze Kreuz in ein leuchtendes, strahlendes Kreuz. Die roten Rosen erweitern sich zu einem unendlichen Kreise, wenn die Seele sich immer mehr in den Makrokosmos einlebt, bis sie sich selber als dieser Kreis empfindet. Im allumfassenden Makrokos­mos erlebt sich dann der Mensch in einem neuen Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, auf geheimnisvolle Weise, verwandeln sich die Farben des Symbolums, die Rosen zeigen sich grün, das Kreuz weiß. Ahnen kann die Seele nur die volle Bedeutung, indem sie empfin­det die Kraft, welche ihr entgegenströmt. Wie aus höheren Gei­stessphären ihr entgegenstrahlend schaut und erkennt die Seele dieses heilige Symbol. Streng und kraftvoll zeigt es sich als eine Aufforderung zur stetigen Arbeit, damit einmal erreicht werde das große Ideal, welches ein jeder einzelne Mensch verwirklichen kann, wenn er wiedergeboren wird in dem heiligen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Gemeint sind die Worte: « Ex deü naseimur - In Christo mürimur - Per spiritum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s,snctum reviviseimus» ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Spruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Strahlender als die Sonne ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoreferat der esoterischen Stunde, Berlin, 24. Oktober 1905, GA 266 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch: Strahlender als die Sonne Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther Ist das Selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erhebt uns jeden Morgen zu unserem höheren Selbst. Solche Sprüche sind nicht durch die Willkür einer Persönlichkeit erson­nen, sondern sie sind herausgeholt aus der geistigen Welt. Viel mehr ist deshalb in ihnen enthalten, als man gewöhnlich glaubt. Und man denkt dann richtig über sie, wenn man voraussetzt, daß man ihren Inhalt nie ganz ergründen kann, sondern immer mehr in ihnen finden kann, je mehr man sich in sie vertieft. Von der Esoterischen Schule können daher immer nur einzelne Hinweise gegeben werden, wie man den Inhalt sucht. Einige solche Hinwei­se werden im Folgenden gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch sieht die Gegenstände um sich herum nur, wenn diese von der Sonne beschienen werden. Was sie sichtbar macht, sind die von ihnen in das Auge des Beschauers zurückgeworfenen Sonnenstrahlen. Wäre kein Licht, so wären die Dinge nicht sicht­bar. Aber durch dieses äußere Licht werden nur die Gegenstände der physischen Welt sichtbar. Ein Licht, das «strahlender ist als die Sonne», muß dem Menschen leuchten, wenn er die seelischen und die geistigen Wesen und Dinge sehen soll. Dieses Licht geht von keiner äußeren Sonne aus. Es geht aus von der Lichtquelle, die wir in uns selbst entzünden, wenn wir in unserem Innern das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
höhere, ewige Selbst aufsuchen. Dieses höhere Selbst ist andern Ursprungs als das niedere Selbst. Das letztere empfindet die all­tägliche Umgebung. Aber, was in dieser alltäglichen Umgebung lebt, ist einmal entstanden und wird vergehen. Was wir daran empfinden, hat so selbst nur einen vergänglichen Wert. Und aus solchen Empfindungen und den Gedanken darüber ist auch unser vergängliches Selbst aufgebaut. Alle Dinge, weiche durch die Son­ne sichtbar werden, sie sind einmal nicht gewesen und sie werden einmal nicht mehr sein. Und auch die Sonne ist einmal entstanden und wird dereinst vergehen. Aber die Seele ist gerade dazu da, in den Dingen das Ewige zu erkennen. Wenn einstmals die ganze Erde nicht mehr sein wird, dann werden noch die Seelen sein, die sie bewohnt haben. Und was diese Seelen auf der Erde erlebt haben, das werden sie als eine Erinnerung anderswohin tragen. Es ist, wie wenn mir ein Mensch Gutes getan hat. Die Tat vergeht. Aber was er in meine Seele dadurch verpflanzt hat, das bleibt. Und das Band von Liebe, das dadurch mich mit ihm verbunden hat, das vergeht nicht. Was man erlebt, ist immer der Ursprung von etwas Bleibendem in uns. Wir selbst holen so aus den Dingen das Bleibende heraus und tragen es in die Ewigkeit hinüber. Und wenn die Menschen dereinst auf einen ganz anderen Schauplatz verpflanzt werden, dann werden sie das mitbringen, was sie hier gesammelt haben. Und ihre Taten in der neuen Welt werden aus der Erinnerung an die alte gewoben sein. Denn kein Same ist, der nicht Frucht erzeugt. Sind wir mit einem Menschen in Liebe verbunden, so ist diese Liebe ein Same, und die Frucht erleben wir in aller Zukunft, indem wir mit einem solchen Menschen zusam­mengehören in aller Zukunft. So lebt etwas in uns, was mit der göttlichen Kraft verwoben ist, die alle Dinge zum ewigen Weitge­webe verbindet. Dieses «Etwas» ist unser höheres Selbst. Und dieses ist «strahlender als die Sonne». Das Licht der Sonne be­leuchtet nur einen Menschen von außen. Meine Seelensonne be­leuchtet ihn von innen. Deshalb ist sie strahlender als die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich ist jedes Ding rein. Verunreinigt kann es nur werden, wenn es sich mit anderem verbindet, was nicht so mit ihm ver­bunden sein sollte. Das Wasser für sich ist rein. Aber auch das, was als der Schmutz im Wasser enthalten ist, wäre rein, wenn es in sich wäre, wenn es sich nicht unrechtmäßigerweise mit dem Was­ser verbunden hätte. Kohle für sich ist rein. Zum Schmutze wird sie nur, wenn sie sich mit dem Wasser unrichtig verbindet. Wenn nun das Wasser seine eigene Form im Schneekristall annimmt, dann sondert sie aus alles, was sich unrechtmäßig mit ihm verbun­den hat. So wird die Menschenseele rein, wenn sie alles ausson­dert, was zu Unrecht mit ihr verbunden ist. Und zu ihr gehört das Göttliche, das Unvergängliche. Jedes Ideal, jeder Gedanke an etwas Großes und Schönes gehört zur inneren Form der Seele. Und wenn sie sich auf solche Ideale, auf solche Gedanken besinnt, dann reinigt sie sich, wie sich das Wasser reinigt, wenn es Schnee-kristall wird. Und weil das Geistige reiner als aller Stoff ist, so ist das «höhere Selbst», das heißt die Seele, die im Hohen lebt, «reiner als der Schnee».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Äther ist der feinste Stoff. Aber aller Stoff ist noch dicht im Verhältnis zum Seelischen. Nicht das Dichte ist das Bleibende, sondern das «Feine». Der Stein, an den man denkt als Stoff, vergeht als Stoff. Aber der Gedanke an den Stein, der in der Seele lebt, bleibt. Gott hat diesen Gedanken gedacht. Und er hat daraus den dichten Stein gemacht. Wie das Eis nur verdichtetes Wasser ist, so ist der Stein nur ein verdichteter Gedanke Gottes. Alle Dinge sind solche verdichtete Gedanken Gottes. «Das höhere Selbst» aber löst alle Dinge auf, und in ihm leben dann die Gottes-gedanken. Und wenn von solchen Gottesgedanken das Selbst gewoben ist, dann ist es «feiner als der Äther».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann hat der Mensch ein Ding begriffen, wenn er es mit dem Herzen erfaßt hat. Verstand und Vernunft sind bloß Vermittler für die Auffassung des Herzens. Durch Verstand und Vernunft dringt man zu den Gottesgedanken. Aber wenn man so den Ge­danken hat, dann muß man ihn lieben lernen. Der Mensch lernt nach und nach alle Dinge lieben. Das will nicht sagen, daß er urteilslos sein Herz an alles hängen soll, was ihm begegnet. Denn unsere Erfahrung ist zunächst eine trügerische. Aber wenn man sich bemüht, ein Wesen oder Ding auf seinen göttlichen Grund hin zu erforschen, dann beginnt man es auch zu lieben. Wenn ich einen verworfenen Menschen vor mir habe, so soll ich nicht etwa seine Verworfenheit lieben. Dadurch würde ich nur im Irrtum sein, und ihm würde ich nicht helfen. Wenn ich aber darüber nachdenke, wie dieser Mensch zu seiner Verworfenheit gekom­men ist, und wenn ich ihm beistehe, die Verworfenheit abzulegen, dann helfe ich ihm, und ich selbst ringe mich zur Wahrheit durch. Ich muß überall suchen, wie ich lieben kann. Gott ist in allen Dingen, aber dieses Göttliche in einem Dinge muß ich erst su­chen. Nicht die Außenseite eines Wesens oder Dinges soll ich ohne weiteres lieben, denn diese ist trügerisch, und da könnte ich leicht den Irrtum lieben. Aber hinter aller Illusion liegt die Wahr­heit, und die kann man immer lieben. Und sucht das Herz die Liebe der Wahrheit in allen Wesen, dann lebt der «Geist im Herzen». Solche Liebe ist das Kleid, das die Seele immer tragen soll. Dann webt sie selbst das Göttliche in die Dinge hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einzelnen Mediatationssätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus «Licht auf den Weg» von Mabel Collins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den vier ersten Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Beilage zum Brief vom 28. Dezember 1903 an M. Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 264, 2. Aufl. 1996, Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier ersten Lehren sind solche, die die Eingangspforte zur Esoterik eröffnen, wenn sie verstanden werden. - Was bringt der Mensch den Gegenständen seines Erkennens entgegen? Wer im­mer sich prüft, wird finden, daß Freude und Schmerz seine Ant­wort auf die Eindrücke der sinnlichen und übersinnlichen Welt sind. Man gibt sich so leicht dem Glauben hin, daß man Lust und Unlust abgelegt habe. Man muß aber in die verborgensten Winkel seiner Seele hinuntersteigen und seine Lust, seine Unlust herauf-holen; denn nur, wenn alle solche Lust und alle solche Unlust verzehrt wird von der Seligkeit des höheren Selbst, dann ist Er­kenntnis möglich. Man denkt: man werde dadurch ein kalter und nüchternder Mensch. Das ist nicht der Fall. Ein Stück Gold bleibt dasselbe Stück Gold - nach Gewicht und Farbe -, auch wenn es zum Schmuckgegenstand umgeformt wird. So bleibt Kama[*] das, was es ist - nach Inhalt und Intensität-, auch wenn es spirituell geformt wird. Die Kama-Kraft soll nicht ausgerottet werden, sondern in den Inhalt des göttlichen Feuers einverleibt werden. So soll des Auges Zartsinn nicht in Tränen sich entladen, sondern die empfangenen Eindrücke vergolden. Löse jede Träne auf und ver­leihe den perlenden Glanz, den sie hat, dem Strahl, der in das Auge dringt. Verschwendete Kraft ist deine Lust und dein Schmerz; verschwendet für die Erkenntnis. Denn die Kraft, die in diese Lust und diesen Schmerz ausfließt, soll einströmen in den Gegenstand der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Theosophisehe Bezeichnung für Astralleib.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Auge sehen kann, muß es der Tränen sich entwöhnen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch den Verbrecher verabscheut in dem gewöhnlichen Sin­ne, und wer noch den Heiligen anbetet in diesem gewöhnlichen Sinne, der hat nicht sein Auge der Tränen entwöhnt. Verbrenne alle deine Tränen in dem Willen zum Helfen. Weine nicht über den Armen; erkenne seine Lage und hilf! Murre nicht über das Böse; verstehe es und wandle es in Gutes. Deine Tränen trüben nur die reine Klarheit des Lichtes. Du empfindest um so zarter, je weniger du empfindlich bist. Der Klang wird dem Ohr klar, wenn diese Klarheit nicht gestört wird durch das Entzücken, durch das Sympathisieren, die ihm beim Eingange in das Ohr begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Ohr vermag zu hören, muß die Empflnd/icbkeit ibm schwinden.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderer Art gesprochen, heißt das: Lasse die Herzschläge des andern in dir widerklingen und störe sie nicht durch die Schläge deines eigenen Herzens. Du sollst dein Ohr öffnen und nicht deine Nervenendigungen. Denn deine Nervenendigungen wer­den dir sagen, ob dir ein Ton behaglich ist oder nicht; aber dein offenes Ohr wird dir sagen, wie der Ton selbst ist. Wenn du zu dem Kranken gehst, so laß jede Fiber seines Leibes zu dir spre­chen und ertöte den Eindruck, den er dir macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zusammengefaßt die ersten zwei Sätze: Kehre deinen Wil­len um, laß ihn so kraftvoll wie möglich werden, aber laß ihn nicht als den deinen in die Dinge strömen, sondern erkundige dich nach der Dinge Wesen und gib ihnen dann deinen Willen; laß dich und deinen Willen aus den Dingen strömen. Laß die Leuchtkraft dei­ner Augen aus jeder Blume, aus jedem Sterne fließen, aber behalte dich und deine Tränen zurück. Schenke deine Worte den Dingen, die stumm sind, damit sie durch dich sprechen. Denn sie sind nicht eine Aufforderung an deine Lust, diese stummen Dinge, sondern sie sind eine Aufforderung an deine Tätigkeit. Nicht, was sie geworden ohne dich ist für dich da, sondern was sie werden sollen, muß durch dich da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solang du deinen Wunsch einem einzigen Dinge auf-drückst, ohne daß dieser dein Wunsch aus dem Dinge selbst geboren ist, solange verwundest du das Ding. Solange du aber irgend etwas veiwundest, solange kann kein Meister auf dich hören. Denn der Meister hört nur jene, die seiner bedürfen. Nie­mand aber bedarf des Meisters, der sich den Dingen aufdrängen will. Des Menschen niederes Selbst ist wie eine spitze Nadel, die sich überall eingraben will. Solange sie das will, wird kein Meister ihre Stimme hören wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Eh&#039; vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange noch die spitzen Nadeln des «Ich will» aus den Worten des Menschen ragen, solange sind seine Worte die Sendboten seines niederen Selbst. Sind diese Nadeln entfernt und ist die Stimme weich und schmiegsam geworden, daß sie sich wie ein Schleiergewand um die Geheimnisse aller Dinge legt, dann webt sie sich selbst zum Geistgewand (Majavirupa), und des Meisters zarter Laut kleidet sich in sie. Mit jedem Gedanken, den der Mensch im wahren Sinne des Wortes der inneren Wahrheit der Dinge widmet, webt er einen Faden zu dem Kleide, in das sich der Meister hüllen mag, der ihm erscheint. - Wer sich selbst zum Sendboten der Welt macht, zum Organ, durch das die Tiefen der Welträtsel sprechen, der «ergießt seiner Seele Leben in die Welt», sein Herzblut netzt seine Füße, auf daß sie eilends ihn dahin tragen, wo gewirkt werden soll. Und wenn die Seele da ist, wo nicht das niedere Ich ist, wenn sie nicht da ist, wo der Mensch genießend steht, sondern da, wohin ihn die tätigen Füße getragen haben, dann erscheint auch da der Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Und eh&#039; vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in sich stehen bleibt, kann nicht den Meister finden; wer ihn finden will, muß seiner Seele Kraft - seines Herzens Blut - in sein Tun - in seine tätigen Füße - fließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist der erste Sinn der vier Grundlehren. Wer mit diesem ersten lebt, dem kann der zweite enthüllt werden und dann die folgenden. Denn diese Lehren sind okkulte Wahrheiten, und eine jede okkulte Wahrheit hat mindestens einen siebenfachen Sinn. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weiteren drei Leitsätzen aus «Licht auf den Weg«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brief vom 4. Oktober 1905 an A. Kolbe, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg in der inneren Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur scheinbar widersprechen sich die beiden letzten Sätze. In Wahrheit drücken sie zwei ganz außerordentlich richtige Tat­sachen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Versenkung ist nämlich die erste Hälfte eines We­ges. Zunächst lebt der Mensch auf seiner gegenwärtigen Entwik­kelungsstufe in den Sinneswahrnehmungen der Außenwelt. Auch wenn er mit seinem Verstande und seiner Vernunft diese Sinnes­eindrücke verarbeitet, bleibt er doch «im Außen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht er sich nun frei von den Sinneseindrücken, zieht er sich in sich selbst zurück, so bleibt ihm die Kraft des Denkens. Dieses Denken ist dann ausgeleert von dem äußeren Inhalte. Das ist die «innere Versenkung». Aber eben deshalb, weil das Denken «ent­leert» ist, kann ihm nun neuer Inhalt von Innen zufließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Inhalt ist geistiger Art, wie der vorhergehende sinn­licher Art war. - Eben dadurch aber tritt nun der Mensch wieder aus sich heraus. Er tritt aus der Sphäre des niederen Ich in die «geistige Außenwelt». Und das wird mit dem Satze angedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Formel «Jch bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschrift etwa aus dem Jahre 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine esoterische Entwickelung anstrebt, dem muß vor allem klar sein, daß in gewissen äußerst einfachen Sätzen eine Kraft ver­borgen ist, die dadurch wirksam wird, daß er diese Sätze in seiner Seele leben läßt. Er erfaßt nicht das Richtige, wenn er solche Sätze nur mit dem Verstande begreifen will. Da sagen sie ihm zunächst sehr wenig. Er muß eine gewisse 7eit sein ganzes Inneres erfüllt sein lassen mit einem solchen Satze, sich ihm mit allen seinen Seelenkräften hingeben. - Ein solcher Satz ist: «Ich bin».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Satze liegt in der Tat das ganze Geheimnis des gegen­wärtigen Menschendaseins. Es kann nämlich innerlich einen sol­chen Satz nur ein Wesen denken, fühlen und wollen, das eine solche äußere Gestalt hat wie der gegenwärtige Erdenmensch. Es muß bei einem solchen Wesen die Gestalt sich so gebildet haben, daß alle im Leibe wirksamen Kräfte auf die Form hinzielen, die nach vorne zu der gewölbten Stirne wird. Diese nach vorn ge­wölbte Stirne und das «Ich bin» gehören zusammen. Es gab in früheren Entwickelungszeiten der menschlichen Gestalt eine Stu­fe, auf der sich diese Gestalt noch nicht zu einer solchen Stirne nach vorne gedrängt hatte. Damals konnte das «Ich bin» noch nicht innerlich gedacht, gewollt und gefühlt werden. Nun wäre es aber durchaus unrichtig, wenn man glauben wollte, daß die ge­schilderte Gestalt des Leibes das «Ich bin» hervorbringe. Dieses «Ich bin» war schon vorher vorhanden. Es konnte sich nur noch nicht in einer entsprechenden Gestalt ausdrücken. So wie es sich jetzt in der Körpergestalt des Menschen ausspricht, so drückte es sich vorher in einer Seelenwelt aus. Und es ist eben diese Kraft des «Ich bin», welche sich in einem 7eitraum der fernen Vergangen­heit mit jenem Menschenkörper vereinigtc, der noch nicht die heutige Stirnbildung hatte, und diese Kraft des «Ich bin» hat die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorige Gestalt zur gegenwärtigen Stirne aufgetrieben. - Daher kommt es, daß der Mensch durch eine gewisse Versenkung in das «Ich bin» die Kraft in sich spüren kann, welche ihn in seiner gegenwärtigen Form selbst gebildet hat. Und diese Kraft ist eine höhere Kraft als die Kräfte, die heute in seinem gewöhnlichen Leben in ihm sind. Denn es ist die seelische Schöpferkraft, die aus dem Seelischen das Leibliche heraus formt. - Daher muß der esoterisch Strebende sich für eine kurze Weile ganz in das «Ich bin» hineinleben, das heißt, er muß dieses «Ich bin» denken, dabei zu gleicher Zeit aber auch so etwas in sich erleben, wie: «Ich freue mich, daß ich als selbständiges Wesen mitwirken kann an der Welt». Und auch so etwas muß der Mensch erleben,wie: «Ich will mein Dasein, ich will mich hineinsetzen in den ganzen Zusam­menhang der Welt». Wenn der Mensch alles dieses in einen ein­zigen inneren Bewußtseinsakt zus ammendrängt und dabei gleich­zeitig seine ganze Bewußtseinskraft auf die Gegend der Stirne und der darunterliegenden inneren Gehirnglieder verlegt, so versetzt er sich tatsächlich in eine höhere Welt, aus der heraus seine Stirn­bildung bewirkt worden ist. Er muß nur nicht glauben, daß er nun gleich von heute auf morgen diese höheren Welten erobern kann. Er muß vielmehr die Geduld haben, diese Versenkung durch lange Zeit hindurch täglich immer wieder vorzunehmen. Hat er diese Geduld, dann wird er nach einiger Zeit bemerken, wie ihm ein Gedanke aufgeht, der nun kein bloßer gedachter Gedanke mehr ist, sondern ein von Kraft durchzogener, lebendi­ger Gedanke. Er wird sich etwa sagen können: «So, wie dieser mein Gedanke, so muß innerlich lebendig sein die Kraft, welche in dem Pflanzenkeime ist und ihn zu den Gliedern des Pflanzen-körpers auftreibt.» - Und bald wird sich ihm dieser Gedanke so zeigen, wie wenn er Licht ausströmte. In diesem innerlichen Lichtausströmen fühlt sich der Mensch froh und daseinsfreudig. Ein Gefühl durchdringt ihn, das man nur mit «freudiger Liebe am schöpferischen Dasein» bezeichnen kann. Und dem Willen teilt sich eine Kraft mit, wie wenn ihn der genannte Gedanke mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme durchstrahlte, die ihn energisch macht. Das alles kann der Mensch saugen aus der geschilderten richtigen Versenkung in das «Ich bin». Der Mensch wird nach und nach erkennen, daß intel­lektuelle, seelische und moralische Kraft höchster Art auf diese Weise in ihm geboren wird, und daß er sich dadurch in ein immer mehr bewußtes Verhältnis bringt zu einer höheren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter solcher Satz ist: «Es denkt». Dieses «Es denkt» stellt in einer ähnlichen Art, wie es eben für das «Ich bin» geschildert worden ist, die Kraft dar, durch welche von den höheren Welten heraus die Gestalt der menschlichen Sprach-werkzeuge gebildet worden ist. Als das Denken noch nicht in einem menschlichen Leibe sich auslebte, sondern noch in einer höheren Seelenwelt, da bewirkte es von da aus, daß an der menschlichen Gestalt, die damals an dieser noch nicht vorhan­denen Sprachorgane sich angliederten. Wenn daher der esote­risch Strebende sich wie vorher mit Denken, Gefühl und Wille ganz in das «Es denkt» versenkt und dabei das Bewußtsein auf die Gegend des Kehlkopfes hin konzentriert, so erlebt er die schöpferische Seelenkraft, welche sich von den oberen Welten her in dem Schaffen der Sprachorgane kundgegeben hat. Wenn er wieder die oben gekennzeichnete Geduld hat, so wird er es erleben, wie aus dem «Es denkt» Strahlungen ausgehen, die wie der Ausgangspunkt einer geistigen musikalischen Harmonie sind, und die ihn mit einem Gefühl heiliger Frömmigkeit erfül­len und zugleich mit einer Kraft, die ihm sagt: «Was ich als Mensch will, wird nach und nach immer weiser werden». Er wird eine Ahnung von jener Kraft erhalten, welche als göttlich-geistige Kraft sich durch das Weltenall ergießt, und welche alle Dinge nach Maß, Zahl und Gewicht ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dritter Satz ist: «Sie fühlt». Auch die Kraft dieses Satzes war einst - und zwar in einer noch früheren Zeit - noch nicht im Menschen, sondern in einer höheren Seelenwelt. Von da aus wirk­te sie herunter und bildete die Gestalt um, welche der Menschen-leib bis dahin hatte. Dieser Menschenleib hatte nämlich bis dahin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
noch nicht die Hände von den Füßen verschieden. Die heutigen Hände und Füße waren damals gleichgeformte Bewegungsorga-ne. Deshalb hatte auch der Mensch noch nicht seinen aufrechten Gang. Es war ein großer Schritt nach vorwärts in der mensch­lichen Entwickelung, daß seine vorderen Bewegungsorgane in Arbeitsorgane umgestaltet wurden. Er erhielt dadurch den auf­rechten Gang, der ihn befähigt, die niedere Natur zu überwinden, indem sein Blick hinausgerichtet wird in die himmlischen Gei­steswelten. Er wurde aber auch dadurch erst fähig, Karma zu bilden. Denn erst die Taten eines so gestalteten Wesens stehen unter dessen eigener Verantwortlichkeit. Dazu haben geistige Wesen den Menschen umgestaltet, als das vorher nur in ihnen befindliche «Sie fühlt» in den Menschenleib einströmte. Wenn sich daher der esoterisch Strebende wieder in ähnlicher Art, wie es oben geschildert worden ist, in dieses «Sie fühlt» versenkt, so erhebt er sich zu den entsprechenden Schaffenskräften der höhe­ren Welten. Er muß nun bei dem «Sie fühlt» das ganze Bewußt­sein auf die beiden Arme und Hände konzentrieren. Es wird ihm dann aus dem Gedanken «Sie fühlt» ein inneres Leben ausströ­men von unbeschreiblicher Seligkeit. Man kann dieses Gefühl als das der Liebe im tätigen Dasein bezeichnen. Der Mensch erhält dadurch ein Bewußtsein, wie die schaffende Liebe durch den Weltenraum hinflutet und durch ihre Tat in alles den belebenden Hauch einführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vierter Satz ist: «Er will». Es war die Kraft dieses Satzes, durch welche in urferner Vergangenheit der menschliche Leib überhaupt erst als eine selbständige Wesenheit von seiner Um­gebung herausgegliedert worden ist. Bevor von höheren seeli­schen Welten heraus diese Kraft auf ihn wirkte, war der mensch­liche Leib noch nicht durch eine äußere Haut nach allen Seiten abgeschlossen, sondern die Stoffströmungen strömten damals von allen Seiten in ihn ein und von ihm aus. Er hatte kein selbständiges Leben, sondern lebte ganz das Leben seiner Um­gebung mit. Natürlich war diese Umgebung damals eine ganz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andere als die gegenwärtige irdische Umgebung. Wenn nun der esoterisch Strebende sich wieder mit seinem ganzen Denken, Fühlen und Wollen in das «Er will» versenkt und dabei das Bewußtsein auf die ganze äußere Hautoberfläche konzentriert, so versetzt er sich allmählich in die hohen Schöpferkräfte des «Er will». Es sind das jene Kräfte der übersinnlichen Welt, durch welche den sinnlichen Dingen ihre Form und Gestalt gegeben wird. Der Mensch wird, wenn er genügend Ausdauer hat, in dem innerlichen Erleben dieses Gedankens etwas fühlen, wie wenn er über alles sinnlich-körperliche Dasein hinausgehoben wäre und herabblickte auf das Feld des sinnlichen Schaffens, um auf die­sem zu wirken, so wie es den in der Geisteswelt gewonnenen göttlichen Gedanken entspricht. Die Kraft, die von dem Gedan­ken ausgeht, ist die des wonnigen Versetztseins in die reine Geistigkeit und der Gewinn des Bewußtseins, daß man dieser sinnlichen Welt aus höheren Regionen das zuführen kann, was sie braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Esoteriker wird während des Sich-Versenkens in diese Kraftgedanken zugleich die Aufmerksamkeit auf seinen At­mungsprozeß zu richten haben und diesen aus einer unbewußten Tätigkeit zu einer bewußt geregelten Verrichtung für kurze Zeit umzugestalten haben. Denn während die geschilderte Einwir­kung der Kräfte aus höheren Welten auf die menschliche Gestalt die angegebene Umwandlung hervorbrachte, wurde durch eben-dieselben Kräfte im Innern dieser Gestalt das gegenwärtige At­mungssystem zustande gebracht, das notwendig ist für ein Wesen mit solcher Selbständigkeit des Leibes, solchen Händen, die unter eigener Verantwortung arbeiten, solchen Sprachwerkzeugen, welche inneres Erleben der Seele in äußerlich hörbaren Ton um-setzen. Durch die entsprechende Hinlenkung der Aufmerksam­keit auf den Atmungsprozeß wird die Erhebung in die höheren schöpferischen Weltregionen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der esoterisch Strebende so allmählich bewußt erleben lernt, was an höheren Weltenkräften ja immer in ihm schlummert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was er vorher nur nicht kennt, so wird ihm lebendig, ahnungsvoll anschaulich, was er vorher sich schon durch Stu­dium angeeignet haben soll. Er soll sich bekannt gemacht haben damit, daß der Mensch mit der ganzen Erdenentwickelung ver­schiedene Verwandlungsstufen durchgemacht hat, bevor der gegenwärtige Erdenzustand zustande gekommen ist. Man nennt diese Verwandlungszustände: Saturnzustand, Sonnenzustand, Mondzustand. Nun hat sich auch der Esoteriker damit bekannt zu machen, daß in späteren Epochen gewisse frühere Zustände sich in einer gewissen Art wiederholen. So wiederholte sich während der Erdenentwickelung der Saturn-, Sonnen- und Mondenzustand, und zwar so, daß die Saturnwiederholung dem Schaffen des «Er will» an der äußeren menschlichen Hülle ent­spricht. Die Sonnenwiederholung entspricht dem Schaffen des «Sie fühlt» an den Armen und Händen und die Mondenwieder­holung entspricht dem Schaffen des «Es denkt» an den Sprach-organen. Man sieht, wie so der Mensch seine Anschauung des Leibes als eines bloß geschaffenen Wesens in der sinnlichen Welt verläßt und sich in die Anschauung der höheren Welten hinein-lebt, wo die Kräfte sind, die an dem Menschen schaffen. Und so werden auch die bloßen Begriffe, die der Mensch von solchen Dingen aufgenommen hat, wie Saturn, Sonne und Mond, leben­dige Anschauungen und Erlebnisse. Und so muß es sein, wenn immer mehr und mehr der Weg gefunden werden soll aus dem Exoterischen in das Esoterische. Allerdings muß man das hier als Übung Gegebene nur als den Anfang betrachten. Man muß aber erst mit aller Energie das hier Gegebene durcharbeiten, dann kommt man so weit, daß man die weiteren Übungen erhalten kann, durch welche noch höhere Kräfte geweckt werden, die im Inneren des Menschen schlummern. Es kommt darauf an, die in den Worten «Ich bin», «Es denkt», «Sie fühlt», «Er will» liegen­den spirituellen Tatsachen zu ahnen und ihre Verbindung zu fühlen mit den Gliedern des Körpers, welcher ein aus der geisti­gen Welt heraus entstandenes Gebilde ist. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Information muß noch gesagt werden, daß in obigen Kraftworten die drei Formen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ES - SIE - ER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Natur der höheren Welten wohl begründet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es» ist das Kraftwort für das Weltendenken, das ist, jene Wesenheiten in der höheren Welt, welchen das schaffende Den­ken in ebendemselben Grade eigen ist wie den unter ihnen stehen­den Menschen das sinnliche Anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie» ist das Kraftwort für die Weltenseele, welche ein Fühlen hat, das von ihr ausströmt, während das menschliche Fühlen durch die Anregung von außen einströmt. Jenes Fühlen der Welt-seele ist die schaffende Weltenliebe, durch welche die Dinge ins Dasein treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er» ist das Kraftwort für den Weltenwillen, den Weltengeist, dessen Wille aus sich selbst wirkt, während der menschliche Wille durch die äußere Welt zum Wirken bestimmt wird. Dieser «Er» ist die schaffende Urkraft der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
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II&lt;br /&gt;
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Notizblatt&lt;br /&gt;
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Interpretation&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Mensch noch nicht gegen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebung abgegrenzt -Mit der Abgrenzung kam das Sondersein; dieses Sondersein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist die Wirkung des in ihm wollenden Gottes: Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufrichtung des Menschen und dem Gebrauch der Arme entsteht das persönliche Karma. Das Fühlen wird Tat durch die Hände: Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kehlkopf, der artikuliert stimmbegabt nur bei einem aufrechten Wesen ist, kommt die Sprache, der Ausdruck des Denkens; dieses Denken selbst schafft sich einen Ausdruck in der Sprache: Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am spätesten erscheint mit dem Vorderhirn das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich»-Bewußtsein: Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin: mit Konzentration auf das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorderhaupt: Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch eigentlich jetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt: mit Konzentration auf den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehlkopf Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch werden mußte, um &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein Jnneres (Geist) nach außen zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offenbaren (Sprechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt: mit Konzentration auf die beiden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arme: Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch werden mußte, um &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein Inneres mit dem Äußeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Wechselwirkung zu bringen. (Aufrichten, Greifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will: mit Konzentration auf die Körpergrenze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewußtwerden dessen, was der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch werden mußte, um das Äußere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Innern zu spiegeln (wahrzunehmen). &lt;br /&gt;
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(Wahrnehmen, Sich öffnen nach außen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 499&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Spruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Jn den reinen Strahlen des Lichtes..,»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus er esoterischen Stunde München, 5. Dezember 1907, GA 266/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationsworte sind Zauberworte, die die Pforten der Seele Dffnen, damit das göttliche Leben einziehen kann. Darum soll man auch nicht bloß mit dem Verstande über seine Meditations­worte spekulieren, sondern die Seele für höhere Kräfte, als die bloßen Verstandeskräfte sind, öffnen. Wenn man mit dem Ver­stande darüber nachspekuliert, so treten nur die Kräfte in Tätig­keit, die schon in einem darinnen sind. Aber höhere Kräfte sollen wach werden. Man soll an seinen Meditationsworten nicht Rätsel lösen wollen, sondern sich von ihnen Rätsel lösen lassen. Denn sie sind viel weiser als der Verstand je sein kann. Darum soll man sie ganz auf sich wirken lassen und aufnehmen, was sie hineinfließen lassen in die Seele, sie ganz leben lassen in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsworte sind nicht ausspekuliert, sondern heraus-geboren aus den Gesetzen der geistigen Welt. In jedem Vokale lebt etwas ganz Besonderes. Die Vokale haben einen bestimmten Klangwert, und nicht ein jeder hat denselben. Und ebenso wie die Seele die Wirkung der Klänge empfindet, so soll sie sich auch den Bildern hingeben, die ihr die Worte vermitteln. Bei der Medita­tion sei man so weit als möglich vom abstrakten Vorstellen ent­fernt, sondern bemühe sich, möglichst konkret zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal eine Meditationsformel, die Ihr fast alle kennt: «In den reinen Strahlen ...».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann man sich etwa vorstellen mattglänzendes Mondenlicht, das darstellt das sanfte Licht der Gottheit, die die Schöpfung durch-flutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz deutlich und innig soll diese Vorstellung in der Seele leben bei den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen die Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sucht man mit seiner Liebe das sanfte Mondenlicht ganz zu durchdringen, es in sich hineinzugießen, so daß durch die Wärme der eigenen Liebe das milde Licht zu erstrahlen beginnt, und man fühlt in den Strahlenfluten die Gottheit in der eigenen Seele er­glühen. Bei den folgenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sucht man sich vorzustellen, daß man ganz vom göttlichen Geiste umflossen sei. Man kann sich fühlen wie in einem lauen Bade, ganz eingebettet von göttlicher Substanz, die wie ein mildes, laues Bad den ganzen Menschen umfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der WeIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag bei diesen Worten denken an einen fernen Leuchtturm, der zu einem herüberstrahlt, und sich mit demGefühl durchdrin­gen, daß man sein eigenes Selbst im Göttlichen finden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Bilder, die während der Meditation in der Seele leben, ziehen uns zum Göttlichen hinan und öffnen die Pforten der Seele, auch in die Vokale ist eine tiefe Weisheit und hohes göttliches Leben hineingelegt. Es ist nicht gleichgültig, welche Vokale in der Seele erklingen. Nehmen wir einmal den Vokal i Das i drückt immer aus ein Zentralisieren, ein Streben nach dem Mittelpunkt, dem Zentrum. Ganz etwas anderes bedeutet das a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Ausdruck der inneren Anbetung des Göttlichen. Das strebt hin zum Mittelpunkte des Alls, das a dagegen bleibt ent­fernt und neigt sich in Anbetung vor dem Heiligsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir nun daraufhin unsere Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten i strebt die Seele hin zum göttlichen Zentrum, im a weicht sie anbetend zurück, und im zweiten i eilt sie wiederum dem Göttlichen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Zeile haben wir das ä:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ä stellt dar ein abgeschwächtes a. Die anbetungsvolle Hinga­be des a verwandelt sich im ä zu scheuer Ehrfurcht. In heiliger scheuer Ehrfurcht wagt der Mensch nicht dem Gotte zu nahen. Im nachfolgenden o aber eilt die Seele hin, um das Göttliche ganz zu umfassen mit heiliger Liebe und Innigkeit. Das o drückt immer das liebevolle Umfangen aus. Die folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da führt das i die Seele wieder unmittelbar ins göttliche Zentrum. Dann wird im a:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Seele wieder ganz Anbetung. Und wie die scheue Ehrfurcht des ä in der zweiten Zeile sich wandelte in ein inniges Umfangen des Göttlichen, so schwächt sich in der vierten Zeile die volle warme andächtige Anbetung des a ab in eine scheues Umfangen­wollen, das kaum wagt, die Gottheit zu berühren: ö&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der fünften Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herrscht das u vor. Es drückt immer ein Ruhen, ein Eingebettetsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus. Nun ist die Seele in seliger Ruhe mit dem Göttlichen in eins verschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden letzten Zeilen kehrt immer das i wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele wird zum Schlusse immer tiefer in das göttliche Zen­trum der Welt hineingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ein Gesichtspunkt, wie man die Formel verstehen kann, und ein kleiner Teil der tiefen Weisheit, die darin ruht. Es wäre verwirrend, wollte ich Euch mitteilen, was für tiefe Geheimnisse noch darin verborgen sind. Kein Buchstabe und kein Zeichen ist darin, das nicht einen tiefen, tiefen Sinn enthielte. So hat das göttliche Schöpfungswort geklungen, als es einst das All entste­hen ließ. Ihr hörtet es einst erklingen, aber Eure Seelen waren sich dessen noch nicht bewußt. Damals stiegt Ihr herab aus dem Gei­ste, und Ihr werdet dahin zurückkehren in vollem Bewußtsein. Aus dem Geiste geboren, im irdischen Leibe lebend, werdet Ihr durch die Kraft des Geistes zurückkehren zum göttlichen Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i Hinstreben zum Zentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a Anbetung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ä scheue Ehrfurcht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Umfangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 scheue Berührung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u Ruhen in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rückschau- Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der esoterischen Stunde München, 6. Juni1907, GA 266/J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Die Rückschau] muß von rückwärts nach vorwärts vollzogen wer-den, da wir uns gewöhnen sollen an die Wahrnehmungsart des Astraiplanes [auf dem alles spiegelhildlieh erscheint].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Die Geheimwissenschaft im Umriß», 1910, GA 13, 1989, S. 337f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großem Werte ist es, wenn der Mensch in solchen Perioden [der inneren Stille und des Friedens] ganz loskommt von den Gedanken an seine persönlichen Angelegenheiten, wenn er sich zu erheben vermag zu dem, was nicht nur ihn, sondern was den Menschen im allgemeinen überhaupt angeht. Ist er imstande, seine Seele zu erfüllen mit den Mitteilungen aus der höheren geistigen Welt, vermögen diese sein Interesse in einem so hohen Grade zu fesseln, wie eine persönliche Sorge oder Angelegenheit, dann wird seine Seele davon besondere Früchte haben. - Wer in dieser Weise regelnd in sein Seelenleben einzugreifen sich bemüht, der wird auch zu der Möglichkeit einer Selbstbeobachtung kommen, wel­che die eigenen Angelegenheiten mit der Ruhe ansieht, als wenn sie fremde wären. Die eigenen Erlebnisse, die eigenen Freuden und Leiden wie die eines andern ansehen können, ist eine gute Vorbereitung für die Geistesschulung. Man bringt es allmählich zu dem in dieser Beziehung notwendigen Grad, wenn man sich täglich nach vollbrachtem Tagewerk die Bilder der täglichen Er­lebnisse vor dem Geiste vorbeiziehen läßt. Man soll sich inner­halb seiner Erlebnisse selbst im Bilde erblicken; also sich in sei-nem Tagesleben wie von außen betrachten. Man gelangt zu einer gewissen Praxis in solcher Selbstbeobachtung, wenn man mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einzelner kleiner Teile dieses Tageslebens den An­fang macht. Man wird dann immer geschickter und gewandter in solcher Rückschau, so daß man sie nach längerer Übung in einer kurzen Spanne Zeit vollständig wird gestalten können. Dieses Rückwärts-Anschauen der Erlebnisse hat für die Geistesschulung deshalb seinen besonderen Wert, weil es die Seele dazu bringt, sich im Vorstellen loszumachen von der sonst innegehaltenen Gewohnheit, nur dem Verlauf des sinnenfälligen Geschehens mit dem Denken zu folgen. Im Rückwärts-Denken stellt man richtig vor, aber nicht gehalten durch den sinnenfälligen Verlauf. Das braucht man zum Einleben in die übersinnliche Welt. Daran er­kraftet sich das Vorstellen in gesunder Art. Daher ist es auch gut, außer seinem Tagesleben anderes rückwärts vorzustellen, zum Beispiel den Verlauf eines Dramas, einer Erzählung, einer Tonfol­ge und so weiter. - Das Ideal für den Geistesschüler wird immer mehr werden, sich den an ihn herantretenden Lebensereignissen gegenüber so zu verhalten, daß er sie mit innerer Sicherheit und Seelenruhe an sich herankommen läßt und sie nicht nach seiner Seelenverfassung beurteilt, sondern nach ihrer inneren Bedeutung und ihrem inneren Wert. Er wird gerade durch den Hinblick auf dieses Ideal sich die seelische Grundlage schaffen, um sich den oben geschilderten Versenkungen in symbolische und andere Gedanken und Empfindungen hingeben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Oxford, 20. August 1922, GA 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich Ihnen eine einfache Willensübung als konkretes Beispiel vor die Seele führen, an der Sie das Prinzip, das hier in Betracht kommt, studieren können. Wir sind im gewöhnlichen Leben daran gewöhnt, mit dem Verlauf der Welt zu denken. Wir lassen die Dinge, wie sie geschehen, an uns herantreten. Das, was früher an uns herantrat, denken wir füher, was später an uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herantrat, denken wir später. Und selbst wenn wir in dem mehr logischen Denken nicht mit dem zeitlichen Verlauf mitdenken, so ist doch im Hintergrunde die Bemühung vorhanden, uns an den äußeren, wirklichen Verlauf der Tatsachen zu halten. Um uns im geistig-seelischen Kräfteverhältnis zu üben, müssen wir loskom­men von dem äußerlichen Verlauf der Dinge. Und da ist eine gute Übung, die zugleich eine Willensübung ist, diese, wenn wir versu­chen, unsere Tageserlebnisse, wie wir sie vom Morgen bis zum Abend erleben, eben nicht vom Morgen bis zum Abend, sondern vom Abend zum Morgen hin rückwärts durchzudenken und da­bei möglichst auf die Einzelheiten einzugehen. L...1 Wenn wir in der Lage sind - und darauf kommt es an -, mit unserem Denken ganz loszukommen von der Art, wie die Wirklichkeit verläuft, dreidimensional, dann werden wir sehen, wie eine ganz ungeheu­re Verstärkung unseres Willens eintritt. Wir werden das auch erreichen, wenn wir in die Lage kommen, eine Melodie umge­kehrt zu empfinden, oder wenn wir uns vorstellen ein Drama von fünf Akten, rückwärts verlaufend vom fünften, vierten Akt und so weiter zum ersten. Durch alle diese Mittel stärken wir den Willen, indem wir ihn innerlich erkraften und äußerlich losreißen von seinem sinnlichen Gebundensein an die Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Penmaenmawr, 20. August 1923, GA 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussen eine bedeutende, rein aus dem Innern herausgeholte Kraftanstrengung vollbringen, um rein rückwärts vorzustellen. Dadurch reißen wir die innere Tätigkeit unserer Seele los von dem Gängelbande, an dem wir sonst fortwährend gezogen werden, und dadurch bringen wir dieses innere geistig-seelische Erleben allmählich bis zu jenem Punkt, wo sich das Geistig-Seelische wirklich losreißt vom Körperlichen und auch vom Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereiten kann sich gut der Mensch zu einem solchen Losreißen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn er in der Lage ist, jeden Abend seine Tageserlebnisse rückwärts vorzustellen, dasjenige zuerst vorzustellen, was man zuletzt erlebt hat, dann rücklaufend, aber womöglich auch die Einzelheiten rücklaufend vorzustellen, so daß man, wenn man eine Treppe hinaufgestiegen ist, zuerst sich vorstellt oben auf der obersten Stufe, dann auf der vorletzten, dritten und so weiter rückwärts hinuntergehend sich vorstellt dasjenige, was man hin­aufgehend vollbracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden sagen: Man erlebt so viel am Tage, das dauert lange. Nun, man mache zunächst episodisch wirklich das zunächst, daß man das Hinauf- und Hinuntergehen über eine Treppe umge­kehrt vorstellt: hinunter- und hinaufgehen; dann bekommt man eine innere Beweglichkeit, so daß man nach und nach wirklich in drei, vier Minuten den ganzen Tagesverlauf des Lebens rück­wärtsbewegend vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Angabe «Studium»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief vom 14. Juli 1904, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium übernimmt jeder ES.-Schüler als eine Pflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Die Stufen der höheren Frkenntnis» (1905), GA 12, 1993, S.66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele unterschätzen noch immer die Gewalt dessen, was in diesen Mitteilungen aus einer höheren Welt allein schon verborgen liegt. Und im Zusammenhange damit überschätzen sie allerlei andere Übungen und Prozeduren. Ja, was nützt es mir, sagen sie, wenn mir andere erzählen, wie es in höheren Welten aussieht: ich möchte doch selbst da hineinschauen. Solchen fehlt nur zumeist die Ge­duld, sich immer wieder und wieder in solche Erzählungen aus höheren Welten zu vertiefen. Täten sie es, dann würden sie sehen, welche Zündekraft diese «bloßen Erzählungen» haben und wie wirklich die eigene Inspiration angeregt wird, wenn man die Inspi­rationen anderer mitgeteilt erhält. - Gewiß, es müssen zum «Ler­nen» andere Übungen hinzukommen, wenn der Schüler rasche Fortschritte in dem Erleben der höheren Welten machen will; es sollte aber niemand die unbegrenzt große Bedeutung gerade des «Lernens» unterschätzen. Und jedenfalls kann niemandem Hoff­nung gegeben werden, daß er durch irgendwelche Übungen rasche Eroberungen in den höheren Welten machen werde, der es nicht zugleich über sich bringt: unablässig sich in die Mitteilungen zu vertiefen, die, rein erzählend, von den Vorgängen und Wesen der höheren Welten von berufener Seite gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|509}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Stuttgart, 4. September 1906, GA 95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete, um die es sich bei der Rosenkreuzer-Schulung han­delt, sind folgende, und sie müssen Hand in Hand gehen mit der Ausbildung der bereits eiwähnten sechs Eigenschaften: Gedan­kenkontrolle, Initiative des Handelns, Gelassenheit, Unbefangen­heit oder Positivität, Glaube, inneres Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulung selbst besteht in folgendem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Studium. Ohne Studium kommt der jetzige Europäer nicht dazu, selbst zu erkennen. Er muß versuchen, erst die Gedanken der ganzen Menschheit in sich hervorzubringen. Er muß mit dem Weltensystem denken lernen. Er muß sich sagen: Wenn andere das gedacht haben, so muß es doch menschlich sein, und ich will einmal probieren, wie es sich damit leben läßt. - Man braucht darauf ja nicht wie auf ein Dogma zu schwören, aber man muß es kennenlernen durch Studium. Der Schüler muß die Entwickelung der Sonnen und Planeten, der Erde und der Menschheit kennen­lernen. Diese Gedanken, die uns für das Studium überliefert wer­den, reinigen unseren Geist. An den strengen Gedankenlinien ranken wir uns hinauf dazu, selbst streng logische Gedanken zu bilden. Dieses Studium reinigt auch wiederum unsere Gedanken, so daß wir streng logisch denken lernen. Wenn wir zum Beispiel ein sehr schweres Buch studieren, so kommt es weniger darauf an, den Inhalt zu begreifen, als darauf, daß wir auf die Gedankenbah­nen des Verfassers eingehen und mitdenken lernen. Deshalb darf man auch kein Buch zu schwer finden; das hieße bloß, man ist zu bequem zu denken. Die besten Bücher sind gerade diejenigen, die man immer und immer wieder studieren muß, die man nicht gleich versteht, die man Satz für Satz durchdenken muß. Beim Studium kommt es nicht so sehr auf das Was als auf das Wie an. Durch die großen Wahrheiten, wie zum Beispiel die Planetenge-setze, schaffen wir uns große Denklinien an, und das ist das Wesentliche an der Sache. Auch darin steckt viel Egoismus, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jemand sagt: Ich will mehr moralische Lehren haben und keine über Planetensysteme. - Richtige Weisheit bewirkt ein morali­sches Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag München, 6. Juni 1907, GA 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium im Rosenkreuzer-Sinne ist das Sich-vertiefen-Kön­nen in einen solchen Gedankeninhalt, der nicht der physischen Wirklichkeit, sondern der den höheren Welten entnommen ist; das, was man das Leben im reinen Gedanken nennt. Das wird sogar von den heutigen Philosophen meistenteils geleugnet; sie sagen, ein jedes Denken müsse einen gewissen Rest von sinnlicher Anschauung haben. Das ist aber nicht der Fall, denn kein Mensch kann zum Beispiel einen wirklichen Kreis sehen. Einen Kreis muß man im Geiste sehen; auf der Tafel ist er nur eine Anhäufung kleiner Kreideteilchen. Einen wirklichen Kreis kann man nur erlangen, wenn man absieht von allen Beispielen, von der äußeren Wirklichkeit. So ist in der Mathematik das Denken ein übersinn­liches. Aber auch in den anderen Dingen der Welt muß man übersinnlich denken lernen, und eine solche Denkweise haben die Eingeweihten immer über das Wesen des Menschen gehabt. Die Rosenkreuzer-Theosophie ist eine solche übersinnliche Erkennt­nis, und ihr Studium, wie wir es jetzt getrieben haben, ist die erste Stufe für die Rosenkreuzer-Schulung selbst. Nicht aus einem äußeren Grunde trage ich die rosenkreuzerische Theosophie vor, sondern weil dies die erste Stufe der rosenkreuzerischen Einweihung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen denken wohl oft, es sei unnötig, über die Glie­der der Menschennatur oder die Evolution der Menschheit oder die verschiedenen planetarischen Entwickelungen zu reden. Sie möchten sich lieber schöne Gefühle aneignen, ernsthaft studieren wollen sie nicht. Doch wenn man sich auch noch so viele schöne Gefühle aneignet in der Seele, es ist unmöglich, dadurch allein in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die höheren Welten hinaufzukommen. Nicht Gefühle will die Rosenkreuzer-Theosophie erregen, sondern durch die gewaltigen Tatsachen der geistigen Welten die Gefühle selbst antönen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derjenige, der dann hinaufdringen will in die höheren Welten, muß sich an jenes Denken gewöhnen, das einen Gedanken aus dem andern hervorgehen läßt. Ein solches Denken ist entwickelt in meiner «Philosophie der Freiheit» und «Wahrheit und Wissen­schaft». Diese Bücher sind nicht so geschrieben, daß man einen Gedanken nehmen und an eine andere Stelle hinsetzen könnte; sie sind vielmehr so geschrieben, wie ein Organismus entsteht; eben­so wächst ein Gedanke aus dem andern hervor. Diese Bücher haben gar nichts zu tun mit dem, der sie geschrieben hat. Er überließ sich dem, was die Gedanken selbst in ihm erarbeiteten, wie sie sich selbst gliederten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist das Studium für den, der es in einer gewissen elementaren Weise absolvieren will, ein Sich-bekannt-Machen mit den ele­mentaren Tatsachen der Geisteswissenschaft selber, während für den, der höher hinauf will, es ein Vertiefen in ein Gedankenge­bäude ist, das einen Gedanken aus dem andern, aus sich selbst herauswachsen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Angabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« Versenkung in das eigene göttliche Ideal»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt nicht diese oder jene Vorstellung vom Göttlichen in Betracht, sondern diejenige, welche uns - nach unserer Subjekti­vität - wirklich intim ist. Dem Christen kann es Christus, dem Hindu der «Meister», dem Mohammedaner «Mohammed» sein, ja es kann sich ein moderner Wissenschafter in die «göttliche Natur» devotionell versenken. Es kommt auf das devotionelle Gefühl an, nicht auf die Vorstellung, die man sich vom «Gött­lichen» macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Brief an einen esoterischen Schüler, Berlin, 12. August 19C4, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher Art das Ideal ist, kommt nicht in Betracht, es handelt sich nur um die Erzeugung der richtigen Seelenstimmung. Ob man dabei an den Meister oder an den Sternenhimmel denkt, ist einerlei. Es sind schon Atheisten gekommen, die meinten, sie hätten gar kein göttliches Ideal. Aber sie konnten auf den Sternen­himmel verwiesen werden, der doch jedem ein Gefühl der Ehr­furcht und Devotion abnötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der esoterischen Stunde München, 6. Juni 1907, GA 266/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Angaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkohol ist absolut zu meiden -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vegetarische Kost nicbt unbedingt, aber förderlich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Linsen, Bohnen, Erbsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl werden Meditations- und Konzentrationsübungen die Hauptsache sein, doch wird es nicht so unwesentlich sein, wie der Strebende sich ernährt, wenn die Bearbeitung des Astralleibes beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allen Dingen ist es wichtig, Alkohol in jeder Form zu mei­den, sogar die mit Alkohol gefüllten Süßigkeiten sind von sehr schädlicher Wirkung. Alkohol und geistige Übungen führen auf die schlimmsten Pfade. Von wissenschaftlichem Standpunkt aus ist ja schon der schlimme Einfluß des Alkohols auf die Gehirnfunk­tion nachgewiesen; wieviel mehr sollte ein Mensch, der sein ganzes Streben auf das Geistige richtet, sich eines Genußes enthalten, der das Erkennen des Geistigen vollständig ausschließt. Der Genuß von Fleisch und Fisch ist nicht ratsam. Im Fleisch genießt der Mensch die ganze Tierleidenschaft mit, und im Fisch genießt er das ganze Weltenkama mit. Pilze sind ungemein schädlich; sie enthal­ten hemmende Mondenkraft; und alles, was auf dem Mond entstan­den ist, bedeutet Erstarrung. Ebenso sind Hülsenfrüchte nicht sehr ratsam wegen zu großen Stickstoffgehaltes. Stickstoff verunreinigt den Ätherkörper.[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus GA 266/I, S. 553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wein genießt, kann zu keiner wahren Erkenntnis von Manas, Buddhi und Atma kommen. Er kann niemals die Reinkarnation begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Berlin, 3. Oktoher 1905, GA 93a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Laut eien Notizen von einer Fragenheantwortung nach dem Vortrag Leipzig, 25. April 1906 in GA 97 «Das christliche Mysterium« wurde dort zu diesem Thema bemerkt: «Dies hezieht sich alles auf die Entwickelung okkulter Kräfte, aher nicht auf die wissensmäßige Aneignung spiritueller Wahrheiten.«]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Meditationen mit oder ohne Zeitangaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag (Fragenheantwortungen) Dornach, 22. April 1924, GA 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fin Teilnehmer: Eine Frage, die uns allen am Herzen liegt, ist die, wie wir zurechtkommen sollen mit allen Meditationen, die wir haben. Zu welcher Zeit wir sie machen sollen, ob wir einen richtigen Rhythmus hineinbringen sollen, wie wir das machen sollen. Ob wir es so machen sollen, daß wir die, die wir zu Weihnachten bekommen haben,* alle zu gleicher Zeit machen sollen? Bis jetzt erscheint es uns so, daß die meisten von uns wenigstens noch erdrückt sozusa­gen sich fühlen von dem ganzen Stoff von Meditation, und noch nicht richtig mit ihm zu leben wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, in bezug auf diese Dinge handelt es sich wirklich darum, daß nicht in einer solchen Art strikte Anweisungen gege­ben werden sollen, denn es ist ein zu starkes Eingreifen in die menschliche Freiheit. Es wird auch, wenn man die Dinge richtig ansieht, nicht gut eine Bedrückung der Seele dabei herauskom­men können. Es sind die Meditationen, die zu Weihnachten hier gegeben worden sind, eigentlich immer so gegeben worden, daß zu ihnen dazu gesagt worden ist, nach welcher Richtung hin sie die Seele bewegen. Das ist gesagt worden bei allen solchen Medi­tationen, wie diese sind. Dabei handelt es sich ja auch um solche Meditationen, wie sie jetzt in der ersten Klasse gegeben werden.** Bei allen diesen Meditationen ist es etwas anderes, als wenn je­mand kommt und wünscht, eine persönlich wirkende Meditation zu bekommen. Wenn jemand eine persönlich wirkende Meditati­on haben will, so muß man ihm natürlich bedeuten, ob er die betreffende Meditation des Morgens oder des Abends machen soll, wie er sich im Sinne dieser Meditation auch sonst zu verhal­ten hat und dergleichen. Das sind Meditationen, die eben in das esoterische Leben des einzelnen nach Maßgabe seiner Fähigkeiten und seines Karmas eingreifen sollen. Sie führen dann von selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Im sog. «Weihnachtskurs» für Mediziner, CA 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; CA 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu, daß dieser einzelne Mensch nicht ein einzelner bleibt, son­dern den Trieb in sich entwickeln wird, zu erkennen diejenigen, die mit ihm gleichen Strebens sind. Diese Meditation müssen wir als persönliche Meditation betrachten. Alles dasjenige, was sonst gegeben wird - wenn nicht etwa, was bis jetzt nicht vorgekom­men ist, gesagt wird, es wäre gut, daß eine solche Meditation zu einer bestimmten Zeit oder unter besonderen Umständen oder mit besonderen Begleiterscheinungen zu machen ist -, alle sol­chen Meditationen, die gegeben werden wie die Meditation der esoterischen Unterweisung zu Weihnachten, die werden eigent­lich so gegeben, daß man sich ganz genau vor Augen hält, was mit den Meditationen für eine Wirkung erzielt wird. Und dann han­delt es sich darum, daß man die Lebensumstände, also dasjenige, was man hat als die besondere Situation seines Lebens, dazu benützt, um solche Meditationen zu machen. Nicht wahr, solche Meditationen werden einfach gemacht dann, wenn man die Muße für sie findet. Je öfter, desto besser. Sie werden immer die entspre­chende Wirkung haben. Es sollte gerade bei solchen Meditationen sich wirklich darum handeln, persönliche Entwickelung anzu­streben. Man sollte aus dem, was sich da dem Geiste ergibt, dann den Zusammenschluß suchen und findet ihn auch. So daß eigent­lich am bedrückendsten sein müßte, wenn in ganz bestimmter Weise Maßregeln gegeben würden, um diese Meditationen, sei es von einzelnen oder von einer ganzen Gruppe, wie Sie sagen, gleichzeitig machen zu lassen. Das alles führt ja auch dazu, daß die Meditation etwas verliert, was sie eigentlich haben soll. Sehen Sie, jede Meditation wird beeinträchtigt dadurch, daß man von der Verpflichtung ausgeht, sie zu machen. Das müssen Sie sehr genau ins Auge fassen. Jede Meditation wird dadurch beeinträch­tigt, daß man von der Verpflichtung ausgeht, sie machen zu müs­sen. Deshalb ist es bei den persönlichen Meditationen durchaus notwendig, daß diese persönliche Meditation allmählich übergeht in etwas im Menschen, was er seelisch empfindet wie einen Durst nach der Meditation. Und diejenigen Menschen machen eigentlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre Morgen- und Abendmeditation, die sie zu machen haben, am richtigsten, denen dürstet nach der Meditation, so wie der Mensch ißt, wenn ihn hungert. Wenn die Meditation etwas wird, ohne das man nicht sein kann, daß man der Seele gegenüber fühlt, als ob es zum ganzen Leben der Seele gehörte, dann ist die Meditation richtig empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ANHANG Herausgeberkommentare Zu den Atemübungen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE519 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANHANG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeberkommentare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Atemübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Der Europäer muß sehr vor­sichtig mit Atemübungen sein und sie erst spät nach entspre­chender Anweisung beginnen.» (Leipzig, 10.7.1906 in GA 94&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die relativ zahlreichen Übungen mit Angaben zu rhythmischem Atmen mag sich für gute Kenner von Rudolf Steiners Werk die Frage stellen, wie das übereinstimmt mit den sich mehrfach findenden Äuße­rungen, in denen vor Atemübungen gewarnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist zu berücksichtigen, daß sich diese Warnungen vor allem auf gewisse Gefahren beziehen, die mit Atemübungen verbunden sein kön­nen, daß es jedoch ein Mißverständnis wäre, daraus zu folgern, daß Rudolf Steiner Atemübungen absolut abgelehnt habe. Denn wenn es auch zum Beispiel in der zu Beginn des Jahres 1910 erschienenen Schrift «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (GA 13, Ausgabe Dornach 1989, S.372) heißt, daß es das «Ideal» der Entwickelung sei, durch den phy­sischen Leib gar keine Übungen, auch nicht solche Atemübungen zu machen, sondern daß alles, was mit dem physischen Leib zu geschehen hat, sich nur als eine Folge der reinen Intuitionsübungen einstellte, so ist doch unmittelbar davor auch gesagt, daß der Geistesschüler auf einer gewissen Stufe seiner Übungen «für kurze Zeit das Bedürfnis empfin­det, z.B. das Atmen (oder dergleichen) so einzurichten, daß es in eine Art Einklang oder Harmonie mit dem kommt, was in den Übungen oder sonst in der inneren Versenkung die Seele verrichtet.» Ähnlich formuliert findet sich das auch in dem Vortrag Dornach, 24. April 1924 (in GA 316).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dasjenige, was von Rudolf Steiner im Hinblick auf Atemübun­gen als unbedingt notwendig vorausgesetzt wurde, findet sich in der wenige Monate nach dem Erscheinen der «Geheimwissenschaft im Umriß« gehaltenen Vortragsreihe «Mikrokosmos, Makrokosmos» (Wien, März 1910, GA 119) so hingewiesen: Ehe man daran gehe, Atemübungen zu machen, sei es unbedingt notwendig, sich dafür genü­gend vorbereitet zu haben, womit ein vertieftes Studium der geisteswis­senschaftlichen Literatur gemeint ist. Wörtlich heißt es: «Leider werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute vielfach leichtfertige Anweisungen auf diesem Gebiet gegeben, und wer diese Dinge versteht, blickt mit Grauen darauf, daß zahlreiche Menschen sich heute mit Atemübungen abgeben, ohne genügende Vor­bereitung vorgenommen zu haben. Dem Geistesforscher erscheinen sie wie Kinder, die mit dem Feuer spielen. (...) Wer in den Atmungsprozeß eingreifen will, darf dies nur tun aus der Erkenntnis heraus, daß dem Schüler Erkenntnis Gebet wird, daß er sich erfüllt mit tiefer Andacht. Anders sollten überhaupt nicht Anweisungen gegeben werden für diese verantwortungsvollsten Dinge.» (Wien, 31. März 1910, GA 119).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War diese Warnung damals noch allgemein gehalten, so wurde in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, als im Westen indische Yoga-Atem-übungen immer stärker propagiert wurden, vor diesen ganz konkret gewarnt. Es wurde verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht, daß das Nachmachen solcher Übungen den modernen europäischen Men­schen in die Gefahr bringen könne, seine Leiblichkeit zu zerstören, da sein Seelenleben nicht mehr wie dasjenige des alten Inders gegen die Sensibilität, sondern gegen die Intellektualität hin liege. Beim Leben im intellektuellen Felde sei es darum geboten, Übungen anzuwenden, die sich im rein Geistig-Seelischen halten. Aus diesem Grunde würden Übungen wie die in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» beschriebenen, von dem leiblich-physischen At­mungsprozeß «höchstens etwas anklingen« lassen, heißt es beispielswei­se in dem öffentlich gehaltenen Vortrag Stuttgart, 3. September 1921 (in GA 78). Ebenso heißt es in den Autoreferaten von Vorträgen aus dem Jahre 1922 (GA 25), daß der heutige Mensch das orientalische Yoga-atmen deshalb nicht nachmachen sollte, weil er «im Laufe der Mensch­heitsentwicklung in eine Organisation eingetreten [ist], die solche Yogaübungen ausschließt.« Das Wort 1904) besagt der Aphorismus II/51, daß es außer den das Einatmen, Atemhalten, Ausatmen regulierenden Übungen zur Förderung der Konzentration, «noch eine besondere Art« der Regelung des Atems&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gibt, die sich auf die «innere Sphäre« des Atmens richtet. Hierzu heißt es in der Anmerkung von W. Q. Jugde, daß damit auf eine Regelung des Atmens hingewiesen werde, die darin bestehe, «daß die Richtung des Atems auf gewisse Nervenzentren im menschlichen Körper und sein daraus folgender Einfluß auf diese Zentren zum Zwecke der Hervor­bringung physiologischer und danach psychischer Wirkungen genau überwacht wird.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum Rudolf Steiner seinen esoterischen Schülern über­haupt Atemübungen gegeben hat, findet sich grundsätzlich beantwortet in seinen Schilderungen der drei für unsere Zeit maßgebenden Haupt­typen geistiger Schulungsmethoden, wonach die Rhythmisierung des Lebens; einschließlich derjenigen des Atmens, nicht nur eine Stufe der altorientalischen, sondern auch der christlich-rosenkreuzerischen Me­thode bildet, wenn auch in geringerem Maße und modifiziert (GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dezidierte Erklärung, wodurch sich die von ihm gegebenen Übungen zur Rhythmisierung des Atmens von denen des alten orienta­lischen Yogaweges unterscheiden, findet sich in einem Vortrag aus dem Jahre 1922. Demgemäß müsse im Gegensatz zu dem Bestreben des alten Yogi, der den Denkprozeß mit dem Atmungsprozeß zusammenzu­schalten suchte, dieser Zusammenhang heute völlig gelöst werden. Wenn der alte Yogi zu seinem eigenen Rhythmus zurückging, so müsse der heutige Mensch zu dem Rhythmus der äußeren Welt zurückgehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Lesen Sie gleich die ersten Übungen, welche ich angegeben habe in , wo ich zeige, wie man, sagen wir, das Keimen und Wachsen einer Pflanze verfolgen soll. Die Meditation geht darauf hin, die Vorstellung, das Denken von dem Atmen loszulösen und es untertauchen zu lassen in die Wachstumskräf­te der Pflanze selber. Das Denken soll in den Rhythmus hinausgehen, der die äußere Welt durchzieht. In dem Momente aber, wo das Denken wirklich in dieser Weise sich befreit von den leiblichen Funktionen, wo es sich losreißt vom Atem, wo es sich allmählich zusammenbindet mit dem äußeren Rhythmus, da taucht es unter, jetzt nicht in die sinnlichen Wahrnehmungen, in die sinnlichen Eigenschaften der Dinge, sondern da taucht es unter in das Geistige der einzelnen Dinge. [...] Alle Übun­gen des Meditierens der neueren Zeit gehen darauf aus, das Denken ganz loszulösen von dem Atmungsprozeß. [...] Das ist der Unterschied des modernen Meditierens von den Yoga-Übungen einer sehr alten Zeit.« (Dornach, 27. Mai 1922, GA 212).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Erklärung sind in Rudolf Steiners Übungen die mit den Angaben zur Rhythmisierung des Atmens verbundenen Konzen­trationsformeln von entscheidender Bedeutung. Denn diese, stets auf die Beziehungen zwischen der inneren und der äußeren Welt gerichte­ten Formeln, sollen ganz offensichtlich dazu verhelfen, das Denken vom Atmungsprozeß loszulösen und in den Rhythmus der äußeren Welt hineinzuführen. (Siehe z. B. die Übung Archiv-Nr. NB 86, S.454)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Hinweise finden sich u.a. noch in folgenden Vorträgen: Leipzig, 10. Juli 1906 , GA 94; Stuttgart, 2., 3., 4. September 1906, GA 95; München, 6. Juni 1907, GA 99; Kassel, 29. Juni 1907, GA 100; München, 1. Juni 1907, 16. Januar 1908, 26. Januar 1908, GA 266, Dornach, 30. November 1919, GA 194. Ferner in den esoterischen Stunden Berlin, 13. April, 6. Mai und 2. Oktober 1906, München 1. Juni 1907, Berlin 16. und 26. Januar 1908, alle in GA 266/1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bezeichnungen «Lotusblumen - Chakras» und «Kundalini«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe die Notizen S. 457ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur aus wenigen Übungen, jedoch aus vielen verschiedenen Darstellun­gen des geisteswissenschaftlichen Schulungsweges geht hervor, daß alle Übungen in erster Linie der Ausbildung der astralen Wahrnehmungsor­gane, der sogenannten Lotusblumen und zur Erweckung des sogenann­ten Kundalinifeuers dienen sollen. So heißt es zum Beispiel im Vortrag Leipzig, 9. Juni 1906 (in GA 94 «Kosmogonie»): «Die erste Stufe [...] hängt mit der Ausbildung der sogenannten Lotusblumen zusammen, der heiligen Räder oder - indisch - Chakrams, die an ganz bestimmten Stellen der Körpers liegen. Man unterscheidet sieben solcher astralen Organe. Die erste, die zweiblättrige Lotusblume, ist in der Gegend der Nasenwurzel; die zweite, die sechzehnblättrige, liegt in der Höhe des Kehlkopfes; die dritte, die zwölfblättrige, in der Höhe des Herzens; die vierte, die acht- bis zehnblättrige, in der Nähe des Nabels; die fünfte, die sechsblättrige, etwas tiefer unten; die sechste, die vierblättrige, noch weiter unten, die Swastika, die mit allem, was Befruchtung ist, zusam­menhängt; von der siebenten kann nicht ohne weiteres gesprochen wer­den. Diese sechs Organe haben für die seelische Welt dieselbe Bedeu­tung wie die physischen Sinne für die Wahrnehmung der Sinnenwelt. Durch die genannten Übungen werden sie zuerst heller, dann beginnen sie sich zu bewegen. Beim heutigen Menschen sind sie unbeweglich, beim Atlantier waren sie noch beweglich, beim Lemurier noch sehr lebhaft bewegt. Aber sie drehten sich damals in entgegengesetzter Rich­tung als heute beim okkult Entwickelten, wo sie sich in der Richtung des Uhrzeigers drehen. Eine Analogie zu dem traumhaft hellseherischen Zustand der Lemurier ist die Tatsache, daß sich auch bei den heutigen Medien mit atavistischem Hellsehen noch immer die Lotusblumen in der Richtung drehen, wie einst in der atlantischen und lemurischen Zeit, nämlich gegen den Uhrzeiger. Das Hellsehen der Medien ist ein unbe­wußtes, ohne Gedankenkontrolle, das des echten Hellsehers aber be­wußt und von den Gedanken genau überwacht. Die Mediumschaft ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; In Notizen desselben Vortrages von einem anderer Zuhörer findet sich noch der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «zwei sind weniger entwickelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr gefährlich, die gesunde Geheimschulung aber gänzlich ungefähr­lich.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingehende Schilderungen der Übungen zur Ausbildung der Lotus­blumen enthalten die beiden Schriften «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und «Die Geheimwissenschaft im Umriß»; ferner unter den vielen Vorträgen zum Beispiel die Vorträge Wien, 28. März 1910 (GA 119) und London, 1. Mai 1913 (GA 152). Daraus kann ent­nommen werden, daß die sogenannten Vor- oder Nebenübungen spe­ziell der Ausbildung der zwölfblättrigen Lotusblume, die Übungen «Für die Tage der Woche» - entsprechend dem achtgliedrigen Pfad des Buddha und den acht Seligpreisungen des Christus - der Ausbildung der sechzehnblättrigen Lotusblume dienen sollen. Zu der 7wöchigen Übung (Archiv-Nr. A 5351, S. 452) ist überliefert, daß sie auf die Bitte nach einer Übung zur Ausbildung der Lotusblumen gegeben worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Meditationssprüche sind dafür bestimmt. Besonders deut­lich geht dies aus dem Vortrag vom 1. Mai 1913 (GA 152) hervor, da das dort im Zusammenhang mit den Lotusblumen behandelte Meditations­beispiel dem am häufigsten gegebenen Meditationsspruch: «In den rei­nen Strahlen des Lichtes ... / In der reinen Liebe zu allen Wesen ...» entspricht. Ebenso wie dieser Spruch ganz auf die Polarität Licht-Liebe gebaut ist, ist es auch jener aus dem ersten Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung»: «Des Lichtes webend Wesen, es erstrahlet durch Raumesweiten ... Der Liebe Segen, er erwarmet die Zeitenfolgen ...», von dessen Worten es heißt, daß sie den «Schlüssel» geben zu den Höhen, daß sie den Schüler geleiten werden, auch wenn ihn nichts mehr leitet, «was Sinnesaugen noch erblicken können». («Die Pforte der Ein­weihung», 3. Bild.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, daß Licht und Liebe, die als die beiden Haupt-prinzipien des irdischen Menschseins auf höheren Gebieten des menschlichen Lebens ebenso zusammengehören wie positive und nega­tive Elektrizität oder positiver und negativer Magnetismus (Berlin, 22. Februar 1906, GA 54), für die innere Entwicklung von grundlegender Bedeutung sein müssen. Wie konkret das mit der Ausbildung von Lotusblumen und Kundalinilicht zusammenhängt, zeigt die folgende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. dic Vorträge Berlin, 16. März 1905 (GA 53), Päris,, 6. Juni 19C6 (GA 94), Stuttgart, 2. September 1906 (GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1905/06 niedergeschriebene Aufzeichnung in einem Notizbuch (Archiv-Nr. 105, Faksimile Seite 460/461). Der Text unter der Skizze des menschlichen Körpers lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser physisch Körper wird durch die Kräfte des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astralkörpers aufgebaut; er bringt es bis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Sinnesorganen. Diese - Augen - sehen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstände durch das Sonnenlicht von außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß im Astralkörper selbst eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zweite Hälfte unterscheiden: [Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie der andere Pol beim Magneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Manne ist der zweite Astralkörper weiblich; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Weibe ist der zweite Astralkörper männlich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt der Astralkörper ist hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kundalinifeuer ist nun die im zweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astralkörper erregte Tätigkeit, die zunächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme und Licht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange das Kundalinifeuer nicht erregt wird, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tastet man zwischen den Gegenständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Wesen der höheren Welt; wie in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht zwischen den physischen Gegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Kundalinifeuer da, so beleuchtet man &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich selbst die Gegenstände.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht als Symbol für Weisheit und Wärme als Symbol für Liebe sind demgemäß die Polarität der «Kund alini», das heißt nach Rudolf Steiners Charakterisierung in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Wel­ten?» jener geistigen «Wahrnehmungskraft«, deren richtige Erweckung außer der Ausbildung der astralen Wahrnehmungsorgane (Lotusblu­men) Voraussetzung zum geistigen Schauen ist. Deshalb findet sich auch, solange er den Ausdruck «Kundalini» gebraucht, sowohl vom Kundalini«feuer» als auch vom Kundalini«licht» gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Kundalini» oder auch «Kundali» - soviel wie «gewunden», «zusam­mengerollt», daher auch «Schlangenfeuer» oder «Schlangenkraft» ge­nannt - ist eine der verschiedenen indischen Bezeichnungen für diese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkulte Kraft, die auch in die theosophische Literatur durch Blavatsky eingeführt worden war. Nach Arthur Avalon gilt Kundalini als «das Fundament aller Yogapraxis«, ist sie «die mächtigste Manifestation schöpferischer Kraft im menschlichen Körper»; «sie erhält am Leben alle irdischen Wesen», sie ist das «im Körper existente «Wort»&amp;gt; (ohne menschliche Urheberschaft). Und weil sie der «Urquell aller Sprache» ist, sind «die Mantras in allen Fällen» ihre Manifestationen, denn sie verkörpert «alle Buchstaben», «deshalb verwendet man Mantras bei der Erweckung der Kundalini». Doch dürfe nicht in abergläubischer Weise angenommen werden, «daß allein die Äußerung eines Mantras ein Er­gebnis hervorbringt, oder daß das Japa [Rezitieren] des Mantra durch nichts anderes vollzogen wird als durch ein bloßes Wiederholen.» Auch ein Mantra müsse aus seinem Schlaf erst erweckt werden. (Arthur Ava­lon, «Die Schlangenkraft», Otto Wilhelm Barth Verlag, 2. Auflage 1976,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. 17, 135ff.; ferner «Die Girlande der Buchstaben», Otto Wilhelm Barth Verlag o.J., S. 172f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für das westliche Bewußtsein auf dem geisteswissenschaftlichen Schulungsweg die Erweckung von Kundalini erreicht werden kann, nachdem die astralen Organe, die Lotusblumen, ihre regelrechte Ausbil­dung erfahren haben, ist von Rudolf Steiner in seiner Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (Kap.: «Veränderungen im Traumleben des Geheimschülers») geschildert. Diese Schilderung und die hier wiedergegebene Aufzeichnung aus dem Notizbuch Archiv-Nr. 105 ergänzen sich. Möglicherweise erfolgte die Aufzeichnung in direktem Zusammenhang mit der Niederschrift des genannten Kapitels in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», da beide aus demselben Jahre 1905 stammen. In den späteren überarbeiteten Ausga­ben ersetzte er den Ausdruck «Kundalini» zuerst durch «geistiges Wahrnehmungsorgan», dann durch ««geistige Wahrnehmungskraft». Doch wird sie immer gleichlautend als «Element von höherer Stofflich­keit», als «geistiges Licht» charakterisiert, das von den ausgebildeten höheren Organen ausstrahlt und die Gegenstände und Wesen der höhe­ren Welt ebenso sichtbar macht wie das äußere Sonnenlicht die physi­schen Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= HINWEISE Zum Titel des Bandes =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE527 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEISE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Titel des Bandes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel stammt von den Herausgebern. Die Bezeichnung «Seelen­übungen» wurde von Rudolf Steiner für die von ihm gegebenen Medi­tationsanweisungen oft gebraucht, vgl. z.B. auf Seite 469 dieses Bandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvorla gen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Allgemeine Anforderungen ... »:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit 1903 wurde von Rudolf Steiner in seinen Vorträgen auf die sogenannten Vor- oder Nebenübungen als Grundvoraussetzung jeder Meditationspraxis hingewiesen. (Siehe z.B. die ausführliche Darstellung in «Vor dem Tore der Theosophie», Stuttgart August/September 1906, GA 95). Unter der Bezeichnung «Allgemeine Anforderungen...» wur­den sie im Oktober 1906 für die esoterischen Schüler von Rudolf Steiner zur Vervielfältigung niedergeschrieben. Die Originalvorlage ist jedoch nicht erhalten geblieben. Der Wortlaut folgt der Vervielfältigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Seite 58 erwähnte persische Legende über den Christus Jesus findet sich in Goethes «Noten und Abhandlungen zu besserem Ver­ständnis des West-östlichen Diwans - Allgemeines.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zu Beginn des Jahres 1910 die Schrift «Die Geheimwissen­schaft im Umriß» erschienen war, wurde in den Hauptübungen für die Nebenübungen zumeist auf diese Schrift verwiesen. In den ersten Auf­lagen befanden sich diese auf Seiten 306ff, ab der vierten Auflage von Ende 1913 auf S. 320 (jetzt auf S. 329 in GA 13). Die von Rudolf Steiner unterschiedlich verwendeten Abkürzungen (GW, GhW, usw.) sind im Druck an einigen Stellen, jedoch nicht überall, verdeutlicht worden, entweder durch Ausschreibung oder durch Fußnoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Weitere Regeln in Fortsetzung der Allgemeinen Anforderungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wurden von Rudolf Steiner ebenfalls zur Vervielfältigung ca. 1907 niedergeschrieben. Jedoch ist auch hier die Originalvorlage nicht erhal­ten geblieben. Der Text entspricht wiederum der Vervielfältigung. Die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschrift lautete damals «Regeln für alle diejenigen, welche sich be­reits befleißigt haben, diejenigen Forderungen zu erfüllen, welche in dem ersten Zirkular (Lektionen) an sie gestellt worden sind.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Für die Tage der Woche»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übungen dürften ebenfalls ca. 1907 erstmals gegeben worden sein. Vgl. dazu das Kapitel «Über einige Wirkungen der Einweihung» in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (GA 10), sowie den 3. Vortrag in »Das Lukas-Evangelium» (Basel 1909), GA 114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Die zwölf zu meditierenden ... Tugenden»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Originalvorlage hierfür liegt nicht vor. Auch eine genaue Datie­rung ist nicht möglich. Ilona Schubert berichtet in «Selbsterlebtes im Zusammensein mit Rudolf Steiner und Marie Steiner», 2. Auflage Basel 1977, zu dieser Übung folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Über die zwölf Tugenden im Zusammenhang mit dem Tierkreis und den entsprechenden Monaten hat Rudolf Steiner in einem Privatgespräch gesagt, daß H. P. Blavatsky es gewesen ist, die die Zugehörigkeit der Tugenden zu den Monaten angegeben habe und zwar in der folgenden Reihenfolge und mit den Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widder April Devotion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stier Mai Gleichgewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwillinge Juni Ausdauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs Juli Selbstlosigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwe August Mitleid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfrau September Höflichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waage Oktober Zufriedenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skorpion November Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze Dezember Gedankenkontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbock Januar Mut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermann Februar Diskretion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fische März Großmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Steiner hat diese Angaben bestätigt und nun aber die Frgänzungen dazu äusgeführt. Fr sägte: Wenn man gewissenhaft diese Tugenden übt, so erge­hen sich daraus neue Kräfte und Fähigkeiten. Und dann schrieb er sie untereinander in dieser Weise auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotion wird Opferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichgewicht wird Fortschritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdauer wird Treue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstlosigkeit wird Katharsis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitleid wird Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höflichkeit wird Herzenstakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit wird Gelassenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld wird Einsicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle wird Wahrheitsempfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut wird Erlöserkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskretion wird meditative Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmut wird Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt sagte Dr. Steiner noch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bezug auf die Übertragung der englischen Angaben ins Deutsche bestehen in den vorliegenden überlieferten Texten einige Varianten, welche im gedruckten Text zur Kennzeichnung in Klammern gesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvorla gen und Textwiedergabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil dieser Übungstexte befindet sich im Archiv der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung, meistens in der Originalhandschrift, einige in Photokopien oder nur als Abschriften. Abschriften sind durch ein der Archiv-Nr. vorangestelltes «A» gekennzeichnet. Von den nur in Ab­schriften vorliegenden Übungen sind nur solche aufgenommen worden, die sicher als authentisch gelten können. Eine Anzahl von Originalen befindet sich im Goetheanum-Archiv und sind für diese Publikation dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in A-2b zusammengefaßten Übungen sind solche, die in vervielfäl­tigter Form vorliegen und zwar in folgender Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen A, B und D: in vervielfältigter Handschrift Rudolf Steiners, sowie in vervielfältigter fremder Handschrift und Schreibmaschinen­schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung C nur in vervielfältigter fremder Handschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung E nur in vervielfältigter Schreibmaschinenschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übungen C und E hat es sicherlich auch handschriftliche Vor­lagen Rudolf Steiners gegeben, die sich jedoch nicht erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese vervielfältigten Übungstexte wurde bei Abgabe der Übungen A bis D von Rudolf Steiner jeweils eigenhändig der Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- anfänglich «Strahlender als die Sonne...», später mehr und mehr «In den reinen Strahlen des Lichtes...« - und die individuelle Formel einge­fügt. Manchmal wurde auch «Hauptübung» darübergeschrieben. In der fünften Übung bildet die Meditationsformel «Oben alles wie unten ...» einen festen Bestandteil, galt also für jeden Übungsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe im Druck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Wortlaute der Übungen entsprechen genau den Origi­nalvorlagen, weitgehend auch die Anordnung - in schwierigeren Fällen muß man den gedruckten Text mit dem beigegebenen Faksimile verglei­chen. Unterstreichungen im Original sind durch Kursivdruck gekenn­zeichnet. Die Orthographie wurde der heutigen angeglichen. Abkür­zungen wurden manchmal des besseren Verständnisses wegen ausge­schrieben. Die Interpunktion richtet sich exakt nach den Originalvorla-gen. Rudolf Steiner hat bei den Sprüchen jedoch wenig oder gar keine Interpunktion verwendet. Um nicht im geringsten in den Text einzu­greifen, sind auch manchmal auftretende grammatikalische Unebenhei­ten nicht korrigiert worden. Solche Unebenheiten können nach Rudolf Steiners Aussage darauf beruhen, daß mantrische Sprüche «immer von dem Charakter sind, der manchmal dem grammatikalischen Bau Schwierigkeiten macht« (Berlin, 19. Januar 1915 in GA 457). Es kann sich möglicherweise aber auch um Schreibfehler handeln. Zum Beispiel zu der Übung Archiv-Nr. 6613 (auf Seite 385) vom Mai 1919 wurde vom Empfänger, Hans Erhard Lauer, schriftlich hinzugefügt: «Im er­sten Teil der Meditation (Morgens) muß die vierte Zeile - gemäß Stei­ners mündlichem Ausspruch derselben - heißen: Dann trittst du in den Geistestag»&amp;gt;, während in der Handschrift steht: «Der trittst du ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Angaben von Rudolf Steiners Hand, die sich auf einigen Originalen befinden, aber nicht zur Übung als solche gehören (wie z. B. Empfänger, Ubungsbeginn, etc.), sind meistens nicht in den Druck aufgenommen, aber im Register angegeben worden. Wenn er selber den Namen des Empfängers auf dem Blatt der Übung vermerkt hat, so kann man annehmen, daß diese nicht in dessen Gegenwart geschrieben wur­de, sondern ihm später übergeben oder übersandt wurde. Vermerke von fremder Hand sind immer weggelassen, aber ebenfalls im Register auf­geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Übungen in englischer Sprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländische Schüler, die mit der deutschen Sprache vertraut waren, erhielten ihre Meditations-Übungen in deutsch. Für jene, die der deut­schen Sprache nicht mächtig waren, übersetzte Marie Steiner die Anga­ben in englisch, französisch, italienisch oder russisch. Doch hat Rudolf Steiner auch selbst einige Übungen in englisch oder französisch nieder­geschrieben, z.B. Archiv-Nr. 7157, Seite 406.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sprüchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprüche sind mantrische Schöpfungen Rudolf Steiners, ausgenom­men der Spruch «Strahlender als die Sonne . . . », der aus der Esoteric School of Theosophy der Theosophical Society stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Umkehrung «in entgegengesetztem Vorstellungsverlauf»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zeitlich frühesten Übungen findet sich der Meditationsspruch nur einmal oder auch zweimal, jedoch in derselben Form. Von ca. 1906 an beginnt dann immer mehr die Umkehrung des Spruches in «entge­gengesetztem Vorstellungsverlauf» (Archiv-Nr. 3098, S. 231). Diese Umkehrung ist eine Eigenart der von Rudolf Steiner gegebenen Übun­gen. Sie soll offensichtlich zur inneren Willenserkraftung dienen, wie diese auch durch die abendliche Rückschau-Übung angestrebt wird. Auch schon bei dem Spruch «Strahlender als die Sonne ...» findet sich diese Umkehrung, sowie das Zeichen für das Rosenkreuz hinzugefügt (Archiv-Nr. 3103, S. 98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Angaben für den Meditationsbeginn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Übungen sind für den Beginn der esoterischen Schu­lung bestimmte Daten angegeben worden, zumeist aber ohne Jahreszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Daten heute natürlich nicht zutreffend sind, wurden sie weggelassen um Mißverständnisse zu vermeiden; sie sind jedoch im Register jeweils nachgewiesen. Zu einer solchen Datumangabe heißt es in einem Brief an eine esoterischen Schülerin (2. August 1904, in GA 264): «Aus Gründen, die nur dem Okkultisten bekannt sind, muß der Anfang zu ganz bestimmten Zeiten gemacht werden. Später wird Ihnen das alles klar werden.» Die angegebenen Daten weisen jeweils auf die Zeit von Neumond bis Vollmond, explizit in der Übung Archiv-Nr. 3046 auf S. 222. Es ist nicht bekannt, daß später dafür eine nähere Erklärung gegeben wurde, aber diese Tatsache erlaubte manchmal eine genauere Datierung der betreffenden Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Datierung der Übungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hat der Empfänger auf dem Blatt vermerkt, wann er es erhal­ten hat. Viele Übungen haben Marie Steiner und Anna Wager Gunnars­son abgeschrieben und die näheren Umstände notiert. Für andere Übungen konnte die Datierung aus Briefen des Empfängers erschlossen werden. Solche aus Archivmaterial erschlossenen Daten sind im Regi­ster und auf der entsprechenden Druckseite angegeben. Ist ein ungefäh­res Datum rein nur aus dem Inhalt der Übung abgeleitet (z.B. der Verweis auf die «Geheimwissenschaft» 1910), so ist dies nicht im Regi­ster aufgeführt, sondern nur auf der entsprechenden Druckseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum dritten Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen einiger Texte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Zur Verwandlung der Farben des Kreuzes ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text ist ein Auszug aus einem Wortlaut, der aus dem Zusammen­hang der erkenntniskultischen Abteilung von Rudolf Steiners Esoteri­scher Schule stammt. Vermutlich gab es dafür ein handschriftliches Manuskript, das jedoch nicht mehr vorliegt, sondern nur mehrere Ab­schriften. Der Text ist nach einer von unbekannter Hand stammenden Vorlage mit dem Vermerk «F.M.» gegeben, die in CA 265 vollständig abgedruckt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterun gen zu dem Spruch «Strahlen der als die Sonne :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textwiedergabe nach einer handschriftlichen Zusammenfassung der esoterischen Stunde in Berlin, 24. Oktober 1905 für Anna Wagner, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
infolge Erkrankung an der Stunde nicht hatte teilnehmen können. Die Originalhandschrift Rudolf Steiners liegt nicht vor. Textwiedergabe nach einer im Archiv vorliegenden handschriftlichen Abschrift von Günther Wagner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterun gen zu «Licht auf den Weg» von Mabel Collins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur derjenige Teil hier aufgenommen worden, der sich auf die in den Übungen angegebenen Sätze bezieht. Textwiedergabe nach einer Fotokopie der Originalhandschrift Rudolf Steiners aus den Jahren 1903/04. Der vollständige Text findet sich in CA 264, 2. Auflage 1996, Anhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterungen zu der Formel «Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der handgeschriebenen Vorlage dieser Erläuterungen ist nur ein Blatt erhalten geblieben. Textwiedergabe nach im Archiv vorliegenden handschriftlichen und maschinengeschriebenen Abschriften, die in die­ser Form offenbar weitergegeben worden sind. Diese Abschriften wei­chen geringfügig voneinander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Veröffentlichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Regeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen erschien der Teil «Allgemeine Anforderungen ...» erstmals 1947 in Heft 1 der drei kleinen Hefte «Aus den Inhalten der Esoteri­schen Schule»; der Teil «für die Tage der Woche» erschien in Heft 3, Dornach 1951. Gesamthaft erschien der Teil «Allgemeine Regeln» erst­mals 1968 in dem Band «Anweisungen für eine esoterische Schulung» unter der CA-Nr. 245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübungen für morgens und abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige erschjenen erstmals 1947 und 1948 in Heft 1 und 2 von «Aus den Inhalten der Esoterischen Schule»; 1968 um einige erweitert in «Anweisungen für eine esoterische Schulung». Eine weitere Anzahl erschien 1984 erstmals in dem Band «Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914», CA 264. Alle diese Übungen sind nunmehr auch in vorliegendem Band enthalten, bis auf die in den Briefen in CA 264 enthaltenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 1968 erfolgten Herausgabe von «Anweisungen für eine esoteri­sche Schulung», CA 245, war eine Veröffentlichung des gesamten eso­terischen Lehrgutes innerhalb der Gesamtausgabe noch nicht geplant Dies erfolgte erst später und führte zur Bildung der neuen Reihe «Ver­öffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoterischen Lehrtätigkeit Rudolf Steiners», CA 264 bis 270. Aus diesem Grunde mußte die Zusammenstellung von 1968 «Anweisungen ...» in die Bände dieser Reihe aufgeteilt werden und figuriert daher nicht mehr innerhalb der Gesamtausgabe, bleibt aber vorläufig weiterhin als Sonderausgabe bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= REGISTER DER ÜBUNGEN mit zusätzlichen Angaben in der Reihenfolge, wie im Band enthalten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE535 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REGISTER DER ÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit zusätzlichen Angaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Reihenfolge, wie im Band enthalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Übung wird im folgenden angeführt mit den Anfängen der in ihr enthal­tenen Meditations-Sprüche. Die nachfolgende Zeile gibt die näheren Umstände an, soweit sie bekannt sind, in folgender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Name und Wohnort des Empfängers,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Datum und Ort der Vergabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Archiv-Nr., bei Platzmangel abgekürzt zu ANr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Archiv-Nr. kann man die Art der im Archiv befindlichen Vorlage ersehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NB kennzeichnet einen Auszug aus einem Notizbuch Rudolf Steiners. A kennzeichnet eine Abschrift eines Textes, für den sich das Original&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht im Archiv befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt beides vor der Archiv-Nr., so handelt es sich um ein Notizblatt in der Handschrift Rudolf Steines (oder um eine Photokopie des Originals).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text, der sich auf der Vorlage befindet, aber nicht im Druck erscheint, wird nachgewiesen entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Zusatz: Text in Rudolf Steiners Handschrift, oder als Vermerk: Text in einer anderen Handschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Michael Bauer, Nürnberg, Okt./Nov. 19C4, Archiv-Nr. 7074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Camilla Wandrey, Berlin, Ende 1904, Archiv-Nr. 6912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Camilla Wandrey, Berlin, Frühjahr 1905, Archiv-Nr. 6915-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleeberg, Kassel, 24.9.1905, Kassel, Archiv-Nr. 5326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf einem Blatt mit dem Vordruck &amp;gt;Hotel Cässeler Hof&amp;gt; und dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «Cassel, 24.9.1905«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . 94 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr 1906, Archiv-Nr. 3105/06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk neben &amp;gt;Bevor das Auge ...&amp;gt;: «d. 27. April Freitag». Hier hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich der Empfänger notiert, wann er mit der Übung begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. für Frl. Berta Lehmann, Berlin, Archiv-Nr. 5349&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 31C7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 102 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Michael Bauer, Nürnberg, vermutl. Frühjahr 1905, ANr. 44C1/C2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleeberg, Kassel, Januar 1906, Archiv-Nr. 5328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Anfang: 1. Februar«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Carl Unger, Archiv-Nr. 6857&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . 106 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Archiv-Nr. 4415-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleehcrg, Kassel, März 1906, Archiv-Nr. 5327 Zusatz:» Anfang: 26. März - 8. April, oder 24. April - 9. Mai, oder 24. Mai bis, S. Juni«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will . . . . . . 111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3159, 3164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahres Echo Du . . . . . . . 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . . 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3187/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 1 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3944b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Hauptmeditation«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3925/26, 3929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 124&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3936-38, 3938a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 128&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3939, 3177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten 134&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7073&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 2c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 357&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Eugenie von Bredow, Berlin, Archiv-Nr. 4479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Eugenie von Bredow, Berlin, Archiv-Nr. 4480&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 353 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 355&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Fräu Annä Haefliger, Bern, Ende Septemher 1906, ANr. 7077-79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Anfang entweder noch vor 1. Octoher oder näch 18. Oct.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezemher 1906, Archiv-Nr. 3062/63, 3059&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 17. Dezember 1906»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 154&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3056&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3039&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Kieser, Stuttgart, Archiv-Nr. 6826&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6513&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3075&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne - Ich hin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Pfarrer Paul Klein, Mannheim, 1910, Archiv-Nr 5625&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen . . 168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg, Archiv-Nr 7115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Johanna Mücke, Berlin, 1908, Archiv-Nr. 3432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . . . . . . 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908, Archiv-Nr. NB 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3061&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3053&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn 20. Mai»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3066&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Beginn: 20. Mai«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3148-51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 179&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3200/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen . . . . . 181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Edith Rose Cull, London, ca 1.1.1913, Köln, Archiv-Nr 5267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Cull.)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen . . . 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: «23 Febr. 1912 Vrijdag« und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«8 Juli1914 [Zeichen:] Mond/Sonne innerlijke lichtbeweging«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . .184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4462-64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Fr. W.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3040&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . 188&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner, Archiv-Nr. A 0217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Anna Wager Gunnarsson, Stockholm&amp;gt; 12.6.1909, Budapest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5843/44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «12/6 1909 Budapest» in der Hs. der Empfängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . 192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Wilhelm Selling, Berlin, Archiv-Nr. 5271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . 193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes Archiv-Nr. 3179/80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . 194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7083&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite: «Ferien 1911 oder 10«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . 196&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3127-29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Fr. D.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt Archiv-Nr. 3067&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . . . . . 201 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Martina v. Limburger, geh. vi Hoffmann, Archiv-Nr. 4424&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . 202 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Marie Kaiser, Nürnberg, Archiv-Nr. A 0051&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . 203&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es möge blühen meine Seele 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich bestreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Edith Brend Lewis, Ilkeston, Archiv-Nr. 6254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «Originalhandschrift Rudolf Steiners für Miss Lewis«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . . 206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt 207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Otto Rebmann, Stuttgart, 14.12.1908, Stuttgart, Archiv-Nr. 7111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: «14.Dez.1908.» und: »Handschriftliche Meditation v. Herrn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner. Stuttg. Hotel Marquardt.« in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt 208&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Frieda Danielson, Norrköping, 1909, Archiv-Nr. 3206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Friedrich Lengenfelder, München, Archiv-Nr. 3145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Röchling, Mannheim, Archiv-Nr. 5250/51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . 212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1911, Mailand, Archiv-Nr. 6909/10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Milano Sett. 1911» in der Hs. von Aleibiade Mazzarelli, Rom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Julius Breitenstein, Wien, Archiv-Nr. 5252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt . . 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Anna Ekström, Malmö, 1912, Archiv-Nr. A 0070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1907, Archiv-Nr. 3038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 3. Januar«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit such ich in allem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 20. Mai«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Lichte Weisheit . . . 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Anna Schmitz, Nürnberg, 1908, Archiv-Nr 7076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 224&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3072&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Streng vertaulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . . . . . 225&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz&amp;gt;&amp;gt; Streng vertraulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell&#039; ich mich ins Dasein . . . . . . . 226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stelle ich mich ins Dasein . . . . . . . 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . . . . . 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: Streng vertraulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . . . . . . . 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will Archiv-Nr. 3098, 3100/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen . . . 232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Mme d&#039;Albert, Mme Emma Gétaz. Herrn R. Lavezzari, Marseille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 4483-86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3090, 3165; für Adolf Arenson, Archiv-Nr. 5310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . 237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3091&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Nebenübungen (durch Eriksen)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Eriksen war Leiter eines Zweiges in Oslo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . 238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3095&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich . . . 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3165a, 3093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde . . . 242&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga von Freymann, Helsinki, Archiv-Nr 5322/23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde . . . 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3099&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort . . . . . 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen . . . . . . . . . . . . 251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Kieser, Stuttgart, Archiv-Nt. 6827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort . . . . . 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0062&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort der Zeit . . . . 253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . 254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild meiner selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Frieda Westphal, Hamburg, Archiv-Nr. A 0066 Handschrift von Elfriede Marie Paulmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhebe zu Weltenweiten sich . 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Lina Schliephak-Uttner, Weimar, Archiv-Nt. 5320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Urbegion war das Wort . . . . . . 256&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: «St d»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegione war das Wort . . . . . . . . . 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wort wohne in deinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wort wohne in meinem Herzen Archiv-Nr. A 7084R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort . . . . . . . 258&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine tiefste Wesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Maud Monges, Spring Valley, USA, Oktober 1919, Dornach, Archiv-Nr. 7089/90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links,: «Mrs, Monges»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Vermerk auf der Rückseite:&amp;gt;&amp;gt; I)ornach Oet. 1919»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort . . . 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht in Dir das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Henry B. Monges, Spring Valley, USA, Oktober 1919, Dornach, Archiv-Nr. 7091/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Mr. Monges«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm, ehrfürchtig 260&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Kees Jansen, England, 1923, Archiv-Nt. 7113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation l 262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation II . . 265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3223-26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe «Beiträge ...« 110, Ostern 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz 272&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4487/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele in Ich . . . . 274&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3215/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele im Ich . . . . . . 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3242/43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was um mich geschieht . . . 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deines Wesens Innerem . . . . . . 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfere wollend Menschenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adolf Arenson, Stuttgart, Archiv-Nr. A 0069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. Marie Steiners mit der Erklärung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«(Von Ad. Arenson an Mieta [Waller] gegeben, von dieser mir;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. St. gab ihm diese Meditation in einer Zeit, da er sich viel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufregte, um Seelenruhe und Stärkung zu erlangen)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmendes Licht dringt von oben 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3236/37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TAO dringt in mich . . . 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehung durchkraftet alle Dinge . . . 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben überall Geist ... . . . . . ... 284&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ellen Relander Leino, Helsinki, Archiv-Nr. 7087&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne das Gedankenbild . . . . . . . . . 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme des rechten Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde meinen Leib verlassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inneres wallendes Seelenlicht . . . . . . . . . 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. für Alcibiadc Mazzarelli, Rom, Archiv-Nr. 6911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei-Tage Übung mit Symbolen . ii . . . . 288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Herzens . . . . . 290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Dorothea Hohler, Bern, Archiv-Nt. 4440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue die Sonne . . . . . . 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich öffnet . . . 292&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich schließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich flutend Licht . . . . . . . . 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. 4006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich fühlend stärkend Licht ... . 294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in mir selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Berta Heller-Hirter, Bern, Archiv-Nr. 6654&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgener Mut meines Herzens . . . . 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken, Fühlen, Wollen ist mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Ingeborg Möller Lindholm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist . . . . . . . 296&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dir, großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3993/94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist Träger der erhabenen Güte 297&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Albert Steffen&amp;gt; Archiv-Nr. 7085/86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz zur Abend- und zur Morgen-Meditation: «Nachdem dieser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medit ... im Bewußtsein einige Zeit ... gewesen ist, soll das Bewußt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nur wachend warten» (.. - jeweils fehlender Teil des Blattes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist führet mich 298&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiendes Ich findet in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war Jahve 299&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. 5248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: «St.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war J. . . 300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. . . ist mein Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3135/36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne in Weltenweiten . . 302&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe Friede Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Holle, Niederlande, Archiv-Nr. 6640&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlos wirket Geisteskraft 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach Geisteslicht erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten webe willig . . 304&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Händen erstarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Archiv-Nr. 4414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schwebet empor 305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Friedrich Rittelmeyer, Nürnberg, Archiv-Nr 4399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Offenbarung . . . . 306 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne . . . 307 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwallet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0104 Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele blicke hin . . . . . . . . 308 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen stehe mein Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich mein Seelenleben . . . . . . . 309 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir all mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Deinem Zeichen . . . . 310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs,. Alice May Binnie geb. Lewis,, Hampstead, Archiv-Nr. 6252 Vermerk:« Von Rudolf Steiner für Alice May Binnie«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke auf zu diesem Zeichen . . . . . . 311&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ehepaar Hering, Leipzig, Archiv-Nr A 0216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es senke mein Denken sich . . . . . . . . . 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach leuchtet Rosensternenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm und ehrfürchtig . . . . . . 314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Sinnbild zu mir spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Du, meine Seele . . . . . . . . 315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, du Weltenbuchstabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3229&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkräfte haltet mich ii . . . . . . . . . . 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir lebe der Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Haupt erhärte Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist vermutlich ein Entwurf für eine Übung. Ob der Zusatz auf der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechten Seite: «Weisses, Gewand. Roter Gürtel und Gehänge. Rotes Stirn-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
band. Ich: Ave frater / Er: roseae et aureae / Ich: crucis, / Er: Benedietus, deus qui dedit nobis, signum« zur Übung gehört, ist ungewiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Try, thou my soul . . . . . . . 318&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thou, symbol of tne world&#039;s, activity&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie füHt - Er will Archiv-Nr. A 0107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner mit Vermerk: «Mts. W.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lichten Räumen entschwebe . . . . . . 322&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltgedanken leuchten . . . . . . . . . 323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark hell in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4468&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Licht aus großen Sternen . . . . . . . . . 324 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Lebenskraft keime in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. von Frau Luba Hu&amp;gt;emann mit dem Vermerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«R. St.« und «Öschelbronn, am 16. April 1980. L Husemann«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, der Pfleger deines Herzens . . . 325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dir empfange mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Dr. Johanna Brenecke, St. Gallen, Archiv-Nr. 6859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage meines Wollens Geist . . . . 326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist aus der Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht schicke ich . . . . . . . . . . 327&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht empfange ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be a strong l . . . . 328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l will be a strong l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. A 0005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Das Rot strömt 330&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Friedrich Rittelmeyer, Nürnberg oder Berlin, Archiv-Nt. A 0218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Friedrich Rittelmeyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele blicke auf . . . . . . 332&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken . . . . 334&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7104 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich stehe ich in dir . . . . . 335&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus Geist und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg oder Leipzig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7097&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as out of the black eross . . 336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as the green life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs,. Helen P. Fulton, Florida, Archiv-Nr. A 0114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|550}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme dringe in mich ... 338&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht erquicke Archiv-Nr. 3231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zeichen Chris,ti . . . . 340&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele nehme auf die Ceis,tes,welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga von Freymann, Helsinki, vermutl. April 1912, Hels,inki, Archiv-Nr. 5325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch. Du väterliche Menschenseele . . . . 341 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende s,ich in Weltenfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Wally Homen, Wiborg, 13.4.1912, Helsinki, Archiv-Nr. A 0049 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief der Empfängerin an Rudolf Steiner, 30.4.1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mein Ich . . . . . . . . 342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Alma Sohlström, Helsinki, 13.4.1912, Helsinki, Archiv-Nr. 3169 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk oben rechts: »13/4. 1912 kl. 1/2 1.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite eine Medikation von R.St.s Hand: »Viseum pini, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mittlere Potenz, tägl. 7 Tropfen in Esslöffel» und von Marie Steiners &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hand: »Sohlström, Helsinki, t 1932»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft Deines Wortes . . . . . 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die russischen Mitglieder, April 1912, Helsinki, Archiv-Nr. A 0020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weiset dieses Zeichen mir 344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913, Helsinki, Archiv-Nr. A 0033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Meditation über das Rosenkreuz gegeben einem Russen, der nach Helsingfors zum Kurse reiste» in der Hs. von Berta Reebstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sinnenraum schwindet . . . . . . . . 345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Thyra Albrecht, Helsinki, April 1912 oder Mai/Juni 1913,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helsinki, Archiv-Nr. 6906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Helsingfors Frl. Th. A - t (1912?)»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finsternis strahlet . . . . . . . . . 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Welt wirket Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Signe Runer, vermutl. April 1912, Archiv-Nr. 5808&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Signe Runer:»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite:» Sonntag Morgen kl. 9 - Im Geiste der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereinigt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lerne fühlen 347&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Gräfin Maria Cronstedt, Stockholm, April 1912, Sthlm, ANr. 3181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: ,&amp;gt;Cr.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Sonntag um 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allen Esoterikern vereint.» (Zu dieser Angabe siehe man die esoterischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stunden von 1912, insbesondere 24.4., 7.6., 22.9. in GA 266/11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sinneswahrnehmung hinweg . . . 348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Gustaf Kinell, Stockholm, 18.4.1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5812-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Herr K.» und Vermerk: »18/4 1912»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich erlebt am Tage 350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Sophie Kinell, Stockholm, 18.4.1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5816-19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Frau K.» und Vermerk: »18/4 1912»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele fromme Ehrfurcht . . . . . . . . . 352 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aller meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5810/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen schau ich . . . . . . 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich strebe zu dringen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Ingeborg Sjögren, Kisa, Mai 1912, Norrköping, Nr.3141/42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufschauen will ich . . 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe mich hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1912 oder später, Archiv-Nr. 3184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiten Weltenall fühle meine Seele . . . . 356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Cato Voüte, Brüssel, ca. 1.1.1913, Köln, Archiv-Nr. A 0068 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief der Empfängerin an Rudolf Steiner vom 28.1.1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret die Weltenseele sich . . 357&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn W.B. Paton, England, ca. 1.1.1913, Köln, Archiv-Nt. 6803 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links,: »Paton:»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnend erhebe meine Seele sich . . . . 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Alexander Schubert, Klagenfurt und Wien, Januar 1913, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
evtl. Februar 1912, Archiv-Nr. 7037&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Eine Meditation von Dr. Steiner an Al. Schubert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jänner 1912 oder 13»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Tod . . . . . . . . . 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott erschaffend meinen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. Ostern 1913, Archiv-Nr. NB 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenräumen dringet Wirklichkeit . . . . 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ilse oder Ernst Aisenpreis, München oder Dornach, ca. 1913,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7034&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Aus dem Nachlass von Ernst Aisenpreis t 1950 /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Aisenpreis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lichte des Raumes . - . . . . . . . 361&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele sich nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ilse oder Ernst Aisenpreis, München oder Dornach, 1913 oder später, Archiv-Nt. 7033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Aus dem Nachlass von Ernst Aisenpreis t 1950 /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Aisenpreis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lenke nach oben sich . . . . . . . . . 362&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Robert Kämpfer, Archiv-Nr. 7101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz neben ,Morgens&#039;, ganz rechts: »(20 Min.» - bedeutet vielleicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. für die Rosenkreuz-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich nach oben . . . . . . . . . . 363&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Elise Selin, Wiborg, ca. 1.6.1913, Helsinki, Archiv-Nr. A 0116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Sonne Strahlen . . . . . . 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen Wärme der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. G.B., 3.6.1913, Helsinki, Archiv-Nr. 7102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk Rückseite: »Hifors 3.6.1913 Frl. G. B-m.» in der Hs. von Olga von Freymann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach oben 365&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Astrid Juel, Lund, Juni 1913, Stockholm, Archiv-Nr. A 0094&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne . . . . . . . . 366&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind richtete mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn C.F. Dahl, Stockholm, 1913, vermutl. Juni, Archiv-Nt. 5842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Ci F. Dahl 1913»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele denke an Raumesweiten . . . . . . 368&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichen des Lebenssieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Märta Ekström, Malmö, Juni 1913. Stockholm, Archiv-Nr. 5247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit starker Seele wendet . . 369&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Emilie Anderson, Schweden, 7.6.1913, Stockholm, ANr. 5841&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;E. A.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht im weiten Weltenall um mich . . 370&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wird nun treten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Maximilian Stern, Graz, 24.8.1913, München, Archiv-Nr. 5804&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;24./8. 1913» in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne am schwarzen Kreuzesholze 371&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten leuchtet Sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Konradine Huber, Nürnberg, 9.9.1913, München, ANr. 6616&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: &amp;gt;jedoch nicht nach der Uhr&amp;gt; und &amp;gt;9.Sept.1913&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Zeichen der Seele . 372&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Geist in meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Andreas Visted, Bergen, 1913, vermutl. Oktober, Archiv-Nt. 5268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;1913»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuze helle Rosensterne . . . 373 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwaltet den Weltenraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Friedrich Erdel, Nürnberg, 9.11.1913, Nürnberg, Archiv-Nr. 6630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;9.11.13. 12 1/2 Hotel Maximilian»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele fühle in dir 374&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. M. J., Schweden, November 1913, Hamburg, Archiv-Nr. A 0024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Stoffesleibe als Schale . . . . 375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Weltenlicht durch den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Marie Schenk, Archiv-Nt. 7116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Persönlich an meine Mutter gegebene Meditation von R.St. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Schenk 2.3.1889 bis 2.1. 1963» in der Hs. von Leonore Dessecker;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vgl. E.S. Stunde vom 5.10.1913 in GA 266/III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Sinnbild meines Ich . . . . . . . . . 376&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Käthe Galsterer, Nürnberg, Archiv-Nt. A 0100 Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste will ich leben 378&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Julie und Jaroslav Klima, Prag, 17.4.1914, Prag, Archiv-Nr. 6519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »17.IV. 1914»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten geistig fühlend . . . . . 379&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Lichte der warmen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Jaques dc Jaager, Paris, Mai 1914, Paris, Archiv-Nr. 4003/04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fs schweigen die Sinne . . . . . . . . . 380&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet Ewiges sich regend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg, 21.6.1914, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. 7095/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;,So. 21. Juni 1914 4 1/2 Uhr Dornach»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele dringe du mein Ich . . . . . . 381&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde ich mich als Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Julius Klingler, Stuttgart, 1914, Archiv-Nr. A 0076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief des Empfängers an Rudolf Steiner&amp;gt; 3.2.1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne sehe ich 382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe dich du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Finckh, 1915 oder spater, Archiv-Nr. 7035&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: ,&amp;gt;Aus dern Nachlass von Helene Finkh 1961&amp;gt; Schwester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Frau Ilse Aisenpreis» in der Hs. von Berenike Aisenpreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte! . 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Theodora Wertsch, ca. 1918, Archiv-Nr. A 0041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst für Sinnensehein ... . . . . . . . . 385&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieht meines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Hans Erhard Lauer&amp;gt; Mai 1919, Stuttgart, Archiv-Nr. 6613&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wird sein im geisterfüllten Raum . . . . 386&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme, Seele, zu mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Theodora Cayley Robinson&amp;gt; London&amp;gt; vermutl. 1919/20, Dornach, Archiv-Nr. 5274/75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus Lieht . . . 388&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Margarita Karutz&amp;gt; ca. 1920, Archiv-Nr. A 0009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. der Empfängerin mit dern Vermerk: »Abend und Morgen Meditation von Dr. Steiner mir persönlich gegeben.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde dich . . . . . 389&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Anna Frcderikka Warberg Tharaldscn&amp;gt; Oslo&amp;gt; 25.5.1920&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach&amp;gt; Archiv-Nr. 7088&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite: »Dornach 25/5 20 - 12 1/2 af Dr. Rudolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner» in der Hs. der Empfängerin&amp;gt; und in anderer Hs. »dies gehörte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Warberg Tbaraldscn&amp;gt; Oslo»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir lebet Licht . . 390&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Aleibiade Mazzarelli, Rom, 12.4.1921, Dornach Archiv-Nr. 6908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »12.1V. 1921» in der Hs. des Empfängers. Im Archiv gibt es auch eine Abschrift durch A.M., diese hat zusätzlich: »Mitunter: Sieh selbst ganz in den Füßen denken»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne 391&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau E.D., Schweden, November 1921, Oslo, Archiv-Nr. A 0078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson und Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bilde stelle dich . . . . . . . . . . 392&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noyember 1921, Oslo&amp;gt; Archiv-Nr. A 0021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich im Lichtesraum . . . . 393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Selbst denket, fühlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Dorothy Osmond, London, April 1922, Stratford-on-Avon,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Mrs. Osmond»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke Dinge und Tatsachen . . 394&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folge dern fließenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für George Metaxa, London und Dornach, vermutl. April 1922, London,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenlicht in dir . 396&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Licht in dir o Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Lady Mary Grey, 1922, Archiv-Nr. 7014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Presented by Dr. Steiner in 1922 M. Grey May 4th 1943»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dich 0 Weltengeist wendet . . 397&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht sende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23, Archiv-Nr. 3189, 3191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenweisheit . . 398&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Hertha von Dechend, ca. 1922/23, Stuttgart, Archiv-Nr. 7041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft, Deine Weisheit 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft, Meine Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frans Tymstra, Ryswyk, Holland, Archiv-Nr. 7114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich . . . . . . 401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. B. Ingerö, Stockholm, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0038 Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht und die Wärme . . 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes stärke deire Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn H. H-S., Schweden, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0013 Handschrift von Anna Wager Gunnar*son&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht des Weltengeistes . . . . . . . . . . 403&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau G. und P.A. Ekl., Schweden, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0012 Handschrift von Anna Wagcr Gunnar*son&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht dringe in mein Herz . . . . . . . 404 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Sonne dringe in mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau L. und Per Waxin, Stockholm, Mai 1923, Oslo, ANr. A 0106 Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Weiten des Raumes . . . . . . . 405 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie meines Herzens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Hans Arenson, Stuttgart, 26.5.1923, Stuttgart, Archiv-Nr. A 6632 Abschriften in der Hs. von Hans Arenson und von Fehe Arenson mit dern Vermerk: »Rudolf Steiner an Hans Arenson 26. Mai 1923 Stuttgart»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the lighting of the star . . . . . . . . . . . 406&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l give you my graceful word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Arvia Mackayc Ege, 1923, Archiv-Nr. 7157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe und meine Kraft . . . . . . . . . 408 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Liebe und Deine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Adele Chilesotti geb. Goldherg, Stuttgart, 17.10.1923, Stuttgart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermcrk.i» Stuttgart l7tcn Oktober 1923»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle das Licht des Geistes . ... . . . . . 409&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dern Licht der Frdc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Maud Monges, Spring Valley, USA, 1924, Archiv-Nr. 7093 Zusatz:» Mrs. Monges&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Began March 9th /24 Alternate with first rncditation»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will sehen eine kleine Sonne . . . . . . 410&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz schlägt gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau J. Egenstamm, Schweden, 1924, Archiv-Nr. 31 83 Vermerk: »Fru Egenstamm&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|557}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mein Herz . . . 411 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in der Sonnenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: &amp;gt;Münch:» Es gab mehrere Mitglieder mit diesem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gnade fließe mir Weisheit 412&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse tragen deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Martin Münch, Berlin, ca. 20.4.1924, Dornach, Archiv-Nr. 7060&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Ostern 1924&amp;gt; in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht, Helfer in meiner Festigkeit . . . 4l4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkraft des Seins wecke die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adam Günther, Dornach, Mai 1924, Archiv-Nr. 6620 Vermerk: &amp;gt;(Original der von Dr. Steiner geschriebenen Meditations­sprüche, Mai 1924)&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht aus Weltenweiten 4 l 5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen strahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Käthe Schönmarn geb. Trautmarn, Köln, August 1924, Torquay, Archiv-Nr. 6639&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: &amp;gt;Meditation von Dr. Steiner erhalten in Torquay 1924&amp;gt;, bei den Sprüchen: &amp;gt;vollkommene Gemütsruhe&amp;gt;, und bei der Zeichnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Vorstellung von etwas gelb Strahlendem&amp;gt;. Wie diese Zeichnung zu der Übung steht ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l will send my thoughts to thee . . 416&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In harmonies with the Planet Sphere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für G.E. und E. Tempest, 24.8.1924, London, Archiv-Nr. 7068/69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Given to G.E. ard E. Tempest by Dr. Steiner Aug.24. 1924&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Seelenkraft? 422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Baron Oskar vor Hoffmann, Leipzig, vor 1912, Archiv-Nr 4422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem Kreuz . 423&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Festigkeit - Ruhe - Sicherheit . . . . . 424&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich bin Ich 425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga vor Freymann, Helsinki, Archiv-Nr. 5324&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Es lebet meine Kraft . . . . . . . . 426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich ruhiger Mensch . . . . . . 427&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für José del Monte, Archiv-Nr. 5254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: N-ich-ts . . . . . . . 428&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Friedelehen weht . . . . . 429&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Assja Turgcnieff, Archiv-Nr 5282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ange!oi . . . . . 430&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Assja Turgenieff, Archiv-Nr. 5280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7eichnung: Kreuze . . . . . . . . . . 431&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: JA 0 E U Ö Ä AU . . 434&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04, Archiv-Nr. 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: l - A - 0 . . . . . 435&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04, Archiv-Nr. l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der lebendige Trieb in meiner Hüllen 436&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adolf Arenson, Stuttgart, Anfang April 1904, Archiv-Nr. 5299-5301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es ist - Inneres ist . . . . . . . . . 438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906, Archiv-Nr. NB 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: &amp;gt;16. Februar&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Unpersönliches höheres Selbst . . . . . 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Lugano, Ende August 1906, Stuttgart, ANr. 6860-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Ende August 06 Stgt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich bin ist meines Wesens . . . . . 443&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907, Archiv-Nr. NB 467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . 443&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907, für Karl Hamm, Eßlingen, Archiv-Nr. 5287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Karl Hamm Fßlingcn a.N.&amp;gt; &amp;gt;Narnensstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Roter Strahl . . . . . . 444&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Edouard Schon, Barr, ca. 1907, Archiv-Nr. A 7070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Meditation donnée personellement ä Edouard Schuré par le Dr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steinen»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Daher dein Wesen . . . . . . . . 446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907, Archiv-Nr. 3219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe trag ich im Wesenskern . . . . 447 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ernst Stegemann, ca. 1907, Archiv-Nr. A 0086&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Meditation für Ernst Stegemarn von Rudolf Steiner&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 448&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910, Archiv-Nr. NB 198&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Jahve . . . . 450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1912, Basel, Archiv-Nr. A 7071&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Basel (September 1912)», Rückseite mit Übersetzung ins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische in der Hs. vor Aleibiade Mazzarelli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung:Jahve . . . 450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Kober, Stuttgart, 1914, Archiv-Nr. 3131&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk Rückseite: &amp;gt;1914 vor Dr. Steiner durch Dr. Unger überreicht&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . . 451&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Baron Arild Rosenkrantz, Kopenhagen, 2.9.1922, London, ANr. 7106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Meditation writter for me by Rudolf Steiner during an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview in London 1922. AriH Roserkrantz&amp;gt; und &amp;gt;Sep 2.1922&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe die Welt 452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Eleanor Merry, London, ca. 1923, Archiv-Nr. A 5351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Konsonanten - Vokale . . . . . . . . . . 453&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Albert Steffen, ca. 1923, Archiv-Nr. A 0084&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Weltenweiten . . . . 454&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923, Archiv-Nr. NB 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
existiert auch als Archiv-Nr. A 7084 in den Handschriften von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ita Wegmarr und Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Strahlen der Sonne . . . . . . 455&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Dorothy Osmond, September 1924, Dornach, Archiv-Nr. 5272 Vermerk: &amp;gt;Given at Dornach, Sept.1924&amp;gt; in der Hs. den Empfängerin&lt;br /&gt;
C-3&lt;br /&gt;
Notizen zur Ausbildung der Lotosblumen . . . . . . 458&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 369/70&lt;br /&gt;
Notizen zur Ausbildung der Lotosblumen . . . . . . 459&lt;br /&gt;
1913, Archiv-Nr. 2466&lt;br /&gt;
vgl. Vortrag München, 26.8.1913, GA 147&lt;br /&gt;
{{SE|560}}&lt;br /&gt;
Notizen zu Kundalini 460&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 105&lt;br /&gt;
Notizen zu Kundalini . . . . . . . . . 462&lt;br /&gt;
ca. 1903-05, Archiv-Nr. 672&lt;br /&gt;
Notizen zu Denken und Wille . . . . 464&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 361-363&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
* [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[GA 267]] (2001),  ISBN 3-7274-2670-5 {{Vorträge|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 267 Seelenübungen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]] [[Kategorie:GA (Mitgliedervorträge)]] [[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[en:GA 267]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stemü</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://steiner.wiki/index.php?title=GA_267&amp;diff=4691</id>
		<title>GA 267</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://steiner.wiki/index.php?title=GA_267&amp;diff=4691"/>
		<updated>2023-09-22T13:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stemü: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GA267.jpg|thumb|{{RSV|267}}]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
= ZU DIESER AUSGABE =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE009 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DIESER AUSGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Band bildet einen Bestandteil der Rudolf Steiner­Gesamtausgabe, die sich in die drei großen Abteilungen Schriften -Vorträge - Künstlerisches Werk gliedert (siehe die Übersicht am Schluß des Bandes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner (1861-1925) vertrat seine anthroposophisch orien­tierte Geisteswissenschaft von 1900 bis zu seinem Tode durch Publi­kationen, zahlreiche Vorträge und Vortragskurse. Auf Ersuchen von deutschen Theosophen hatte er sein geisteswissenschaftliches Wirken im Zusammenhang mit der 1875 von der Russin Helena Petrowna Blavatsky u.a. begründeten Theosophical Society begonnen, deren deutsche Sektion im Jahre 1902 mit ihm als Generalsekretär gegründet und von ihm, zusammen mit Marie Steiner-von Sivers, aufgebaut wur­de. Als es zehn Jahre später (1912/13) aufgrund von schwerwiegenden Differenzen mit der Zentralleitung in Indien zum Ausschluß der deut­schen Sektion kam, verselbständigte sich diese als Anthroposophische Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1904 bis 1914 lehrte Rudolf Steiner neben seiner Publikations- und Vortragstätigkeit auch in seiner Esoterischen Schu­le. Nach einem durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges (1914-18) und die Nachkriegsjahre bedingten Unterbruch, sollte sie im Zusam­menhang mit der 1923/24 erfolgten Neuordnung des ganzen anthro­posophischen Lebens, neu eingerichtet werden. Entsprechend seinem lebenslangen Bemühen, die Anthroposophie als moderne Initiations­wissenschaft im öffentlichen Kulturleben zu verankern, ging er nun­mehr daran, sie als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum» mit drei esoterischen Klassen sowie wissenschaftlichen und künstlerischen Sektionen aufzubauen. Da er jedoch schon im Herbst 1924 schwer erkrankte und im Frühjahr 1925 starb, hatte er nur noch die ersten Einrichtungen konkretisieren können. (Siehe hierzu die GA-Bände 260, 260a und 270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentensammlungen zu Rudolf Steiners esoterischer Lehr­tätigkeit erscheinen innerhalb der Gesamtausgabe in der Reihe «Veröffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoteri­schen Lehrtätigkeit» (siehe die Übersicht auf Seite 2). In dieser figu­riert auch der vorliegende Band mit gesammelten sogenannten Hauptübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für morgens und abends mit Meditationssprüchen. Hierzu gehören auch jene Übungen, die in Briefen gegeben wurden. Diese sind aber bereits im ersten Band der vorliegenden Reihe veröffentlicht worden (GA 264). Eine Sammlung von einfacheren Übungen, die in Form eines einzigen Meditationsspruches sowohl einzelnen Persön­lichkeiten als auch Gruppen gegeben worden sind, wird in dem an den vorliegenden Band sich anschließenden Band «Seelenübungen II» er scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Übungen und Meditationssprüche sind in dem Zeitraum zwischen 1904 und 1924 entstanden. Wenn auch von Rudolf Steiner nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 die Eso­terische Schule eingestellt worden war, so hat er doch gleichwohl in Privatgesprächen weiterhin bis in die Zeit unmittelbar vor seiner Er­krankung Ende September 1924 noch solche Übungen gegeben. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie von ihm immer handschriftlich aufge­zeichnet worden. Davon sind sehr viele, vermutlich sogar die meisten im Verlaufe der Zeit entweder als Original oder Fotokopie oder als Mitteilung des Wortlautes an Marie Steiner, nach deren Tod an die Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung oder auch an die Leitung des Goe­theanum gegeben worden. Letztere sind für die vorliegende Publika­tion dankenswerterweise zur Verfügung gestellt worden. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß im Laufe der Jahrzehnte, auch infolge des Zweiten Weltkrieges, manches verlorengegangen sein wird. Auch ist nicht völlig auszuschließen, daß sich in privaten Nachlässen noch bisher unbekannte einschlägige Dokumente befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Publikation ergab sich die Gliederung in die aus dem In­haltsverzeichnis ersichtlichen Gruppen. Dabei war insbesondere für die Gruppe A eine gewisse Auswahl unumgänglich, da viele dieser Übungen nahezu wörtlich gleich lauten. Ansonsten ist jedoch - mit dieser Einschränkung - größtmögliche Vollständigkeit angestrebt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rein chronologische Ordnung war nicht möglich, da sich nur weniger als die Hälfte aller Übungen datieren lassen. Jedoch kann im großen und ganzen die chronologische Folge gleichwohl deutlich wer-den. Denn alle Übungen der neun Gruppen mit gleichlautenden Medi­tationssprüchen sind zwischen den Jahren 1904 und ca. 1908 entstan­den, wurden aber weiter bis 1914 an Schüler der Esoterischen Schule gegeben. Die Übungen mit ieweils einzelnen Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stammen hauptsächlich aus den Jahren zwischen 1910 und 1924. Die im Register vermerkten Daten sind aus verschiedenen Archivunterla­gen erschlossen worden; sie sind auch oben links auf den einzelnen Seiten vermerkt. Übungen mit dem Zeichen für das Rosenkreuz sind ab 1907, Übungen, in denen auf die Schrift «Die Geheimwissenschaft» verwiesen ist, sind ab 1910 entstanden. Und Übungen, in denen das Wort Theosophie vorkommt, sind vor 1913 zu datieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von jenen Übungen, für die keine Originalhandschriften, sondern nur mitgeteilte Wortlaute vorliegen, sind nur solche aufgenommen worden, die als voll authentisch gelten können. Sie sind durch ein der Archivnummer vorangestelltes A gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Register wurden von Dorothea und Julius Zoll-Weyrather er­stellt. Ihnen ist auch für ihre Hilfe bei den umfassenden Vorarbeiten und der Gestaltung des Bandes zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zu den Textvorlagen siehe die Hinweise am Schluß des Bandes, Seite 527.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der frage: Können persönlich gegebene Übungen von allgemeiner Gültigkeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf diese wichtige Frage ist darauf zu verweisen, daß Rudolf Steiner selbst offensichtlich dieser Auffassung gewesen ist. Denn im Zusammmenhang mit einem bestimmten Vorkommnis im Frühsom­mer des Jahres 1917 (näheres siehe Seite 34) äußerte er in einem per­sönlichen Gespräch1 die Absicht, alle Übungen «für die breiteste Öf­fentlichkeit drucken zu lassen». Er hätte dies wohl kaum erwogen, wenn er der Überzeugung gewesen wäre, daß sie dadurch wertlos würden. Die Veröffentlichung wurde zwar von ihm selbst nicht durchgeführt, aber von Marie Steiner, seiner langjährigen engen Mitar­beiterin und testamentarischen Erbin, in ihren letzten Lebensjahren noch eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner erweisen die Übungen selbst, daß für alle Schüler des gei­steswissenschaftlichen Schulungsweges die gleichen Anfangsbedin­gungen galten. Zeigen sie doch alle die gleiche Grundstruktur, in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Laut brieflicher Mitteilung von Prof. Hans Wohlbold an die Rudolf Stei­ner-Nachlaßverwaltung vom 12. Mai 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie auch mit den in öffentlichen Schriften beschriebenen übereinstim­men. Auch finden sich in zahlreichen Übungen gleichlautende Medita­tionssprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies weist auf die auch allgemeine Gültigkeit dieser ursprüng­lich persönlich gegebenen Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUR EINFÜHRUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZU DEN DARSTELLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DES ANTHROPOSOPHISCHEN SCHULUNGSWEGES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN RUDOLF STEINERS GESAMTWERK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella Wiesberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhalt der vorliegenden Publikation sind Texte, die im persön­lichen Lehrer-Schüler Verhältnis ihren Ursprung haben. Da dies ein sehr spezieller Teil der von Rudolf Steiner gelehrten geistigen Schu­lung ist, soll im Folgenden, wenn es auch nur skizzenhaft geschehen kann, aufgezeigt werden, wie dieser Teil im Ganzen seines Werkes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht. _________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenswerk und Lebensgang sind bei Rudolf Steiner nicht zu trennen. Alles, was er lehrte, ist von ihm persönlich errungen worden, so wie sein philosophisches Hauptwerk «Die Philosophie der Freiheit» nach seiner Aussage ein «persönliches Erlebnis in jeder Zeile» gewesen ist.1 Was er darin von dem Wesen des reinen Denkens als seinem persön­lichen Ausgangspunkt philosophisch entwickelte, hat er 20 Jahre spä­ter als den erforderlichen Ausgangspunkt auch für diejenigen, «die mit der eigenen Seele eine okkulte Entwickelung durchmachen wollen», auf einfache aber höchst eindringliche Art so formuliert: «Es wurde als ein großes Wort eines großen Aufklärers gehalten, daß dieser gesagt hat im 18. Jahrhundert: Mensch, erkühne dich, deiner Vernunft dich zu bedienen. - Heute muß ein größeres Wort in die Seelen klingen, das heißt: Mensch, erkühne dich, deine Begriffe und Ideen als die Anfänge deines Hellsehertums anzusprechen!» - Kein Mensch könnte zu wirk­lichem Hellsehen kommen, wenn er nicht in seinen Begriffen und Ideen schon zunächst «ein Winziges» an Hellsehen in der Seele hätte, das dann immer weiter «ins Unbegrenzte hinein» ausgebildet werden kann. Darum ist es ungeheuer wichtig, verstehen zu lernen, daß der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Brief vom 4. Ii. 1894 an Rosa Mayreder, in «Briefe II 1891-1924«, GA 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Hellsichtigkeit eigentlich etwas «ganz alltägliches ist»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Man muß nur die übersinnliche Natur der Begriffe und Ideen erfas­sen», sich darüber klar werden, daß diese nicht aus der Sinnenwelt, sondern aus geistigen Welten in die Seele hereinkommen. (Helsing­fors, 29.5.1913, GA 146).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst hat aus diesem Erfassen der übersinnlichen Natur der Begriffe und Ideen seine Wissenschaft und Ethik der Freiheit entwik­kelt und mit der dadurch erreichten «Emanzipation des höheren Menschheitsbewußtseins von den Fesseln jeglicher Autorität»2 den ethischen Individualismus auch im Gebiet der okkulten Forschung verwirklichen können. Stets streng nur auf dem Boden individuellen Forschens zu stehen, war seine besondere Aufgabe. So hat er auch vom Anfange seines geisteswissenschaftlichen Wirkens an betont, daß das­jenige, was auf diesem Gebiete von ihm kommen wird, in der Linie verlaufen wird, «welche durch die eröffnet wurde» (Dornach, 27.10.1918, GA 185). Diese Bemerkung schließt sich zusammen mit der in derselben Zeit erfolgten Äußerung über das reine Denken als den Zentralgedanken der «Philosophie der Freiheit»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich sehe in diesem reinen Denken die erste noch schattenhafte Offen­barung der geistigen Erkenntnisstufen.»3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Rudolf Steiners Wirken waren die seriösen Wege in die über­sinnlichen Welten an Geheimhaltung und strenge persönliche Führer­schaft gebunden. Er hat als erster den Weg zu modernem autoritäts­freien Geist-Erkennen gebahnt. Um diesen Weg auch für die Mensch­heit im Ganzen zu eröffnen, wurden die Mitteilungen der Ergebnisse seiner Geistesforschung stets verbunden mit den Darstellungen der Methode, durch die sie gewonnen worden sind, worauf er einmal so hinwies: »Man kann dasjenige, was jetzt Anthroposophie genannt wird, unterscheiden nach zwei Richtungen hin. Das eine ist die Art des Vorstellens, die Art des Suchens, des Forschens. Das andere ist das Inhaltliche, sind die Ergebnisse dieser Geistesforschung, soweit sie bis heute haben ausgebildet werden können.» (Dornach, 5.6. 1920).4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau dieser zwei Richtungen erfolgte lebensgemäß Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Brief vom 14. 12i 1893 an Rosa Mayreder, a. ai 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Aufsatz «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Lrkcnntnisthcoric«, 1917, in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Noch nicht in der Gesamtausgahe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur erkenntnistheoretischen Grundlegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe als eine philosophische Ur-Erfabrung diese dargestellt: daß man das Begriffliche in seiner Rea­lität erleben kann, und daß man mit einem solchen Erleben so in der Welt steht, daß das Menschen-Ich und der geistige Welt-Inhalt zusammenfließen. Ich habe zu zeigen versucht, wie dieses Erlebnis ebenso real ist wie eine Sinnes-Erfahrung. Und aus diesem Ur-Erlebnis geistiger Erkenntnis ist der geistige In­halt der Anthroposophie herausgewachsen.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Autobiographie «Mein Lebensgang» berichtet Rudolf Stei­ner, wie er die Welt schon in seiner Kindheit als eine doppelte Wirk­lichkeit erlebte: «Ich hatte zwei Vorstellungen, die zwar unbestimmt waren, aber schon vor meinem achten Lebensjahr in meinem Seelen-leben eine große Rolle spielten. Ich unterschied Dinge und Wesen­heiten , und solche, .» Und obwohl ihm die Wirklichkeit der geistigen Welt so gewiß war wie die der Sinnenwelt, habe er doch «eine Art Rechtfertigung» dieses Erlebens nötig gehabt: «Ich wollte mir sagen können, das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebensowenig eine Täuschung, wie das von der Sin­nenwelt.» Da kam dem Achtjährigen ein richtungweisendes Erlebnis zu Hilfe. Er entdeckte im Zimmer seines Dorfschullehrers ein Geome­triebuch. Mit Enthusiasmus lebte er sich ganz allein in das mathema­tische Vorstellen ein. «Rein im Geiste etwas erfassen zu können» vermittelte ihm ein inneres Glück; er empfand: so wie die Geometrie, wenn die Seele «nur durch ihre eigenen Kräfte erlebt», müsse man auch das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. In seinem Verhältnis zur Geometrie sah er rückblickend das «erste Aufkommen einer An­schauung», die sich allmählich entwickelte und um sein «20. Lebens­jahr herum eine bestimmte, vollbewußte Gestalt» annahm.6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Besprechung «Alois Magers Schrift Theosophie und Christentum&amp;gt;. Mein Erlebnis heim Lesen dieser Schrift«, November 1924, in »Der Goetheanumgedanke inmit­ten der Kulturkrisis der Gegenwart«, GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Erlebnis an der Geometrie strebte er danach, sein Denken immer stärker auszubilden. Jeder Gedanke sollte voll überschaubar sein, so daß er durch kein unbestimmtes Gefühl in irgendeine unkon­trollierte Richtung abgedrängt werde. Auch wollte er zu einem Urteil darüber kommen, «wie das menschliche Denken zu dem Schaffen det Natur steht».7 In diesem Sinne war sein Erkenntnisbestreben un­ermüdlich auf die damalige naturwissenschaftliche Weltanschauung und die philosophischen Anschauungen vom Wesen der Erkenntnis gerichtet, die dem Geistesleben der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun­derts sein besonderes Gepräge gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da waren auf naturwissenschaftlichem Gebiet die revolutionierend wirkenden Ergebnisse der Darwin-Haeckelschen Entwicklungstheo­rie über die natürliche Entwicklung der Lebewesen und des Menschen, welche die altüberlieferte Anschauung von der übernatürlichen Schöp­fung zu Fall gebracht hatten. Rudolf Steiner erlebte unmittelbar mit, wie damals für zahlreiche Menschen alle Ideale und religiösen Über­zeugungen in Frage gestellt wurden, weil sie sich sagen mußten: wenn naturwissenschaftliche Weltanschauung allein recht hat, dann sind wir als Menschen Werk einer Naturnotwendigkeit; alle Ideale und religiö­sen Überzeugungen sind Illusion; Freiheit ist unmöglich.8 Auf dem Gebiete der Philosophie herrschte die Auffassung, daß der Mensch mit seinem Erkennen an gewisse Grenzen stoße. Das Bewußtsein des Menschen könne sich nicht selbst überspringen; es musse in sich bleiben; was jenseits der Welt, die es in sich gestaltet, als die wahre Wirklichkeit liegt - davon könne es nichts wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner vermochte weder die damalige Entwicklungstheo­rie voll zu bejahen, weil in ihr das selbständige Sein und Wirken des Geistigen keine Berücksichtigung fand, noch konnte er das Postulat von den Erkenntnisgrenzen akzeptieren. Denn ihm war es erlebtes Erkennen, daß das Sinnenfällige, «richtig erkannt», überall zeigt, daß es eine Offenbarung des Geistigen ist, und daß der Mensch mit seinem Denken, wenn er dies genügend vertieft, «in der Weltwirklichkeit als einer geistigen drinnen lebt».9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 »Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 Öffentlicher Vortrag Stuttgart, 25. 5. 1921, in «Beiträge zur Rudolf Steinet Gesamtausgabe» («Beiträge ) Nr.116, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschaung«, GA 2, Vorrede zur Neuauflage 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde er immer mehr bestärkt in der Überzeugung, daß es einer neuen Weltanschauung bedürfe, um den beiden Hälften der Wirklichkeit - Natur und Geist - gerecht werden zu können. Deren wissenschaftlicher Wert, dies stand für ihn von vornherein fest, werde davon abhängen, wie weit sie sich erkenntnistheoretisch rechtfertigen läßt. Denn erst, wenn vermittels der Erkenntnistheorie als Wissen­schafts-Wissenschaft oder Grundwissenschaft im Unterschied zu den Einzelwissenschaften klargelegt werden kann, was alle Einzelwissen­schaften voraussetzen: die Natur des Erkennens selbst -, dann erst könne man das Verhältnis des Inhaltes der einzelnen Wissenschaften zur Welt klären und so zu einer wirklichen Weltanschauung kommen. Dies erforderte, gegenüber den bisherigen Erkenntnistheorien, deren Ansätze er alle für nicht wirklich voraussetzungslos erkannt hatte, durch eine «auf die letzten Elemente zurückgehende Analyse des Er­kenntnisaktes» den Beweis zu erbringen, daß «für unser Denken alles erreichbar ist, was zur Erklärung und Ergründung der Welt herbei­gezogen werden muß».&#039;0 Dieser Grundgedanke findet sich schon in seinem allerersten schriftlichen Versuch vom Sommer 1879, als er in der Zeit zwischen dem Abschluß der Realschule und dem Beginn seiner Studien an der Wiener Technischen Hochschule darangegangen war, Fichtes «Wissenschaftslehre» in seinem Sinne umzuschreiben.&#039;1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann zu Beginn der 80er Jahre beauftragt wurde, die Heraus­gabe und Kommentierung von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften in Kürschners Deutscher Nationalliteratur zu besorgen und er das Erkenntnisleben Goethes auf allen Gebieten, auf denen dieser tätig war, verfolgte, wurde es ihm im einzelnen immer klarer, daß ihn seine eigene Anschauung in eine Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung hineinstellte. So entstand als Zugabe zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften seine erste erkenntnistheoretische Schrift: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Welt­anschauung» (1886). Nahezu 40 Jahre später (1923), als er sie neu herausgab, schrieb er in der Vorrede zur Neuauflage, daß sie ihm immer noch als die erkenntnistheoretische «Grundlegung und Recht­fertigung von alle dem (erscheine), was er später gesagt und veröffent­licht habe», weil darin von einem Wesen des Erkennens gesprochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 «Wahrheit und Wissenschaft«, GA 3, Vorrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 In «Beiträge ...» Nr.30, Sommer 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird, das den Weg freilegt von der sinnenfälligen Welt in eine geistige hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen verschiedenen späteren Rückblicken auf seine ersten Grundlagenforschungen hebt er immer hervor, daß damals seine Fun­damentaifrage dahin gegangen war: Inwiefern läßt sich beweisen, daß im menschlichen Denken realer Geist das Wirksame ist? Und daß er sich, um diese Frage zu lösen, die Aufgabe gestellt habe, die Natur des menschlichen Denkens selbst zu ergründen. Dazu hat er zunächst auch alles das beiseite gesetzt, was sich ihm ergeben konnte an Schauungen einer geistigen Welt. Denn «sollten subjektive Schauungen noch so überzeugend, noch so intensiv vor der Seele auftreten, man hat keine Berechtigung, sie irgendwie, durch ihr subjektives Auftreten veranlaßt, zur objektiven Geltung zu bringen, wenn man nicht in der Lage ist, aus dem naturwissenschaftlich Sicheren heraus die Brücke hinüber zur gei­stigen Welt zu schlagen». Alle möglichen Wege habe er versucht, um heranzukommen an die Beantwortung der Frage: «Was ist seiner We­senheit nach eigentlich dieses menschliche Denken?», bis sich ihm er­gab, daß nur derjenige das menschliche Denken richtig verstehen kann, der in dessen höchsten Äußerungen etwas sieht, das sich «unabhängig von der leiblichen Organisation» vollzieht; so daß schon «im gewöhn­lichsten Alltagsleben» ein «übersinnliches» Element gegeben ist, wenn sich der Mensch nur erhebt zum wirklichen, zum reinen Denken, wo er durch nichts anderes bestimmt wird als durch die Motive des Denkens selber, nicht durch das, was naturnotwendig an Instinkten, an Willens-impulsen usw. aus den leiblichen Vorgängen hervorgeht.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte er die Sicherheit gewonnen, daß hier eingesetzt werden muß, um die Brücke zwischen Naturwissenschaft und Geist-Erkennen schlagen zu können: «Diese Brücke, ich versuchte sie schon zu schla­gen in meinen Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften [1883-1897]. Ich verlegte mich dann besonders darauf in der Ausarbeitung meiner kleinen Schrift [1892] und meines größeren Buches [1894]. [...] Und ich glaube, daß sich mir durch diese nichts Geringeres ergeben hat, als die übersinnliche Natur des menschlichen Denkens.»13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Öffentlicher Vortrag Stuttgart, 25. Mai 1921, in «Beiträge Nr. 116, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 A. a. 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Es war somit für ihn der Beweis geliefert, daß sich das Eindringen in die Wirklichkeit des Geistigen erkenntnistheoretisch ebenso be­gründen lasse, wie das Eindringen in die Sinneswirklichkeit. Und er sah darin die Rechtfertigung des Anspruches exakter Wissenschaft­lichkeit für die nun nach dem «Muster des reinen Denkens» ausgebil­deten Stufen der höheren Erkenntnis, Imagination, Inspiration, Intui­tion: «Wenn ich in meinen geisteswissenschaftlichen Schriften diejeni­gen Erkenntnisvorgänge darstelle, welche durch geistige Erfahrung und Beobachtung in ebensolcher Art zu Vorstellungen führen über die geistige Welt wie die Sinne und der an sie gebundene Verstand über die sinnenfällige Welt und das in ihr verlaufende Menschenleben, so durfte dieses nach meiner Auffassung nur dann als wissenschaftlich berech­tigt hingestellt werden, wenn der Beweis vorlag, daß der Vorgang des reinen Denkens selber schon sich als die erste Stufe derjenigen Vorgän­ge erweist, durch welche übersinnliche Erkenntnisse erlangt werden. Diesen Beweis glaube ich in meinen früheren Schriften erbracht zu haben.»14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nach zehnjährigem Ausbau der Anthroposophie, damals noch Theosophie genannt, aufgefordert wurde, auf dem vierten Inter­nationalen Philosophen-Kongreß in Bologna (April 1911) über Theo­sophie vorzutragen, tat er dies mit dem Thema «Die psychologischen Grundlagen und die erkenntnistheoretische Stellung der Theoso­phie».15 Diese grundlegenden Ausführungen schloß er mit den Wor­ten: «Die Seelenverfassung des Geistesforschers kann nur so verstan­den werden, daß in ihr die Illusion des gewöhnlichen Bewußtseins überwunden ist, und daß ein Ausgangspunkt des Seelenlebens gewon­nen wird, der den menschlichen Wesenskern real in freier Loslösung von der Leibesorganisation erlebt. Alles weitere, was dann durch Übungen erreicht wird, ist nur ein tieferes Hineingraben in das Trans­zendente, in welchem das Ich des gewöhnlichen Bewußtseins wirklich ist, obgleich es sich als solches nicht in demselben weiß. - Geistesfor­schung ist damit als erkenntnistheoretisch denkbar nachgewiesen. Diese Denkbarkeit wird naturgemäß nur derjenige zugeben, welcher der Ansicht sein kann, daß die sogenannte kritische Erkenntnistheorie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Aufsatz «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie», 1917, in «Philosophie und Anthroposophie«, GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Autoreferat in «Philosophie und Anthroposophie«, GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
ihren Satz von der Unmöglichkeit des Überspringens des Bewußtseins nur dann zu halten in der Lage ist, wenn sie die Illusion von dem Eingeschlossensein des menschlichen Wesenskernes in der Leibesor­ganisation und dem Empfangen der Eindrücke durch die Sinne nicht durchschaut. Ich bin mir bewußt, daß mit meinen erkenntnistheoreti­schen Ausführungen nur skizzenhafte Andeutungen gegeben sind. Doch wird man vielleicht aus diesen Andeutungen erkennen können, daß sie nicht vereinzelte Einfälle sind, sondern daß sie aus einer aus­gebauten erkenntnistheoretischen Grundanschauung entspringen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den öffentlichen (exoterischen) Darstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geistesschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auf die Kraft bauen, die es mir ermöglicht, Geistesschüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen. Das wird meine Inaugurationstat allein bedeuten müssen.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war es Rudolf Steiner immer gewis­ser geworden: soll übersinnliches Wissen, das zum Gedeihen der wei­teren Menschheitsentwicklung unabdingbar ist, in einer dem moder­nen Bewußtsein wirklich angemessenen Form Allgemeingut werden können, dann muß es auch auf anderen Wegen als dem rein naturwis­senschaftlich-philosophischen zu vermitteln gesucht werden. Und so stand er vor der Frage: «Wie kann ein Weg gefunden werden, um das innerlich als wahr Geschaute in Ausdrucksformen zu bringen, die von dem Zeitalter verstanden werden können?»17 Aus dem Ringen mit dieser Frage ging der Entschluß hervor, nunmehr auch mit konkreten Schilderungen der Geist-Welt an die Öffentlichkeit zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganze Schwere dieses Entschlusses ermessen zu können, ist zu berücksichtigen, daß man bis zu jener Zeit übersinnliches Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Brief vom 16. August 19C2 an Wilhelm Hübbe-Schleiden. Bisher nur gedruckt in der ersten Ausgabe von «Briefe II», Dornach 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur so kannte, wie es in der von alters her überlieferten symbolischen Form in streng geschlossenen Kreisen gepflegt worden ist. In diese Tradition der Geheimhaltung war zwar damals durch die Publikatio­nen von H.P. Blavatsky gerade eine erste Bresche geschlagen worden, jedoch in der breiten Öffentlichkeit interessierte man sich mehr für die sensationellen Phänomene von Somnambulismus, Mediumismus, Spi­ritismus. All dies mußte Rudolf Steiner aufgrund seiner Stellung zu den höheren Erkenntniskräften des Menschen ablehnen, da nach sei­ner Geist-Erkenntnis «ein vermeintliches Erkennen», das nicht in dem reinen Denken eine Art Vorbild anerkennt und das sich im Gebiete des Spirituellen nicht mit derselben Besonnenheit und inneren Klarheit bewegt wie das ideenscharfe Denken, «nicht in eine wirkliche geistige Welt führen kann».18 Es bedurfte somit damals, als von den maßgeben­den Kreisen der Wissenschaft alles Übersinnliche noch als völlig su­spekt abgelehnt wurde, eines starken Mutes, um als namhafter Schrift­steller auf den Gebieten Naturwissenschaft und Philosophie mit kon­kreten übersinnlichen Wahrheiten, für die der Wissenschaftlichkeits­anspruch geltend gemacht wurde, vor die Öffentlichkeit zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann im letzten Jahr des ausgehenden 19. Jahrhunderts dar­anging, seinen Entschluß in die Tat umzusetzen, knüpfte er an ein Kulturdokument an, das ihm seit langem als eine der «tiefsten Schrif­ten der Weltliteratur» galt: Goethes Rätselmärchen von der grünen Schlange und der schonen Lilie (Munchen, 22.5.1907, GA 99), denn diese Goethesche Prosadichtung war ihm Ausdruck dafür, daß Goethe sein ganzes Leben hindurch auf dem Standpunkt von der Entwick­lungsfähigkeit der menschlichen Erkenntnis gestanden habe, was nichts anderes bedeute als das Prinzip der Einweihung oder Initiation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Einweihung oder Initiation heißt also nichts anderes, als die Fähig­keiten des Menschen zu immer höheren Stufen der Erkenntnis zu steigern und dadurch zu tieferen Einsichten in das Wesen der Welt zu gelangen.» (Berlin, 24.10.1908, GA 57).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Aufsatz «Goethes geheime Offenbarung. Zu Goethes 150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag: 28. August 1899» begann er damit, den Gehalt der Mär­chenbilder in die Sprache der modernen Begriffe umzusetzen. Er legte klar, daß es um die große Frage geht, wie der Mensch im neuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 Aufsatz »Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie», in »Philosophie und Anthroposophie», CA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitalter, wenn er vom Irdischen zum Geistigen aufsteigen will, seine Seelenkräfte zu entwickeln habe und daß die Lösung des Rätsels im Märchen angedeutet ist. Denn wenn es bisher, um in das übersinnliche Reich gelangen zu können, nur zwei unwillkürlich eintretende Seelen-zustände gegeben habe - den einen über die schöpferische Phantasie, die ein Abglanz des übersinnlichen Erlebens ist, den anderen, wenn die bewußte Erkenntnis sich verdunkelt und ablähmt, so daß sie sich als Aberglaube, Vision, Mediumismus auslebt -, so sei es nunmehr an der Zeit für einen neuen, einen willkürlich herbeizuführenden Zustand. Dieser setzt aber voraus, daß die Schlange, die die Erkenntnis der Sinnenwelt repräsentiert, zu der Einsicht gelangt, daß das Höchste nur durch die selbstlose Hingabe erreicht werden kann. Sobald sie dazu bereit ist, ihre Eigen-Existenz aufzugeben, bildet sich ihr Körper zu der nunmehr für alle beschreitbaren Brücke über den großen Strom, der die beiden Reiche Sinnlichkeit und Geistigkeit trennt.19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals dürfte kaum bemerkt worden sein, daß mit dieser Umset­zung der Goetheschen Bilder in moderne Gedankensprache ein Schritt von kulturgeschichtlicher Bedeutung vollzogen worden war. Doch im weiteren Zeitverlauf trat es immer klarer in Erscheinung. Schon ein Jahr später, im Herbst 1900, wurde Rudolf Steiner in einen Kreis zwar nicht wissenschaftlicher, aber an realer Geist-Erkenntnis tief interes­sierter Menschen zu Vorträgen eingeladen. Es war die Berliner Gruppe der 1875 durch H.P. Blavatsky u.a. in Amerika gegründeten Theoso­phical Society, die bald darauf ihren Sitz nach Indien verlegt hatte. Vor den für konkretes Geist-Erkennen offenen Berliner Theosophen konnte nun über das, was in dem Aufsatz über das Goethe-Märchen nur angedeutet werden konnte, «ganz esoterisch» gesprochen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geist­Welt heraus geprägt sind, sprechen zu können, nachdem ich bisher durch die Verhältnisse [...] gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellungen durchleuchten zu lassen.»20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Märchen-Vortrag wurde zur «Urzelle» der anthroposophischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Der Aufsatz von 1899 ist enthalten in GA 30 «Methodische Grundlagen der Anthroposophie». Eine neue Bearbeitung erfolgte 1918, siehe GA 22 «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 «Mein Lebensgang», GA 28, Kapitel 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Bewegung, da zu dem ersten entscheidenden Wort im Märchen «Es ist an der Zeit!» - vom «Alten mit der Lampe», jener Gestalt, die alles Geschehen lenkt und leitet, mit gewaltiger Stimme gerufen - sich nun auch dessen zweites Wort zu realisieren begann: «Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit vielen zur rechten Stunde vereinigt». Lehrer und Schüler bedingen sich gegenseitig. In diesem Sinne schrieb Rudolf Steiner, nachdem er im Frühjahr 1902 gebeten worden war, das Amt des Generalsekretärs der in Gründung befindlichen deutschen Sektion zu übernehmen, unmittelbar vor der offiziellen Übernahme einem Repräsentanten der deutschen Theosophen, was er als seine Aufgabe sah: «Ich will auf die Kraft bauen, die es mir ermöglicht, Geistes schüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen. Das wird meine Inaugurationstat allein bedeuten müssen.»21 Seitdem ging es mit sich stets steigernder Intensität an den Ausbau der Geistes-Wissen­schaft im Zusammenhang mit dem Aufbau eines gesellschaftlichen Zusammenschlusses, der gegenüber der großen Öffentlichkeit die not­wendige Pflegestätte bilden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte mit dem Aufsatz über das Goethe-Märchen (1899) nur erst ansatzweise auf das neue Initiations-Prinzip hingewiesen werden kön­nen, so wurde das in den aus den beiden ersten vor den Berliner Theosophen gehaltenen Vortragsreihen entstandenen Schriften «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhält­nis zur modernen Weltanschauung» (1901, GA 7) und «Das Christen­tum als mystische Tatsache» (1902, GA 8) klar dokumentiert. Auf­grund seiner Überzeugung, daß die modernen Errungenschaften der Naturwissenschaft die Erhebung zu wahrer Mystik fordern, heißt es im Vorwort zu «Die Mystik ...», daß man sehr wohl ein «treuer Bekenner der naturwissenschaftlichen Weltanschauung» sein und doch «die Wege nach der Seele» aufsuchen kann, welche die richtig verstandene Mystik führt, ja daß man sogar nur dann ein volles Ver­ständnis der Tatsachen in der Natur gewinnen kann, wenn man den Geist im Sinne der wahren Mystik erkennt. - Auch im Vorwort der Schrift «Das Christentum als mystische Tatsache», in der das Chri­stentum aus dem Wesen der Mysterien, d. h. der Einweihung heraus entschlüsselt wird, heißt es: «Keine Zeile möchte ich geschrieben ha­ben, die ich nicht vor einer wirklich sich selbst verstehenden Naturerkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 Vgl. Anmerkung Nr.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechtfertigen könnte, aber auch keine, die mit der grob­materialistischen Auffassung vieler naturwissenschaftlich Denkender unserer Tage zusammenfällt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlaufe des Wirkens wurde die Erkenntnis vom We­sen des Christentums, die «mystische Tatsache», immer weiter vertieft und im Zusammenhang mit dem Schulungsweg hervorgehoben: Seit dem Tode Christi auf Golgatha, durch den sich die Christus-Kraft, die vorher nur in geistigen Höhen zu finden war, mit der Erdenentwick­lung verbunden hat, lebt in allen Menschenseelen die Kraft, durch welche jede Seele nunmehr selbständig den Weg in die geistige Welt finden kann, während vor diesem Ereignis dies nur möglich gewesen war durch die autoritativen Anweisungen der Lehrer in den Myste­rienschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so dem Ereignis in der Zeitenwende zu verdanken, durch geistige Selbsterziehung zur höheren Erkenntnis kommen zu können. Voraussetzung dazu ist aber, daß der Mensch sich selbst zum Instru­ment dafür bildet. So wie niemand dem Wasser äußerlich ansehen kann, daß darin Wasserstoff und Sauerstoff enthalten sind, die ganz andere Eigenschaften als das Wasser haben, bevor es nicht vom Che­miker zerlegt wird, so kann auch niemand die wahre Wirklichkeit des Geistig-Seelischen erkennen, bevor nicht der Mensch durch die gei­stesforscherischen Methoden sein Geistig-Seelisches vom Äußerlich-Leiblichen losgelöst hat, allerdings jetzt in einem innerlichen Seelen-prozeß, der sich in den tiefsten Tiefen der Seele vorbereiten muß. (Norrköping, 13.7.1914, GA 155). Bis jedoch die dafür notwendigen Anweisungen öffentlich gelehrt werden konnten, bedurfte es noch der Entwicklung der Bewußtseinsseelenkräfte, wie sie seit dem 15.116. Jahrhundert immer stärker in Erscheinung treten. Erst dadurch konnte von einem Geist-schauenden Naturwissenschaftler der Erkenntnis-pfad methodisch erarbeitet und öffentlich gelehrt werden. Für einen in diesem Sinne modernen Geistesforscher ist die Zeit der alten Prophe­ten vorbei. Als «schlichter Forscher» will er einzig aufmerksam ma­chen auf das, was notwendig ist, um in den Tiefen der Menschenseele forschen zu können: «Der Geistesforscher sagt: Ich habe es gefunden, wenn du suchst, findest du es selbst!» Immer mehr und mehr würden sich die Zeiten nähern, wo der Geistesforscher anerkannt werden wür­de als »schlichter Forscher», so wie der Chemiker, der Biologe als Forscher auf ihrem Gebiete anerkannt werden, nur daß der Geistesforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem Gebiete forscht, das jeder Menschenseele nahegeht. (Norrköping, 13.7.1914, GA 155).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft wird es immer mehr erweisen müssen, daß die Bedeu­tung von Rudolf Steiners Werk primär in der von ihm pionierhaft für alle gebahnten Methode liegt. Denn eine solche Methode, die es jeder­mann ermöglicht, sich selbst in unabhängiger und kontrollierbarer Weise von der Realität der geistigen Welt überzeugen zu können, hat es vorher nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ersten Einführungsschrift in übersinnliche Welt- und Men­schenbestimmung «Theosophie» (1904) wurde im Schlußkapitel «Der Pfad der Erkenntnis» auch zugleich damit begonnen, die Anfangs-bedingungen der geisteswissenschaftlichen Erkenntnismethode öf­fentlich zu beschreiben. In dieser ersten Darstellung wurde vor allem stark akzentuiert, daß für die Ausbildung höherer Erkenntnisfähigkei­ten nur vom Denken ausgegangen werden könne, weil das Denken die höchste der Fähigkeiten ist, die der Mensch in der Sinnenwelt hat. Dann begannen unmittelbar darauf in Form von fortlaufenden Aufsät­zen die ausführlichen konkreten Schilderungen von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», deren erster Satz lautet: «In je­dem Menschen schlummern Fähigkeiten, durch die er sich Erkennt­nisse der höheren Welten erwerben kann.» In weiteren Publikationen, insbesondere dem grundlegenden Werk «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910) und in vielen Vorträgen wurden nicht nur immer neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, sondern auch der Weg der geisti­gen Schulung von immer anderen Aspekten aus erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bedeutung Rudolf Steiner selbst diesen in voller Öffent­lichkeit gegebenen Darstellungen des Schulungsweges beigemessen hat, geht beispielsweise aus folgender Aussage hervor: «In unserer Zeit hat das Prinzip der Einweihung schon insofern eine gewaltige Ände­rung erfahren, als bis zu einem gewissen Grade, bis zu einer gewissen Stufe hin die Einweihung gleichsam ganz ohne irgendwelche persön­liche Anleitung erlangt werden kann dadurch, daß man in der Gegen­wart in der Lage ist, die Prinzipien der Einweihung vor der Öffentlich­keit so weit klarzulegen, als dies zum Beispiel in meinem Buche geschehen ist. Wer ganz ernsthaft die Erlebnisse durchzumachen versucht, welche in die­sem Buche geschildert sind, der kann sehr weit kommen in bezug auf das Prinzip der Einweihung.» (Berlin, 3.2.1913, GA 144).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre jedoch ein Mißverständnis, daraus zu schließen, daß jeder Mensch, der sich für Geisteswissenschaft interessiert, auch eine geisti­ge Schulung beginnen müßte. Hierzu äußerte er einmal in einem per­sönlichen Brief: «Theosophie ist unserm Zeitalter notwendig. [...] Schlimm aber wäre es, wenn ein jeder Theosoph auch zum okkulten Schüler werden wollte. Das wäre geradeso, wie wenn deswegen, weil alle Menschen Kleider brauchen, auch ein jeder müsse Schneider wer­den.»22 Auch in öffentlichen Publikationen wurde dies ausgesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ausdrücklich hinweisen möchte ich darauf, daß keineswegs jeder Mensch ein Geistesforscher zu werden braucht, welcher die Geistes­wissenschaft oder Anthroposophie in entsprechender Weise für seine Seele fruchtbringend machen will.»23 Obwohl es sein großes Anliegen war, Geistesschüler auf die Bahn der Entwickelung zu bringen, so stand doch im Vordergrund die Notwendigkeit, dafür einzutreten, daß durch Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergeb­nisse das Wissen von der Realität der geistigen Welt mehr und mehr Gemeingut der Menschheit werde. Er erachtete es aber als unabding­bar, daß dies in einer der Sache angemessenen und nicht in irgendeiner popularisierten Form geschehe. Daher habe er bewußt seinen Schriften einen solchen Charakter aufgeprägt, der es notwendig macht, sich ihren Inhalt durch rechte Gedankenanstrengung anzueignen. In dieser Gedankenanstrengung liege nämlich bereits der Anfang der Geistes­schulung.24 In einem anderen Zusammenhang findet sich sogar die Bemerkung: «Nicht aus einem äußeren Grund trage ich Theosophie vor, sondern weil dies die erste Stufe der rosenkreuzerischen Einwei­hung ist.» (München, 6.6.1907, GA 99). Unter «rosenkreuzerisch» wollte er aber kein historisierendes, sondern ein lebendig weiterent­wickeltes Rosenkreuzertum verstanden wissen. Deshalb dürfe auch das, was in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» als «der geeignetste Weg» hinauf in die geistigen Sphären gezeigt ist, nicht ohne weiteres mit dem verwechselt werden, was man als Rosenkreuzerweg bezeichnen kann. «Unsere Strömung», die ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Brief vom 20. 9. 1907 in »Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914», GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23 »Das menschliche Leben vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft (Anthro­posophie)» in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24 »Die Geheimwissenschaft im Umriß», GA 13, Vorrede zur 16.-20. Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viel weiteres Gebiet als das der Rosenkreuzer umfaßt, müsse schlecht­hin als «die Geisteswissenschaft von heute», als «die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft vom 20. Jahrhundert» bezeichnet wer­den. (Karlsruhe, 6.10.1911, GA 131).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem durch eine jahrelange unermüdliche Vortragstätigkeit in ganz Europa die Geisteswissenschaft eine gewisse Verbreitung gefun­den hatte, konnte darangegangen werden, die Forschungsmethode nunmehr auch genauer in den Gedankenformen der Erkenntnis-Wis­senschaft darzustellen. In dem zu Beginn des Jahres 1910 erschienenen Werk «Die Geheimwissenschaft im Umriß» mit den beiden Haupt­kapiteln «Die Weltentwickelung und der Mensch» und «Die Erkennt­nis der höheren Welten» wird darauf hingewiesen, daß das Studium der geisteswissenschaftlichen Mitteilungen ein sicherer Weg ist, der in das sinnlichkeitsfreie Denken führt, daß es aber noch einen anderen Weg gibt, «welcher sicherer und vor allem genauer, dafür aber für viele Menschen schwieriger ist», nämlich der Weg, wie er in den erkenntnis-theoretischen Schriften, insbesondere in «Die Philosophie der Frei­heit» dargestellt ist. Obwohl in diese Schriften nichts an Mitteilungen der Geisteswissenschaft selbst aufgenommen wurde, so sei doch ge­zeigt, daß das reine, nur in sich arbeitende Denken Aufschlüsse gewin­nen kann über die Welt, das Leben und den Menschen: «Es stehen diese Schriften auf einer sehr wichtigen Zwischenstufe zwischen dem Erkennen der Sinnenwelt und dem der geistigen Welt. Sie bieten das­jenige, was das Denken gewinnen kann, wenn es sich erhebt über die sinnliche Beobachtung, aber noch den Eingang vermeidet in die Gei­stesforschung. Wer diese Schriften auf seine ganze Seele wirken läßt, der steht schon in der geistigen Welt; nur daß sich diese ihm als Gedankenwelt gibt. Wer sich in der Lage fühlt, solch eine Zwischen­stufe auf sich wirken zu lassen, der geht einen sicheren Weg; und er kann sich dadurch ein Gefühl gegenüber der höheren Welt erringen, das für alle Folgezeit ihm die schönsten Früchte tragen wird.»25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Hinweis auf die erkenntnistheoretischen Schriften als Zwischenstufe zwischen dem Erkennen der Sinnenwelt und dem der geistigen Welt wird gewissermaßen übergeleitet zu der von nun an einsetzenden auch erkenntnistheoretischen Beschreibung der dreistu­figen - imaginativen, inspirativen und intuitiven - Erkenntnismethode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 A. a. 0., Kapitel »Die Erkenntnis der höheren Welten».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1911 wurde auf dem schon erwähnten Philosophenkon­greß in Bologna über die «Psychologischen Grundlagen und die er­kenntnistheoretische Stellung der Theosophie» vorgetragen.26 In den nachfolgenden Schriften «Die Rätsel der Philosophie» mit dem Schlußkapitel «Ausblick auf eine Anthroposophie» (1914), «Vom Menschenrätsel» (1916), «Von Seelenrätseln» (1917) wurde die er­kenntnistheoretische und philosophische Begründung anthroposophi­scher Geistesforschung weiter ausgebaut. Dazu gehören auch mehrere in den Jahren 1916-1918 veröffentlichte grundsätzliche Aufsätze (alle in GA 35), sowie die 1922 in der Wochenschrift «Das Goetheanum» erschienenen Autoreferate eines am Goetheanum gehaltenen Zyklus von zehn Vorträgen, die in ihrer konzentrierten Formulierung der Erkenntnismethode und der durch sie gewonnenen Welt- und Men­schenerkenntnis besonders prägnant sind. 27 Im Jahre 1923 folgten noch vier weitere Aufsätze «Vom Seelenleben».28 Darauf hinschauend betonte er mehrfach, daß ein völlig organisches Fortschreiten gedacht werden muß von den erkenntnistheoretischen Grundanschauungen der Schriften «Wahrheit und Wissenschaft» und «Philosophie der Freiheit» zu dem Inhalte der Geisteswissenschaft oder «Anthropo­sophie».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur durch Publikationen, sondern auch durch öffentliche Veranstaltungen - Kongresse, Hochschulkurse u.a. - wurde dargelegt, wie die verschiedenen Wissenschaften durch geisteswissenschaftliche Erkenntnisse befruchtet werden können und wie die Methode geartet ist, durch die sie gewonnen werden. Beim ersten Hochschulkurs am Goetheanum (im Vortrag Dornach, 3.10.1920, in « Grenzen der Natur­erkenntnis», GA 322) wurde wiederum, wie schon 1910 in der «Ge­heimwissenschaft im Umriß», auf die zwei verschiedenen Formen für die Darstellung des Erkenntnisweges hingewiesen: «In meinem Buche ist zwar durchaus ein sicherer Weg in die übersinnlichen Gebiete hinein charakterisiert, aber er ist so charakterisiert, daß er gewissermaßen für jedermann taugt, daß er vor allen Dingen für diejenigen taugt, welche nicht durch ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26 Autoreferat in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27 «Kosmologie, Religion und Philosophie«, GA 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28 Enthalten in «Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegen­wart«, GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigentliches wissenschaftliches Leben hindurchgegangen sind.» Für je­manden aber, der den Erkenntnisweg als Wissenschaftler gehen wolle, müsse er voraussetzen das Verfolgen dessen, was in seiner «Philosophie der Freiheit» als reines Denken dargestellt ist, um von da aus über den anderen Pol der Erkenntnis, die Wahrnehmung, den Weg in die Imagi­nation hinein zu erreichen, den er als den für das Abendland richtigen werten müsse. Die Übungen, die dazu angegeben wurden, sind ihrem Wesen nach jedoch die gleichen wie diejenigen in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» oder wie diejenigen in dem vorlie­genden Band. Sie beruhen alle auf einem meditativen Sich-Einleben in symbolische, sinnbildliche Vorstellungen, wie sie auch in dem Vortrag auf dem Philosophenkongreß in Bologna 1911 beschrieben worden sind. (Siehe S.469 des vorliegenden Bandes.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für Rudolf Steiner vom Anfang seines Wirkens an klar gewesen war, daß es um des gesamten Kulturfortschrittes willen notwendig ist, echte Geist-Erkenntnis in die offiziellen Wissenschaften einzubezie­hen, hatte ihn und seine Mitarbeiter in den schweren Jahren nach dem Ersten Weltkrieg dazu veranlaßt, durch solche freien Hochschulkurse bei wissenschaftlich Geschulten Interesse und Verständnis für die Wis­senschaft des Geistes und deren Methode zu erwecken. In Worten, die bewegend wirken können, weil sie heute noch weitgehend zutreffen, äußerte er in einem dieser freien Hochschulkurse über seine dahinge­henden Bemühungen, daß, wenn er zurückschaue auf die Art und Wei­se, wie er seit jetzt wirklich mehr als zwanzig Jahren versucht habe, der Welt auseinanderzusetzen, wie der Geistesforscher zu seinen Resulta­ten kommt, dann dürfe er wohl sagen: «Wenn es meinerseits noch nicht mehr gelungen ist, Widerhall zu finden mit dieser anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft in der Welt, wenn es immer wieder und wiederum notwendig geworden ist, für diejenigen zu sprechen, die weniger auf die Einzelheiten eingehen können, weil sie nicht wissen­schaftlich geschult sind, und wenn es wenig möglich gewesen ist, für die wissenschaftlich Geschulten zu sprechen, so liegt es, wie die Erfahrung gezeigt hat, im wesentlichen an diesen wissenschaftlich Geschulten. Sie haben bisher nur in sehr mäßiger Weise dasjenige hören wollen, was der Geistesforscher über seine Wege zu sagen hat. Hoffen wir, daß das für die Zukunft anders werden kann. Denn es ist durchaus notwendig, daß wir durch tiefere Kräfte zu einem Aufstiege kommen als durch diejeni­gen, die ja deutlich zeigen, daß sie das nicht vermögen, weil sie uns im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunde genommen doch in einen Niedergang unserer Kultur hinein-geführt haben.» (Stuttgart, 18.3.1921, GA 324).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den internen (esoterischen) Darstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe kein anderes Bestreben als dieses: Was mir möglich ist, in übersinnlichen Welten zu erforschen, in Erkenntnisform mit dem rechten Verantwor­tungssinn vor der heutigen Wissenschaft, der gegen­wärtigen Menschheit mitzuteilen. Ich bringe vor, wovon ich mir sagen darf, daß es entweder über­haupt der gegenwärtigen Menschheit bei ihrem gei­stigen Reifezustand angemessen ist; oder einiges andere, wofür sich einzelne Menschengruppen in einer (esoterischen) Vorschulung die Reife erst er­werben. (Oktober 1924)29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Rudolf Steiner, Exoteriker par excellence, auch als esoterischer Lehrer wirkte, so keineswegs, um der Öffentlichkeit irgendwelche geistigen Wahrheiten vorzuenthalten. Das Esoterische, wie er es ver­trat, war für ihn vielmehr nur eine spezielle Ausdrucksform für das­jenige, was sich als das eigentlich okkulte Leben im letzten Grunde überhaupt nicht in Worten aussprechen läßt, sondern erlebt werden muß. Wenn gleichwohl davon gesprochen wird, um die Wege zu die­sem Erleben-Können zu weisen und zu erleichtern, so hängt die Art, wie es geschehen kann, weitgehend von der Formulierungsmöglich­keit ab: «Man sagt es einmal exoterisch, einmal esoterisch und wenn man exoterisch und esoterisch spricht, so sind das gleichsam zwei verschiedene Dialekte einer unaussprechbaren Sprache.» (Dornach,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. 10. 1915, GA 254). Das heißt: «Es gibt keine absolute Grenze zwischen exoterisch und esoterisch, sondern das eine fließt in das andere über» (Stuttgart, 12.6.1921, GA 342), denn: «In dem Augen­blick, wo wir eine Ausdrucksform für das innere Wesen einer Sache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29 «Anspruchslose aphoristische Bemerkungen über das Buch Reformation oder Anthroposophie?» (von Edmund Ernst) in GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden haben, haben wir das Esoterische exoterisch gemacht. Nie­mals kann also das Esoterische anders mitgeteilt werden als in exoteri­scher Form.»30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die objektive Schwierigkeit, die es für das Umsetzen von spiri­tuell Geschautem in die Gedankensprache der modernen Zeit gibt, wurde im Verlaufe der Jahre mehrfach hingewiesen. Beispielsweise wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wenn wir mit den großen Weistümern, die sich uns in unserer Seele enthüllen, an die Sprache herantreten und in Worte gießen wol­len, was sich uns innerlich enthüllt, dann entsteht ein Kampf gegen dieses so schwache Instrument der Sprache, das wirklich in gewisser Beziehung ungeheuer unzulänglich ist.» (Bern, 2.9.1910, GA 123).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb das Umsetzen einen so «harten inneren Kampf» bedeutet, wird in dem kleinen Aufsatz «Sprache und Sprachgeist» (1922)3 damit begründet, daß die Seele, die aus dem bloß begrifflichen Denken zum wesensoffenbarenden Schauen vordringt, den Sprachgeist in seiner lebendigen Kraft entdeckt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wer in dieser Art schaut, der entfernt sich in seinem Schauen von dem, was durch die Sprache ausdrückbar ist. Sein Schauen findet zu­nächst nicht den Weg zu den Lippen. Greift er zu Worten, so hat er sogleich die Empfindung, daß der Inhalt seiner Schauung etwas anderes wird. Will er nun doch von seinen Schauungen Mitteilung machen, so beginnt sein Kampf mit der Sprache. Er sucht alles mögliche innerhalb des Sprachlichen zu verwenden, um ein Bild dessen zu gestalten, was er schaut. Von Lautanklängen zu Satzwendungen sucht er überall im Be­reich des Sprachlichen. Er kämpft einen harten inneren Kampf. Er muß sich sagen: die Sprache hat etwas Eigenwilliges. Sie drückt schon für sich alles mögliche aus; auch du mußt dich an ihren Eigenwillen hingeben, damit sie aufnehme, was du schaust. Will man das geistig Erschaute in die Sprache gießen, so stößt man eben nicht auf ein unbestimmtes wachsartiges Element, das man beliebig formen kann, sondern man stößt auf einen lebendigen Geist, auf den Geist der Sprache. Wenn man auf diese Art redlich kämpft, so kann der Kampf den besten, den schön­sten Ausgang nehmen. Es kommt ein Augenblick, wo man fühlt: der Sprachgeist nimmt das Geschaute auf. Die Worte und Wendungen, auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30 Siehe «Beiträge , Nr.51/52. Michaeli 1975. S. 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31 Enthalten in GA 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die man kommt, nehmen selbst etwas Geistiges an; sie hören auf, zu , was sie gewöhnlich bedeuten und schlüpfen in das Geschau­te hinein. - Da tritt etwas ein wie ein lebendiger Verkehr mit dem Sprachgeiste. Es nimmt die Sprache einen persönlichen Charakter an; man setzt sich mit ihr auseinander wie mit einem andern Menschen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenkt man die Fülle der im Verlaufe von über zwei Jahrzehnten mitgeteilten Forschungsergebnisse, so kann an diesen Aussagen er­messen werden, welche geistige Leistung erbracht werden mußte, um die erforschten übersinnlichen Tatsachen in die moderne Gedanken-sprache umzusetzen. Es war dies aber unbedingt notwendig, um sie öffentlich mitteilen zu können, da sie nur in dieser Form von dem gewöhnlichen Bewußtsein in voller Freiheit angenommen, bezweifelt oder auch abgelehnt werden können. Anders hingegen liegen die Be­dingungen für Darstellungen von geistigen Tatsachen, die entweder überhaupt nicht oder auch nur zu bestimmten Zeiten noch nicht «in Ideenform geoffenbart werden können».32 Dazu bedurfte es eines Kreises von Menschen, die aus dem Exoterischen in das Esoterische hineingehen wollen. Das heißt, es brauchte Menschen, die bereit wa­ren, die Verpflichtung auf sich zu nehmen, mit den mitgeteilten Wahr­heiten so verantwortungsvoll umzugehen, wie es deren Wesen ange­messen ist. Darauf ist gewiesen, wenn es heißt, daß sich für gewisse Mitteilungen «einzelne Menschengruppen in einer (esoterischen) Vor-schulung die Reife» dafür erwerben sollten.33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Geschichte solcher von Rudolf Steiner esoterisch unterrich­teter Gruppen läßt sich ablesen, daß er in dieser Beziehung manche Enttäuschung hinnehmen mußte und dadurch im Verlaufe der Zeit auch hier die Tendenz zum Exoterischen immer stärker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Menschengruppe für eine solche esoterische Vorschulung bildete die Esoterische Schule.34 Deren Einrichtung ging zeitlich parallel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Aufsatz »Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft. I.» (Dornach, 20.1.1924) in GA 260a. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33 Vgl. Nr.29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 Die Schule bestand von 1904 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Som­mer 1914. Anfänglich bildete sie administrativ eine Abteilung der damals von Annie Besant geleiteten Esoterie School of Theosophy der Theosophical Society. Als Annie Besant 1907 die Präsidemtschaft der T. S. anstrebte und esoterische I)inge für ihre Agitation verwendete, löste Rudolf Steiner im Übereimkumft mit ihr auf dem Münchner Kongreß auch diesen administrativen Zusammenhang. Nähe­res darüber siehe in GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem, was mit der öffentlichen Darstellung des Schulungsweges in der Schrift «Theosophie», in den Aufsatzen «Wie erlangt man Er-kenntnisse der höheren Welten?» und «Die Stufen der höheren Er­kenntnis» in den Jahren 1904/05 eingeleitet worden war. In der Esote­rischen Schule sollte das Anliegen, «Geistesschüler auf die Bahn der Entwicklung zu bringen», konkret angegangen werden. Doch war eine solche Schule auch schon deshalb notwendig, weil in der ganzen Kul­tursituation im Beginne des Jahrhunderts es völlig klar war, daß ohne einen Grundstock von Menschen, die eine spirituelle Entwicklung zum Leitmotiv ihres Lebens machen wollen, die geisteswissenschaft­liche Lehre eben doch nur «halbtauben Ohren» gepredigt würde.35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfänglich sehr kleine Anzahl von esoterischen Schülern machte es möglich, daß sie in ihren Bemühungen persönlich beraten werden konnten, nach Rudolf Steiners Prinzip, daß es keine Entwicklung an sich, sondern nur individuelle Entwicklungsprozesse gibt: «Es gibt nur die Entwicklung des einen oder des anderen oder des dritten, des vierten oder des tausendsten Menschen.» (Berlin, 31.10.1910, GA 125). Schu­lungsanweisungen in öffentlichen Schriften aber, da diese ja für alle Menschen gelten sollen, müssen einen allgemeinen Charakter haben. Das Problem, wie auch individuelle Entwicklungsprozesse in einer bei­spielhaften Form dargestellt werden können, wurde von ihm auf künst­lerischem Wege mit seinen in den Jahren 1910 bis 1913 entstandenen vier Mysteriendramen gelöst. Nachdem das erste - «Die Pforte der Ein­weihung. Ein Rosenkreuzermysterium», für das von den Bildern des Goethe-Märchens ausgegangen wurde - uraufgeführt worden war, äu­ßerte er zu dieser zweifachen Art, den Schulungsweg darzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Liegt in der Schrift gewissermaßen der Anfang des Entwicklungsgeheimnisses eines jeden Menschen, so liegt in dem Rosenkreuzermysterium das Entwick­lungsgeheimnis eines einzelnen Menschen, des Johannes Thomasius.» Während die Darstellungen in den Schriften «Wie erlangt man Erkennt­nisse der höheren Welten?» und «Die Geheimwissenschaft im Umriß», weil sie auf jede menschliche Individualität anwendbar sein sollen, bei «aller Konkretheit dennoch einen abstrakten, einen halb theoretischen Charakter» haben müßten, könne die Darstellung im Drama «im Grunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 Brief vom 16.4.1903 an Marie von Sivers in «Rudolf Steiner/Marie Steiner, Brief­wechsel und Dokumente 1901-1925», GA 262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
genommen viel intensiver, lebensrealer und wirklicher, weil viel in-dividueller» sein. Er war sogar überzeugt, daß er über viele Dinge, die es «auf dem Gebiet des Esoterischen, des Okkulten» gibt, nicht mehr zu sprechen bräuchte, wenn alles das, was in dem Rosenkreuzermysterium liegt, «auf die Seelen der lieben Freunde und mancher anderer Men­schen» wirken würde. (Berlin, 31.10.1910, GA 125).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 geboten war, die Esoterische Schule einzustellen, weil unter den Kriegs-verhältnissen geschlossene Versammlungen fragwürdig geworden wa­ren, wurde er gleichwohl weiterhin um persönliche esoterische Bera­tung gebeten. Er kam diesen Wünschen in vielen Privatgesprächen nach, obwohl er damals schon die Auffassung vertrat, daß solche priva­ten Beratungen nicht mehr nötig seien, weil inzwischen genügend Schu­lungsmaterial gedruckt vorliege. Er hatte das schon in der mit 7. Sep­tember 1914 datierten Vorrede zur 5. Buchauflage von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» betont: «Ich mußte damals [1904/05, als die Aufsätze geschrieben wurden, aus denen das Buch zusammengesetzt ist] von vielem, das in dem Buche noch nicht geschil­dert wurde, sagen, es könne durch erfahren werden. Gegenwärtig ist nun vieles von dem veröffentlicht, was mit solchen Hinweisen gemeint war. Es waren aber diese Hinweise, die irr­tümliche Meinungen bei den Lesern vielleicht nicht völlig ausschlossen. Man könnte etwa in dem persönlichen Verhältnis zu diesem oder jenem Lehrer bei dem nach Geistesschulung Strebenden etwas viel Wesent­licheres sehen, als gesehen werden soll. Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, in dieser neuen Auflage durch die Art der Darstellung mancher Ein­zelheiten schärfer zu betonen, wie es bei dem, der Geistesschulung sucht, im Sinne der gegenwärtigen geistigen Bedingungen, viel mehr auf ein völlig unmittelbares Verhältnis zur objektiven Geistwelt als auf ein Verhältnis zur Persönlichkeit eines Lehrers ankommt. Dieser wird auch in der Geistesschulung immer mehr die Stellung nur eines solchen Hel­fers annehmen, die der Lehrende, gemäß den neueren Anschauungen, in irgendeinem anderen Wissenszweige innehat.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdrücklich mußte er dies im Frühsommer 1917 innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft geltend machen, als er seitens ehe­maliger Mitglieder in einer öffentlichen Zeitschrift beschuldigt wor­den war, die von ihm gegebenen Übungen seien schädlich.36 Damals lehnte er es kategorisch ab, weiterhin in Privatgesprächen esoterische&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ratschläge zu geben. Künftig müsse alles im vollsten Lichte der Öf­fentlichkeit geschehen. Es läge genügend Schulungsmaterial vor; man sollte doch nur «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» lesen. Er werde sehr bald beweisen, daß Privatgespräche solcher Art für den Betrieb des esoterischen Lebens gar nicht mehr notwendig seien: «In kurzer Zeit sollen Sie einen vollständigen Ersatz haben.»37 Dazu kam es allerdings erst nach sieben Jahren, als die Esoterische Schule als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goethe­anum» völlig neu eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft bekun­dete Absicht, künftig auch die esoterische Lehrweise dem Bestreben der Zeit nach voller Öffentlichkeit anzupassen, führte offensichtlich dazu, daß bald darauf auch in einem öffentlich gehaltenen Vortrag (Basel, 19.10.1917, GA 72) mehrmals betont wurde, daß Anthroposo­phie ganz und gar mit dem Geist der Zeit, der nach voller Öffentlich­keit strebt, leben wolle. Und es wurde hinzugefügt: Wenn heute (1917) manches noch den «Schein der alten Einrichtungen»38 habe, so nur insofern, als gewisse Vorbereitungen notwendig sind, wenn man Spä­teres begreifen will. - In innerer Folgerichtigkeit dazu wurde in der bald darauf (Mai 1918) erschienenen 8. Buchauflage von «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» noch einmal wie schon in der Vorrede zur Ausgabe von 1914 betont: «Wenn gesagt ist: der Geheim-schüler bedürfe der persönlichen Anweisung, so fasse man dies doch so auf, daß das Buch selbst eine solche persönliche Anweisung ist.» Und der zwei Monate darauf, im Juli 1918, veröffentlichte Aufsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Frühere Geheimhaltung und jetzige Veroffentlichung . . . »39 schließt mit den Worten: «Wir leben in einem Zeitalter, in dem übersinnliche Erkenntnis nicht mehr ein Geheimgut Weniger bleiben kann, in dem sie Gemeingut aller derjenigen werden muß, denen der Sinn des Lebens in diesem Zeitalter als Bedürfnis ihres Seelendaseins sich regt. Dieses Be­dürfnis ist gegenwärtig schon in den unbewußten Seelenuntergründen der Menschen in viel weiterer Verbreitung wirksam, als manche ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36 »Psychische Studien» XLIV. Jg., Leipzig 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37 Vorträge Stuttgart, iI. und 13. 5. 1917 in CA 174b; München, 19. S. 1917 in GA 174a; Leipzig, 10.6.1917 (noch nicht in der CA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38 Diese Bemerkung dürfte sich auf gewisse Relikte in der Gesellschaftsführung äus der theosophischen Zeit beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39 In »Philosophie und Anthroposophie», CA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Es wird immer mehr zur Forderung nach einer Gleichbehandlung des übersinnlichen Erkennens mit dem Naturerkennen werden.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann im Verlaufe der Jahre 1923/24 Rudolf Steiner daranging, die ganze anthroposophische Bewegung im Sinne des notwendigen Öffentlichkeitscharakters neu zu ordnen, und er die früher nur für Mitglieder erhältlich gewesenen Manuskriptdrucke seiner innerhalb der Gesellschaft gehaltenen Vorträge für die Öffentlichkeit freigab, sollte auch die Esoterische Schule in diesem Sinne neu eingerichtet werden. Als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft am Goethe­anum» sollte sie zur ersten öffentlichen esoterischen Schule werden; denn «Geheimgesellschaften sind heute nicht möglich, die heutige Zeit verlangt etwas anderes», und es werde dafür gesorgt werden, «daß man immer wissen wird im weitesten Umfang, was sie tut.» (Dornach, 30. 1.1924, GA 260a). Der einzige und selbstverständliche Vorbehalt war, wie er auch im öffentlichen Schulwesen gilt, daß niemand zu einer höheren Stufe zugelassen wird, bevor er nicht die niedrigeren kennt. In diesem Sinne sollte in der Anthroposophischen Gesellschaft die Gei­steswissenschaft in Ideenform gepflegt werden; weil im modernen Sinne der Mensch die geistige Welt am besten erst in Ideenform ken­nenlernen sollte. In den drei Klassen der «Freien Hochschule für Gei­steswissenschaft» sollten die Teilnehmer stufenweise hinaufgeleitet werden auch in die Gebiete der geistigen Welt, die «nicht durch Ideen-form» geoffenbart werden können: «Bei ihnen tritt die Notwendigkeit ein, Ausdrucksmittel für Imaginationen, Inspirationen und Intuitio­nen zu finden».40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte von den geplanten drei esoterischen Klassen wegen des schon eineinhalb Jahre später eingetretenen Todes Rudolf Steiners nur die erste eingerichtet werden, und davon auch nur «deren erster Abschnitt», wie er in der letzten, der 19. Stunde der Dornacher Klassenstunden bemerkte. Dort erfolgten die esoterischen Unter­weisungen nun nicht mehr wie in der früheren esoterischen Schule gegliedert in persönliche Übungen und in für alle gehaltene Vorträge, sondern in Form eines für alle gleich geltenden Lehrganges in Medita­tionssprüchen und deren Erläuterungen. (GA 270/ I-1V). Wie sich Rudolf Steiner einmal über diese beiden Lehrweisen geäußert hat, findet sich in dem vorliegenden Band auf Seite 514.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40 Auf9ätz «Die Freie Hochschule I.» (Dormäch, 20. I. 1924) im GA 260ä&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den esoterischen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der Versenkung (Meditation) in die sym­bolischen Vorstellungen und Empfindungen ist, ge­riau gesprochen, die Heranbildung der höheren Wahrnehmungsorgane innerhalb des astralischen Leibes des Menschen. Sie werden aus der Substanz dieses astralischen Leibes heraus zunächst geschaf­fen. (»Die Geheimwissenschaft im Umriß»)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in höheren Welten wahrnehmen zu können, bedarf es ebenso wie in der physischen Welt gesund entwickelter Wahrnehmungsorgane. Deren sachgemäße sorgfältige Ausbildung ist darum seit jeher das Grundanliegen jeder wahren Geheimschulung. Auch alle von Rudolf Steiner gegebenen Übungen sind zur Erreichung dieses Zieles be­stimmt. Es ist dies im Gesamtwerk vielfach dargestellt; grundlegend vor allem in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?». Dort ist auch erläutert, was durch die Übungen bewirkt wird; denn «es gehört zu den Grundsätzen wahrer Geheimwissen­schaft, daß derjenige, welcher sich ihr widmet, dies mit vollem Be­wußtsein tue. Er soll nichts vornehmen, nichts üben, wovon er nicht weiß, was es für eine Wirkung hat. Ein Geheimlehrer, der jemand einen Rat oder eine Anweisung gibt, wird immer zugleich sagen, was durch die Befolgung in Leib, Seele oder Geist desjenigen eintritt, der nach höherer Erkenntnis strebt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern nun durch die Übungen das erste Erfordernis der geistes-wissenschaftlichen Schulungsmethode, die Ausbildung von Wahrneh­mungsorganen des astralischen Leibes, bewirkt werden kann, wird mehrmals so begründet: Der Mensch ist während seines Tageslebens völlig den auf seine Sinne und seinen Verstand wirkenden Eindrücken der Außenwelt hingegeben. Ebenso der astralische Leib, da er im Wachzustand ganz in den physischen Leib untergetaucht ist. Selbst wenn er beim Einschlafen aus dem physischen Körper herausgeht, bleibt er unter der Nachwirkung dieser Kräfte; er folgt der Elastizität des physischen Leibes, nicht seiner eigenen, und wird so verhindert, seine eigenen Organe auszubilden. Soll das anders werden, muß wäh­rend des Tagwachens mit dem physischen Leib etwas «ganz Spezifisches»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
vorgenommen werden, damit sich das in den astralischen Leib eindrücken und in der Nacht entsprechend nachwirken kann. Dazu muß das innere Leben in der durch eine methodische Schulung vorge­schriebenen Art in die Hand genommen werden: «Man nennt das Meditation, Konzentration oder Kontemplation. Das sind Übungen, die ebenso streng vorgeschrieben sind in den entsprechenden Schulen wie in den Laboratorien das Mikroskopieren usw.» Die Art der Übun­gen beruhe darauf, daß die Lehrer der Methoden «all das Wissen» über die Wirkung der Ubungen anwenden, das seit Jahrtausenden des Men­schenlebens erprobt worden ist; sie wissen, daß diese Übungen so intensiv wirken, daß der astralische Leib, wenn er während des Schla­fes aus dem physischen Leib herausgeht, sich von dessen Nachwirkun­gen freimachen und sich seine eigene Form geben kann, d.h. die zum höheren Wahrnehmen notwendigen Organe allmählich herausbilden kann. Werden jedoch falsche Übungen gemacht, dann werden «wider­natürliche Formen» in den astralischen Leib hineingebaut, die dem großen Weitganzen widersprechen. Daher übernehme derjenige, der solche Übungen gibt, eine große Verantwortung. (Hamburg, 30. und 31.5.1908, GA 103; Nürnberg 18. und 19.6.1908, GA 104; München, 24.8.1909, GA 113).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin dürfte einer der wesentlichen Gründe liegen, warum nach­drücklich immer wieder darauf hingewiesen wird, daß für den moder­nen abendländischen Menschen die geisteswissenschaftliche Methode die angemessene ist. Denn wenn auch die Übungen im Grunde genom­men in bezug auf ihre Bedeutung für den Menschen bei allen Einwei­hungsschulen dieselben sind, so waren sie doch in den vorchristlichen Zeiten mehr auf die Schulung der Denkkräfte, in den nachchristlichen Zeiten mehr auf die Schulung der Gemütskräfte gerichtet gewesen; seit dem 14. Jahrhundert wurde, bedingt durch die veränderten Zeitver­hältnisse, in den sogenannten Rosenkreuzerschulen eine «besondere Art der Willenskultur, der Willensübungen» eingeführt. (Nürnberg, 19.6.1908, GA 104).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Unterschieden und dem verschieden gearteten Verhält­nis zwischen Lehrer und Schüler werden die drei Haupttypen von Einweihungsmethoden charakterisiert, die sich im Verlaufe der nach-atlantischen Zeit herausgebildet haben: die altorientalische Yoga-Methode, die christlich-gnostische und die christlich-rosenkreuzeri­sche, d. h. deren Fortbildung als geisteswissenschaftliche Methode.&lt;br /&gt;
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Bevor es jedoch zu diesen Darstellungen kam, wurde zuerst noch klargestellt, daß es nicht nur die orientalische Schulungsmethode gibt, von der in der damaligen Theosophischen Gesellschaft allein die Rede war. Diese Klarstellung erfolgte sogleich öffentlich. In der Zeitschrift «Luzifer-Gnosis» (Mai 1905) heißt es in der Besprechung der damals erschienenen deutschen Ubersetzung von Annie Besants Vorträgen «Der Pfad der Jüngerschaft» nach einer sehr positiven Wertung, daß jedoch nicht unausgesprochen bleiben dürfe, daß diese Ausführungen für das indische Volk richtig sind. Zwar sei die Wahrheit eine «Einige» und der höchste Gipfel der Erkenntnis und des Lebens für alle Zeiten und alle Völker auch ein «Einiger», dennoch dürfe man nicht glauben, daß der Pfad der Jüngerschaft seiner Form nach derselbe sein könne für den Menschen des gegenwärtigen Europa wie für den Inder: «Das Wesen bleibt dasselbe; die Formen ändern sich auf diesem Gebiete. Deshalb muß es nur naturgemäß gefunden werden, daß in den Arti­keln dieser Zeitschrift manches anders gesagt ist, als man es in den für das indische Volk gehaltenen Vorträgen Annie Besants angegeben findet. Der Weg, der in dieser Zeitschrift geschildert wird, ist derjenige, welcher in Anpassung an das Leben im Abendlande, an die Entwickelungsstufe des europäischen Menschen, als der richtige sich herausgebildet hat in den Geheimschulen Europas seit dem 14. Jahrhundert. Und der Euro­päer kann nur Erfolg haben, wenn er diesen ihm durch seine eigenen Geheimlehrer vorgezeichneten Weg wandelt.» Damit solle aber nicht gesagt sein, daß es für die Europäer unnütz wäre, dasjenige kennenzu­lernen, was für Indien das Angemessene ist: «Die Stufe, auf welcher der Europäer steht, ist gerade diejenige, die ihm notwendig macht, alles verstandesmäßig kennenzulernen. Der Verstand muß, um vor­wärts zu kommen, vergleichen und das Eigene an dem Fernerliegen­den messen. Er muß hinhorchen auf das, was den Menschenbrüdern im fernen Osten zu ihrem Heile gesagt wird. Deshalb, nicht weil in Europa dasselbe gemacht werden könnte, hat man solche Bücher wie das vorliegende mit Befriedigung zu begrüßen.» (GA 34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit darauf wurde in derselben Zeitschrift innerhalb der Aufsätze «Die Stufen der höheren Erkenntnis» (GA 12) damit begon­nen, zu beschreiben, daß es drei mögliche Einweihungsmethoden gebe: die altorientalische Yoga-, die christlich-gnostische und die ro­senkreuzerische Methode. In der Fortsetzung sollte «genau geschildert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
werden», wodurch sich diese drei Methoden voneinander unterschei­den und unter welchen Umständen «die eine oder andere Person als Geheinischüler dazu kommen kann, auch gegenwärtig im modernen Europa, nicht den rosenkreuzerischen Weg zu gehen, sondern den orientalischen oder den älteren christlichen, obgleich der rosenkreuze­rische gegenwärtig der natürlichste ist». Dieser sei nicht nur ebenso christlich wie der ältere christliche Weg, sondern könne darüber hin­aus von Menschen gegangen werden, die «auf der vollen Höhe moder­ner wissenschaftlicher Weltanschauung zu stehen vermeinen». - Zu der dort angekündigten genauen Schilderung ist es aber nicht mehr gekommen, weil die Zeitschrift durch Überlastung Rudolf Steiners eingestellt werden mußte. Jedoch wurden von da an in den Vorträgen für Theosophen immer wieder Darstellungen der Stufen der drei Methoden gegeben. (Siehe zum Beispiel in dem Stuttgarter Vortrags­zyklus vom August 1906 «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
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V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Meditationssprüchen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück der esoterischen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müßte viele Bücher schreiben, wollte man den ganzen Sinn dieser Sprüche ausschöpfen, denn dar­innen ist nicht nur jedes Wort bedeutungsvoll, son­dern auch die Symmetrie der Worte, die Art, wie sie verteilt sind, die Steigerungen, die darinnen liegen und noch vieles andere, so daß nur langes geduldi­ges Hingeben an die Sache das Darinnenliegende ausschöpfen kann.41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die geisteswissenschaftliche Methode für die Ausbildung der astra­lischen Wahrnehmungsorgane von der Imagination ausgeht, bedingt dies, sich möglichst viel sinnbildlichen Vorstellungen hinzugeben. Es brauchen jedoch nicht nur solche zu sein, die man als Bilder innerlich vor Augen hat, sondern es können auch Worte sein, in denen tiefe Wel­tenwahrheiten zusammengedrängt werden. (Wien, 28.3.1910, GA 119).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41 »Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen», CA 284, Ausgabe 1993, S. 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Was durch Rudolf Steiner so an Weltenwahrheiten immer wieder neu zu Meditationssprüchen geformt worden ist, bildete das eigent­liche Herzstück seines esoterischen Unterrichtens. Heute kann kaum schon voll ermessen werden, was dadurch in das spirituelle Leben der Neuzeit eingezogen ist. Dazu bedarf es erst noch einer umfassenden Würdigung seiner gesamten sprachschöpferischen Leistung. Er selbst hat einmal darauf hingewiesen, daß er sich mit der Anthroposophie nicht bloß «formale Erkenntnisaufgaben», sondern auch «geschicht­lich schöpferische Aufgaben» zu stellen habe und daß er darunter verstehe, die Sprache zu einem für die Darstellung geistiger Schauun­gen adäquaten Instrument zu bilden. (Dornach, 29.9.1921, GA 343).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre vor dieser Aussage hatte er schon davon gesprochen, daß in der immer stärker werdenden Tendenz, die abstrakt gewordene Sprache nur noch auf Materielles anzuwenden, einer der Gründe gele­gen habe, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zur Inaugurie­rung der spirituellen Weltströmung geführt haben. Denn «hätte man noch 100 Jahre zugewartet, dann könnten unsere Worte nicht mehr ausdrücken, was die Geisteswissenschaft zu sagen hat». Und so sei es wirklich «ein Abpassen der günstigsten Bedingungen der Zeit» gewe­sen, um noch die Möglichkeit zu haben, durch die Geisteswissenschaft allem «neue Worte aufzudrücken», allen Worten ein «neues Gepräge» zu geben, ja «geradezu die Sprache zu erneuern», damit die Menschen wieder eine Empfindung dafür gewinnen, daß bei gewissen Worten nicht bloß Handgreifliches oder mit Augen zu Sehendes gemeint ist, sondern etwas, was in die höheren Welten hinaufweist. (Berlin, 19.10. 1907, GA 284). Und in dem öffentlichen Vortrag «Die Geisteswissen­schaft und die Sprache» (Berlin, 20.1.1910, GA 59) findet sich dieses wie ein hohes Ziel so hingestellt: «Geisteswissenschaft wird durch den Gedanken die übersinnlichen Welten erobern können, wird vermö­gend werden, den Gedanken in das Lautbild umzugießen, so daß auch unsere Sprache wieder ein Mitteilungsmittel dessen werden kann, was die Seele im Übersinnlichen erschaut.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den verschiedensten Zusammenhängen dar­auf hingewiesen, daß nur durch ein Eindringen in die lautbildenden, die sprachschöpferischen Kräfte selber wieder ein Bewußtsein davon ge­wonnen werden kann, was in alten Menschheitszeiten noch instinktiv verstanden wurde: daß alles aus dem «Wort» entstanden ist. Bis zum Auseinanderfallen von Vorstellungs- und Lautgehalt in der Sprache sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
alle alte Weisheit, alle Wissenschaft eigentlich nur eine Umschreibung jenes Satzes gewesen, dem das ganze Weltengeheimnis zugrundeliegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Im Urbeginne war das Wort.» (Dornach, 9.4.1921, GA 204). Wie we­sentlich es im Sinne der Geisteswissenschaft sein muß, dieses Verständ­nis wiederzufinden, kommt lapidar in dem Satz zum Ausdruck: «Im Grunde genommen ist ja alle unsere Geisteswissenschaft ein Suchen nach dem verlorengegangenen Worte.» (Berlin, 25.4.1916, GA 167). Gilt es doch, sich jenes hohen Entwicklungszieles bewußt zu werden, das im Okkultismus das «Mysterium des schaffenden Wortes» genannt wird, d. h. jenes Wissens, daß ebenso, wie einmal alles aus dem gött­lichen Wort entstanden ist, so in weiter Menschheitszukunft das menschliche Wort schöpferisch werden soll: «Wenn sich die Erde in den Jupiter verwandelt haben wird, wird dort das Wort schöpferisch sein im Mineralreich; im Venuszustand wird der Kehlkopf Pflanzen hervorbringen; und so wird es weitergehen, bis er seinesgleichen her­vorzubringen vermag. [...] Was wir uns heute bloß sagen können, wer­den wir in zukünftigen Entwicklungszuständen der Erde so produzie­ren können, daß es bleibt.» Wie dies möglich sein soll, wird durch den folgenden Vergleich verständlich zu machen gesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich spreche hier zu Ihnen. Sie hören meine Worte, meine Gedanken hören Sie, die zunächst in meiner Seele sind, die ich Ihnen auch verber­gen könnte, wenn ich sie nicht in Worte umsetzen würde. Ich setze sie in Töne um; wäre nicht zwischen Ihnen und mir die Luft ausgebreitet, so könnten Sie die Worte nicht hören. Wenn ich hier irgendein Wort ausspreche, so ist in diesem Augenblick die Luft in dem Raume bewegt; jedesmal versetze ich den ganzen Luftraum mit meinen Worten in einen gewissen Schwingungszustand; der ganze Luftkörper vibriert in der Weise, wie meine Worte ausgesprochen werden. Gehen wir nun etwas weiter. Denken Sie, Sie könnten die Luft flüssig machen und dann fest. Man kann ja auch heute schon unsere Luft fest machen; Sie wissen, daß Wasser dampfförmig existieren kann, daß es sich abkühlen kann und dann flüssig wird, und daß es im Eis fest werden kann. Denken Sie jetzt, ich spreche das Wort durch den Luftraum. Könnten Sie in dem Augenblick, wo die Schallwellen hier wären, die Luft erstarrt machen, dann würde eine Form - wie beispielsweise eine Muschelform - herun­terfallen. Bei dem Worte würde eine andere Welle herunterfallen. Sie könnten meine Worte auffangen, und jedem Worte würde eine kri­stallisierte Luftform entsprechen.» (Kassel, 28.6.1907, GA 100).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sei einmal alles aus dem Wort, aus dem «chormäßi­gen Zusammenwirken» der göttlich-geistigen Wesenheiten entstanden mit dem Ziel, den Menschen, die menschliche Gestalt zu schaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Der Mensch» - die Entstehung der menschlichen Gestalt - «ist Göt­ter-Ideal und Götter-Ziel».42 Wie gerade mit dieser Gestalt die tiefsten Entwicklungsgeheimnisse verbunden sind, darauf findet sich im Ge­samtwerk verschiedentlich hingewiesen. Einmal heißt es sogar, daß diese menschliche Gestalt zu verwirklichen nichts geringeres sei als «der Sinn der ganzen Erdenentwicklung». Sie sei das, was der Erde geistig zugrundeliegt, aber nicht «in der oder jener Gestalt, als Bild der oder jener Rasse, sondern als allgemeines Ideal der Menschheit». (Leipzig, 4.9.1908, GA 106). Es gelte jedoch zu beachten, daß ein «gewaltiger Unterschied» bestehe zwischen dieser Gestalt als der Form des Ich-werdenden Menschen und dem physischen Leib: «Phy­sischer Leib ist, was sich physisch-chemisch im Menschenwesen abspielt. Das geschieht bei dem gegenwärtigen Menschen innerhalb der menschlichen Gestalt. Diese selbst ist aber ein durch und durch Geistiges.»43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Mensch aufgerufen, an der Verwirklichung dieses Götter-Ideales bewußt mitzuwirken. Soll diese Gestalt einmal durch das menschliche Wort selber fortgepflanzt werden können, so muß das Schöpferisch-Werden des menschlichen Wortes jetzt schon durch Ar­beit an der Sprache vorbereitet werden: «Was der Mensch jetzt schon von sich gibt als Vorbereitung des künftigen Menschen, ist das Wort, die Sprache.» Denn was der Mensch spricht, bleibt in der Akasha­Chronik: «Es ist die erste Anlage für den zukünftigen Menschen.» (Berlin, 2.10.1905, GA 93a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Perspektive gesehen, können Meditationsformeln nicht nur eine Hilfe für die persönliche geistige Entwicklung sein, sondern sie können es auch ermöglichen, an der Vorbereitung dieses mensch­heitlichen Entwicklungszieles bewußt teilzuhaben. Dies weil sie «gei­stig artikulierte» Worte sind und «Schwingungen des Wortes» erzeu­gen können, die mit den Schwingungen des Gedankens in der Akasha-Materie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­42 Siehe »Was offenbart sich, wenn man in die vorigen Leben zwischen Tod und neuer Geburt zurückichaut?» (Betrachtung vom 18.1.1925) in »Anthroposophi­sche Leitsätze», GA 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43 A. a. O.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
übereinstimmen. (Berlin. 28. 12. 1905, GA 264; München, 28.10.1906, GA 94).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beruht dies darauf, daß in die Formeln hineingeheimnißt ist dasjenige, worauf es im wirklichen okkulten Leben ankommt: der Lautwert der Worte. Denn «in dem Augenblicke, wo sich der Gedan­ke umprägt zum Worte, selbst wenn das Wort als solches nur gedacht wird, wie in der Wortmeditation, prägt sich das Wort ein in den Äther der Welt», der Gedanke hingegen nicht, «sonst könnten wir niemals im reinen Denken freie Wesen werden.» (Dornach, 13. 3. 1921, CA 203). Wenn daher in der Meditation der Lautwert der Worte innerlich lebendig wird, kann jeder Buchstabe, jede Wendung eine Wirkung auf die Seele haben. Die Pforte zur geistigen Welt kann sich dadurch aufschließen. (Wien, 22.2.1907, GA 97). In gleichem Sinne heißt es viele Jahre später noch einmal: Könne man sich dessen bewußt werden, daß man in dem Worte «etwas mehr hat als das Sprechen», dann könne eben das Wort zu etwas werden, wodurch der Mensch «die erste Verbindung, den ersten Verkehr mit dem Göttlichen» ge­wahr werden kann. Und es wird noch hinzugefügt, daß dadurch, weil das «gewissermaßen ein Weg ist von der Subjektivität des Denkens zur Objektivität», die Möglichkeit gegeben sei, daß in das Wort etwas einfließe, was «geistig objektiv ist». (Dornach, 27.9.1921, vormittags, GA 343). Damit wird auf die zweite Stufe der Schulung, die Inspi­ration gewiesen, denn «durch die Inspiration tritt die Möglichkeit ein, ein Bewußtsein zu erlangen von einer geistig-seelischen Außen­welt, einer geistig-seelischen Objektivität». (Stuttgart, 3. 9. 1921, CA 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Rudolf Steiner die von ihm vermittelten Meditationsformeln des öfteren auch nach der aus dem Indischen stammenden Bezeich­nung «Mantras»44 oder «mantrische» Sprüche nannte, so unterschei­den sie sich doch in wesentlichen Punkten von dem, was man in Indien unter Mantra versteht. Werden darunter im Hinduismus, der ältesten Religion der Welt, heilige Sanskrittexte verstanden, insbesondere der­jenige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44 Mantra (Plural. Mantras, Mantrams, Mantren) gebildet aus der erste Silbe von «manana» (- denken, auch Menseh) und »tra» von «Trana« (= Befreiung aus den Eesseln der Welt der Erscheinungen). Wörtlich bedeute also Mantra. «Das, was Befreiung bringt, wenn man darüber nachdenkt.» Nach Arthur Avalon (Sir John Woodroffe), «Die Girlande der Buchstaben», O. W. Barth Verlag o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil der Veden, der die Hymnen über die Opferhandlungen enthält, oder im Tantra (Mantra-Yoga) Formeln aus Buchstaben und Silben des Sanskrit-Alphabets, deren Bedeutung in ihren besonderen Kombinationen mit entsprechenden Intonationen gesehen wird, so bilden den Inhalt der Meditationssprüche Rudolf Steiners sinnvolle Gedankengestaltungen. Hingegen stimmt er überein mit der indischen Auffassung, wonach im Mantra die Erleuchtung verborgen liegt wie ein Baum im Samenkorn, und daß, sobald die Erleuchtung zur Wir­kung kommt, dem Mantra eine wunderbare Kraft verliehen wird und es die in ihm latente kosmische Energie entwickelt. Auch wenn es weiter heißt: «Das Tantra glaubt, daß einige der Hauptmantras nicht von menschlichen Gehirnen geschaffen wurden, sondern ewig existent sind und daß der Strebende durch ihr Hersagen Vollkommenheit er­langt»,45 so deckt sich das mit seiner Aussage, daß die Meditationsfor­meln auf der «jahrhundertelangen Erfahrung der Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen» beruhen, weshalb auch nicht jeder Gedankeninhalt Meditationsstoff sein könne, «son­dern nur ein solcher, der von den Meistern der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen gegeben wird.» (Berlin, 28. i. 1908, CA 96). Das tantrische «Hersagen» hinwiederum ist zu einem der modernen Bewußtseinsstufe angemessenen innerlichen Sprechen und Hören geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wird die Heimat der Mantristik mit Recht im alten Indien gesehen, doch wußte man auch in anderen alten Kulturen bis weit in die christlichen Zeiten herein um die okkulte Macht der Sprachlaute.46 Deren eigentlicher Ursprung führt jedoch nach geisteswissenschaft­licher Forschung weit hinter die altindische Kultur, bis in die Atlantis zurück. Damals sei in einer großen Adeptenschule, die ihre Blütezeit in der vierten, der sogenannten turanischen Epoche hatte, von deren Adepten erstmals das, was man heute «die okkulte Schrift, auch die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45 Siehe Swami Nikhilananda »Der Hinduismus. Seine Bedeutung für die Befreiung des Geistes». Ullstein Verlag, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46 Vornehmlich in der jüdischen Geheimlehre (Kabbala), siehe z. B. Gershom Scho­lem, »Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen», Suhrkamp Taschenbuch, 1973, und »Zur Kabbala und ihrer Symbolik», Suhrkamp Taschenbuch 1991. Fer­ner «Dokumente der Gnosis» , herausgegeben von Wolfgang Schultz, Jena 1910; J. B. Kerning «Die Missionäre oder der Weg zum Lehramte des Christentums», Dresden 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkulte Sprache oder das okkulte Sprechen» nennt, ausgebildet und durch Schüler fortgepflanzt worden bis auf den heutigen Tag.47 Auf dieser gewissermaßen Urstufe der Mantram-Übung habe durch die große Kraft, die damals in den Worten lag, gewaltig gewirkt werden können. Da bei den Atlantiern das Verstandesmäßige noch nicht ent­wickelt gewesen sei, hätten die Mysterienleiter ihre Schüler durch Tonzusammenstellungen, Zeichen und Formeln in einen Zustand zu versetzen vermocht, in dem sie unmittelbar durch die Gottheit selbst erleuchtet werden konnten. Dies sei nach der großen atlantischen Flut nicht mehr möglich gewesen. Infolge der dadurch eingetretenen star­ken Bewußtseinsveränderung mußte nun damit begonnen werden, die einheitliche atlantische Urweisheit ins Verstandesmäßige, Gedanken-hafte umzusetzen und sie so zu lehren, wie es den verschieden sich entwickelnden Volkskulturen angemessen war. (Leipzig, 17.2.1907 und Düsseldorf, 7.3.1907, beide GA 97).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch war auch eine neue Stufe der Mantram-Übung notwendig geworden. Jetzt mußte, um zu höheren Erkenntnissen gelangen zu können, im Yoga der Atmungsprozeß geschult werden, da der Gedan­ke damals noch in tieferen Regionen der Menschennatur lebte als das Wort. Erst nach und nach habe sich der Gedanke zum Wort erhoben, wie er sich heute über das Wort hinaus erhoben habe. (Wien, 3.6. 1922, GA 83). Dieses allmähliche Heraufsteigen des Gedankens in die Region des Wortes habe es mit sich gebracht, daß sich das Erleben nach und nach nicht mehr primär auf den Atmungsprozeß als solchen richtete, sondern auf die vom Atem getragenen Worte. Und so sei damit begonnen worden, dasjenige, was sich so in den vom Atem-prozeß gewissermaßen abgehobenen Worten offenbarte, in «einfache, wortschwere Sprüche» zu bringen. Dabei habe man sich bestrebt, ganz im «Wortklange», im «Worttone» drinnen zu leben. (Dornach, 2.10. 1920, abends, GA 322).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wird von Arthur Avalon, der als klassischer west­licher Kenner der indischen Mantramlehre gilt, ein Mantra als «Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47 Ähnlich heißt es auch in Blavatskys «Geheimlehre» (Bd. I, S. 502 der deutschen Ubersetzung von Robert Eruebe, Leipzig, 1899), daß die damaligen Priester es crreicht hatten, ihre Gotter «in deren eigener Sprache anzurufen, die sich nicht nur aus Worten, sondern auch aus Tönen, Zahlen und Figuren zusammensetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Beschwörungen oder der Mantren, wie sie in Indien heißen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
in Klangform» bezeichnet.48 Denn was im allgemeinen Mantra genannt werde, «seien die besonderen Töne, die in der Verehrung und Übung angewendet werden und aus bestimmten Buchstaben bestehen oder aus Buchstaben, die in einer bestimmten Reihenfolge von Tönen an­geordnet sind, deren darstellende Zeichen sie sind.»49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das starke Dominieren des Tonlich-Musikalischen in der orientali­schen Mantram-Übung wird auch von Blavatsky hervorgehoben. Die «mystische Sprache» - heißt es bei ihr - wohne in dem Mantra oder vielmehr in seinen Tönen [den Tönen der Sprachlaute], denn der Ton sei der «erste der Schlüssel, der das Tor des Verkehrs zwischen Sterb­lichen und Unsterblichen eröffnet.»50 Im Westen habe man jedoch wenig oder gar keine Vorstellung «von den Kräften, die im Tone verborgen liegen, in den akashischen Schwingungen, die von denen erregt werden können, die es verstehen, gewisse Worte auszuspre­chen.» Im Hinblick auf die bekannteste indische Mantramformel «Aum» wird dazu erklärt: «Om ist natürlich Aum, das zwei-, drei-und siebensilbig ausgesprochen werden kann und verschiedene Schwingungen anregt. [...] Die sieben Bedeutungen und die sieben Wirkungen hängen von der Intonation ab, die der ganzen Formel und einer jeden von ihren Silben gegeben wird.»51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner widmete dieser altorientalischen Gebets- oder Er­kenntnisformel einen ganzen Vortrag (Dornach, 1.4.1922, GA 211). Darin wird dargestellt, wie man ursprünglich in der altorientalischen Yogaschulung mit dem in die Einatmungsluft hineingelegten Vokal-ton, der zwischen a und o oder zwischen a und u ist, das innere Gewölbe des Hauptes abgetastet habe, und darin, weil es ein Abbild des ganzen Weltenalls ist, die Offenbarung des Weltenwortes, dessen, was schöpferisch schaffend die Welt durchwellt und durchwebt, erfas­sen konnte. In der Ausatmung mit dem Konsonantenton m sei dann in absoluter Hingabe an das Weltenall das Bekenntnis zum Weltenwort ausgehaucht worden. Und so habe man erkennen können: «Einatmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48 Arthur Avalon (Sir John Woodroffe), »Die Schlangenkralt», O. W. Barth Verlag 1961 und 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Arthur Avalon, «Die Girlande der Buchstaben», O. W. Barth Verlag o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Blavatsky, «Geheimlehre», Band I, S. 502 der deutschen Übersetzung, wie An­merkung Nr.47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51 Blavatsky, »Geheimlehre«, Band III, S. 530 und 410 der deutschen Übersetzung o. N., Leipzig, o. J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
ist Offenbarung, Ausatmung ist Bekenntnis, und ist die Zusammenfassung von Offenbarung und Bekenntnis, das Beleben des Weltengeheimnisses in sich, das Sich-Bekennen zu diesem Welten­geheimnis in sich.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der gegenwärtigen Epoche der Weg zu diesem Erleben sich gewandelt habe, wird so geschildert: «Der Ton ist weiter heraufge­rückt. Der Ton lebt sich aus in den wirklichen, konkreten, nicht in den intellektualistischen Gedanken. So daß wir sagen können: Die Ein­atmung wird zum Gedanken, und die Ausatmung wird zu dem wil­lentlichen Ausleben des Gedankens. Das heißt, wir zerlegen dasjenige, was einstmals Einatmung als Offenbarung, Ausatmung als Bekenntnis war, in Gedankenübung und Willensübung, und bekommen dadurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ebenfalls in Gedanken, aber in dem in der Meditation erübten Ge­danken - die Offenbarung, und in den Willensübungen, die ja auf der andern Seite ausgeführt werden, das Bekenntnis zu dem Geoffen­barten. Für die neuere Menschheit ist es so: Was vorher im bloßen Atmungsprozesse erlebt worden ist, und was im Einatmungsprozesse zum Vokalton, im Ausatmungsprozesse zum Konsonantenton ge­formt worden ist, das lebt sich auf mehr seelische Art aus in dem innerlich kontemplierten Gedanken, der aber vom Willen durchdrun­gen wird in devotioneller Hingabe an das Weltenall. So ist der Prozeß derselbe, nur verseelischt, verinnerlicht. Aber auch hier besteht der Prozeß darin, daß wahrgenommen wird das innerliche Erleben des Weltenalls in seinen Geheimnissen und das Bekennen zu diesem Weltenall, zu der geistigen Grundlage dieses Weltenalls.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die altorientalischen Weisen dadurch, daß Melos und inne­res Erleben des Atmungsvorganges wesentlich zusammengehören, über ihre Atem- und Mantra-Übungen höchste Inspiration erlangen konnten (Dornach, 29.9. und 2.12.1922, GA 283, sowie Dornach 2.10. 1920, abends, GA 322), müsse beim modernen Menschen, wenn er nach Inspiration strebe, durch die rein geistig-seelischen Übungen das, was sonst «bloßer logischer Zusammenhang» ist, zu einem «musikalischen Zusammenhang innerhalb des Gedankens selbst» werden. (Dornach, 27. 5.1922, GA 212). Eindeutig heißt es darum einmal in Bezug auf den Unterschied zwischen dem orientalischen und dem abendländischen Umgang mit Mantren: Wird bei den orientalischen Mantren «in der Seele gewissermaßen eine in diesen Sprüchen lebende Musik gehört oder gesprochen», so habe dies in der abendländischen Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
auf eine geistig-seelische Weise zu geschehen, so daß wir «nicht in ein solches Absingen oder Absprechen von mantrischen Sprüchen oder Wiederholungen verfallen.» (Berlin, 28.2.1918, GA 67).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus all dem geht hervor, daß auch die Praxis der Mantram-Übung entwicklungsbedingten Veränderungen unterliegt. Wie grundlegend sich das Christus-Ereignis auf die Mantram-Übung auswirkte, wurde einmal in einer esoterischen Stunde ausgesprochen und in den Ge­dächtnisnotizen eines Teilnehmers so festgehalten: «Dadurch, daß das Wort Fleisch geworden war, änderte sich auch die Lehrweise in den esoterischen Schulen. In der vorchristlichen Zeit war das Wort noch nicht wirksam. Es wurde schweigend gelehrt, und schweigend, in Bil­dern, erhielt der Schüler durch die Anschauung die Mitteilungen aus den geistigen Welten. [...] In den zu Recht bestehenden esoterischen Schulen der Jetztzeit, die zum Mittelpunkte die Christus-Kraft haben, kann nun durch das Wort gelehrt werden. Früher konnte nur durch Mantrams, durch den Laut, der Verkehr mit den göttlich-geistigen Welten bewirkt werden; jetzt aber kann der Mensch durch das sinn-erfüllte Wort in seinem Innern die Vereinigung mit der Christus-Kraft anbahnen. Geflügelte Boten sollen die Worte sein, die den Menschen hinauftragen in die geistigen Welten.» (Esoterische Stunde, München, 5.12.1909, GA 266/1). In einem bald darauf gehaltenen Vortrag findet sich das am Beispiel des christlichen Urgebetes, dem Vaterunser, so erläutert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Dem Schüler der turanischen Adepten wurde [die siebengliedrige Menschennatur] dadurch klargemacht, daß man ihm eine Tonskala als Sinnbild für die sieben Glieder des Menschen zu Gehör brachte, ver­mischt mit bestimmten Farbenvorstellungen und einer Aromaskala. Was in der siebengliedrigen Harmonieskala lag, das stieg in ihm als inneres Erlebnis auf, wozu das, was äußerlich da war, nur ein Mittel darstellte. Das gossen die großen Religionsstifter in gewisse Formeln, und das goß auch der größte von ihnen in das Vaterunser, und ein jeder, der das Vaterunser betet, hat die Wirkung des Vaterunsers. - Das Vaterunser ist ein Gebet, das als solches kein Mantram ist [im Sinne der Buchstabenübung]. Es wird seine Bedeutung noch haben, wenn Tausende und aber Tausende von Jahren vorübergegangen sind, denn es ist ein Gedankenmantram. In die Gedanken hineingegossen wurde die Wirkung des Vaterunsers. Die Wirkung des Vaterunsers ist da, denn sie liegt in der Gewalt der Gedanken selbst.» (Berlin, 18.2.1907,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
GA 96). «Die Wirkung des Vaterunsers hat jeder, der es betet. Es ist kein eigentliches Mantram, obwohl es mantrische Kräfte haben kann. Es ist ein Gedankenmantram. Freilich hatte es in der Ursprache [ara­mäisch] die größte Gewalt. Aber da es eben ein Gedankenmantram ist , so wird es seine Kraft nicht verlieren, und wenn man es in tausend Sprachen übersetzt.»(Leipzig, 17.2. 1907, GA 96). Diese Formulie­rung weist darauf hin, daß ein gewaltiger Unterschied zwischen den orientalischen nicht übersetzbaren Buchstaben-Mantras und den gei­steswissenschaftlichen Gedankenmantras bestehen muß.52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern der Begriff «Gedankenmantram» der gegenwärtigen Stu­fe des allgemeinen Sprachwerdeprozesses entspricht und somit auch für das Wesen von Rudolf Steiners mantrischen Sprüchen gelten muß, ergibt sich aus den so bedeutsamen Ausführungen im Vortrag Dorn­ach, 13. 4. 1923, GA 224, über den Entwicklungsprozeß, den das menschliche Sprechen seit seiner Entstehung in der atlantischen Zeit bis heute durchgemacht hat: das Vorrücken von einer «Willens-sprache» in der atlantischen Zeit zu einer «Gefühlssprache» in der nachatlantischen Zeit bis in die griechische Epoche herein, zu einer « Gedankensprache» in unserer Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem um der menschlichen Freiheit willen erfolgten Verlust des Erlebens der schöpferischen Kräfte des Wesens der Sprachlaute und der Fähigkeit, die Sprache lebendig fortzubilden, ist diese große Ent­wicklungsbewegung an ein Ende gekommen. Ein neuer Impuls ist notwendig. Es kann nur der seit dem Mysterium von Golgatha für die Erdenentwicklung maßgebende Christus-Impuls sein. Das bedeutet Vergeistigung, d. h. Rückentwicklung, Involution. Ging der bisherige Weg vom Wort zum Denken, so muß demnach mit der Vergeistigung zuerst beim Denken eingesetzt und von da aus zu den eigentlichen Wortbildekräften zurückgestrebt werden: «Es muß der Weg gesucht werden vom Begriff zum Wort, denn es liegt darin ein ganz anderes innerliches Erleben. wenn wir, ohne daß wir äußerlich sprechen, innerlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52 Für das indische Mantramverständnis hört ein Mantram, wenn es übersetzt wird auf, ein Mantram zu sein, denn «die in der Übersetzung gehörten oder gesproche­ncn Worte sind nicht der Ton der Devata [Gottheit] und rufen diese nicht hervor. Wir wenden dann nicht denselben Ton an [wie im Sankrit-Mantra], sondern die Übersetzung in eine andere Sprache mit anderen Tünen.« Arthur Avalon, «Die Girlande der Buchstaben«, O. W. Barth Verlag o. J., S. 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
nicht bloß einen abstrakten Begriffsinhalt haben, sondern das lebendige Erleben des Lautes, in welcher Sprache es zunächst auch sei.» (Dornach, 30.9. 1921 vormittags, GA 343). Eine ganz andere, eine besondere Art der sprachbildenden Kraft werde dann kommen, der Christus-Impuls selber werde das Sprachschöpferische werden können. (Dornach, 13.4.1923, GA 224, und Pforzheim, 7.3.1914, GA 152).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dementsprechende neue Mantram-Kultur konnte nur inaugu­riert werden mit Gedankenmantren, in denen der zur Meditation be­stimmte Gedankeninhalt in solche Sprachlaute gegossen ist, die ihm adäquat sind. Schaut man von diesem Hintergrund aus auf Rudolf Steiners ganzes Werk, so wird er mit seiner großen Bemühung um Gestaltung der Sprache in Schrift und Rede, in seinen Dichtungen und Mantren und vor allem in den bis zur Anschaubarkeit gebrachten Bewegungen der Sprachlaute für die neue Bewegungskunst Euryth­mie, nicht nur als großer Geistesforscher und -lehrer, sondern auch als ein großer Künstler in der Gestaltung des wieder Geist vermittelnden Wortes erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ERSTER TEIL ALLGEMEINE REGELN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE055 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERSTER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALLGEMEINE REGELN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Alle Meditations- und Konzentrations- und sonstigen Übungen werden wertlos, ja, in einer gewissen Beziehung sogar schädlich sein, wenn das Leben nicht im Sinne dieser Bedingungen sich regelt» (vgl. S. 55).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
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ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ein jeder an sich selbst stellen muß,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der eine okkulte Entwickelung durchmachen will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[sogenannte Vor- oder Nebenübun gen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Folgenden werden die Bedingungen dargestellt, die einer okkulten Entwickelung zugrunde liegen müssen Es sollte nie­mand denken, daß er durch irgendwelche Maßnahmen des äußeren oder inneren Lebens vorwärtskommen könne, wenn er diese Be­dingungen nicht erfüllt Alle Meditations- und Konzentrations-und sonstigen Übungen werden wertlos, ja, in einer gewissen Beziehung sogar schädlich sein, wenn das Leben nicht im Sinne dieser Bedingungen sich regelt. Man kann dem Menschen keine Kräfte geben; man kann nur die in ihm schon liegenden zur Entwickelung bringen. Sie entwickeln sich nicht von selbst, weil es äußere und innere Hindernisse für sie gibt. Die äußeren Hin­dernisse werden behoben durch die folgenden Lebensregeln. Die inneren durch die besonderen Anweisungen über Meditation und Konzentration usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Bedingung ist die Aneignung eines vollkommen klaren Denkens. Man muß zu diesem Zwecke sich, wenn auch nur eine ganz kurze Zeit des Tages, etwa fünf Minuten (je mehr, desto besser) freimachen von dem Jrrlichtelieren der Gedanken. Man muß Herr in seiner Gedankenwelt werden. Man ist nicht Herr, wenn äußere Verhältnisse, Beruf, irgendwelche Tradition, gesell­schaftliche Verhältnisse, ja, selbst die Zugehörigkeit zu einem gewissen Volkstum, wenn Tageszeit, bestimmte Verrichtungen usw., usw., bestimmen, daß man einen Gedanken hat, und wie man ihn ausspinnt. Man muß sich also in obiger Zeit ganz nach freiem Willen leer machen in der Seele von dem gewöhnlichen, alltäglichen Gedankenablauf und sich aus eigener Initiative einen Gedanken in den Mittelpunkt der Seele rücken. Man braucht nicht zu glauben, daß dies ein hervorragender oder interessanter&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Gedanke sein muß; was in okkulter Beziehung erreicht werden soll, wird sogar besser erreicht, wenn man anfangs sich bestrebt, einen moglichst uninteressanten und unbedeutenden Gedanken zu wählen. Dadurch wird die selbsttätige Kraft des Denkens, auf die es ankommt, mehr erregt, während bei einem Gedanken, der interessant ist, dieser selbst das Denken fortreißt. Es ist besser, wenn diese Bedingung der Gedankenkontrolle mit einer Steckna­del, als wenn sie mit Napoleon dem Großen vorgenommen wird. Man sagt sich: Ich gehe jetzt von diesem Gedanken aus und reihe an ihn durch eigenste innere Initiative alles, was sachgemäß mit ihm verbunden werden kann. Der Gedanke soll dabei am Ende des Zeitraumes noch ebenso farbenvoll und lebhaft vor der Seele stehen wie am Anfang. Man mache diese Übung Tag für Tag, mindestens einen Monat hindurch; man kann jeden Tag einen neuen Gedanken vornehmen; man kann aber auch einen Gedan­ken mehrere Tage festhalten. Am Ende einer solchen Übung ver­suche man, das innere Gefühl von Festigkeit und Sicherheit, das man bei subtiler Aufmerksamkeit auf die eigene Seele bald bemer­ken wird, sich voll zum Bewußtsein zu bringen, und dann be­schließe man die Übungen dadurch, daß man an sein Haupt und an die Mitte des Rückens (Hirn und Rückenmark) denkt, so wie wenn man jenes Gefühl in diesen Körperteil hineingießen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich etwa einen Monat also geübt, so lasse man eine zweite Forderung hinzutreten. Man versuche, irgendeine Hand­lung zu erdenken, die man nach dem gewöhnlichen Verlaufe sei­nes bisherigen Lebens ganz gewiß nicht vorgenommen hätte. Man mache sich nun diese Handlung für jeden Tag selbst zur Pflicht. Es wird daher gut sein, wenn man eine Handlung wählen kann, die jeden Tag durch einen möglichst langen Zeitraum vollzogen werden kann. Wieder ist es besser, wenn man mit einer unbedeu­tenden Handlung beginnt, zu der man sich sozusagen zwingen muß, zum Beispiel man nimmt sich vor, zu einer bestimmten Stunde des Tages eine Blume, die man sich gekauft hat, zu begie­ßen. Nach einiger Zeit soll eine zweite dergleichen Handlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
zur ersten hinzutreten, später eine dritte und so fort, soviel man bei Aufrechterhaltung seiner sämtlichen anderen Pflichten aus­führen kann. Diese Übung soll wieder einen Monat lang dauern. Aber man soll, soviel man kann, auch während dieses zweiten Monats der ersten Übung obliegen, wenn man sich diese letztere auch nicht mehr so zur ausschließlichen Pflicht macht wie im ersten Monat. Doch darf sie nicht außer acht gelassen werden, sonst würde man bald bemerken, wie die Früchte des ersten Mo­nats bald verloren sind und der alte Schlendrian der unkontrol­lierten Gedanken wieder beginnt. Man muß überhaupt darauf bedacht sein, daß man diese Früchte, einmal gewonnen, nie wie­der verliere. Hat man eine solche durch die zweite Übung vollzo­gene Initiativ-Handlung hinter sich, so werde man sich des Ge­fühles von innerem Tätigkeitsantrieb innerhalb der Seele in subti­ler Aufmerksamkeit bewußt und gieße dieses Gefühl gleichsam so in seinen Leib, daß man es vom Kopfe bis über das Herz herab-strömen lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Monat soll als neue Übung in den Mittelpunkt des Lebens gerückt werden die Ausbildung eines gewissen Gleichmu­tes gegenüber den Schwankungen von Lust und Leid, Freude und Schmerz, das «Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt» soll mit Bewußtsein durch eine gleichmäßige Stimmung ersetzt werden. Man gibt auf sich acht, daß keine Freude mit einem durchgehe, kein Schmerz einen zu Boden drücke, keine Erfahrung einen zu maßlosem Zorn oder Ärger hinreiße, keine Erwartung einen mit Ängstlichkeit oder Furcht erfülle, keine Situation einen fassungs­los mache usw., usw. Man befürchte nicht, daß eine solche Übung einen nuchtern und lebensarm mache: man wird vielmehr alsbald bemerken, daß an Stelle dessen, was durch diese Übung vorgeht, geläutertere Eigenschaften der Seele auftreten; vor allem wird man eines Tages eine innere Ruhe im Körper durch subtile Auf­merksamkeit spüren können; diese gieße man, ähnlich wie in den beiden oberen Fällen, in den Leib, indem man sie vom Herzen nach den Händen, den Füßen und zuletzt nach dem Kopfe strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
läßt. Dies kann natürlich in diesem Falle nicht nach jeder einzelnen Übung vorgenommen werden, da man es im Grunde nicht mit einer einzelnen Übung zu tun hat, sondern mit einer fortwährenden Aufmerksamkeit auf sein inneres Seelenleben. Man muß sich jeden Tag wenigstens einmal diese innere Ruhe vor die Seele rufen und dann die Übung des Ausströmens vom Her­zen vornehmen. Mit den Übungen des ersten und zweiten Monats verhalte man sich, wie mit der des ersten Monats im zweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Monat soll man als neue Übung die sogenannte Positivität aufnehmen. Sie besteht darin, allen Erfahrungen, We­senheiten und Dingen gegenüber stets das in ihnen vorhandene Gute, Vortreffliche, Schöne usw. aufzusuchen. Am besten wird diese Eigenschaft der Seele charakterisiert durch eine persische Legende über den Christus Jesus. Als dieser mit seinen Jüngern einmal einen Weg machte, sahen sie am Wegrande einen schon sehr in Verwesung übergegangenen Hund liegen. Alle Jünger wandten sich von dem häßlichen Anblick ab, nur der Christus Jesus blieb stehen, betrachtete sinnig das Tier und sagte: Welch wunderschöne Zähne hat das Tier! Wo die andern nur das Häß­liche, Unsympathische gesehen hatten, suchte er das Schöne. So muß der esoterische Schüler trachten, in einer jeglichen Erschei­nung und in einem jeglichen Wesen das Positive zu suchen. Er wird alsbald bemerken, daß unter der Hülle eines Häßlichen ein verborgenes Schönes, daß selbst unter der Hülle eines Verbre­chers ein verborgenes Gutes, daß unter der Hülle eines Wahnsin­nigen die göttliche Seele irgendwie verborgen ist. Diese Übung hängt in etwas zusammen mit dem, was man die Enthaltung von Kritik nennt. Man darf diese Sache nicht so auffassen, als ob man schwarz weiß und weiß schwarz nennen sollte. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Beurteilung, die von der eigenen Per­sönlichkeit bloß ausgeht und Sympathie und Antipathie nach dieser eigenen Persönlichkeit beurteilt. Und es gibt einen Stand­punkt, der sich liebevoll in die fremde Erscheinung oder das fremde Wesen versetzt und sich überall fragt: Wie kommt dieses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Andere dazu, so zu sein oder so zu tun? Ein solcher Standpunkt kommt ganz von selbst dazu, sich mehr zu bestreben, dem Un­vollkommenen zu helfen, als es bloß zu tadeln und zu kritisieren. Der Einwand, daß die Lebensverhältnisse von vielen Menschen verlangen, daß sie tadeln und richten, kann hier nicht gemacht werden. Denn dann sind diese Lebensverhältnisse eben solche, daß der Betreffende eine richtige okkulte Schulung nicht durch­machen kann. Es sind eben viele Lebensverhältnisse vorhanden, die eine solche okkulte Schulung in ausgiebigem Maße nicht mög­lich machen. Da sollte eben der Mensch nicht ungeduldig verlan­gen, trotz alledem Fortschritte zu machen, die eben nur unter gewissen Bedingungen gemacht werden können. Wer einen Mo­nat hindurch sich bewußt auf das Positive in allen seinen Erfah­rungen hinrichtet, der wird nach und nach bemerken, daß sich ein Gefühl in sein Inneres schleicht, wie wenn seine Haut von allen Seiten durchlässig würde und seine Seele sich weit öffnete gegen­über allerlei geheimen und subtilen Vorgängen in seiner Umge­bung, die vorher seiner Aufmerksamkeit völlig entgangen waren. Gerade darum handelt es sich, die in jedem Menschen vorhandene Aufmerksamlosigkeit gegenüber solchen subtilen Dingen zu be­kämpfen. Hat man einmal bemerkt, daß dies beschriebene Gefühl wie eine Art von Seligkeit sich in der Seele geltend macht, so versuche man dieses Gefühl im Gedanken nach dem Herzen hin­zulenken und es von da in die Augen strömen zu lassen, von da hinaus in den Raum vor und um den Menschen herum. Man wird bemerken, daß man ein intimes Verhältnis zu diesem Raum da­durch erhält. Man wächst gleichsam über sich hinaus. Man lernt ein Stück seiner Umgebung noch wie etwas betrachten, das zu einem selber gehört. Es ist recht viel Konzentration zu dieser Übung notwendig und vor allen Dingen ein Anerkennen der Tatsache, daß alles Stürmische, Leidenschaftliche, Affektreiche völlig vernichtend auf die angedeutete Stimmung wirkt. Mit der Wiederholung der Übungen von den ersten Monaten hält man es wieder so, wie für frühere Monate schon angedeutet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Im fünften Monat versuche man dann in sich das Gefühl aus­zubilden, völlig unbefangen einer jeden neuen Erfahrung gegen­überzutreten. Was uns entgegentritt, wenn die Menschen gegen­über einem eben Gehörten und Gesehenen sagen: «Das habe ich noch nie gehört, das habe ich noch nie gesehen, das glaube ich nicht, das ist eine Täuschung», mit dieser Gesinnung muß der esoterische Schüler vollständig brechen. Er muß bereit sein, jeden Augenblick eine völlig neue Erfahrung entgegenzunehmen. Was er bisher als gesetzmäßig erkannt hat, was ihm als möglich er­schienen ist, darf keine Fessel sein für die Aufnahme einer neuen Wahrheit. Es ist zwar radikal ausgesprochen, aber durchaus rich­tig, daß wenn jemand zu dem esoterischen Schüler kommt und ihm sagt: «Du, der Kirchturm der X-Kirche steht seit dieser Nacht völlig schief», so soll der Esoteriker sich eine Hintertür offen lassen für den möglichen Glauben, daß seine bisherige Kenntnis der Naturgesetze doch noch eine Erweiterung erfahren könne durch eine solche scheinbar unerhörte Tatsache. Wer im fünften Monat seine Aufmerksamkeit darauf lenkt, so gesinnt zu sein, der wird bemerken, daß sich ein Gefühl in seine Seele schleicht, als ob in jenem Raum, von dem bei der Übung im vierten Monat gesprochen wurde, etwas lebendig würde, als ob sich darin etwas regte. Dieses Gefühl ist außerordentlich fein und subtil. Man muß versuchen, dieses subtile Vibrieren in der Umge­bung aufmerksam zu erfassen und es gleichsam einströmen zu lassen durch alle fünf Sinne, namentlich durch Auge, Ohr und durch die Haut, insofern diese letztere den Wärmesinn enthält. Weniger Aufmerksamkeit verwende man auf dieser Stufe der eso­terischen Entwickelung auf die Eindrücke jener Regungen in den niederen Sinnen, des Geschmacks, Geruchs und des Tastens. Es ist auf dieser Stufe noch nicht gut möglich, die zahlreichen schlechten Einflüsse, die sich unter die auch vorhandenen guten dieses Gebiets einmischen, von diesen zu unterscheiden; daher überläßt der Schüler diese Sache einer späteren Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Monat soll man dann versuchen, systematisch in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|061}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einer regelmäßigen Abwechslung alle fünf Übungen immer wie­der und wieder vorzunehmen. Es bildet sich daher allmählich ein schönes Gleichgewicht der Seele heraus. Man wird namentlich bemerken, daß etwa vorhandene Unzufriedenheiten mit Erschei­nung und Wesen der Welt vollständig verschwinden. Eine allen Erlebnissen versöhnliche Stimmung bemächtigt sich der Seele, die keineswegs Gleichgültigkeit ist, sondern im Gegenteil erst befä­higt, tatsächlich bessernd und fortschrittlich in der Welt zu arbei­ten. Ein ruhiges Verständnis von Dingen eröffnet sich, die früher der Seele völlig verschlossen waren. Selbst Gang und Gebärde des Menschen ändern sich unter dem Einfluß solcher Übungen, und kann der Mensch gar eines Tages bemerken, daß seine Hand­schrift einen anderen Charakter angenommen hat, dann darf er sich sagen, daß er eine erste Sprosse auf dem Pfade aufwärts eben im Begriffe zu erreichen ist. Noch einmal muß zweierlei einge­schärft werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, daß die besprochenen sechs Übungen den schädlichen Einfluß, den andere okkulte Übungen haben können, paralysie­ren, so daß nur das Günstige vorhanden bleibt.[*] Und zweitens, daß sie den positiven Erfolg der Meditations- und Konzentra­tionsarbeit eigentlich allein sichern. Selbst die bloße noch so ge­wissenhafte Erfüllung landläufiger Moral genügt für den Esoteri­ker noch nicht, denn diese Moral kann sehr egoistisch sein, wenn sich der Mensch sagt: Jch will gut sein, damit ich für gut befunden werde. - Der Esoteriker tut das Gute nicht, weil er für gut befun­den werden soll, sondern weil er nach und nach erkennt, daß das Gute allein die Evolution vorwärts bringt, das Böse dagegen und das Unkluge und das Häßliche dieser Evolution Hindernisse in den Weg legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Der «schädliche Einfluß» findet sich in den Hörer-Notizen von dem Vortrag Leipzig, 9. Juli 1906 (in GA 94 «Kosmogonie») wie folgt begröndet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf ist der Ausgangspunkt für die Entwickelung der geistigen Sinne. Vom schlafenden Menschen sind physischer und Ätherleib im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bett, Astralleib und Ich sind außerhalb derselben. Wenn nun der Mensch anfängt, im Schlafe schauend zu werden, dann werden dem Körper für eine gewisse Zeit Kräfte entzogen, die bisher die Wiederher­stellung an physischem und Ätherleib besorgt haben. Sie müssen auf andere Weise ersetzt werden, soll nicht eine grosse Gefahr für den physischen und den Atherleib entstehen. Geschieht dies nämlich nicht, dann kommen diese mit ihren Kräften sehr herunter, und amoralische Wesenheiten bemächtigen sich ihrer. Daher kann es vorkommen, daß Menschen zwar das astrale Hellsehen entwickeln, aber unmoralische Menschen werden. [...].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist folgender Satz: Man kann eine Wesenheit und eine Sache um so mehr sich selbst überlassen, je mehr Rhythmus man hineinge­bracht hat. So muß der Geheimschüler auch in seine Gedankenwelt eine gewisse Regelmäßigkeit, einen Rhythmus hineinbilden. Dazu ist not­wendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[es folgt eine Beschreibung der sechs Nebenübungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch diese Eigenschaften alle in sich ausbildet, dann kommt ein solcher Rhythmus in sein inneres Leben, daß der Astralleib die Regeneration im Schlafe nicht mehr zu verrichten braucht. Denn es kommt durch diese Übungen auch in den Ätherleib ein solches Gleich­gewicht, daß er sich selbst beschützen und wiederherstellen kann. Wer die okkulte Schulung ohne die Ausbildung dieser sechs Eigenschaften beginnt, der läuft Gefahr und ist nachts den schlimmsten Wesenheiten ausgesetzt. Wer aber die sechs Eigenschaften eine Zeitlang geübt hat der darf damit beginnen, seine astralischen Sinne zu entwickeln, und er fängt dann an, mit Bewußtsein zu schlafen. Seine Träume sind nicht mehr willkürlich, sondern sie gewinnen Regelmäßigkeit; die Astralwelt steigt vor ihm auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEITERE REGELN IN FORTSETZUNG DER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«ALLGEMEINEN ANFORDERUNGEN»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Regeln sollten so aufgefaßt werden, daß jeder eso­terische Schüler sein Leben womöglich so einrichtet, daß er sich fortwährend beobachtet und lenkt, ob er namentlich in seinem Innern den entsprechenden Forderungen nachlebt. Alle esoteri­sche Schulung, namentlich wenn sie in die höheren Regionen aufsteigt, kann nur zum Unheil und zur Verwirrung des Schülers führen, wenn solche Regeln nicht beobachtet werden. Dagegen braucht niemand vor einer solchen Schulung zurückzuschrecken, wenn er sich bestrebt, im Sinne dieser Regeln zu leben. Dabei braucht er auch nicht zu verzagen, wenn er sich etwa sagen müß­te: «Ich erfülle die damit gestellte Forderung ja doch noch sehr schlecht.» Wenn er nur das innerliche ehrliche Bestreben hat, bei seinem ganzen Leben diese Regeln nicht aus dem Auge zu verlie­ren, so genügt das schon. Doch muß diese Ehrlichkeit vor allen Dingen eine Ehrlichkeit vor sich selbst sein. Gar mancher täuscht sich in dieser Hinsicht. Er sagt: Ich will in reinem Sinne streben. Würde er sich aber näher prüfen, so würde er doch bemerken, daß viel verborgener Egoismus, raffiniertes Persönlichkeitsgefühl im Hintergrunde lauern; solche Gefühle sind es namentlich, die sich sehr oft die Maske des selbstlosen Strebens aufsetzen und den Schüler irreführen. Es kann gar nicht oft genug durch innere Selbstschau ernstlich geprüft werden, ob man nicht der­gleichen Gefühle doch im Innern seiner Seele verborgen hat. Man wird von solchen Gefühlen immer mehr durch energische Verfol­gung eben der hier zu besprechenden Regeln frei werden. Diese Regeln sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll in mein Bewußtsein keine ungeprüfte Vorstellung eingelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachte einmal, wie viele Vorstellungen, Gefühle und Willensimpulse in der Seele eines Menschen leben, die er durch Lebenslage, Beruf, Familienzusammengehörigkeit, Volkszuge­hör, Zeitverhältnisse usw. aufnimmt. Solcher Inhalt der Seele soll nicht etwa so aufgefaßt werden, als wenn die Austilgung eine für alle Menschen moralische Tat sei. Der Mensch erhält ja seine Festigkeit und Sicherheit im Leben dadurch, daß ihn Volkstum, Zeitverhältnisse, Familie, Erziehung usw. tragen. Würde er leicht­sinnig solche Dinge von sich werfen, so würde er bald stützlos im Leben dastehen. Es ist insbesondere für schwache Naturen nicht wünschenswert, daß sie nach dieser Richtung zu weit gehen. Na­mentlich soll sich ein jeder esoterische Schüler klar machen, daß mit Beobachtung dieser ersten Regel einhergehen muß die Erwer­bung des Verständnisses für alle Taten, Gedanken und Gefühle auch andrer Wesen. Es darf niemals dazu kommen, daß die Befol­gung dieser Regel zur Zügellosigkeit oder etwa dahin führe, daß jemand sich sagt, ich breche mit allen Dingen, in die ich hineinge­boren und durch das Leben hineingestellt worden bin. Im Gegen­teil, je mehr man prüft, desto mehr wird man die Berechtigung dessen einsehen, was in Eines Umgebung lebt. Nicht um das Bekämpfen und das hochmütige Ablehnen dieser Dinge handelt es sich, sondern um das innere Freiwerden durch sorgfältige Prü­fung alles dessen, was in einem Verhältnis zu der eignen Seele steht. Man wird dann aus der Kraft dieser eignen Seele heraus ein Licht verbreiten über sein ganzes Denken und Verhalten, das Bewußtsein wird sich dementsprechend erweitern, und man wird sich überhaupt aneignen, immer mehr und mehr die geistigen Gesetze, die sich in der Seele offenbaren, sprechen zu lassen, und sich nicht mehr in die blinde Gefolgschaft der umgebenden Welt stellen. Es liegt nahe, daß gegenüber dieser Regel geltend gemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde: Wenn der Mensch alles prüfen soll, so wird er ja insbeson­dere die okkulten und esoterischen Lehren prüfen müssen, die ihm gerade von seinem esoterischen Lehrer gegeben werden. - Es handelt sich darum, das Prüfen im rechten Sinne zu verstehen. Man kann nicht immer eine Sache direkt prüfen, sondern man muß vielfach indirekt diese Prüfung anstellen. Es ist zum Beispiel auch heute niemand in der Lage, direkt zu prüfen, ob Friedrich der Große gelebt hat oder nicht. Er kann lediglich prüfen, ob der Weg, auf dem die Nachrichten über Friedrich den Großen auf ihn gekommen sind, ein vertrauenswürdiger ist. Hier muß die Prü­fung am richtigen Ort einsetzen. So hat man es auch mit allem sogenannten Autoritätsglauben zu halten. Überliefert einem je­mand etwas, was man nicht selbst unmittelbar einsehen kann, so hat man vor allen Dingen mit dem einem zur Verfügung stehen­den Material zu prüfen, ob er eine glaubwürdige Autorität ist, ob er Dinge sagt, die eine Ahnung und Empfindung davon hervorru­fen, daß sie wahr sind. An diesem Beispiele wird man ersehen, daß es sich darum handelt, die Prüfung beim richtigen Punkte einzu­setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Regel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll die lebendige Verpflichtung vor meiner Seele stehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Summe meiner Vorstellungen fortwährend zu vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist schlimmer für den esoterischen Schüler, als wenn er bei einer gewissen Summe Begriffe, die er schon hat, stehen bleiben will, und mit ihrer Hilfe alles begreifen will. Unendlich wichtig ist es, sich immer neue und neue Vorstellungen anzueignen. Falls dies nicht geschieht, so würde der Schüler, falls er zu übersinnli­chen Einsichten käme, diesen mit keinem wohl vorbereiteten Be­griff entgegenkommen und von ihnen überwältigt werden, ent­weder zu seinem Nachteil oder wenigstens zu seiner Unbefriedi­gung; dieses letztere darum, weil er unter solchen Umständen schon höhere Erfahrungen haben könnte, ohne daß er es überhaupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
merkte. Die Zahl der Schüler ist überhaupt nicht gering, welche schon ganz umgeben sein könnten von höheren Erfahrun­gen, aber nichts davon bemerken, weil sie wegen ihrer Vorstel­lungsarmut sich einer ganz anderen Erwartung hingeben bezüg­lich dieser Erfahrungen, als die richtige ist. Viele Menschen neigen im äußeren Leben gar nicht zur Bequemlichkeit, in ihrem Vor­stellungsleben aber sind sie direkt abgeneigt, sich zu bereichern, neue Begriffe zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Regel ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wird nur Erkenntnis über diejenigen Dinge, deren Ja und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein gegenüber ich weder Sympathie noch Antipathie habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter Eingeweihter schärfte es immer wieder und wieder sei­nen Schülern ein: Ihr werdet von der Unsterblichkeit der Seele erst wissen, wenn ihr ebenso gern hinnehmt, diese Seele werde nach dem Tode vernichtet, wie sie werde ewig leben. Solange ihr wünscht, ewig zu leben, werdet ihr keine Vorstellung von dem Zustande nach dem Tode gewinnen. - Wie in diesem wichtigen Fall ist es mit allen Wahrheiten. Solange der Mensch noch den leisesten Wunsch in sich hat, die Sache möge so oder so sein, kann ihm das reine helle Licht der Wahrheit nicht leuchten. Wer zum Beispiel bei seiner Selbstschau den wenn auch noch so verborge­nen Wunsch hat, es mögen die guten Eigenschaften bei ihm über­wiegen, dem wird dieser Wunsch ein Gaukelspiel vormachen und keine wirkliche Selbsterkenntnis erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vierte Regel ist die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es obliegt mir, die Scheu vor dem sogenannten Abstrakten zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange ein esoterischer Schüler an Begriffen hängt, die ihr Mate­rial aus der Sinneswelt nehmen, kann er keine Wahrheit über die höheren Welten erlangen. Er muß sich bemühen, sinnlichkeits­freie Vorstellungen sich anzueignen. Von allen vier Regeln ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|67}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese die schwerste, insbesondere in den Lebensverhältnissen un­seres Zeitalters. Das materialistische Denken hat den Menschen in hohem Grade die Fähigkeit genommen, in sinnlichkeitsfreien Begriffen zu denken. Man muß sich bemühen, entweder solche Begriffe recht oft zu denken, welche in der äußeren sinnlichen Wirklichkeit niemals vollkommen, sondern nur annähernd vor­handen sind, zum Beispiel den Begriff des Kreises. Ein vollkom­mener Kreis ist nirgends vorhanden, er kann nur gedacht werden, aber allen kreisförmigen Gebilden liegt dieser gedachte Kreis als ihr Gesetz zugrunde. Oder man kann ein hohes sittliches Ideal denken; auch dieses kann in seiner Vollkommenheit von keinem Menschen ganz verwirklicht werden, aber es liegt vielen Taten der Menschen zugrunde als ihr Gesetz. Niemand kommt in einer esoterischen Entwickelung vorwärts, der nicht die ganze Bedeu­tung dieses sogenannten Abstrakten für das Leben einsieht und seine Seele mit den entsprechenden Vorstellungen bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜR DIE TAGE DER WOCHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch muß auf gewisse Seelenvorgänge Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwenden, die er gewöhnlich sorglos und un­aufmerksam ausführt. Es gibt acht solche Vorgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich am besten, auf einmal nur eine Übung vor­zunehmen, zum Beispiel während acht oder vierzehn Tagen, dann die zweite usw., dann wieder von vorne anfangen. Übung acht kann indessen am besten täglich gemacht werden. Man erreicht dann nach und nach richtige Selbsterkenntnis und sieht auch, welche Fortschritte man gemacht hat. Später kann dann viel­leicht - mit Samstag beginnend - täglich eine Übung vorgenom­men werden neben der achten, zirka fünf Minuten dauernden, so daß dann jeweils auf denselben Tag die nämliche Übung fällt. Also Samstags die Gedankenübung, Sonntags die Entschlüsse, Montags das Reden, Dienstags das Handeln, Mittwochs die Taten usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Vorstellungen (Gedanken&amp;gt; achten. Nur bedeutsame Ge­danken denken. Nach und nach lernen, in seinen Gedanken das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Ewige vom Vergängli­chen, die Wahrheit von der bloßen Meinung zu scheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zuhören der Reden der Mitmenschen versuchen, ganz still zu werden in seinem Innern und auf alle Zustimmung, na­mentlich alles abfällige Urteilen (Kritisieren, Ablehnen&amp;gt;, auch in Gedanken und Gefühlen, zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die sogenannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« richtige Meinung».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur aus begründeter voller Überlegung heraus selbst zu dem Unbedeutendsten sich entschließen. Alles gedankenlose Handeln, alles bedeutungslose Tun soll von der Seele ferngehalten werden. Zu allem soll man stets wohlerwogene Gründe haben. Und man soll unbedingt unterlassen, wozu kein bedeutsamer Grund drängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man von der Richtigkeit eines gefaßten Entschlusses über­zeugt, so soll auch daran festgehalten werden in innerer Standhaf­tigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das sogenannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«richtige Urteil»,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das nicht von Sympathie und Antipathie abhängig gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reden. Nur was Sinn und Bedeutung hat, soll von den Lip­pen desjenigen kommen, der eine höhere Entwickelung anstrebt. Alles Reden um des Redens willen - zum Beispiel zum Zeitver­treib - ist in diesem Sinne schädlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewöhnliche Art der Unterhaltung, wo alles bunt durch­einander geredet wird, soll vermieden werden; dabei darf man sich nicht etwa ausschließen vom Verkehr mit seinen Mitmen­schen. Gerade im Verkehr soll das Reden nach und nach zur Bedeutsamkeit sich entwickeln. Man steht jedem Rede und Ant­wort, doch gedankenvoll, nach jeder Richtung hin überlegt. Nie­mals ohne Grund reden! Gerne schweigen. Man versuche, nicht zu viel und nicht zu wenig Worte zu machen. Zuerst ruhig hinhö­ren und dann verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man heißt diese Übung auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«das richtige Wort».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußeren Handlungen. Diese sollen nicht störend sein für unsere Mitmenschen. Wo man durch sein Inneres (Gewissen) veranlaßt wird zu handeln, sorgfältig erwägen, wie man der Ver­anlassung für das Wohl des Ganzen, das dauernde Glück der Mitmenschen, das Ewige, am besten entsprechen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man aus sich heraus handelt - aus eigener Initiative -, die Wirkungen seiner Handlungsweise im voraus auf das Gründlich­ste erwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt das auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«die richtige Tat».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung des Lebens. Natur- und geistgemäß leben, nicht im äußeren Tand des Lebens aufgehen. Alles vermeiden, was Unruhe und Hast ins Leben bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts überhasten, aber auch nicht träge sein. Das Leben als ein Mittel zur Arbeit, zur Höherentwickelung betrachten und dem­gemäß handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht in dieser Beziehung auch vom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«richtzgen Standpunkt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche Streben. Man achte darauf, nichts zu tun, was außerhalb seiner Kräfte liegt, aber auch nichts zu unterlassen, was innerhalb derselben sich befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Alltägliche, Augenblickliche hinausblicken und sich Ziele (Ideale) stellen, die mit den höchsten Pflichten eines Men­schen zusammenhängen, zum Beispiel deshalb im Sinne der ange­gebenen Übungen sich entwickeln wollen, um seinen Mitmen­schen nachher um so mehr helfen und raten zu können. wenn vielleicht auch nicht gerade in der allernächsten Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Gesagte auch zusammenfassen in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Alle vorangegangenen Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Gewohnheit werden lassen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Streben, möglichst viel vom Leben zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts geht an uns vorüber, das nicht Anlaß gibt, Erfahrungen zu sammeln, die nützlich sind für das Leben. Hat man etwas unrichtig oder unvollkommen getan, so wird das ein Anlaß, ähn­liches später richtig oder vollkommen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man andere handeln, so beobachtet man sie zu einem ähnlichen Ziele (doch nicht mit lieblosen Blicken). Und man tut nichts, ohne auf Erlebnisse zurückzublicken, die einem eine Hilfe sein können bei seinen Entscheidungen und Verrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann von jedem Menschen, auch von Kindern, viel lernen, wenn man aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Übung auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«das richtige Gedächtnis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt sich erinnern an das Gelernte, an die gemachten Erfah­rungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Zeit zu Zeit Blicke in sein Inneres tun, wenn auch nur fünf Minuten täglich zur selben Zeit. Dabei soll man sich in sich selbst versenken, sorgsam mit sich zu Rate gehen, seine Lebensgrund­sätze prüfen und bilden, seine Kenntnisse - oder auch das Gegen­teil - in Gedanken durchlaufen, seine Pflichten erwägen, über den Inhalt und den wahren Zweck des Lebens nachdenken, über seine eigenen Fehler und Unvollkommenheiten ein erustliches Miß­fallen haben, mit einem Wort: das Wesentliche, das Bleibende herauszufinden trachten und sich entsprechende Ziele, zum Bei­spiel zu erwerbende Tugenden, ernsthaft vornehmen. (Nicht in den Fehler verfallen und denken, man hätte irgend etwas gut gemacht, sondern immer weiter streben, den höchsten Vorbildern nach.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Übung auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«die richtige Beschaulichkeit».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE ZWÖLF ZU MEDITIERENDEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND IM LEBEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu BERÜCKSICHTIGENDEN TUGENDEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(MONATSTUGENDEN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Die Zuordnung der Tugenden zum Tierkreis stammt von H. P. Blavatsky, die Über­setzung der englischen Ausdrücke - überlieferte Varianten stehen in runden Klam­mern - sowie die Ergänzungen »wird zu ...» gehen auf Rudolf Steiner zurück. Vgl. hierzu «Hinweise» Seite 528.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widder April Devotion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotion (Ehrfurcht) Opferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stier Mai Equilibrium: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Jnneres) Gleichgewicht Fortschritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwillinge Juni Perseverance: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdauer (Durchhalte- Treue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kraft, Standhaftigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs Juli Unselfishness: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstlosigkeit Katharsis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwe August Compassion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitleid Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfrau September Courtesy: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höflichkeit Herzenstakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waage Oktober Contentment: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit Gelassenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skorpion November Patience: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld Einsicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze Dezember Control of speech: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle Wahrheits-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Kontrolle der Sprache - empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beherrschung der Zunge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Hüte deine Zunge»)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbock Januar Courage: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut Erlöserkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser- Februar Discretion: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mann Diskretion Meditations-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Verschwiegenheit) kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fische März Magnanimity: wird zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmut Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mit dem Üben anfangen um den 21. des vorigen Monats bis zum übernächsten 1., zum Beispiel: De votion vom 21. März bis 1. Mai usw. [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Vgl. unter «Hinweise» S. 528.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ZWEITER TEIL HAUPTÜBUNGEN FÜR MORGENS UND ABENDS =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE077 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZWEITER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HAUPTÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜR MORGENS UND ABENDS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Die erste Stufe besteht darin, daß der Mensch möglichst viele sinnbildliche Vorstellungen in sich ausbildet. An dem subtilen Erfassen einer solchen Tätigkeit muß man Befriedigung fin­den. Belohnt wird man auf diesem Wege ver-hältnismäßig spät. Dafür ist es aber auch ein sicherer Weg, ein Weg, der bewahrt vor jeder Phantastik, vor jeder Illusion. Es brauchen die Sinnbilder nicht bloß solche zu sein, die man als Bilder vor Augen hat, sondern es können auch Worte sein, in denen zusammengedrängt werden tiefe Weltenwahrheiten.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wien, 28. März 1910, GA 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe der Übungen im Druck siehe Seite 530 in den Hinweisen. Bei jeder Übung ist - soweit bekannt - oben links das Datum angegeben, an dem die betreffende Übung niedergeschrie­ben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den in einigen dieser Übungen enthaltenen Angaben zur Regu­lierung des Atmens siehe die Bemerkungen der Herausgeber auf Seite 519.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Wesentliche des Übens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschrift für Prof. Dr. Hans Wohlbold, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesentliche des Übens liegt in der Aneignung derjenigen Vorstellungstätigkeit, die geistige Wirklichkeit zur Erkenntnis erheben kann. Das Wesentliche ist, daß diese Vorstellungsbetäti­gung in Unabhängigkeit von der physischen Organisation erlebt wird. Es ist Sache der Erfahrung, zu wissen: nunmehr bemerke ich, wie ich zu denken etc. vermag, ohne daß die gewöhnlichen Bedingungen des an die Leiblichkeit gebundenen Vorstellens mit­sprechen. Dieser Zeitpunkt tritt im Verfolg des Übens ein. Im besonderen rate ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Abends ein Rückwärts-Vorstellen der Tages-Erlebnisse. Dadurch wird ein erster Schritt gemacht mit dem Vorstellen, das sich nicht an den gewöhnlichen Verfolg des Vorstellens bindet. Das Vorstellen wird freier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich in voller Ruhe konzentrieren auf einen kurzen Denk­Inhalt. Derselbe soll völlig überschaubar sein, so daß man nicht unbewußte oder unterbewußte Vorstellungsreminiszenzen etc. einmischt, sondern wirklich mit restloser Bewußtheit in einer geistigen Tätigkeit verharrt. Dann läßt man im Bewußtsein den Denk-Inhalt fallen und sucht, die Energie zu behalten, kurze Zeit bewußt zu verharren ohne Denk-Inhalt. Man bringt da­durch die Erkenntnisfähigkeit zu jener ruhigen Energie, die nötig ist, um das Geistige zu erfassen, das einem sonst gewis­sermaßen zwischen den Maschen des gewöhnlichen Denkens durchfällt, und das dadurch nicht zum Bewußtsein kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung 1. und 2. rate ich für abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen ist es gut, eine der 2. ähnliche Denk-Konzentra­tion zu machen. Dabei kann gut das bildliche Vorstellen eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
solche Rolle spielen, wie ich sie mit der Rosenkreuzübung im 2. Teile der «Geheimwissenschaft» prinzipiell auseinandergesetzt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die notwendige Ruhe der Gedankenkonzentration zu ge­winnen, ist es gut, die im 2. Teile meiner «Geheimwissenschaft» geschilderten 6 Übungen (als Hilfsübungen) zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn des Übens liegt zum Teil in dem Aufbringen der stärkeren Seelenbetätigung gegenüber der gewöhnlichen. Wie beim physikalischen Geschehen an kritischen Punkten naturge­mäß das Quantitative in das Qualitative umschlägt, so wird die Steigerung der gewöhnlichen Erkenntnisfähigkeit zu derjenigen, die zum Objekt die geistige Welt haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|081}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Gruppen von Gbungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit je gleichlautenden Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den Jahren 1904 bis ca. 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch «Strahlender als die Sonne . . . » und Sätzen aus «Licht auf den Weg ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Gebot der Kontinuität im esoterischen Wirken knüpfte Rudolf Steiner 1904 an die Esoteric School of Theosophy in London an. Deshalb gab er anfänglich auch deren Meditations­spruch: » More radiant than the sun / Purer than snow / Subtier than the ether / Is the Seif / The Spirit of my heart /I am this Seif / This Seif am I» in der sehr wahrscheinlich von ihm stammenden Übersetzung: »Strahlender als die Sonne ...», und einzelne Sätze aus «Licht auf den Weg« von Mabel Collins: «Bevor das Auge sehen kann ...» und «Suche den Weg ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Anfängen siehe auch »Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914«. GA 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober/November 1904 Archiv-Nr. 7074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Aum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Erhebung zum höheren Selbst durch die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich. Ich bin dies Selbst.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Kontemplative Meditation in «Licht auf den Weg»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a.) 14 Tage: «Bevor das Auge ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b.) » ,, «Ehe das Ohr . . .»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c.) ,, ,, «Ehe vor den Meistern . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d.) ,, ,, «Ehe vor ihnen stehen ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Devotionelle Hingabe an das absolut verehrungs-würdige Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesrückschau. Anfang mit den letzten Erlebnissen und Handlungen am Abend und aufsteigend bis zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Meditation: Dienstag [Donnerstag], 8. Dezember [*] bis dahin probeweise Vorübung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ * Zu dieser Art von Datumangaben: Siehe Hinweise am Schluß des Bandes.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|086}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1904 Archiv-Nr. 6912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Wochen bitte ich folgendes zu beobachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Eine Morgenmeditation, die in folgendem besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Man erhebt sein Gefühl zum höheren Selbst. Es kommt dabei weniger an, sich irgendwie theoretisch über das höhere Selbst zu unterrichten, vielmehr darauf, daß man in ganz lebhafter Weise fühlt: man hat in sich eine höhere Natur. Man stellt sich vor, daß das gewöhnliche Selbst wie eine Schale diese höhere Natur um­gibt, daß also diese letztere in dem niederen Selbst wie dessen Kern vorhanden ist. Hat man sich in ein solches Gefühl versetzt, dann spricht man gebetartig zu dem «höheren Selbst» die folgen­den Worte (nicht laut, sondern in Gedanken):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jst das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin «Ich»; «Jch» bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man dies sich ganz genau vorhält, soll sich keine andere Vorstellung einmischen. Man soll nur den Seelenblick nach dem höheren Selbst gerichtet fühlen. Von den Worten der obigen Sät­ze fühlt man allmählich eine wunderbare Stärkung ausgehen. Man fühlt sich wie aus sich selbst herausgehoben. Es tritt allmählich ein Zustand ein, wie wenn die Seele Flügel bekäme. Dies ist der Anfang, auf den dann weiter gebaut werden wird. Dies soll 2-3 Minuten dauern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. Man versenkt sich ganz in den ersten Satz von «Licht auf den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Auge sehen kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
muß es der Tränen sich entwöhnen»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man läßt keinem andern Gedanken Zutritt zur Seele. Man geht ganz in diesem Gedanken auf. Der Sinn muß dann einem jeden selbst wie blitzartig aufgehen. Das kommt ganz gewiß an einem Tage, wenn man die Geduld hat. Es muß nun durch einige Minuten hindurch völlige Stille in der Seele herrschen. Diese muß wie blind und taub sein gegen alle äußeren Sinneseindrücke und gegen alle Gedächtnisbilder. Wieder 2-3 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Es folgt eine devotionelle Hingabe an dasjenige, was man als das höchste Göttliche verehrt. Es kommt auf die Stimmung da­bei an. Inbrünstiges Aufschauen und Sehnsucht nach Vereini­gung mit diesem Göttlichen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Am Abend vor dem Einschlafen hat man eine kurze Rück­schau darüber zu halten, was man am Tage erlebt hat. Es kommt dabei nicht auf Vollständigkeit an, sondern darauf, daß man sich wirklich so richtend gegenübersteht wie wenn man eine andere Person wäre. Man soll von sich selbst lernen. Das Leben soll immer mehr und mehr Lektion werden. Man beginnt mit dem Abend und schreitet bis zum Morgen vorwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich merkt man, daß das Traumleben einen regelmäßigeren Charakter annimmt. In diesem fließt zunächst die spirituelle Welt ein. Die Meditation ist der okkulte Schlüssel dazu. Man soll ein Büchlein sich anlegen, und morgens ganz kurz, mit ein paar Wor­ten, charakteristische Träume aufschreiben. Dadurch erhält man Praxis im Behalten dessen, was aus den höheren Welten einem zufließt. Es ist dies die erste elementare Methode, durch die man später dazu kommt, daß man die spirituellen Erlebnisse durch-bringt, d.h. daß sie in das helle Tagesbewußtsein hereinbrechen. Träume, die nur Reminiscenzen aus dem täglichen Leben sind, oder die auf körperlichen Zuständen (Kopfschmerz, Herzklopfen etc. etc.) beruhen, haben nur dann einen Wert, wenn sie sich in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine symbolische Form kleiden. Z.B. wenn das klopfende Herz als ein kochender Ofen erscheint, oder das schmerzende Gehirn als ein Gewölbe, in dem Tiere kriechen etc. etc. Nur die Symbolik hat dabei Wert, nicht der Inhalt des Traumes. Denn die Form der Symbolik wird zuerst von der spirituellen Welt dazu benutzt, um uns überhaupt in die Kräfte der höheren Welten einzuführen. Man muß deswegen auf die Feinheiten dieser Symbolik achten. Bei Ihnen - nach Ihrer Anlage - wird es ferner gut sein, wenn Sie die Träume, die Ihnen bewußt werden, mit den Erlebnissen des nächsten Tages vergleichen. Denn wahrscheinlich werden Ihre Träume in nicht sehr ferner Zeit etwas vorbedeutendes anneh­men. Tritt dieser Punkt ein, dann werden wir weiter davon spre­chen, wie diese Sache für Ihr spirituelles Leben fruchtbar gemacht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte es mit dieser Anweisung nun zu versuchen, und mir nach etwa 8 Tagen zu sagen, wie alles gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr 1905 Archiv-Nr. 6915-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die bisherige Übung[*], die ich bitte beizubehalten bis auf weiteres, ist nunmehr folgendes anzuschließen, und zwar unmit­telbar an die Stelle, wo das «Er will» über die ganze Körperober-fläche strömt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind von der Körperoberfläche Ströme (Strahlen) zu bilden und diese gegen das Herz, als den Mittelpunkt hinzuziehen. Das Ganze ist langsam und mit dem stillen Ruhen des Bewußtseins auf dem Vorgange zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieses Vorgangs ist der Gedanke (aus «Licht auf den Weg») zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bitte ich still mit der ganzen Empfindung im Herzen zu ruhen und dabei zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg in der innern Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist der Strom gegen die Körperoberfläche wieder zurück­zuleiten und dabei zu meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bald eine Zeit kommen, in welcher Sie die angegebenen Strahlen als wirkliche Wärmeströmungen wahrnehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übungen bereiten den Zusammenschluß der eigenen Persönlichkeit (Mikrokosmos) mit der großen Welt und ihren Geheimnissen (Makrokosmos) vor, so wie die bisher schon angegebenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
­[* Diese Übung liegt nicht vor. Es muß sich aber um eine Übung mit der Forme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich hin - Es denkt - Sie fühlt - gehandelt haben, siehe nächste Gruppe A-21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen die Erweckung der eigenen Individualität vorzubereiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zukunft wird der Mensch in einem viel intimeren Zusam­menhange mit der Weltgesetzlichkeit stehen als gegenwärtig. Und der Geheimschüler nimmt diese Intimität in der Entwickelung voraus. Der Kopf mit dem Gehirn ist nur ein Übergangsorgan der Erkenntnis. Das Organ, welches die eigentlich tiefen und zugleich machtvollen Blicke in die Welt tun wird, hat seine Anlage in dem gegenwärtigen Herzen. Aber wohlgemerkt: die Anlage zu diesem Organ ist im heutigen Herzen. Um Erkenntnisorgan zu werden, muß sich das Herz noch in der mannigfaltigsten Weise umbilden. Aber dieses Herz ist der Quell und Born zur Menschheitsstufe der Zukunft. Die Erkenntnis wird dann, wenn das Herz ihr Organ sein wird, warm und innig sein, wie heute nur die Gefühle der Liebe und des Mitleids sind. Aber diese Gefühle werden aus der Dumpfheit und Dunkelheit, in der sie heute nur tasten, sich zu der Helligkeit und Klarheit hindurchringen, welche heute erst die feinsten, logischen Begriffe des Kopfes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu solchen Dingen bereitet sich der wahre Schüler vor. Und die Vorbereitung ist nur die richtige, wenn er dies mit der angedeute­ten Gesinnung in seiner Seele tut. Diese Gesinnung ist die Mutter der Perspektive, welche er braucht. Ich bitte eben durchaus fest­zuhalten, daß wir durch unsere Meditations- und Konzentra­tionsübungen nur dann erreichen, was wir erreichen sollen, wenn wir sie durchdrungen von den großen, erhabenen Zielen in heller, voller Klarheit vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bitte ich stets die Übungen zu betrachten und vorzunehmen. Dadurch gliedern Sie sich ein in die Gemeinschaft der Geister, die aus den Inkarnationen der Gegenwart heraus zu den Sehenden und Helfenden der Zukunft werden sollen. Wir können zur Fortentwickelung der Welt nichts besseres tun, als uns selbst fortentwickeln. Das aber müssen wir tun. Und wir zweifeln keinen Augenblick daran, daß wir es müssen, sobald wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wahrheit über unser eigenes Wesen und den Zusammenhang dieses Wesens mit der Welt erkannt haben. Diese Erkenntnis aber kann nur allmählich erkannt werden. Sie ist ein Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Willens und der Geduld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie bitte die verschiedenen Auseinandersetzungen die­ses Winters mit den 4 ersten Sätzen in «Licht auf den Weg» in Zusammenhang zu bringen und zwanglos Ihre Gedanken dar­über niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden finden, daß diese vier Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. «Bevor das Auge i. ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. «Bevor das Ohr . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. «Eh&#039; vor den Meistern . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. «Und eh&#039; vor ihnen . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unendlich viel enthalten, und daß die wichtigsten theosophischen Welt- und Selbsterkenntnislehren nach und nach intuitiv vor Ihre Seele treten werden, wenn Sie ganz in diesen Sätzen leben. Diese Sätze sind eben nicht bloß Sätze, sondern Kräfte, die Wahrheit und Kraft und Leben wecken, wenn man sich an sie hingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vier Wochen ungefähr schreiben Sie mir regelmäßig, und wenn etwas besonderes in Ihrem geistigen Leben sich ereignet, so oft sie wollen - über Fortschritte, gewonnene Ideen, senden mir etwaige Ausarbeitungen. Meine Antworten werden Sie dann je­weilig weiter leiten. Friede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einschlafen! Habe ich genügend Nutzen gezogen aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Erlebnis?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich so gehandelt, daß ich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht vorstellen kann, besser zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt auf die Gesinnung an (nicht Vollständigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- vom Abend gegen Morgen. - Ohne Reue. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festgesetzte Stunde möglichst einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar kein Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vegetarische Diät wird nicht unbedingt erfordert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber bei Möglichkeit empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf den Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Erlebnis: Habe ich genügend daraus gelernt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Handlung: Kann ich sie nicht besser machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue. Bloß mit der Absicht, vom Leben zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von rückwärts nach vorn. Vom Abend gegen Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne allen Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther Vollständiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst Wachsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.) Gedanke an linke Hand und Herz und dabei die Vorstel­lung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hält man beim Herz und denkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg der innern Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denkt man an die rechte Hand und faltet sie über die linke, dabei stellt man sich vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Devotionell sich hingibt an dasjenige, was man als sein göttliches Ideal ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Abend zum Morgen. Rückwärts..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann man einschlafen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|099}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 99 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= A-2 Übungen mit der Meditationsformel «Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE101 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit der Meditationsformel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Von Hand geschriebene Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Vervielfältigte Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Ergänzende Aufzeichnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh erscheint diese Formel in den Übungen, anfangs zu­sätzlich zu der in der englischen Esoterischen Schule üblichen Meditation «Strahlender als die Sonne .», dann zu dem Medita­tionsspruch «In den reinen Strahlen des Lichtes «, und auch allein stehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. Frühjahr 1905 Archiv-Nr. 4401/02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Ein-drücke durch die Seele gezogen sind, lenkt man die Aufmerksam­keit ab von allen Sinneseindrücken, von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man sucht auch ganz frei zu werden von allen Sorgen, Bekummernissen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese innere Windstille der Seele hergestellt, dann läßt man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 5 Minuten lang nur die folgenden sieben Zeilen in der Seele leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) In den zweiten 5 Minuten folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Konzentration auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen und dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Konzentration auf das Innere des Kehlkopfes und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Konzentration auf die beiden Arme und Hände und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei können die Hände gefaltet sein, oder die rechte Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird über die linke gelegt. Nach einiger Zeit fühlt man,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie die Hände durch ihre eigene Kraft auseinandergehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wollen. Doch darf man dies auf keinen Fall durch eine Selbsttäuschung herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche und dabei Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt Konzentration auf die Magengrube und dabei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Nach alledem folgt 5 Minuten lang eine andächtigc Vertiefung in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Rückschau wie bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6857&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation soll nunmehr mit Konzentration verbunden wer­den und besteht aus denselben Teilen wie bisher.[*] Nur wird die Meditation von «Licht auf den Weg» ersetzt durch folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Konzentration auf einen Punkt im Haupt hinter der Augenmitte mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.) Konzentration auf den Kehlkopf mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Konzentration auf Arme und Hände (letztere gefaltet oder übereinandergelegt) mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche (plastisch sich selbst als objektiv vorgestellt) mit Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Die bisherige Ubung liegt nicht vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist stets während dieses ganzen Atemprozesses das Bewußt­sein so einzurichten, als ob man mit den drei Formeln den Atem (Odem) mit «Du» anspräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Einatmen, Atemhalten und Ausatmen ist der At­mungsprozeß von den angeführten Meditationen zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim zweiten ist aber bloß der Atmungsprozeß zu vollziehen, ohne Gedanke, ohne Empfindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim dritten wie beim ersten Beiin vierten wie beim zweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen solchen Übens soll man beim letzten Einatmen, Atemhalten, Ausatmen, das jetzt nicht begleitet ist von Meditation etc., in aller Stille und mit subtiler Feinheit aufmerken auf den Prozeß, ihn geistig ins Auge fassen. Er wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wenn man die Reife erlangt hat - einem jetzt von sich aus etwas sagen, offenbaren. Man muß dabei Geduld haben, Unge­duld vertreibt alle geistigen Offenbarungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Konzentration auf den Punkt zwischen und hinter den Augenbrauen; dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Konzentration auf den Punkt im Innern des Kehlkopfes (wo man fühlt, daß die Stimme herausvibriert), dabei Medita­tion von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Konzentration auf die beiden Arme und Hände (Hände gefaltet. oder die rechte über die linke gelegt); dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man soll dabei achten, wie ein warmer Strom durch die Arme geht, sich bis in die Fingerspitzen ergießt und dort wie eine abstoßende Kraft die Hände auseinandertreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Konzentration auf die ganze Körperoberfläche und dabei Meditation von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gießt gleichsam seinen ganzen Körper mit diesem «Er will» aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man achtet dabei auf die lebendige Wärme, welche den ganzen Körper durchdringt und gibt sich still und ruhig für eine Weile dieser Empfindung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierter Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Versenken (Devotion) in sein göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Der Mensch als Ich ist Erdensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Der Mensch als Astralleib ist Mondendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Der Mensch als Ätherleib ist Sonnenfühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Der Mensch als physischer Leib ist Saturnwille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Stirn : Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Kehlkopf : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Herz : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration auf Körper : Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übung Archiv-Nr. 3164 findet sich noch als Erläuterung angegebenr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin: Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt: Geistselbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt: Lebensgeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will: Geistesmensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. (12 Mittags - 12 Mitternacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i.) Wahres Echo Du 10 Min. [Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Dir drin 10 Min. (Z.D.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. (K.K.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. (Herz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiger, erwartungsvoller Zustand ohne Denken ohne Empfinden; doch mit Bewußtsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: (12 Mitternacht bis 12 Mittag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.B.: Ich bin (12 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten Ausatmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Es (Kehlkopf) denkt 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Sie (Herz) fühlt 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Er (Nabel) will 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[= Ruhiger, erwartungsvoller ... wie oben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ZD. = Zirbcldrüsc / K.K. = Kehlkopf / A.B. = Augenbrauenmitte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3187/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst eine Rückschau auf das Tagesleben machen; in Bildern ein­zelne Episoden dieses Lebens vorstellen. Rücklaufend vom Abend zum Morgen. Braucht nur 5-7 Minuten zu dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Aus der Geisteswelt erfließt mir mein Selbst» sich konzentrieren auf die A.B.M. und dabei an diese Stelle leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Die Geisteswelt lebt seelisch im schweigenden Worte» sich konzentrieren auf den K.K. und dabei an diese Stelle leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «Die Geisteswelt erschafft sich ihr Wissen» sich konzentrieren auf Herz, Arme und Hände und in dieses Gebiet leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mit der Empfindung: «In mir schafft sich die Geisteswelt ihr Selbstbewußtsein» sich konzentrieren auf die Aura, die ei­förmig den Körper umschließend gedacht wird; dabei in dieses Gebiet leiten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation sollte 10-15 Minuten dau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[K.K. = Kehlkopf / A.B.M. = Augenbruenmi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation des wie sie in der «Geheimwissenschaft» beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die 6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf in Vervielfältigung an die Mitglieder der Esoterischen Schule gegebenen Übungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstanden ca. 1905/1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden einzelnen Schüler schrieb Rudolf Steiner in die verviel­fältigten Seiten eigenhändig sowohl den Meditationsspruch, ent­weder «Strahlender als die Sonne ... « oder « In den reinen Strahlen des Lichtes ... «, als auch eine besondere Meditationsformel. Diese Formeln sind auf S.132/133 zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung A Arehiv-Nr. 3944b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke des Tages durch die Seele gezogen sind, beginnt man mit seiner Meditation. Man trachtet nach vollkommener innerer Stille und Abgeschlossenheit der Seele, das heißt man lenkt die Aufmerksamkeit ab von allen äußeren Wahrnehmungen und auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man unter-drückt Sorgen und Bekümmernisse, die man etwa hat und stellt für die Zeit der Meditation inneren Frieden her. Damit man leich­ter dies erreichen kann, denkt man eine kleine Weile nur an eine Vorstellung, zum Beispiel Ruhe. Dann läßt man auch diese aus dem Bewußtsein verschwinden, so daß man dann an gar nichts denkt. Zu sorgen hat man dabei, daß man während der ganzen Meditation vollkommen wach bleibt, also auch keine Herabdäm­merung des Bewußtseins erleidet. Dann läßt man in seiner Seele durch fünf Minuten nur die folgenden sieben Zeilen in seinem Bewußtsein leben. Man gibt sich an dieselben ganz hin, und wenn sich irgendeine andere Vorstellung in die Seele drängt, dann sucht man sogleich zu dem Inhalt der sieben Zeilen wieder zurück­zukehren. Diese sieben Zeilen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z&amp;gt; B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den fünf Minuten lenkt man das Bewußtsein von diesen Vorstellungen hinüber zu dem folgenden Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bleibt man weitere 21/2 Minuten ganz in diesen Gedanken versenkt, dann sucht man ihn zu unterdrücken, ohne daß sich aber eine andere Vorstellung einmischt und bleibt weitere 21/2 Minuten bei vollkommen wachem Bewußtsein ohne alle Vorstel­lung, nur allein hingegeben der Wirkung der obigen Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[hier wurde die individuelle Formel nochmals eingetragen, also z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenkt man sich andächtig (devotionell) durch weitere 5 Minuten in sein eigenes göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allem diesen richtet man sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl. Die ganze Meditation braucht also nicht länger als etwa 15 Minuten zu dauern. Die Körperstellung soll dabei möglichst bequem sein, so daß man auch durch Ermüdung der Glieder und so weiter nicht abgelenkt werden kann von seiner inneren Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Ohne Reue. Von rück­wärts nach vorne. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung B Arehiv-Nr. 3925/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, sogleich nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke des Tages durch die Seele gezogen sind, gibt man sich seiner Meditation hin. Man versucht innerlich ganz still zu werden, das heißt man lenkt alle Aufmerksamkeit ab von äußeren Eindrücken und auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. Man sucht auch die Seele frei zu machen von allen Bekümmernissen und Sorgen, die einen etwa gerade in die­ser Zeit bedrücken. Dann beginnt die Meditation. Um sich die innere Stille zu erleichtern, lenke man vorerst das Bewußtsein auf eine einzige Vorstellung, etwa «Ruhe», versenke sich ganz in dieselbe und lasse sie dann aus dem Bewußtsein verschwinden, so daß man dann gar keine Vorstellung in der Seele hat und ganz allein den Inhalt der folgenden sieben Zeilen in ihr aufleben läßt. Diese sieben Zeilen müssen nun fünf Minuten im Bewußtsein leben. Wollen sich andere Vorstellungen herandrängen, so kehrt man immer wieder zu diesen sieben Zeilen zurücL in die man sich ganz versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man dies durch fünf Minuten durchgeübt hat, gehe man zu folgendem über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht einen ruhigen, kräftigen Atemzug; nach der Ein­atmung atmet man gleich ebenso ruhig und kräftig aus, so daß zwischen Einatmung und Ausatmung keine Pause ist. Dann ent­hält man sich eine kleine Weile des Atmens, bestrebt sich also, die Atemluft ganz außer dem Körper zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen ungefähr folgende Zeitverhältnisse eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen ist die Zeit beliebig, man gestaltet den Atemzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so lange, als seinen Kräften entsprechend ist, die Ausatmung soll dann zweimal so lang dauern als die Einatmung und das Atement­halten dreimal so lang als das Einatmen. Wenn man also zum Beispiel zum Einatmen 2 Sekunden braucht, dann entfallen auf das Ausatmen 4, auf die Atementhaltung 6 Sekunden. Dieses Einatmen, Ausatmen, Atementhalten wiederholt man viermal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ein- und Ausatmen denkt man an nichts, sondern lenkt die Aufmerksamkeit ganz auf das Atmen; dagegen konzentriert man beim ersten Atementhalten sich ganz auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen, also an der Nasenwurzel (etwas im Innern des Vordergehirns), und erfüllt dabei das Bewußtsein allein mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des zweiten Atementhaltens konzentriert man sich auf einen Punkt im Innern des Kehlkopfes und erfüllt dabei das Bewußtsein allein mit der Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des dritten Atementhaltens konzentriert man sich auf seine beiden Arme und Hände. Man hält dabei die Hände so, daß sie entweder gefaltet sind oder daß die Rechte über die Linke gelegt ist. Dabei erfüllt man das Bewußtsein allein mit der Vor­stellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des vierten Atementhaltens konzentriert man sich auf seine ganze Körperoberfläche, also man stellt sich selbst leiblich möglichst klar vor und erfüllt dabei sein Bewußtsein mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Man wird, wenn man diese Konzentrationsübungen einige Wo­chen energisch fortsetzt, an den Stellen, auf die man sich konzen­triert, etwas fühlen. also an der Nasenwurzel, im Kehlkopf, einen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom in den Händen und Armen, und an der ganzen äußeren Kör­peroberfläche beim Konzentrieren auf die betreffenden Stellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Beim Konzentrieren auf Arme und Hände wird man fühlen, wie die letzteren durch eine Kraft auseinandergetrieben werden; man lasse sie dann auseinandergehen, das heißt der Kraft folgen; aber man suggeriere sich dies nicht. Es muß ganz von selbst eintreten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Im Obigen bedeutet bei «Es denkt» das «Es» = das allgemeine Weltdenken, das unpersönlich in unseren Worten leben soll. Bei «Sie fühlt» bedeutet «Sie» = die Weltseele; das heißt, wir sollen nicht persönlich fühlen, sondern unpersönlich im Sinne der Weltenseele; bei «Er will» bedeutet «Er» = Gott, in dessen Willen wir unser ganzes Sein stellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese vier Atemzüge vollendet, so erfülle man fur eine Weile das Bewußtsein ganz allein mit der einen Vorstellung, in die man sich ganz versenkt, so daß nichts anderes während dieser Zeit die Seele erfüllt. Diese Vorstellung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin beständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehe man dazu über, sich 5 Minuten lang ganz in sein eigenes göttliches Ideal zu versenken. Das muß mit aller Devotion (Andacht) geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditation braucht nicht länger als 15 Minuten zu dauern. Bei allen oben angegebenen Zeitverhältnissen richte man sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man achte darauf, daß man eine solche Körperlage einnehme, daß man auch durch den eigenen Körper, zum Beispiel durch Ermü­dung, nicht abgelenkt werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung C Archiv-Nr. 3936-38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, gleich nach dem Erwachen, versuche man, eine voll-ständige innere Seelenruhe herbeizuführen. Man unterdrücke alle äußeren Sinneseindrücke, alle Erinnerungen an das Alltagsleben und versuche auch, eine solche Körperlage einzunehmen, daß auch durch den eigenen Körper, zum Beispiel durch das Drücken eines Gliedes, keine äußere Störung bewirkt werden kann. Würde man diesen letzten Punkt auf dieser Stufe nicht genau beobachten, so würde man manche äußere Störung verwechseln mit Wirkungen, die von Innen aus, durch die Meditation, als etwas ganz Richtiges, im Körper veranlaßt werden. Womöglich suche man auch, unab­hängig zu sein von solchen äußeren Verhältnissen, wie zum Bei­spiel die Wärme des Raumes ist, so daß man also nicht durch zu große Kälte oder zu große Hitze eine Störung erleidet. Dann ver­suche man, das Bewußtsein in eine einzige Vorstellung, zum Bei­spiel «Ruhe», zusammenzudrängen. Dann läßt man auch diese Vorstellung aus dem Bewußtsein verschwinden und versenkt sich für fünf Minuten ganz in die folgenden Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationssprueh, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man dies vollendet, so folgt eine Art Wiederholung eines Teiles der zweiten Ubung.[*] Ohne anderen Atmungsprozeß als den gewöhnlichen, versenke man sich nacheinander in die Vorstellungen: «Ich bin», mit Konzentration auf die Nasenwur­zel, «Es denkt», mit Konzentration auf das Kehlkopfinnere, «Sie fühlt», mit Konzentration auf Arme und Hände, «Er will», mit Konzentration auf die ganze Körperoberfläche. Ist es einem nicht zu viel, so kann man mit diesen Vorstellungen, ganz wie in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Siehe die vorhergehende Übung B.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorigen Übung, das Atmen verbinden. Da aber bei dem Folgenden ein Atmungsprozeß in Betracht kommt, so kann man ihn hier weglassen, falls man nicht genug Kräfte hat, ihn durchzuführen. Nach diesem stelle man sich (man imaginiere) recht lebhaft im Bilde eine einem wohlbekannte Pflanze vor, wie wenn sie vor dem Gesichte schweben würde. Es darf nicht bloß eine allgemeine, schattenhafte Vorstellung von der Pflanze sein, sondern muß eine, bis zum vollständigen Bilde in Form, Farbe, Geruch und so weiter, sich steigernde Vorstellung sein. Dieses Bild soll vor ei­nem schwebend bleiben während der Meditation der folgenden Worte und der folgenden Atmungsprozesse. Zuerst kommen nun drei Atmungszüge in der folgenden Weise: Einatmung, ruhig und langsam, so lange man es kann, drei, vier, fünf Sekunden; dann folgt gleich ruhige Ausatmung, doppelt so lang als die Einatmung; dann Atementhalten (die Lunge bleibt dabei leer, die Atemluft draußen), dreimal so lang als das Einatmen gedauert hat. Man richte im Geiste dabei unverwandt seine Aufmerksamkeit auf das schwebende Pflanzenbild. Bei der Einatmung denke man inten­siv, wie wenn man die Pflanze anredete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausatmung denke man, wieder im Hinblick auf die Pflanze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Atementhaltung enthält man sich auch aller Gedanken und wartet ab, ob sich einem nicht etwas offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen drei andere Atemzüge, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält dann die Atemluft in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dreimal so lang als das Einatmen dauert); dann atmet man ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus (doppelt so lang als das Einatmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei denkt man beim Einatmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Halten des Atems denkt man an nichts; beim Ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkt man: Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, nachdem man diese sechs Atemzüge gemacht hat, stellt man sich recht lebhaft vor, man trete mit seinem Bewußtsein aus sich heraus und lasse den Leib an derselben Stelle, wo er ist. Man versetze sich mit der Seele in die Pflanze, als ob man selbst geistig diese wäre und man also seinen eigenen Leib vor sich habe. Man macht dabei den siebenten Atemzug, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält den Atem in sich (dreimal so lang als das Einatmen dauert); dann atmet man aus (doppelt so lang als das Einatmen dauert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an den eigenen Leib richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Atemhalten denkt man nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man wieder, wie wenn man den eigenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib ansprechen würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod - mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man wieder das Bewußtsein ganz frei und in sich still und erfülle es längere Zeit, so lange man nach seinen Kräften kann, nur mit der Einen Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigcnhändig eingetragene Meditationsformel, z. B:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenke man sich eine Zeitlang in dasjenige, was man selbst als sein göttliches Ideal anerkennt. Man versetze sich gegen das­selbe in eine recht andächtige (devotionelle) Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditations- und Konzentrationsübung braucht nicht länger als 20-25 Minuten zu dauern. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschnitt aus Arehiv-Nr. 3938b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographierte Hauptübung D Archiv-Nr. 3939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, sogleich nach dem Erwachen, hat man in folgender Art seine Meditation zu machen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt eine vollkommene innere Ruhe seiner Seele her; man versucht, aus dem Bewußtsein alle Gedanken an die An­gelegenheiten des alltäglichen Lebens ganz zu entfernen, man bestrebt sich, alle Sorgen und allen Kummer für die Zeit der Meditation vollständig zu vergessen. Auch wendet man seine Aufmerksamkeit ganz weg von allen Sinneseindrücken. Man wird gewissermaßen blind und taub gegen die Umgebung und unter­drückt alle Erinnerungen an das gewöhnliche Leben. Man nimmt dabei eine solche Körperlage ein, daß man während der Medita­tion durch kein Körperglied gestört werden kann, daß also zum Beispiel keines ermüden kann. Auch muß man dafür sorgen, daß die Umgebung eine solche ist, daß man zum Beispiel nicht durch Wärme- oder Kälteempfindung gestört werden kann. Ist man so vorbereitet, dann denkt man zunächst nur an Eine Vorstellung, zum Beispiel Ruhe. Dadurch wird das Bewußtsein ganz in einem Punkte konzentriert. Dann läßt man diese Vorstellung fallen, das heißt verschwinden aus dem Bewußtsein, so daß dieses ganz frei ist, in sich still und ruhig. Jetzt erfüllt man 5 Minuten die Seele ganz allein mit der folgenden Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragener Meditationaspruch, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß sich ganz versenken in den Inhalt dieser sieben Zeilen. Dann folgen sieben Atemzüge so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten drei Atemzügen findet statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, dann folgt sogleich ohne jede Pause Ausatmung; dann enthält man sich eine gewisse Zeit des Atemeinziehens; man hält also die Atemluft draußen. Die Einatmung kann beliebig lange dauern (zum Beispiel 2 Sekunden, so lange man es mit seinen Kräften aushalten kann). Die Ausatmung aber muß dann ungefähr doppelt so lang dauern als die Einatmung; die Atement­haltung dreimal so lang. Das Atmen muß langsam und ruhig sein. Man richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich während dieser ganzen Zeit eine einem wohlbe­kannte Pflanze ganz genau im Bilde vor, wie wenn diese vor Einem schwebte und man sie unausgesetzt ansähe. Beim Ein­atmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an die Pflanze richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man in derselben Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod, dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Atementhaltung enthält man sich auch aller Gedanken und wartet ab, ob sich einem nicht etwas offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen drei andere Atemzüge, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang); man hält dann die Atemluft in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dreimal so lang als das Einatmen dauert), dann atmet man ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus (doppelt so lang als das Einatmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei denkt man beim Einatmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Halten des Atems denkt man an nichts; beim Ausatmen denkt man:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod, dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, nachdem man diese sechs Atemzüge gemacht hat, stellt man sich recht lebhaft vor, man trete mit seinem Bewußtsein aus sich heraus und lasse den Leib an derselben Stelle, wo er ist. Man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
versetze sich mit der Seele in die Pflanze, als ob man selbst geistig diese wäre und man also seinen eigenen Leib vor sich habe. Man macht dabei den siebenten Atemzug so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung (beliebig lang&amp;gt;, man hält den Atem in sich (dreimal so lang als das Einatmen dauert), dann atmet man aus (doppelt so lang als das Einatmen dauert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen denkt man nur, so als ob man den Gedanken an den eigenen Leib richten würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tod - Dein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Atemhalten denkt man nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausatmen denkt man wieder, wie wenn man den eigenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib ansprechen würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Tod, mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man wieder das Bewußtsein ganz frei und in sich still und erfülle es längere Zeit, so lange man nach seinen Kräften kann, nur mit der Einen Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[eigenhändig eingetragene Meditationsformel, z. B.:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versenke man sich eine Zeitlang in dasjenige, was man selbst als sein göttliches Ideal anerkennt. Man versetze sich gegen das­selbe in eine recht andächtige (devotionelle) Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Meditations- und Konzentrationsübung braucht nicht länger als 15-20 Minuten zu dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam und rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arehiv-Nr. 3177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Notizblatt findet sich folgende Übung in bezug auf einen leblosen Gegen-stand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung eines gefärbten leblosen Gegenstandes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Dein Dunkel - mein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Mein Dunkel - dein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zweimal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann Hinausversetzen in den Gegenstand. einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Mein Dunkel - dein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Dein Dunkel - mein Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung zu diesen ersten vier vervielfältigt vorliegenden Hauptübungen A - D:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden sind aus den im Archiv vorliegenden Exemplaren alle Formeln aufge­führt, die von Rudolf Steiners Hand für jeden einzelnen Schüler in die vervielfältigten Texte eingefügt wordcn sind. Eine Anzahl derselben hat sich Rudolf Steiner in einem seiner Notizbücher notiert mit der Bezeichnung «Das Wort, das der Einzelne be­kommt». Aus den vorliegenden Unterlagen ist ersichtlich, daß mehrere Schüler gleichwohl dasselbe Wort erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Licht ein, Ich atme Licht aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin beständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe die Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten / Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beständigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lebenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Kraft, Kraft in der Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Stärke, Stärke in der Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in mir, Ruhe durch mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenharmonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenlicht durchleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme durchdringet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme durchströmet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selige Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheitsleuchten durchstrahlet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben so unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 133&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen individuell gegebenen Formeln heißt es in den Notizen von der esoteri­schen Stunden in München. 6. Juni 1907. GA 266/I:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen sieben Zeilen [des Meditationsspruches] ist uns ein Wort oder ein Satz gegeben zur Versenkung. Diese Konzentra­tion auf einen Satz oder ein Wort, zum Beispiel «Stärke» ist sehr wichtig. Es ist das eine Art Losungswort, ein Kraftwort, das genau der Seelenverfassung jedes Einzelnen angepaßt ist. Dies Wort soll man in der Seele erklingen lassen so etwa, wie man eine Stimmgabel anschlägt. Und wie man auf das Verklingen der Stimmgabel horcht, so soll man nach der Versenkung in das Wort es auch still verklingen lassen in der Seele, sich dem hingeben, was in der Seele durch dies Wort bewirkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektographiette Hauptübung E Archiv-Nr. 7073&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng vertraulich Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okkulte Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Es ist eine Morgenmeditation vorzunehmen, die folgender­maßen zu gestalten ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh vor einer jeden alltäglichen Beschäftigung und vor dem Zusichnehmen einer Speise hat man eine vollkommene Ruhe der Seele herzustellen. Die Aufmerksamkeit ist von allen äuße­ren Sinneseindrücken und von allen gewöhnlichen Verstandes-vorstellungen abzulenken. Auch alle Erinnerungen an die ge­wöhnlichen Erlebnisse müssen vollständig schweigen. Vor allem müssen alle Sorgen und Bekümmernisse des Lebens ganz zum Schweigen gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann muß aus der ganz ruhigen Seele die eine Vorstellung sich erheben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten alles wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß nun streng J 0 Minuten (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle) nur in solchen Vorstellungen leben, die man als Anwendung dieser Vorstellung auf die Erscheinungen der Welt aus ihr heraus gewinnen kann. Es kommt zunächst nicht darauf an, daß alle diese Vorstellungen richtig sind, sondern dar­auf, daß man seine Vorstellungen in dieser Richtung betätigt. Doch soll man sich, so viel man nur irgend kann, bemühen, nur richtige Vorstellungen zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man dieses vollendet hat, ist zu folgendem überzu­gehen: Es sind 7 Atemzüge zu machen, so, daß man zum Ein­atmen so lange braucht, daß man das Weitere ohne Schädigung durchführen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man atmet ein; nach vollendetem Einatmen atmet man sofort aus, dann läßt man die Atemluft draußen, so daß also eine Zeitlang das Einatmen ganz unterdrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind dabei folgende Zeiten zu berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: In obigem Sinne beliebig lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Doppelt so lange wie Einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung: Viermal so lang als Einatmen (dies für den Anfang, dann allmähliche Steigerung bis zu zehnmal so lang als Einatmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ersten und zweiten Atementhalten hat man sich ganz in die Vorstellung zu versenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dabei sich zu konzentrieren auf den Punkt an der Nasenwur­zel. (Man erhält den Punkt, wenn man eine Linie zieht von dem Punkt zwischen den Augenbrauen waagrecht nach rückwärts, er liegt dann etwa einen Zentimeter nach rückwärts.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der dritten und vierten Atementhaltung hat man sich zu ver-senken in die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich zu konzentrieren auf den Kehlkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der fünften und sechsten Atementhaltung hat man sich /U versenken in die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich dabei zu konzentrieren auf das Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der siebenten Atementhaltung versenke man sich in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und konzentriere sich dabei auf den Nabel, indem man sich dabei in Gedanken Strahlen zieht, die den ganzen Unterleib durchzie­hen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ein- und Ausatmen enthalte man sich jedes Gedankens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(«Es» bedeutet: Das Weltdenken. «Sie» bedeutet: Die Weltseele. «Er» bedeutet: Der Weltgeist. Doch sind diese Vorstellungen nur zur Orientierung. Sie sollen während der Meditation nicht im Bewußtsein gegenwärtig sein. Sie würden den mantramartigen Charakter der obigen Formel nur stören.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganze Übung ist damit zu beschließen, daß man sich 5 Minuten lang in das eigene göttliche Ideal devotionell versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Im Laufe des Tages hat man die besonders beschriebenen Nebenübungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Abends die Rückschau auf die Tageserlebnisse, bildsam, von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkohol ist absolut zu meiden. Vegetarische Kost nicht un­bedingt, doch förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzende Aufzeichnungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu den Übungen mit der Formel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« Ich bin - Es denkt - Sie fuhlt - Er will »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 143&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkriptionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
füt Archiv-Nr. 353:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manas - Geistselbst / budhi - Lebensgeist / Atma - Menschengeist / 3. Logos Arupa. Mentalkörper er Gottesgeist / Atma Mentalkörper sie will / budhi Astralkörper es fühlt Lebensgeist Weltseele / Manas Aetherkörper Ich denkt Geistselbst / Cogito ergo suns / Physischer Körper bin /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Gemischt / es denkt Gold / sie fühlt Silber / er will Erz / Aurn / Ich bin / Strahlender ... / es denkt / sie fühlt / er will / devotionell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Archiv-Nr. 354:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Object Subject / Weltschöpferischer Gedanke Gedanken Linie Fläche Gattung usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/ Astrallicht Weltschöpferisches Gefühl Aeonenlicht höherer Art Gefühl Lust Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sympathie ntipathie / Astrallicht Weltschöpferischer Wille Aeonenlicht niederer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art Empfindu Farbe Hell Dunkel /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der weltschöp rische Gedanke hat das menschliche Denkorgan geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das höhere Aeo nlicht hat das Gefühlsorgan oder die Organe von Kama manas geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das niedere Aeone licht hat die Indryas oder die Wahrnehmungs-(Empfindungs) Organe geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt Nervensystem Gehirn / Sie fühlt Gefühlsorgane / Er will Wahrnehmungs­organe Sinne / Leib mit allen Organen welche den niederen Functionen dienen. / Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mentalmaterie / Astralmaterie / Aethermaterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Archiv-Nr. 355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wollende Gottesgeist soll in Kama manas wollen, dann setzt der Mensch sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kama manas in die richtige Harmonie zwischen sich und dem Willens-Universum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1. Logos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schöpferische Weltenseele soll in Kama (astral) fühlen, dann setzt der Mensch sein Kama in die richtige Harmonie zum universellen Weltengefühl (2. Logos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedanken-Universum soll im Aetherkörper denken, dann setzt der Mensch seinen Aetherkörper in die richtige Harmonie zum universellen Weltengedanken (3. Logos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In den reinen Strahlen des Lichtes ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch ist Anfang 1906 entstanden und wurde in der Esoterischen Schule bis ca. 1914 gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1906 Archiv-Nr. 7077-79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh, bald nach dem Erwachen, wenn noch keine ande­ren Eindrücke durch die Seele gezogen sind, ist eine Meditations­übung zu machen. Man muß alle Aufmerksamkeit von äußeren Eindrücken ablenken - man ist dann ganz still und innerlich friedvoll in der Seele. Für diese Zeit müssen auch alle Erinnerun­gen an das alltägliche Leben schweigen und insbesondere alle Sorgen und Bekümmernisse des Lebens müssen für die Zeit der Konzentration aus der Seele verschwinden. - Damit die Konzen­tration leichter erreicht werden kann, denke man zuerst an eine einzige Vorstellung z. B. Ruhe; dann wenn man es erreicht hat, das ganze Bewußtsein auf diese einzige Vorstellung zu konzen­trieren, lasse man auch diese Vorstellung aus dem Bewußtsein verschwinden und in der Seele dann durch 5 Minuten nur die folgenden 7 Zeilen leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem diese 7 Zeilen 5 Minuten in der Seele gelebt haben, machen Sie durch einen starken Willensentschluß eine Konzen­tration Ihres Bewußtseins auf den Punkt zwischen und etwas hinter den Augenbrauen; also so, als ob Sie nur in diesem Punkte lebten und alles andere auch Ihres eigenen Körpers verschwunden ware. In dieser Konzentration denken Sie an irgend etwas, was Sie ausführen wollen. Dann lassen Sie diesen Gedanken aus dem Bewußtsein verschwinden und denken nichts anderes als «Ich will»; dabei behalten Sie die Konzentration auf den genannten Punkt immer bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann machen Sie ganz das gleiche, nur daß die Konzentration nicht mit Bezug auf oben genannten Punkt, sondern mit Bezug auf die Füße vorgenommen wird. Dieses zweite Glied der Medi­tation soll wieder 5 Minuten dauern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfolgt 5 Minuten andachtige Hingabe an Ihr gottliches Ideal. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf den Tag. In umgekehrter Zeitfolge. Ohne Reue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch zu üben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Monat: Gedankenkonzentration. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dexember 1906 Archiv-Nr. 3062/63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens früh nach dem Erwachen Herstellung vollkommener innerer Seelenruhe; Ablenkung der Aufmerksamkeit von allen äußeren Wahrnehmungen; dann schaffen aus der Seele alle Sorgen und Bekümmernisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Versenken (kurz) in das Wort Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lassen Sie diese Vorstellung fallen und leben 5 Minuten in folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten sich versenken in Eine Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 1. Monat: Selbstvertrauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 2. Monat: Selbstbeherrschung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 3. Monat: Beharrlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten: Versenkung devotionell (andächtig) in Ihr eige­nes göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends vor dem Einschlafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf Tageserlebnisse und Tagestaten. Ohne Reue. Nur mit der Tendenz, vom Leben zu lernen. Von Rückwärts nach vorn. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen: Theosophie von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen gleichlautenden Übung (Archiv-Nr. 3059) ist nach dem Spruch als individuelle Formel angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Woche: Wie erlange ich Selbstvertrauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Woche: Wie erlange ich Selbstbeherrschung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Woche: Wie erlange ich Geistesgegenwart?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3056&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe in der Stärke dann abklingen, ohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärke in der Ruhe was zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionell sich vertiefen in das eigene göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben: Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 155&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3039&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 5 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 2 1/2 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichte Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 2 1/2 Minuten an nichts denken, sondern die Worte «Lichte Klarheit» abklingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann: Andächtige Hingabe an das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf die Tageserlebnisse, bildlich von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6826&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Ich ein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich atme Ich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbständigkeit 1. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit 2. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuversicht 3. Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf Tagesleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Reue. Von rückwärts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6513&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens vor jedem andern Tageserlebnis, bei vollkommener in­nerer Ruhe und Ablenkung des Bewußtseins von äußeren Ein­drücken Versenkung in die folgenden sieben Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gotttheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Versenkung soll etwa 5 Minuten lang dauern, jedoch nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stelle man sich das Bild einer werdenden Pflanze vor, wie zuerst der Keim da ist, wie er allmählich sich entfaltet zu Stengel, Blättern, Blüte u.s.w. Diese Vorstellung muß so sein, daß die Pflanze im Gedanken ganz langsam entsteht, sodaß man (wieder nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühl&amp;gt; 5 Minuten braucht, bis man aus dem Keim heraus das ganze Pflanzenbild vor sich hat entstehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann durch weitere 5 Minuten devotionelle Hingabe, völliges andächtiges Sichversenken in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildlich. Von rück­wärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu im Laufe des Tages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die beigefügten Nebenübungen. - [siehe S. 55]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|162}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 162 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Archiv-Nr. 4465 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE163 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich finden im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich wollen im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich gestalten im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich schaffen im Weltenall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung tief 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung tief 2 Zeiteinheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atementhaltung 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Jch erkenne» in die Füße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich bin» in die vordere Kopfpartie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der dritten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es denkt» in die Gegend des Kehlkopfes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vierten Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie fühlt» in die Arme und Hände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der fünften Atmung mit dem Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er will» in den ganzen Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andächtige Versenkung in das eigene göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Langsame ruhige Rückschau auf die Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben unter Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes (Licht - Weisheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen (Wärme - Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben in der Nachwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 306 6 Eigenschaften [*] Studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Hiermit wird verwiesen auf die Nebenübungen in der Schrift «Die Geheimwis­senschaft im Umriß», S. 306 in der 1. Auflage von 1910, siehe Hinweise S.527.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 Archiv-Nr. 5625&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch 5 Minuten zur Herstellung des Gleichgewichtes der Seelenkräfte sich konzentrieren auf die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den so in ein Gleichgewicht gebrachten Seelenkrätten die Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bringen, mit all den Gefühlen und Empfindungen, welche in der GHW. [«Geheimwissenschaft»] davon angegeben sind. Dann wie strahlend aus dem Rosenkreuz die folgenden Seeleninhalte emp­fangen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Weben der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebt sich göttliches Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ruhend in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin lebend im Wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Vorstellungsinhalt wieder wie zurücklaufen lassen in das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann durch eine Zeit, die anfangs notwendig kurz sein wird, dann immer länger in ruhigem Seelensein verharren, das keine Außeneindrücke und keine Erinnerungen aufkommen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Vorstellung einiger Tageserlebnisse genau bildlich, aber rückläufig. Übergang zum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie von diesem empfangend die gleichen Eindrücke (7 obigen Zeilen) wie am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder ruhiges Darinnenverharren, womöglich bis der Schlaf eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübung Aneignung der 6 Eigenschaften, wie sie S.306 GHW. beschrieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zwei weitere Fassungen des Spruchcsl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 Archiv-Nr. 3432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Feuer des Äthers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt der Ichheit hohe Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe im Geiste der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich immer finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ewigen Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 Archiv-Nr. NB 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt der Geist der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Seele eines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch «In den reinen Strahlen des Lichtes . . . »und dessen Umkehrung zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|172}}-175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 172-175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3148-51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Lesen einer kurzen Stelle aus «Christentum als mystische Tatsache* und sich sie so einprägen, daß sie morgens noch aus der Erinnerung rekonstruiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bildhafte und rückläufige Vorstellung einiger Tageserleb­nisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Vorstellung des Bildes der untergehenden Sonne in weißem Lichte, so als ob die Kraft des CHR aus diesem Lichte strahlte bei den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann in der Vorstellung das Sonnenbild gelblichrot werden las­send, so als ob in der Röte erstrahlte die Liebe des CHR in den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe für alle Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann in der Vorstellung das Sonnenbild in grün verwandelnd und auf demselben vier untere rote Rosen erscheinen lassend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 177a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ein schwarzes Kreuz auf dem grünen Grunde mit den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann in der aus diesen Formeln gebliebenen Stimmung einschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Zurückrufen des Gelesenen aus «Christentum als mystisc Tatsache» vom Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung eines weißen Kreuzes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 177b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu demselben ober dem Querbalken drei rote Rosen fügen mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen vier rote Rosen unter dem Querbalken mit den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen einen grünen Grund mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlet die Göttlichkeit der Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann hinzufügen äußere ins Unbestimmte auslaufende violette Umrahmung mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Man hat bei den Worten «Gottheit», «Göttlichkeit» die innere und äußere CHR Kraft im Sinne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bei ruhiger Seele ohne äußere Eindrücke und Erinnerungen erwartungsvoll verbleiben. Zu entsprechender Zeit stellen sich die Offenbarungen ein, welche die Seele empfangen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Eigenschaften aneignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3200/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Kurzes Stück lesen aus «Christentum als mystische Tat-sache». So gut einprägen, daß es morgens noch aus der Erin­nerung genau wachgerufen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bildliche und rückläufige Vorstellung einiger Tageserlebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Lebendige Vorstellung des schwarzes Kreuz mit sieben roten Rosen dabei das Gefühl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«es stirbt ab im rechten Streben alles, was den Aufstieg ins Geistige hindert, wie das Licht im schwarzen Kreuze erloschen ist; es blüht das Geistige in der Seele auf wie die 7 Rosen erblühn aus dem schwarzen Kreuze»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann in dem Glanze der Rosen die Kraft des CHR empfinden und ganz erfüllen die Seele mit den Worten (bis zu 10 Minuten):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme der Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt, erstrahlt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In ruhiger Seele mit der Stimmung, die aus dieser Übung kommt einschlafen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Deutliche Wiedererinnerung an das aus «Christentum als mystische Tatsache» Gelesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Das wieder deutlich vor die Seele rücken mit denselben Gefühlen wie am Abend (das Kreuz weiß statt schwarz, die Rosen rot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann (bis 10 Minuten lang) die Worte in der Seele leben lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme der Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wieder (bis 10 Minuten) das Gefühl entwickeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich einige mich mit den Strahlen, mit dem Lichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In ruhiger Seele weiter längere Zeit verharren. - Es offenbart sich nach entsprechender Zeit in dieser Stimmung der Seele, was sich ihr offenbaren soll.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aneignung der 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. 5267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau so, wie sie gefordert ist in «Wie erlangt man Er­kenntnisse der höheren Welten». 5 Minuten etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Rosenkreuz-Meditation, die etwa 5 Minuten dauert und an die sich dann weitere 5 Minuten lang schließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Weisheit reine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Herzens Wellenschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Daseins starkes Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides will ich fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Rosenkreuz-Meditation. Dann Versenkung in den Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe in der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft im Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geleiten mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und halten mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfre ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nebenübungen im Sinne von Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. 23. Fehruar 1912 Archiv-Nr. 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiget mir der Welten Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe reine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige mir der Welten Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeige mir der Welten Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebe reine Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiget mir der Welten Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Umkehrung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«In den reinen Strahlen des Lichtes . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4462-64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend mache man sich folgendes klar: Ich werde des nachts untertauchen in eine unsichtbare Welt. In dieser Welt werde ich ruhen. In dieser unsichtbaren Welt liegt auch der Quell der höch­sten Tugenden, besonders der Haupttugend: der Liebe zu allen Wesen. Ich muß immer aus diesem Quell aufs Neue schöpfen. Denn eine Vervollkommnung ist nur möglich, wenn das Unsicht­bare immer wieder in das Sichtbare übergeführt wird. Deshalb kann nur im Unsichtbaren der Ursprung des Sichtbaren gefunden werden. Dies alles muß nun in Sinnbildern gedacht werden. Ich denke mir den Raum mit einem Lichte erfüllt, dem übersinn­lichen Licht des Göttlich-Geistigen. Ich denke mir die Liebe als eine Wärme, [diel diese übersinnliche Welt durchströmt. Mich selbst denke ich in der Nacht ruhend in dieser übersinnlichen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wird nun in Sinnbildern in der Seele vorgestellt in den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 7 Zeilen und die Bilder derselben lasse man durch 5 Minu­ten (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle) ganz allein in der Seele leben. Dann schalte man durch weitere 5 Minuten alle Vorstellungen aus, und gebe sich, bei vollkommener innerer See­lenruhe ganz der Wirkung dieser 7 Zeilen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem mache man seine Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, nach dem Erwachen, wenn noch keine andern Ein-drücke durch die Seele gezogen sind, mache man die 7 Zeilen und die Bilder im Bewußtsein wieder lebendig und zwar in der folgen­den Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesmal müssen diese 7 Zeilen durch 5 Minuten das Be­wußtsein ganz erfüllen und dann durch weitere 5 Minuten dieses Bewußtsein ganz der Wirkung derselben hingegeben sein, ohne daß irgendein Gedanke im Bewußtsein lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem bilde man sich die Vorstellung einer werdenden Pflanze; man lasse diese in Gedanken vor sich ganz langsam wachsen: Blatt für Blatt, Blüte, Frucht. Man stelle sich die Kraft vor, wie diese das Werden bewirkt. Dann denke man sich diese Kraft in das eigene Herz hinein und konzentriere sich darauf durch 2-3 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages werden die vorgeschriebenen Nebenübungen gemacht. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 187&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Symbolen den Inhalt erleben von Licht, Wärme; dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fünf Minuten der Wirkung hingeben, dann Rückschau auf die Ereignisse des Tages - sieben bis acht Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne Weltenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedererwecken der Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fünf Minuten der Wirkung hingeben. Dann: Seelenruhe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer werdenden Pflanze; man lasse diese in Gedan­ken ganz langsam vor sich wachsen: Blatt für Blatt, Blüte, Frucht. Man stelle sich die Kraft vor: wie diese das Werden bewirkt. Dann denke man sich diese Kraft in das eigene Herz hinein. (Konzentriere sich darauf zwei bis drei Minuten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne Weltenwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage: Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3179/80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Zeilen lesen in «Theosophie» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblick auf das Tagesleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Zeilen zurückrufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Still, ruhig in der Seele die Wirkung ausklingen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Eigenschaften Geheimwissenschaft S.306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 195&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1913 Archiv-Nr. 3127-29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend zuerst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde: Lektüre irgendeiner theosophischen Sache. Nur wenig lesen und viel nachdenken. Dann sich die folgenden Gedanken recht lebendig vor die Seele führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe den Tag über Eindrücke der Außenwelt empfangen und mir Vorstellungen darüber gemacht. Ich werde nun in die un­sichtbare Welt während des Schlafes eintreten. Ich stelle mir diese übersinnliche Welt symbolisch vor als ein wogendes, in Farben erglänzendes Lichtmeer, in das ich untertauche und in dem ich ruhen werde. Ich stelle mir vor, wie aus diesem Übersinn­lichen auch alle höheren Tugenden kommen, besonders die Haupttugend: die Liebe zu allen Wesen. Diese Liebe stelle ich mir symbolisch als Wärme vor in der übersinnlichen göttlichen Gei­stigkeit. Wärme - so stelle ich mir vor - durchströmt das Licht-meer des Geistes, welches den Raum um mich erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wird nun in den genannten Bildern und in den folgenden 7 Zeilen vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese 7 Zeilen muß die Seele durch 5 Minuten versenkt sein (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle). Dann schalte man durch weitere 5 Minuten alle Gedanken aus, versuche gar nichts zu denken, sondern sich ganz mit ruhiger Seele der Wir­kung der 7 Zeilen hinzugeben. Was da von selbst im Bewußtsein auftaucht, dem gebe man sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mache man die Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, gleich nach dem Erwachen, wenn noch keine andern Eindrücke durch die Seele gezogen sind, mache man wieder durch 5 Minuten alle Bilder und die 7 Zeilen im Bewußtsein lebendig, doch in der folgenden Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wieder 5 Minuten Versenkung, dann 5 Minuten der Wirkung hingegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem konzentriere man sich auf die beiden Augen etwa durch 2-3 Minuten, so wie wenn man in sie hineindenken wollte den Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann konzentriere man sich auf das Herz durch 2-3 Minuten, wie wenn man in dasselbe hineindenken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schließe diese Morgenübung damit, daß man 4mal kräftig einatmet, den Atem etwas anhält und dann ruhig ausatmet. Man habe dabei die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Einatmen: Geisteslicht in mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Atemhalten: Geisteslicht in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Ausatmen: Ich opfere der Welt, was in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|198}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verweile man noch 3-4 Minuten ganz ruhig in sich, ohne äußere Gedanken, ganz dem hingegeben, was als Wirkung der Übung im Bewußtsein auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages mache man die vorgeschriebenen Neben-übungen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit Abwandlungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Meditationsspruches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3067&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt } Min.5-10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht Symbolum Weisheit; Wärme Symbolum für Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 5-10 Min:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber findeii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0051&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Wahrheiten aus «Theosophie»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Nach dem und nach der Rückerinnerung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahrheiten aus «Theosophie»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will leben in der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will denken im Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7C81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich suchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn suchen werde ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde ruhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Dezember 1908 Archiv-Nr. 7111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens 1. Woche: Wesen des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Woche: Leben zwischen Tod u. Geburt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden }Bildsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Die Angahen »Wesen des Menschen», »Lehen zwischen Tod u. Geburt» beziehen sich auf die entsprechenden Kapitel in der Schrift »Theosnphie», GA 9.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Archiv-Nr. 3206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend soll sich die Seele 5-8 Minuten, nicht nach der Uhr, sondern nach der Empfindung ganz an die folgenden 7 Zeilen hingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Liebe eine Seele durchwärmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt in ihr die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Licht den Raum durchströmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtet durch ihn die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen 7 Zeilen verharre man in hingebender Stimmung einige Zeit mit seiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versenke man sich wieder 5-8 Minuten mit ganzer Seele in die folgenden Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Licht den Raum durchströmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt in der Seele die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Liebe sie durchwärmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann noch einige Minuten ganz ruhig und erwartend in der Seele verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages die 6 Eigenschaften aneignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe an einen Satz, der am Tag zubereitet. = A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe der Gottheit Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Seelisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe der Gottheit Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholung von A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe der Gottheit Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Seelisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe der Gottheit Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GhW 5 306: 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 5250/51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen, einige Tageserlebnisse bildlich sich vor die Seele rük­ken, aber in rückläufiger Ordnung, dann das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor die Seele rufen, wie es in GW.[*] beschrieben ist, von demsel­ben wie ausstrahlend in die ruhige Seele ziehen lassen die Worte durch etwa 5 Minuten (die Zeit kann nach Monaten länger wer­den):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Womöglich nach und nach die Übung so einrichten, daß auf die Erfüllung der Seele mit diesem Inhalt unmittelbar der Schlaf folgt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* GW - Geheimwissenschat ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen mit dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wenn aus demselben in die Seele (an den Ort des Herzens) strahlten die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem reinen Weben der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Göttlichkeit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme in allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit der Seelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Licht und in Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In diesen Vorstellungen verbleiben erst kurz, 2-3 Minuten, dann länger bis zu 10 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübung Aneignung der 6 Eigenschaften, von denen Ghw. S.306 die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1911 Arehiv-Nr. 6909/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Abend: Bildhafte und rückläufige Erinnerung an ein Tageserlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarz rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen (Wärme Symbol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Gottheit der Welt für Liebe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes (Licht Symbol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Weisheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachkingen in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend: Es ruhen in der Zukunft Schoß für meine Seele die guten und schlimmen Lose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Was mir Gutes täglich erfließt, will ich bemerken; an ihm zeigt sich mir, was Götter aus mir gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag.. Was mir Schlimmes zuweilen erfließt, will ich ertragen; an ihm zeigt sich mir, was ich selber aus mir noch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Ich danke meinem guten Schicksal, wie ich jetzt lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: Ich danke meiner Stärke im schlimmen Geschick die Kraft, die im Leben mich aufwärts führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Wer glaubt, daß gutes Geschick allein fördere, Schlimmes allein niederbeuge, der sieht nicht das Jahr, sondern nur den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: schwarz rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Wärme für alle Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiß grün [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Abwarten, was im Bewußtsein erfolgt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* weiß = Kreuz; grün = Rosen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 5252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückblick auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werde ich mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHR ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet meine Seele 10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. weiß Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grün Rosen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhet meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selber finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausklingen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübung Geheimwissenschaft S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Archiv-Nr. A 0070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ruhe meine Seele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde sich mein Geist. 10 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde sich mein Selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihr ruhe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens 5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finde sich mein Selbst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Gottheit Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finde sich mein Geist 10 Mim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Seele der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhe meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in dem Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ruhender Seele in sich versenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= A-7 Übungen mit dem Formeispruch «Standhaft stell ich mich ins Dasein ... » =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE217 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Formeispruch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Standhaft stell ich mich ins Dasein ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch ist 1907 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 1907 Archiv-Nr 3038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ablenkung der Aufmerksamkeit von aller sinnlichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Wahrnehmung] und von allen Erinnerungen an das all-tägliche Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. l.B. l.F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.B. r.F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. l.H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in alles Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in jeglich Denken Diese Fünf führen mich ans Ziel Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Vertiefung in das eigene göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[linkes Bein, linker Fuß,..., rechter Arm, rechte Hand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909 Archiv-Nr. 3111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linker Fuß : Standhaft stell ich mich ins Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechter Fuß : Sicher schreit ich die Lebensbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linke Hand : Liebe heg ich im Wesenskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechte Hand : Hoffnung leg ich in alles Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz { Ruhe führet mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe führte mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf : Weisheit such ich in allem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf : Weisheit such ich in allem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz Ruhe führte mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe führet mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechte Hand : Hoffnung leg ich in alles Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linke Hand : Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechter Fuß : Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
linker Fuß : Standhaft stell ich mich ins Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Versenkung in das göttliche Ideal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Lichte Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deiner Wärme Tüchtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deiner Kraft Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.B. 1. F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. 1. H. : Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz: Diese Fünf führen mich ans Ziel Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Devotionelle Versenkung in das eigene göttl. Ideal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. Bildhaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang: jederzeit Morgens früh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.: In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele }bildhaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentr. 1. B. 1. F. : Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. A. 1. H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzgegend: Starkmut pflanz ich im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r. H.: Hoffnung leg ich in jedes Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sechs führen mich durchs Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf Tageserlebnisse. Von rückwärts nach vorn. Recht bildlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang.. Mondzunahme [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. l.B. l.F.: Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.B. r.F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l.A. l.H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r.A. r.H.: Hoffnung leg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen präg ich in alles Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf führen mich ans Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotionelle Hingabe an das göttliche Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Vgl. Hinweise S. 531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 223&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentr. l. B. l. F. Standhaft stell ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F. Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde sich mit theos. Lektüre beschäftigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr* 3122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{ Im Urbeginn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration 1* B. l. F. : Standhaft stefl ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. B. r. F.: Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; l. A. l. H.: Liebe heg ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. A. r. H.: Hoffnung präg ich in jeglich Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf: Vertrauen leg ich in alles Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf führen mich ans Ziel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam. Von Abend nach Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In freier Weise: Lektüre des Joh. Ev. und Nachdenken darüber. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit: linkesBein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherheit: rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung: rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen: Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell&#039; ich mich ins Dasein: konz. linkes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher schreit&#039; ich die Lebensbahn: konz. rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe leg&#039; ich in den Wesenskern: konz. linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung präg&#039; ich in jeglich Tun: konz. rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen heg&#039; ich zu allem Denken: konz. Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf gaben mir das Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fünf geben mir das Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam. Von rückwärts nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit: linkes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherheit: rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft: Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: linker Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung: rechter Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen: Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
standhaft stelle ich mich ins Dasein: konz. auf linkes Bein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher schreite ich die Lebensbahn: konz. auf rechtes Bein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft fließt mir ins Herz: konz. auf das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe hege ich im Wesenskern: konz. auf linken Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung präge ich in jedes Tun: konz. auf rechten Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen lege ich in alles Denken: konz. auf Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sechs geleiten mich durchs Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf die Tageserlebnisse. Bildsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von rückwärts nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit dem Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Licht erstrahlende Gebilde ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dessen Umkehrung zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es tritt bewußt mein Ich ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstanden vermutlich 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3098, 3100/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupt-Übungen für Morgens und Abends. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, möglichst bald nach dem Erwachen: Abziehen der Auf­merksamkeit von allen äußeren Sinneseindrücken, auch von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben. In dieser leergemachten Seele erfüllt man sich zunächst mit der Vorstellung «Ruhe». Es soll sein, wie wenn man diese Empfindung der «Ruhe» sich durch den ganzen Körper gieße. Doch kann dies ganz kurz geschehen. (2 bis 5 Sekunden.) Dann erfüllt man durch etwa 5 Minuten die Seele mit den folgenden sieben Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein «Ich».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht diese Zeilen so bildhaft wie möglich vorzustellen. So denke man bei den beiden ersten Zeilen ein Lichtmeer, in dem sich Gestalten formen; man denke bei der dritten, vierten und fünften Zeile, wie die Seele beim Aufwachen hervortaucht aus diesem Lichtmeer. Bei der sechsten und siebenten Zeile denke man, wie man durch das Aufwachen in die Hüllen des Körpers hineingeht. Es soll sowohl der geistige Inhalt der sieben Zeilen gefühlt, wie auch die Bilder des ganzen möglichst lebendig vorge­stellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt ein Atmungsprozess, und zwar viermaliges Einatmen, Halten des Atems im Innern, Ausatmen, so daß sich verhalten die Zeiten von Einatmen, Atemanhalten, Ausatmen wie 1 : 3 : 2 (nicht nach der Uhr, sondern nach dem Gefühle). Also wenn man zum Einatmen 3 Sekunden braucht, so 9 Sekunden zum Atemanhalten, 6 Sekunden zum Ausatmen. (Oder 2 : 6 : 4 oder 4 : 12 : 8 usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einatmen und Ausatmen denke man nichts, sondern gebe sich ganz hin der Beobachtung des Atmungsprozesses. Dagegen konzentriere man sich beim:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Atemanhalten auf A.B.M. [Augenbrauenmitte] mit : Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Atemanhalten auf K.K. [Kehlkopf] ,, : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Atemanhalten auf H. A. H. [Herz, Arme, Hände] : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Atemanhalten auf K.O. [Körperoberfläche] ,, : Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem konzentriere man sich durch 2-3 Minuten auf die Vorstellung einer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«werdenden und vergehenden Pflanze».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlusse der Morgenmeditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich hingeben an ein göttliches Ideal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages sind die beifolgenden «Nebenübungen» zu machen. Bei diesen kommt es weniger darauf an, daß man sich an eine bestimmte Stunde bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Meditation der folgenden 7 Zeilen, die so zu behandeln sind wie die 7 Zeilen am Morgen, nur entsprechend mit entgegen­gesetztem Vorstellungsverlauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dies Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Rückschau auf das Tagesleben. Bildsam und rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 4483-86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht in einem Zeitpunkte, der nicht zu weit vor dem Schlafengehen liegt, sich zuerst folgendem Gedankengange hin-zugeben: ich habe den ganzen Tag hindurch Eindrücke empfan­gen der physischen Welt und mir Gedanken über diese Eindrücke gebildet. Ich werde in der Nacht keine solchen Eindrücke haben, ich werde in einer geistigen Welt sein. Ich werde mir nun Bilder vor die Seele malen, welche geeignet sind bei beständiger energi­scher Gesinnung meinen Sinn für die geistige Welt zu öffnen. Ich werde mir vorstellen, daß ich umgeben und durchdrungen bin von einem in allen möglichen Farbennuancen spielenden Licht-meer; innerhalb desselben strömen einzelne Wärmeströmungen; eine Wärmeströmung geht in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht - Symbolum für Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme - ,, Liebe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich in diesen Vorstellungen lebe, versenke ich mich in folgende 7 Zeilen, wie wenn ich dieselben wirklich geistig hören würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dringen in der Welten Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weilen in dem Göttlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne, Seele, dieses Reich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 8-10 Minuten nach dem Gefühl sich diesen Vorstellun­gen und innerlichem Hören hingeben. Dann weitere 5 Minuten etwa bei vollständiger Ruhe der Seele, als ob man nichts hören und sehen würde, in sich verklingen lassen die Nachwirkung der Meditation. Dann wird irgendein bestimmtes Ereignis des Tages-lebens vom Abend bildlich vor die Seele gerückt und rückwärts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorgestellt, wobei man sich selbst wie außerhalb stehend fühlt. Dann wird ein solches Ereignis genommen von einer frühern Tageszeit, ein drittes von einer noch früheren, bis zum Morgen. Es schließen sich dann die Ereignisse von selbst zusammen, so daß man ein Tableau des Tages in verhältnismäßig kurzer Zeit erwirbt. Man soll den Gedanken von Reue ausschalten, dagegen immer sich eine Vorstellung machen davon, wie man bei einem ähnlichen Falle in Zukunft sich besser verhalten kann. Unmittel­bar vor dem Einschlafen versuche man sich zu durchdringen mit dem Gedanken: In mich aus dem Geiste was ich am meisten brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man bevor ein anderer Gedanke oder Ein­druck durch die Seele gezogen ist, die Bilder von Licht und Wär­me vom vorhergehenden Abend sich wieder vor die Seele zu rufen, jetzt mit den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder nachdem man 8-10 Minuten das meditiert hat, sich mit ruhiger Seele dem Nachklange durch etwa 5 Minuten hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versuche man sich präliminarisch vorzustellen, wie etwa der Tag verlaufen könnte. - Im Laufe des Tages wäre eine kurze Zeit darauf zu verwenden, nach persönlichem Bedürfnis eine der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in « Initiation»[*] beschriebenen Übungen zu machen, insbesonde­re aus dem Gebiete der «6 Übungen»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentration der Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß in Lust und Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nicht zu viel an einem Tage.) Die Lektüre ist dem freien Ermes­sen anheimgestellt: ein gewisses Maß theosophischer Lektüre ist unerläßlich für den Meditanten. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Bezieht sich auf das Kapitel «Von der Finweihung oder Initiation in «Die Geheimwissensehaf&#039; im Umriß», GA 13.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3090, 3165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 235a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 235b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weilen in dem Göttlichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zu den Zeichen und Buchstaben vgl. die folgende Aufzeichnung Nr.5310.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|236}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 236&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ruhe 2-3 Sekunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie }5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer werdenden Pflanze }5 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer absterbenden Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Gedankenkonzentration 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Es tritt bewußt mein Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückscliau auf das Tagesleben. Bildhaft. Rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3095&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends 10 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Tagesleben. Rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:] 10 Minuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Kraft in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe heg ich im Wesenskern }5-10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauen leg ich in all mein Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3165a, 3093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Am Abend:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ch habe den ganzen Tag hindurch Eindrücke der physisch-sinn­lichen Außenwelt empfangen und mir darüber Vorstellungen ge­macht. Ich werde in der Nacht solche Eindrücke nicht haben. Ich werde in der geistigen Welt sein. Ich werde mir nun durch Sinn­bilder die übersinnliche Welt vorstellen, damit diese Sinnbilder nach und nach mich in diese übersinnliche Welt hineinführen. Ich werde mir vorstellen, daß der Raum um mich und in mir von übersinnlichem Lichte erfüllt ist, wie wenn ein Lichtmeer in ver­schiedenen Farben erglänzte und dieses Lichtmeer durchflossen wäre von Wärmeströmungen; eine der Wärmeströmungen gehe in mein Herz hinein. (Licht = Symbol göttlicher Weisheit; Wärme = Symbol göttlicher Liebe). Diese Vorstellung soll 5 Minuten medi­tativ anhalten und begleitet sein von den folgenden 7 Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen in der Welten Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Göttliche strebet es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinne Seele dieses Reich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes erstrahlende Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Durch 3-4 Minuten in aller Seelenruhe den Eindruck festhalten.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen: Ich erwecke wieder die Vorstellungen des letzten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Und begleite sie wieder durch 5 Minuten mit den 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilen, doch jetzt in folgender Reihe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes glänzend Wogenmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch verließ die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Göttlichen weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihm ruhte ihr Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder 3-4 Minuten in ruhiger Seele dem Eindrucke hingegeben. Nach diesem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz. A.B.M. : Ich bin (2-5 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, K.K. : Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, A. H. : Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
,, K.O. : Er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Devotionelle Hingabe an das eigene göttliche Ideal (5 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Augenbrauenmitte / Kehlkopf / Arme, Hände / Körperoberfläche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5322/23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: Wille spendende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend. Lichterstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Seele schenkende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärmendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag: Seele opfernde Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Licht hinstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtendes Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: Wille lebende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenopferndes Wogenmeer des Geistes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Gottselige Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedvolles Wogenmeer des Geistes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[und jeweils:] Euch sucht die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihm vereint sie ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trete bewußt mein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1 Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Aus dem Göttlichen kommet es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 In das Irdische wandelt sie }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Euch verlässt die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 dem vorhergehenden entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ABM [Augenbrauenmitte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.{ eine kurze Weile in ruhiger innerer Versenkung verbleibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Zur obigen Anordnung der Planetenzeichen: Im okkultcn Sinne beginnt ein Tag um sechs Uhr abends, d. h. der Sonnabend beginnt Freitag abends sechs Uhr, weshalb das Zeichen für Sonnabend (Saturn) bei der Meditation für Freitag steht, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 6 und 7 für die Morgenmeditation: Hier dürften die Zeilen für die Wochentagc ebenfalls rückläufig gemeint sein, z. B. für Samstag morgen: 6. Kraftvolles Wogen-meer des Geistes; 7. Wille spendende Gebilde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterungen der Herausgeber zur Übung Archiv-Nr. 3099:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die vorige Übung (Archiv-Nr. 5322/23) zeigt, wurde der Spruch «Lichter-strahlende Gebilde auch mit Abwandlungen für die einzelnen Wochentage gegeben, hier gekennzeichnet durch die Nummerierung 1 bis 7. Wenn man die dortigen Angaben auch hier anwendet, so erhilt man folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag abend Samstag morgen Saturn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvolles Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In Es weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In ins ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem kraftvollen Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Wille spendenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag abend Sonntag morgen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglinzendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem glänzenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Licht erstrahlenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag abend Montag morgen Mond&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele schenkende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwärmendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet Sie In ES weilte sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem erwärmenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Seele schenkenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag abend Dienstag morgen Mars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst erwirkende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ktaftvolles Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem kraftvollen Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Selbst erwirkenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag abend Mittwoch morgen Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele opfernde Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft strahlendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM rishte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem Kraft strahlenden Wogenmeer des Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Seele opfernden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch abend Donnerstag morgen Jupiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht hinstrahlende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtendes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet Sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In [HM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem erleuchtenden Wogenmeer des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Licht hinstrahlenden Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag abend Freitag morgen Venus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille lebende Gebilde Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben opferndes Wogenmeer des Geistes In das Reich der Daseinshüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch sucht meine Seele Mit dem Göttlichen einte die Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Göttliche strebet sie In ES weilte sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm vereint sie ihr Wesen In IHM ruhte ihr Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen In dem Leben opfernden Wogenmeer des Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bewußt mein Ich. In Wille lebenden Gebilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit Meditationsangaben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Johannes-Evangelium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwischen ca. 1906 und 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhang: Zwei Übungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den christlich-gnostischen Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Johannes-Evangelium in Bilder verwandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. 1.) Wiederholung des Bildes vom Abend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in meiner Seele sei das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mein Wille sei aus dem Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 7 ersten Sätze Johannes Evangelium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war es, wo alles entstanden ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nichts ist entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer durch das Wort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche wartende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche wartende Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A C062&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebe im Herzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen deines Wesens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen deines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebe das Wort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geisteswort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0C66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau 5-6 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Im Urbeginne war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sei das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wirke das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage das Wort mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seelentiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Weltenweiten sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele vertiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzensgründe sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und suche, zu erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzensgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sei das Wort in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele bei dem Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich versetzen in den monddurchhellten Nachtraum; darin empfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort wird Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wohnet in meinem Haupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort ist Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wohnet in meinem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich versetzen in den sonnendurchleuchteten Tagraum; darin empfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort, das ist der Christus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort, das wird die Weisheit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dinge Anfang und Ende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die weisheitvolle Christusliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu: die 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1919 Archiv-Nr. 7089/90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der aufgehenden Sonne; fühlen, als ob aus ihr Chr. spräche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre das Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hörest du 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eigenen Innern 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefste Wesenheit 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der untergehenden Sonne. Läßt zurück das Rosen-kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7 Rosen tönen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine tiefste Wesenheit 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eignen Innern 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hörest sie 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir tonen im Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenübungen: Gedankenkonzentration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß von Lust und Leid &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1919 Archiv-Nr. 7091/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau auf das Tagesleben. 3-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen auf einem Hügel. Sonne im Zenit. Gefühl, daß die Son­ne tönt. Das weitere Gefühl, daß aus der Sonne der Chr. spricht, so daß es Sie durchtönt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines eignen Wesens Kern 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprichst du Ich 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht in Dir das Wort. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachenden Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Stehen auf einem Hügel. Sonne im Nadir. Sie haben das Gefühl, daß sie unter der Erde tönt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht in Dir das Wort 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es Ich 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deines eignen Wesens Kern 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sei das Wort 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ein Gott war das Wort 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem: Mit leerem aber wachem Bewußtsein warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfsübungen: 6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkonzentration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiative des Handelns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichmaß von Lust und Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbefangenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harmonisierung dieser 5 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. 7113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen: 8. Kapitel Johannes Evangelium [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. - 59. Vers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend: Fromm, ehrfürchtig will ich sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Geisteswesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Nachtesdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergen meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 . Tag öfters : Friede geleite mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ,, Mit Liebe will ich tun, was ich soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ,, : Gott mit meinem Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Finc andere Übung, Archiv-Nr. 6804, lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Jcdcn Abend: Fincn Satz mcditicrcn aus Joh. Ev. Kap. 8 Vers 12-59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Übungen für den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
christlich- gnostischen Schulungsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Übungen dieses Schulungsweges liegen nur die beiden folgen­den vor. Ob daruber hinaus noch weitere gegeben wurden, ist nicht bekannt, aber auch nicht sehr wahrscheinlich, da dieser Weg unter den heutigen Kulturbedingungen kaum mehr durchführbar ist, weil er ein nahezu völliges Sichzurückziehen aus dem Leben fordert. (Vgl. hierzu z. B. GA 95 und 99).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr 3192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Morgens früh, gleich nach dem Erwachen, wenn noch keine anderen Eindrücke durch die Seele gezogen sind, sucht man das Bewußtsein ganz frei zu machen von allen Erinnerungen an das alltägliche Leben, man sucht die Aufmerksamkeit abzulen­ken von allen äußeren Wahrnehmungen. Dann, wenn man die­se innere Stille errungen hat, läßt man allein in der Seele leben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf ersten Verse des Johannesevangeliums. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Dann folgt in den ersten vierzehn Tagen jeden Tag der Ver­such, sich sein eigenes ganzes vergangenes Leben vor die Seele zu führen, um sich auf diese Weise ganz selbst kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen vierzehn Tagen macht man das ganze Johannes-evangelium durch, so daß man 7 Tage lang ganz jeden Tag in einem Kapitel lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den ersten 7 Tagen: l. Kap. von Satz 6 bis zu Ende zweiten 7 Tagen: 2. Kap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man am 13. Kapitel angekommen, dann versucht man bei der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fußwaschung das Gefühl zu durchleben, wie ein jedes höhere Wesen sein Dasein den niederen verdankt, zu ihnen sich in Demut also neigen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geißelung das Gefühl, daß man aufrecht stehen könn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Geißelungen des Lebens gegenüber, d. h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allen Leiden und Schmerzen gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornenkrönung das Gefühl, daß man aufrecht stehen muß, selbst allem Hohn und Spott gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzigung das Gefühl, daß einem der eigene Leib et­was fremdes ist, das man trägt und an das man von außen gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mystischer Tod: Man erlebt den Vorhang, der noch die gei­stige Welt verdeckt, aber dann auch wie er zerreißt und man in die geistige Welt hin­einblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei lernt man die Gründe des Bösen schauen und der Übel: Hinabsteigen in die Hölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grablegung: Man fühlt sich Eins mit allen Wesen der Erde, mit der Erde selbst. Man ist in diese versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auferstehung: Kann nur erlebt werden, weil die Worte der gewöhnlichen Sprache nicht ausrei­chen, dies zu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Dann ruft man sich die Gestalt des Christus Jesus vor die Seele und geht über zu der Vorstellung, in die man sich lange versenkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, in Deinem Geiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick auf das ganze Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I und III sind an allen Tagen gleich; nur II wechselt nach je 7 Tagen, wie beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des Turnus II beginnt man wieder von vorne und so immer fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerer Zeit kann man die bei Beschreibung der christli­chen Entwickelung angegebenen inneren und äußeren Symptome erleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich: Innerlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt die Füße wie Man erlebt die Vision, als ob&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Wasser umgeben. man selbst die Fußwaschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vollzöge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verspürt brennendes etc. Man sieht sich gegeißelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühl auf der ganzen Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verspürt Schmerz im Kopf. Man sieht sich mit der Dornenkrone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wundmalstellen röten sich Man sieht sich gekreuzigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während der Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3223-3226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist notwendig, jeden Morgen zu meditieren und zwar durch ein Jahr hindurch in folgender Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Monat: vollkommene halbstündige Versenkung in die Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joh. Ev. 1,1 und 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. ,, : ebenso 1,3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III ,, : ,, 1,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. ,, : ,, 1,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. ,, : ,, 1,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. ,, : ,, 1,7 und 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. ,, : ,, 1,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VIII. ,, : ,, 1,10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IX. ,, : ,, 1,11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X. ,, : ,, 1,12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XI. ,, : ,, 1,13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XII. ,, : ,, 1,14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran ist zu schließen eine weitere Meditation und zwar durch alle Jahreswochen hindurch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Tag (Sonntag): vollkommene einviertelstündige Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in: l. Buch Mose 1,1-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Montag: l. B. Mos. 1,6-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Dienstag: ,, ,, ,, 1,9-13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Mittwoch: ,, ,, ,, 1,14-19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Donnerstag: ,, ,, ,, 1,20-23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Freitag: ,, ,, ,, 1,24-31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VII. Sonnabend: ,, ,, ,, 2,1-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitangaben in diesen und allen Übungen sind so zu verste­hen, daß sie nicht nach der Uhr geregelt werden, sondern nach dem Gefühl, das man sich von der Zeit aneignet. Der Inhalt sämtlicher Bibelworte, welche zu der obigen Meditation gehören,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist so viel als möglich in ein Bild zu verwandeln und bildlich vorzustellen. Also z. B. Ev. Joh. 1,1-2 so: Das Bild einer gewaltig großen Kugel; innerhalb dieser Kugel alle Substanz in solcher Bewegung, daß sie sich formt nach der sinnvollen Bedeutung des sie durchklingenden «göttlichen Wortes». In meinen Vorträgen werden die Bausteine im Sinne esoterischer christlicher Tradition gegeben, welche die Seele dazu führen können, in die richtigen authentischen Bilder die Bibelworte zu verwandeln. So viel als möglich ist an diese Bausteine sich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der obigen Morgenmeditation ist dann jeden Tag durch wenigstens eine Viertelstunde das folgende in tiefer Meditation anzuschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich versuche zu verstehen: daß Christus war im ersten Drittel der kosmischen Evolution der Führer einer Geisterschar, in deren Schoß ich unbewußt war; daß ich zur Erlangung des Bewußtseins mich heraussondern mußte aus dieser Geisterschar, bis durch Jahve&#039;s Vorbereitung meine Seele so weit war, bewußt die Chri­stus-Kräfte zu empfangen; jetzt kann ich diese empfangen, wenn ich den geistigen Blick richte auf den fleischgewordenen Christus und sein Wesen aufnehme in mein Wesen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu denken, daß das Wesen des Christus im Joh. Ev. dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages ist die Seele zu versenken in die vier Teile der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. Evangelium, wobei man sich darunter vorzustellen hat, daß durch dasselbe für den Intellekt «Gottes Wort» zu den Men­schen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Offertorium, wobei man sich vorzustellen hat, daß man das­jenige, was man von Gottes Wesen schon in sich hatfreiwillig Gott zum Opfer bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. Transsubstantiation, wobei man sich vorzustellen hat, daß sich das geopferte Menschliche in wahrhaft Göttliches um­wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. Kommunion, wobei man sich vereinigt denkt mit Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in wirklicher Priesterschaft der Messe mit diesen Gedanken beigewohnt wird, so vollzieht sich das hier angedeutete magisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend hat man sich in folgender Art die 7 Eigenschaften des christlichen Mystikers anzueignen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Gefühl echter Demut: alles Höhere verdankt sein Dasein dem niedrigen: Pflanze dem Stein, Tier der Pflanze, der höhere Mensch dem niedrigen. Bild: Fußwaschung: Neigung Christi hinunter zu den Aposteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gefühl der Duldsamkeit: Ich will in Geduld ertragen alle Schmerzen und Leiden des Lebens. Bild: Geißelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gefühl der Starkmut: Ich will stehen aufrecht, auch wenn das Heiligste von mir verunglimpft wird. Bild: Dornenkrönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Gefühl der Unabhängigkeit vom Leibe. Bild: Kreuztragung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich will meinen Leib als Fremdes tragen wie das Holz des Kreuzes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gefühl des mystischen Todes: (Ich will lernen zu leben in dem an mir, was nicht Leib ist, worüber der Tod keine Gewalt hat). Bild: Am Kreuze hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Gefühl des Begrabenseins und der Auferstehung. (Ich betrach­te die ganze Erde als meinen Leib).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Dieses Gefühl der Himmelfahrt folgt von selbst aus den vori­gen; es gibt nicht menschliche Worte, es auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem am Abend: Rückblick auf die Erlebnisse des Tages. So, daß man in umgekehrter Folge vorstellt; bei dem letzten Er­lebnis des Abends beginnt, beim ersten morgens schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Regeln: So viel als möglich Enthaltungen üben: jede Ent­haltung von einer Begierde, die dazu führt, daß man einen vorher begehrten Gegenstand nicht mehr begehrt, führt einen Schritt zur Erkenntnis weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen werden fortgesetzt so lange, bis neue gegeben wer­den; doch soll nach einiger Zeit mir berichtet werden, wozu der Übende sich gedrängt fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium ist notwendig: alles was zur Vertiefung in die kosmische Evolution und in das Wesen des Menschen führen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= B Übungen mit einzeln gestalteten Meditationssprüchen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE271 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit einzeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gestalteten Meditationssprüchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit unbekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4487/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend suche ich eine Antwort auf die Frage: Inwieferne ist Wärme das Symbolum für Liebe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage eine Woche lang jeden Abend sich vorlegen, dann eine Woche lang jeden Abend: Inwiefern ist Licht das Symbolum für Weisheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dritten Woche: inwiefern ist Luft das Symbolum für Intel-ligenz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort soll sie sich daraul geben, die sie will, und immer versuchen zu erkennen, wie die Antwort besser wird von 3 zu 3 Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses soll folgen die Rückerinnerung an ein Ereignis des Tages, das sie sich vorstellt ganz bildlich und rückläufig. Also so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn man einen [Hut] abnimmt, man ihn aufsetzt. Dann soll sie sich die Vorstellung bilden: Wenn ich meine linke Hand bewege, so ist das in Wahrheit meine Seele, die diese linke Hand bewegt; wenn ich meine rechte Hand bewege, ist es dieselbe Seele, die diese Hand bewegt. Die Seele ist die Ordnerin und Regiererin der Bewegung der Hände. Ich lasse nun an die Stelle der Vorstellung meiner Glieder die großen Erscheinungen der Natur treten, und bilde mir den Gedanken: der göttliche Geist zu den Erscheinun­gen der Natur, wie meine Seele zu meinen Gliedern. Dann versu­che ich zu diesem göttlichen Geist langsam und deutlich die Worte zu sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit soll sie versuchen einzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen wieder diese Vorstellungen wachrufen und in der folgenden Weise in sich sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltliebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weitweisheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Text der Vorlage: Handschrift Marie Steiners; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnung: Handschrift Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortlaut wurde wahrscheinlich von Rudolf Steiner diktiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3215/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends, möglichst nach Vollendung aller Tagesarbeit, so daß zwi­schen der Verrichtung der Übung und dem Einschlafen die Seele nicht mehr auf andere Gedanken als die der Übung - welche in ihr abklingen sollen - gelenkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sich verschließen vor allen äußeren Eindrücken; ganz nur in der eigenen Seele leben - Unterdrücken aller Erinnerungsvorstellun-gen. In der also leeren Seele läßt man aufleben nur die Vorstellun­gen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele in Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt diese 4 Silben zunächst so vor, daß man mit dem Bewußtsein mit jeder derselben etwa ,/2 Minute ganz Eins wird. Nach diesen zwei Minuten (die Zeit wird nach der Empfindung, nicht nach der Uhr bemessen&amp;gt; fixiert man das Vorstellen, das von nichts als den obigen vier Silben erfüllt sein soll im Vorderhaupt. (Man konzentriert sich ganz dahin und abstrahiert von dem übri­gen Leib). Nachdem man so das Vorstellen 2 Minuten lang in das Vorderhaupt verlegt hat, läßt man es langsam von dem Kopfe durch den Körper gleiten bis in den rechten Fuß (so daß die Strömung etwa 1 Min. dauert), von da aus läßt man diesselbe Vorstellung durch den Körper in die linke Hand (wieder 1 Min.) von da in die rechte Hand; von da (wieder 1 Min.) in den linken Fuß; von da (1 Min.) in den Kopf zurück; vom Kopfe läßt man sie ins Herz gleiten; da konzentriere man sich, solange man die Vor­stellung festhalten kann. (nicht zu lang, 2-3 Min.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt dann ruhig, in sich geschlossen, auf die eigene Seele lauschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung: «Weltseele in Ich» soll so empfunden werden, daß in ihr eine Hinlenkung des Bewußtseins auf das Auswirken der konkreten Weltkräfte im menschlichen Seelenwesen gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, wieder so, daß zwischen Aufwachen und Üben keine andern Gedanken, Tagessorgen etc. liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versenke sich durch etwa 4 Min. in den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Weltseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun verfahre man mit dieser gegenüber der abendlichen um­gekehrten Vorstellung so, daß man mit ihr dieselben Übungen ausführt, wie am Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es müssen alle diese Vorgänge bloße innere Vorgänge sein. Eine irgendwie geartete krampfhafte physische Anspannung etc. darf nicht stattfinden. Alles muß bei voller Selbstkontrolle des [Wach-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bewußtseins geschehen.*])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Der Schluß des Textes fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3242/43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nach Vollendung des gesamten Tagewerkes, so daß keine Tagessorgen etc. zwischen diese Übung und das Einschla­fen fallen: Ausfüllen des gesamten Bewußtseinshorizontes mit einem ernsten, der Weltanschauung entnommenen Gedanken, den man in wenige Silben zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. B. man denke über das Leben der Weltseele in der Men­schenseele durch einige Minuten nach, so daß einem konkrete Gedanken über die Sache durch die Seele ziehen und das ganze Nachdenken einen hingebungsvollen Charakter hat. Man denkt nicht bloß die Wahrheiten; man empfindet, fühlt sie. Man faßt sie dann zusammen, so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine solche Vorstellung - die also Endergebnis einer Gedan­ken- und Gefühlsreihe ist - konzentriere man das gesamte Bewußtsein; erfülle sich mit derselben so, daß man alles andre Denken, Fühlen und Empfinden ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfülle man die eigene Leibesform ganz mit dieser Vor­stellung, indem man sie im Gedanken vom Kopfe durch den Leib in die Füße und Hände gleiten läßt. (Zeit etwa 1 a Min. für das Ganze. Nicht nach der Uhr; nach dem Gefühle.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lage des Körpers etc. ist an sich gleichgültig. Es kommt nur darauf an, daß man sich in eine solche Situation versetzt, in wel­cher man durch nichts abgelenkt werden kann. Je länger man dann - ohne die Sache zu übertreiben - in der Seele den Nach-klang der Übung - ohne andre Vorstellungen - festhalten kann, desto besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen, nach dem Erwachen, wiederhole man den ganzen Übungsvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den gleichen Vorgang viele Tage fortsetzen - am besten kommt man vorwärts, wenn man die Geduld hat, mit den gleichen Vorstellungen wochenlang zu arbeiten - dann variiert man ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung der eben aufgegangenen Sonne, die tönend wird. Aus ihrem Ton entwickeln sich die folgenden Meditationsvorgänge, von denen man die Vorstellung hat, daß man sie mit dem Herzen wie mit einem seelischen Gehörorgane hört:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deines Wesens Innerem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wohnet richtunggebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistgetragne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seeleerfüllte Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ergreifet denkend Weltenlicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er opfert wollend Menschenliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Übung ist jeden zweiten oder auch dritten Tag zu machen -nach Wahl, dann aber regelmäßig im Rhythmus.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern I: Ich opfere wollend Menschenliebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern II: So verbind ich mich dem All &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern III: So erhält im All sich das Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern IV: Ich ergreife denkend Weltenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern V: So gründet im Ich sich ein All &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Stern VI: So lebet ein All in dem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig die ganze Sternfigur im Seelenauge habend und zu ihr sprechend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I-VI: Ich lebet liebeopfernd so im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebesweltenlich ti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3236/37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich konzentrieren auf eine Linie, welche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch den Körper geht, so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann meditieren dasjenige, was in den folgenden Worten liegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmendes Licht dringt von oben in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere der Erde breitet wärmendes Licht in mir aus und gestaltet mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann durch eine längere Zeit festhalten die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Icb bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann nichts vorstellen, sondern im leeren Bewußtsein abwarten, was kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Versuchen, sich auf die eigene Leibesempfindung zu konzentrieren in folgenden Etappen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Hals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Arme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Brustumhüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Blut, das in mir zirkuliert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin meine Lunge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann, sich konzentrieren auf den Atem in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf Einatmung und die einziehende Luft empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf die den Leib erfüllende eingeatmete Luft und diese empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzentrieren auf die Ausatmung, und die aus dem Leih ziehende Luft empfinden als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses mit sieben aufeinanderfolgenden Atemprozessen machen: dann sich kontemplativ konzentrieren auf das Innere des Kopfes (Punkt a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dort fühlen, als ob das Wort Iao ertönte; diesen Ton durch 1-2 Minuten festhalten, dann nichts vorstellen, sondern im leeren Be-wußtsein abwarten, was kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Anziehung durchkraftet alle Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Abstoßung stärkt alle Dinge in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Jedes Ding wirkt auf jedes Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: jedes Wesen spiegelt sich in jedem Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Anzahl Atemzüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E: Jedes Wesen offenbart sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Jedes Wesen lebt in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[E = Einatmen; A = Ausatmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7087&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Übungen[*] bei zunehmendem Monde. Diese Übungen bei abnehmendem Monde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Oben ..... ....... überall ............. Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten ........... überall ............. Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen .... starker und stärker ...... Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Licht um mich ............. Licht in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz ........................... Licht gibt Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz ........................... In den Leib &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mal langsam atmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(so in der Seele empfinden, wie wenn man fühlen würde das Licht als Kraft hinströmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* mit dem Spruch In der Gottheit der WcIt siehe S. 183ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 285&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne das Gedankenbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke den Gefühlsrhythmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belebend mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle die Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festigend meine Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Leib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des rechten Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen linken Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meines linken Armes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein rechtes Bein -Es ströme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des linken Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen rechten Arm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meines rechten Armes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein linkes Bein. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Einschlafen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Leib verlassen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fühlen folgt mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wille betritt das Geistgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft durchdringe ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ergreife erwachend alle Glieder ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1. Tag: Resumé einer Erkenntnis in einen kurzen Satz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung in ein mathematisches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder physikalisches Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen: Konsumieren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch den Kopf. } 10Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Aufbewahren des Symbols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß man das Symbol in sich und Atemluft ohne Symbol herausläßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Wiederholung derselben Übung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verharren mit innerer gleichmäßiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele ohne äußere Eindrücke und ohne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an das Leben auf dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
physischen Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: II.Tag: Resumé einer Erkenntnis in einen Satz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung in ein pflanzliches Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen: Konsumieren des Symbols durch das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Aufbewahren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß man das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol in sich behält und Atem­luft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Symbol herausläßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens. Wiederholung der Übung und Verharren wie am ersten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: III.Tag: Resumé einer Erkenntnis in kurzen Satz Verwandlung in Symbol im Tierreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemzüge: Einatmen des Symbols durch den Kehlkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Bewahren des Symbols&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmen: Vorstellung, daß Symbol innen bleibt und leere Atem­luft herausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens; Wiederholung wie andere Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinen Alkohol. Keine Linsen, Bohnen, Erbsen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme ich auf in die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Christus bei mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe ihm Wohnung -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke durch Ihn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mit Ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will bei Ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme ich auf in den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Göttliches in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ch trage ihn in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn als Wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leuchtende, die strahlende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie leuchtet mir in die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strahlet mir in das Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Sonne überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wärmt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M - ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ober meinem Haupte leuchtet ein Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz und Stern leuchten zueinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Seelenwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sternenleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herzenswärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich öffnet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Tages Licht empfängt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Ruhe der Nacht mich gestärkt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll mein Herz mit starkem Willen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll fühlen, wie Mut und Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus des Gottes weiter Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich strömend meinen Gliedern schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wtssen soll ich jeden Augenblick,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß segnend durch das Leben tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen Gotteskräfte immerdar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was an mir ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich kraftvoll leisten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich schließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Tages Licht verläßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Arbeit des Lebens getan;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ich kraftvoll fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie des Gottes weite Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich segnend in sich nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hohe Gotteskräfte immerdar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets Mut und Leben mir bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: das etwa 5 Minuten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann anschließend, so daß Meditant lebt in den Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich flutend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildend Geistes-Schaffenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir milde Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildend Seelen-Fassungskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So binde ich mich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Geisteshöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Übliche Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann 5-10 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die 6 Übungen [Nebenübungen ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6654&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich fühlend stärkend Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkend Licht mutveHeihend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verleihend auch Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft die mich durchdringt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich mit ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erlebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir selber finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in mir selber &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erlebend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrhaft finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenwärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut- Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgener Mut meines Herzens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ströme lichtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in mein Haupt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denke, fühle, will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk en, Fühlen, Wollen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist mein Sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirke lichtvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meines Herzens verborgener Mut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3993/94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du die Welten durchdringest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der du die Menschen erfüllest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe was ich schauen darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle, was ich erkennen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich erhebe sich zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe von unten nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen dein Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dringe von oben nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben dein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und liebend Weltenwesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühl&#039; es sich im Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und halte sich im Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DIR, großer umfassender Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In DIR, großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte sich im Fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle sich im Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebend Weltwesenheit Mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben dein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe es von oben nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schauen dein Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe es von unten nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es erfühle, was es erkennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es durchdringe, was es erschaut Durch DICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Du die Menschen erfüllest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Du die Welten durchdringest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7085/86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die übliche Abendrückschau Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der erhabenen Güte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der umfassenden Weltgesetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringe Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und des Geistes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie offenbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ich selber bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zeitenlose Dauer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zeitenlose Dauer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich als Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb offenbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Geist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geisteswort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das da kommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Träger der umfassenden Weltgesetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Träger der erhabenen Güte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führet mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkend-Leuchtend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlend-Wärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollend-Kraftend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leb ich in ihm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruh ich in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkendes Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpfet Lebekraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich vorstellend versetzen in den monddurchhellten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtraum; darin empfindend erlebend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war Jahve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve war bei den Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve war einer der Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jahve lebt in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann vorstellend verwandeln lassen den monddurchhellten Raum in den sonnendurchleuchteten Tagraum; darin empfindend erleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist einer der Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist bei den Elohim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst sonnendurchleuchteter Tagraum - empfindend erleben in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abenddämmerungstimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung Sonne über dem Haupte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus ist in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung Tagraum - empfindend erleben in Morgen stimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ich bin in durchchristeter Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3135/36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . war bei den El...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der El. . . Einer war J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . wohne in melner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten mit leerem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen Bewußtseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. . . ist mein Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Atem zieht J. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sein vorbereitet Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Haus ist mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Leib ist der El. . . Haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . heiligt sich in Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und J. . . ist geheiligt in Wärme Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6640&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau bildhaft rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meine Seele ahne in Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Schöpferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele fühle in Herzenstiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistige Liebemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sinnbilde mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach mein Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.. In Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlaufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Tages Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlos wirket Geisteskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig lebet Seelenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zeitenfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raumesmeer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Zeitenläuf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webt mein ewig Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftverleihend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R ückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten webe willig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geistes Innern fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenwebens Wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Innenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trage, führe, halte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M - Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Händen erstarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen erwirke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenmenschenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und löse lindernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir mich tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes-Werdekraft Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schwebet empor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Weltentiefen }mehr vorstellend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christussonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Licht ist Geist - vorstellend-fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geistet in mir }fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geistet in mir }mehr fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist des Geistes Licht - vorstellend-fühlend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Licht der Christussonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Weltentiefen }vorstellend meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen es schwebend kommt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Archiv-Nr 3294 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE306 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr 3294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Offenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschließt in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben meiner Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lichtes Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frsprießt durch Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele wahrer Wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Morgens:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele wahrer Wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersprießt durch Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Lichtes Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben meiner Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UmscMießen Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wesens Offenbarungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr, A 0104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau. 4-6 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starker Geistes-Leuchtekräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelendunkel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dunkel das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwallet den Raum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht durchwallet die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicke hin auf dieses Zeichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdruck sei es dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erfüllet Weltenweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der da wirkt durch Zeitenfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ewig wirkt in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung des Rosenkreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Denken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Wollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe mein Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es deutet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe in meines Herzens Tiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe als Licht in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückerinnerung an ein Tagesereignis - und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbeurteilung -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Theosophie» 5-6 Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geistesstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All mein Sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geistesstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rücknahme der 5-6 Sätze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/4 Stunde sich in diese Sätze vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Deinem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Weltenschöpfer Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 15 { Zeige Deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Zuerst Vorstellung von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht vor sich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann dieses Licht ins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz gehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15{ Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. In meine Seelentiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lasse mich empfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dies lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dies lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfache in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innere Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tragend mich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Es senke mein Denken sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weite mein Fühlen sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weite Geistesräume }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einige sich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelentiefe und Geistesweite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im fühlenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosensternenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach }10-15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 313&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau. Vom Abend zu Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Blau des Himmels mit vielen Sternen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm und ehrfürchtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende ahnend in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele den fühlenden Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnehme dieser Blick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sende in meines Herzens Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht Liebe Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mir spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Welten hoher Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfülle meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu aller Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Lebenslagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Licht, Liebe Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe) -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3229&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Suche Du, meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich ahnend in dich selbst zu versenken;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deinem Grunde liegt dein Geist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Geiste wirkt der Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in alledem,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkend fühlend, lebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, du Weltenbuchstabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschaue ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes siebenfach Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sieben Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens dunkle Pfade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schwarzen Kreuzesholze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in alledem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruh e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend: Erst ein Tageserlehnis rückwärts vorstellen, dann Imagination des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkräfte haltet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister des Feuers befreiet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister des Lichtes erleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich greife nach Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich fühle die Seelenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich schreite über Ungewißheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich stehe über Abgründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann versuchen ganz sich vertiefen in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir lebe der Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wandle meinen Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärme meines Blutes Lauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchte meinem Seelenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhiges Verharren in sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination auf Berg. Empfangenwerden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Haupt erhärte Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreie mir daraus Gedankenlichtesleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kehle verdorre Lüfteseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße in sie Geisteswortessinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz bewohne du mein Geistesführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Eine du mich mit Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich schwebe lebe webe im Geistesseelensem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zum Zusatz auf dcm Faksimile sichc den Hinweis im Register].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) retrospective glance upon the events of the day. In pictures. Going backwards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Try, thou my soul,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To penetrate into thy depths, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in thy depths acts creatively &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s life-force,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s wisdom-light, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The world spirit&#039;s will-power;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I belong to this all.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 minutes (Quiet of the soul; feeling of expectation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thou, symbol of the world&#039;s activity,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thy seven shining rose-stars&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the black wood of the cross&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shape seven rays of spiritual activity&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the dark entity of the world&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the depths of my soul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I[n] this quiet feeling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quiet of the soul. Expectation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wednesday evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Retrospective glance on the other days.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) a) Concentration on the point between the eyebrows (half a centimeter in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Concentration on the throat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lt thinks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Concentration on the heart, arms, fingers She feeis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Concentration on the bodily form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturday morning: the same&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The 6 qualifications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv. Nr. A 0107 übersetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Rückschau auf die Ereignisse des Tages. Jn Bildern. Rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Suche, du meine Seele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Tiefen zu dringen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinen Tiefen wirkt schöpferisch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Lebenskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Weisheitslicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Willenskraft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem diesem gehöre ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten (Seelenruhe; Erwartungs-Stimmung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Symbol des Weltenwirkens,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine sieben leuchtenden Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem schwarzen Holz des Kreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilden sieben Strahlen des geistigen Wirkens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dunklen Wesenheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tiefen meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ruhigen Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe. Erwartung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Rückblick auf die vergangenen Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) a) Konzentration auf den Punkt zwischen den Augenbrauen (einen halben Zentimeter nach innen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Konzentration auf die Kehle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Konzentration auf das Herz, Arme, Finger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Konzentration auf die ganze Form des Leibes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag morgen: ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Eigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nebenübungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Versenkung in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lichten Räumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschwebe, Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten Schaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entströme, Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstes Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Du im Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Gefühl, daß im Kreuzungspunkt der Quell des «Du» strahlt und auflebt (erglänzend in den 7 Rosen). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 322&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung: Lebendes Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemhalten: Webend das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausatmung: Sich gebend dem All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitgedanke: Was man in sich empfindend (fühlend) erlebt: es ist mm eignen Wesen doch wahrhaft konzentriertes Wesen der Geist-Hierarchien, wie das Wirken des Auges wahrhaft im Augapfel konzentriertes Wesen des webenden Lichtes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4468&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends Sonnenaufgang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tont 3-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr Leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne{ Empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz ruhig werden in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mn memnem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich:{ Empfinde ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Euch Weltgedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz ruhig in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau halten. Dann den unter-gehenden Mond vorstellen, darin das Kreuz mit Rosen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus großen Sternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt in mein Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blaue Blume vorstellen, die immer größer wird. Dann vor dieser Blume stehen bleiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Lebenskraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keime in meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz mn die Blume hineingehen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder abklingen lassen und einige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minuten ruhig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Ober dem Kopfe steht ein Stern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Stern tönen die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, der Pfleger deines Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist kraftvoll in deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gibt dir Lebensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre ihn im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tröstet die Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hält dein Ich in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Aufgehende Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dir (Chr.) empfange mein Herz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft des Wortes, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Welt gebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage meines Wollens Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch deine Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich (über dem Kopf) vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist aus der Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil&#039; ich dir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange ihn durch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgehend [306306]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht schicke ich in dein Herz Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergehend [*] t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht empfange ich in mein Herz. -Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* In der Handschrift fehlt die Angahe, wer auf- oder untergeht, vermutlich ist die Sonne gemeint, siehe Ühung Archiv-Nr. A 6632, S. 405.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0005 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Picture to yourself that you are mn the midst of cosmic space, surrounded by Light, and that a voice comes to you from the four points of the compass (a single voice, but coming from four different directions) speaking to you:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be a strong I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Give thv heart to the Spirit of the World.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Be very quiet in your soul after this meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Review the day in backward order from morning till evening&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Picture to yourself that you are mn the midst of cosmic space, surrounded by Darkness, and that you are speaking to the Full Moon in the East:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will be a strong I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will give my heart to the Spirit of the World.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Be very quiet in your soul after this meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0005 ühersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, daß Sie inmitten des kosmischen Raumes sind, umgeben von Licht, und daß eine Stimme zu Ihnen dringt aus den vmer Himmelsrichtungen (eine einzige Stimme, aber aus vier Rich­tungen), sprechend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei ein starkes Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib dein Herz dem Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele nach dieser Meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau über den Tag rückwärts vom Abend zum Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, daß Sie inmitten des kosmischen Raumes sind, umgeben von Dunkelheit, und daß Sie zum Vollmond im Osten sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde ein starkes Ich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mein Herz dem Geiste der Welt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ruhe in der Seele nach dieser Meditation.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Abends:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze System in Ruhe, etwas diese Ruhe empfindend verblei­ben, dann sich die Sonne matt rot leuchtend in Horizontweite vorstellen und meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rot strömt willenstärkend durch mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann sich die Sonne blau vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dunkle Blau setzt meinem Willen keinen Wider.. stand entgegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Übung braucht nicht länger wie 3 - 4 Minuten zu sein, kann aber nach einer Viertelstunde wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht hat meinen Willen gestärkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur blauen Sonne, dann zur roten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rot stärkt mich als Willenswesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitdauer wie abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit bekanntem Datum ca. 1910 - 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 3167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele blicke auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum schwarzen Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sieben hellen Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie eine sich mit dem Bilde }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenuntergründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie eine sich mit dem Bilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des hohen Weltengeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkle Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewiges Geisteslicht }15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit Dir O,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen: GhW. S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 7104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5 Min. 2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den sieben hellen Rosensternen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach sich offenbarende Geistesmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltendunkel als Lichtesgründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich sieben Rosensterne leuchtend offenbaren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So offenbare meiner Seele tiefster Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach Seelen Sternen Licht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit - Liebe - Sicherheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelassenheit - Innenruhe - Starkmut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir mich sicher haltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen Geheimwissenschaft S: 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. 7097&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Die Tagesrückschau, wie sie im 2. Teile der Geheim-wissenschaft beschrieben ist: 3-4 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich versetzen in den lichterfüllten Raum und dabei sich selbst von Licht durchstrahlt; dabei stellt man sich vor, im Herzen spreche das Licht die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich stehe ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebe Kraft, Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Seele, Geist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Minuten, dann noch in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe etwas verharren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Sich versetzen vor das Bild der untergehenden (nicht aufgehenden) Sonne und zu dem Sonnenwesen selbst aus dem Herzen heraus die Worte sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geist und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Kraft Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Weltweisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich lebest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Minuten, dann noch etwas in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 oder später Archiv-Nr. A 0114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I go into the spiritual world (3 or 4 minutes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
black cross (wood changed by fire into coal) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 roses (colour: pink-violet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This symbol is to teil you:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as out of the black cross&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The red roses,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So out of the darkness of the world&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The clearness of Christ&#039;s life.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(keep this thought for 10 minutes seing the cross)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retrospective look on the events of the preceding day.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imagination of a white cross consisting of white&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gleaming sunlight, - 7 green roses. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das grüne Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weißen Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So des Christus Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenwerdelauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as the green life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the white sunlight,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Christ&#039;s life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the course of man&#039;s evolution. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(15 minutes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p. 306 of «Geheimwissenschaft»: 6 exercises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0114 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe in die geistige Welt (3 bis 4 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarzes Kreuz (Holz durch Feuer in Kohle verwandelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Rosen (Farbe: rosa-violett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Symbol soll Ihnen sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus dem schwarzen Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die roten Rosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aus der Dunkelheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klarheit des Christus-Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Verweilen mit diesem Gedanken 10 Minuten im Anblick des Kreuzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf die Ereignisse des vorhergehenden Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung eines weißen Kreuzes aus weißem strahlenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht, - 7 grüne Rosen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das grüne Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weißen Sonnenlicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So des Christus Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenwerdelauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(15 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 306 der «Geheimwissenschaft»: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Archiv-Nr. 3231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme dringe in mich (ganzer Körper)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erleuchte meinen Geist (Kopf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ergieße sich mir in mein Herz (Herz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So durch Geistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir selber sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ruhen in Gottes weiter Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht erquicke meines Wesens Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 339&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 5325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Versenkung in den Gedanken, daß der Mensch sich über sich selbst erheben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zeichen Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaue ich die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mich führen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Eigenwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Geistes lichtes Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele Liebewelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da soll ich mich finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick. Rückläufig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehme auf die Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christi Geist führe sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Geheimwissenschaft S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mich mit allen Esoterikern vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. April 1912 Archiv-Nr. A 0049&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du väterliche Menschenseele, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich suche Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wende mich aus mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du mütterlicher Weltengeist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nimm mich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich suchet meine Seele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich in Weltenfernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu suchen Dich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mütterlichen Weltengeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu suchen Dich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
väterliche Menschenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aus Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. April 1912 Archiv-Nr. 3169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückblick rückläufig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 3 oder 4 oder 5 Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurücknehmen der Sätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sich konzentrieren auf diese Sätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Licht in mein Ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3 oder 4 oder 5 Sätze - aus ernet gersteswissensehaftlichen Schrift]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. A 0020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Stern zwischen den Augen zum Christus gewendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft Deines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe Deines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Stern im Herzen, Stimme des Christus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohne in Deiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohne in Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. A 0033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation über das Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weiset dieses Zeichen mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenssieg über Todesmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir fühlen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mich aufrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgerichtet tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Lebenssphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort war göttlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit göttlicher Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchdringe mich das Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Gotteskraft gebe das Wort meinem Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage die Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. 6906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick - rückläufig in Bildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: der sich verfinsternde Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sinnenraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwindet hin das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell soll entsteigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den eignen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich finde die Lebensziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Daß ich in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finde die Lebensziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das leuchte aus eignen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neige Du Dich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Weltenlichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstrahlt im weiten Raume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 5808&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken an die sternenhelle Nacht mit Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finsternis strahlet das Licht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen strahlet die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Denken an die aufgehende Sonne mit Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Welt wirket Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Weisheitsehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschen-Seelen-Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|347}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 Archiv-Nr. 3181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: i. Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Meine Seele lerne fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wirket der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wesen und allem Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lerne fühlen }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus Geistesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ins Sinnensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geistesoffenbarung kam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinde meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schöpfe Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.{ Und schöpfe Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie aus ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen aus Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. April 1912 Archiv-Nr. 5812-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nicht allzulange bevor man zur Ruhe geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine kurze 4-5 Minuten dauernde Rückschau machen auf das Tagesleben. Dieselbe soll rückwärts verlaufen, zuerst [soll] vorge-stellt werden, was man am Abend erlebt hat, dann die Erlebnisse gegen den Morgen zu. Nach diesem ist der Versuch zu machen, ein Erlebnis sich vorzustellen, das man vor vielen Jahren gehabt hat, und dessen man sich so gut erinnern kann, daß es ganz bildlich, wie eine Tatsache vor der Seele steht. Wenn man sich dieses Bild recht imaginativ vor die Seele gestellt hat, versucht man sich vorzustellen, wie man sich jetzt im Verhältnis zu diesem Erlebnis verhalten würde und man versucht das Bild imaginativ hervorzurufen, was aus dem Erlebnisse entstehen würde, wenn man es wieder auferwecken könnte und so wie man jetzt ist, es behandeln würde. Das was so aus dem Erlebnis entsteht, versuche man im Bilde imaginativ festzuhalten und dann sich (meditierend) in den Gedanken zu vertiefen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer ähnlichen Art werde ich einmal (wahrscheinlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst in künftiger Inkarnation) vor einem solchen Ereignisse stehen und ich werde mich dann zu benehmen haben, wie ich es damals nicht gewußt habe und jetzt weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viele Wochen hindurch so dasselbe Erlebnis behan­deln; man kann dann ein anderes wieder viele Wochen so behan­deln. Es wird dann durch diese Meditation der Zeitpunkt einmal eintreten, wo wie im Bilde aus der Seele auftaucht die Erkenntnis, daß von allen Erlebnissen karmische Reste bleiben, welche sich in künftigen Leben verwirklichen müssen. Man muß nur während man diese Vorstellung bildet, alle andern Vorstellungen aus dem Bewußtsein ausschließen. Dann erhält man ein Bewußtsein von dem geistigen Wirken des Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese Meditation gemacht hat (sogleich am ersten Abend wenn man sie macht) versuche man dann überzugehen zu einer meditativen Versenkung in die Empfindungen, welche die Worte geben können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sinneswahrnehmung hinweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gebrauch des Leibes befreit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebt wissend meine Seele zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ruhen im Geistessein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leben im Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weben in Geistesliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist in mir; ich im Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht das Bewußtsein ganz zu konzentrieren auf dasjeni­ge, was man bei diesen Worten fühlen kann und alle andern Vorstellungen davon auszuschließen. Dann versucht man das Be­wußtsein ganz frei zu machen auch von diesen Vorstellungen und nichts anderes einzulassen. Wenn man dann soweit ist, daß dies geschehen kann, kommen Vorstellungen aus der geistigen Welt, entweder imaginativ (in Gestalten), oder inspiriert (gestaltenlos) wie Eingebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man 1/4 Stunde zu meditieren (so wie es bei den letzten 7 Zeilen für den Abend beschrieben worden ist) über die folgenden Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Unbestimmte will ich streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es (mein Ich) sich finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es sein Wesen findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das es sich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Sinnenschein und Leibeskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur allein in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem macht man es wieder so, wie nach den letzten 7 Zeilen am Abend, und es wird etwas ähnliches eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Büchern beschriebenen Übungen (besonders Ro­senkreuz) können nebenbei gemacht werden, wenn es die Zeit gestattet, besonders soll man nicht unterlassen die Geheimwis­senschaft S.306 beschriebenen 6 Übungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. April 1912 Archiv-Nr. 58 I 6-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend, nicht allzulange bevor man zur Ruhe geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine kurze 4-5 Minuten dauernde Rückschau machen auf das Tagesleben. Dieselbe soll rückwärts verlaufen; zuerst also vorge-stellt werden, was man am Abend erlebt hat, dann die Erlebnisse gegen den Morgen zu. Dann nehme man eines der erinnerten Tagesereignisse besonders heraus und stelle es recht im Bilde vor, wie man einen Gegenstand vor Augen hat. Es wird diese Vorstel­lung im Verlaufe der Zeit immer besser gehen, so daß sie allmäh­lich wie ein Bild, wie eine Imagination sein wird. Dann konzen­triere man das Bewußtsein ganz auf die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich erlebt am Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht jetzt geistig vor mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch stelle du mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistig vor das Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle wie du am Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor gefühlt hast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mit ihm allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versuche man überzugehen zu der meditativen Versenkung in die folgenden Worte, [so] daß man bei ihnen alles empfindet, was sich bei ihnen empfinden läßt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ich des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sein wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lieben wie im Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte will ich leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte will ich schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versuche das Bewußtsein zu konzentrieren auf dasjenige, was man bei diesen Worten fühlen kann und alle andern Vorstel­lungen davon auszuschließen. Dann versucht man das Bewußt­sein ganz frei zu machen auch von diesen Vorstellungen und nichts anderes einzulassen. Wenn man dann soweit ist, daß dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geschehen kann, kommen Vorstellungen aus der geistigen Welt, entweder imaginativ (in Gestalten), oder inspiriert (gestaltenlos) wie Eingebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen versuche man 1/4 Stunde zu meditieren (so wie es bei den letzten 7 Zeilen für den Abend beschrieben worden ist) über die folgenden Vorstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Unbestimmte will ich streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es (mein Ich) sich finden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es sein Wesen findet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das es sich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Sinnenschein und Leibeskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur allein in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem macht man es wieder so, wie nach den letzten 7 Zeilen am Abend, und es wird etwas ähnliches eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Büchern beschrieben Übungen (besonders die über das Rosenkreuz) können nebenbei gemacht werden, wenn es die Zeit gestattet, besonders soll man nicht unterlassen die in Geheimwis­senschaft S.306 beschriebenen 6 Übungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1912 Archiv-Nr. 5810/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Rückschau auf das Leben des vorigen Tages. Rückläufig. Bildlich 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ghw.) hinter dem blauer Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromme Ehrfurcht vor dem Weltengeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebesgaben, Wahrheitstriebe im eignen Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So zu allen Zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mit aller meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe) -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages: 6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1. Fried Mit aller meiner Kraft ei Zu allen Zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gott in mir } Suche Liebesgaben, Wahrheitstriebe Das eigne Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wahrheit Es suche meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ (Ghw.). Rosenkreuz-Meditation wie in Geheimwissenschaft beschrieben, siehe S. 475 im vorl. Band]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1912 Archiv-Nr. 3141/42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Vom Abend zu Morgen. Bildhaft (5-6 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Bild des hellen Raumes, der immer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dunkler und dunkler wird; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißes Kreuz mit 7 grünen Rosen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen schau ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbarung des allumfassenden Geistes }15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ihm ein Teil ist mein eigen Wesen Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwache du heilige Sehnsucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele tiefsten Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ahnen, zu fühlen, zu wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigen-Geist im Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Bild des dunklen Raumes, der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer heller wird; schwarzes Kreuz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit roten Rosen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich strebe zu dringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß aus Finsternissen }15 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich erhebe Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in mir erwecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist dieses Zeichens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ich mich ergebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag 9 Uhr früh: Im Geiste der Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1912 oder später Archiv-Nr 3184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufschauen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum schwarzen Holzeskreuze;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Weltengeistes Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit eigner Seele mich ergeben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das schwarze Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Lichte ganz sich gibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ich gebe mich hin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe mich hin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweiten und Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mögen mich halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GhW. S.306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 355 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. A 0068 =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE356 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. A 0068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jm weiten Weltenall fühle meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzen Geistes lichtes Weisheitweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle mein Herz, sich erwärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistes starkes Liebewirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ruhend im göttlich reinen Weltenmeere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge fühlen meines Wesens tiefster Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge fühlen meines Wesens tiefster Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhend im göttlich reinen Weltenmeere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Geistes starkes Liebewirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle mein Herz, sich erwärmend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzen Geistes lichtes Weisheitsweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiten Weltenall fühle meine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Der Tcxt des ersten Spruches stcht so in einem Brief; der zweite Spruch ist rekon­struiert gemäß dcr Angabe «umgekehrte Reihenfolge» in diesem Brief; als Zeit ist eine Viertelstunde angegeben.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreswende 1912/13 Archiv-Nr. 6803&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau auf das Tagesleben. Bildlich und rückwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Minuten etwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Es sind folgende Sinnbilder von der Seele zu bilden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) etwa 2-3 Min. Das Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ein leuchtender fünfzackiger Stern; während dessen Vorstellung (2-3 Minuten lang) habe man das Gefühl der Stern sei Sinnbild der menschlichen Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Ein Kreis mit seinem Mittelpunkt (2-3 Minuten lang); während dieser Vorstellung habe man das Gefühl: dies sei Symbol des sich in der Menschenseele offenbarenden Weltgeistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Abendmeditation soll darin bestehen, sich die Bedeutung dieser 3 Sinnbilder durch eigenes Denken immer besser verständlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Die folgende Meditation etwa 15 Minuten lang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret die Weltenseele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreuze des Weltenleibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebet fünfstrahlig leuchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Weisheit, Liebe, Willenskraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Mlsinn und durch Ichsinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und findet so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist der Welt in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachher Seelenruhe und stilles Abwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nebenubung die 6 Übungen Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7037 Januar 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ahnend erhebe meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn den weiten Raumesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnend wende meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den tiefen eignen Seelenreichen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den tiefen eignen Seelenreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wende ahnend meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiten Raumesreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu des Weltengeistes Wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hebe ahnend meine Seele sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. Ostern 1913 Archiv-Nr. NB 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Tod &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erschafft aus zehrendem Feuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich erzeugt im leuchtenden Weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bist du selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geheimen Feuertod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im verborgnen Lebeweben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Gott erschaffend meinen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist gebärend meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele durchwärmend meinen Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atem belebend meinen Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leib von sich sondernd meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Bild s. 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv Nr 7034&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Jmagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum als allseitig ausgebreitete Kugel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieht sich zusammen, bis sie zum Punkte wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht sie sich weiter zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenräumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringet Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtend wärmend in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschwindet im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird aus Nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig neu erstrahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich in mir offenbaren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erwartung in Seelenruhe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1.) Imagination:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt. Raum strahlt nach allen Seiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Unendliche. Verlieren. Dann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommt wieder zurück bis zum Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strahlet mein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alle Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nichts fühle ich mich nichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder werde ich meiner gewahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fester und fester zieht sich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Kräftewesen in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenubungen Ghw. S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 oder später Archiv-Nr. 7033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung: heller Raum, der allmählig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finster wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lichte des Raumes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weicht die Sinneshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Licht der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe die Geisteshelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele suche sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele finde sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit, Klarheit, Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellung des dunklen Raumes, der heller wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich mütterlichen Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich nach unten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich väterliche Erdenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch, Ihr in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. 7101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lenke nach oben sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu fühlen Dich mütterlichen Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende nach unten sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu denken Dich väterliche Erdenseele }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich euer geschöpflich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfange aus euch in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht, Liebe, Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Väterliche Erdenseele }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich durch Euch, in Euch. )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf Tagesleben. - Vom Abend gegen Morgen - 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Geheimwissenschaft S. 306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai/Juni 1913 Archiv-Nr. A01 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: 1. Friede (5-10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Gott in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3: Licht in mir zur Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Meine Seele wende sich nach oben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich mütterlichen Weltengeist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich nach unten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu suchen Dich väterliche Erdenseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft S. 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Juni 1913 Archiv-Nr. 7102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Wie der Sonne Strahlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtend dringen in mein Auge &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dringe der Geist, der in diesem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir erscheint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleuchtend und erwärmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn meine Wahrheit suchende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn meinem Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will ich fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen Ghw. S. 306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1913 Archiv-Nr. A 0094&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau auf das Leben des vorhergehenden Tages, rückläufig, bildhaft 4-5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach oben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Dir, mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Dir, väterliche Weltenseele }1/4 Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde mir die Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Geistes der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1) Meditieren: Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) ,, Gott in mir }1/4 Stunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) ,, Licht der Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni1913 Archiv-Nr. 5842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben starke Seelenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lebens Wirrnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenstärke, Seelenruhe, Weisheitstreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebekraft, Gelassenheit, Aufmerksamkeit, Zuversicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zeichen schreib ich in die Seele sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Rückschau auf das Tagesleben. Bildhaft Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind richtete mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Kraft sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stets richtet der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Seelenkraft sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kindeseinfalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Geistessicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche stets er seine Bahn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Figenschaften Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 367&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni1913 Archiv-Nr. 5247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau: Bildhaft. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Meine Seele denke an Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlen soll sie weite Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele denke an eigne Tiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min.{ Fühlen soll sie tiefe Seelengründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sich in sich selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebenssieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Todesmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mein eignes Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Seelenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über alle Todesmächte siegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghw. S. 306 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Juni 1913 Archiv-Nr. 5841&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Mit starker Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet mein Innres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich zu diesem Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Herz will ich mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief einschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Sinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er werde meines Lebens Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag: Licht Sinnbild der Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag: Wärme Sinnbild der Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag: Atem Sinnbild des Eindringens des Geistes in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch: In mir bewegt mein Blut sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltenall die Elemente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag: Wie Wolken segnen die Erde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Geistes Gnade mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag: Wie die Sonne rein des Morgens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erscheint meine Seele aufwachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnabend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Eigenschaften nach Geheimwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. August 1913 Archiv-Nr. 5804&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht im weiten Weltall um mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte offenbart der Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele strebet nach dem Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie Geist vom Geiste selber ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenn&#039; ich mich, so folge ich nur mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Denken. Fühlen und Wollen nach dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiste richte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wird nun treten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sinneswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Geisteswelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird gestärkt mit Kräften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ihr aus der Geisteswelt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Sinneswelt treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9: September 1913 Archiv-Nr. 6616&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid mir Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-10 Min.{ Der tiefen Seelenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir im dunklen Seelengrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir mein göttlich Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vorstellungsfreie Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten leuchtet Sonnenlicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistestiefen waltet Seelenlicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Min. (Vorstellungsfreie Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober 1913 Archiv-Nr 5268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. 1.) Rückschau. In Bildern. Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichen der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele trägt in sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Geisteskräfte }10 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie leuchten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Zuerst die Abendmeditation wieder in die Seele zurückrufen, dann die Gedanken durch etwa 10 Minuten konzentrieren auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Leibe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen: Gedankenkonzentration Initiative des Handelns usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. November 1913 Archiv-Nr. 6630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend. 4-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Seelengrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Geistesleuchtekräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwaltet den Weltenraum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht durchwaltet die Seelenwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1913 Archiv-Nr. A 0024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau, bildhaft, rücklaufend 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Geisteskräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach der Geheimwissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. 7116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rücklaufend 4-6 Min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Wie bin ich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Stoffesleibe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet sich mein Ätherleib &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran nähret sich wie die Flamme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Seelenleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend wie die Flamme lebt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Weltenlicht durch den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlendes Geisteslicht durch die Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 Archiv-Nr. A 0100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Ich, das leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im astralischen Flammenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme lebet vom Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich meinem astralischen im ätherischen Leibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ruhen im Sinnenleibe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Öl in der Schale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf schwarzem Holzeskreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid mir Sinnbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke Gottesgeistkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlen im dunklen Seelengrund &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 377&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. April 1914 Archiv-Nr. 6519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau. Tagesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: Im Geiste will ich leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben mit all meinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will fühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allwalten der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Streben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenseele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Die gewöhnliche Übung. [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* unbekannt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1914 Archiv-Nr. 4003/04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft: Rücklaufend. 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Empfindung des wie durch die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganze Welt ausgespannt; dann immer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kleiner, bis es vor der Seele steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten geistig fühlend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahne ich das Zeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des schaffenden Weltengeistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15 Min.{ Des Quelles alles Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aller Güte und der Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergieße es sich in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir mich haltend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Lichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der warmen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Außenwelten Kräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10-15 Min.{ So wirken im Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meine Seele halten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geisteswelten Mächte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich in Ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft S. 306. 6 Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.Juni 1914 Archiv-Nr. 7095/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückblick auf das Tagesleben. Bildhaft. Rücklaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Sich voll versenken in die Empfindungen, welche die folgenden Worte durch die Seele ziehen lassen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweigen die Sinne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schweiget Erinnrung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille waltet um mich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhe atmet über allem Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle in schweigender Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltendes Geistesweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann in ruhigem Seelensein verharren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens. Sich versenken in die Empfindungen, welche die fol­genden Worte durch die Seele ziehen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet Ewiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich regend im Zeitensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschweben fühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Todesstarren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig lebendes Blühen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttlichen Werdewillens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(dann den Sinn dieser Worte fühlen im Sinnbild des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann bei völlig leerer Seele ruhig noch eine Weile verharren. -)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Archiv-Nr. A 0076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. Bildhaft. Rückläufig 5-6 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) In meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dringe du mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle dich in ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche sehnend Göttliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du in ihr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ergreif ich mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich in mir suchend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Nebenübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 oder später Archiv-Nr. 7035&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau. In Bildern. Rücklaufend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne sehe ich leuchtend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen sie mich kraftvoll machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich erlebe und empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Weltenkräfte in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die da wirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Menschenwesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellung des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Geisteshöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchten einst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deiner reifen Seelenzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimwissenschaft: Sechs Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 383&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1918 Archiv-Nr. A 0041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Morgendämmerung im Geiste einen Berg emporsteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sonnenaufgang erleben. Die Sonne spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenworten wurzelt Dein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Sonne den Weg um die Erde gehen vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Es tönt entgegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menscheninnern lebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebendiges Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lebendiges Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragen die Weltenwogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Strome des Werdens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ich ins Welten-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartend wachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1919 Archiv-Nr. 6613&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Bild der untergehenden Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne spricht im Untergehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst für Sinnenschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag in Nacht sich wandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk&#039; im Geiste an wahres Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann trittst du in den Geistestag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sinnenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Gotteshelligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle es in dir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Bild der aufgehenden Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht meines Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage mich vom Leib zum Geist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1919/20 Archiv-Nr. 5274/75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Imaginieren die Welt der Sterne auf blauem Himmel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wird sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geisterfüllten Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird verlassen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Fleischesleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gottesgeiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krafterfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken an ihn mit der gegebenen Meditation.[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imaginieren die Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne tönt in das Herz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet dein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist um dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllet deinen Geist Fühle Ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ruhe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* siehe nächste Seite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Gesicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen Hände Tastung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme, Seele, zu mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme in meine Gefühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Die Übung ist offenbar zur Verbindung mit einem Verstorbenen gegeben worden.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1920 Archiv-Nr. A 0009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich vor, daß man einen Berg hinaufsteigt. Wenn man auf der Höhe angekommen ist, erblickt man den Himmel mit der untergehenden Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht dazu im Innern die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Christus Licht bleibt in meinem Herzen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens beim Aufwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt sich in einer weiten Ebene stehen, über sich die Sonne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenstrahlen durchwellen den ganzen Körper. Man spricht zu sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Christus Licht ist in meinem Herzen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konzentriert sich 4 Minuten auf Bild und Worte und bleibt dann ca. 3 Minuten in der Stimmung verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Mai 1920 Archiv-Nr. 7088&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bist du in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber finde dich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachend warten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 389&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. April 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen die Sonne über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Haupte - die Sonne spricht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir lebet Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife es mit Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich vorstellen 7 Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über dem Haupte - die Sterne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfühle das Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreife es in Klarheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1921 Archiv-Nr. A 0078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz - vorstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohne Weltenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz - vorstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohne Weltenwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Übungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
November 1921 Archiv-Nr. A 0C21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bilde stelle dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, mein Ich, gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir dich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark zu sein gelobe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelobe stark zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir dich selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Liebe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche in dir die Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dich, du mein Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bild gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Nebenübungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1922 Archiv-Nr. 5269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Rückschau auf das Tagesleben in umgekehrter Zeitfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Erst Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke Dinge und Tatsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung etwa eine Minute lang festhalten mit Aus-schließung anderer Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Denken fließt in der Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder diese Vorstellung eine Minute lang festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Vorbereitung Konzentration auf das folgende nacheinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folge dem fließenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will erkennen meinen Willen in meinem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 Min.{ Ich will finden mein Ich in meinem Denkwillen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will leben als Ich in meinem Denkwillen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte die Lösung des Ich vom Jch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ruhige innere Seelenstimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einer blauen Kreisfläche mit roter Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Verwandlung in rote Kreisfläche mit blauer Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückverwandlung in den vorigen Zustand. Dieses 7mal hintereinander machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In innerer Beobachtung erfassen, wie dadurch all-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mählig das Denken beweglich, in sich selbst frei und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze{ zuletzt zum körperfreien Zustand erhoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Mit diesem also vorbereiteten Seelenzustand sich auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Min. irgendeinen einfachen Gegenstand konzentrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und beobachten, wie diese innere Tätigkeit nun etwas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anderes ist als ohne diese Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitangaben selbstverständlich nach dem Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Übungen wie im 2. Teil der «Geheimwissenschaft».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 396&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca 1922/23 Archiv-Nr. 3189, 3191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dich 0 Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet ehrfürchtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innern Halt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
links rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Weg. Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende siebenfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innern Halt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich mich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
finde finde in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir finde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23 Archiv-Nr. 7041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenweisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde sich die Kraft meiner Seele. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenliebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde sich die Kraft meines Geistes. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23 Archiv-Nr. 71 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe in einer weiten Fläche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Dämmerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben erscheint ein Stern: (Chr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft, Deine Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Licht, Dein Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dringe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meine Menschenseele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark, weisheitsvoll, liebevoll &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehe auf einem Hügel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Morgenröte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne kommt ein wenig herauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antlitz Christi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft, Meine Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Licht, mein Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gebe Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deiner sehnenden Menschenseele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stark, gnadevoll, dankerfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: das Herz und ein kleines Licht im Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Kraft stärke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: die Sonne draußen beleuchtet mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Kraft stärke mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 00*13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: ein Sonnenstrahl geht vorüber; dann wie Wellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht und die Wärme des göttlichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeistes hülle mich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: vor mir einen weiten Weg; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Ende treffe ich Christus, der sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes stärke deine Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: die Sonne leuchtet über Ihrem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das Licht der Sonne geht durch den ganzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht des Weltengeistes stärket mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Vorstellen: dasselbe wie oben, aber mit Mond anstatt Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein in jeder Lebenslage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Mai 1923 Archiv-Nr. A 0106 Abends. Rückschau =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE404 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1923 Archiv-Nr. A 0106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: Sternenhimmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht dringe in mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzenskraft stärke mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge kräftige das innere Licht meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellen: Die Sonne leuchtet im Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Sonne dringe in mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht stärke meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenstärke kräftige mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|405}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Mai 1923 Archiv-Nr. A 6632&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam aufgehende Sonne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus spricht aus ihr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Weiten des Raumes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das helle Licht durchstrahlt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchstrahle weiser Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kräfte deiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirke mit diesen Kräften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Du wirst die Bahn finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die dich recht vorwärts trägt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergehende Sonne - Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie meines Herzens Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Glieder erfüllt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so erfülle mein Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle Taten meiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will folgen dieser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtschnur meines Lebens &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie gibt mir Stärke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie gibt mir Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. 7157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morn ing:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thinking on a star, which is over your head:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the lighting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Of the star&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Over my head&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will hold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In my heart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To helping the powers in my soul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3-4 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thinking the Christ comes to you from the sun, and the Christ speaks to your heart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I give you&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My graceful word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And my loving power&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And you will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Make progress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In your soul And in your 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 minutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achiv-Nr. 7157 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an einen Stern denkend, der über Ihrem Haupte steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Leuchten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Sternes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über meinem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werde ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in meinem Herzen haben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Kräften in meiner Seele zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3~-4 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkend, daß der Christus zu Ihnen von der Sonne her kommt, und der Christus spricht zu Ihrem Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe dir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein gnadevolles Wort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und meine liebende Macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und du wirst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortschritte machen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deiner Seele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und in deinem Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Oktober 1923 Archiv-Nr. 5270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe und meine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft gebe ich deinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgehende Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Liebe und Deine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft erfülle mein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1924 Archiv-Nr. 7093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken des Morgens an einen Stern im Osten -Der spricht zum Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Fühle das Licht des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus dem Dunkel leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dein Seelenauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Kraft des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wärmt die Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Wesen deines Wesens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist in IHM.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken des Abends an die Erde als einen großen grünen Stern, der in das Weltall leuchtet -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz sagen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Mit dem Licht der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Christus-Sonne betet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereine sich das Gebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines warmen Herzens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist im Geisteslicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenatem im Weltenatem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenkraft im Erdenleben» -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 Archiv-Nr. 3183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends. Ich will sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlt durch meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle sie warm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlägt gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gut ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es strömen läßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meinen Körper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens, Abends, alle Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 Archiv-Nr. NB 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es strömt Kraft von sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft die mächtig kraftet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hand und Fuß }Abend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärmend durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Körper strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in dieser Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in der Sonnenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mächtig durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Körper strömt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wärmend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen{ Fuß und Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchfließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Macht soll mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Göttliches tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1924 Archiv-Nr. 7060&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends nach der Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fließe mir Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit gebäre mir Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe nehme Teil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gnade &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe schaffe mir Schönheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönheit bringe mir Gnade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: Ein Stern über dem Haupte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chr. spricht aus dem Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse tragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meiner starken Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin für dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dein Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1924 Archiv-Nr. 6620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau 4-5 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ich stelle mir einen Stern vor, der am Himmel über meinem Haupte ist; er strahlt Licht durch meinen ganzen Körper durch - ich stelle mir vor, daß ich mich dadurch innerlich erleuchtet fühle - dann meditiere ich (4-5 Min.):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht, Helfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternen-Lichtes-Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christuswesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebe in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe durch Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Recht ruhig werden in der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkraft des Seins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wecke die Kraft der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In rechter Schönheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Licht der Weisheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Seelentiefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnadevoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dunklen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August 1924 Archiv-Nr. 6639&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends: 1.) Rückschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Vorstellung eines Sternes einzeln am Himmel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht aus Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstrahle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchstrahle mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Min.{ Strahle in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte fühle ich Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mich tragen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mensch durch Zeit und Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens: In&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Min.{ strahlt # Bild s. 415&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hell herauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meinem Haupte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. August 1924 Archiv-Nr. 7068/69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morning:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Represent the picture&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in thought, lightening in blue and red interchanging colour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Then meditate:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Send my thoughts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To thee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messenger of Gods&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And be&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thy being&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For time and eternity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Then rest in soul)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evening:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keeping in your thought the representation of the Sun, and how the Sun speaks:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In harmonies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With the Planet Sphere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tell I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As representer of Christ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To thine heart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«The God Word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streams in My Light».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Then 5 minutes quiet meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7068/69 übersetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich dieses Bild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Gedanken vor, leuchtend in Rot und Blau, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in wechselnder Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann meditieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senden meine Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Götter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zeit und Ewigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dann Seelenruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihren Gedanken das Zeichen der Sonne vorstellen, und hören, wie die Sonne spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Harmonien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Planeten Sphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spreche Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu deinem Herzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Das Gottes-Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strömt in Meinem Lichte». &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann 5 Minuten ruhige Meditation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Meditationstexte ohne die Angabe «Morgens I Abends» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE419 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Meditationstexte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne die Angabe «Morgens I Abends»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit unbekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Seelenkraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Lebensstärke?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Geisteslicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die ZS leiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warmer roter Grund : Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosen grün : Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuz weißes glimmendes Licht : Erkenntnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ZS: vcriuutl. ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3 I 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem weiß / grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schwarz / rot Kreuz, so Christi Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der Finsternis der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr&amp;gt; 3174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir in Stirnhöhe zehn cm ein Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Punkte befindet sich mein «Ich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlichem Bewußtsein bin ich da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Grenzen meines Leibes bin ich nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun blicke ich im Geiste über meinen Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Scheitel geht eine Linie durch das Rückenmark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Linie windet sich schraubig eine andre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Rückenmarks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrt um und geht zum Scheitel zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gerade Linie ist Festigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schraubige ist Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite schraubige ist Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu mir und «Ich» im Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Ich (das erste Ich überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das zweite Ich im Innern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fs lebt die Menschenseele in sich geschlossen, in sich verdichtetes Geisteslicht tragend wie helles Licht, das in eine Scheibe einge­schlossen ist. Der Menschenseele gegenüber ist die ganze Welt. Unbekannt dunkel wie das Blau des Himmels. Doch kommt das Unbekannte. Die Menschenseele muß das Kommen fühlen, wie die Auslöschung ihrer Selbst. Wenn die Selbstauslöschung gefühlt ist, dann kommt das Recht, aus der aufgenommenen Außenwelt sich neu zu schaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I: i Minute Denken an die Beine und Füße, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man sie im Geiste strecken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet meine Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II: 2. Minute Denken an Arme und Hände, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man sie im Geiste strecken wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet mein Wille &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III: 3. Minute Denken an Augen und Ohren, wie wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine feine Luft sie füllte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet mein Ich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückziehen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch einmal II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch einmal I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kraftet in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als göttlicher Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bildet die Vorstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhiger Mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz zwanglos und ruhig, verlegt dieselbe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in seine Füße und denkt eine Weile bloß &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an die Füße (vergißt den ganzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
übrigen Leib), und gießt in die Füße gleichsam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Gedanken die obige Vorstellung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 428&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkriptiön:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornahme des Atemprozesses N - Umkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einarmen ich - Einfallen des Inhaltes des U mkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arcm s&amp;gt;crticfcis rs - Einfließen dicscs Inhaltes in die eigene Aurensphaere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbststaendiges langsames Ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 429&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung bilden in der Mitte geteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inke Seite rotgeib und Arm und Hand sind grün durch Hand und Arm geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Friedeleben webt in mich rechte Seite heliblaurot Arm und Hand hellrosenrot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Ruhekraft wirkt in mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nacken bis zum Herzen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Lichtwirken wärmet mich bis in den Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Und erleuchte mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ge irn denkt, weil es fest im Knochenkörper ruht; wenn es sich in seinen Teilen bewegen könnte wie die Hände, so könnten diese Gehirnteile zum Wollen kommen - sich bewegen - wie die Hände; aber der Mensch würde dadurch ebenso wenig Gedanken erleben, wie wenn er mit seinen Händen sich bewegt: man kann nun meditieren, die Empfindung gerichtet an die Hände und Arme; diese ganz festhalten und sich vorstellen, daß ein unsicht­bares Kraftsystem aus den Händen herauswirkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 430&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinaufgehen der Ätherhand: Angeloi kommt an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinuntergehen der Ätherhand: Archangeloi führt mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulieren der Ätherhand: Archai wirkt an mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 431&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen mit bekanntem Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Übungstezten stammen die ersten drei noch aus der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit vor der irn Mai 1904 erfolgten offiziellen Einrichtung der Esoterischen Schule. Darum wurde die Übung Archiv-Nr. 5299, obwohl sie eine Morgen-Abend-Übung ist, hier eingeordnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04 Archiv-Nr. 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke den Zeigefinger aus und empfinde darinnen Kosmisches I &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde einen Winkel mit der Hand und empfinde darin: A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewege die Hand dem Daumen entgegen und berühre den Daumen mit dem Zeigefinger und empfinde darin O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I A O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilde mit dem Zeigefinger am Daumen: Schlange und Merkurstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und empfinde darin E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Faust ist U 0 mit Punkt darin Ö 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt I ist Ü spitzes A ist Ä&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Zeigefinger gibt die Empfindung von AU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturn ~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonne Da wird im Äther nach dem Wesen der Buchstaben der Körper geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mond: Da wird im Astralleib die Begierde in die Glieder gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erde: Da wird durch das Intensivwerden der Begierde die Schrift unkenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 435&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|436}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 1904 Archiv-Nr. 5299-5301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jeden Tag ist eine Rückschau zu üben auf die Erlebnisse der Persönlichkeit an dem Tage. Man hält sich selbst die wichtigsten Erfahrungen vor, die man während des Tages gemacht hat, und die Art, wie man sich innerhalb ihrer benommen hat. Das alles geschieht unter dem Gesichtspunkte, daß man vom Leben lernen wolle. Wie kann ich eine Sache, die ich heute getan habe, besser machen? Solche Fragen legt man sich vor. Man macht sich da­durch nicht stumpf gegen Lust und Leid. Im Gegenteil. Man wird feiner empfindlich. Aber man bleibt nicht haften an der Sorge und Reue über das, was man getan hat, sondern man verwandelt diese in den Vorsatz, in der Zukunft alles besser zu machen. Man wird sein eigener Baumeister. Wie dieser sich nicht hinstellt und reue­voll an einem Hause, das er gebaut hat, jammert, daß es nicht besser ist, sondern die Erfahrungen, die er an dem weniger guten macht, bewertet zu einem nachsten ev. Bau, so der Mensch gegen­über sich selbst. In Reue und Sorge geht unsere Persönlichkeit unter; durch Lernen steigt sie aufwärts. Reue und Sorge nützen zu nichts; die Zeit, die wir für sie verschwenden, sollen wir für Aufwärtsentwickelung verwenden. Das Ganze braucht nicht mehr als 3-4 Minuten in Anspruch zu nehmen. Man schläft dann mit einem Manas ein, der in sich die Kraft erhalten hat, sich aufwärts zu entwickeln. Kann man zu dem noch hinzunehmen einen wichtigen Vorsatz fürs Leben oder auch einen guten Ge­danken für Mitmenschen, so ist es besonders gut. Dadurch wird man allmählich wie umgewandelt, weil man dem im Schlafe von allen Schranken des Persönlichen freien Manas einen würdigen, die Entwickelung fördernden Inhalt gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. Morgens als erste Tages-Gedankenarbeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Erhebung zu dem eigenen höheren Selbst durch volle Hin­gabe an die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der lebendige Trieb in meinen Hüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein höheres Selbst ist rein wie der reinste Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Konzentrierte Hingabe an einen hohen Gedanken. Am besten ist da die Meditation von Bhagavad-Gita, Kap. III, Karma Yoga. Von dem dritten Vers an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich dir bereits gesagt habe, . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer nur ernen Vers. Man bleibt 2 Wochen bei einem Vers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Wochen wählt man den nächsten, und so fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muß sowohl bei dieser Meditation, sowie auch bei der vorhergehenden Erhebung zum höheren Selbst das Blickfeld des Bewußtseins ganz rein sein.Jeder andere Ge­danke muß ganz ferngehalten werden. Taucht einer auf, muß er mit aller Kraft entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Devotionelle Stimmung gegenüber dem, was einem das Heiligste ist. (Das schöpferische All, Gott u.s.w. je nach­dem man, nach seiner Persönlichkeit, das Höchste hat schätzen und benennen gelernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Morgenmeditation 8 - 10 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld und Ausdauer, absoluter Ernst sind durchaus notwendig. Man muß in die Stimmung kommen, daß der Geist diese Medita­tion als ein Bedürfnis so selbstverständlicher Art empfindet, wie der Körper die physischen Bedürfnisse. Und dann wartet man, bis einem gegeben wird. - Es wird jedem gegeben nach der angemes­senen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang damit kann jetzt gemacht werden am 16. April (nicht früher), dann wieder am 16. Mai. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 Archiv-Nr. NB las&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Strahlender . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Einatmung, Ausatmung, Atementhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch bin, das durch den ganzen Körper ergossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses dreimal hintereinander, wobei eigentlich das «Ich bin» den ganzen Prozeß begleiten soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, Ausatmung, Atementhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es - wobei es eigentlich «Ich» ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses wieder dreimal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einatmung, Atemhalten, Ausatmung Inneres ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Strömungen innerhalb des Körpers. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nach der Meditation ein sich Versenken und auf sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkenlassen folgender Figuren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 439&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses sich vorstellen, wie wenn die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linien Spangen aus Fischbein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wären, die in obiger Lage sind; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber in jedem Augenblicke durch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre Kraft sich dieser Lage widersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 1906 Archiv-Nr. 6860-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vertieft sich ganz in die Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unpersönliches höheres Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt nicht darauf an, daß man dabei eine von irgend jemand vorgeschriebene Vorstellung ins Auge fasse, sondern daß man ver­suche, die beste Vorstellung sich von dem «höheren Selbst» zu bil­den, die man sich nach seinem Entwickelungsgrad nur bilden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung behandle man nun so, als ob man sie an die Stelle im Innern des Kopfes versetze, wo etwa die Z (Zirbeldrüse) sitzt. Dahin verlege man für eine Weile das Bewußtsein und erfül­le dieses ganz mit der obigen Vorstellung «Unpersönliches höhe­res Selbst». Für eine Weile also imaginiert man, das eigene Wesen sei in Z zusammengedrängt und man sei da die obige Vorstellung. Alles andere verbanne man aus dem Bewußtsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man so eine Weile getan, so führe man die obige Vorstel­lung langsam von Z in einer Linie zum Anfang des Rückenmarkes ungefähr da, wo das Gehirn in das Rückenmark übergeht. Dann führt man sie von da weiter ungefähr die Gegend des Rückenmar­kes hinunter bis zu einem Punkte, den man K (Kundali) nennt. Nachdem man imaginiert hat, daß man dort die obige Vorstellung mit Kundalinikraft (geistigem Feuer) durchtränkt hat, führt man sie wieder aufwärts langsam das Rückenmark entlang bis zu einem Punkte, der im Kopfinnern liegt: etwa an der Stelle (B) vom kleinen Gehirn (Hinterkopf). Nun führt man die Vorstellung (Unpersönliches höheres Selbst) von diesem Punkte in zwei Linien zu den beiden Augen und läßt sie durch diese gleichsam ausströmen in den unendlichen Raum. Dann zieht man sie ebenso wieder durch die Augen ein und führt sie zu dem Punkte B hin. Man macht dies nochmals, indem man die Vorstellung von B zu den beiden Ohren führt, sie durch diese in den unendlichen Raum strömen läßt und dann wieder durch die Ohren nach B führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man so imaginiert, daß man die Vorstellung «Unpersön­liches höheres Selbst» zweimal durch den Weltraum geführt und mit dessen Inhalt erfüllt hat, so führe man die also bereicherte Vorstellung wieder von B durch das Rückenmark nach K, durch-tränke sie dort in der Imagination mit dem geistigen Feuer und führe sie nun ganz langsam (so langsam, daß die Zeit, während man von K zu dem Punkte aufsteigt, der im Hals in Kehlkopf-höhe liegt, etwa 20 Minuten dauert) bis an den Hals (in Kehlkopf-höhe). Dort denke man nun intensiv:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch bin nicht Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jch, die Vorstellung des höheren Selbst nach allen Wegen, die sie in obigem Sinne durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, das gewöhnliche Ich, mit dem man sich in diesem Augenblick nicht identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 Archiv-Nr. NB 467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Tag: Ich bin ist meines Wesens Mittelpunkt dieses vier Tage lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Tag: Ich will mich in die andern Wesen versenken. durch 7 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Tag: Ich will in die andern Wesen eindringen. durch 7 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Tag: Ich kann vieles nicht überwinden. durch 11 Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Tag: Ich will im Dunkel nicht verzagen&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. 5287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzent. 1. b. 1. F. = Standhaft stell ich mich ins Dasein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzent. r. B. r. F. = Sicher schreit ich die Lebensbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 mal im Tag. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. A 7070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man versucht aus rotem Lichte einen Strahl zu imaginieren, wel­cher über dem linken Auge in das Gehirn eindringt (bei a);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser geht durch den Kopf durch bis zur rechten Seite des Rück­grates (bei b); dann geht er in Spiralen um das Rückgrat herum; (c, d, e, f, g, h);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er herumgeht läßt man ihn in die gelbe und dann in die grüne Farbe übergehen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 444c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann führt man ihn wieder zurück in Spiralen um das Rückgrat herum, indem man ihn blau und dann violett werden läßt; als violetter Strahl komme er in einem Punkte c an ebensoviel links vom Rückgrat gelegen wie vorher b rechts; dann gehe er durch den Kopf, um als violetter Strahl (bei d) über dem rechten Auge auszutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übung soll so langsam gemacht werden, daß sie 10-12 Minuten in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man die Übung vornimmt, meditiert man über den Ge­danken: die Linie AB, welche gerade durch das Rückgrat läuft, stelle das unterbewußte Ich dar; nach der Übung meditiert man über den Gedanken, dieselbe Linie stelle das überbewußte Ich dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mache diese Übung Sonntag, Montag, Dienstag - dann die übrigen vier Tage der Woche die gewöhnlichen Übungen: -- -.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kommentierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese Übungen seiner Meditation einfügt, so setzt man sich rhythmisch mit gewissen Kräften im Makrokosmos in Kon­takt. Es sind immer gleichzeitig auch alte Kräfte im Kosmos vorhanden, die einmal da waren, und welche einmal da sein wer­den, also gegenwärtig bloß irn Keime vorhanden sind. Alle Kräfte sind auf einer gewissen Stufe so geordnet, daß sie spiralig in den Mikrokosmos (den Menschen) einlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem roten Teile des Strahles hat man die Saturnkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem gelben Teile des Strahles hat man die Sonnenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem grünen Teile des Strahles hat man die Erdenkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blauen Teile des Strahles hat man die Jupiterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem violetten Teile des Strahles hat man die Vulkankräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es bleiben die Mondenkräfte und die Venuskräfte weg, weil sie eine Retardation der Entwickelung bewirken würden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem man sich diese Kräfte durch die beschriebene Meditation einverleibt, wird man nach und nach tatsächlich die Bewegungen der zweiblättrigen Lotusblume fühlen können und man wird sich im Besitze von Geisteshänden finden, welche geistige Wesenhei­ten berühren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907 Archiv-Nr. 3219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch die Haarwirbelung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Linie zieht wie einen farblosen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstrahl, der in der Richtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Rückgrats nach abwärts geht; dabei den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dein Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch A.B.M. eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linie zieht wie einen blauen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtstrahl, der sich schlangenartig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um den erst imaginierten Kraft-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
strahl windet; dabei den Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mein Schauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sich selbst sich so gegenüberstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß man durch K.K. eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linie zieht wie wenn ein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dumpfer Ton (o oder u) sich in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlangenwindung um den erst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
imaginierten Kraftstrahl windet; dabei den Gedanken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längs dieser Linie laufen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch meine Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[A.B.M. = Augenbrauenmitte; K.K. = Kehlkopf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 447&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe trag ich im Wesenskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnung heg ich bei jeglichem Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 448&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 449&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1912 Archiv-Nr. A 7071&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I) Nach der Morgenmeditation und vor der Abendmeditation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) tief einatmend sagenjahve;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) atmend dasselbe Wort umgekehrt aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese 3 Momente ca. 2 Minuten verwenden. 2 bis 7 Mal wiederholen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II) Zu der Morgen- und Abendmeditation die innere Vertiefung in die «Sixtinische Madonna» dazu nehmen - sich vorstellen, daß sie sich allmählich verkleinert und in mein Herz einzieht, während aus der Hauptfigur und den Köpfchen im Hinter­grund Kraft ausströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Archiv-Nr. 3131&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahve einatmen, sich ganz erfüllen mit der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft des Namens -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Vorstellung, daß Lotusblumen Wirbel herauswächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erblühe meines Leibes Sterngebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. September 1922 Archiv-Nr. 7106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Sonne als Imagination blicken und denken, die Sonne (Christus) sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort wohne in dir (Herz). -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Archiv-Nr. A 5351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenwöchige Übung[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i Ich verstehe die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich weiß was vor der Welt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Jch dringe in göttliches Sein - Liebe leuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ich fasse göttliches Sein - Liebe begreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Göttliches Sein strömt in mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Liebe erfüllet mich ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Satz ist eine Woche lang zu üben: in einer siebenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woche alle sechs zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Die Übung wurdc aut die Bittc uns cinc Ubung zur Entwicklung dcr Loto s b]umcn gegeben.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1923 Archiv-Nr. A 0084&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innere Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laute üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R S K G ch h f n 1 t d P B M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von außen nach innen, gegen das [Ohr], so daß die ersten Konso­nanten in dieser Folge mehr mit dem äußeren, die letzten mit dem inneren Ohr gehört werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I U O E A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vokale in dieser Reihe müssen nur innerlich zum Tönen gebracht werden, so daß sie immer mehr Kräft[e] gewinnen und schaffend auch das physische Ohr erfüllen von innen nach außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Archiv-Nr. NB 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumm einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Weltenweiten - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und weit ist das eigne Sein - einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Auge ist der Himmeisraum - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Lebensfäden (Nerven) Ende - Atem anhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sind die Sterne - langsam einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sterne in meinem Weltenauge - langsam ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und meine Pupille ist der Mond - Atem halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe langsam einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich sehe das Firmament -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt - schnell ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist das Firmament - schnell einatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Firmament ist meine Seele - Atem halten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Ich-tragende Seele - ausatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stumm einatmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stumm ausatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 455 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einige Blätter mit Notizen zu «Lotusblumen - Chakras» «Kundalini» =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE457 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Blätter mit Notizen zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Lotusblumen - Chakras» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Kundalini»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Inhalten siehe den Herausgeber-Kommentar auf S. 523.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 369/70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung alles Erdentreibens auf den Astralkörper:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Erdentreiben bedeutet die Bildung der Lotusblumen durch den Menschen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierblättrige L. : äußeren Wissenschaften : Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechsblättrige ,, : Psychologie : Sinnlich-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sittliche Wirkung der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbe : Okkulter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtblättrige ,, : Geschichte : Streiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölfblättrige 433, : Religionsstudium : Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzehnblättrige ,, : Theosophie : mit dem Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rasse [*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Sonnenheld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiblättrige ,, : Theurgie : Vater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrling ist der Embryo des Astralleibes und es trägt ihn aus die Mutter Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrling holt erkennend nach, was die Menschheit bisher gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lernen bewirkt, daß die betreffende Lotusblume, die vorher bloß sensitiv war, willensartig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. Konzentration auf den Willen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablenkung der Vorstellung, sodaß bei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
völligem Bewußtsein der Geist ohne }Samadhi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung in den Willen versenkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[L. = Lotosb umen ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* = des Volkes, z. B. «Perser»]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Samadhi - Sanskrit für «Fest-zusammen-gefügt-Sein&amp;gt;&amp;gt; Sammlung, Konzentration ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 Archiv-Nr. 2466&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Lotosblumen ausgebildet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Weisheits Einschlag : ahrimanisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Beweglichkeit ausgebildet wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne moralischen Einschlag : luziferisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luziferisch: die Lotosblumen funktionieren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber sie wenden sich nur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allem zu, was der Persönlichkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gemäß ist; sie wenden sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach dem eigenen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahrimanischen Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 460&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 461&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 462&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transkription: Sehen: Das Lieht affiziert / den Sehpurpur im Auge, dieser / chemi­sche Reiz pflanzt sich ins / Gehirn fort / Kundalini Feuer / Das astrale Zentrum bewirkt, daß / Er (der Reiz) tritt in der Seele auf / als Farhe / Blau Wodurch die Anpassung bewirkt wird des astralen / Zentrums an das physische / ist das / Kundalini Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;ild s. 463a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird herbeigeführt eine Art mentaler Hohlraum; der Hohl­raum wird geschaffen durch den Meditationsinhalt. Wenn nun der Meditationsinhalt fallen gelassen wird, so kann für ihn ein Inhalt aus der spirituellen Sphäre hereindringen. Beibehaltung der Funktionen des Denkens ohne den Inhalt des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samadj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 463b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivität: Wille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passivität: Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passive Denken ist Beobachten, d. h. Abbildung eines ihm fremden Inhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktive Wille ist Tun, d. h. Verwirklichung eines eigenen Inhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Augenblicke der Erweckung von Kundali wird das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
passive Denken ~ aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der aktive Wille ~ passiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Augenblick der Erweckung kann man bezeichnen dadurch, daß das Wesen ein aktives, d.h. produktives Denken und einen passiven, d. h. empfangenden Willen erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denke sich das Ergebnis des produktiven Denkens als eine Summe von Gedankenformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Logos - 2. Logos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst - Archiepiscopus - Episcopus - Archidiacon - Diacon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= DRITTER TEIL ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ÜBUNGEN =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE467 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DRITTER TEIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Hauptübungen gibt es nur sehr wenige schriftliche Erläuterungen von Rudolf Steiners Hand, da solche Erläute­rungen immer wieder in Vorträgen und esoterischen Stunden gegeben wurden. Deren Kenntnis wurde bei den esoterischen Schülern vorausgesetzt. Deshalb sind hier zur Erläuterung der verschiedenen Angaben in den Übungen entsprechende Texte aus dem Gesamtwerk herangezogen worden. - Für die ein­gehenden Erläuterungen in den esoterischen Stunden siehe «Aus den Inhalten der esoterischen Stunden», GA 266 J. III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wert symbolischer Vorstellungen auf dem Seelenübungsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Bologna, 8. April 1911, GA 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als «Seelenübung» kann bezeichnet werden, was vorzunehmen ist. Der Anfang wird damit gemacht, daß Seeleninhalte, die für gewöhnlich nur in ihrem Wert als Abbilder eines äußeren Wirk­lichen nach bewertet werden, von einem anderen Gesichtspunkte aus genommen werden. In den Begriffen und Ideen, die sich der Mensch macht, will er zunächst etwas haben, was Abbild oder wenigstens Zeichen eines außerhalb der Begriffe oder Ideen Lie­genden sein kann. Der Geistesforscher in dem hier gemeinten Sinne sucht nach Seeleninhalten, die ähnlich sind den Begriffen und Ideen des gewöhnlichen Lebens oder der wissenschaftlichen Forschung; allein er betrachtet diese zunächst nicht in bezug auf ihren Erkenntniswert für ein Objektives, sondern er läßt sie in der eigenen Seele als wirksame Kräfte leben. Er senkt sie gewisserma­ßen als geistige Keime in den Mutterboden des seelischen Lebens und wartet in einer vollkommenen Seelenruhe ihre Wirkung auf das Seelenleben ab. Er kann dann beobachten, wie bei wiederhol­ter Anwendung einer solchen Übung in der Tat die Verfassung der Seele sich ändert. Es muß aber ausdrücklich betont werden, daß die Wiederholung dasjenige ist, worauf es ankommt. Denn es handelt sich nicht darum, daß durch den Inhalt von Begriffen im gewöhnlichen Sinne nach Art eines Erkenntnisprozesses sich et­was in der Seele abspielt, sondern es handelt sich um einen realen Prozeß im Seelenleben. In diesem Prozeß wirken Begriffe nicht als Erkenntniselemente, sondern als reale Kräfte; und ihre Wir­kung beruht auf dem oft wiederholten Ergriffen-werden des Seelenlebens von denselben Kräften. Und vorzüglich beruht alles darauf, daß die Wirkung in der Seele, welche erzielt worden ist durch das Erlebnis mit einem Begriff, als solche immer wieder ergriffen wird von der gleichen Kraft. Daher wird am meisten erzielt durch über längere Zeiträume sich erstreckende Meditationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über denselben Inhalt, die in bestimmten Zeiträumen wieder­holt werden. Die Länge einer solchen Meditation kommt dabei wenig in Betracht. Sie kann sehr kurz sein, wenn sie nur bei absoluter Seelenruhe und bei vollkommener Abgeschlossenheit der Seele von allen äußeren Wahrnehmungseindrücken und von aller gewöhnlichen Verstandestätigkeit verläuft. Auf Isolation des Seelenlebens mit dem angedeuteten Inhalte kommt es an. Das muß gesagt werden, weil klar sein soll, daß niemand durch Vor­nahme solcher Übungen in seinem gewöhnlichen Leben gestört zu sein braucht. Die zeit, welche zu ihnen notwendig ist, hat jeder Mensch in der Regel zur Verfügung. Und die Änderung, welche durch sie im Seelenleben eintritt, bewirkt, wenn sie richtig vollzo­gen werden, nicht den geringsten Einfluß auf die Bewußtseins-konstitution, welche zum normalen Menschenleben erforderlich ist. (Daß bei der Art, wie der Mensch nun einmal ist, Übertrei­bungen und Sonderbarkeiten vorkommen, die nachteilig sind, kann an der Ansicht über das Wesen der Sache nichts ändern.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind zu der geschilderten Verrichtung der Seele die mei­sten Begriffe des Lebens am wenigsten brauchbar. Alle Seelenin­halte, welche im ausgesprochenen Maße auf ein außer ihnen lie­gendes Objektives sich beziehen, sind für die charakterisierten Übungen von geringer Wirkung. Es kommen vielmehr besonders solche Vorstellungen in Betracht, welche man als Sinnbilder, Sym­bole bezeichnen kann. Am fruchtbarsten sind diejenigen, welche sich in lebendiger Art zusammenfassend auf ei nen mannigfaltigen Inhalt beziehen. Man nehme als ein erfahrungsgemäß gutes Bei­spiel das, was Goethe als seine Idee von der «Urpflanze» bezeich­net hat. Es darf darauf hingewiesen werden, wie er von dieser «Urpflanze» einmal in Anlehnung an ein Gespräch mit Schiller mit wenigen Strichen ein symbolisches Bild gezeichnet hat. Auch hat er gesagt, daß derjenige, welcher dieses Bild in seiner Seele lebendig macht, an ihm etwas habe, aus dem durch gesetzmäßige Modifikationen alle möglichen Formen erst)nnen werden kön­nen, welche die Möglichkeit des Daseins in sieh tragen. Man mag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zunächst über den objektiven Erkenntniswert einer solchen «symbolischen Urpflanze» denken, wie immer: wenn man sie in dem angedeuteten Sinne in der Seele leben läßt, wenn man ihre Wirkung auf das Seelenleben in Ruhe abwartet, dann tritt etwas von dem ein, was man veränderte Seelenverfassung nennen kann. Die Vorstellungen, welche von den Geistesforschern als in dieser Beziehung brauchbare Symbole genannt werden, mögen zuwei­len recht sonderbar erscheinen. Das Sonderbare kann abgestreift werden, wenn man bedenkt, daß solche Vorstellungen nicht nach ihrem Wahrheitswert im gewöhnlichen Sinne genommen werden dürfen, sondern daraufhin angesehen werden sollen, wie sie als reale Kräfte im Seelenleben wirken. Der Geistesforscher legt eben nicht Wert darauf, was die zur Seelenübung verwendeten Bilder bedeuten, sondern was unter ihrem Einflusse in der Seele erlebt wird. Hier können naturgemäß nur einzelne wenige Beispiele wirksamer symbolischer Vorstellungen gegeben werden. Man denke sich die menschliche Wesenheit im Vorstellungsbilde so, daß die mit der tierischen Organisation verwandte niedrige Natur des Menschen im Verhältnis zu ihm als Geisteswesen durch sinn­bildliches Zusammensein einer Tiergestalt mit daraufgesetzter höchstidealisierter Menschenform (etwa wie ein Kentaur) er­scheint. Je bildhaft-lebensvoller, inhalts-gesättigter das Symbol erscheint, um so besser ist es. Dieses Symbol wirkt unter den angeführten Bedingungen so auf die Seele, daß diese nach Verlauf einer - allerdings längeren - Zeit die inneren Lebensvorgänge in sich gestärkt, beweglich, sich gegenseitig erhellend empfindet. Ein altes, gut brauchbares Symbol ist der sogenannte «Merkurstab», das heißt, die Vorstellung einer Geraden, um welche spiralig eine Kurve läuft. Man muß dann allerdings ein solches Gebilde als ein Kräftesystem sich verbildlichen, etwa so, daß längs der Geraden ein Kräftesystem läuft, dem gesetzmäßig ein anderes von entspre­chend geringerer Geschwindigkeit in der Spirale entspricht. (Im Konkreten darf in Anlehnung daran vorgestellt werden das Wachstum des Pflanzenstengels und dazu gehörige Sich-Ansetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Blätter längs desselben; oder auch das Bild des Elektromagneten. Im weiteren ergibt sich auf solche Art auch das Bild der menschlichen Entwickelung, die im Leben sich steigern-den Fähigkeiten symbolisiert durch die Gerade; die Mannigfaltig­keit der Eindrücke entsprechend dem Lauf der Spirale und so weiter.) - Besonders bedeutungsvoll können mathematische Ge­bilde werden, insofern in ihnen Sinnbilder von Weltvorgängen gesehen werden. Ein gutes Beispiel ist die sogenannte «Cassini­sche Kurve» mit ihren drei Gestalten, der ellipsenähnlichen Form, der Lemniskate und der aus zwei zusammengehörigen Ästen be­stehenden Form. Es kommt in einem solchen Falle darauf an, die Vorstellung so zu erleben, daß dem Übergang der einen Kurven­form in die andere entsprechend mathematischer Gesetzmäßig­keit gewisse Empfindungen in der Seele entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu diesen Übungen kommen dann andere. Sie bestehen auch in Symbolen, jedoch solchen, welche in Worten ausdrückbaren Vor­stellungen entsprechen. Man denke sich die Weisheit, welche in der Ordnung der Welterscheinungen lebend und webend vorge­stellt wird, durch das Licht symbolisiert. Weisheit, die in opfer-voller Liebe sich darlebt, denke man von Wärme versinnlicht, die in Gegenwart des Lichtes entsteht. Aus solchen Vorstellungen denke man sich Sätze geprägt, die also nur sinnbildlichen Charak­ter haben. Solchen Sätzen kann sich das Seelenleben in Meditation hingeben. Der Erfolg hängt im wesentlichen von dem Grade ab, welchen der Mensch in bezug auf Seelenruhe und Isolierung des Seelenlebens innerhalb der Symbole erreicht. Tritt der Erfolg ein, so besteht er darin, daß sich die Seele wie herausgehoben fühlt aus der körperlichen Organisation. Es tritt für sie etwas ein wie eine Änderung ihrer Seinsempfindung. Läßt man gelten, daß der Mensch sich im normalen Leben so fühlt, daß sein bewußtes Leben sich wie von einer Einheit ausgehend spezifiziert nach den Vorstellungen, die von den Wahrnehmungen der einzelnen Sinne herrühren, so fühlt sich die Seele infolge der Übungen durchsetzt von einem Erleben ihrer selbst, dessen Teile weniger schroffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergänge zeigen, wie zum Beispiel Farben- und Tonvorstel­lungen innerhalb des gewöhnlichen Bewußtseinshorizontes. Die Seele hat das Erlebnis, daß sie sich in ein Gebiet inneren Seins zurückziehen kann, das sie dem Erfolge der Ubungen verdankt und das ein Leeres, ein Unwahrnehmbares war vor der Vornahme der Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ein solches inneres Erlebnis erreicht wird, finden man­nigfaltige Übergänge in der Seelenverfassung statt. Einer dersel­ben gibt sich kund in einem aufmerksamen - durch Übung zu erlangenden - Verfolgen des Augenblickes, in dem der Mensch aus dem Schlafe erwacht. Er kann da deutlich fühlen, wie von einem ihm vorher unbekannten Etwas Kräfte gesetzmäßig in das Gefüge der Körperorganisation eingreifen. Er fühlt, wie in einer Erinnerungsvorstellung, einen Nachklang von Wirkungen, die von diesem Etwas während des Schlafes auf die körperliche Orga­nisation ausgegangen sind. Und hat der Mensch sich dann noch dazu die Fähigkeit angeeignet, das charakterisierte Etwas inner­halb seiner Körperorganisation zu erleben, so wird ihm der Un­terschied klar in dem Verhältnis dieses Etwas zu dem Körper während des Wachens und des Schlafens. Er kann dann gar nicht anders, als sagen, daß dieses Etwas während des Wachens in dem Körper, während des Schlafens aber außerhalb des Körpers ist. Man muß nur mit diesem «innerhalb» und «außerhalb» nicht gewöhnliche räumliche Vorstellungen verbinden, sondern durch sie bezeichnen die spezifischen Erlebnisse, welche eine durch die charakterisierten Übungen gegangene Seele hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen sind intimer seelischer Art. Sie gestalten sich für jeden Menschen in individueller Form. Ist einmal ein Anfang mit ihnen gemacht, so ergibt sich das Individuelle aus einer gewissen, aus dem Verlaufe zu machenden Seelenpraxis. Was sich aber mit zwingender Notwendigkeit herausstellt, ist das positive Bewußt­sein von einem Leben in einer Realität, die gegenüber der äußeren Körperorganisation selbständig und von übersinnlicher Art ist. Der Einfachheit wegen sei ein Mensch, der die charakterisierten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelenerlebnisse sucht, ein «Geistesforscher» genannt. Für einen solchen Geistesforscher liegt das bestimmte, genauer Selbstkon­trolle unterstellte Bewußtsein vor, daß der sinnlich wahrnehmba­ren Körperorganisation eine ubersinnliche zum Grunde liegt, und daß es möglich ist, sich selbst innerhalb derselben so zu erleben, wie das normale Bewußtsein sich erlebt innerhalb der physischen Körperorganisation. (Es ist hier nur möglich, die gemeinten Übungen im Prinzip anzudeuten. Eine ausführliche Darstellung findet man in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?».)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rosenkreuz-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch zu höherer Erkenntnis gelangen will, dann muß er etwas tun, um sich zunächst höhere Organe zu schaffen. [...] Das geschieht auf die Weise, daß er zum Beispiel lernt, solche inneren Erlebnisse durchzumachen, die nicht zu den ge­wöhnlichen Bewußtseinserlebnissen gehören. Und ein solches inneres Erlebnis, das ja eine Art typischen Erlebnisses ist, finden Sie beschrieben in meiner «Geheimwissen­schaft», in dem Aufbau der Vorstellung des Rosenkreuzes.[.. .] Es gibt viele Symbole, aber das Rosenkreuz ist das wichtigste, weil es ein Sinnbild ist für die menschliche Entwickelung selber. (Wien. 28. Mirz 1910, GA 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Übungen ist die Rosenkreuz-Meditation eingegliedert, zumeist gekennzeichnet durch das Zeichen Seit dem Erscheinen der Scbrrft »Die Geb eimwissenschaft im Umriß» (1910) wurde in den Übungen verwiesen auf die dort gegebene Beschreibung, wie die Meditation zum inneren Erlebnis gebracht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosenkreuz-Meditation aus »Geheimwissenschaft», GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll nur ein Beispiel der inneren Versenkung mit einer sinn-bildlichen Vorstellung veranschaulicht werden. Zunächst muß eine solche Vorstellung erst in der Seele aufgebaut werden. Das kann in folgender Art geschehen: Man stelle sich eine Pflanze vor, wie sie im Boden wurzelt, wie sie Blatt nach Blatt treibt, wie sie sich zur Blüte entfaltet. Und nun denke man sich neben diese Pflanze einen Menschen hingestellt. Man mache den Gedanken in seiner Seele lebendig, wie der Mensch Eigenschaften und Fähig­keiten hat, welche denen der Pflanze gegenüber vollkommener genannt werden können. Man bedenke, wie er sich seinen Gefüh­len und seinem Willen gemäß da und dorthin begeben kann, während die Pflanze an den Boden gefesselt ist. Nun aber sage man sich auch: ja, gewiß ist der Mensch vollkommener als die Pflanze; aber mir treten dafür auch an ihm Eigenschaften entge­gen, welche ich an der Pflanze nicht wahrnehme und durch deren Nichtvorhandensein sie mir in gewisser Hinsicht vollkommener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als der Mensch erscheinen kann. Der Mensch ist erfüllt von Be­gierden und Leidenschaften; diesen folgt er bei seinem Verhalten. Ich kann bei ihm von Verirrungen durch seine Triebe und Lei­denschaften sprechen. Bei der Pflanze sehe ich, wie sie den reinen Gesetzen des Wachstums folgt von Blatt zu Blatt, wie sie die Blüte leidenschaftslos dem keuschen Sonnenstrahl öffnet. Ich kann mir sagen: der Mensch hat eine gewisse Vollkommenheit vor der Pflanze voraus; aber er hat diese Vollkommenheit da­durch erkauft, daß er zu den mir rein erscheinenden Kräften der Pflanze in seinem Wesen hat hinzutreten lassen Triebe, Begierden und Leidenschaften. Ich stelle mir nun vor, daß der grüne Farben-saft durch die Pflanze fließt und daß dieser der Ausdruck ist für die reinen leidenschaftslosen Wachstumsgesetze. Und dann stelle ich mir vor, wie das rote Blut durch die Adern des Menschen fließt und wie dieses der Ausdruck ist für die Triebe, Begierden und Leidenschaften. Das alles lasse ich als einen lebhaften Gedan­ken in meiner Seele erstehen. Dann stelle ich mir weiter vor, wie der Mensch entwickelungsfähig ist; wie er seine Triebe und Lei­denschaften durch seine höheren Seelenfähigkeiten läutern und reinigen kann. Ich denke mir, wie dadurch ein Niederes in diesen Trieben und Leidenschaften vernichtet wird und diese auf einer höheren Stufe wiedergeboren werden. Dann wird das Blut vorge­stellt werden dürfen als der Ausdruck der gereinigten und geläu­terten Triebe und Leidenschaften. Ich blicke nun z. B. im Geiste auf die Rose und sage mir: in dem roten Rosensaft sehe ich die Farbe des grünen Pflanzensaftes umgewandelt in das Rot; und die rote Rose folgt wie das grüne Blatt den reinen, leidenschaftslosen Gesetzen des Wachstums. Das Rot der Rose möge mir nun wer­den das Sinnbild eines solchen Blutes, das der Ausdruck ist von geläuterten Trieben und Leidenschaften, welche das Niedere ab-gestreift haben und in ihrer Reinheit gleichen den Kräften, welche in der roten Rose wirken. Ich versuche nun, solche Gedanken nicht nur in meinem Verstande zu verarbeiten, sondern in meiner Empfindung lebendig werden zu lassen. Ich kann eine beseligende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung haben, wenn ich die Reinheit und Leidenschafts­losigkeit der wachsenden Pflanze mir vorstelle; ich kann das Ge­fühl in mir erzeugen, wie gewisse höhere Vollkommenheiten er­kauft werden müssen durch die Erwerbung der Triebe und Be­gierden. Das kann die Beseligung, die ich vorher empfunden habe, in ein ernstes Gefühl verwandeln; und dann kann ein Gefühl eines befreienden Glückes in mir sich regen, wenn ich mich hingebe dem Gedanken an das rote Blut, das Träger werden kann von innerlich reinen Erlebnissen wie der rote Saft der Rose. Es kommt darauf an, daß man nicht gefühllos sich den Gedanken gegenüber-stelle, welche zum Aufbau einer sinnbildlichen Vorstellung die­nen. Nachdem man sich in solchen Gedanken und Gefühlen er­gangen hat, verwandle man sich dieselben in folgende sinnbild­liche Vorstellung. Man stelle sich ein schwarzes Kreuz vor. Dieses sei Sinnbild für das vernichtete Niedere der Triebe und Leiden­schaften; und da, wo sich die Balken des Kreuzes schneiden, denke man sich sieben rote, strahlende Rosen im Kreise angeord­net. Diese Rosen seien das Sinnbild für ein Blut, das Ausdruck ist für geläuterte, gereinigte Leidenschaften und Triebe. Eine solche sinnbildliche Vorstellung soll es nun sein, die man sich in der Art vor die Seele ruft, wie es oben an einer Erinnerungsvorstellung veranschaulicht ist. Eine solche Vorstellung hat eine seelenwek­kende Kraft, wenn man sich in innerlicher Versenkung ihr hin­gibt. Jede andere Vorstellung muß man versuchen während der Versenkung auszuschließen. Lediglich das charakterisierte Sinn­bild soll im Geiste vor der Seele schweben, so lebhaft als dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Es kommt nicht darauf an, inwiefern diese oder jene naturwissenschaftliche Vor­stellung die ohigen Gedanken herechtigt findet oder nicht. Denn es handelt sieh um die Entwickelung solcher Gedanken an Pflanze und Mensch, welche, ohne alle Theorie, durch eine einfache, unmittelbare Anschauung gewonnen werden kön­nen. Solche Gedanken haben ja doch auch ihre Bedeutung neben den in anderer Beziehung nicht minder bedeutsamen theoretischen Vorstellungen über die Dinge der Außenwelt. Und hier sind die Gedanken nicht dazu da, um einen Tatbestand wissenschaftlich darzustellen, sondern um ein Sinnbild aufzubauen, das sich als seelisch wirksam erweist, gleichgültig, welche Einwände dieser oder jener Persön­lichkeit einfallen bei dem Aufbau dieses Sinnbildes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
möglich ist. - Es ist nicht bedeutungslos, daß dieses Sinnbild nicht einfach als eine weckende Vorstellung hier angeführt worden ist, sondern daß es erst durch gewisse Vorstellungen über Pflanze und Mensch aufgebaut worden ist. Denn es hängt die Wirkung eines solchen Sinnbildes davon ab, daß man es sich in der geschil­derten Art zusammengestellt hat, bevor man es zur inneren Ver­senkung verwendet. Stellt man es sich vor, ohne einen solchen Aufbau erst in der eigenen Seele durchgemacht zu haben, so bleibt es kalt und viel unwirksamer, als wenn es durch die Vorbereitung seine seelenbeleuchtende Kraft erhalten hat. Während der Versen­kung soll man jedoch sich alle die vorbereitenden Gedanken nicht in die Seele rufen, sondern lediglich das Bild lebhaft vor sich im Geiste schweben haben und dabei jene Empfindung mitschwin­gen lassen, die sich als Ergebnis durch die vorbereitenden Gedan­ken eingestellt hat. So wird das Sinnbild zum Zeichen neben dem Empfindungserlebnis. Und in dem Verweilen der Seele in diesem Erlebnis liegt das Wirksame. Je länger man verweilen kann, ohne daß eine störende andere Vorstellung sich einmischt, desto wirk­samer ist der ganze Vorgang. Jedoch ist es gut, wenn man sich außer der Zeit, welche man der eigentlichen Versenkung widmet, öfters durch Gedanken und Gefühle der oben geschilderten Art den Aufbau des Bildes wiederholt, damit die Empfindung nicht verblasse. Je mehr Geduld man zu einer solchen Erneuerung hat, desto bedeutsamer ist das Bild für die Seele. (In den Auseinander­setzungen meines Buches: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» sind noch andere Beispiele von Mitteln zur inneren Versenkung angegeben. Besonders wirksam sind die da­selbst charakterisierten Meditationen über das Werden und Ver­gehen einer Pflanze, über die in einem Pflanzen-Samenkorn schlummernden Werdekräfte, über die Formen von Kristallen usw. Hier in diesem Buche sollte an einem Beispiele das Wesen der Meditation gezeigt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Sinnbild, wie es hier geschildert ist, bildet kein äußeres Ding oder Wesen, das durch die Natur hervorgebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird, ab. Aber eben gerade dadurch hat es seine weckende Kraft für gewisse rein seelische Fähigkeiten. Es könnte allerdings je­mand einen Einwand erheben. Er könnte sagen: Gewiß, das «Ganze», als Sinnbild, ist nicht durch die Natur vorhanden; aber alle Einzelheiten sind doch aus dieser Natur entlehnt: die schwar­ze Farbe, die Rosen usw. Das alles werde doch durch die Sinne wahrgenommen. Wer durch solchen Einwand gestört wird, der sollte bedenken, daß nicht die Abbildungen der Sinneswahrneh­mungen dasjenige sind, was zur Weckung der höheren Seelenfä­higkeiten führt, sondern daß diese Wirkung lediglich durch die Art de? Zusammenfügung dieser Einzelheiten hervorgerufen wird. Und diese Zusammenfügung bildet nicht etwas ab, was in der Sinneswelt vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Sinnbild - als Beispiel - sollte der Vorgang der wirk­samen Versenkung der Seele veranschaulicht werden. In der Gei­stesschulung können die mannigfaltigsten Bilder dieser Art ver­wendet und diese in der verschiedensten Art aufgebaut werden. Es können auch gewisse Sätze, Formeln, einzelne Worte gegeben werden, in welche man sich zu versenken hat. In jedem Falle werden diese Mittel der inneren Versenkung das Ziel haben, die Seele loszureißen von der Sinneswahrnehmung und sie zu einer solchen Tätigkeit anzuregen, bei welcher der Eindruck auf die physischen Sinne bedeutungslos ist und die Entfaltung innerer schlummernder Seelenfähigkeiten das Wesentliche wird. Es kann sich auch um Versenkungen bloß in Gefühle, Empfindungen usw. handeln. Solches erweist sich besonders wirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwandlung der Farben des Kreuzes von Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Weiß und der Rosen von Rot in Grün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Zum Rosenkreuzerspruch», GA 265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich die Entwickelung des Menschen in demjenigen Sym­bolum dar, welches gehört zu dem tief bedeutsamen Rosenkreu­zerspruch,[*l in dem schwarzen Kreuz mit den roten Rosen. Es empfindet der Mensch dieses Symbolum als etwas Lebendiges, in welchem leben und weben die geistigen Kräfte, die ihn aufgebaut haben so, wie er aus der Gottheit herausgeboren ist. Dann aber weiß er, daß weitere Entwickelung seiner Seele möglich ist durch Anstrengung seiner eigenen Kräfte. Er weiß, daß nicht nur sein Blut rein werden soll wie der rote Pflanzensaft der Rosen, daß auch das schwarze Kreuz sich umwandeln muß, indem er seine Hüllennatur läutert und über das bloß Persönliche hinauswächst, wenn er sich hingibt an etwas unendlich Größeres. Dann stirbt er in dem Christus, und vor seiner Seele verwandelt sich das dunkle, schwarze Kreuz in ein leuchtendes, strahlendes Kreuz. Die roten Rosen erweitern sich zu einem unendlichen Kreise, wenn die Seele sich immer mehr in den Makrokosmos einlebt, bis sie sich selber als dieser Kreis empfindet. Im allumfassenden Makrokos­mos erlebt sich dann der Mensch in einem neuen Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, auf geheimnisvolle Weise, verwandeln sich die Farben des Symbolums, die Rosen zeigen sich grün, das Kreuz weiß. Ahnen kann die Seele nur die volle Bedeutung, indem sie empfin­det die Kraft, welche ihr entgegenströmt. Wie aus höheren Gei­stessphären ihr entgegenstrahlend schaut und erkennt die Seele dieses heilige Symbol. Streng und kraftvoll zeigt es sich als eine Aufforderung zur stetigen Arbeit, damit einmal erreicht werde das große Ideal, welches ein jeder einzelne Mensch verwirklichen kann, wenn er wiedergeboren wird in dem heiligen Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Gemeint sind die Worte: « Ex deü naseimur - In Christo mürimur - Per spiritum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s,snctum reviviseimus» ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Spruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Strahlender als die Sonne ... »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoreferat der esoterischen Stunde, Berlin, 24. Oktober 1905, GA 266 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch: Strahlender als die Sonne Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther Ist das Selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Selbst bin Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dies Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erhebt uns jeden Morgen zu unserem höheren Selbst. Solche Sprüche sind nicht durch die Willkür einer Persönlichkeit erson­nen, sondern sie sind herausgeholt aus der geistigen Welt. Viel mehr ist deshalb in ihnen enthalten, als man gewöhnlich glaubt. Und man denkt dann richtig über sie, wenn man voraussetzt, daß man ihren Inhalt nie ganz ergründen kann, sondern immer mehr in ihnen finden kann, je mehr man sich in sie vertieft. Von der Esoterischen Schule können daher immer nur einzelne Hinweise gegeben werden, wie man den Inhalt sucht. Einige solche Hinwei­se werden im Folgenden gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch sieht die Gegenstände um sich herum nur, wenn diese von der Sonne beschienen werden. Was sie sichtbar macht, sind die von ihnen in das Auge des Beschauers zurückgeworfenen Sonnenstrahlen. Wäre kein Licht, so wären die Dinge nicht sicht­bar. Aber durch dieses äußere Licht werden nur die Gegenstände der physischen Welt sichtbar. Ein Licht, das «strahlender ist als die Sonne», muß dem Menschen leuchten, wenn er die seelischen und die geistigen Wesen und Dinge sehen soll. Dieses Licht geht von keiner äußeren Sonne aus. Es geht aus von der Lichtquelle, die wir in uns selbst entzünden, wenn wir in unserem Innern das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
höhere, ewige Selbst aufsuchen. Dieses höhere Selbst ist andern Ursprungs als das niedere Selbst. Das letztere empfindet die all­tägliche Umgebung. Aber, was in dieser alltäglichen Umgebung lebt, ist einmal entstanden und wird vergehen. Was wir daran empfinden, hat so selbst nur einen vergänglichen Wert. Und aus solchen Empfindungen und den Gedanken darüber ist auch unser vergängliches Selbst aufgebaut. Alle Dinge, weiche durch die Son­ne sichtbar werden, sie sind einmal nicht gewesen und sie werden einmal nicht mehr sein. Und auch die Sonne ist einmal entstanden und wird dereinst vergehen. Aber die Seele ist gerade dazu da, in den Dingen das Ewige zu erkennen. Wenn einstmals die ganze Erde nicht mehr sein wird, dann werden noch die Seelen sein, die sie bewohnt haben. Und was diese Seelen auf der Erde erlebt haben, das werden sie als eine Erinnerung anderswohin tragen. Es ist, wie wenn mir ein Mensch Gutes getan hat. Die Tat vergeht. Aber was er in meine Seele dadurch verpflanzt hat, das bleibt. Und das Band von Liebe, das dadurch mich mit ihm verbunden hat, das vergeht nicht. Was man erlebt, ist immer der Ursprung von etwas Bleibendem in uns. Wir selbst holen so aus den Dingen das Bleibende heraus und tragen es in die Ewigkeit hinüber. Und wenn die Menschen dereinst auf einen ganz anderen Schauplatz verpflanzt werden, dann werden sie das mitbringen, was sie hier gesammelt haben. Und ihre Taten in der neuen Welt werden aus der Erinnerung an die alte gewoben sein. Denn kein Same ist, der nicht Frucht erzeugt. Sind wir mit einem Menschen in Liebe verbunden, so ist diese Liebe ein Same, und die Frucht erleben wir in aller Zukunft, indem wir mit einem solchen Menschen zusam­mengehören in aller Zukunft. So lebt etwas in uns, was mit der göttlichen Kraft verwoben ist, die alle Dinge zum ewigen Weitge­webe verbindet. Dieses «Etwas» ist unser höheres Selbst. Und dieses ist «strahlender als die Sonne». Das Licht der Sonne be­leuchtet nur einen Menschen von außen. Meine Seelensonne be­leuchtet ihn von innen. Deshalb ist sie strahlender als die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner als der Schnee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich ist jedes Ding rein. Verunreinigt kann es nur werden, wenn es sich mit anderem verbindet, was nicht so mit ihm ver­bunden sein sollte. Das Wasser für sich ist rein. Aber auch das, was als der Schmutz im Wasser enthalten ist, wäre rein, wenn es in sich wäre, wenn es sich nicht unrechtmäßigerweise mit dem Was­ser verbunden hätte. Kohle für sich ist rein. Zum Schmutze wird sie nur, wenn sie sich mit dem Wasser unrichtig verbindet. Wenn nun das Wasser seine eigene Form im Schneekristall annimmt, dann sondert sie aus alles, was sich unrechtmäßig mit ihm verbun­den hat. So wird die Menschenseele rein, wenn sie alles ausson­dert, was zu Unrecht mit ihr verbunden ist. Und zu ihr gehört das Göttliche, das Unvergängliche. Jedes Ideal, jeder Gedanke an etwas Großes und Schönes gehört zur inneren Form der Seele. Und wenn sie sich auf solche Ideale, auf solche Gedanken besinnt, dann reinigt sie sich, wie sich das Wasser reinigt, wenn es Schnee-kristall wird. Und weil das Geistige reiner als aller Stoff ist, so ist das «höhere Selbst», das heißt die Seele, die im Hohen lebt, «reiner als der Schnee».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feiner als der Äther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Äther ist der feinste Stoff. Aber aller Stoff ist noch dicht im Verhältnis zum Seelischen. Nicht das Dichte ist das Bleibende, sondern das «Feine». Der Stein, an den man denkt als Stoff, vergeht als Stoff. Aber der Gedanke an den Stein, der in der Seele lebt, bleibt. Gott hat diesen Gedanken gedacht. Und er hat daraus den dichten Stein gemacht. Wie das Eis nur verdichtetes Wasser ist, so ist der Stein nur ein verdichteter Gedanke Gottes. Alle Dinge sind solche verdichtete Gedanken Gottes. «Das höhere Selbst» aber löst alle Dinge auf, und in ihm leben dann die Gottes-gedanken. Und wenn von solchen Gottesgedanken das Selbst gewoben ist, dann ist es «feiner als der Äther».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dann hat der Mensch ein Ding begriffen, wenn er es mit dem Herzen erfaßt hat. Verstand und Vernunft sind bloß Vermittler für die Auffassung des Herzens. Durch Verstand und Vernunft dringt man zu den Gottesgedanken. Aber wenn man so den Ge­danken hat, dann muß man ihn lieben lernen. Der Mensch lernt nach und nach alle Dinge lieben. Das will nicht sagen, daß er urteilslos sein Herz an alles hängen soll, was ihm begegnet. Denn unsere Erfahrung ist zunächst eine trügerische. Aber wenn man sich bemüht, ein Wesen oder Ding auf seinen göttlichen Grund hin zu erforschen, dann beginnt man es auch zu lieben. Wenn ich einen verworfenen Menschen vor mir habe, so soll ich nicht etwa seine Verworfenheit lieben. Dadurch würde ich nur im Irrtum sein, und ihm würde ich nicht helfen. Wenn ich aber darüber nachdenke, wie dieser Mensch zu seiner Verworfenheit gekom­men ist, und wenn ich ihm beistehe, die Verworfenheit abzulegen, dann helfe ich ihm, und ich selbst ringe mich zur Wahrheit durch. Ich muß überall suchen, wie ich lieben kann. Gott ist in allen Dingen, aber dieses Göttliche in einem Dinge muß ich erst su­chen. Nicht die Außenseite eines Wesens oder Dinges soll ich ohne weiteres lieben, denn diese ist trügerisch, und da könnte ich leicht den Irrtum lieben. Aber hinter aller Illusion liegt die Wahr­heit, und die kann man immer lieben. Und sucht das Herz die Liebe der Wahrheit in allen Wesen, dann lebt der «Geist im Herzen». Solche Liebe ist das Kleid, das die Seele immer tragen soll. Dann webt sie selbst das Göttliche in die Dinge hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einzelnen Mediatationssätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus «Licht auf den Weg» von Mabel Collins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den vier ersten Sätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Beilage zum Brief vom 28. Dezember 1903 an M. Scholl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GA 264, 2. Aufl. 1996, Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier ersten Lehren sind solche, die die Eingangspforte zur Esoterik eröffnen, wenn sie verstanden werden. - Was bringt der Mensch den Gegenständen seines Erkennens entgegen? Wer im­mer sich prüft, wird finden, daß Freude und Schmerz seine Ant­wort auf die Eindrücke der sinnlichen und übersinnlichen Welt sind. Man gibt sich so leicht dem Glauben hin, daß man Lust und Unlust abgelegt habe. Man muß aber in die verborgensten Winkel seiner Seele hinuntersteigen und seine Lust, seine Unlust herauf-holen; denn nur, wenn alle solche Lust und alle solche Unlust verzehrt wird von der Seligkeit des höheren Selbst, dann ist Er­kenntnis möglich. Man denkt: man werde dadurch ein kalter und nüchternder Mensch. Das ist nicht der Fall. Ein Stück Gold bleibt dasselbe Stück Gold - nach Gewicht und Farbe -, auch wenn es zum Schmuckgegenstand umgeformt wird. So bleibt Kama[*] das, was es ist - nach Inhalt und Intensität-, auch wenn es spirituell geformt wird. Die Kama-Kraft soll nicht ausgerottet werden, sondern in den Inhalt des göttlichen Feuers einverleibt werden. So soll des Auges Zartsinn nicht in Tränen sich entladen, sondern die empfangenen Eindrücke vergolden. Löse jede Träne auf und ver­leihe den perlenden Glanz, den sie hat, dem Strahl, der in das Auge dringt. Verschwendete Kraft ist deine Lust und dein Schmerz; verschwendet für die Erkenntnis. Denn die Kraft, die in diese Lust und diesen Schmerz ausfließt, soll einströmen in den Gegenstand der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Theosophisehe Bezeichnung für Astralleib.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Auge sehen kann, muß es der Tränen sich entwöhnen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch den Verbrecher verabscheut in dem gewöhnlichen Sin­ne, und wer noch den Heiligen anbetet in diesem gewöhnlichen Sinne, der hat nicht sein Auge der Tränen entwöhnt. Verbrenne alle deine Tränen in dem Willen zum Helfen. Weine nicht über den Armen; erkenne seine Lage und hilf! Murre nicht über das Böse; verstehe es und wandle es in Gutes. Deine Tränen trüben nur die reine Klarheit des Lichtes. Du empfindest um so zarter, je weniger du empfindlich bist. Der Klang wird dem Ohr klar, wenn diese Klarheit nicht gestört wird durch das Entzücken, durch das Sympathisieren, die ihm beim Eingange in das Ohr begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Bevor das Ohr vermag zu hören, muß die Empflnd/icbkeit ibm schwinden.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderer Art gesprochen, heißt das: Lasse die Herzschläge des andern in dir widerklingen und störe sie nicht durch die Schläge deines eigenen Herzens. Du sollst dein Ohr öffnen und nicht deine Nervenendigungen. Denn deine Nervenendigungen wer­den dir sagen, ob dir ein Ton behaglich ist oder nicht; aber dein offenes Ohr wird dir sagen, wie der Ton selbst ist. Wenn du zu dem Kranken gehst, so laß jede Fiber seines Leibes zu dir spre­chen und ertöte den Eindruck, den er dir macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zusammengefaßt die ersten zwei Sätze: Kehre deinen Wil­len um, laß ihn so kraftvoll wie möglich werden, aber laß ihn nicht als den deinen in die Dinge strömen, sondern erkundige dich nach der Dinge Wesen und gib ihnen dann deinen Willen; laß dich und deinen Willen aus den Dingen strömen. Laß die Leuchtkraft dei­ner Augen aus jeder Blume, aus jedem Sterne fließen, aber behalte dich und deine Tränen zurück. Schenke deine Worte den Dingen, die stumm sind, damit sie durch dich sprechen. Denn sie sind nicht eine Aufforderung an deine Lust, diese stummen Dinge, sondern sie sind eine Aufforderung an deine Tätigkeit. Nicht, was sie geworden ohne dich ist für dich da, sondern was sie werden sollen, muß durch dich da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solang du deinen Wunsch einem einzigen Dinge auf-drückst, ohne daß dieser dein Wunsch aus dem Dinge selbst geboren ist, solange verwundest du das Ding. Solange du aber irgend etwas veiwundest, solange kann kein Meister auf dich hören. Denn der Meister hört nur jene, die seiner bedürfen. Nie­mand aber bedarf des Meisters, der sich den Dingen aufdrängen will. Des Menschen niederes Selbst ist wie eine spitze Nadel, die sich überall eingraben will. Solange sie das will, wird kein Meister ihre Stimme hören wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Eh&#039; vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange noch die spitzen Nadeln des «Ich will» aus den Worten des Menschen ragen, solange sind seine Worte die Sendboten seines niederen Selbst. Sind diese Nadeln entfernt und ist die Stimme weich und schmiegsam geworden, daß sie sich wie ein Schleiergewand um die Geheimnisse aller Dinge legt, dann webt sie sich selbst zum Geistgewand (Majavirupa), und des Meisters zarter Laut kleidet sich in sie. Mit jedem Gedanken, den der Mensch im wahren Sinne des Wortes der inneren Wahrheit der Dinge widmet, webt er einen Faden zu dem Kleide, in das sich der Meister hüllen mag, der ihm erscheint. - Wer sich selbst zum Sendboten der Welt macht, zum Organ, durch das die Tiefen der Welträtsel sprechen, der «ergießt seiner Seele Leben in die Welt», sein Herzblut netzt seine Füße, auf daß sie eilends ihn dahin tragen, wo gewirkt werden soll. Und wenn die Seele da ist, wo nicht das niedere Ich ist, wenn sie nicht da ist, wo der Mensch genießend steht, sondern da, wohin ihn die tätigen Füße getragen haben, dann erscheint auch da der Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Und eh&#039; vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen. »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in sich stehen bleibt, kann nicht den Meister finden; wer ihn finden will, muß seiner Seele Kraft - seines Herzens Blut - in sein Tun - in seine tätigen Füße - fließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist der erste Sinn der vier Grundlehren. Wer mit diesem ersten lebt, dem kann der zweite enthüllt werden und dann die folgenden. Denn diese Lehren sind okkulte Wahrheiten, und eine jede okkulte Wahrheit hat mindestens einen siebenfachen Sinn. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weiteren drei Leitsätzen aus «Licht auf den Weg«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brief vom 4. Oktober 1905 an A. Kolbe, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg in der inneren Versenkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur scheinbar widersprechen sich die beiden letzten Sätze. In Wahrheit drücken sie zwei ganz außerordentlich richtige Tat­sachen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Versenkung ist nämlich die erste Hälfte eines We­ges. Zunächst lebt der Mensch auf seiner gegenwärtigen Entwik­kelungsstufe in den Sinneswahrnehmungen der Außenwelt. Auch wenn er mit seinem Verstande und seiner Vernunft diese Sinnes­eindrücke verarbeitet, bleibt er doch «im Außen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht er sich nun frei von den Sinneseindrücken, zieht er sich in sich selbst zurück, so bleibt ihm die Kraft des Denkens. Dieses Denken ist dann ausgeleert von dem äußeren Inhalte. Das ist die «innere Versenkung». Aber eben deshalb, weil das Denken «ent­leert» ist, kann ihm nun neuer Inhalt von Innen zufließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Inhalt ist geistiger Art, wie der vorhergehende sinn­licher Art war. - Eben dadurch aber tritt nun der Mensch wieder aus sich heraus. Er tritt aus der Sphäre des niederen Ich in die «geistige Außenwelt». Und das wird mit dem Satze angedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Suche den Weg, indem kühn du heraus aus dir selbst trittst».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Formel «Jch bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederschrift etwa aus dem Jahre 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine esoterische Entwickelung anstrebt, dem muß vor allem klar sein, daß in gewissen äußerst einfachen Sätzen eine Kraft ver­borgen ist, die dadurch wirksam wird, daß er diese Sätze in seiner Seele leben läßt. Er erfaßt nicht das Richtige, wenn er solche Sätze nur mit dem Verstande begreifen will. Da sagen sie ihm zunächst sehr wenig. Er muß eine gewisse 7eit sein ganzes Inneres erfüllt sein lassen mit einem solchen Satze, sich ihm mit allen seinen Seelenkräften hingeben. - Ein solcher Satz ist: «Ich bin».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Satze liegt in der Tat das ganze Geheimnis des gegen­wärtigen Menschendaseins. Es kann nämlich innerlich einen sol­chen Satz nur ein Wesen denken, fühlen und wollen, das eine solche äußere Gestalt hat wie der gegenwärtige Erdenmensch. Es muß bei einem solchen Wesen die Gestalt sich so gebildet haben, daß alle im Leibe wirksamen Kräfte auf die Form hinzielen, die nach vorne zu der gewölbten Stirne wird. Diese nach vorn ge­wölbte Stirne und das «Ich bin» gehören zusammen. Es gab in früheren Entwickelungszeiten der menschlichen Gestalt eine Stu­fe, auf der sich diese Gestalt noch nicht zu einer solchen Stirne nach vorne gedrängt hatte. Damals konnte das «Ich bin» noch nicht innerlich gedacht, gewollt und gefühlt werden. Nun wäre es aber durchaus unrichtig, wenn man glauben wollte, daß die ge­schilderte Gestalt des Leibes das «Ich bin» hervorbringe. Dieses «Ich bin» war schon vorher vorhanden. Es konnte sich nur noch nicht in einer entsprechenden Gestalt ausdrücken. So wie es sich jetzt in der Körpergestalt des Menschen ausspricht, so drückte es sich vorher in einer Seelenwelt aus. Und es ist eben diese Kraft des «Ich bin», welche sich in einem 7eitraum der fernen Vergangen­heit mit jenem Menschenkörper vereinigtc, der noch nicht die heutige Stirnbildung hatte, und diese Kraft des «Ich bin» hat die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorige Gestalt zur gegenwärtigen Stirne aufgetrieben. - Daher kommt es, daß der Mensch durch eine gewisse Versenkung in das «Ich bin» die Kraft in sich spüren kann, welche ihn in seiner gegenwärtigen Form selbst gebildet hat. Und diese Kraft ist eine höhere Kraft als die Kräfte, die heute in seinem gewöhnlichen Leben in ihm sind. Denn es ist die seelische Schöpferkraft, die aus dem Seelischen das Leibliche heraus formt. - Daher muß der esoterisch Strebende sich für eine kurze Weile ganz in das «Ich bin» hineinleben, das heißt, er muß dieses «Ich bin» denken, dabei zu gleicher Zeit aber auch so etwas in sich erleben, wie: «Ich freue mich, daß ich als selbständiges Wesen mitwirken kann an der Welt». Und auch so etwas muß der Mensch erleben,wie: «Ich will mein Dasein, ich will mich hineinsetzen in den ganzen Zusam­menhang der Welt». Wenn der Mensch alles dieses in einen ein­zigen inneren Bewußtseinsakt zus ammendrängt und dabei gleich­zeitig seine ganze Bewußtseinskraft auf die Gegend der Stirne und der darunterliegenden inneren Gehirnglieder verlegt, so versetzt er sich tatsächlich in eine höhere Welt, aus der heraus seine Stirn­bildung bewirkt worden ist. Er muß nur nicht glauben, daß er nun gleich von heute auf morgen diese höheren Welten erobern kann. Er muß vielmehr die Geduld haben, diese Versenkung durch lange Zeit hindurch täglich immer wieder vorzunehmen. Hat er diese Geduld, dann wird er nach einiger Zeit bemerken, wie ihm ein Gedanke aufgeht, der nun kein bloßer gedachter Gedanke mehr ist, sondern ein von Kraft durchzogener, lebendi­ger Gedanke. Er wird sich etwa sagen können: «So, wie dieser mein Gedanke, so muß innerlich lebendig sein die Kraft, welche in dem Pflanzenkeime ist und ihn zu den Gliedern des Pflanzen-körpers auftreibt.» - Und bald wird sich ihm dieser Gedanke so zeigen, wie wenn er Licht ausströmte. In diesem innerlichen Lichtausströmen fühlt sich der Mensch froh und daseinsfreudig. Ein Gefühl durchdringt ihn, das man nur mit «freudiger Liebe am schöpferischen Dasein» bezeichnen kann. Und dem Willen teilt sich eine Kraft mit, wie wenn ihn der genannte Gedanke mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme durchstrahlte, die ihn energisch macht. Das alles kann der Mensch saugen aus der geschilderten richtigen Versenkung in das «Ich bin». Der Mensch wird nach und nach erkennen, daß intel­lektuelle, seelische und moralische Kraft höchster Art auf diese Weise in ihm geboren wird, und daß er sich dadurch in ein immer mehr bewußtes Verhältnis bringt zu einer höheren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter solcher Satz ist: «Es denkt». Dieses «Es denkt» stellt in einer ähnlichen Art, wie es eben für das «Ich bin» geschildert worden ist, die Kraft dar, durch welche von den höheren Welten heraus die Gestalt der menschlichen Sprach-werkzeuge gebildet worden ist. Als das Denken noch nicht in einem menschlichen Leibe sich auslebte, sondern noch in einer höheren Seelenwelt, da bewirkte es von da aus, daß an der menschlichen Gestalt, die damals an dieser noch nicht vorhan­denen Sprachorgane sich angliederten. Wenn daher der esote­risch Strebende sich wie vorher mit Denken, Gefühl und Wille ganz in das «Es denkt» versenkt und dabei das Bewußtsein auf die Gegend des Kehlkopfes hin konzentriert, so erlebt er die schöpferische Seelenkraft, welche sich von den oberen Welten her in dem Schaffen der Sprachorgane kundgegeben hat. Wenn er wieder die oben gekennzeichnete Geduld hat, so wird er es erleben, wie aus dem «Es denkt» Strahlungen ausgehen, die wie der Ausgangspunkt einer geistigen musikalischen Harmonie sind, und die ihn mit einem Gefühl heiliger Frömmigkeit erfül­len und zugleich mit einer Kraft, die ihm sagt: «Was ich als Mensch will, wird nach und nach immer weiser werden». Er wird eine Ahnung von jener Kraft erhalten, welche als göttlich-geistige Kraft sich durch das Weltenall ergießt, und welche alle Dinge nach Maß, Zahl und Gewicht ordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dritter Satz ist: «Sie fühlt». Auch die Kraft dieses Satzes war einst - und zwar in einer noch früheren Zeit - noch nicht im Menschen, sondern in einer höheren Seelenwelt. Von da aus wirk­te sie herunter und bildete die Gestalt um, welche der Menschen-leib bis dahin hatte. Dieser Menschenleib hatte nämlich bis dahin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch nicht die Hände von den Füßen verschieden. Die heutigen Hände und Füße waren damals gleichgeformte Bewegungsorga-ne. Deshalb hatte auch der Mensch noch nicht seinen aufrechten Gang. Es war ein großer Schritt nach vorwärts in der mensch­lichen Entwickelung, daß seine vorderen Bewegungsorgane in Arbeitsorgane umgestaltet wurden. Er erhielt dadurch den auf­rechten Gang, der ihn befähigt, die niedere Natur zu überwinden, indem sein Blick hinausgerichtet wird in die himmlischen Gei­steswelten. Er wurde aber auch dadurch erst fähig, Karma zu bilden. Denn erst die Taten eines so gestalteten Wesens stehen unter dessen eigener Verantwortlichkeit. Dazu haben geistige Wesen den Menschen umgestaltet, als das vorher nur in ihnen befindliche «Sie fühlt» in den Menschenleib einströmte. Wenn sich daher der esoterisch Strebende wieder in ähnlicher Art, wie es oben geschildert worden ist, in dieses «Sie fühlt» versenkt, so erhebt er sich zu den entsprechenden Schaffenskräften der höhe­ren Welten. Er muß nun bei dem «Sie fühlt» das ganze Bewußt­sein auf die beiden Arme und Hände konzentrieren. Es wird ihm dann aus dem Gedanken «Sie fühlt» ein inneres Leben ausströ­men von unbeschreiblicher Seligkeit. Man kann dieses Gefühl als das der Liebe im tätigen Dasein bezeichnen. Der Mensch erhält dadurch ein Bewußtsein, wie die schaffende Liebe durch den Weltenraum hinflutet und durch ihre Tat in alles den belebenden Hauch einführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vierter Satz ist: «Er will». Es war die Kraft dieses Satzes, durch welche in urferner Vergangenheit der menschliche Leib überhaupt erst als eine selbständige Wesenheit von seiner Um­gebung herausgegliedert worden ist. Bevor von höheren seeli­schen Welten heraus diese Kraft auf ihn wirkte, war der mensch­liche Leib noch nicht durch eine äußere Haut nach allen Seiten abgeschlossen, sondern die Stoffströmungen strömten damals von allen Seiten in ihn ein und von ihm aus. Er hatte kein selbständiges Leben, sondern lebte ganz das Leben seiner Um­gebung mit. Natürlich war diese Umgebung damals eine ganz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andere als die gegenwärtige irdische Umgebung. Wenn nun der esoterisch Strebende sich wieder mit seinem ganzen Denken, Fühlen und Wollen in das «Er will» versenkt und dabei das Bewußtsein auf die ganze äußere Hautoberfläche konzentriert, so versetzt er sich allmählich in die hohen Schöpferkräfte des «Er will». Es sind das jene Kräfte der übersinnlichen Welt, durch welche den sinnlichen Dingen ihre Form und Gestalt gegeben wird. Der Mensch wird, wenn er genügend Ausdauer hat, in dem innerlichen Erleben dieses Gedankens etwas fühlen, wie wenn er über alles sinnlich-körperliche Dasein hinausgehoben wäre und herabblickte auf das Feld des sinnlichen Schaffens, um auf die­sem zu wirken, so wie es den in der Geisteswelt gewonnenen göttlichen Gedanken entspricht. Die Kraft, die von dem Gedan­ken ausgeht, ist die des wonnigen Versetztseins in die reine Geistigkeit und der Gewinn des Bewußtseins, daß man dieser sinnlichen Welt aus höheren Regionen das zuführen kann, was sie braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Esoteriker wird während des Sich-Versenkens in diese Kraftgedanken zugleich die Aufmerksamkeit auf seinen At­mungsprozeß zu richten haben und diesen aus einer unbewußten Tätigkeit zu einer bewußt geregelten Verrichtung für kurze Zeit umzugestalten haben. Denn während die geschilderte Einwir­kung der Kräfte aus höheren Welten auf die menschliche Gestalt die angegebene Umwandlung hervorbrachte, wurde durch eben-dieselben Kräfte im Innern dieser Gestalt das gegenwärtige At­mungssystem zustande gebracht, das notwendig ist für ein Wesen mit solcher Selbständigkeit des Leibes, solchen Händen, die unter eigener Verantwortung arbeiten, solchen Sprachwerkzeugen, welche inneres Erleben der Seele in äußerlich hörbaren Ton um-setzen. Durch die entsprechende Hinlenkung der Aufmerksam­keit auf den Atmungsprozeß wird die Erhebung in die höheren schöpferischen Weltregionen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der esoterisch Strebende so allmählich bewußt erleben lernt, was an höheren Weltenkräften ja immer in ihm schlummert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was er vorher nur nicht kennt, so wird ihm lebendig, ahnungsvoll anschaulich, was er vorher sich schon durch Stu­dium angeeignet haben soll. Er soll sich bekannt gemacht haben damit, daß der Mensch mit der ganzen Erdenentwickelung ver­schiedene Verwandlungsstufen durchgemacht hat, bevor der gegenwärtige Erdenzustand zustande gekommen ist. Man nennt diese Verwandlungszustände: Saturnzustand, Sonnenzustand, Mondzustand. Nun hat sich auch der Esoteriker damit bekannt zu machen, daß in späteren Epochen gewisse frühere Zustände sich in einer gewissen Art wiederholen. So wiederholte sich während der Erdenentwickelung der Saturn-, Sonnen- und Mondenzustand, und zwar so, daß die Saturnwiederholung dem Schaffen des «Er will» an der äußeren menschlichen Hülle ent­spricht. Die Sonnenwiederholung entspricht dem Schaffen des «Sie fühlt» an den Armen und Händen und die Mondenwieder­holung entspricht dem Schaffen des «Es denkt» an den Sprach-organen. Man sieht, wie so der Mensch seine Anschauung des Leibes als eines bloß geschaffenen Wesens in der sinnlichen Welt verläßt und sich in die Anschauung der höheren Welten hinein-lebt, wo die Kräfte sind, die an dem Menschen schaffen. Und so werden auch die bloßen Begriffe, die der Mensch von solchen Dingen aufgenommen hat, wie Saturn, Sonne und Mond, leben­dige Anschauungen und Erlebnisse. Und so muß es sein, wenn immer mehr und mehr der Weg gefunden werden soll aus dem Exoterischen in das Esoterische. Allerdings muß man das hier als Übung Gegebene nur als den Anfang betrachten. Man muß aber erst mit aller Energie das hier Gegebene durcharbeiten, dann kommt man so weit, daß man die weiteren Übungen erhalten kann, durch welche noch höhere Kräfte geweckt werden, die im Inneren des Menschen schlummern. Es kommt darauf an, die in den Worten «Ich bin», «Es denkt», «Sie fühlt», «Er will» liegen­den spirituellen Tatsachen zu ahnen und ihre Verbindung zu fühlen mit den Gliedern des Körpers, welcher ein aus der geisti­gen Welt heraus entstandenes Gebilde ist. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Information muß noch gesagt werden, daß in obigen Kraftworten die drei Formen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ES - SIE - ER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Natur der höheren Welten wohl begründet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es» ist das Kraftwort für das Weltendenken, das ist, jene Wesenheiten in der höheren Welt, welchen das schaffende Den­ken in ebendemselben Grade eigen ist wie den unter ihnen stehen­den Menschen das sinnliche Anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Sie» ist das Kraftwort für die Weltenseele, welche ein Fühlen hat, das von ihr ausströmt, während das menschliche Fühlen durch die Anregung von außen einströmt. Jenes Fühlen der Welt-seele ist die schaffende Weltenliebe, durch welche die Dinge ins Dasein treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Er» ist das Kraftwort für den Weltenwillen, den Weltengeist, dessen Wille aus sich selbst wirkt, während der menschliche Wille durch die äußere Welt zum Wirken bestimmt wird. Dieser «Er» ist die schaffende Urkraft der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Mensch noch nicht gegen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebung abgegrenzt -Mit der Abgrenzung kam das Sondersein; dieses Sondersein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist die Wirkung des in ihm wollenden Gottes: Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufrichtung des Menschen und dem Gebrauch der Arme entsteht das persönliche Karma. Das Fühlen wird Tat durch die Hände: Sie fühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kehlkopf, der artikuliert stimmbegabt nur bei einem aufrechten Wesen ist, kommt die Sprache, der Ausdruck des Denkens; dieses Denken selbst schafft sich einen Ausdruck in der Sprache: Es denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am spätesten erscheint mit dem Vorderhirn das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich»-Bewußtsein: Ich bin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notizblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin: mit Konzentration auf das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorderhaupt: Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch eigentlich jetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es denkt: mit Konzentration auf den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehlkopf Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch werden mußte, um &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein Jnneres (Geist) nach außen zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offenbaren (Sprechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt: mit Konzentration auf die beiden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arme: Bewußtwerden dessen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was der Mensch werden mußte, um &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein Inneres mit dem Äußeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Wechselwirkung zu bringen. (Aufrichten, Greifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will: mit Konzentration auf die Körpergrenze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewußtwerden dessen, was der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch werden mußte, um das Äußere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Innern zu spiegeln (wahrzunehmen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wahrnehmen, Sich öffnen nach außen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Bild s. 499&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Spruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Jn den reinen Strahlen des Lichtes..,»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus er esoterischen Stunde München, 5. Dezember 1907, GA 266/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditationsworte sind Zauberworte, die die Pforten der Seele Dffnen, damit das göttliche Leben einziehen kann. Darum soll man auch nicht bloß mit dem Verstande über seine Meditations­worte spekulieren, sondern die Seele für höhere Kräfte, als die bloßen Verstandeskräfte sind, öffnen. Wenn man mit dem Ver­stande darüber nachspekuliert, so treten nur die Kräfte in Tätig­keit, die schon in einem darinnen sind. Aber höhere Kräfte sollen wach werden. Man soll an seinen Meditationsworten nicht Rätsel lösen wollen, sondern sich von ihnen Rätsel lösen lassen. Denn sie sind viel weiser als der Verstand je sein kann. Darum soll man sie ganz auf sich wirken lassen und aufnehmen, was sie hineinfließen lassen in die Seele, sie ganz leben lassen in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsworte sind nicht ausspekuliert, sondern heraus-geboren aus den Gesetzen der geistigen Welt. In jedem Vokale lebt etwas ganz Besonderes. Die Vokale haben einen bestimmten Klangwert, und nicht ein jeder hat denselben. Und ebenso wie die Seele die Wirkung der Klänge empfindet, so soll sie sich auch den Bildern hingeben, die ihr die Worte vermitteln. Bei der Medita­tion sei man so weit als möglich vom abstrakten Vorstellen ent­fernt, sondern bemühe sich, möglichst konkret zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal eine Meditationsformel, die Ihr fast alle kennt: «In den reinen Strahlen ...».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jn den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann man sich etwa vorstellen mattglänzendes Mondenlicht, das darstellt das sanfte Licht der Gottheit, die die Schöpfung durch-flutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz deutlich und innig soll diese Vorstellung in der Seele leben bei den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgen die Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sucht man mit seiner Liebe das sanfte Mondenlicht ganz zu durchdringen, es in sich hineinzugießen, so daß durch die Wärme der eigenen Liebe das milde Licht zu erstrahlen beginnt, und man fühlt in den Strahlenfluten die Gottheit in der eigenen Seele er­glühen. Bei den folgenden Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sucht man sich vorzustellen, daß man ganz vom göttlichen Geiste umflossen sei. Man kann sich fühlen wie in einem lauen Bade, ganz eingebettet von göttlicher Substanz, die wie ein mildes, laues Bad den ganzen Menschen umfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der WeIL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag bei diesen Worten denken an einen fernen Leuchtturm, der zu einem herüberstrahlt, und sich mit demGefühl durchdrin­gen, daß man sein eigenes Selbst im Göttlichen finden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Bilder, die während der Meditation in der Seele leben, ziehen uns zum Göttlichen hinan und öffnen die Pforten der Seele, auch in die Vokale ist eine tiefe Weisheit und hohes göttliches Leben hineingelegt. Es ist nicht gleichgültig, welche Vokale in der Seele erklingen. Nehmen wir einmal den Vokal i Das i drückt immer aus ein Zentralisieren, ein Streben nach dem Mittelpunkt, dem Zentrum. Ganz etwas anderes bedeutet das a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Ausdruck der inneren Anbetung des Göttlichen. Das strebt hin zum Mittelpunkte des Alls, das a dagegen bleibt ent­fernt und neigt sich in Anbetung vor dem Heiligsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir nun daraufhin unsere Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten i strebt die Seele hin zum göttlichen Zentrum, im a weicht sie anbetend zurück, und im zweiten i eilt sie wiederum dem Göttlichen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Zeile haben wir das ä:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erglänzt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ä stellt dar ein abgeschwächtes a. Die anbetungsvolle Hinga­be des a verwandelt sich im ä zu scheuer Ehrfurcht. In heiliger scheuer Ehrfurcht wagt der Mensch nicht dem Gotte zu nahen. Im nachfolgenden o aber eilt die Seele hin, um das Göttliche ganz zu umfassen mit heiliger Liebe und Innigkeit. Das o drückt immer das liebevolle Umfangen aus. Die folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der reinen Liebe zu allen Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da führt das i die Seele wieder unmittelbar ins göttliche Zentrum. Dann wird im a:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Seele wieder ganz Anbetung. Und wie die scheue Ehrfurcht des ä in der zweiten Zeile sich wandelte in ein inniges Umfangen des Göttlichen, so schwächt sich in der vierten Zeile die volle warme andächtige Anbetung des a ab in eine scheues Umfangen­wollen, das kaum wagt, die Gottheit zu berühren: ö&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der fünften Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herrscht das u vor. Es drückt immer ein Ruhen, ein Eingebettetsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus. Nun ist die Seele in seliger Ruhe mit dem Göttlichen in eins verschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden letzten Zeilen kehrt immer das i wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mich selbst finden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele wird zum Schlusse immer tiefer in das göttliche Zen­trum der Welt hineingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ein Gesichtspunkt, wie man die Formel verstehen kann, und ein kleiner Teil der tiefen Weisheit, die darin ruht. Es wäre verwirrend, wollte ich Euch mitteilen, was für tiefe Geheimnisse noch darin verborgen sind. Kein Buchstabe und kein Zeichen ist darin, das nicht einen tiefen, tiefen Sinn enthielte. So hat das göttliche Schöpfungswort geklungen, als es einst das All entste­hen ließ. Ihr hörtet es einst erklingen, aber Eure Seelen waren sich dessen noch nicht bewußt. Damals stiegt Ihr herab aus dem Gei­ste, und Ihr werdet dahin zurückkehren in vollem Bewußtsein. Aus dem Geiste geboren, im irdischen Leibe lebend, werdet Ihr durch die Kraft des Geistes zurückkehren zum göttlichen Geiste der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i Hinstreben zum Zentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a Anbetung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ä scheue Ehrfurcht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 Umfangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 scheue Berührung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u Ruhen in Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rückschau- Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der esoterischen Stunde München, 6. Juni1907, GA 266/J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Die Rückschau] muß von rückwärts nach vorwärts vollzogen wer-den, da wir uns gewöhnen sollen an die Wahrnehmungsart des Astraiplanes [auf dem alles spiegelhildlieh erscheint].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Die Geheimwissenschaft im Umriß», 1910, GA 13, 1989, S. 337f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großem Werte ist es, wenn der Mensch in solchen Perioden [der inneren Stille und des Friedens] ganz loskommt von den Gedanken an seine persönlichen Angelegenheiten, wenn er sich zu erheben vermag zu dem, was nicht nur ihn, sondern was den Menschen im allgemeinen überhaupt angeht. Ist er imstande, seine Seele zu erfüllen mit den Mitteilungen aus der höheren geistigen Welt, vermögen diese sein Interesse in einem so hohen Grade zu fesseln, wie eine persönliche Sorge oder Angelegenheit, dann wird seine Seele davon besondere Früchte haben. - Wer in dieser Weise regelnd in sein Seelenleben einzugreifen sich bemüht, der wird auch zu der Möglichkeit einer Selbstbeobachtung kommen, wel­che die eigenen Angelegenheiten mit der Ruhe ansieht, als wenn sie fremde wären. Die eigenen Erlebnisse, die eigenen Freuden und Leiden wie die eines andern ansehen können, ist eine gute Vorbereitung für die Geistesschulung. Man bringt es allmählich zu dem in dieser Beziehung notwendigen Grad, wenn man sich täglich nach vollbrachtem Tagewerk die Bilder der täglichen Er­lebnisse vor dem Geiste vorbeiziehen läßt. Man soll sich inner­halb seiner Erlebnisse selbst im Bilde erblicken; also sich in sei-nem Tagesleben wie von außen betrachten. Man gelangt zu einer gewissen Praxis in solcher Selbstbeobachtung, wenn man mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellung einzelner kleiner Teile dieses Tageslebens den An­fang macht. Man wird dann immer geschickter und gewandter in solcher Rückschau, so daß man sie nach längerer Übung in einer kurzen Spanne Zeit vollständig wird gestalten können. Dieses Rückwärts-Anschauen der Erlebnisse hat für die Geistesschulung deshalb seinen besonderen Wert, weil es die Seele dazu bringt, sich im Vorstellen loszumachen von der sonst innegehaltenen Gewohnheit, nur dem Verlauf des sinnenfälligen Geschehens mit dem Denken zu folgen. Im Rückwärts-Denken stellt man richtig vor, aber nicht gehalten durch den sinnenfälligen Verlauf. Das braucht man zum Einleben in die übersinnliche Welt. Daran er­kraftet sich das Vorstellen in gesunder Art. Daher ist es auch gut, außer seinem Tagesleben anderes rückwärts vorzustellen, zum Beispiel den Verlauf eines Dramas, einer Erzählung, einer Tonfol­ge und so weiter. - Das Ideal für den Geistesschüler wird immer mehr werden, sich den an ihn herantretenden Lebensereignissen gegenüber so zu verhalten, daß er sie mit innerer Sicherheit und Seelenruhe an sich herankommen läßt und sie nicht nach seiner Seelenverfassung beurteilt, sondern nach ihrer inneren Bedeutung und ihrem inneren Wert. Er wird gerade durch den Hinblick auf dieses Ideal sich die seelische Grundlage schaffen, um sich den oben geschilderten Versenkungen in symbolische und andere Gedanken und Empfindungen hingeben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Oxford, 20. August 1922, GA 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich Ihnen eine einfache Willensübung als konkretes Beispiel vor die Seele führen, an der Sie das Prinzip, das hier in Betracht kommt, studieren können. Wir sind im gewöhnlichen Leben daran gewöhnt, mit dem Verlauf der Welt zu denken. Wir lassen die Dinge, wie sie geschehen, an uns herantreten. Das, was früher an uns herantrat, denken wir füher, was später an uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herantrat, denken wir später. Und selbst wenn wir in dem mehr logischen Denken nicht mit dem zeitlichen Verlauf mitdenken, so ist doch im Hintergrunde die Bemühung vorhanden, uns an den äußeren, wirklichen Verlauf der Tatsachen zu halten. Um uns im geistig-seelischen Kräfteverhältnis zu üben, müssen wir loskom­men von dem äußerlichen Verlauf der Dinge. Und da ist eine gute Übung, die zugleich eine Willensübung ist, diese, wenn wir versu­chen, unsere Tageserlebnisse, wie wir sie vom Morgen bis zum Abend erleben, eben nicht vom Morgen bis zum Abend, sondern vom Abend zum Morgen hin rückwärts durchzudenken und da­bei möglichst auf die Einzelheiten einzugehen. L...1 Wenn wir in der Lage sind - und darauf kommt es an -, mit unserem Denken ganz loszukommen von der Art, wie die Wirklichkeit verläuft, dreidimensional, dann werden wir sehen, wie eine ganz ungeheu­re Verstärkung unseres Willens eintritt. Wir werden das auch erreichen, wenn wir in die Lage kommen, eine Melodie umge­kehrt zu empfinden, oder wenn wir uns vorstellen ein Drama von fünf Akten, rückwärts verlaufend vom fünften, vierten Akt und so weiter zum ersten. Durch alle diese Mittel stärken wir den Willen, indem wir ihn innerlich erkraften und äußerlich losreißen von seinem sinnlichen Gebundensein an die Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Penmaenmawr, 20. August 1923, GA 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussen eine bedeutende, rein aus dem Innern herausgeholte Kraftanstrengung vollbringen, um rein rückwärts vorzustellen. Dadurch reißen wir die innere Tätigkeit unserer Seele los von dem Gängelbande, an dem wir sonst fortwährend gezogen werden, und dadurch bringen wir dieses innere geistig-seelische Erleben allmählich bis zu jenem Punkt, wo sich das Geistig-Seelische wirklich losreißt vom Körperlichen und auch vom Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereiten kann sich gut der Mensch zu einem solchen Losreißen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn er in der Lage ist, jeden Abend seine Tageserlebnisse rückwärts vorzustellen, dasjenige zuerst vorzustellen, was man zuletzt erlebt hat, dann rücklaufend, aber womöglich auch die Einzelheiten rücklaufend vorzustellen, so daß man, wenn man eine Treppe hinaufgestiegen ist, zuerst sich vorstellt oben auf der obersten Stufe, dann auf der vorletzten, dritten und so weiter rückwärts hinuntergehend sich vorstellt dasjenige, was man hin­aufgehend vollbracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden sagen: Man erlebt so viel am Tage, das dauert lange. Nun, man mache zunächst episodisch wirklich das zunächst, daß man das Hinauf- und Hinuntergehen über eine Treppe umge­kehrt vorstellt: hinunter- und hinaufgehen; dann bekommt man eine innere Beweglichkeit, so daß man nach und nach wirklich in drei, vier Minuten den ganzen Tagesverlauf des Lebens rück­wärtsbewegend vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Angabe «Studium»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brief vom 14. Juli 1904, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium übernimmt jeder ES.-Schüler als eine Pflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus «Die Stufen der höheren Frkenntnis» (1905), GA 12, 1993, S.66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele unterschätzen noch immer die Gewalt dessen, was in diesen Mitteilungen aus einer höheren Welt allein schon verborgen liegt. Und im Zusammenhange damit überschätzen sie allerlei andere Übungen und Prozeduren. Ja, was nützt es mir, sagen sie, wenn mir andere erzählen, wie es in höheren Welten aussieht: ich möchte doch selbst da hineinschauen. Solchen fehlt nur zumeist die Ge­duld, sich immer wieder und wieder in solche Erzählungen aus höheren Welten zu vertiefen. Täten sie es, dann würden sie sehen, welche Zündekraft diese «bloßen Erzählungen» haben und wie wirklich die eigene Inspiration angeregt wird, wenn man die Inspi­rationen anderer mitgeteilt erhält. - Gewiß, es müssen zum «Ler­nen» andere Übungen hinzukommen, wenn der Schüler rasche Fortschritte in dem Erleben der höheren Welten machen will; es sollte aber niemand die unbegrenzt große Bedeutung gerade des «Lernens» unterschätzen. Und jedenfalls kann niemandem Hoff­nung gegeben werden, daß er durch irgendwelche Übungen rasche Eroberungen in den höheren Welten machen werde, der es nicht zugleich über sich bringt: unablässig sich in die Mitteilungen zu vertiefen, die, rein erzählend, von den Vorgängen und Wesen der höheren Welten von berufener Seite gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|509}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Stuttgart, 4. September 1906, GA 95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete, um die es sich bei der Rosenkreuzer-Schulung han­delt, sind folgende, und sie müssen Hand in Hand gehen mit der Ausbildung der bereits eiwähnten sechs Eigenschaften: Gedan­kenkontrolle, Initiative des Handelns, Gelassenheit, Unbefangen­heit oder Positivität, Glaube, inneres Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulung selbst besteht in folgendem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Studium. Ohne Studium kommt der jetzige Europäer nicht dazu, selbst zu erkennen. Er muß versuchen, erst die Gedanken der ganzen Menschheit in sich hervorzubringen. Er muß mit dem Weltensystem denken lernen. Er muß sich sagen: Wenn andere das gedacht haben, so muß es doch menschlich sein, und ich will einmal probieren, wie es sich damit leben läßt. - Man braucht darauf ja nicht wie auf ein Dogma zu schwören, aber man muß es kennenlernen durch Studium. Der Schüler muß die Entwickelung der Sonnen und Planeten, der Erde und der Menschheit kennen­lernen. Diese Gedanken, die uns für das Studium überliefert wer­den, reinigen unseren Geist. An den strengen Gedankenlinien ranken wir uns hinauf dazu, selbst streng logische Gedanken zu bilden. Dieses Studium reinigt auch wiederum unsere Gedanken, so daß wir streng logisch denken lernen. Wenn wir zum Beispiel ein sehr schweres Buch studieren, so kommt es weniger darauf an, den Inhalt zu begreifen, als darauf, daß wir auf die Gedankenbah­nen des Verfassers eingehen und mitdenken lernen. Deshalb darf man auch kein Buch zu schwer finden; das hieße bloß, man ist zu bequem zu denken. Die besten Bücher sind gerade diejenigen, die man immer und immer wieder studieren muß, die man nicht gleich versteht, die man Satz für Satz durchdenken muß. Beim Studium kommt es nicht so sehr auf das Was als auf das Wie an. Durch die großen Wahrheiten, wie zum Beispiel die Planetenge-setze, schaffen wir uns große Denklinien an, und das ist das Wesentliche an der Sache. Auch darin steckt viel Egoismus, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jemand sagt: Ich will mehr moralische Lehren haben und keine über Planetensysteme. - Richtige Weisheit bewirkt ein morali­sches Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag München, 6. Juni 1907, GA 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium im Rosenkreuzer-Sinne ist das Sich-vertiefen-Kön­nen in einen solchen Gedankeninhalt, der nicht der physischen Wirklichkeit, sondern der den höheren Welten entnommen ist; das, was man das Leben im reinen Gedanken nennt. Das wird sogar von den heutigen Philosophen meistenteils geleugnet; sie sagen, ein jedes Denken müsse einen gewissen Rest von sinnlicher Anschauung haben. Das ist aber nicht der Fall, denn kein Mensch kann zum Beispiel einen wirklichen Kreis sehen. Einen Kreis muß man im Geiste sehen; auf der Tafel ist er nur eine Anhäufung kleiner Kreideteilchen. Einen wirklichen Kreis kann man nur erlangen, wenn man absieht von allen Beispielen, von der äußeren Wirklichkeit. So ist in der Mathematik das Denken ein übersinn­liches. Aber auch in den anderen Dingen der Welt muß man übersinnlich denken lernen, und eine solche Denkweise haben die Eingeweihten immer über das Wesen des Menschen gehabt. Die Rosenkreuzer-Theosophie ist eine solche übersinnliche Erkennt­nis, und ihr Studium, wie wir es jetzt getrieben haben, ist die erste Stufe für die Rosenkreuzer-Schulung selbst. Nicht aus einem äußeren Grunde trage ich die rosenkreuzerische Theosophie vor, sondern weil dies die erste Stufe der rosenkreuzerischen Einweihung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen denken wohl oft, es sei unnötig, über die Glie­der der Menschennatur oder die Evolution der Menschheit oder die verschiedenen planetarischen Entwickelungen zu reden. Sie möchten sich lieber schöne Gefühle aneignen, ernsthaft studieren wollen sie nicht. Doch wenn man sich auch noch so viele schöne Gefühle aneignet in der Seele, es ist unmöglich, dadurch allein in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die höheren Welten hinaufzukommen. Nicht Gefühle will die Rosenkreuzer-Theosophie erregen, sondern durch die gewaltigen Tatsachen der geistigen Welten die Gefühle selbst antönen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derjenige, der dann hinaufdringen will in die höheren Welten, muß sich an jenes Denken gewöhnen, das einen Gedanken aus dem andern hervorgehen läßt. Ein solches Denken ist entwickelt in meiner «Philosophie der Freiheit» und «Wahrheit und Wissen­schaft». Diese Bücher sind nicht so geschrieben, daß man einen Gedanken nehmen und an eine andere Stelle hinsetzen könnte; sie sind vielmehr so geschrieben, wie ein Organismus entsteht; eben­so wächst ein Gedanke aus dem andern hervor. Diese Bücher haben gar nichts zu tun mit dem, der sie geschrieben hat. Er überließ sich dem, was die Gedanken selbst in ihm erarbeiteten, wie sie sich selbst gliederten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist das Studium für den, der es in einer gewissen elementaren Weise absolvieren will, ein Sich-bekannt-Machen mit den ele­mentaren Tatsachen der Geisteswissenschaft selber, während für den, der höher hinauf will, es ein Vertiefen in ein Gedankenge­bäude ist, das einen Gedanken aus dem andern, aus sich selbst herauswachsen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Angabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
« Versenkung in das eigene göttliche Ideal»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt nicht diese oder jene Vorstellung vom Göttlichen in Betracht, sondern diejenige, welche uns - nach unserer Subjekti­vität - wirklich intim ist. Dem Christen kann es Christus, dem Hindu der «Meister», dem Mohammedaner «Mohammed» sein, ja es kann sich ein moderner Wissenschafter in die «göttliche Natur» devotionell versenken. Es kommt auf das devotionelle Gefühl an, nicht auf die Vorstellung, die man sich vom «Gött­lichen» macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Brief an einen esoterischen Schüler, Berlin, 12. August 19C4, GA 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher Art das Ideal ist, kommt nicht in Betracht, es handelt sich nur um die Erzeugung der richtigen Seelenstimmung. Ob man dabei an den Meister oder an den Sternenhimmel denkt, ist einerlei. Es sind schon Atheisten gekommen, die meinten, sie hätten gar kein göttliches Ideal. Aber sie konnten auf den Sternen­himmel verwiesen werden, der doch jedem ein Gefühl der Ehr­furcht und Devotion abnötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der esoterischen Stunde München, 6. Juni 1907, GA 266/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Angaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkohol ist absolut zu meiden -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vegetarische Kost nicbt unbedingt, aber förderlich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Linsen, Bohnen, Erbsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl werden Meditations- und Konzentrationsübungen die Hauptsache sein, doch wird es nicht so unwesentlich sein, wie der Strebende sich ernährt, wenn die Bearbeitung des Astralleibes beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allen Dingen ist es wichtig, Alkohol in jeder Form zu mei­den, sogar die mit Alkohol gefüllten Süßigkeiten sind von sehr schädlicher Wirkung. Alkohol und geistige Übungen führen auf die schlimmsten Pfade. Von wissenschaftlichem Standpunkt aus ist ja schon der schlimme Einfluß des Alkohols auf die Gehirnfunk­tion nachgewiesen; wieviel mehr sollte ein Mensch, der sein ganzes Streben auf das Geistige richtet, sich eines Genußes enthalten, der das Erkennen des Geistigen vollständig ausschließt. Der Genuß von Fleisch und Fisch ist nicht ratsam. Im Fleisch genießt der Mensch die ganze Tierleidenschaft mit, und im Fisch genießt er das ganze Weltenkama mit. Pilze sind ungemein schädlich; sie enthal­ten hemmende Mondenkraft; und alles, was auf dem Mond entstan­den ist, bedeutet Erstarrung. Ebenso sind Hülsenfrüchte nicht sehr ratsam wegen zu großen Stickstoffgehaltes. Stickstoff verunreinigt den Ätherkörper.[*]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus GA 266/I, S. 553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wein genießt, kann zu keiner wahren Erkenntnis von Manas, Buddhi und Atma kommen. Er kann niemals die Reinkarnation begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag Berlin, 3. Oktoher 1905, GA 93a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[* Laut eien Notizen von einer Fragenheantwortung nach dem Vortrag Leipzig, 25. April 1906 in GA 97 «Das christliche Mysterium« wurde dort zu diesem Thema bemerkt: «Dies hezieht sich alles auf die Entwickelung okkulter Kräfte, aher nicht auf die wissensmäßige Aneignung spiritueller Wahrheiten.«]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Meditationen mit oder ohne Zeitangaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Vortrag (Fragenheantwortungen) Dornach, 22. April 1924, GA 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fin Teilnehmer: Eine Frage, die uns allen am Herzen liegt, ist die, wie wir zurechtkommen sollen mit allen Meditationen, die wir haben. Zu welcher Zeit wir sie machen sollen, ob wir einen richtigen Rhythmus hineinbringen sollen, wie wir das machen sollen. Ob wir es so machen sollen, daß wir die, die wir zu Weihnachten bekommen haben,* alle zu gleicher Zeit machen sollen? Bis jetzt erscheint es uns so, daß die meisten von uns wenigstens noch erdrückt sozusa­gen sich fühlen von dem ganzen Stoff von Meditation, und noch nicht richtig mit ihm zu leben wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, in bezug auf diese Dinge handelt es sich wirklich darum, daß nicht in einer solchen Art strikte Anweisungen gege­ben werden sollen, denn es ist ein zu starkes Eingreifen in die menschliche Freiheit. Es wird auch, wenn man die Dinge richtig ansieht, nicht gut eine Bedrückung der Seele dabei herauskom­men können. Es sind die Meditationen, die zu Weihnachten hier gegeben worden sind, eigentlich immer so gegeben worden, daß zu ihnen dazu gesagt worden ist, nach welcher Richtung hin sie die Seele bewegen. Das ist gesagt worden bei allen solchen Medi­tationen, wie diese sind. Dabei handelt es sich ja auch um solche Meditationen, wie sie jetzt in der ersten Klasse gegeben werden.** Bei allen diesen Meditationen ist es etwas anderes, als wenn je­mand kommt und wünscht, eine persönlich wirkende Meditation zu bekommen. Wenn jemand eine persönlich wirkende Meditati­on haben will, so muß man ihm natürlich bedeuten, ob er die betreffende Meditation des Morgens oder des Abends machen soll, wie er sich im Sinne dieser Meditation auch sonst zu verhal­ten hat und dergleichen. Das sind Meditationen, die eben in das esoterische Leben des einzelnen nach Maßgabe seiner Fähigkeiten und seines Karmas eingreifen sollen. Sie führen dann von selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Im sog. «Weihnachtskurs» für Mediziner, CA 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; CA 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu, daß dieser einzelne Mensch nicht ein einzelner bleibt, son­dern den Trieb in sich entwickeln wird, zu erkennen diejenigen, die mit ihm gleichen Strebens sind. Diese Meditation müssen wir als persönliche Meditation betrachten. Alles dasjenige, was sonst gegeben wird - wenn nicht etwa, was bis jetzt nicht vorgekom­men ist, gesagt wird, es wäre gut, daß eine solche Meditation zu einer bestimmten Zeit oder unter besonderen Umständen oder mit besonderen Begleiterscheinungen zu machen ist -, alle sol­chen Meditationen, die gegeben werden wie die Meditation der esoterischen Unterweisung zu Weihnachten, die werden eigent­lich so gegeben, daß man sich ganz genau vor Augen hält, was mit den Meditationen für eine Wirkung erzielt wird. Und dann han­delt es sich darum, daß man die Lebensumstände, also dasjenige, was man hat als die besondere Situation seines Lebens, dazu benützt, um solche Meditationen zu machen. Nicht wahr, solche Meditationen werden einfach gemacht dann, wenn man die Muße für sie findet. Je öfter, desto besser. Sie werden immer die entspre­chende Wirkung haben. Es sollte gerade bei solchen Meditationen sich wirklich darum handeln, persönliche Entwickelung anzu­streben. Man sollte aus dem, was sich da dem Geiste ergibt, dann den Zusammenschluß suchen und findet ihn auch. So daß eigent­lich am bedrückendsten sein müßte, wenn in ganz bestimmter Weise Maßregeln gegeben würden, um diese Meditationen, sei es von einzelnen oder von einer ganzen Gruppe, wie Sie sagen, gleichzeitig machen zu lassen. Das alles führt ja auch dazu, daß die Meditation etwas verliert, was sie eigentlich haben soll. Sehen Sie, jede Meditation wird beeinträchtigt dadurch, daß man von der Verpflichtung ausgeht, sie zu machen. Das müssen Sie sehr genau ins Auge fassen. Jede Meditation wird dadurch beeinträch­tigt, daß man von der Verpflichtung ausgeht, sie machen zu müs­sen. Deshalb ist es bei den persönlichen Meditationen durchaus notwendig, daß diese persönliche Meditation allmählich übergeht in etwas im Menschen, was er seelisch empfindet wie einen Durst nach der Meditation. Und diejenigen Menschen machen eigentlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre Morgen- und Abendmeditation, die sie zu machen haben, am richtigsten, denen dürstet nach der Meditation, so wie der Mensch ißt, wenn ihn hungert. Wenn die Meditation etwas wird, ohne das man nicht sein kann, daß man der Seele gegenüber fühlt, als ob es zum ganzen Leben der Seele gehörte, dann ist die Meditation richtig empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ANHANG Herausgeberkommentare Zu den Atemübungen =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE519 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANHANG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeberkommentare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Atemübungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Der Europäer muß sehr vor­sichtig mit Atemübungen sein und sie erst spät nach entspre­chender Anweisung beginnen.» (Leipzig, 10.7.1906 in GA 94&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die relativ zahlreichen Übungen mit Angaben zu rhythmischem Atmen mag sich für gute Kenner von Rudolf Steiners Werk die Frage stellen, wie das übereinstimmt mit den sich mehrfach findenden Äuße­rungen, in denen vor Atemübungen gewarnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist zu berücksichtigen, daß sich diese Warnungen vor allem auf gewisse Gefahren beziehen, die mit Atemübungen verbunden sein kön­nen, daß es jedoch ein Mißverständnis wäre, daraus zu folgern, daß Rudolf Steiner Atemübungen absolut abgelehnt habe. Denn wenn es auch zum Beispiel in der zu Beginn des Jahres 1910 erschienenen Schrift «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (GA 13, Ausgabe Dornach 1989, S.372) heißt, daß es das «Ideal» der Entwickelung sei, durch den phy­sischen Leib gar keine Übungen, auch nicht solche Atemübungen zu machen, sondern daß alles, was mit dem physischen Leib zu geschehen hat, sich nur als eine Folge der reinen Intuitionsübungen einstellte, so ist doch unmittelbar davor auch gesagt, daß der Geistesschüler auf einer gewissen Stufe seiner Übungen «für kurze Zeit das Bedürfnis empfin­det, z.B. das Atmen (oder dergleichen) so einzurichten, daß es in eine Art Einklang oder Harmonie mit dem kommt, was in den Übungen oder sonst in der inneren Versenkung die Seele verrichtet.» Ähnlich formuliert findet sich das auch in dem Vortrag Dornach, 24. April 1924 (in GA 316).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dasjenige, was von Rudolf Steiner im Hinblick auf Atemübun­gen als unbedingt notwendig vorausgesetzt wurde, findet sich in der wenige Monate nach dem Erscheinen der «Geheimwissenschaft im Umriß« gehaltenen Vortragsreihe «Mikrokosmos, Makrokosmos» (Wien, März 1910, GA 119) so hingewiesen: Ehe man daran gehe, Atemübungen zu machen, sei es unbedingt notwendig, sich dafür genü­gend vorbereitet zu haben, womit ein vertieftes Studium der geisteswis­senschaftlichen Literatur gemeint ist. Wörtlich heißt es: «Leider werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute vielfach leichtfertige Anweisungen auf diesem Gebiet gegeben, und wer diese Dinge versteht, blickt mit Grauen darauf, daß zahlreiche Menschen sich heute mit Atemübungen abgeben, ohne genügende Vor­bereitung vorgenommen zu haben. Dem Geistesforscher erscheinen sie wie Kinder, die mit dem Feuer spielen. (...) Wer in den Atmungsprozeß eingreifen will, darf dies nur tun aus der Erkenntnis heraus, daß dem Schüler Erkenntnis Gebet wird, daß er sich erfüllt mit tiefer Andacht. Anders sollten überhaupt nicht Anweisungen gegeben werden für diese verantwortungsvollsten Dinge.» (Wien, 31. März 1910, GA 119).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War diese Warnung damals noch allgemein gehalten, so wurde in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, als im Westen indische Yoga-Atem-übungen immer stärker propagiert wurden, vor diesen ganz konkret gewarnt. Es wurde verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht, daß das Nachmachen solcher Übungen den modernen europäischen Men­schen in die Gefahr bringen könne, seine Leiblichkeit zu zerstören, da sein Seelenleben nicht mehr wie dasjenige des alten Inders gegen die Sensibilität, sondern gegen die Intellektualität hin liege. Beim Leben im intellektuellen Felde sei es darum geboten, Übungen anzuwenden, die sich im rein Geistig-Seelischen halten. Aus diesem Grunde würden Übungen wie die in der Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» beschriebenen, von dem leiblich-physischen At­mungsprozeß «höchstens etwas anklingen« lassen, heißt es beispielswei­se in dem öffentlich gehaltenen Vortrag Stuttgart, 3. September 1921 (in GA 78). Ebenso heißt es in den Autoreferaten von Vorträgen aus dem Jahre 1922 (GA 25), daß der heutige Mensch das orientalische Yoga-atmen deshalb nicht nachmachen sollte, weil er «im Laufe der Mensch­heitsentwicklung in eine Organisation eingetreten [ist], die solche Yogaübungen ausschließt.« Das Wort 1904) besagt der Aphorismus II/51, daß es außer den das Einatmen, Atemhalten, Ausatmen regulierenden Übungen zur Förderung der Konzentration, «noch eine besondere Art« der Regelung des Atems&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gibt, die sich auf die «innere Sphäre« des Atmens richtet. Hierzu heißt es in der Anmerkung von W. Q. Jugde, daß damit auf eine Regelung des Atmens hingewiesen werde, die darin bestehe, «daß die Richtung des Atems auf gewisse Nervenzentren im menschlichen Körper und sein daraus folgender Einfluß auf diese Zentren zum Zwecke der Hervor­bringung physiologischer und danach psychischer Wirkungen genau überwacht wird.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum Rudolf Steiner seinen esoterischen Schülern über­haupt Atemübungen gegeben hat, findet sich grundsätzlich beantwortet in seinen Schilderungen der drei für unsere Zeit maßgebenden Haupt­typen geistiger Schulungsmethoden, wonach die Rhythmisierung des Lebens; einschließlich derjenigen des Atmens, nicht nur eine Stufe der altorientalischen, sondern auch der christlich-rosenkreuzerischen Me­thode bildet, wenn auch in geringerem Maße und modifiziert (GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dezidierte Erklärung, wodurch sich die von ihm gegebenen Übungen zur Rhythmisierung des Atmens von denen des alten orienta­lischen Yogaweges unterscheiden, findet sich in einem Vortrag aus dem Jahre 1922. Demgemäß müsse im Gegensatz zu dem Bestreben des alten Yogi, der den Denkprozeß mit dem Atmungsprozeß zusammenzu­schalten suchte, dieser Zusammenhang heute völlig gelöst werden. Wenn der alte Yogi zu seinem eigenen Rhythmus zurückging, so müsse der heutige Mensch zu dem Rhythmus der äußeren Welt zurückgehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Lesen Sie gleich die ersten Übungen, welche ich angegeben habe in , wo ich zeige, wie man, sagen wir, das Keimen und Wachsen einer Pflanze verfolgen soll. Die Meditation geht darauf hin, die Vorstellung, das Denken von dem Atmen loszulösen und es untertauchen zu lassen in die Wachstumskräf­te der Pflanze selber. Das Denken soll in den Rhythmus hinausgehen, der die äußere Welt durchzieht. In dem Momente aber, wo das Denken wirklich in dieser Weise sich befreit von den leiblichen Funktionen, wo es sich losreißt vom Atem, wo es sich allmählich zusammenbindet mit dem äußeren Rhythmus, da taucht es unter, jetzt nicht in die sinnlichen Wahrnehmungen, in die sinnlichen Eigenschaften der Dinge, sondern da taucht es unter in das Geistige der einzelnen Dinge. [...] Alle Übun­gen des Meditierens der neueren Zeit gehen darauf aus, das Denken ganz loszulösen von dem Atmungsprozeß. [...] Das ist der Unterschied des modernen Meditierens von den Yoga-Übungen einer sehr alten Zeit.« (Dornach, 27. Mai 1922, GA 212).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Erklärung sind in Rudolf Steiners Übungen die mit den Angaben zur Rhythmisierung des Atmens verbundenen Konzen­trationsformeln von entscheidender Bedeutung. Denn diese, stets auf die Beziehungen zwischen der inneren und der äußeren Welt gerichte­ten Formeln, sollen ganz offensichtlich dazu verhelfen, das Denken vom Atmungsprozeß loszulösen und in den Rhythmus der äußeren Welt hineinzuführen. (Siehe z. B. die Übung Archiv-Nr. NB 86, S.454)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Hinweise finden sich u.a. noch in folgenden Vorträgen: Leipzig, 10. Juli 1906 , GA 94; Stuttgart, 2., 3., 4. September 1906, GA 95; München, 6. Juni 1907, GA 99; Kassel, 29. Juni 1907, GA 100; München, 1. Juni 1907, 16. Januar 1908, 26. Januar 1908, GA 266, Dornach, 30. November 1919, GA 194. Ferner in den esoterischen Stunden Berlin, 13. April, 6. Mai und 2. Oktober 1906, München 1. Juni 1907, Berlin 16. und 26. Januar 1908, alle in GA 266/1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bezeichnungen «Lotusblumen - Chakras» und «Kundalini«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe die Notizen S. 457ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur aus wenigen Übungen, jedoch aus vielen verschiedenen Darstellun­gen des geisteswissenschaftlichen Schulungsweges geht hervor, daß alle Übungen in erster Linie der Ausbildung der astralen Wahrnehmungsor­gane, der sogenannten Lotusblumen und zur Erweckung des sogenann­ten Kundalinifeuers dienen sollen. So heißt es zum Beispiel im Vortrag Leipzig, 9. Juni 1906 (in GA 94 «Kosmogonie»): «Die erste Stufe [...] hängt mit der Ausbildung der sogenannten Lotusblumen zusammen, der heiligen Räder oder - indisch - Chakrams, die an ganz bestimmten Stellen der Körpers liegen. Man unterscheidet sieben solcher astralen Organe. Die erste, die zweiblättrige Lotusblume, ist in der Gegend der Nasenwurzel; die zweite, die sechzehnblättrige, liegt in der Höhe des Kehlkopfes; die dritte, die zwölfblättrige, in der Höhe des Herzens; die vierte, die acht- bis zehnblättrige, in der Nähe des Nabels; die fünfte, die sechsblättrige, etwas tiefer unten; die sechste, die vierblättrige, noch weiter unten, die Swastika, die mit allem, was Befruchtung ist, zusam­menhängt; von der siebenten kann nicht ohne weiteres gesprochen wer­den. Diese sechs Organe haben für die seelische Welt dieselbe Bedeu­tung wie die physischen Sinne für die Wahrnehmung der Sinnenwelt. Durch die genannten Übungen werden sie zuerst heller, dann beginnen sie sich zu bewegen. Beim heutigen Menschen sind sie unbeweglich, beim Atlantier waren sie noch beweglich, beim Lemurier noch sehr lebhaft bewegt. Aber sie drehten sich damals in entgegengesetzter Rich­tung als heute beim okkult Entwickelten, wo sie sich in der Richtung des Uhrzeigers drehen. Eine Analogie zu dem traumhaft hellseherischen Zustand der Lemurier ist die Tatsache, daß sich auch bei den heutigen Medien mit atavistischem Hellsehen noch immer die Lotusblumen in der Richtung drehen, wie einst in der atlantischen und lemurischen Zeit, nämlich gegen den Uhrzeiger. Das Hellsehen der Medien ist ein unbe­wußtes, ohne Gedankenkontrolle, das des echten Hellsehers aber be­wußt und von den Gedanken genau überwacht. Die Mediumschaft ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; In Notizen desselben Vortrages von einem anderer Zuhörer findet sich noch der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «zwei sind weniger entwickelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr gefährlich, die gesunde Geheimschulung aber gänzlich ungefähr­lich.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingehende Schilderungen der Übungen zur Ausbildung der Lotus­blumen enthalten die beiden Schriften «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und «Die Geheimwissenschaft im Umriß»; ferner unter den vielen Vorträgen zum Beispiel die Vorträge Wien, 28. März 1910 (GA 119) und London, 1. Mai 1913 (GA 152). Daraus kann ent­nommen werden, daß die sogenannten Vor- oder Nebenübungen spe­ziell der Ausbildung der zwölfblättrigen Lotusblume, die Übungen «Für die Tage der Woche» - entsprechend dem achtgliedrigen Pfad des Buddha und den acht Seligpreisungen des Christus - der Ausbildung der sechzehnblättrigen Lotusblume dienen sollen. Zu der 7wöchigen Übung (Archiv-Nr. A 5351, S. 452) ist überliefert, daß sie auf die Bitte nach einer Übung zur Ausbildung der Lotusblumen gegeben worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Meditationssprüche sind dafür bestimmt. Besonders deut­lich geht dies aus dem Vortrag vom 1. Mai 1913 (GA 152) hervor, da das dort im Zusammenhang mit den Lotusblumen behandelte Meditations­beispiel dem am häufigsten gegebenen Meditationsspruch: «In den rei­nen Strahlen des Lichtes ... / In der reinen Liebe zu allen Wesen ...» entspricht. Ebenso wie dieser Spruch ganz auf die Polarität Licht-Liebe gebaut ist, ist es auch jener aus dem ersten Mysteriendrama «Die Pforte der Einweihung»: «Des Lichtes webend Wesen, es erstrahlet durch Raumesweiten ... Der Liebe Segen, er erwarmet die Zeitenfolgen ...», von dessen Worten es heißt, daß sie den «Schlüssel» geben zu den Höhen, daß sie den Schüler geleiten werden, auch wenn ihn nichts mehr leitet, «was Sinnesaugen noch erblicken können». («Die Pforte der Ein­weihung», 3. Bild.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, daß Licht und Liebe, die als die beiden Haupt-prinzipien des irdischen Menschseins auf höheren Gebieten des menschlichen Lebens ebenso zusammengehören wie positive und nega­tive Elektrizität oder positiver und negativer Magnetismus (Berlin, 22. Februar 1906, GA 54), für die innere Entwicklung von grundlegender Bedeutung sein müssen. Wie konkret das mit der Ausbildung von Lotusblumen und Kundalinilicht zusammenhängt, zeigt die folgende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. dic Vorträge Berlin, 16. März 1905 (GA 53), Päris,, 6. Juni 19C6 (GA 94), Stuttgart, 2. September 1906 (GA 95).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1905/06 niedergeschriebene Aufzeichnung in einem Notizbuch (Archiv-Nr. 105, Faksimile Seite 460/461). Der Text unter der Skizze des menschlichen Körpers lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser physisch Körper wird durch die Kräfte des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astralkörpers aufgebaut; er bringt es bis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Sinnesorganen. Diese - Augen - sehen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstände durch das Sonnenlicht von außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß im Astralkörper selbst eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zweite Hälfte unterscheiden: [Zeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie der andere Pol beim Magneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Manne ist der zweite Astralkörper weiblich; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beim Weibe ist der zweite Astralkörper männlich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das heißt der Astralkörper ist hermaphroditisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kundalinifeuer ist nun die im zweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astralkörper erregte Tätigkeit, die zunächst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme und Licht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange das Kundalinifeuer nicht erregt wird, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tastet man zwischen den Gegenständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Wesen der höheren Welt; wie in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacht zwischen den physischen Gegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Kundalinifeuer da, so beleuchtet man &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich selbst die Gegenstände.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht als Symbol für Weisheit und Wärme als Symbol für Liebe sind demgemäß die Polarität der «Kund alini», das heißt nach Rudolf Steiners Charakterisierung in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Wel­ten?» jener geistigen «Wahrnehmungskraft«, deren richtige Erweckung außer der Ausbildung der astralen Wahrnehmungsorgane (Lotusblu­men) Voraussetzung zum geistigen Schauen ist. Deshalb findet sich auch, solange er den Ausdruck «Kundalini» gebraucht, sowohl vom Kundalini«feuer» als auch vom Kundalini«licht» gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Kundalini» oder auch «Kundali» - soviel wie «gewunden», «zusam­mengerollt», daher auch «Schlangenfeuer» oder «Schlangenkraft» ge­nannt - ist eine der verschiedenen indischen Bezeichnungen für diese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
okkulte Kraft, die auch in die theosophische Literatur durch Blavatsky eingeführt worden war. Nach Arthur Avalon gilt Kundalini als «das Fundament aller Yogapraxis«, ist sie «die mächtigste Manifestation schöpferischer Kraft im menschlichen Körper»; «sie erhält am Leben alle irdischen Wesen», sie ist das «im Körper existente «Wort»&amp;gt; (ohne menschliche Urheberschaft). Und weil sie der «Urquell aller Sprache» ist, sind «die Mantras in allen Fällen» ihre Manifestationen, denn sie verkörpert «alle Buchstaben», «deshalb verwendet man Mantras bei der Erweckung der Kundalini». Doch dürfe nicht in abergläubischer Weise angenommen werden, «daß allein die Äußerung eines Mantras ein Er­gebnis hervorbringt, oder daß das Japa [Rezitieren] des Mantra durch nichts anderes vollzogen wird als durch ein bloßes Wiederholen.» Auch ein Mantra müsse aus seinem Schlaf erst erweckt werden. (Arthur Ava­lon, «Die Schlangenkraft», Otto Wilhelm Barth Verlag, 2. Auflage 1976,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. 17, 135ff.; ferner «Die Girlande der Buchstaben», Otto Wilhelm Barth Verlag o.J., S. 172f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für das westliche Bewußtsein auf dem geisteswissenschaftlichen Schulungsweg die Erweckung von Kundalini erreicht werden kann, nachdem die astralen Organe, die Lotusblumen, ihre regelrechte Ausbil­dung erfahren haben, ist von Rudolf Steiner in seiner Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (Kap.: «Veränderungen im Traumleben des Geheimschülers») geschildert. Diese Schilderung und die hier wiedergegebene Aufzeichnung aus dem Notizbuch Archiv-Nr. 105 ergänzen sich. Möglicherweise erfolgte die Aufzeichnung in direktem Zusammenhang mit der Niederschrift des genannten Kapitels in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», da beide aus demselben Jahre 1905 stammen. In den späteren überarbeiteten Ausga­ben ersetzte er den Ausdruck «Kundalini» zuerst durch «geistiges Wahrnehmungsorgan», dann durch ««geistige Wahrnehmungskraft». Doch wird sie immer gleichlautend als «Element von höherer Stofflich­keit», als «geistiges Licht» charakterisiert, das von den ausgebildeten höheren Organen ausstrahlt und die Gegenstände und Wesen der höhe­ren Welt ebenso sichtbar macht wie das äußere Sonnenlicht die physi­schen Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. W. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= HINWEISE Zum Titel des Bandes =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE527 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEISE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Titel des Bandes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel stammt von den Herausgebern. Die Bezeichnung «Seelen­übungen» wurde von Rudolf Steiner für die von ihm gegebenen Medi­tationsanweisungen oft gebraucht, vgl. z.B. auf Seite 469 dieses Bandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvorla gen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Allgemeine Anforderungen ... »:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit 1903 wurde von Rudolf Steiner in seinen Vorträgen auf die sogenannten Vor- oder Nebenübungen als Grundvoraussetzung jeder Meditationspraxis hingewiesen. (Siehe z.B. die ausführliche Darstellung in «Vor dem Tore der Theosophie», Stuttgart August/September 1906, GA 95). Unter der Bezeichnung «Allgemeine Anforderungen...» wur­den sie im Oktober 1906 für die esoterischen Schüler von Rudolf Steiner zur Vervielfältigung niedergeschrieben. Die Originalvorlage ist jedoch nicht erhalten geblieben. Der Wortlaut folgt der Vervielfältigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Seite 58 erwähnte persische Legende über den Christus Jesus findet sich in Goethes «Noten und Abhandlungen zu besserem Ver­ständnis des West-östlichen Diwans - Allgemeines.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zu Beginn des Jahres 1910 die Schrift «Die Geheimwissen­schaft im Umriß» erschienen war, wurde in den Hauptübungen für die Nebenübungen zumeist auf diese Schrift verwiesen. In den ersten Auf­lagen befanden sich diese auf Seiten 306ff, ab der vierten Auflage von Ende 1913 auf S. 320 (jetzt auf S. 329 in GA 13). Die von Rudolf Steiner unterschiedlich verwendeten Abkürzungen (GW, GhW, usw.) sind im Druck an einigen Stellen, jedoch nicht überall, verdeutlicht worden, entweder durch Ausschreibung oder durch Fußnoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Weitere Regeln in Fortsetzung der Allgemeinen Anforderungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wurden von Rudolf Steiner ebenfalls zur Vervielfältigung ca. 1907 niedergeschrieben. Jedoch ist auch hier die Originalvorlage nicht erhal­ten geblieben. Der Text entspricht wiederum der Vervielfältigung. Die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschrift lautete damals «Regeln für alle diejenigen, welche sich be­reits befleißigt haben, diejenigen Forderungen zu erfüllen, welche in dem ersten Zirkular (Lektionen) an sie gestellt worden sind.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Für die Tage der Woche»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übungen dürften ebenfalls ca. 1907 erstmals gegeben worden sein. Vgl. dazu das Kapitel «Über einige Wirkungen der Einweihung» in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (GA 10), sowie den 3. Vortrag in »Das Lukas-Evangelium» (Basel 1909), GA 114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu «Die zwölf zu meditierenden ... Tugenden»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Originalvorlage hierfür liegt nicht vor. Auch eine genaue Datie­rung ist nicht möglich. Ilona Schubert berichtet in «Selbsterlebtes im Zusammensein mit Rudolf Steiner und Marie Steiner», 2. Auflage Basel 1977, zu dieser Übung folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Über die zwölf Tugenden im Zusammenhang mit dem Tierkreis und den entsprechenden Monaten hat Rudolf Steiner in einem Privatgespräch gesagt, daß H. P. Blavatsky es gewesen ist, die die Zugehörigkeit der Tugenden zu den Monaten angegeben habe und zwar in der folgenden Reihenfolge und mit den Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widder April Devotion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stier Mai Gleichgewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwillinge Juni Ausdauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs Juli Selbstlosigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löwe August Mitleid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfrau September Höflichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waage Oktober Zufriedenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skorpion November Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schütze Dezember Gedankenkontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbock Januar Mut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermann Februar Diskretion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fische März Großmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Steiner hat diese Angaben bestätigt und nun aber die Frgänzungen dazu äusgeführt. Fr sägte: Wenn man gewissenhaft diese Tugenden übt, so erge­hen sich daraus neue Kräfte und Fähigkeiten. Und dann schrieb er sie untereinander in dieser Weise auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devotion wird Opferkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichgewicht wird Fortschritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdauer wird Treue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstlosigkeit wird Katharsis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitleid wird Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höflichkeit wird Herzenstakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit wird Gelassenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduld wird Einsicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenkontrolle wird Wahrheitsempfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut wird Erlöserkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskretion wird meditative Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmut wird Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt sagte Dr. Steiner noch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bezug auf die Übertragung der englischen Angaben ins Deutsche bestehen in den vorliegenden überlieferten Texten einige Varianten, welche im gedruckten Text zur Kennzeichnung in Klammern gesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textvorla gen und Textwiedergabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil dieser Übungstexte befindet sich im Archiv der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung, meistens in der Originalhandschrift, einige in Photokopien oder nur als Abschriften. Abschriften sind durch ein der Archiv-Nr. vorangestelltes «A» gekennzeichnet. Von den nur in Ab­schriften vorliegenden Übungen sind nur solche aufgenommen worden, die sicher als authentisch gelten können. Eine Anzahl von Originalen befindet sich im Goetheanum-Archiv und sind für diese Publikation dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in A-2b zusammengefaßten Übungen sind solche, die in vervielfäl­tigter Form vorliegen und zwar in folgender Art:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen A, B und D: in vervielfältigter Handschrift Rudolf Steiners, sowie in vervielfältigter fremder Handschrift und Schreibmaschinen­schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung C nur in vervielfältigter fremder Handschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung E nur in vervielfältigter Schreibmaschinenschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übungen C und E hat es sicherlich auch handschriftliche Vor­lagen Rudolf Steiners gegeben, die sich jedoch nicht erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese vervielfältigten Übungstexte wurde bei Abgabe der Übungen A bis D von Rudolf Steiner jeweils eigenhändig der Meditationsspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- anfänglich «Strahlender als die Sonne...», später mehr und mehr «In den reinen Strahlen des Lichtes...« - und die individuelle Formel einge­fügt. Manchmal wurde auch «Hauptübung» darübergeschrieben. In der fünften Übung bildet die Meditationsformel «Oben alles wie unten ...» einen festen Bestandteil, galt also für jeden Übungsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe im Druck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Wortlaute der Übungen entsprechen genau den Origi­nalvorlagen, weitgehend auch die Anordnung - in schwierigeren Fällen muß man den gedruckten Text mit dem beigegebenen Faksimile verglei­chen. Unterstreichungen im Original sind durch Kursivdruck gekenn­zeichnet. Die Orthographie wurde der heutigen angeglichen. Abkür­zungen wurden manchmal des besseren Verständnisses wegen ausge­schrieben. Die Interpunktion richtet sich exakt nach den Originalvorla-gen. Rudolf Steiner hat bei den Sprüchen jedoch wenig oder gar keine Interpunktion verwendet. Um nicht im geringsten in den Text einzu­greifen, sind auch manchmal auftretende grammatikalische Unebenhei­ten nicht korrigiert worden. Solche Unebenheiten können nach Rudolf Steiners Aussage darauf beruhen, daß mantrische Sprüche «immer von dem Charakter sind, der manchmal dem grammatikalischen Bau Schwierigkeiten macht« (Berlin, 19. Januar 1915 in GA 457). Es kann sich möglicherweise aber auch um Schreibfehler handeln. Zum Beispiel zu der Übung Archiv-Nr. 6613 (auf Seite 385) vom Mai 1919 wurde vom Empfänger, Hans Erhard Lauer, schriftlich hinzugefügt: «Im er­sten Teil der Meditation (Morgens) muß die vierte Zeile - gemäß Stei­ners mündlichem Ausspruch derselben - heißen: Dann trittst du in den Geistestag»&amp;gt;, während in der Handschrift steht: «Der trittst du ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Angaben von Rudolf Steiners Hand, die sich auf einigen Originalen befinden, aber nicht zur Übung als solche gehören (wie z. B. Empfänger, Ubungsbeginn, etc.), sind meistens nicht in den Druck aufgenommen, aber im Register angegeben worden. Wenn er selber den Namen des Empfängers auf dem Blatt der Übung vermerkt hat, so kann man annehmen, daß diese nicht in dessen Gegenwart geschrieben wur­de, sondern ihm später übergeben oder übersandt wurde. Vermerke von fremder Hand sind immer weggelassen, aber ebenfalls im Register auf­geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Übungen in englischer Sprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländische Schüler, die mit der deutschen Sprache vertraut waren, erhielten ihre Meditations-Übungen in deutsch. Für jene, die der deut­schen Sprache nicht mächtig waren, übersetzte Marie Steiner die Anga­ben in englisch, französisch, italienisch oder russisch. Doch hat Rudolf Steiner auch selbst einige Übungen in englisch oder französisch nieder­geschrieben, z.B. Archiv-Nr. 7157, Seite 406.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sprüchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprüche sind mantrische Schöpfungen Rudolf Steiners, ausgenom­men der Spruch «Strahlender als die Sonne . . . », der aus der Esoteric School of Theosophy der Theosophical Society stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Umkehrung «in entgegengesetztem Vorstellungsverlauf»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zeitlich frühesten Übungen findet sich der Meditationsspruch nur einmal oder auch zweimal, jedoch in derselben Form. Von ca. 1906 an beginnt dann immer mehr die Umkehrung des Spruches in «entge­gengesetztem Vorstellungsverlauf» (Archiv-Nr. 3098, S. 231). Diese Umkehrung ist eine Eigenart der von Rudolf Steiner gegebenen Übun­gen. Sie soll offensichtlich zur inneren Willenserkraftung dienen, wie diese auch durch die abendliche Rückschau-Übung angestrebt wird. Auch schon bei dem Spruch «Strahlender als die Sonne ...» findet sich diese Umkehrung, sowie das Zeichen für das Rosenkreuz hinzugefügt (Archiv-Nr. 3103, S. 98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Angaben für den Meditationsbeginn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Übungen sind für den Beginn der esoterischen Schu­lung bestimmte Daten angegeben worden, zumeist aber ohne Jahreszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Daten heute natürlich nicht zutreffend sind, wurden sie weggelassen um Mißverständnisse zu vermeiden; sie sind jedoch im Register jeweils nachgewiesen. Zu einer solchen Datumangabe heißt es in einem Brief an eine esoterischen Schülerin (2. August 1904, in GA 264): «Aus Gründen, die nur dem Okkultisten bekannt sind, muß der Anfang zu ganz bestimmten Zeiten gemacht werden. Später wird Ihnen das alles klar werden.» Die angegebenen Daten weisen jeweils auf die Zeit von Neumond bis Vollmond, explizit in der Übung Archiv-Nr. 3046 auf S. 222. Es ist nicht bekannt, daß später dafür eine nähere Erklärung gegeben wurde, aber diese Tatsache erlaubte manchmal eine genauere Datierung der betreffenden Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Datierung der Übungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hat der Empfänger auf dem Blatt vermerkt, wann er es erhal­ten hat. Viele Übungen haben Marie Steiner und Anna Wager Gunnars­son abgeschrieben und die näheren Umstände notiert. Für andere Übungen konnte die Datierung aus Briefen des Empfängers erschlossen werden. Solche aus Archivmaterial erschlossenen Daten sind im Regi­ster und auf der entsprechenden Druckseite angegeben. Ist ein ungefäh­res Datum rein nur aus dem Inhalt der Übung abgeleitet (z.B. der Verweis auf die «Geheimwissenschaft» 1910), so ist dies nicht im Regi­ster aufgeführt, sondern nur auf der entsprechenden Druckseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum dritten Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen einiger Texte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Zur Verwandlung der Farben des Kreuzes ...»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text ist ein Auszug aus einem Wortlaut, der aus dem Zusammen­hang der erkenntniskultischen Abteilung von Rudolf Steiners Esoteri­scher Schule stammt. Vermutlich gab es dafür ein handschriftliches Manuskript, das jedoch nicht mehr vorliegt, sondern nur mehrere Ab­schriften. Der Text ist nach einer von unbekannter Hand stammenden Vorlage mit dem Vermerk «F.M.» gegeben, die in CA 265 vollständig abgedruckt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterun gen zu dem Spruch «Strahlen der als die Sonne :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textwiedergabe nach einer handschriftlichen Zusammenfassung der esoterischen Stunde in Berlin, 24. Oktober 1905 für Anna Wagner, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
infolge Erkrankung an der Stunde nicht hatte teilnehmen können. Die Originalhandschrift Rudolf Steiners liegt nicht vor. Textwiedergabe nach einer im Archiv vorliegenden handschriftlichen Abschrift von Günther Wagner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterun gen zu «Licht auf den Weg» von Mabel Collins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur derjenige Teil hier aufgenommen worden, der sich auf die in den Übungen angegebenen Sätze bezieht. Textwiedergabe nach einer Fotokopie der Originalhandschrift Rudolf Steiners aus den Jahren 1903/04. Der vollständige Text findet sich in CA 264, 2. Auflage 1996, Anhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erläuterungen zu der Formel «Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will»:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der handgeschriebenen Vorlage dieser Erläuterungen ist nur ein Blatt erhalten geblieben. Textwiedergabe nach im Archiv vorliegenden handschriftlichen und maschinengeschriebenen Abschriften, die in die­ser Form offenbar weitergegeben worden sind. Diese Abschriften wei­chen geringfügig voneinander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Veröffentlichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Regeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen erschien der Teil «Allgemeine Anforderungen ...» erstmals 1947 in Heft 1 der drei kleinen Hefte «Aus den Inhalten der Esoteri­schen Schule»; der Teil «für die Tage der Woche» erschien in Heft 3, Dornach 1951. Gesamthaft erschien der Teil «Allgemeine Regeln» erst­mals 1968 in dem Band «Anweisungen für eine esoterische Schulung» unter der CA-Nr. 245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptübungen für morgens und abends:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige erschjenen erstmals 1947 und 1948 in Heft 1 und 2 von «Aus den Inhalten der Esoterischen Schule»; 1968 um einige erweitert in «Anweisungen für eine esoterische Schulung». Eine weitere Anzahl erschien 1984 erstmals in dem Band «Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914», CA 264. Alle diese Übungen sind nunmehr auch in vorliegendem Band enthalten, bis auf die in den Briefen in CA 264 enthaltenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 1968 erfolgten Herausgabe von «Anweisungen für eine esoteri­sche Schulung», CA 245, war eine Veröffentlichung des gesamten eso­terischen Lehrgutes innerhalb der Gesamtausgabe noch nicht geplant Dies erfolgte erst später und führte zur Bildung der neuen Reihe «Ver­öffentlichungen zur Geschichte und aus den Inhalten der esoterischen Lehrtätigkeit Rudolf Steiners», CA 264 bis 270. Aus diesem Grunde mußte die Zusammenstellung von 1968 «Anweisungen ...» in die Bände dieser Reihe aufgeteilt werden und figuriert daher nicht mehr innerhalb der Gesamtausgabe, bleibt aber vorläufig weiterhin als Sonderausgabe bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= REGISTER DER ÜBUNGEN mit zusätzlichen Angaben in der Reihenfolge, wie im Band enthalten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;G267-1997-SE535 Seelenübungen, Band I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REGISTER DER ÜBUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit zusätzlichen Angaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Reihenfolge, wie im Band enthalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;#&amp;lt;/nowiki&amp;gt;TX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Übung wird im folgenden angeführt mit den Anfängen der in ihr enthal­tenen Meditations-Sprüche. Die nachfolgende Zeile gibt die näheren Umstände an, soweit sie bekannt sind, in folgender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Name und Wohnort des Empfängers,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Datum und Ort der Vergabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Archiv-Nr., bei Platzmangel abgekürzt zu ANr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Archiv-Nr. kann man die Art der im Archiv befindlichen Vorlage ersehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NB kennzeichnet einen Auszug aus einem Notizbuch Rudolf Steiners. A kennzeichnet eine Abschrift eines Textes, für den sich das Original&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht im Archiv befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt beides vor der Archiv-Nr., so handelt es sich um ein Notizblatt in der Handschrift Rudolf Steines (oder um eine Photokopie des Originals).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text, der sich auf der Vorlage befindet, aber nicht im Druck erscheint, wird nachgewiesen entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Zusatz: Text in Rudolf Steiners Handschrift, oder als Vermerk: Text in einer anderen Handschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 84&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Michael Bauer, Nürnberg, Okt./Nov. 19C4, Archiv-Nr. 7074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Camilla Wandrey, Berlin, Ende 1904, Archiv-Nr. 6912/13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Camilla Wandrey, Berlin, Frühjahr 1905, Archiv-Nr. 6915-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleeberg, Kassel, 24.9.1905, Kassel, Archiv-Nr. 5326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf einem Blatt mit dem Vordruck &amp;gt;Hotel Cässeler Hof&amp;gt; und dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «Cassel, 24.9.1905«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . 94 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühjahr 1906, Archiv-Nr. 3105/06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk neben &amp;gt;Bevor das Auge ...&amp;gt;: «d. 27. April Freitag». Hier hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich der Empfänger notiert, wann er mit der Übung begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. für Frl. Berta Lehmann, Berlin, Archiv-Nr. 5349&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 31C7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin das Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 102 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Michael Bauer, Nürnberg, vermutl. Frühjahr 1905, ANr. 44C1/C2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleeberg, Kassel, Januar 1906, Archiv-Nr. 5328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Anfang: 1. Februar«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Carl Unger, Archiv-Nr. 6857&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . 106 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Archiv-Nr. 4415-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne . . . . . . . . . 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ludwig Kleehcrg, Kassel, März 1906, Archiv-Nr. 5327 Zusatz:» Anfang: 26. März - 8. April, oder 24. April - 9. Mai, oder 24. Mai bis, S. Juni«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Fr will . . . . . . 111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3159, 3164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahres Echo Du . . . . . . . 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . . 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3187/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-2b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 1 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3944b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Hauptmeditation«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3925/26, 3929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 124&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3936-38, 3938a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlender als die Sonne 128&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3939, 3177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben alles wie unten 134&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7073&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A - 2c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . 139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 357&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 141&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . 142&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Eugenie von Bredow, Berlin, Archiv-Nr. 4479&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Eugenie von Bredow, Berlin, Archiv-Nr. 4480&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 146&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 353 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will . . . . 148&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 355&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Fräu Annä Haefliger, Bern, Ende Septemher 1906, ANr. 7077-79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Anfang entweder noch vor 1. Octoher oder näch 18. Oct.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezemher 1906, Archiv-Nr. 3062/63, 3059&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 17. Dezember 1906»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 154&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3056&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3039&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Kieser, Stuttgart, Archiv-Nr. 6826&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6513&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 152&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3075&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne - Ich hin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4465&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Pfarrer Paul Klein, Mannheim, 1910, Archiv-Nr 5625&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen . . 168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg, Archiv-Nr 7115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Johanna Mücke, Berlin, 1908, Archiv-Nr. 3432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . . . . . . . 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908, Archiv-Nr. NB 337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3061&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3053&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn 20. Mai»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3066&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Beginn: 20. Mai«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3148-51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . 179&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3200/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Lichtes reinen Strahlen . . . . . 181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit im Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Edith Rose Cull, London, ca 1.1.1913, Köln, Archiv-Nr 5267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Cull.)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichtes reine Strahlen . . . 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: «23 Febr. 1912 Vrijdag« und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«8 Juli1914 [Zeichen:] Mond/Sonne innerlijke lichtbeweging«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . .184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4462-64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Fr. W.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3040&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . 188&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner, Archiv-Nr. A 0217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Anna Wager Gunnarsson, Stockholm&amp;gt; 12.6.1909, Budapest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5843/44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «12/6 1909 Budapest» in der Hs. der Empfängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . 192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Wilhelm Selling, Berlin, Archiv-Nr. 5271&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . 193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes Archiv-Nr. 3179/80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . 194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstrahlt die Göttlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7083&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite: «Ferien 1911 oder 10«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . 196&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3127-29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Fr. D.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . . . . . . . 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt Archiv-Nr. 3067&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . . . . . . 201 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Martina v. Limburger, geh. vi Hoffmann, Archiv-Nr. 4424&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt . . 202 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Marie Kaiser, Nürnberg, Archiv-Nr. A 0051&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . 203&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7081&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es möge blühen meine Seele 204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mich bestreben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Edith Brend Lewis, Ilkeston, Archiv-Nr. 6254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: «Originalhandschrift Rudolf Steiners für Miss Lewis«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . . . . . . . 206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt 207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Otto Rebmann, Stuttgart, 14.12.1908, Stuttgart, Archiv-Nr. 7111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: «14.Dez.1908.» und: »Handschriftliche Meditation v. Herrn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rudolf Steiner. Stuttg. Hotel Marquardt.« in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt 208&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leuchtet die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Frieda Danielson, Norrköping, 1909, Archiv-Nr. 3206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . 209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mein Geistiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Friedrich Lengenfelder, München, Archiv-Nr. 3145&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt 210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Röchling, Mannheim, Archiv-Nr. 5250/51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . 212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1911, Mailand, Archiv-Nr. 6909/10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Milano Sett. 1911» in der Hs. von Aleibiade Mazzarelli, Rom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gottheit der Welt . . . . . . 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seele der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Julius Breitenstein, Wien, Archiv-Nr. 5252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Geiste der Welt . . 215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ruhe in der Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Anna Ekström, Malmö, 1912, Archiv-Nr. A 0070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1907, Archiv-Nr. 3038&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 3. Januar«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit such ich in allem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1909, Archiv-Nr. 3111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Beginn: 20. Mai«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deinem Lichte Weisheit . . . 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Anna Schmitz, Nürnberg, 1908, Archiv-Nr 7076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3074&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3046&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes . . . 224&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3072&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Streng vertaulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . . . . . 225&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3122&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz&amp;gt;&amp;gt; Streng vertraulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell&#039; ich mich ins Dasein . . . . . . . 226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stelle ich mich ins Dasein . . . . . . . 227&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . . . . . 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: Streng vertraulich»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . . . . . . . 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will Archiv-Nr. 3098, 3100/01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Reich der Daseinshüllen . . . 232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Mme d&#039;Albert, Mme Emma Gétaz. Herrn R. Lavezzari, Marseille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 4483-86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3090, 3165; für Adolf Arenson, Archiv-Nr. 5310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . . 237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3091&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: «Nebenübungen (durch Eriksen)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Eriksen war Leiter eines Zweiges in Oslo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde . . 238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich 239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3095&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich . . . 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lichts erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie fühlt - Er will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3165a, 3093&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde . . . 242&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga von Freymann, Helsinki, Archiv-Nr 5322/23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wille spendende Gebilde . . . 244&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht erstrahlende Gebilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tritt bewußt mein Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3099&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort . . . . . 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort sei in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtes reinen Strahlen . . . . . . . . . . . . 251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottinnigkeit suche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Kieser, Stuttgart, Archiv-Nt. 6827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort . . . . . 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0062&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort der Zeit . . . . 253&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wort der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . 254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Bild meiner selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Frieda Westphal, Hamburg, Archiv-Nr. A 0066 Handschrift von Elfriede Marie Paulmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele erhebe zu Weltenweiten sich . 255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Lina Schliephak-Uttner, Weimar, Archiv-Nt. 5320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Urbegion war das Wort . . . . . . 256&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wohnet in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: «St d»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegione war das Wort . . . . . . . . . 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wort wohne in deinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wort wohne in meinem Herzen Archiv-Nr. A 7084R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort . . . . . . . 258&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine tiefste Wesenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Maud Monges, Spring Valley, USA, Oktober 1919, Dornach, Archiv-Nr. 7089/90&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links,: «Mrs, Monges»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Vermerk auf der Rückseite:&amp;gt;&amp;gt; I)ornach Oet. 1919»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbegion war das Wort . . . 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht in Dir das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Henry B. Monges, Spring Valley, USA, Oktober 1919, Dornach, Archiv-Nr. 7091/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: «Mr. Monges«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm, ehrfürchtig 260&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Kees Jansen, England, 1923, Archiv-Nt. 7113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation l 262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christlich gnostische Meditation II . . 265&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3223-26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe «Beiträge ...« 110, Ostern 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist die Weltintelligenz 272&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in dir wie eines meiner Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4487/88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele in Ich . . . . 274&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3215/16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltseele im Ich . . . . . . 276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3242/43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was um mich geschieht . . . 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deines Wesens Innerem . . . . . . 278&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich opfere wollend Menschenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adolf Arenson, Stuttgart, Archiv-Nr. A 0069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. Marie Steiners mit der Erklärung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«(Von Ad. Arenson an Mieta [Waller] gegeben, von dieser mir;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. St. gab ihm diese Meditation in einer Zeit, da er sich viel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufregte, um Seelenruhe und Stärkung zu erlangen)«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmendes Licht dringt von oben 280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3236/37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TAO dringt in mich . . . 282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3238&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehung durchkraftet alle Dinge . . . 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben überall Geist ... . . . . . ... 284&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ellen Relander Leino, Helsinki, Archiv-Nr. 7087&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkenne das Gedankenbild . . . . . . . . . 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ströme des rechten Auges Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde meinen Leib verlassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inneres wallendes Seelenlicht . . . . . . . . . 287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutl. für Alcibiadc Mazzarelli, Rom, Archiv-Nr. 6911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei-Tage Übung mit Symbolen . ii . . . . 288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Herzens . . . . . 290&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Hauptes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Dorothea Hohler, Bern, Archiv-Nt. 4440&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue die Sonne . . . . . . 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz leuchtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich öffnet . . . 292&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Auge sich schließt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich flutend Licht . . . . . . . . 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. 4006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich fühlend stärkend Licht ... . 294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in mir selber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Berta Heller-Hirter, Bern, Archiv-Nr. 6654&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgener Mut meines Herzens . . . . 295&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken, Fühlen, Wollen ist mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Ingeborg Möller Lindholm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer umfassender Geist . . . . . . . 296&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dir, großer umfassender Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3993/94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist Träger der erhabenen Güte 297&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch alle Weiten des Raums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Albert Steffen&amp;gt; Archiv-Nr. 7085/86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz zur Abend- und zur Morgen-Meditation: «Nachdem dieser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medit ... im Bewußtsein einige Zeit ... gewesen ist, soll das Bewußt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nur wachend warten» (.. - jeweils fehlender Teil des Blattes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltengeist führet mich 298&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiendes Ich findet in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war Jahve 299&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christus in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende wird sein Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. 5248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: «St.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war J. . . 300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. . . ist mein Atem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3135/36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne in Weltenweiten . . 302&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe Friede Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Holle, Niederlande, Archiv-Nr. 6640&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlos wirket Geisteskraft 303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach Geisteslicht erstrahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten webe willig . . 304&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Händen erstarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Archiv-Nr. 4414&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schwebet empor 305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebet in meinem Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Friedrich Rittelmeyer, Nürnberg, Archiv-Nr 4399&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wesen Offenbarung . . . . 306 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens starke Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3294&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne . . . 307 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwallet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0104 Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele blicke hin . . . . . . . . 308 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen stehe mein Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dich mein Seelenleben . . . . . . . 309 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir all mein Sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Deinem Zeichen . . . . 310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs,. Alice May Binnie geb. Lewis,, Hampstead, Archiv-Nr. 6252 Vermerk:« Von Rudolf Steiner für Alice May Binnie«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke auf zu diesem Zeichen . . . . . . 311&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltengeistes Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ehepaar Hering, Leipzig, Archiv-Nr A 0216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es senke mein Denken sich . . . . . . . . . 312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebenfach leuchtet Rosensternenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fromm und ehrfürchtig . . . . . . 314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in diesem Sinnbild zu mir spricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Du, meine Seele . . . . . . . . 315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, du Weltenbuchstabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3229&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkräfte haltet mich ii . . . . . . . . . . 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir lebe der Christus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Haupt erhärte Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist vermutlich ein Entwurf für eine Übung. Ob der Zusatz auf der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rechten Seite: «Weisses, Gewand. Roter Gürtel und Gehänge. Rotes Stirn-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
band. Ich: Ave frater / Er: roseae et aureae / Ich: crucis, / Er: Benedietus, deus qui dedit nobis, signum« zur Übung gehört, ist ungewiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Try, thou my soul . . . . . . . 318&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thou, symbol of tne world&#039;s, activity&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es denkt - Sie füHt - Er will Archiv-Nr. A 0107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner mit Vermerk: «Mts. W.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu lichten Räumen entschwebe . . . . . . 322&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltgedanken leuchten . . . . . . . . . 323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark hell in meinem Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4468&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Licht aus großen Sternen . . . . . . . . . 324 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Lebenskraft keime in meiner Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. von Frau Luba Hu&amp;gt;emann mit dem Vermerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«R. St.« und «Öschelbronn, am 16. April 1980. L Husemann«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, der Pfleger deines Herzens . . . 325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dir empfange mein Herz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Dr. Johanna Brenecke, St. Gallen, Archiv-Nr. 6859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trage meines Wollens Geist . . . . 326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geist aus der Ewigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. A 0212&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht schicke ich . . . . . . . . . . 327&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenweisheitslicht empfange ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 6446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be a strong l . . . . 328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l will be a strong l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nt. A 0005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Das Rot strömt 330&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Friedrich Rittelmeyer, Nürnberg oder Berlin, Archiv-Nt. A 0218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Friedrich Rittelmeyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele blicke auf . . . . . . 332&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzes Kreuzesholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wolle erblicken . . . . 334&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie am schwarzen Kreuzesholze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7104 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtgleich stehe ich in dir . . . . . 335&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich aus Geist und Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg oder Leipzig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7097&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as out of the black eross . . 336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So as the green life&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs,. Helen P. Fulton, Florida, Archiv-Nr. A 0114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|550}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärme dringe in mich ... 338&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteslicht erquicke Archiv-Nr. 3231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zeichen Chris,ti . . . . 340&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele nehme auf die Ceis,tes,welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga von Freymann, Helsinki, vermutl. April 1912, Hels,inki, Archiv-Nr. 5325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in Euch. Du väterliche Menschenseele . . . . 341 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende s,ich in Weltenfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Wally Homen, Wiborg, 13.4.1912, Helsinki, Archiv-Nr. A 0049 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief der Empfängerin an Rudolf Steiner, 30.4.1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht in mein Ich . . . . . . . . 342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Alma Sohlström, Helsinki, 13.4.1912, Helsinki, Archiv-Nr. 3169 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk oben rechts: »13/4. 1912 kl. 1/2 1.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite eine Medikation von R.St.s Hand: »Viseum pini, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mittlere Potenz, tägl. 7 Tropfen in Esslöffel» und von Marie Steiners &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hand: »Sohlström, Helsinki, t 1932»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft Deines Wortes . . . . . 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die russischen Mitglieder, April 1912, Helsinki, Archiv-Nr. A 0020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es weiset dieses Zeichen mir 344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginn war das Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1912 oder Mai/Juni 1913, Helsinki, Archiv-Nr. A 0033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Meditation über das Rosenkreuz gegeben einem Russen, der nach Helsingfors zum Kurse reiste» in der Hs. von Berta Reebstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sinnenraum schwindet . . . . . . . . 345&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß ich in Liebe wandle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Thyra Albrecht, Helsinki, April 1912 oder Mai/Juni 1913,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helsinki, Archiv-Nr. 6906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Helsingfors Frl. Th. A - t (1912?)»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finsternis strahlet . . . . . . . . . 346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Welt wirket Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Signe Runer, vermutl. April 1912, Archiv-Nr. 5808&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Signe Runer:»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite:» Sonntag Morgen kl. 9 - Im Geiste der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschheit fühle ich mich mit allen Esoterikern vereinigt.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lerne fühlen 347&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichens Sinn empfinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Gräfin Maria Cronstedt, Stockholm, April 1912, Sthlm, ANr. 3181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben rechts: ,&amp;gt;Cr.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Sonntag um 9 Uhr: Im Geiste der Menschheit fühle ich mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allen Esoterikern vereint.» (Zu dieser Angabe siehe man die esoterischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stunden von 1912, insbesondere 24.4., 7.6., 22.9. in GA 266/11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sinneswahrnehmung hinweg . . . 348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Gustaf Kinell, Stockholm, 18.4.1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5812-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Herr K.» und Vermerk: »18/4 1912»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich erlebt am Tage 350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen will ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein wahres Ich suche ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Sophie Kinell, Stockholm, 18.4.1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5816-19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: »Frau K.» und Vermerk: »18/4 1912»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es suche meine Seele fromme Ehrfurcht . . . . . . . . . 352 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aller meiner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1912, Stockholm, Archiv-Nr. 5810/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeichen schau ich . . . . . . 353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich strebe zu dringen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Ingeborg Sjögren, Kisa, Mai 1912, Norrköping, Nr.3141/42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufschauen will ich . . 354&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe mich hin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1912 oder später, Archiv-Nr. 3184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiten Weltenall fühle meine Seele . . . . 356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Welten-Ich mein Ich tragend hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Cato Voüte, Brüssel, ca. 1.1.1913, Köln, Archiv-Nr. A 0068 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief der Empfängerin an Rudolf Steiner vom 28.1.1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es offenbaret die Weltenseele sich . . 357&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn W.B. Paton, England, ca. 1.1.1913, Köln, Archiv-Nt. 6803 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links,: »Paton:»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnend erhebe meine Seele sich . . . . 358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich in mir und ich im All&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Alexander Schubert, Klagenfurt und Wien, Januar 1913, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
evtl. Februar 1912, Archiv-Nr. 7037&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Eine Meditation von Dr. Steiner an Al. Schubert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jänner 1912 oder 13»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele ahne wie Tod . . . . . . . . . 359&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott erschaffend meinen Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. Ostern 1913, Archiv-Nr. NB 186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Weltenräumen dringet Wirklichkeit . . . . 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in meines Wesens Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ilse oder Ernst Aisenpreis, München oder Dornach, ca. 1913,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 7034&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Aus dem Nachlass von Ernst Aisenpreis t 1950 /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Aisenpreis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lichte des Raumes . - . . . . . . . 361&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wende meine Seele sich nach oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Ilse oder Ernst Aisenpreis, München oder Dornach, 1913 oder später, Archiv-Nt. 7033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Aus dem Nachlass von Ernst Aisenpreis t 1950 /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. Aisenpreis»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele lenke nach oben sich . . . . . . . . . 362&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mütterlicher Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Robert Kämpfer, Archiv-Nr. 7101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz neben ,Morgens&#039;, ganz rechts: »(20 Min.» - bedeutet vielleicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Min. für die Rosenkreuz-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wende sich nach oben . . . . . . . . . . 363&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Elise Selin, Wiborg, ca. 1.6.1913, Helsinki, Archiv-Nr. A 0116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Sonne Strahlen . . . . . . 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen Wärme der Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. G.B., 3.6.1913, Helsinki, Archiv-Nr. 7102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk Rückseite: »Hifors 3.6.1913 Frl. G. B-m.» in der Hs. von Olga von Freymann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele sehne sich nach oben 365&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Astrid Juel, Lund, Juni 1913, Stockholm, Archiv-Nr. A 0094&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben helle Rosensterne . . . . . . . . 366&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind richtete mein Leib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn C.F. Dahl, Stockholm, 1913, vermutl. Juni, Archiv-Nt. 5842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Ci F. Dahl 1913»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele denke an Raumesweiten . . . . . . 368&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichen des Lebenssieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Märta Ekström, Malmö, Juni 1913. Stockholm, Archiv-Nr. 5247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit starker Seele wendet . . 369&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Emilie Anderson, Schweden, 7.6.1913, Stockholm, ANr. 5841&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;E. A.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht im weiten Weltenall um mich . . 370&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Seele wird nun treten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Maximilian Stern, Graz, 24.8.1913, München, Archiv-Nr. 5804&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;24./8. 1913» in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne am schwarzen Kreuzesholze 371&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten leuchtet Sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Konradine Huber, Nürnberg, 9.9.1913, München, ANr. 6616&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: &amp;gt;jedoch nicht nach der Uhr&amp;gt; und &amp;gt;9.Sept.1913&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Zeichen der Seele . 372&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Geist in meinem Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Andreas Visted, Bergen, 1913, vermutl. Oktober, Archiv-Nt. 5268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;1913»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwarzen Kreuze helle Rosensterne . . . 373 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht durchwaltet den Weltenraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Friedrich Erdel, Nürnberg, 9.11.1913, Nürnberg, Archiv-Nr. 6630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;9.11.13. 12 1/2 Hotel Maximilian»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du meine Seele fühle in dir 374&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. M. J., Schweden, November 1913, Hamburg, Archiv-Nr. A 0024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Stoffesleibe als Schale . . . . 375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuchtendes Weltenlicht durch den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Marie Schenk, Archiv-Nt. 7116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Persönlich an meine Mutter gegebene Meditation von R.St. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Schenk 2.3.1889 bis 2.1. 1963» in der Hs. von Leonore Dessecker;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vgl. E.S. Stunde vom 5.10.1913 in GA 266/III&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei mir Sinnbild meines Ich . . . . . . . . . 376&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Rosensterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Käthe Galsterer, Nürnberg, Archiv-Nt. A 0100 Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geiste will ich leben 378&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Julie und Jaroslav Klima, Prag, 17.4.1914, Prag, Archiv-Nr. 6519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »17.IV. 1914»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenweiten geistig fühlend . . . . . 379&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Lichte der warmen Sonne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Jaques dc Jaager, Paris, Mai 1914, Paris, Archiv-Nr. 4003/04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fs schweigen die Sinne . . . . . . . . . 380&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es webet Ewiges sich regend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Olivia und Prof. Oskar Römer, Straßburg, 21.6.1914, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach, Archiv-Nr. 7095/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;,So. 21. Juni 1914 4 1/2 Uhr Dornach»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meine Seele dringe du mein Ich . . . . . . 381&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde ich mich als Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Julius Klingler, Stuttgart, 1914, Archiv-Nr. A 0076&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Brief des Empfängers an Rudolf Steiner&amp;gt; 3.2.1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Rosensterne sehe ich 382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebe dich du meine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Finckh, 1915 oder spater, Archiv-Nr. 7035&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: ,&amp;gt;Aus dern Nachlass von Helene Finkh 1961&amp;gt; Schwester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Frau Ilse Aisenpreis» in der Hs. von Berenike Aisenpreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre Weltenworte! . 384&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Theodora Wertsch, ca. 1918, Archiv-Nr. A 0041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst für Sinnensehein ... . . . . . . . . 385&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieht meines Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Dr. Hans Erhard Lauer&amp;gt; Mai 1919, Stuttgart, Archiv-Nr. 6613&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Ich wird sein im geisterfüllten Raum . . . . 386&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus ist bei dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komme, Seele, zu mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Theodora Cayley Robinson&amp;gt; London&amp;gt; vermutl. 1919/20, Dornach, Archiv-Nr. 5274/75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus Lieht . . . 388&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Margarita Karutz&amp;gt; ca. 1920, Archiv-Nr. A 0009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift in der Hs. der Empfängerin mit dern Vermerk: »Abend und Morgen Meditation von Dr. Steiner mir persönlich gegeben.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir finde dich . . . . . 389&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Anna Frcderikka Warberg Tharaldscn&amp;gt; Oslo&amp;gt; 25.5.1920&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornach&amp;gt; Archiv-Nr. 7088&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk auf der Rückseite: »Dornach 25/5 20 - 12 1/2 af Dr. Rudolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner» in der Hs. der Empfängerin&amp;gt; und in anderer Hs. »dies gehörte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Warberg Tbaraldscn&amp;gt; Oslo»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir lebet Licht . . 390&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lebest im Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Aleibiade Mazzarelli, Rom, 12.4.1921, Dornach Archiv-Nr. 6908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »12.1V. 1921» in der Hs. des Empfängers. Im Archiv gibt es auch eine Abschrift durch A.M., diese hat zusätzlich: »Mitunter: Sieh selbst ganz in den Füßen denken»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen wohne 391&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau E.D., Schweden, November 1921, Oslo, Archiv-Nr. A 0078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Anna Wager Gunnarsson und Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Bilde stelle dich . . . . . . . . . . 392&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bilde da vor dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noyember 1921, Oslo&amp;gt; Archiv-Nr. A 0021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Marie Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich im Lichtesraum . . . . 393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Selbst denket, fühlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Dorothy Osmond, London, April 1922, Stratford-on-Avon,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5273&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz oben links: »Mrs. Osmond»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke Dinge und Tatsachen . . 394&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folge dern fließenden Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für George Metaxa, London und Dornach, vermutl. April 1922, London,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltenlicht in dir . 396&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Licht in dir o Weltengeist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Lady Mary Grey, 1922, Archiv-Nr. 7014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Presented by Dr. Steiner in 1922 M. Grey May 4th 1943»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dich 0 Weltengeist wendet . . 397&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine leuchtende Macht sende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1922/23, Archiv-Nr. 3189, 3191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenweisheit . . 398&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Glanze der Weltenliebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Hertha von Dechend, ca. 1922/23, Stuttgart, Archiv-Nr. 7041&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft, Deine Weisheit 400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kraft, Meine Weisheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frans Tymstra, Ryswyk, Holland, Archiv-Nr. 7114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliches Licht erleuchte mich . . . . . . 401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göttliche Liebe wärme mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. B. Ingerö, Stockholm, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0038 Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht und die Wärme . . 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraft meines Wortes stärke deire Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Herrn H. H-S., Schweden, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0013 Handschrift von Anna Wager Gunnar*son&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht des Weltengeistes . . . . . . . . . . 403&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will stark sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau G. und P.A. Ekl., Schweden, Mai 1923, Oslo, Archiv-Nr. A 0012 Handschrift von Anna Wagcr Gunnar*son&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht dringe in mein Herz . . . . . . . 404 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Sonne dringe in mein Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau L. und Per Waxin, Stockholm, Mai 1923, Oslo, ANr. A 0106 Handschrift von Anna Wager Gunnarsson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Weiten des Raumes . . . . . . . 405 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie meines Herzens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Hans Arenson, Stuttgart, 26.5.1923, Stuttgart, Archiv-Nr. A 6632 Abschriften in der Hs. von Hans Arenson und von Fehe Arenson mit dern Vermerk: »Rudolf Steiner an Hans Arenson 26. Mai 1923 Stuttgart»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the lighting of the star . . . . . . . . . . . 406&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l give you my graceful word&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Arvia Mackayc Ege, 1923, Archiv-Nr. 7157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Liebe und meine Kraft . . . . . . . . . 408 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Liebe und Deine Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Adele Chilesotti geb. Goldherg, Stuttgart, 17.10.1923, Stuttgart,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 5270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermcrk.i» Stuttgart l7tcn Oktober 1923»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühle das Licht des Geistes . ... . . . . . 409&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dern Licht der Frdc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Maud Monges, Spring Valley, USA, 1924, Archiv-Nr. 7093 Zusatz:» Mrs. Monges&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Began March 9th /24 Alternate with first rncditation»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will sehen eine kleine Sonne . . . . . . 410&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herz schlägt gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau J. Egenstamm, Schweden, 1924, Archiv-Nr. 31 83 Vermerk: »Fru Egenstamm&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|557}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an mein Herz . . . 411 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in der Sonnenkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: &amp;gt;Münch:» Es gab mehrere Mitglieder mit diesem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gnade fließe mir Weisheit 412&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse tragen deine Seele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Martin Münch, Berlin, ca. 20.4.1924, Dornach, Archiv-Nr. 7060&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Ostern 1924&amp;gt; in der Hs. des Empfängers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternenlicht, Helfer in meiner Festigkeit . . . 4l4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkraft des Seins wecke die Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adam Günther, Dornach, Mai 1924, Archiv-Nr. 6620 Vermerk: &amp;gt;(Original der von Dr. Steiner geschriebenen Meditations­sprüche, Mai 1924)&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht aus Weltenweiten 4 l 5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Herzen strahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Käthe Schönmarn geb. Trautmarn, Köln, August 1924, Torquay, Archiv-Nr. 6639&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerke: &amp;gt;Meditation von Dr. Steiner erhalten in Torquay 1924&amp;gt;, bei den Sprüchen: &amp;gt;vollkommene Gemütsruhe&amp;gt;, und bei der Zeichnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Vorstellung von etwas gelb Strahlendem&amp;gt;. Wie diese Zeichnung zu der Übung steht ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l will send my thoughts to thee . . 416&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In harmonies with the Planet Sphere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für G.E. und E. Tempest, 24.8.1924, London, Archiv-Nr. 7068/69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Given to G.E. ard E. Tempest by Dr. Steiner Aug.24. 1924&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist mir Seelenkraft? 422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Baron Oskar vor Hoffmann, Leipzig, vor 1912, Archiv-Nr 4422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Rosen aus diesem Kreuz . 423&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Festigkeit - Ruhe - Sicherheit . . . . . 424&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich bin Ich 425&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frl. Olga vor Freymann, Helsinki, Archiv-Nr. 5324&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Es lebet meine Kraft . . . . . . . . 426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3217&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich ruhiger Mensch . . . . . . 427&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für José del Monte, Archiv-Nr. 5254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: N-ich-ts . . . . . . . 428&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 4002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Friedelehen weht . . . . . 429&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Assja Turgcnieff, Archiv-Nr 5282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ange!oi . . . . . 430&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Assja Turgenieff, Archiv-Nr. 5280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7eichnung: Kreuze . . . . . . . . . . 431&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 3235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: JA 0 E U Ö Ä AU . . 434&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04, Archiv-Nr. 364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: l - A - 0 . . . . . 435&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1903/04, Archiv-Nr. l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der lebendige Trieb in meiner Hüllen 436&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Adolf Arenson, Stuttgart, Anfang April 1904, Archiv-Nr. 5299-5301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin - Es ist - Inneres ist . . . . . . . . . 438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906, Archiv-Nr. NB 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusatz: &amp;gt;16. Februar&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Unpersönliches höheres Selbst . . . . . 441&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Günther Wagner, Lugano, Ende August 1906, Stuttgart, ANr. 6860-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Ende August 06 Stgt»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Ich bin ist meines Wesens . . . . . 443&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907, Archiv-Nr. NB 467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaft stell ich mich ins Dasein . . 443&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907, für Karl Hamm, Eßlingen, Archiv-Nr. 5287&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Karl Hamm Fßlingcn a.N.&amp;gt; &amp;gt;Narnensstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Roter Strahl . . . . . . 444&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Edouard Schon, Barr, ca. 1907, Archiv-Nr. A 7070&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: »Meditation donnée personellement ä Edouard Schuré par le Dr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steinen»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Daher dein Wesen . . . . . . . . 446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1907, Archiv-Nr. 3219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SE|559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe trag ich im Wesenskern . . . . 447 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Ernst Stegemann, ca. 1907, Archiv-Nr. A 0086&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Meditation für Ernst Stegemarn von Rudolf Steiner&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den reinen Strahlen des Lichtes 448&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erglänzt, es erstrahlt die Gottheit der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910, Archiv-Nr. NB 198&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Jahve . . . . 450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 1912, Basel, Archiv-Nr. A 7071&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Basel (September 1912)», Rückseite mit Übersetzung ins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische in der Hs. vor Aleibiade Mazzarelli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung:Jahve . . . 450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Frau Helene Kober, Stuttgart, 1914, Archiv-Nr. 3131&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk Rückseite: &amp;gt;1914 vor Dr. Steiner durch Dr. Unger überreicht&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort . . . . . . 451&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Baron Arild Rosenkrantz, Kopenhagen, 2.9.1922, London, ANr. 7106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermerk: &amp;gt;Meditation writter for me by Rudolf Steiner during an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview in London 1922. AriH Roserkrantz&amp;gt; und &amp;gt;Sep 2.1922&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe die Welt 452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Mrs. Eleanor Merry, London, ca. 1923, Archiv-Nr. A 5351&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Konsonanten - Vokale . . . . . . . . . . 453&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Albert Steffen, ca. 1923, Archiv-Nr. A 0084&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handschrift von Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in Weltenweiten . . . . 454&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923, Archiv-Nr. NB 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
existiert auch als Archiv-Nr. A 7084 in den Handschriften von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ita Wegmarr und Albert Steffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Strahlen der Sonne . . . . . . 455&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Miss Dorothy Osmond, September 1924, Dornach, Archiv-Nr. 5272 Vermerk: &amp;gt;Given at Dornach, Sept.1924&amp;gt; in der Hs. den Empfängerin&lt;br /&gt;
C-3&lt;br /&gt;
Notizen zur Ausbildung der Lotosblumen . . . . . . 458&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 369/70&lt;br /&gt;
Notizen zur Ausbildung der Lotosblumen . . . . . . 459&lt;br /&gt;
1913, Archiv-Nr. 2466&lt;br /&gt;
vgl. Vortrag München, 26.8.1913, GA 147&lt;br /&gt;
{{SE|560}}&lt;br /&gt;
Notizen zu Kundalini 460&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. NB 105&lt;br /&gt;
Notizen zu Kundalini . . . . . . . . . 462&lt;br /&gt;
ca. 1903-05, Archiv-Nr. 672&lt;br /&gt;
Notizen zu Denken und Wille . . . . 464&lt;br /&gt;
Archiv-Nr. 361-363&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
* [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[GA 267]] (2001),  ISBN 3-7274-2670-5 {{Vorträge|267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 267 Seelenübungen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]] [[Kategorie:GA (Mitgliedervorträge)]] [[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[en:GA 267]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stemü</name></author>
	</entry>
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